Die Bezirkskliniken Mittelfranken planen im Zuge der „Generalausbauplanung am Klinikum am Europakanal“ in Erlangen die Neustrukturierung des Klinikareals. In diesem Zusammenhang soll auch die Bestehende Wärmezentrale modernisiert werden. Da das beauftragte Architekturbüro durch Insolvenz aus dem Projekt ausscheidet, wurde es erforderlich die untenstehenden Leistungen Objektplanung neu auszuschreiben. Im Jahr 2003 wurde auf dem Gelände der Bezirkskliniken durch einen Dritten ein zentrales Hackschnitzelheizwerk für das Klinikum errichtet. Das Gebäude ging 2023 nach 20-jährigerer Nutzungsdauer, in den Besitz der Bezirkskliniken über und wird bei der Neustrukturierung der Energieversorgung des neuen Klinikums eingesetzt. Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde gemäß Energiekonzept ein BHKW mit den entsprechenden Brennereinheiten als Teil der neuen Energiezentrale konzipiert. Für den erforderlichen Brennerraum mit betriebstechnischen Anlagen und Technikräumen wird der westliche Teil der bestehenden Hackschnitzellagerhalle mit einer Stahlbetonwand abgetrennt, unter dem bestehenden Dach ist ein „Haus im Haus“ geplant. Der eingestellte Raum besteht aus kerngedämmten Sandwichpaneelen und erfüllt die bauphysikalischen und technischen Mindestanforderungen (Mindesttemperatur 10°C, Dämmung zur Vermeidung von Kondensat). Die Nordfassade wird zusätzlich mit Trapezblech, ähnlich der Bestandsfassade verkleidet. Im Gebäudeinneren werden die neuen RLT- und Gasfeueranlagen auf zwei Ebenen organisiert, hierfür sind Stahlbühnen für die Aufstellung und Stahlrahmen für die Verzüge der Leitungen vorgesehen. Der bestehende Hackschnitzelkessel wird saniert, die Anpassungen am Kesselhaus sind von untergeordnetem Umfang. Weiterhin wird ein neuer Hackschnitzelkessel eingebaut zuzüglich wird eine Wärmepumpe integriert. Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI LPH 5 Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor: - Start LP 5: sofort nach Beauftragung Die Gesamtkosten des Projektes (KG 200-600) werden auf ca. 8,1 Mio € Brutto geschätzt, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG: Kostenberechnung Brutto EZ-Kostenstand 04.2025 KG 200: ca. 183.260 € KG 300: ca.1.312.113 € KG 400: ca.5.772.556 € Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI • LPH 5
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-06-23.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-06-10.
Auftragsbekanntmachung (2025-06-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Klinikum am Europakanal - Modernisierung Wärmezentrale - Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI LPH 5
Referenznummer: ARCH
Kurze Beschreibung:
Die Bezirkskliniken Mittelfranken planen im Zuge der „Generalausbauplanung am Klinikum am Europakanal“ in Erlangen
die Neustrukturierung des Klinikareals. In diesem Zusammenhang soll auch die Bestehende Wärmezentrale modernisiert werden.
Da das beauftragte Architekturbüro durch Insolvenz aus dem Projekt ausscheidet, wurde es erforderlich die untenstehenden Leistungen Objektplanung neu auszuschreiben.
Im Jahr 2003 wurde auf dem Gelände der Bezirkskliniken durch einen Dritten ein zentrales Hackschnitzelheizwerk für das Klinikum errichtet.
Das Gebäude ging 2023 nach 20-jährigerer Nutzungsdauer, in den Besitz der Bezirkskliniken über und wird bei der Neustrukturierung der Energieversorgung des neuen Klinikums eingesetzt.
Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde gemäß Energiekonzept ein BHKW mit den entsprechenden Brennereinheiten als Teil der neuen Energiezentrale konzipiert.
Für den erforderlichen Brennerraum mit betriebstechnischen Anlagen und Technikräumen wird der westliche Teil der bestehenden Hackschnitzellagerhalle mit einer Stahlbetonwand abgetrennt, unter dem bestehenden Dach ist ein „Haus im Haus“ geplant. Der eingestellte Raum besteht aus kerngedämmten Sandwichpaneelen und erfüllt die bauphysikalischen und technischen Mindestanforderungen (Mindesttemperatur 10°C, Dämmung zur Vermeidung von Kondensat).
Die Nordfassade wird zusätzlich mit Trapezblech, ähnlich der Bestandsfassade verkleidet. Im Gebäudeinneren werden die neuen RLT- und Gasfeueranlagen auf zwei Ebenen organisiert, hierfür sind Stahlbühnen für die Aufstellung und Stahlrahmen für die Verzüge der Leitungen vorgesehen.
Der bestehende Hackschnitzelkessel wird saniert, die Anpassungen am Kesselhaus sind von untergeordnetem Umfang. Weiterhin wird ein neuer Hackschnitzelkessel eingebaut zuzüglich wird eine Wärmepumpe integriert.
Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI LPH 5
Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor:
- Start LP 5: sofort nach Beauftragung
Die Gesamtkosten des Projektes (KG 200-600) werden auf ca. 8,1 Mio € Brutto geschätzt, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG:
Kostenberechnung Brutto EZ-Kostenstand 04.2025
KG 200: ca. 183.260 €
KG 300: ca.1.312.113 €
KG 400: ca.5.772.556 €
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen:
Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI
• LPH 5
Die Bezirkskliniken Mittelfranken planen im Zuge der „Generalausbauplanung am Klinikum am Europakanal“ in Erlangen
die Neustrukturierung des Klinikareals. In diesem Zusammenhang soll auch die Bestehende Wärmezentrale modernisiert werden.
Da das beauftragte Architekturbüro durch Insolvenz aus dem Projekt ausscheidet, wurde es erforderlich die untenstehenden Leistungen Objektplanung neu auszuschreiben.
Im Jahr 2003 wurde auf dem Gelände der Bezirkskliniken durch einen Dritten ein zentrales Hackschnitzelheizwerk für das Klinikum errichtet.
Das Gebäude ging 2023 nach 20-jährigerer Nutzungsdauer, in den Besitz der Bezirkskliniken über und wird bei der Neustrukturierung der Energieversorgung des neuen Klinikums eingesetzt.
Im Rahmen der Entwurfsplanung wurde gemäß Energiekonzept ein BHKW mit den entsprechenden Brennereinheiten als Teil der neuen Energiezentrale konzipiert.
Für den erforderlichen Brennerraum mit betriebstechnischen Anlagen und Technikräumen wird der westliche Teil der bestehenden Hackschnitzellagerhalle mit einer Stahlbetonwand abgetrennt, unter dem bestehenden Dach ist ein „Haus im Haus“ geplant. Der eingestellte Raum besteht aus kerngedämmten Sandwichpaneelen und erfüllt die bauphysikalischen und technischen Mindestanforderungen (Mindesttemperatur 10°C, Dämmung zur Vermeidung von Kondensat).
Die Nordfassade wird zusätzlich mit Trapezblech, ähnlich der Bestandsfassade verkleidet. Im Gebäudeinneren werden die neuen RLT- und Gasfeueranlagen auf zwei Ebenen organisiert, hierfür sind Stahlbühnen für die Aufstellung und Stahlrahmen für die Verzüge der Leitungen vorgesehen.
Der bestehende Hackschnitzelkessel wird saniert, die Anpassungen am Kesselhaus sind von untergeordnetem Umfang. Weiterhin wird ein neuer Hackschnitzelkessel eingebaut zuzüglich wird eine Wärmepumpe integriert.
Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI LPH 5
Die Meilensteine zur Umsetzung des Projekts sehen vor:
- Start LP 5: sofort nach Beauftragung
Die Gesamtkosten des Projektes (KG 200-600) werden auf ca. 8,1 Mio € Brutto geschätzt, und gliedert sich in folgende Aufteilung der KG:
Kostenberechnung Brutto EZ-Kostenstand 04.2025
KG 200: ca. 183.260 €
KG 300: ca.1.312.113 €
KG 400: ca.5.772.556 €
Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen zu beauftragen:
Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI
• LPH 5
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros📦 Beschreibung
Interne Kennung: ARCH
Titel: Klinikum am Europakanal - Modernisierung Wärmezentrale - Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI LPH 5
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Postanschrift: Am Europakanal 71
Postleitzahl: 91056
Stadt: Erlangen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Ansbach, Kreisfreie Stadt
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-07-16 📅
Datum des Endes: 2027-07-02 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personelle Besetzung 60%
- Projektleitung 30%
- Stellvertr. PL 30%
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 40
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001 Beschreibung
Ort der Leistung: Erlangen, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Beschleunigtes Verfahren:
Das beauftragte Architekturbüro ist durch eine Insolvenz aus dem Projekt ausgeschieden, deshalb wurde es erforderlich die untenstehenden Leistungen Objektplanung neu auszuschreiben. Da es sich bei der Maßnahme um eine kritische Versorgung des Klinikums handelt wird das Verfahren beschleunigt ausgeschrieben.
Das beauftragte Architekturbüro ist durch eine Insolvenz aus dem Projekt ausgeschieden, deshalb wurde es erforderlich die untenstehenden Leistungen Objektplanung neu auszuschreiben. Da es sich bei der Maßnahme um eine kritische Versorgung des Klinikums handelt wird das Verfahren beschleunigt ausgeschrieben.
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-06-23 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 90 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen ✅
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Erklärungen und Nachweise gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil)
2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
3.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in Deutschland
entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV)
4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
7.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
8.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
10.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
11.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen
abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die Berufsausübung wird zunächst unter Bezugnahme auf § 44 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt:
1.) Basisinformation zum Unternehmen des Bewerbers (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. – soweit zutreffend – zu den an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil)
2.) Eigenerklärung (soweit zutreffend) der Bewerbergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bewerbergemeinschaft vertritt. Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
3.) Nachweis über die Berechtigung des vorgesehenen Entwurfsverfassers, die Berufsbezeichnung Architekt zu tragen oder in Deutschland
entsprechend tätig zu werden (§ 75 Abs. 1 VgV)
4.) Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen mit anderen Unternehmen
5.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB
6.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB
7.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
8.) Für ausländische Unternehmen in Bezug auf die vorstehenden Punkte 5.) bis 7.): Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit den vorgenannten gesetzlichen Anforderungen vergleichbar sind.
9.) Erklärung zum Russlandbezug des Bieters / die Bietergemeinschaft sowie von Unterauftragnehmern, Lieferanten oder eignungsverleihenden Unternehmen.
10.) Erklärung über eine eventuelle Weitergabe von Auftragsteilen an andere Unternehmen (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV). Will sich der Bewerber bei der Erfüllung des Auftrages der Leistungen anderer Unternehmen bedienen, so hat er die Weitergabe von Auftragsteilen verpflichtend anzugeben. Eine Benennung der Nachunternehmer erfolgt im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs unter Verweis auf § 36 Abs. 1. S. 1 VgV freiwillig. Eine entsprechende Verpflichtungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
11.) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen (Eignungsleihe gemäß § 47 VgV), so hat er diese zu benennen und für sie mit der Bewerbung einen eigenen Bewerbungsbogen
abzugeben. Der Bewerber muss mit der Bewerbung nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Nimmt der Bewerber im Rahmen einer
Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese Unternehmen in dem Umfang, in dem ihre Kapazitäten in Anspruch genommen werden, gemeinsam für die Auftragsdurchführung haften. Eine entsprechende Haftungserklärung ist auf Anforderung nachzureichen.
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2022-2024) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 300-400 DIN 276), der
Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 46 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 Satz 1 VgV:
Anhand einer Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren (2022-2024) erbrachten Leistungen wird die prinzipielle Eignung des Bewerbers geprüft. Bei dieser Liste ist je erbrachter Leistung die Angabe des Rechnungswertes (brutto, Kgr. 300-400 DIN 276), der
Leistungszeit sowie der öffentlichen oder privaten Auftraggeber der Dienstleistungen zu machen. Als prinzipiell geeignet werden Bewerber eingestuft, wenn Sie anhand der zu erstellenden Liste nachweisen können, dass aktuelle Erfahrungswerte bei der Erbringung
vergleichbar komplexer Maßnahmen vorliegen.
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die Eignung der Bewerber im Hinblick auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit wird zunächst unter Bezugnahme auf § 45 VgV auf Basis der folgenden Kriterien geprüft, bewertet bzw. beurteilt: Eigenerklärung zu einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden im Fall der Zuschlagserteilung. Die Versicherung muss für die gesamte Vertragszeit unterhalten werden. Die Vorlage des Versicherungsnachweises nach Aufforderung ist zwingende Voraussetzung für die Zuschlagserteilung.
Die Mindestanforderungen können kombiniert über ein einziges Referenzprojekt oder einzeln bzw. teilkombiniert über bis zu 3 Referenzprojekte erfüllt werden. Die Referenzprojekte dürfen allesamt nicht vor dem 1. Januar 2018 in Betrieb genommen worden sein.
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Wärmezentrale
- Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
- Das Referenzprojekt wurde nicht vor dem 01.01.2018 in Betrieb genommen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Die Mindestanforderungen können kombiniert über ein einziges Referenzprojekt oder einzeln bzw. teilkombiniert über bis zu 3 Referenzprojekte erfüllt werden. Die Referenzprojekte dürfen allesamt nicht vor dem 1. Januar 2018 in Betrieb genommen worden sein.
- Bei dem Referenzprojekt handelt es sich um eine Wärmezentrale
- Derzeitiger Projektstand des Referenzprojekts ist mindestens Leistungsphase 8 oder das Projekt ist abgeschlossen.
- Das Referenzprojekt wurde nicht vor dem 01.01.2018 in Betrieb genommen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerische haftende Bieter-/Bewerbergemeinschaft unter Benennung desjenigen, der die Bieter-/Bewerbergemeinschaft vertritt.
Nachweis der Vertretungsmacht auf Anforderung.
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Ausschlussgründe (namentlich §§ 123, 124 GWB [= Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung], § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 21 Abs. 1
Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Abs. 1 Aufenthaltsgesetz, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz und § 22
Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzt) werden dem deutschen Recht entsprechend geprüft.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Nordbayern der Regierung von Mittelfranken
Nationale Registrierungsnummer: 0000
Postanschrift: Promenade 27
Postleitzahl: 91522
Postort: Ansbach
Region: Ansbach, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.nordbayern@reg-mfr.bayern.de📧
Telefon: 098153-1277📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: — Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). — Bieter und Bewerber können die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses feststellen lassen, wenn der
öffentliche Auftraggeber gegen die Informations- und Wartepflicht aus § 134 GWB verstoßen hat oder der Auftrag rechtswidrig ohne vorherige Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben wurde. Wurde der Bewerber / Bieter ohne Vorabinformation
direkt durch den öffentlichen Auftraggeber informiert oder die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, muss er einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Tagen einlegen, selbst bei unterbliebener Information jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss (§ 135 Abs. 2, Abs. 1 GWB). Neben den vorgenannten Rechtsbehelfsfristen sind folgende Rügefristen zu beachten: — Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). — Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: — Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist
unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). — Bieter und Bewerber können die Unwirksamkeit eines Vertragsschlusses feststellen lassen, wenn der
öffentliche Auftraggeber gegen die Informations- und Wartepflicht aus § 134 GWB verstoßen hat oder der Auftrag rechtswidrig ohne vorherige Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben wurde. Wurde der Bewerber / Bieter ohne Vorabinformation
direkt durch den öffentlichen Auftraggeber informiert oder die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekanntgemacht, muss er einen Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Tagen einlegen, selbst bei unterbliebener Information jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss (§ 135 Abs. 2, Abs. 1 GWB). Neben den vorgenannten Rechtsbehelfsfristen sind folgende Rügefristen zu beachten: — Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). — Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-06-10+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 110-376179 (2025-06-10)
Auftragsbekanntmachung (2025-06-11) Verfahren Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-06-26 12:00:00 📅
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-06-11+02:00 📅
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
Frist für den Eingang der Angebote wurde auf den 26.06.2025, 12:00 Uhr aktualisiert.
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: bc9302f9-5ed5-4e79-9bb7-c0c607f42252-01
Quelle: OJS 2025/S 111-379092 (2025-06-11)