Multifunktionaler Anbau Grundschule Asemissen- Tragwerksplanung und Bauphysik

Kommunales Gebäudemanagement Leopoldshöhe über den Kreis Lippe - Der Landrat

Das Kommunale Gebäudemanagement Leopoldshöhe („KGL“) beabsichtigt, zur Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen, Berliner Straße 10, 33818 Leopoldshöhe, einen multifunktionalen Anbau für ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot errichten zu lassen. Umzusetzen sind ferner eine Aufstockung des Bestandsgebäudes und Sanierungsmaßnahmen am Bestand. Neubau, Aufstockung und Sanierung betreffen die Grundschule Asemissen. Es handelt sich um eine dreizügige Grundschule unter der Trägerschaft der Gemeinde Leopoldshöhe im Ortsteil Asemissen. Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Leistungsphasen 1 bis 6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung (§ 51 Abs. 1 HOAI) und die Bauphysik, nämlich Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie die Bauakustik (Schallschutz), je Leistungsphasen 1 bis 7 nach Ziffer 1.2.2 der Anlage 1 zur HOAI.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-03-04.

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Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-03-04 Auftragsbekanntmachung
2025-04-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-03-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Multifunktionaler Anbau Grundschule Asemissen- Tragwerksplanung und Bauphysik
Referenznummer: IKZ-023/2025
Kurze Beschreibung:
Das Kommunale Gebäudemanagement Leopoldshöhe („KGL“) beabsichtigt, zur Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen, Berliner Straße 10, 33818 Leopoldshöhe, einen multifunktionalen Anbau für ein ganztägiges Bildungs- und Betreuungsangebot errichten zu lassen. Umzusetzen sind ferner eine Aufstockung des Bestandsgebäudes und Sanierungsmaßnahmen am Bestand. Neubau, Aufstockung und Sanierung betreffen die Grundschule Asemissen. Es handelt sich um eine dreizügige Grundschule unter der Trägerschaft der Gemeinde Leopoldshöhe im Ortsteil Asemissen. Die hier abgefragten Ingenieurleistungen betreffen die Leistungsphasen 1 bis 6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung (§ 51 Abs. 1 HOAI) und die Bauphysik, nämlich Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie die Bauakustik (Schallschutz), je Leistungsphasen 1 bis 7 nach Ziffer 1.2.2 der Anlage 1 zur HOAI.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen in der Tragwerksplanung 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 249 643 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 0001
Geschätzter Wert ohne MwSt: 249 643 EUR 💰
Beschreibung der Beschaffung:
Das KGL plant die Erweiterung der OGS der Grundschule Asemissen durch einen multifunktionalen Anbau für ganztägige Bildung und Betreuung. Zudem sind eine Aufstockung und Sanierungsmaßnahmen am Bestandsgebäude vorgesehen. Die dreizügige Grundschule Asemissen in Trägerschaft der Gemeinde Leopoldshöhe hat ca. 310 SchülerInnen und ein Kollegium von rund 30 Personen. Seit dem Schuljahr 2018/19 stieg die Schülerzahl um knapp 30 %, wodurch auch die Nachfrage nach Betreuungsplätzen zunahm. Aktuell gibt es fünf OGS-Gruppen mit 120 Plätzen sowie zwei Gruppen Randstundenbetreuung. Der Bedarf übersteigt das Angebot, insbesondere fehlt es an Räumen für die Mittagsverpflegung. Der vorhandene 55 m² große Essensraum reicht nicht aus, sodass Gruppenräume mitgenutzt werden müssen. Die Grundschule befindet sich in Asemissen, dem südlichsten Ortsteil der Gemeinde Leopoldshöhe, an der Berliner Straße 10, 33818 Leopoldshöhe. Das KGL hat vorbereitend, unter anderem zur Prüfung der erforderlichen Mittel sowie zur Beantragung einer Zuwendung bereits Leistungen der Leistungsphasen 1 und 2 Objektplanung Gebäude und Innenräume erbringen lassen. Das KGL beauftragt den Auftragnehmer auf Basis dieses Vergabeverfahrens mit den Leistungen Tragwerksplanung und Bauphysik, nämlich Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bauakustik (Schallschutz). Ausgangspunkt der Bearbeitung durch den Auftragnehmer sind der bereits vorliegende Vorentwurf (Anlagen H.1-H.5), die Präsentation des Vorentwurfs (Anlage I), die Überlegungen zur Vorbemessung der Deckensysteme (Anlage J) sowie der Vorentwurf zum Brandschutz (Anlage K). Auftragsgegenstand sind - vorbehaltlich der stufenweisen Vergabe - jeweils alle Grundleistungen der Leistungsphasen („LPH“) 1 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 14.1 zur HOAI und die Leistungsphasen 1 bis 7 der Bauphysik, nämlich Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bauakustik (Schallschutz), nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1, 2 der Anlage 1 zur HOAI. Gegenstand der zu erbringenden Leistungen der Tragwerksplanung sind für die Sanierung des Altbaus auch der Abbruch des Satteldachs Altbau mit Durchbrüchen und das Herstellen von Durchbrüchen nebst Umbau des Treppenhauses. Auch für diese Maßnahmen sind die Grundleistungen der genannten Leistungsphasen zu erbringen. Zu erbringen sind nach entsprechender Beauftragung ferner Besondere Leistungen und Zusatzleistungen. Im Angebotsformular werden darüber hinaus Stundensätze für ggf. weiter erforderliche Leistungen abgefragt. Das Honorar richtet sich nach vertraglichen Regelungen und nachrangig der HOAI 2021. Weitere Einzelheiten ergeben sich aus dem Vertragsentwurf (Anlage 9). Leistungsbeginn: voraussichtlich 02.06.2025 (rechtzeitige Zuschlagserteilung spätestens eine Woche vorher vorausgesetzt), Kosten: Neubau multifunktionaler Anbau: Kostengruppe (KG) 300 (Baukonstruktion) in Höhe von EUR 2.922.526,42 netto und für KG 400 (Technische Anlagen) in Höhe von EUR 915.784,35 netto. Aufstockung Bestandsgebäude: Kostengruppe (KG) 300 (Baukonstruktion) in Höhe von EUR 598.823,85 netto und für KG 400 (Technische Anlagen) in Höhe von EUR 180.770,00 netto. Sanierung Bestandsgebäude: Kostengruppe (KG) 300 (Baukonstruktion) in Höhe von EUR 651.626,01 netto und für KG 400 (Technische Anlagen) in Höhe von EUR 295.006,76 netto. Hinzu kommen projektspezifische Kosten in Höhe von EUR 120.000,00 netto (Abbruch des Satteldachs Altbau mit Durchbrüchen und Herstellen von Durchbrüchen nebst Umbau des Treppenhauses). In anderen EU-weiten Losen vergibt die Vergabestelle die Leistungen der Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie Technische Ausrüstung (TGA-HLS und TGA-Elektro). Die genannten Leistungen werden zur Vereinfachung der EU-Vergaben in den gesondert geführten Vergabeverfahren Objektplanung Gebäude und Innenräume, Tragwerksplanung mit Bauphysik (dieses Verfahren), Technische Ausrüstung TGA-HLS und TGA-Elektro vergeben. Bieter können grundsätzlich an einem, mehreren oder allen genannten Verfahren teilnehmen.
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Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Lippe 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2025-06-02 📅
Datum des Endes: 2027-12-30 📅
Beschreibung
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Das angegebene Datum des Endes der Vertragslaufzeit ist ein Schätzwert. Das tatsächliche Leistungsende für den Auftragnehmer ist vom Abschluss der zuletzt beauftragten Beauftragungsstufe abhängig und kann insbesondere bei Beauftragungsstufe 3 mit Leistungen der Leistungsphasen 7 der Bauphysik für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bauakustik (Schallschutz) nach dem genannten Termin liegen.
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Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
10
20
Preis
Preis (Gewichtung): 40
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Umfang der Beschaffung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen:
Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-08 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-04-08 09:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 59
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2025-04-08 09:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Zusätzliche Informationen: mehr Informationen in den Vergabeunterlagen
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1. Eigenerklärung zur Unabhängigkeit von Interessen und zu Beteiligungen, 2. Eigenerklärung zur Zusammenarbeit mit anderen, bezogen auf den ausgeschriebenen Auftrag (Unterauftragnehmer, Dritte, Eignungsleihe), 3. Eigenerklärung zur Eintragung in ein Handels- oder Partnerschaftsregister, 4. Eigenerklärung zur Berufsqualifikation. MINDESTANFORDERUNG: Ingenieur (m/w/d), Fachrichtung Bauingenieurswesen (oder vergleichbare Fachrichtung), § 75 Abs. 2, Abs. 3 VgV. Benennung einer für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Person mit Angabe zur Berechtigung, die Berufsbezeichnung Ingenieur (m/w/d), nach den Ingenieurgesetzen der Länder zu tragen (Fachrichtung Bauingenieurswesen oder vergleichbar) oder in Deutschland als Ingenieur (w/m/d) tätig zu werden (Fachrichtung Bauingenieurswesen oder vergleichbar), Angaben zur Mitgliedschaft in einer Berufskammer (falls zutreffend) mit Kammer und Listen-/Mitgliedsnummer. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der eine der vorgenannten Voraussetzungen erfüllt. Einzelunternehmer und Freiberufler geben eine entsprechende Person an. Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft mit dem Angebot alle vorgenannten Erklärungen abgeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
1. MINDESTANFORDERUNG: Eigenerklärung zum Bestehen einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 3,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 3,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert. Alternativ verbindliche Erklärung des Bieters zur Verpflichtung, im Auftragsfall eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens EUR 3,0 Mio. für Personenschäden und mindestens EUR 3,0 Mio. für sonstige Schäden, jährlich mindestens zweifach maximiert, abzuschließen. Bei Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft zu erbringen. 2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Bereich Tragwerksplanung und Bauphysik der letzten 3 Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind. Alle Werte sind netto anzugeben, also ohne Umsatzsteuer. Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebots kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten. Nimmt der Bieter/die Bietergemeinschaft im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch, müssen diese gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Die Haftungserklärung ist mit dem Angebot vorzulegen (vgl. Anlage 7 der Vergabeunterlagen).
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Technische und berufliche Fähigkeiten
1. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens, die Zahl der Führungskräfte und die Anzahl der beschäftigten Ingenieure (w/m/d), umgerechnet auf Vollzeitstellen, der letzten drei Jahre und aktuell ersichtlich ist. 2. Angabe von Referenzprojekten. MINDESTANFORDERUNGEN: 2.1 Anzugeben ist mindestens ein Referenzprojekt „Neubau/Anbau“, das alle nachstehenden Kriterien erfüllt: • Planungsleistungen, umfassend mindestens Tragwerksplanung, mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen, • für den Neubau oder Anbau eines Gebäudes, • für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des EU-Vergaberechts, • Abschluss der LPH 6 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2021, • das Projekt war mindestens in Honorarzone III einzuordnen, • mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 3,5 Mio. netto in Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten). 2.2 Anzugeben ist ferner ein weiteres Referenzprojekt „Sanierung“, das alle nachstehenden Kriterien erfüllt: • Planungsleistungen, umfassend mindestens Tragwerksplanung, mindestens Leistungsphasen (LPH) 2 bis 6 nach § 51 Abs. 1 HOAI (oder vergleichbare Leistungen) beauftragt und abgeschlossen, • für die Sanierung oder Erweiterung eines Gebäudes, • Abschluss der LPH 6 (oder vergleichbarer Leistungen) nach dem 31.12.2021, • das Projekt war mindestens in Honorarzone III einzuordnen, • mit Mindestbaukosten von zusammen EUR 1,5 Mio. netto in Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten). Erfüllt ein Referenzprojekt des Bieters alle Kriterien beider Referenzprojekte „Neubau/Anbau“ und „Sanierung“ ist dies ausreichend. Pflichtangaben: Erforderlich ist für jede Referenz mindestens die Angabe der Projektbezeichnung und des Ortes des Auftrags, des Gebäudetyps, der Auftragsart (insbesondere ob es sich um einen öffentlichen oder privaten Auftraggeber handelte), der Art der Maßnahme mit ausführlicher Beschreibung des Leistungsanteils des eigenen Unternehmens (beauftragte und erbrachte Leistungsphasen und wesentliche erbrachte Leistungen), der Benennung des Auftraggebers und der Position einer Ansprechperson (zum Beispiel Fachbereichsleiter) mit Kontaktdaten, des Bearbeitungszeitraumes (jeweils von-bis und Monat/Jahr) und des Zeitpunkt des Abschlusses der Leistungsphase 6, der Honorarzone nach HOAI (oder vergleichbar) und der Baukosten in den Kostengruppen 300 und 400 nach DIN 276 (bzw. DIN 276 vergleichbar, z.B. bei ausländischen Projekten). 3. Angabe, welche Teile des Auftrags der Bieter/die Bietergemeinschaft als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt, möglichst unter Angabe des Unterauftragnehmers. Die Vergabestelle stellt für die Erklärungen Musterformulare über das Vergabeportal zur Verfügung. Bewirbt sich eine Bietergemeinschaft, müssen alle Mitglieder der Bietergemeinschaft die vorgenannten Angaben machen. Allerdings müssen nicht alle Mitglieder Referenzen einreichen, solange die Bietergemeinschaft insgesamt die Anforderungen erfüllt. Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft, sich zum Nachweis der Eignung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), ist dies bei Abgabe des Angebots kenntlich zu machen und nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen (z.B. Verpflichtungserklärung). § 47 Abs. 1 S. 3 VgV ist zu beachten.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 21 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Konkurs
Korruption
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Vergleichsverfahren
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Täuschung oder unzulässige Beeinflussung des Vergabeverfahrens
Insolvenz
Mit Insolvenz vergleichbares Verfahren
Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung
Bildung krimineller Vereinigungen
Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen
Verstöße gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Betrug oder Subventionsbetrug
Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung
Zahlungsunfähigkeit
Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Rein nationale Ausschlussgründe
Interessenkonflikt
Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung
Schwere Verfehlung
Mangelhafte Erfüllung eines früheren öffentlichen Auftrags
Verstöße gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen
Einstellung der beruflichen Tätigkeit
Verstöße gegen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben
Bildung terroristischer Vereinigungen

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Kommunales Gebäudemanagement Leopoldshöhe über den Kreis Lippe - Der Landrat
Nationale Registrierungsnummer: 8253
Postanschrift: Kirchweg 1
Postleitzahl: 33818
Postort: Leopoldshöhe
Region: Lippe 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: z.vergabestelle@kreis-lippe.de 📧
Telefon: +49 5231625022 📞
URL: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen
Kommunikation
Dokumente URL: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/e0bd5491-b383-4842-ad57-8569e6eea873 🌏
Teilnahme-URL: http://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/e0bd5491-b383-4842-ad57-8569e6eea873 🌏
Sprache des Beschaffungsdokuments: Deutsch 🗣️
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Der Auftraggeber wird die Leistungen in maximal drei Beauftragungsstufen in Auftrag geben. Mit Erteilung des Zuschlags in dem vorliegenden Vergabeverfahren werden in Beauftragungsstufe 1 zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 nach § 51 Abs. 1 HOAI der Tragwerksplanung und Leistungsphasen 1 bis 3 nach Ziffer 1.2.2 Abs. 1, 2 der Anlage 1 zur HOAI der Bauphysik für Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bauakustik (Schallschutz) beauftragt. In Beauftragungsstufe 2 wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung jeweils Leistungsphasen 4 der Tragwerksplanung, Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bauakustik (Schallschutz) zu erbringen. In der weiteren Beauftragungsstufe 3 wären vom Auftragnehmer im Wege der Vertragserweiterung jeweils Leistungsphasen 5 bis 6 der Tragwerksplanung, und Leistungsphasen 5 bis 7 Wärmeschutz und Energiebilanzierung sowie Bauakustik (Schallschutz) zu erbringen. Zu erbringen sind ferner jeweils Besondere Leistungen und Zusatzleistungen gemäß Leistungsbeschreibung und Vertrag. Der Abruf der weiteren Beauftragungsstufen steht seitens des Auftraggebers unter der Voraussetzung im Sinne von § 132 Abs. 2 S. 1 Nr. 1 GWB, dass der Auftraggeber entscheidet, das Projekt fortzuführen und zu realisieren. Es besteht kein Anspruch des Auftragnehmers auf eine weitergehende Beauftragung von Leistungen über die mit Zuschlagserteilung beauftragte Beauftragungsstufe 1 hinaus, auch dann nicht, wenn die vorstehend genannte Voraussetzung erfüllt ist. Der Auftraggeber kann vielmehr einseitig in jeweils freier Entscheidung die Beauftragungsstufe 2 und 3 im Wege der Vertragserweiterung beauftragen. Der Auftragnehmer kann aus der stufenweisen Beauftragung keine zusätzlichen Ansprüche herleiten. Für weitere Einzelheiten wird auf die Darstellungen im beigefügten Vertragsentwurf (Anlage 9 der Vergabeunterlagen) verwiesen. 1. Die Vergabeunterlagen dürfen ausschließlich für die Teilnahme an diesem Vergabeverfahren verwendet werden; eine weitergehende Verwendung, auch in umgearbeiteter Form, ist ausgeschlossen. Ein derartiges Nutzungsrecht wird ausdrücklich nicht erteilt. 2. Soweit in dieser Bekanntmachung / Aufforderung nichts Abweichendes geregelt ist, wird die gesamte Bieterkommunikation, einschließlich der Versendung von Informationsschreiben nach § 134 GWB sowie des Zuschlagsschreibens, über die Vergabeplattform abgewickelt, wobei die Textform einzuhalten ist. Die Vergabestelle wird dabei vertreten durch die Kanzlei Böke Rechtsanwälte, Düsseldorf. 3. Bieter haben das Tool zur Bieterkommunikation auf der Vergabeplattform wie ein eigenes E-Mail-Postfach regelmäßig auf eingehende Benachrichtigungen zu überprüfen. 4. Mehrfachteilnahme eines Unternehmens als Einzelbieter sowie als Mitglied einer/mehrerer Bietergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft nach Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleichwertiger Eignung erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bieter/eine Bietergemeinschaft im Angebot zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfall berufen hat. 5. Die elektronische Abgabe der Angebote über die Vergabeplattform muss so rechtzeitig erfolgen, dass alle Erklärungen bis zum Ende der jeweiligen Frist vollständig übermittelt worden sind. Dabei ist genügend Zeit für die Anmeldung des Bieters auf der Vergabeplattform und für den Übermittlungsvorgang einzuplanen. Die Bieter werden auf die Erläuterungen des Plattformbetreibers auf den Internetseiten für Bieter hingewiesen. Insbesondere sind die Hinweise über die Abgabe von elektronischen Teilnahmeanträgen und Angeboten zu beachten. Diese fristgebundenen Erklärungen dürfen nicht über das z.B. für Bieterfragen genutzte Kommunikationstool eingereicht werden. 6. Bitte beachten Sie, dass Sie für die Abgabe aller notwendigen Erklärungen für das Angebot die bereit gestellten Musterformulare verwenden sollen. Dies erleichtert die Prüfung und stellt sicher, dass das Angebot vollständig ist. 7.Die Vergabestelle wird ab einer Auftragssumme von mehr als EUR 30.000,00 für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, zur Bestätigung der Erklärung nach § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz („MiLoG“) einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister einholen (§ 19 Abs. 4 MiLoG). Negative Eintragungen in dem Auszug können zum Ausschluss führen. Die Einholung eines Gewerbezentralregisterauszugs bleibt vorbehalten. Weitere Informationen ergeben sich aus den übrigen zur Verfügung gestellten Unterlagen. Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Eigenerklärungen einzureichen: -Eigenerklärung zu zwingenden Ausschlussgründen, -Eigenerklärung zu fakultativen Ausschlussgründen, -Eigenerklärung Russland-Sanktionen, Formulare für die Eigenerklärungen sind mit den Vergabeunterlagen abrufbar.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Nationale Registrierungsnummer: e0606951-7a0e-4fdd-ace0-52d42b3958c1
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl: 48147
Postort: Münster
Region: Lippe 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Telefon: +49 2514113514 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu bezeichnen. Rügen sind über das Vergabeportal einzureichen. Ein zulässiger Nachprüfungsantrag kann bei der nachbenannten Stelle bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden. Auf die Rügepflichten des Bieters gemäß § 160 Abs. 3 GWB wird hingewiesen. Danach ist der Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ferner wird auf § 135 GWB hingewiesen.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-03-04+00:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 046-146875 (2025-03-04)
Auftragsbekanntmachung (2025-04-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Wert ohne MwSt: 249 643 EUR 💰
Beschreibung
249 643 EUR 💰

Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-11 08:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-04-11 08:00:00 📅
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Eröffnungstermin: 2025-04-11 08:00:00 📅

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-04-08+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Neue Angebotsfrist: Freitag, 11.04.2025 - 08:00 Uhr
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: e0bd5491-b383-4842-ad57-8569e6eea873-01
Quelle: OJS 2025/S 071-234620 (2025-04-08)