Nationaler Biometric Matching Service 2.0 Teilprojekt 1: Entwicklung (NBMS 2.0 TP1)

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Das vorliegende Projekt dient der Weiterentwicklung des Nationalen Biometric Matching Service (NBMS) aus dem BSI Projekt 433, eine Java-basierte Software, welche die biometrischen Operationen (Qualitätsbewertung, Verifikation und Identifikation) zentralisiert, die im hoheitlichen Kontext von den beteiligten Bundesbehörden verwendet werden. Der NBMS nimmt über REST Anfragen von Clients entgegen und ordnet diesen Workflows und biometrische Algorithmen zu. Dabei wird auch die Berechtigung der Clients an den aufzurufenden Algorithmen geprüft (Rechte- und Rollenzuordnung). Der NBMS ist ein Backend-System, besitzt aber auch User Interfaces um den NBMS testen, überwachen und administrieren bzw. biometrische Algorithmen evaluieren zu können. Im vorliegenden Projekt sollen unter anderem weitere biometrische Algorithmen angebunden und die Evaluationsmöglichkeiten biometrischer Algorithmen erweitert werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-07-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-06-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-06-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-06-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Nationaler Biometric Matching Service 2.0 Teilprojekt 1: Entwicklung (NBMS 2.0 TP1)
Referenznummer: P637 TP 1
Kurze Beschreibung:
Das vorliegende Projekt dient der Weiterentwicklung des Nationalen Biometric Matching Service (NBMS) aus dem BSI Projekt 433, eine Java-basierte Software, welche die biometrischen Operationen (Qualitätsbewertung, Verifikation und Identifikation) zentralisiert, die im hoheitlichen Kontext von den beteiligten Bundesbehörden verwendet werden. Der NBMS nimmt über REST Anfragen von Clients entgegen und ordnet diesen Workflows und biometrische Algorithmen zu. Dabei wird auch die Berechtigung der Clients an den aufzurufenden Algorithmen geprüft (Rechte- und Rollenzuordnung). Der NBMS ist ein Backend-System, besitzt aber auch User Interfaces um den NBMS testen, überwachen und administrieren bzw. biometrische Algorithmen evaluieren zu können. Im vorliegenden Projekt sollen unter anderem weitere biometrische Algorithmen angebunden und die Evaluationsmöglichkeiten biometrischer Algorithmen erweitert werden.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung 📦
Beschreibung
Interne Kennung: P637 TP 1
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Postleitzahl: 53175
Stadt: Bonn
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer: 35 Monate
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Alle AP, die in der oben genannten Aufzählung als optional gekennzeichnet sind, sind optionale Leistungen. Diese müssen vom Auftragnehmer (AN) angeboten werden, der Auftraggeber (AG) verzichtet jedoch ggf. auf deren Beauftragung. Folgende AP haben zur Voraussetzung, dass anderer AP fertigstellt sind: • Arbeitspaket 8: Security-Update für interne Callback-URL (optional) • Arbeitspaket 11: Suchfunktion in Gallery (optional) • Arbeitspaket 18: Konfiguration von NBMS-Core und Providern im AdminUI (optional) • Arbeitspaket 23: Erweiterung der Exportfunktion im TestClient (optional) • Arbeitspaket 25: Persistenz ausgeführter Requests im TestClient (optional) • Arbeitspaket 26: Integration des TestClients in das AdminUI (optional) • Arbeitspaket 29: Eval-Workflow-Erweiterung für Identifikation und Fingerabdrücke (optional) In der Beschreibung der einzelnen AP (siehe Kapitel 3) ist die Abhängigkeit zu anderen AP spezifisch vermerkt. Ein optionales AP soll beauftragt werden, nachdem die dazugehörigen vorausgesetzten AP fertigstellt sind.
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Vergabekriterien
Preis
Qualitätskriterium (Bezeichnung): siehe Kapitel 7.2.1.3 der Leistungsbeschreibung
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-07-21 14:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-07-22 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2025-07-22 10:00:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-07-21 14:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen ist gemäß § 56 VgV zulässig.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
1) Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) 833/2014 2) Referenzen 3) Qualitätsmanagement weitere Details entnehmen Sie bitte Kapitel 6.1.2.3 der Leistungsbeschreibung
Ausschlussgrund: Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Beschreibung der Ausschlussgründe: Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Nationale Registrierungsnummer: 991-07335-68
Postleitzahl: 53175
Postort: Bonn
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabestelle@bsi.bund.de 📧
Telefon: 000 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=781631 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=781631 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Unternehmen haben Anspruch darauf, dass das BSI die Bestimmungen über das Vergabeverfahren einhält, vgl. § 97 Abs. 6 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Rechte aus § 97 Abs. 6 GWB sowie sonstige Ansprüche gegen das BSI, die auf die Vornahme oder das Unterlassen einer Handlung in einem Vergabeverfahren gerichtet sind, können nur vor den Vergabekammern und dem Beschwerdegericht geltend gemacht werden, § 156 Abs. 2 GWB. Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein, § 160 Abs. 1 GWB. Es wird darüber belehrt, dass ein solcher Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig ist, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem BSI nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem BSI gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem BSI gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des BSI, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Die o.g. vier Unzulässigkeitsgründe gelten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-06-20+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 118-404764 (2025-06-20)