Die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG) plant, baut und betreibt das Fernwärmenetz sowie Erzeugungsanlagen in der Stadt Kassel. Der Vertrieb der Fernwärme liegt bei der Muttergesellschaft Städtische Werke AG (STW). Das Fernwärmenetz mit ca. 182 km Trassenlänge und einer Anschlussleistung von 447 MW deckt heute etwa 21 % des Wärmebedarfs in der Stadt Kassel ab. Die EWG und STW haben sich das Ziel gesetzt, die Fernwärmeversorgung durch Erweiterung und Verdichtung gezielt auszubauen und die leitungsgebundene Wärmebereitstellung im Versorgungsgebiet bis spätestens 2045 zu dekarbonisieren. Ein relevanter und bereits sehr zeitnah vorgesehener Schritt in diese Richtung ist der Kohleausstieg im Fernwärmekraftwerk. Damit soll der Energieträger Braunkohle durch Klärschlamm und Altholz (AI bis AIII) ersetzt werden. Die EWG betreibt seit dem Jahr 1988 am Standort Dennhäuser Straße in Kassel ein Fernwärmekraftwerk, welches mit einer maximalen Feuerungswärmeleistung von 150 MW eine elektrische Leistung von ca. 40 MW erzeugt. Zusätzlich können als thermische Leistung bis zu 80 MW an das städtische Fernwärmenetz abgegeben werden. Der Kraftwerkskessel wird mit einer zirkulierenden Wirbelschichtfeuerung betrieben. Heute eingesetzte Brennstoffe sind u.a. Braunkohle, Hartbraunkohle sowie getrockneter und entwässerter kommunaler Klärschlamm. Der im Naturumlauf betriebene Wirbelschichtkessel erzeugt dabei bis zu 180 t/h Frischdampf mit 74 bar und 503 °C. Die EWG plant, zukünftig Klärschlamm und Altholz der Klassen AI bis AIII für die Energieerzeugung zu nutzen. Bedingt durch die Verbrennung von Altholz ergeben sich veränderte Anforderungen an die Anlagentechnik des Fernwärmekraftwerks, wofür entsprechende Baumaßnahmen zu planen und durchzuführen sind. Eine der Baumaßnahmen ist die Errichtung von Lager- und Transporteinrichtungen für die Versorgung des vorhandenen Wirbelschichtkessel mit Biomasse (Altholz). Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Neubau des Altholzbunkers. Der Altholzbunker ist als rechteckiger Baukörper mit Abmessungen von ca. 26,60 m x 69,90 m sowie einem Vordach und einer Gesamthöhe (First) von ca. 19,00 m ab neuer Geländeoberkante (+1,50 m) konzipiert. Die Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere dem Leistungsverzeichnis mit Anlagen (Anlage 1), vor allem auch den ATV, zu entnehmen. In einer Phase 1 (ab September 2026) erfolgt der Betrieb der Wirbelschichtfeuerung nach Inbetriebsetzung mit der neuen Brennstoffversorgung für Altholz zunächst noch zusammen mit den bisherigen Brennstoffen Kohle und Klärschlamm. Nach einer weiteren Anpassung der Altholz-Fördertechnik in Phase 2 (ab September 2027) basiert die Brennstoffversorgung des Wirbelschichtkessels dann komplett auf den Brennstoffen Altholz und Klärschlamm. Mit diesem europaweiten Vergabeverfahren will die EWG ein zuverlässiges, leistungsfähiges und qualifiziertes Unternehmen auswählen, das die erforderlichen Bauleistungen nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen rechtzeitig bis zum 31.08.2026 erstellt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-05-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-03-28.
Auftragsbekanntmachung (2025-03-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Neubau des Altholzbunkers für Biomasse (Altholz AI bis AIII) am Fernwärmekraftwerk Kassel
Referenznummer: 004
Kurze Beschreibung:
Die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG) plant, baut und betreibt das Fernwärmenetz sowie Erzeugungsanlagen in der Stadt Kassel. Der Vertrieb der Fernwärme liegt bei der Muttergesellschaft Städtische Werke AG (STW). Das Fernwärmenetz mit ca. 182 km Trassenlänge und einer Anschlussleistung von 447 MW deckt heute etwa 21 % des Wärmebedarfs in der Stadt Kassel ab. Die EWG und STW haben sich das Ziel gesetzt, die Fernwärmeversorgung durch Erweiterung und Verdichtung gezielt auszubauen und die leitungsgebundene Wärmebereitstellung im Versorgungsgebiet bis spätestens 2045 zu dekarbonisieren. Ein relevanter und bereits sehr zeitnah vorgesehener Schritt in diese Richtung ist der Kohleausstieg im Fernwärmekraftwerk. Damit soll der Energieträger Braunkohle durch Klärschlamm und Altholz (AI bis AIII) ersetzt werden. Die EWG betreibt seit dem Jahr 1988 am Standort Dennhäuser Straße in Kassel ein Fernwärmekraftwerk, welches mit einer maximalen Feuerungswärmeleistung von 150 MW eine elektrische Leistung von ca. 40 MW erzeugt. Zusätzlich können als thermische Leistung bis zu 80 MW an das städtische Fernwärmenetz abgegeben werden. Der Kraftwerkskessel wird mit einer zirkulierenden Wirbelschichtfeuerung betrieben. Heute eingesetzte Brennstoffe sind u.a. Braunkohle, Hartbraunkohle sowie getrockneter und entwässerter kommunaler Klärschlamm. Der im Naturumlauf betriebene Wirbelschichtkessel erzeugt dabei bis zu 180 t/h Frischdampf mit 74 bar und 503 °C. Die EWG plant, zukünftig Klärschlamm und Altholz der Klassen AI bis AIII für die Energieerzeugung zu nutzen. Bedingt durch die Verbrennung von Altholz ergeben sich veränderte Anforderungen an die Anlagentechnik des Fernwärmekraftwerks, wofür entsprechende Baumaßnahmen zu planen und durchzuführen sind. Eine der Baumaßnahmen ist die Errichtung von Lager- und Transporteinrichtungen für die Versorgung des vorhandenen Wirbelschichtkessel mit Biomasse (Altholz). Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Neubau des Altholzbunkers. Der Altholzbunker ist als rechteckiger Baukörper mit Abmessungen von ca. 26,60 m x 69,90 m sowie einem Vordach und einer Gesamthöhe (First) von ca. 19,00 m ab neuer Geländeoberkante (+1,50 m) konzipiert. Die Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere dem Leistungsverzeichnis mit Anlagen (Anlage 1), vor allem auch den ATV, zu entnehmen. In einer Phase 1 (ab September 2026) erfolgt der Betrieb der Wirbelschichtfeuerung nach Inbetriebsetzung mit der neuen Brennstoffversorgung für Altholz zunächst noch zusammen mit den bisherigen Brennstoffen Kohle und Klärschlamm. Nach einer weiteren Anpassung der Altholz-Fördertechnik in Phase 2 (ab September 2027) basiert die Brennstoffversorgung des Wirbelschichtkessels dann komplett auf den Brennstoffen Altholz und Klärschlamm. Mit diesem europaweiten Vergabeverfahren will die EWG ein zuverlässiges, leistungsfähiges und qualifiziertes Unternehmen auswählen, das die erforderlichen Bauleistungen nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen rechtzeitig bis zum 31.08.2026 erstellt.
Die Städtische Werke Energie + Wärme GmbH (EWG) plant, baut und betreibt das Fernwärmenetz sowie Erzeugungsanlagen in der Stadt Kassel. Der Vertrieb der Fernwärme liegt bei der Muttergesellschaft Städtische Werke AG (STW). Das Fernwärmenetz mit ca. 182 km Trassenlänge und einer Anschlussleistung von 447 MW deckt heute etwa 21 % des Wärmebedarfs in der Stadt Kassel ab. Die EWG und STW haben sich das Ziel gesetzt, die Fernwärmeversorgung durch Erweiterung und Verdichtung gezielt auszubauen und die leitungsgebundene Wärmebereitstellung im Versorgungsgebiet bis spätestens 2045 zu dekarbonisieren. Ein relevanter und bereits sehr zeitnah vorgesehener Schritt in diese Richtung ist der Kohleausstieg im Fernwärmekraftwerk. Damit soll der Energieträger Braunkohle durch Klärschlamm und Altholz (AI bis AIII) ersetzt werden. Die EWG betreibt seit dem Jahr 1988 am Standort Dennhäuser Straße in Kassel ein Fernwärmekraftwerk, welches mit einer maximalen Feuerungswärmeleistung von 150 MW eine elektrische Leistung von ca. 40 MW erzeugt. Zusätzlich können als thermische Leistung bis zu 80 MW an das städtische Fernwärmenetz abgegeben werden. Der Kraftwerkskessel wird mit einer zirkulierenden Wirbelschichtfeuerung betrieben. Heute eingesetzte Brennstoffe sind u.a. Braunkohle, Hartbraunkohle sowie getrockneter und entwässerter kommunaler Klärschlamm. Der im Naturumlauf betriebene Wirbelschichtkessel erzeugt dabei bis zu 180 t/h Frischdampf mit 74 bar und 503 °C. Die EWG plant, zukünftig Klärschlamm und Altholz der Klassen AI bis AIII für die Energieerzeugung zu nutzen. Bedingt durch die Verbrennung von Altholz ergeben sich veränderte Anforderungen an die Anlagentechnik des Fernwärmekraftwerks, wofür entsprechende Baumaßnahmen zu planen und durchzuführen sind. Eine der Baumaßnahmen ist die Errichtung von Lager- und Transporteinrichtungen für die Versorgung des vorhandenen Wirbelschichtkessel mit Biomasse (Altholz). Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Neubau des Altholzbunkers. Der Altholzbunker ist als rechteckiger Baukörper mit Abmessungen von ca. 26,60 m x 69,90 m sowie einem Vordach und einer Gesamthöhe (First) von ca. 19,00 m ab neuer Geländeoberkante (+1,50 m) konzipiert. Die Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere dem Leistungsverzeichnis mit Anlagen (Anlage 1), vor allem auch den ATV, zu entnehmen. In einer Phase 1 (ab September 2026) erfolgt der Betrieb der Wirbelschichtfeuerung nach Inbetriebsetzung mit der neuen Brennstoffversorgung für Altholz zunächst noch zusammen mit den bisherigen Brennstoffen Kohle und Klärschlamm. Nach einer weiteren Anpassung der Altholz-Fördertechnik in Phase 2 (ab September 2027) basiert die Brennstoffversorgung des Wirbelschichtkessels dann komplett auf den Brennstoffen Altholz und Klärschlamm. Mit diesem europaweiten Vergabeverfahren will die EWG ein zuverlässiges, leistungsfähiges und qualifiziertes Unternehmen auswählen, das die erforderlichen Bauleistungen nach den Vorgaben der Vergabeunterlagen rechtzeitig bis zum 31.08.2026 erstellt.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Neubau des Altholzbunkers. Der Altholzbunker ist als rechteckiger Baukörper mit Abmessungen von ca. 26,60 m x 69,90 m sowie einem Vordach und einer Gesamthöhe (First) von ca. 19,00 m ab neuer Geländeoberkante (+1,50 m) konzipiert. Die Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere dem Leistungsverzeichnis mit Anlagen (Anlage 1), vor allem auch den ATV, zu entnehmen.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist der Neubau des Altholzbunkers. Der Altholzbunker ist als rechteckiger Baukörper mit Abmessungen von ca. 26,60 m x 69,90 m sowie einem Vordach und einer Gesamthöhe (First) von ca. 19,00 m ab neuer Geländeoberkante (+1,50 m) konzipiert. Die Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere dem Leistungsverzeichnis mit Anlagen (Anlage 1), vor allem auch den ATV, zu entnehmen.
Zusätzliche Informationen:
Die Bieter müssen bis zum 25.04.2025 vor Erstellung ihres Angebotes mindestens eine Ortsbesichtigung durchführen. Die Termine für die Ortsbesichtigung sind mit der EWG über die elektronische Vergabeplattform abzustimmen. Fragen der Bieter sind ausnahmslos schriftlich spätestens bis zum 25.04.2025 über die elektronische Vergabeplattform einzureichen. Die EWG wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antworten Katalog zusammenfassen und diesen auf der elektronischen Vergabeplattform veröffentlichen. Die letzte Aktualisierung des Fragen- und Antworten Katalogs erfolgt voraussichtlich bis zum 29.04.2025, 20:00 Uhr. Die Bieter sind verpflichtet, den Fragen- und Antworten Katalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Angebot zu berücksichtigen.
Die Bieter müssen bis zum 25.04.2025 vor Erstellung ihres Angebotes mindestens eine Ortsbesichtigung durchführen. Die Termine für die Ortsbesichtigung sind mit der EWG über die elektronische Vergabeplattform abzustimmen. Fragen der Bieter sind ausnahmslos schriftlich spätestens bis zum 25.04.2025 über die elektronische Vergabeplattform einzureichen. Die EWG wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antworten Katalog zusammenfassen und diesen auf der elektronischen Vergabeplattform veröffentlichen. Die letzte Aktualisierung des Fragen- und Antworten Katalogs erfolgt voraussichtlich bis zum 29.04.2025, 20:00 Uhr. Die Bieter sind verpflichtet, den Fragen- und Antworten Katalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Angebot zu berücksichtigen.
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Siehe Vergabeunterlagen.
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
Postanschrift: Dennhäuser Str.
Postleitzahl: 34134
Stadt: Kassel
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Kassel, Kreisfreie Stadt
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-07-01 📅
Datum des Endes: 2026-08-31 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 0
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 80.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Bau- und Montagekonzeptes mit Bauablaufterminplan
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/25/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Die EWG vergibt den Auftrag im Rahmen eines offenen Verfahrens auf der Grundlage von § 13 Abs. 1, § 14 SektVO.
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-05-07 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-05-07 10:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 54 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich ✅
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen ✅
Eröffnungstermin: 2025-05-07 10:01:00 📅
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-04-25 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen richtet sich nach § 51 SektVO.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ausschlusskriterium: Die Zuverlässigkeit des Bieters muss vorliegen (siehe Angebotsformular, Anlage 3 der Vergabeunterlagen).
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ausschlusskriterium: Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 10 Mio. muss vorliegen bzw. alternativ die Bereitschaft, die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung gemäß den vorstehenden Vorgaben im Auftragsfall aufzustocken.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Ausschlusskriterium: Betriebshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 10 Mio. muss vorliegen bzw. alternativ die Bereitschaft, die bestehende Betriebshaftpflichtversicherung gemäß den vorstehenden Vorgaben im Auftragsfall aufzustocken.
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ausschlusskriterium: Mindestens 3 Referenzen für Bauleistungen zur Errichtung eines Industriebaus (oder vergleichbar) mit wesentlichen Fertigbauelementen mit einem Auftragswert von mindestens EUR 2,0 Mio. (netto) mit Abnahme im Zeitraum 2018 bis April 2025.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Ausschlusskriterium: Mindestens 3 Referenzen für Bauleistungen zur Errichtung eines Industriebaus (oder vergleichbar) mit wesentlichen Fertigbauelementen mit einem Auftragswert von mindestens EUR 2,0 Mio. (netto) mit Abnahme im Zeitraum 2018 bis April 2025.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
Geforderte Kautionen und Garantien: Gemäß Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Gemäß Vergabeunterlagen.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Vergabeunterlagen.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 18 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4D545LU5
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06151126603
Postanschrift: Wilhelminenstr. 1-3 (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2)
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de📧
Telefon: +496151126603📞
Fax: +49611327648534 📠
URL: https://rp-darmstadt.hessen.de/infrastruktur-und-wirtschaft/oeffentliches-auftragswesen/vergabekammer🌏 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die EWG weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle innerhalb von spätestens 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der EU-Bekanntmachung genannten Teilnahmefrist oder der in den Vergabeunterlagen jeweils benannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der Vergabestelle gerügt werden, 4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird. Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die EWG weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nur zulässig ist, soweit 1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber der Vergabestelle innerhalb von spätestens 10 Kalendertagen gerügt hat, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber der Vergabestelle gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der in der EU-Bekanntmachung genannten Teilnahmefrist oder der in den Vergabeunterlagen jeweils benannten Frist zur Abgabe der Angebote gegenüber der Vergabestelle gerügt werden, 4. der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt wird. Weitere Einzelheiten können § 160 GWB entnommen werden.
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-03-28+01:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 064-208110 (2025-03-28)
Auftragsbekanntmachung (2025-04-28) Objekt Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
Die Bieter müssen bis zum 05.05.2025 vor Erstellung ihres Angebotes mindestens eine Ortsbesichtigung durchführen. Die Termine für die Ortsbesichtigung sind mit der EWG über die elektronische Vergabeplattform abzustimmen. Fragen der Bieter sind ausnahmslos schriftlich spätestens bis zum 05.05.2025 über die elektronische Vergabeplattform einzureichen. Die EWG wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antworten Katalog zusammenfassen und diesen auf der elektronischen Vergabeplattform veröffentlichen. Die letzte Aktualisierung des Fragen- und Antworten Katalogs erfolgt voraussichtlich bis zum 06.05.2025, 20:00 Uhr. Die Bieter sind verpflichtet, den Fragen- und Antworten Katalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Angebot zu berücksichtigen.
Die Bieter müssen bis zum 05.05.2025 vor Erstellung ihres Angebotes mindestens eine Ortsbesichtigung durchführen. Die Termine für die Ortsbesichtigung sind mit der EWG über die elektronische Vergabeplattform abzustimmen. Fragen der Bieter sind ausnahmslos schriftlich spätestens bis zum 05.05.2025 über die elektronische Vergabeplattform einzureichen. Die EWG wird ergänzende und berichtigende Angaben in einem Fragen- und Antworten Katalog zusammenfassen und diesen auf der elektronischen Vergabeplattform veröffentlichen. Die letzte Aktualisierung des Fragen- und Antworten Katalogs erfolgt voraussichtlich bis zum 06.05.2025, 20:00 Uhr. Die Bieter sind verpflichtet, den Fragen- und Antworten Katalog regelmäßig zu prüfen und die sich hieraus ergebenden Anforderungen im Angebot zu berücksichtigen.
Verfahren Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-05-14 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-05-14 10:01:00 📅
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Eröffnungstermin: 2025-05-14 10:01:00 📅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-05-05 23:59:59 📅
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-04-28+02:00 📅
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: PROCEDURE Neuer Wert
Text:
Aufgrund einer Bieteranfrage verlängert die EWG die Angebotsfrist auf den 14.05.2025, 10:00 Uhr. Die Frist zur Durchführung der zwingenden Ortsbesichtigung vor Erstellung des Angebotes wird auf den 05.05.2025 verlängert. Die sonstige Terminplanung bleibt unverändert.
Aufgrund einer Bieteranfrage verlängert die EWG die Angebotsfrist auf den 14.05.2025, 10:00 Uhr. Die Frist zur Durchführung der zwingenden Ortsbesichtigung vor Erstellung des Angebotes wird auf den 05.05.2025 verlängert. Die sonstige Terminplanung bleibt unverändert.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Änderung der Auftragsunterlagen am ✅
Datum der Änderung der Auftragsunterlagen: 2025-04-28 📅
Andere zusätzliche Informationen
Aufgrund einer Bieteranfrage verlängert die EWG die Angebotsfrist auf den 14.05.2025, 10:00 Uhr. Die Frist zur Durchführung der zwingenden Ortsbesichtigung vor Erstellung des Angebotes wird auf den 05.05.2025 verlängert. Die sonstige Terminplanung bleibt unverändert.
Aufgrund einer Bieteranfrage verlängert die EWG die Angebotsfrist auf den 14.05.2025, 10:00 Uhr. Die Frist zur Durchführung der zwingenden Ortsbesichtigung vor Erstellung des Angebotes wird auf den 05.05.2025 verlängert. Die sonstige Terminplanung bleibt unverändert.
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 4b54bc35-c08b-41a2-b3d5-7ae246c902a1-01
Quelle: OJS 2025/S 083-274586 (2025-04-28)