Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung

Kirchenkreis Reinickendorf

Der Kirchenkreis Reinickendorf als Besitzerin des Projektgrundstückes in Berlin-Reinickendorf (Titiseestraße 7, 13469) beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrum im Erdgeschoss des Neubauprojekts "FACE Campus". Hierzu sollen im Wege dieses Vergabeverfahrens - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - Objektplanungsleistungen zum HOAI-Leistungsbild "Gebäude und Innenräume" vergeben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-04-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-03-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-03-07 Auftragsbekanntmachung
2026-09-17 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2025-03-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung
Referenznummer: TiTi_VgV_2025_02
Kurze Beschreibung:
Der Kirchenkreis Reinickendorf als Besitzerin des Projektgrundstückes in Berlin-Reinickendorf (Titiseestraße 7, 13469) beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrum im Erdgeschoss des Neubauprojekts "FACE Campus". Hierzu sollen im Wege dieses Vergabeverfahrens - anknüpfend an die bisherigen Planungsergebnisse - Objektplanungsleistungen zum HOAI-Leistungsbild "Gebäude und Innenräume" vergeben werden.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Beliebiger Ort
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung
Interne Kennung: TiTi_VgV_2025_02
Beschreibung der Beschaffung:
Die schadstoffbelastete Kirche von 1972 und die Kindertagesstätte der Felsengemeinde in der Rollbergesiedlung im Bezirk Berlin-Reinickendorf sind seit mehreren Jahren geschlossen und wurden aufwendig abgerissen. Die Kindertagesstätte ist seitdem ausgelagert worden. Der Kirchenkreis Reinickendorf beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrums im Erdgeschoss der realisierten Wohnanlage "Titiseestraße 7" in 13469 Berlin, Bezirk Reinickendorf. Der Neubau "FACE Campus" wurde mit sechs oberirdischen Vollgeschossen und einem Keller errichtet und enthält hauptsächlich Wohnungen. Die Gesamtfläche der neuen Kindertagesstätte beträgt 637 m² (Nettofläche). Der gesamten Kindertagesstätte steht ein Außenspielbereich von ca. 956 m² zur Verfügung. Es sollen insgesamt 80 Kinder betreut werden, davon 54 Kinder über 3 Jahren (Ü3) und 26 Kinder unter 3 Jahren (U3). Die Kindertagesstätte wird insgesamt über 10 Aufenthaltsräume verfügen, 5 Gruppenräume und 5 Gruppennebenräume, ein Büro und einen Aufenthaltsraum für das Personal. Neben der pädagogischen Fläche befinden sich in der Einheit außerdem 4 Garderoben, 4 Kinderbäder und eine Küche mit Abstellkammer, die Personal-WCs und ein barrierefreies WC. Die Gesamtfläche des neuen Familienzentrums beträgt 756 m² (Nettofläche). Es steht dem Familienzentrum ein Außenbereich von ca. 370 m² zur Verfügung. Im Erdgeschoss des geplanten Neubaus wird sich das Familienzentrum mit den Räumen für seine sozialen Angebote mit Familien, dem Kinder Club, den Räumen für die Initiativen aus dem Quartier, Büroräumen für die Mitarbeiter*innen ansiedeln. Das Erdgeschoss des Gebäudes soll zu diesen sozialen Nutzungen weiterhin den Bürger*innen zur Verfügung stehen. Der geplante Neubau enthält daher unter anderem einen großen Mehrzweckraum, in dem größere Zusammenkünfte der Bürgerinnen und Bürger abgehalten werden können. Die Räumlichkeiten sollen zudem auch anderen Initiativen im Quartier zur Verfügung stehen. Die Räumlichkeiten der Kita sowie des Familienzentrums wurden im Rohbauzustand von einem Generalunternehmer an den Kirchenkreis Reinickendorf im Juli 2024 übergeben. Bis auf wenige Restleitungen, die erst im Zuge des Innenausbaus ausgeführt werden können, ist der Einbau der Fenster und Außentüren bereits erfolgt. Die Restleistungen umfassen den Einbau der Schiebetüren (bewegliche Flügel) im Eingangs- und Windfangbereich sowie der Türantriebe. Weiterhin sind noch die Innenfensterbänke und die Raffstoresteuerung zu montieren. Die bauausführenden Firmen sind bereits gebunden und das erforderliche Material wird derzeit auf der Baustelle vorgehalten. Die ordnungsgemäße Ausführung der genannten Restleistungen ist vom Auftragnehmer entsprechend zu überwachen. Die Leistungen der Außenanlagen (inkl. der Technischen Anlagen in den Außenanlagen) wurden bereits vergeben, welche im zweiten Quartal des Jahres 2025 beendet werden. Die vorhandene Bausubstanz ist im Rahmen der Honorarermittlung vom Bieter durch einen anzubietenden Umbauzuschlag und Zuschlag für mitzuverarbeitende Bausubstanz angemessen zu berücksichtigen. Zur abschließenden Bewertung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz können interessierte Unternehmen vor Ende der Angebotsfrist eine Ortsbesichtigung durchführen. Ein Besichtigungstermin ist über die Vergabeplattform anzufragen. Anknüpfend an bzw. in Erweiterung der bisherigen Planungsergebnisse der Objektplanung "Gebäude und Innenräume" hat der zu beauftragende Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen: [1] Planungsleistungen zum Leistungsbild "Objektplanung Gebäude und Innenräume", d.h. Grundleistungen der Leistungsphasen 6 bis 8 gem. §§ 34 ff. HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2021; [2] Einarbeitung in die vorhandene Planung (Besondere Leistung). Grundlage der Beauftragung ist der "Architektenvertrag" als Mustervertrag für kirchliche Körperschaften und Gliederungen (Stand 04.03.2023). Der Auftragsausführung sind die Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/) sowie die Auflagen aus dem Zuwendungsbescheid, die geprüften Bauplanungsunterlagen, die bisherigen Planungsergebnisse und die Baugenehmigung zu Grunde zu legen. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin finanziert, namentlich durch Zuwendungen aus "Europa im Quartier" (EQ) sowie aus Mitteln des Programms "Sozialer Zusammenhalt", dem Landesprogramm Kita-Ausbau Berlin sowie der Stiftung Deutsche Kassenlotterie Berlin (DKLB-Stiftung) kofinanziert. Die geförderte Maßnahme ist zwischen 01.03.2024 und 31.03.2027 (Bewilligungszeitraum gem. Zuwendungsbescheid) zu beginnen und abzuschließen. Ziel ist es, den Betrieb im September 2026 aufzunehmen. Der Auftragnehmer hat somit nach besten Kräften daran mitzuwirken, dass der vorgegebene Bewilligungszeitraum eingehalten werden kann. Wegen weiterer Einzelheiten - auch hinsichtlich des zu beplanenden Grundstückes und weiteren planerischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten - wird auf die Vergabeunterlagen - insbesondere die Vergabeunterlage "Aufgabenbeschreibung" nebst Anlagen - verwiesen. Zur besseren Lesbarkeit wird in der Auftragsbekanntmachung und den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen das generische Maskulinum verwendet. Die in diesen Dokumenten verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich - sofern nicht anders kenntlich gemacht - auf alle Geschlechter.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen: Es erfolgt keine stufenweise Beauftragung.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualifikation und Erfahrung des betrauten Personals
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70.0
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 30.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-08 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 5 Wochen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Zusätzliche Informationen: Die Angebotsöffnung ist nicht öffentlich.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-03-31 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht gemäß § 56 VgV Gebrauch zu machen.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
[1] Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 5 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von mindestens 2 Mio. EUR bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Als vorläufigen Nachweis hat der Bieter das Formblatt IV 124 F (Eigenerklärung zur Eignung) ausgefüllt einzureichen. Zum vollständigen Nachweis ist auf Verlangen der Vergabestelle innerhalb der gesetzten Frist der erforderliche Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung (Versicherungsbestätigung) oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens, mit der diese den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert, vorzulegen. [2] Angaben zum Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022-2024). Zum Nachweis hat der Bieter das Formblatt IV 124 F (Eigenerklärung zur Eignung) ausgefüllt einzureichen. [3] Erklärung, dass dem Bieter die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Zum Nachweis hat der Bieter das Formblatt IV 124 F (Eigenerklärung zur Eignung) ausgefüllt einzureichen. Auf Verlangen des Auftraggebers hat der Bieter die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufs- bzw. Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten
[4] Erklärung, dass der Bieter in den letzten 5 Geschäftsjahren vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. Zum Nachweis hat der Bieter eine Auflistung von mindestens 2 Referenzen über erbrachte Leistungen oder Projekte (mit oder analog Formblatt IV 1240 F) mit dem Angebot vorzulegen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Die Referenzprojekte müssen folgende Mindestanforderungen jeweils erfüllen: Planungsleistungen zum HOAI-Leistungsbild "Objektplanung Gebäude und Innenräume gem. §§ 34 ff. HOAI (mind. LPH 6-8) im Bereich Neubau/Erweiterung/Umbau/Sanierung von Kindertagesstätten, Hort- und/oder vergleichbaren Familieneinrichtungen innerhalb der letzten 5 Geschäftsjahre, LPH 8 muss abgeschlossen sein. Der Umfang der Referenzangaben ergibt sich im Übrigen aus Ziffer IV.,1. im Formblatt IV 124 F (Eigenerklärung zur Eignung). [5] Erklärung, dass dem Bieter die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Zum Nachweis hat der Bieter mit dem Angebot für die für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter zu benennen und den Nachweis der Befähigung beizufügen. Hierzu hat der Bieter jeweils eine Referenzliste, einen Befähigungsnachweis, den Nachweis über die berufliche Qualifikation sowie über die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung, eine Erklärung über die Stellung im Unternehmen, die Dauer der Unternehmenszugehörigkeit sowie den geplanten Aufgabenbereich für den Auftrag vorzulegen. [6] Erklärung, dass dem Bieter die für die Ausführung der Leistung notwendige Ausstattung, Geräte, technische Ausrüstung, inkl. verwendete Hardware und Software zur Verfügung stehen. Der Bieter hat auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Auflistung der vorhandenen technischen Ausrüstung vorzulegen über die das Unternehmen verfügt.
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Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
[7] Erklärung, dass keine Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB, § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz, § 19 Mindestlohngesetz und § 21 Abs. 1 Satz 1 und 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz vorliegen. Zum Nachweis hat der Bieter das Formblatt IV 124 F (Eigenerklärung zur Eignung) ausgefüllt einzureichen. Die Erklärung ist vom Bieter, von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft und von jedem Nachunternehmer einzureichen. [8] Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russland auf die Ukraine vorliegen. Zum Nachweis hat der Bieter das Formblatt EE RUS (Eigenerklärung EU Sanktionen gegen Russland) ausgefüllt einzureichen. Die Erklärung ist vom Bieter, von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft und von jedem Nachunternehmer einzureichen.
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Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Erbringung der Dienstleistung durch einen besonderen Berufsstand: [9] Nachweis über die Eintragung in das Berufsregister bzw. nach § 2 Berliner Architekten- und Baukammergesetz (ABKG) sowohl für den Bieter, als auch für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für jeden anderen Unternehmer, deren Kapazität sich bedient wird. Zum Nachweis hat der Bieter einen entsprechenden Nachweis über die Erlaubnis zur Berufsausübung mit dem Angebot einzureichen.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Beruft sich ein Bieter zum Nachweis seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, müssen jene Unternehmen erklären, im Auftragsfall gemeinsam mit dem Bieter für die Auftragsausführung zu haften (§ 47 Abs. 3 VgV)
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Mit der Abgabe eines Angebotes sind zudem folgende Erklärungen unterschrieben einzureichen: - Erklärung gem. § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung (IV 4021 F)
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 18 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Kirchenkreis Reinickendorf
Nationale Registrierungsnummer: keine Angabe
Postanschrift: Alt-Wittenau 70
Postleitzahl: 13437
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB, Herr RA Tobias Freiberg, Anna-Louisa-Karsch- Str. 2, 10178 Berlin
E-Mail: tobias.freiberg@kapellmann.de 📧
Telefon: +49 30399769-47 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Freizeit, Sport, Kultur und Religion
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYV5CV4/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYV5CV4 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYV5CV4 🌏
Name: Sofern Bieter Fragen einreichen möchten, ist der Kommunikationskanal der Vergabeplattform DTVP zwingend zu verwenden.
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Gültigkeitsdauer des Angebots: 5 Wochen

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYV5CV4 Das gesamte Vergabefahren wird als offenes Verfahren gem. § 15 VgV vollständig elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) als Vergabeplattform abgewickelt. Verhandlungen, insbesondere über Änderungen der Angebote oder Preise, sind unzulässig (Verhandlungsverbot gem. § 15 Abs. 5 Satz 2 VgV). Die geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) sind gem. § 53 VgV ausschließlich elektronisch in Textform über DTVP an die Vergabestelle zu übermitteln. Eine freiwillige Registrierung auf DTVP wird zur uneingeschränkten Teilnahme am Vergabeverfahren ausdrücklich empfohlen, insbesondere, um Informationsdefizite im Rahmen der Bieterkommunikation zu vermeiden, welche im Falle einer fehlenden Registrierung zu Lasten des Bieters gehen. Weitere Hinweise zur Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren sind den Vergabeunterlagen - dort den "Teilnahmebedingungen für die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen im offenen Verfahren" - zu entnehmen. Bieterfragen können über DTVP bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist eingereicht werden, damit gewährleistet ist, dass erbetene Informationen auch die anderen Bieter noch rechtzeitig erreichen. Diese Frist ist jedoch keine Ausschlussfrist. Die Beantwortung von Bieterfragen erfolgt anonymisiert an alle Bieter. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die vom Bieter gemäß den Ausschreibungsbedingungen geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) mit dem Angebot jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bieter den Einsatz von Unterauftragnehmern (Subplanern) für einzelne Planungsleistungen beabsichtigt, sind für diese die Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) gemäß den Vorgaben der Ausschreibungsbedingungen für Unterauftragnehmer (Subplaner) mit dem Angebot vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht gemäß § 56 VgV Gebrauch zu machen. Werden Unterlagen auf einmalige Nachforderung unter Fristsetzung nicht bzw. wie gefordert nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Der Auftrag wird unter Berücksichtigung der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau) vergeben und ausgeführt. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die einschlägigen Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere diejenigen der EU-Datenschutzgrundverordnung, einzuhalten. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de 📧
Telefon: +49 30 9013 8316 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die Vergabeunterlagen, insbesondere diese Verfahrensbedingungen, Leistungsbeschreibung und Vordrucke sowie die Bekanntmachung müssen nach Erhalt/Download durch die Bieter auf Vollständigkeit und Lesbarkeit geprüft werden. Enthalten die Vergabeunterlagen oder die den Bietern mitgeteilten, übergebenen und zugänglich gemachten Unterlagen oder sonstigen Informationen erkennbare Unklarheiten oder verstoßen diese erkennbar gegen geltendes Recht, so weist der Bieter die Vergabestelle unverzüglich - spätestens jedoch mit der Angebotsabgabe - schriftlich darauf hin. Anderenfalls kann er sich auf die Unklarheiten oder die Rechtsverstöße nicht berufen. Nicht aufgeklärte Unklarheiten hat der Bieter als von ihm zu tragende Risiken in sein Angebot einzukalkulieren. Etwaige Verfahrensrügen sind eindeutig als solche zu kennzeichnen. Auf die Rügepflichten des Bieters nach § 160 Abs. 3 GWB wird ausdrücklich hingewiesen. Außerdem weist die Vergabestelle ausdrücklich auf die Rechtsbehelfsfrist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB hin. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. § 160 GWB lautet: "(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-03-07+01:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 048-155312 (2025-03-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-09-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Auftragsänderung 2: Objektplanungsleistungen "Gebäude und Innenräume" Familienzentrum und Kita in der Rollbergesiedlung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 110851.83 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
Die schadstoffbelastete Kirche von 1972 und die Kindertagesstätte der Felsengemeinde in der Rollbergesiedlung im Bezirk Berlin-Reinickendorf sind seit mehreren Jahren geschlossen und wurden aufwendig abgerissen. Die Kindertagesstätte ist seitdem ausgelagert worden. Der Kirchenkreis Reinickendorf beabsichtigt die Errichtung einer neuen Kindertagesstätte und eines Familienzentrums im Erdgeschoss der realisierten Wohnanlage "Titiseestraße 7" in 13469 Berlin, Bezirk Reinickendorf. Der Neubau "FACE Campus" wurde mit sechs oberirdischen Vollgeschossen und einem Keller errichtet und enthält hauptsächlich Wohnungen. Die Gesamtfläche der neuen Kindertagesstätte beträgt 637 m² (Nettofläche). Der gesamten Kindertagesstätte steht ein Außenspielbereich von ca. 956 m² zur Verfügung. Es sollen insgesamt 80 Kinder betreut werden, davon 54 Kinder über 3 Jahren (Ü3) und 26 Kinder unter 3 Jahren (U3). Die Kindertagesstätte wird insgesamt über 10 Aufenthaltsräume verfügen, 5 Gruppenräume und 5 Gruppennebenräume, ein Büro und einen Aufenthaltsraum für das Personal. Neben der pädagogischen Fläche befinden sich in der Einheit außerdem 4 Garderoben, 4 Kinderbäder und eine Küche mit Abstellkammer, die Personal-WCs und ein barrierefreies WC. Die Gesamtfläche des neuen Familienzentrums beträgt 756 m² (Nettofläche). Es steht dem Familienzentrum ein Außenbereich von ca. 370 m² zur Verfügung. Im Erdgeschoss des geplanten Neubaus wird sich das Familienzentrum mit den Räumen für seine sozialen Angebote mit Familien, dem Kinder Club, den Räumen für die Initiativen aus dem Quartier, Büroräumen für die Mitarbeiter*innen ansiedeln. Das Erdgeschoss des Gebäudes soll zu diesen sozialen Nutzungen weiterhin den Bürger*innen zur Verfügung stehen. Der geplante Neubau enthält daher unter anderem einen großen Mehrzweckraum, in dem größere Zusammenkünfte der Bürgerinnen und Bürger abgehalten werden können. Die Räumlichkeiten sollen zudem auch anderen Initiativen im Quartier zur Verfügung stehen. Die Räumlichkeiten der Kita sowie des Familienzentrums wurden im Rohbauzustand von einem Generalunternehmer an den Kirchenkreis Reinickendorf im Juli 2024 übergeben. Bis auf wenige Restleitungen, die erst im Zuge des Innenausbaus ausgeführt werden können, ist der Einbau der Fenster und Außentüren bereits erfolgt. Die Restleistungen umfassen den Einbau der Schiebetüren (bewegliche Flügel) im Eingangs- und Windfangbereich sowie der Türantriebe. Weiterhin sind noch die Innenfensterbänke und die Raffstoresteuerung zu montieren. Die bauausführenden Firmen sind bereits gebunden und das erforderliche Material wird derzeit auf der Baustelle vorgehalten. Die ordnungsgemäße Ausführung der genannten Restleistungen ist vom Auftragnehmer entsprechend zu überwachen. Die Leistungen der Außenanlagen (inkl. der Technischen Anlagen in den Außenanlagen) wurden bereits vergeben, welche im zweiten Quartal des Jahres 2025 beendet werden. Die vorhandene Bausubstanz ist im Rahmen der Honorarermittlung vom Bieter durch einen anzubietenden Umbauzuschlag und Zuschlag für mitzuverarbeitende Bausubstanz angemessen zu berücksichtigen. Zur abschließenden Bewertung der mitzuverarbeitenden Bausubstanz können interessierte Unternehmen vor Ende der Angebotsfrist eine Ortsbesichtigung durchführen. Ein Besichtigungstermin ist über die Vergabeplattform anzufragen. Anknüpfend an bzw. in Erweiterung der bisherigen Planungsergebnisse der Objektplanung "Gebäude und Innenräume" hat der zu beauftragende Auftragnehmer folgende Leistungen zu erbringen: [1] Planungsleistungen zum Leistungsbild "Objektplanung Gebäude und Innenräume", d.h. Grundleistungen der Leistungsphasen 6 bis 8 gem. §§ 34 ff. HOAI 2021 in Verbindung mit Anlage 10 HOAI 2021; [2] Einarbeitung in die vorhandene Planung (Besondere Leistung). Grundlage der Beauftragung ist der "Architektenvertrag" als Mustervertrag für kirchliche Körperschaften und Gliederungen (Stand 04.03.2023). Der Auftragsausführung sind die Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau - ABau siehe unter https://www.berlin.de/sen/sbw/service/rechtsvorschriften/bereich-bauen/anweisung-bau-abau/) sowie die Auflagen aus dem Zuwendungsbescheid, die geprüften Bauplanungsunterlagen, die bisherigen Planungsergebnisse und die Baugenehmigung zu Grunde zu legen. Die Maßnahme wird mit Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes Berlin finanziert, namentlich durch Zuwendungen aus "Europa im Quartier" (EQ) sowie aus Mitteln des Programms "Sozialer Zusammenhalt", dem Landesprogramm Kita-Ausbau Berlin sowie der Stiftung Deutsche Kassenlotterie Berlin (DKLB-Stiftung) kofinanziert. Die geförderte Maßnahme ist zwischen 01.03.2024 und 31.03.2027 (Bewilligungszeitraum gem. Zuwendungsbescheid) zu beginnen und abzuschließen. Ziel ist es, den Betrieb im September 2026 aufzunehmen. Der Auftragnehmer hat somit nach besten Kräften daran mitzuwirken, dass der vorgegebene Bewilligungszeitraum eingehalten werden kann. Wegen weiterer Einzelheiten - auch hinsichtlich des zu beplanenden Grundstückes und weiteren planerischen Rahmenbedingungen und Besonderheiten - wird auf die Vergabeunterlagen - insbesondere die Vergabeunterlage "Aufgabenbeschreibung" nebst Anlagen - verwiesen. Zur besseren Lesbarkeit wird in der Auftragsbekanntmachung und den zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen das generische Maskulinum verwendet. Die in diesen Dokumenten verwendeten Personenbeze
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Dauer: 16 Monate

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Vertragsnummer: TiTi_VgV_2025_02
Datum des Vertragsabschlusses: 2025-04-29 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 110851.83 EUR 💰
Kennung des Angebots: TiTi_VgV_2025_02
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0001
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: baukind GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE 284 958 307
Postanschrift: Köpenicker Chaussee 4
Postleitzahl: 10317
Postort: Berlin
Region: Berlin 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: post@baukind.de 📧
Telefon: 03095624294 📞
URL: http://baukind.de 🌏

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVM8E5# Das gesamte Vergabefahren wird als offenes Verfahren gem. § 15 VgV vollständig elektronisch über das Deutsche Vergabeportal (DTVP) als Vergabeplattform abgewickelt. Verhandlungen, insbesondere über Änderungen der Angebote oder Preise, sind unzulässig (Verhandlungsverbot gem. § 15 Abs. 5 Satz 2 VgV). Die geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) sind gem. § 53 VgV ausschließlich elektronisch in Textform über DTVP an die Vergabestelle zu übermitteln. Eine freiwillige Registrierung auf DTVP wird zur uneingeschränkten Teilnahme am Vergabeverfahren ausdrücklich empfohlen, insbesondere, um Informationsdefizite im Rahmen der Bieterkommunikation zu vermeiden, welche im Falle einer fehlenden Registrierung zu Lasten des Bieters gehen. Weitere Hinweise zur Teilnahme am elektronischen Vergabeverfahren sind den Vergabeunterlagen - dort den "Teilnahmebedingungen für die Vergabe von freiberuflichen Dienstleistungen im offenen Verfahren" - zu entnehmen. Bieterfragen können über DTVP bis 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist eingereicht werden, damit gewährleistet ist, dass erbetene Informationen auch die anderen Bieter noch rechtzeitig erreichen. Diese Frist ist jedoch keine Ausschlussfrist. Die Beantwortung von Bieterfragen erfolgt anonymisiert an alle Bieter. Bei Bietergemeinschaften hat jedes Mitglied die vom Bieter gemäß den Ausschreibungsbedingungen geforderten Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) mit dem Angebot jeweils für sich vorzulegen. Soweit der Bieter den Einsatz von Unterauftragnehmern (Subplanern) für einzelne Planungsleistungen beabsichtigt, sind für diese die Unterlagen (Angaben, Erklärungen, Nachweise etc.) gemäß den Vorgaben der Ausschreibungsbedingungen für Unterauftragnehmer (Subplaner) mit dem Angebot vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, von seinem Nachforderungsrecht gemäß § 56 VgV Gebrauch zu machen. Werden Unterlagen auf einmalige Nachforderung unter Fristsetzung nicht bzw. wie gefordert nachgereicht, wird das Angebot ausgeschlossen. Der Auftrag wird unter Berücksichtigung der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (ABau) vergeben und ausgeführt. Bei der Auftragsbearbeitung sind für die Verarbeitung personenbezogener Daten die einschlägigen Bestimmungen zum Datenschutz, insbesondere diejenigen der EU-Datenschutzgrundverordnung, einzuhalten. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-09-17+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
(1) Die Beauftragung der Auftragsänderung ist gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig: Ein Wechsel des Objektplaners ist aus wirtschaftlichen und technischen Gründen nicht möglich. Der beauftragte Objektplaner verfügt über die für die Anpassung der Kostengruppe 370 (Einbaumöbel) erforderlichen umfassenden Kenntnisse der genehmigten Planung, der Projektziele sowie der bisherigen technischen und wirtschaftlichen Entscheidungen; die erforderlichen Anpassungen stehen in engem Zusammenhang mit den übrigen Planungsinhalten und bereits erstellten Ausschreibungs- und Ausführungsunterlagen. Ein Planerwechsel würde erhebliche Abstimmungs- und Schnittstellenrisiken sowie Widersprüche zu den bestehenden Planungsunterlagen verursachen und erforderte eine im Hinblick auf die zuwendungsrechtlich gebundenen Projekttermine nicht hinnehmbare Verzögerung durch Einarbeitung eines neuen Planers und ein grundsätzlich erforderliches EU-weites Vergabeverfahren. Eine Drittvergabe ist daher sowohl aus wirtschaftlichen Gründen (Vermeidung von Zusatzaufwand, Verzögerungskosten und Mehrkosten einer Neuausschreibung) als auch aus technischen Gründen (Vermeidung von Schnittstellen- und Integrationsrisiken sowie Sicherung der planerischen Kontinuität) objektiv unzweckmäßig und mit erheblichen technischen Schwierigkeiten verbunden. (2) Die Beauftragung der Auftragsänderung ist zudem gemäß § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GWB ohne Durchführung eines erneuten Vergabeverfahrens zulässig: Die Auftragsänderung wurde erst nach Vertragsschluss infolge geänderter und/oder zusätzlicher Anforderungen erforderlich; die hierfür maßgeblichen Umstände waren für den Auftraggeber objektiv nicht vorhersehbar. Gemäß Erwägungsgrund 109 der Richtlinie 2014/24/EU ist bei Aufträgen mit längerer Laufzeit ein gewisses Maß an Flexibilität erforderlich, um den Auftrag an veränderte Umstände anpassen und das ursprüngliche Leistungsziel erreichen zu können, ohne ein neues Vergabeverfahren durchführen zu müssen. Der AG konnte die Erforderlichkeit zusätzlicher Planungsleistungen der Leistungsphasen 3 bis 5 zur Erzielung projektbedingter Einsparanforderungen für die Kostengruppe 370 zum Zeitpunkt der vorausgegangenen Ausschreibung auch bei Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht vorhersehen; diese Anforderungen ergaben sich erst nach Beauftragung im Zuge der weiteren Projektabwicklung und der Abstimmungen mit der zuständigen Senatsverwaltung. Durch den Nachtrag ändert sich der Gesamtcharakter des Auftrags nicht. Die Leistungsanpassung führt insbesondere zu keiner grundlegenden Veränderung der ursprünglichen Planungs- und Beratungsaufgabe des Auftragnehmers (AN). Der Wert der Auftragsänderung beträgt weniger als 50 % des ursprünglichen Auftragswertes (vgl. § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB).
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
Im Rahmen des öffentlichen Genehmigungsverfahrens, insbesondere bei der Prüfung der Bauplanungsunterlagen, hat die zuständige Senatsverwaltung erhebliche Kostenreduzierungen für die Kostengruppe 370 (Einbaumöbel) vorgegeben. Zur Umsetzung dieser nachträglich erforderlich gewordenen Kostenoptimierung sind zusätzliche Planungsleistungen in den Leistungsphasen 3 und 5 notwendig: Die Planung der Einbauten (KG 370) ist sowohl in der Entwurfsplanung (LP 3) als auch in der Ausführungsplanung (LP 5) grundlegend zu überarbeiten und an die geänderten Projektvorgaben anzupassen. Der ursprünglich vergebene Architektenvertrag umfasst Objektplanungsleistungen Gebäude hinsichtlich der LP 6-8. Die nachtragsgegenständlichen Objektplanungsleistungen (LP 3-5) waren im ursprünglich beauftragten Architektenvertrag somit nicht vorgesehen, so dass es sich um echte Zusatzleistungen handelt.
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Quelle: OJS 2026/S 181-645207 (2026-09-17)