Planungsleistungen Heizungs-, Lüftungs-, Sanitäranlagen, Erweiterung Weiherhof-Grundschule

Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement

Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff für die Erweiterung (Ganztagsschulkindbetreuung) der Weiherhof-Grundschule, Schlüsselstraße 5, 79104 Freiburg. Durchgeführt wird ein 1-stufiges, offenes Verfahren nach § 119 Abs. 3 GWB, § 14 Abs. 2 und § 15 VgV.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-10-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-09-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-09-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-09-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen Heizungs-, Lüftungs-, Sanitäranlagen, Erweiterung Weiherhof-Grundschule
Referenznummer: 2025005255
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung HLS nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff für die Erweiterung (Ganztagsschulkindbetreuung) der Weiherhof-Grundschule, Schlüsselstraße 5, 79104 Freiburg. Durchgeführt wird ein 1-stufiges, offenes Verfahren nach § 119 Abs. 3 GWB, § 14 Abs. 2 und § 15 VgV.
Mehr anzeigen
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 17e43cf5-78d2-4edf-9568-e574631f72ce
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Postleitzahl: 79104
Stadt: Freiburg i.Br.
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Dauer: 55 Monate
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zuschlags- und Wertungskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Angebotsabgabe darf ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Angebotsformular zusammen mit den zugehörigen Anlagen im Vergabeportal hochzuladen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Fragen sind in Textform über das Vergabeportal unter „Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Frist hierzu siehe Nr. 5.1.11. „Auftragsunterlagen - Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen“. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe-)rechtliche Komplexität baldmöglichst beantwortet. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktezahl. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los. Die nicht berücksichtigten Unternehmen erhalten nach Abschluss des Verfahrens eine Mitteilung über die Gründe. Für die Ausarbeitung der Angebotsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (in Anlehnung an § 77 Absatz 1 VgV).
Mehr anzeigen

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-10-28 10:20:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 61 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-10-21 12:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis besondere Berufsqualifikation gemäß § 75 VgV. Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen an die Planungsleistung HLS-Planung erfüllen. Als Berufsqualifikation wird ein Prüfzeugnis oder sonstiger Befähigungsnachweis für Planungsleistungen der Technischen Anlagengruppen 1,2 und 3 (HLS) entsprechend HOAI §§ 53 ff. (Diplom, Ingenieur*in, Meister*in, Techniker*in oder vergleichbar) von mindestens einer Person des Unternehmens gefordert. Die Qualifikation kann vom Projektteam (siehe Nr. 2.7.2) erfüllt werden oder einer anderen Person des Unternehmens. Die Qualifikation kann nicht über eine Eignungsleihe erbracht werden. Bei natürlichen Personen erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis für den Bereich Technischen Ausrüstung, HLS-Planung ver-fügt, welcher berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Juristische Personen sind zugelassen, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die zuvor genannten Zulassungsvoraussetzungen erfüllt. Nachweis bei Bietern mit Sitz in einem EU-Staat durch Vorlage durch das nach dem Recht des Herkunftsstaates des Bieters maßgeblichen Dokuments gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates. Gefordert wird die Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister. Bei Einzelunternehmen, GbR, GmbH, Bietergemeinschaft oder andere mit Angabe der Nr. der Eintragung in einem öffentlichen Register und Registergericht oder Genehmigungsbehörde falls zutreffend. Ein entsprechender Nachweis ist hochzuladen.
Mehr anzeigen
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Bieterauswahl erfolgt nach den in den Vergabeunterlagen festgelegten Eignungskriterien. Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bietergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Angebotsformular Anlage 01, Nr. 1 bis 2.9). 1. Angaben zum Bieter (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 1.1. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 1.2 Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 1.3 Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 2.1 Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 2.2 Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 2.3 Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landes-tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt werden. 2.4 Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden. 2.5 Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 2.6 Erklärung Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV: Das Unternehmen muss über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme in Höhe von • mind. 3 Mio. Euro für Personenschäden und • mind. 2 Mio. Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen. Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Versicherungssumme im Auftragsfall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Bei einer Bietergemeinschaft gilt dies für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend – es muss ein aktueller (max. 12 Monate alt) Nachweis des Versicherungsunternehmens hochgeladen werden! 2.7 Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). 2.7.1  siehe oben „Eignung zur Berufsausübung“ 2.7.2 Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name und Qualifikation der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung und der Bauleitung (Eignungsprüfung Team). Als prinzipiell geeignet werden die Personen des genannten Projektteams eingestuft, die folgende Mindestanforderungen einhalten: Mindestanforderung: Berufsqualifikation sowie Berufserfahrung für Planungsleistungen der Technischen Anlagengruppen 1,2 und 3 (HLS) in der Projektleitung/ Bauleitung mind. 7 Jahre und in der stellvertretenden Projektleitung mind. 5 Jahre entsprechend HOAI §§ 53 ff. Hinweis: Ein Austausch der Projektverantwortlichen ist nur in Abstimmung mit der Auftraggeberin und nur unter der Voraussetzung zulässig, dass für das neue Personal mindestens die gleiche Qualifikation und berufliche Erfahrung nachgewiesen wird. Ein beabsichtigter Austausch ist unverzüglich mitzuteilen. Es wird erwartet, dass die genannten Personen an den Vorstellungsgesprächen (siehe Zuschlagskriterium C) teilnehmen. 2.8 Angaben zum Gesamtjahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Zur Zulassung erforderlich ist ein durchschnittlicher Mindestgesamtumsatz von ≥ 300.000 EUR/ Jahr (netto), bezogen auf die drei letzten abgeschlossenen Kalenderjahre. Umsätze bei Bewerbergemeinschaft werden zusammengerechnet. --- Fortsetzung andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen, Eignungsnachweise/Referenzprojekte 2.9 siehe unten!
Mehr anzeigen
--- Fortsetzung Eignungsnachweise/Referenzprojekte 2.9: 2.9 Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese einzureichenden Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung des Bieters/ der Bietergemeinschaft und können nicht nachgereicht werden. Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Als geeignet werden Bieter / Bietergemeinschaften eingestuft, die eine vergleichbare wesentliche Leistung entsprechend den abgefragten 3 Referenzprojekten erbracht haben und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllen. Diese Referenzen dienen der Feststellung der Eignung (keine Wertung). Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. Referenzprojekt 1 Planungsleistungen innerhalb eines Projektes. Mindestkriterien: • Anbau oder Umbau einer Bildungseinrichtung (Schule- oder Unterrichtsgebäude, Kindergarten, kein Museum/ Bibliothek) • Leistungszeitraum in den Jahren 01/2020 – 08/2025 (Abnahme) • Baukosten KG 410, 420,430 + 480 ≥ 300.000 Mio. Euro netto • Durchführung von min. 5 Leistungsphasen aus LPH 2-8 Referenzprojekt 2 Planungsleistungen innerhalb eines Projektes. Mindestkriterien: • Neubau einer Bildungseinrichtung (Schule- oder Unterrichtsgebäude Kindergarten, kein Museum/ Bibliothek) • Leistungszeitraum in den Jahren 01/2018 – 08/2025 (Abnahme) • Baukosten KG 410, 420,430 + 480 ≥ 300.000 Mio. Euro netto • Durchführung von min. 5 Leistungsphasen aus LPH 2-8 Referenzprojekt 3 Planungsleistungen innerhalb eines Projektes. Mindestkriterien: • An-, Umbau oder Neubau für einen öffentlichen Auftraggeber (kein Wohnbau) • Leistungszeitraum in den Jahren 01/2018 – 08/2025 (Abnahme) • Baukosten KG 410, 420,430 + 480 ≥ 300.000 Mio. Euro netto • Durchführung von min. 5 Leistungsphasen aus LPH 2-8 Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß ein-gereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zugelassen.
Mehr anzeigen
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bewerber einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern.
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Nationale Registrierungsnummer: c46cf5d5-78c4-4fd0-acdc-c8c2a83807bf
Abteilung: Vergabemanagement
Postanschrift: Fehrenbachallee 12
Postleitzahl: 79106
Postort: Freiburg im Breisgau
Region: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabemanagement
E-Mail: vergabemanagement@freiburg.de 📧
Telefon: +49 7612014083 📞
Fax: +49 7612014089 📠
URL: https://regionfreiburg.deutsche-evergabe.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/deeplink/subproject/c919269b-41f4-4401-9bbf-63b0ab2d36ac 🌏
Teilnahme-URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/deeplink/subproject/c919269b-41f4-4401-9bbf-63b0ab2d36ac 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Gegenstand der Ausschreibung sind Leistungen der HLS-Planung nach HOAI 2013 in der seit 01.01.2021 geltenden Fassung für die Erweiterung (Ganztagsschulkindbetreuung) der Weiherhof- Grundschule in Freiburg Ausgangslage: Den gesetzlichen Anforderungen nach Angebot von Ganztagsschulkindbetreuung ab 2026 folgend muss die aus mehreren Pavillongebäuden aus den 1960’er Jahren bestehende Grundschulanlage mit derzeit 23 Klassenräumen erweitert werden Neben der Schaffung von zusätzlichen Betreuungsräumen durch Erweiterung der Pavillons sollen die Bestandsflure durch Auslagerung der Treppenläufe zu Lernfluren umgebaut werden. Zusätzlich wer-den Aufzugsanlagen für eine inkludierende Erschließung benötigt. Die derzeit im Aula-Anbau der Realschule ausgegebene Mittagessensversorgung muss entsprechend des steigenden Bedarfs mit einer Caterer Küche mit Lagerräumen erweitert werden. Die An- und Umbauten müssen den technischen Standards der Schuldigitalisierung als auch Photovoltaikanlagen entsprechen, und die Förderung von natürlichem Klimaschutz in Kommunen und nach-haltigem Bauen von Hochbaumaßnahmen berücksichtigen. Ziel ist das vorhandene Gebäudeensemble und seine Struktur mitsamt Außenflächen möglichst zu bewahren. Das Schulgelände besitzt einen schützenswerten Baumbestand und faunistisch relevante Habitate. Die Durchführung der Erweiterung muss den laufenden Schul- und Betreuungsbetrieb ermöglichen! Raumkonzept Für die Gebäudeplanung prognostizierte, zu berücksichtigende Daten: Für die Grundschul-Schüler*innenanzahl in 2027 wird von ca. 394 ausgegangen. Die 4-zügige Grundschule benötigt mindestens 16 Klassenzimmer neben Büros für Konrektor, Elterngespräche, Schulsozialarbeit sowie Bibliotheksraum, als auch Lager für Lehrmittel. Für die ca. 320 zu betreuenden Schüler*innen werden voraussichtlich 6 Betreuungsräume benötigt. Die zukünftige Mittagessensversorgung muss für ca. 385 Schüler*innen ausgelegt werden, maxi-mal im 3-Schichtbetrieb. Angaben zum Bedarf der technischen Gebäudeausrüstung Im Rahmen dieses Projektes sind die Bau- und Energieleitlinien, sowie Leitlinien zur Digitalisierung der Stadt Freiburg zu berücksichtigen. Die Elektrotechnischen Anlagen sind mindestens 20 Jahre alt, nur z.T. generalsaniert und müssen nach aktuellem Stand der Technik erweitert oder erneuert werden. Die Bestandsinfrastruktur der Grundschulpavillons befindet sich im jeweiligen Untergeschoss. Die Geschosse verfügen über Unterverteiler. Abhängig von der Umsetzung der separat geplanten Digitalisierungsmaßnahme im Jahr 2026, befin-det sich die Niederspannungshauptverteilung voraussichtlich im benachbarten Sozialgebäude. Die Brandmeldezentrale befindet sich im Grundschulpavillongebäude l. Für die neuen Flächen müssen sowohl die Erweiterung der Digitalisierung mit entsprechender Präsentationstechnikausstattung eingeplant als auch die PV-Anlagenerweiterung berücksichtigt werden. Die schulhofseitigen Gebäudezugänge sind mit barrierefreien Aufzugsanlagen zu erschließen. Die Versorgungstechnischen Anlagen müssen nach aktuellem Stand der Technik erweitert werden. Die Bestandsinfrastruktur HLS der Grundschulpavillons befindet sich im jeweiligen Untergeschoss und werden von da aus mit separaten Unterverteilern geregelt. Der Heizraum befindet sind im Keller des Bestandbaus der anliegenden Realschule. Die Beheizung der Gebäudeteile wird über einen Holz Hackschnitzelkessel und einen Gas Niedertemperaturkessel erzeugt. Eine Anbindung an das bestehende GLT-Netz muss bei der Planung berücksichtigt werden. Beauftragung: Mit Vertragsabschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt, sowie „Besondere bzw. Zusätzliche Leistungen“ entsprechend dem Mustervertrag. Die weiteren Leistungsphasen werden stufenweise beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht.
Mehr anzeigen
Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Karlsruhe
Nationale Registrierungsnummer: 4ebcde0c-5e1d-420e-b125-cd0393f8dcda
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postleitzahl: 76137
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabekammer
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219268732 📞
Fax: +49 7219263985 📠
URL: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
Mehr anzeigen
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-09-23+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 183-625061 (2025-09-23)