3.SRE.VPA.KGAa: Rückbau Kleingartenanlagen Daxlanden Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5, Referat 53.2, Landesbetrieb Gewässer, plant die Errichtung und den Betrieb des gesteuerten Polders Bellenkopf/Rappenwört (BeRa) mit Retentionsflutungen und (ungesteuerten) Ökologischen Flutungen. Auf einer Fläche von rund 510 ha soll mit dem Polder BeRa auf den Gemarkungen der Städte Karlsruhe und Rheinstetten sowie der Gemeinde Au am Rhein ein Rückhaltevolumen von ca. 14 Mio. m3 geschaffen wer-den. Der Rückhalteraum ist einer der 13 Rückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms (IRP), das auf dem deutsch-französischen Vertrag von 1982 basiert. Ziel des Integrierten Rheinprogramms ist die umweltverträgliche Wiederherstellung des vor dem Ausbau des Oberrheins vorhandenen Hochwasserschutzes unterhalb der Staustufe Iffezheim. Beim Polder Bellenkopf/Rappenwört handelt es sich um ein komplexes Großprojekt mit zahlreichen verschiedenen Maßnahmen, die sich innerhalb und außerhalb des Rückhalteraums (RHR) in der Fläche verteilen. Eine dieser Maßnahmen ist der Rückbau der Kleingartenanlagen in Karlsruhe-Daxlanden, Flurstück-Nr. 16869. Es handelt sich um 22 ehem. Parzellen der Kleingartenvereine "Rheinaue e.V.", "Am Dammweg e.V." und "Hintere Waid e.V.".
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-02-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-01-24.
Auftragsbekanntmachung (2025-01-24) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Polder Bellenkopf/Rappenwört 3.SRE.VPA.KGAa: Rückbau Kleingartenanlagen Daxlanden
Referenznummer: RPKR53-2025-004
Kurze Beschreibung:
3.SRE.VPA.KGAa: Rückbau Kleingartenanlagen Daxlanden
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5, Referat 53.2, Landesbetrieb Gewässer, plant die Errichtung und den Betrieb des gesteuerten Polders Bellenkopf/Rappenwört (BeRa) mit Retentionsflutungen und (ungesteuerten) Ökologischen Flutungen. Auf einer Fläche von rund 510 ha soll mit dem Polder BeRa auf den Gemarkungen der Städte Karlsruhe und Rheinstetten sowie der Gemeinde Au am Rhein ein Rückhaltevolumen von ca. 14 Mio. m3 geschaffen wer-den. Der Rückhalteraum ist einer der 13 Rückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms (IRP), das auf dem deutsch-französischen Vertrag von 1982 basiert. Ziel des Integrierten Rheinprogramms ist die umweltverträgliche Wiederherstellung des vor dem Ausbau des Oberrheins vorhandenen Hochwasserschutzes unterhalb der Staustufe Iffezheim. Beim Polder Bellenkopf/Rappenwört handelt es sich um ein komplexes Großprojekt mit zahlreichen verschiedenen Maßnahmen, die sich innerhalb und außerhalb des Rückhalteraums (RHR) in der Fläche verteilen. Eine dieser Maßnahmen ist der Rückbau der Kleingartenanlagen in Karlsruhe-Daxlanden, Flurstück-Nr. 16869. Es handelt sich um 22 ehem. Parzellen der Kleingartenvereine "Rheinaue e.V.", "Am Dammweg e.V." und "Hintere Waid e.V.".
Das Land Baden-Württemberg, vertreten durch das Regierungspräsidium Karlsruhe, Abteilung 5, Referat 53.2, Landesbetrieb Gewässer, plant die Errichtung und den Betrieb des gesteuerten Polders Bellenkopf/Rappenwört (BeRa) mit Retentionsflutungen und (ungesteuerten) Ökologischen Flutungen. Auf einer Fläche von rund 510 ha soll mit dem Polder BeRa auf den Gemarkungen der Städte Karlsruhe und Rheinstetten sowie der Gemeinde Au am Rhein ein Rückhaltevolumen von ca. 14 Mio. m3 geschaffen wer-den. Der Rückhalteraum ist einer der 13 Rückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms (IRP), das auf dem deutsch-französischen Vertrag von 1982 basiert. Ziel des Integrierten Rheinprogramms ist die umweltverträgliche Wiederherstellung des vor dem Ausbau des Oberrheins vorhandenen Hochwasserschutzes unterhalb der Staustufe Iffezheim. Beim Polder Bellenkopf/Rappenwört handelt es sich um ein komplexes Großprojekt mit zahlreichen verschiedenen Maßnahmen, die sich innerhalb und außerhalb des Rückhalteraums (RHR) in der Fläche verteilen. Eine dieser Maßnahmen ist der Rückbau der Kleingartenanlagen in Karlsruhe-Daxlanden, Flurstück-Nr. 16869. Es handelt sich um 22 ehem. Parzellen der Kleingartenvereine "Rheinaue e.V.", "Am Dammweg e.V." und "Hintere Waid e.V.".
Es erfolgen Schadstoffsanierungs-, Entkernungs- und Rückbauarbeiten von 22 Kleingartenparzellen. Die Grundstücksflächen der Parzellen weisen Größen zwischen ca. 318 und 553 m2 auf. Die gesamte rück-zubauende Fläche beträgt ca. 8.613 m2.
Alle Parzellen sind mit Gartenlauben inkl. Terrasse und Brunnen ausgestattet. Hinzu kommen i.d.R. Pergolen, Geräteschuppen, Gewächshäuser, massive Steinöfen, Mauern, Hochbeete, Komposte und Beetanlagen und weitere. Vereinzelt liegen Gartenteiche oder Spielhäuser vor. Bei den Gartenlauben handelt es sich überwiegend um kleinere, einstöckige Massiv- oder Holzbauten. Die Lauben sind von der bestehenden Stromversorgung abzutrennen. In den Außenbereichen der Parzellen liegen verschiedene Oberflächenbefestigungen und Randsteine aus Beton oder Naturstein vor. Durch die kleingärtnerische Nutzung befinden sich in den Lauben und den Außenflächen verschiedene lose Siedlungsabfälle, mineralische Abfälle und Mobiliar. Es sind verschiedene Schadstoffsanierungsarbeiten an Asbestzement und KMF durchzuführen. Die Parzellen sind vollständig inkl. aller Baulichkeiten, Wege, Einfassungen, Mauern, Zäune, Fundamente, Brunnen und sonstiger loser Abfälle abzuräumen und rückzubauen. Für den Rückbau sind nach Bedarf Oberbodenarbeiten (Abtrag und Wiederaufbringen) erforderlich. Es sind außerdem Rodungsarbeiten von Wurzelstöcken und Mäharbeiten notwendig. Die Rückbaumaßnahme wird neben AG und BÜ u.a. durch eine bodenkundliche Baubegleitung, Umweltbaubegleitung und einen SiGeKo begleitet. Aufgrund von Artenschutzbelangen dürfen Arbeiten mit Bodeneingriffen (wie Aushub, Oberbodenarbeiten, Rodung Wurzelstöcke) erst ab voraussichtlich April 2025, nach Freigabe durch die Umweltbaubegleitung erfolgen. Im Bauablauf wird eine Umsiedlung von Eidechsen stattfinden.
Es erfolgen Schadstoffsanierungs-, Entkernungs- und Rückbauarbeiten von 22 Kleingartenparzellen. Die Grundstücksflächen der Parzellen weisen Größen zwischen ca. 318 und 553 m2 auf. Die gesamte rück-zubauende Fläche beträgt ca. 8.613 m2.
Alle Parzellen sind mit Gartenlauben inkl. Terrasse und Brunnen ausgestattet. Hinzu kommen i.d.R. Pergolen, Geräteschuppen, Gewächshäuser, massive Steinöfen, Mauern, Hochbeete, Komposte und Beetanlagen und weitere. Vereinzelt liegen Gartenteiche oder Spielhäuser vor. Bei den Gartenlauben handelt es sich überwiegend um kleinere, einstöckige Massiv- oder Holzbauten. Die Lauben sind von der bestehenden Stromversorgung abzutrennen. In den Außenbereichen der Parzellen liegen verschiedene Oberflächenbefestigungen und Randsteine aus Beton oder Naturstein vor. Durch die kleingärtnerische Nutzung befinden sich in den Lauben und den Außenflächen verschiedene lose Siedlungsabfälle, mineralische Abfälle und Mobiliar. Es sind verschiedene Schadstoffsanierungsarbeiten an Asbestzement und KMF durchzuführen. Die Parzellen sind vollständig inkl. aller Baulichkeiten, Wege, Einfassungen, Mauern, Zäune, Fundamente, Brunnen und sonstiger loser Abfälle abzuräumen und rückzubauen. Für den Rückbau sind nach Bedarf Oberbodenarbeiten (Abtrag und Wiederaufbringen) erforderlich. Es sind außerdem Rodungsarbeiten von Wurzelstöcken und Mäharbeiten notwendig. Die Rückbaumaßnahme wird neben AG und BÜ u.a. durch eine bodenkundliche Baubegleitung, Umweltbaubegleitung und einen SiGeKo begleitet. Aufgrund von Artenschutzbelangen dürfen Arbeiten mit Bodeneingriffen (wie Aushub, Oberbodenarbeiten, Rodung Wurzelstöcke) erst ab voraussichtlich April 2025, nach Freigabe durch die Umweltbaubegleitung erfolgen. Im Bauablauf wird eine Umsiedlung von Eidechsen stattfinden.
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Asbestbeseitigungsarbeiten📦
Stadt: Flurstück-Nr. 16869, 76189 Karlsruhe-Daxlanden
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Karlsruhe, Stadtkreis
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-03-03 📅
Datum des Endes: 2025-05-30 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 0
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Beschleunigtes Verfahren: Dringlichkeit aufgrund von Fristen für Artenschutzbelange
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-02-11 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-02-11 12:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 20 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2025-02-11 12:01:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-02-05 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: keine Nachforderung von Preisangaben
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Präqualifikation oder Eigenerklärung mit Referenzen 3 vergleichbare Projekte der letzten drei Kalenderjahre
Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Eignung zur Berufsausübung: ,Präqualifikation oder Eigenerklärung: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug und Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. Eintragung bei der Industrie- und
Handelskammer.
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Präqualifikation oder Eigenerklärung mit Referenzen 3 vergleichbare Projekte der letzten drei Kalenderjahre
Eignung zur Schadstoffsanierung: Sach- und Fachkundenachweise TRGS 519, TRGS 521, TRGS 524/DGUV 101-004
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Präqualifikation oder Eigenerklärung mit Referenzen 3 vergleichbare Projekte der letzten drei Kalenderjahre
Eignung zur Schadstoffsanierung: Sach- und Fachkundenachweise TRGS 519, TRGS 521, TRGS 524/DGUV 101-004
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Eignung/Präqualifikation
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrugsbekämpfung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Entrichtung von Steuern
Falsche Angaben, verweigerte Informationen, die nicht in der Lage sind, die erforderlichen Unterlagen vorzulegen, und haben vertrauliche Informationen über dieses Verfahren erhalten.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Rein innerstaatliche Ausschlussgründe
Schwere Verfehlung im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: siehe KEV-Blätter