Auf dem Standort Reinickendorf erweitert das Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV) seinen bisherigen Gebäudebestand um ein zweites Haus 8 (rechts), um dort neue Maßregelvollzugsplätze zu schaffen. Dies soll die Überbelegung reduzieren helfen und für die Sanierung bestehender Gebäude Freizüge ermöglichen. Das leerstehende Gebäude Haus 8 (rechts) besteht aus einer einhüftigen Anlage mit rückwärtigem Mittelrisalit und zwei Kopfbauten. Es erstreckt sich über 2 Vollgeschosse, ein Kellergeschoss und ein teilweise ausgebautes Dachgeschoss mit unterschiedlichem Höhenprofil. Gelbe Klinkerwände mit feinen horizontalen Streifen aus roten Klinkern und Doppelkasten-Sprossenfenster mit roter Umfassung sowie ein roter Ziegelsockel prägen die Fassade. In den beiden Kopfbauten und im Mittelrisalit befinden sich jeweils ein Treppenhaus. Über eine Freitreppe kann der mittige Haupteingang erreicht werden. Die Ertüchtigung der Bausubstanz (u. a. Rostschäden an Stahlträgern, Holz-/Putzschäden, Dach- und Kellerausbau) sowie die erforderlichen Umbauten für eine Belegung mit den Patienten im Maßregelvollzug sind in enger Abstimmung mit dem Nutzer und dem Denkmalschutz zu planen und durchzuführen. Die Baumaßnahme umfasst die energetische Aufwertung durch Wärmedämmung und Erneuerung der technischen Anlagen im gesamten Haus, Schadstoff- und Bauschadenbeseitigung, Brandschutzertüchtigung, Instandsetzung und Neugliederung der Räumlichkeiten, Schaffung von Barrierefreiheit sowie Sicherungsmaßnahmen (Fassade/Zaunanlage) unter Berücksichtigung der denkmalschutzrechtlichen Belange. Die Nutzung soll rund 60 Patientenzimmer, teilweise auch als Isolierzimmer einschließlich Räumen für Behandlung, Personal und Besucher sowie einen Freigangbereich mit detektierter Zaunanlage und Schleuse beinhalten. Bei der Gliederung in Stationen sind Konzepte für die Überwachung mit knappen Personalressourcen bei möglichst geringer Stationsgröße zu entwickeln.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-03-11.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-02-07.
Auftragsbekanntmachung (2025-02-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektsteuerungsleistungen LP 1-9 -ID25047Syn
Referenznummer: VM_25047_VgV_O_Syn
Kurze Beschreibung:
“Auf dem Standort Reinickendorf erweitert das Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV) seinen bisherigen Gebäudebestand um ein zweites Haus 8 (rechts), um dort...”
Kurze Beschreibung
Auf dem Standort Reinickendorf erweitert das Krankenhaus des Maßregelvollzugs (KMV) seinen bisherigen Gebäudebestand um ein zweites Haus 8 (rechts), um dort neue Maßregelvollzugsplätze zu schaffen. Dies soll die Überbelegung reduzieren helfen und für die Sanierung bestehender Gebäude Freizüge ermöglichen.
Das leerstehende Gebäude Haus 8 (rechts) besteht aus einer einhüftigen Anlage mit rückwärtigem Mittelrisalit und zwei Kopfbauten. Es erstreckt sich über 2 Vollgeschosse, ein Kellergeschoss und ein teilweise ausgebautes Dachgeschoss mit unterschiedlichem Höhenprofil. Gelbe Klinkerwände mit feinen horizontalen Streifen aus roten Klinkern und Doppelkasten-Sprossenfenster mit roter Umfassung sowie ein roter Ziegelsockel prägen die Fassade.
In den beiden Kopfbauten und im Mittelrisalit befinden sich jeweils ein Treppenhaus. Über eine Freitreppe kann der mittige Haupteingang erreicht werden.
Die Ertüchtigung der Bausubstanz (u. a. Rostschäden an Stahlträgern, Holz-/Putzschäden, Dach- und Kellerausbau) sowie die erforderlichen Umbauten für eine Belegung mit den Patienten im Maßregelvollzug sind in enger Abstimmung mit dem Nutzer und dem Denkmalschutz zu planen und durchzuführen.
Die Baumaßnahme umfasst die energetische Aufwertung durch Wärmedämmung und Erneuerung der technischen Anlagen im gesamten Haus, Schadstoff- und Bauschadenbeseitigung, Brandschutzertüchtigung, Instandsetzung und Neugliederung der Räumlichkeiten, Schaffung von Barrierefreiheit sowie Sicherungsmaßnahmen (Fassade/Zaunanlage) unter Berücksichtigung der denkmalschutzrechtlichen Belange.
Die Nutzung soll rund 60 Patientenzimmer, teilweise auch als Isolierzimmer einschließlich Räumen für Behandlung, Personal und Besucher sowie einen Freigangbereich mit detektierter Zaunanlage und Schleuse beinhalten. Bei der Gliederung in Stationen sind Konzepte für die Überwachung mit knappen Personalressourcen bei möglichst geringer Stationsgröße zu entwickeln.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen im Bauwesen📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Es handelt sich um Projektsteuerungsleistungen von LP 1 bis LP 9 (HOAI) für den Umbau und die Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandsgebäudes.
Der...”
Beschreibung der Beschaffung
Es handelt sich um Projektsteuerungsleistungen von LP 1 bis LP 9 (HOAI) für den Umbau und die Sanierung eines denkmalgeschützten Bestandsgebäudes.
Der Bieter erarbeitet u. a. den baufachlichen Teil des Bedarfsprogramms in Abstimmung mit den Projektbeteiligten (Nutzer, Bedarfsträger, Bauherr/AG, externe Gutachter/Sachverständige, weitere Behörden, Nachbarn), bereitet Ausschreibungen für Planer und Sachverständige vor, stellt Vorplanungs- und Bauplanungsunterlagen zusammen, kontrolliert und steuert die Vertragserfüllung der freiberuflich Tätigen, legt dem AG begründete Empfehlungen vor oder bereitet Schriftverkehr für den AG inhaltlich und formal vor (s. Leistungsbild Anlagen 8, 12 und 15 zum Vertrag).
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Ort der Leistung: Berlin🏙️
Dauer: 137 (MONTH)
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt. Zunächst soll nur LP 1 - Grundlagenermittlung mit Aufstellung des baufachlichen Teils des...”
Beschreibung der Optionen
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt. Zunächst soll nur LP 1 - Grundlagenermittlung mit Aufstellung des baufachlichen Teils des Bedarfsprogramms beauftragt werden. In einer weiteren Stufe soll LP 2 - Vorplanung, anschließend LP 3 bis 5, zuletzt LP 6 bis 9 beauftragt werden.
Eine optionale Leistung Bereitstellung Projektserver fließt zwar in die Wertung des Honorangebotes ein, wird jedoch nach Bedarf beauftragt.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-03-11 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-03-11 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
“Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers...”
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren)
Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren:
Die Öffnung der Angebote wird von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen.
Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
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Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“1. Berufshaftpflichtversicherung: 3 Mio. € für Personen-, 5 Mio. € für Sach-/Vermögensschäden
2. Umsatz des Unternehmens: mindestens 500.000 € (netto) je...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
1. Berufshaftpflichtversicherung: 3 Mio. € für Personen-, 5 Mio. € für Sach-/Vermögensschäden
2. Umsatz des Unternehmens: mindestens 500.000 € (netto) je Geschäftsjahr in letzten 3 Jahren
3. Vorhandene Arbeitskräfte: mindestens 5 techn. Mitarbeiter jahresdurchschnittlich in letzten 3 Jahren
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Anforderung an Referenzen:
- max. Übergabe an Bauherren 10 Jahre vor Bekanntmachungsveröffentlichung
- mind. ab LP 2 beauftragt und 50% der LP 8 müssen...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Anforderung an Referenzen:
- max. Übergabe an Bauherren 10 Jahre vor Bekanntmachungsveröffentlichung
- mind. ab LP 2 beauftragt und 50% der LP 8 müssen erbracht sein vor Bekanntmachungsveröffentlichung
- mind. HOAI mit Honorarzone IV (für Gebäudeplanung) und Gesamtkosten (KG 200 - 700) von 50 Mio. € (brutto)
- eigenverantwortlich vom Büro erbrachte Projektsteuerungsleistungen
- mind. 1 Referenz ist eine öffentliche Baumaßnahme
- mind. 1 Referenz ist eine Sanierungs- oder Umbaumaßnahme
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
“Eine Bietergemeinschaft hat mit der Angebotsabgabe eine Erklärung aller Mitglieder schriftlich/in Textform abzugeben,
-...”
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll
Eine Bietergemeinschaft hat mit der Angebotsabgabe eine Erklärung aller Mitglieder schriftlich/in Textform abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“siehe Vergabeunterlagen.
Eine elektronische Rechnungsstellung ist zulässig, aber nicht erforderlich.”
“Mit der Angebotsabgabe ist die Erklärung zur Eignung Formular IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung einzureichen.
Sofern Bietergemeinschaft und/oder...”
Mit der Angebotsabgabe ist die Erklärung zur Eignung Formular IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung einzureichen.
Sofern Bietergemeinschaft und/oder Unterauftragnehmer/Nachunternehmer mit Eignungsleihe erforderlich sind, ist die IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung mehrfach auszufüllen, ggf. sind Erklärungen ABau IV 125 F, IV 126 F, IV 128 F gemäß Wirt-211EU Aufforderung zur Abgabe eines Angebots einzureichen. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine eigene zusätzliche IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung vorlegen.
1) Änderungen der Vorgaben im Formular IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung sind nicht zulässig.
2) Alle einzureichenden Unterlagen müssen in deutscher Sprache gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
3) Fragen sind über die Vergabeplattform bis zum in der eVergabe angegebenen Datum an die Vergabestelle zu richten. Die Kommunikation erfolgt ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform.
4) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentral beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters im Wettbewerbsregister (Bundeskartellamt) durchführen. Der Bieter (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister haben.
Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.05.2002, 753/2011 vom 01.08.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (www.finanz-Sanktionsliste.de/fisalis/jsp/index.jsf) veranlassen.
5) Bietergemeinschaften gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter sind zugelassen (s. IV 124 F Eigenerklärung zur Eignung). Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen Bietergemeinschaften im weiteren Verfahren führen. Im Zweifelsfall haben die Bieter nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bietern oder Bietergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, diese Nachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an den Bietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann in diesem Fall dennoch zum Gegenstand der Bietergespräche werden.
6) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), insbesondere im Hinblick auf die Abgabe von Erklärungen, siehe Vergabeunterlagen.
7) Eine elektronische Rechnungsstellung ist zulässig, aber nicht erforderlich.
8) Angebote können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (iTWOtender) in Textform eingereicht werden.
9) Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen/Antworten zu verwenden.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 0204:11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Region: Berlin🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de📧
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
URL: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/🌏 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 0204:11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Region: Berlin🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de📧
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
URL: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
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Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2025/S 028-090086 (2025-02-07)