Das Erleben traumatischer Ereignisse als Opfer oder Zeuge körperlicher oder sexueller Gewalt kann bei Kindern und Erwachsenen zu langfristigen Schädigungen der psychischen Gesundheit und somit ihrer Entwicklung führen. Viele Asylsuchende fliehen mit ihren Kindern aufgrund solcher Ereignisse aus ihrem Herkunftsland. Bei ihnen und ihren Kindern wurden im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger sog. Traumafolgestörungen (z.B. posttraumatische Belastungsstörung, depressive Störungen) festgestellt. Die Ausschreibung dient der EU-Richtlinie 2013/33/EU, die Schutzstandards für besonders vulnerable Gruppen festlegt. Asylbegehrende mit psychischen Störungen und Erfahrungen von Gewalt (im Sinne der EU-Richtlinie 2013/33/EU, Art. 21 und 22) gehören zu einer solchen Gruppe. In Abhängigkeit von den Herkunftsländern ist zudem mit einer Erhöhung der Rate von psychisch beeinträchtigten Asylbegehrenden und ihren Kindern zu rechnen. Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) strebt daher an, Asylbegehrenden und ihren Kindern zeitnah eine psychiatrische/psychologische Erstdiagnostik beim Auftragnehmer anzubieten, die es erlaubt, indizierte psychotherapeutische bzw. psychiatrische Maßnahmen frühzeitig einzuleiten. Die Leistung hat in geeigneten Räumlichkeiten außerhalb der LAB NI zu erfolgen. Lediglich bei Los 1, 2, 9 und 10 gibt es die Option, dass der Auftraggeber geeignete Räume zur Verfügung stellt. Die Dienstleistungen werden für die jeweiligen Standorte in Losen vergeben. Die zu vergebenden Dienstleistungen umfassen: Los 1 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Bramsche Los 2 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Bramsche Los 3 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Braunschweig Los 4 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Braunschweig Los 5 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Oldenburg Los 6 -- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Oldenburg Los 7- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Osnabrück Los 8 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Osnabrück Los 9- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort GDL Friedland Los 10 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort GDL Friedland Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang der ausgeschriebenen Leistung sind den jeweiligen Leistungsbeschreibungen - Fachlicher Teil (Teil B) zu den Losen 1 bis 10 zu entnehmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-06-02.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-04-28.
Auftragsbekanntmachung (2025-04-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: "Psychologische und psychiatrische Erstdiagnostik von Asylbegehrenden an verschiedenen Standorten der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI)"
Referenznummer: 0041-DLG/2025-03.232
Kurze Beschreibung:
Das Erleben traumatischer Ereignisse als Opfer oder Zeuge körperlicher oder sexueller Gewalt kann bei Kindern und Erwachsenen zu langfristigen Schädigungen der psychischen Gesundheit und somit ihrer Entwicklung führen. Viele Asylsuchende fliehen mit ihren Kindern aufgrund solcher Ereignisse aus ihrem Herkunftsland. Bei ihnen und ihren Kindern wurden im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger sog. Traumafolgestörungen (z.B. posttraumatische Belastungsstörung, depressive Störungen) festgestellt. Die Ausschreibung dient der EU-Richtlinie 2013/33/EU, die Schutzstandards für besonders vulnerable Gruppen festlegt. Asylbegehrende mit psychischen Störungen und Erfahrungen von Gewalt (im Sinne der EU-Richtlinie 2013/33/EU, Art. 21 und 22) gehören zu einer solchen Gruppe. In Abhängigkeit von den Herkunftsländern ist zudem mit einer Erhöhung der Rate von psychisch beeinträchtigten Asylbegehrenden und ihren Kindern zu rechnen. Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) strebt daher an, Asylbegehrenden und ihren Kindern zeitnah eine psychiatrische/psychologische Erstdiagnostik beim Auftragnehmer anzubieten, die es erlaubt, indizierte psychotherapeutische bzw. psychiatrische Maßnahmen frühzeitig einzuleiten. Die Leistung hat in geeigneten Räumlichkeiten außerhalb der LAB NI zu erfolgen. Lediglich bei Los 1, 2, 9 und 10 gibt es die Option, dass der Auftraggeber geeignete Räume zur Verfügung stellt. Die Dienstleistungen werden für die jeweiligen Standorte in Losen vergeben. Die zu vergebenden Dienstleistungen umfassen: Los 1 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Bramsche Los 2 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Bramsche Los 3 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Braunschweig Los 4 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Braunschweig Los 5 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Oldenburg Los 6 -- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Oldenburg Los 7- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Osnabrück Los 8 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Osnabrück Los 9- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort GDL Friedland Los 10 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort GDL Friedland Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang der ausgeschriebenen Leistung sind den jeweiligen Leistungsbeschreibungen - Fachlicher Teil (Teil B) zu den Losen 1 bis 10 zu entnehmen.
Das Erleben traumatischer Ereignisse als Opfer oder Zeuge körperlicher oder sexueller Gewalt kann bei Kindern und Erwachsenen zu langfristigen Schädigungen der psychischen Gesundheit und somit ihrer Entwicklung führen. Viele Asylsuchende fliehen mit ihren Kindern aufgrund solcher Ereignisse aus ihrem Herkunftsland. Bei ihnen und ihren Kindern wurden im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung häufiger sog. Traumafolgestörungen (z.B. posttraumatische Belastungsstörung, depressive Störungen) festgestellt. Die Ausschreibung dient der EU-Richtlinie 2013/33/EU, die Schutzstandards für besonders vulnerable Gruppen festlegt. Asylbegehrende mit psychischen Störungen und Erfahrungen von Gewalt (im Sinne der EU-Richtlinie 2013/33/EU, Art. 21 und 22) gehören zu einer solchen Gruppe. In Abhängigkeit von den Herkunftsländern ist zudem mit einer Erhöhung der Rate von psychisch beeinträchtigten Asylbegehrenden und ihren Kindern zu rechnen. Die Landesaufnahmebehörde Niedersachsen (LAB NI) strebt daher an, Asylbegehrenden und ihren Kindern zeitnah eine psychiatrische/psychologische Erstdiagnostik beim Auftragnehmer anzubieten, die es erlaubt, indizierte psychotherapeutische bzw. psychiatrische Maßnahmen frühzeitig einzuleiten. Die Leistung hat in geeigneten Räumlichkeiten außerhalb der LAB NI zu erfolgen. Lediglich bei Los 1, 2, 9 und 10 gibt es die Option, dass der Auftraggeber geeignete Räume zur Verfügung stellt. Die Dienstleistungen werden für die jeweiligen Standorte in Losen vergeben. Die zu vergebenden Dienstleistungen umfassen: Los 1 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Bramsche Los 2 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Bramsche Los 3 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Braunschweig Los 4 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Braunschweig Los 5 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Oldenburg Los 6 -- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Oldenburg Los 7- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Osnabrück Los 8 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Osnabrück Los 9- Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort GDL Friedland Los 10 - Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort GDL Friedland Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang der ausgeschriebenen Leistung sind den jeweiligen Leistungsbeschreibungen - Fachlicher Teil (Teil B) zu den Losen 1 bis 10 zu entnehmen.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Psychiatern oder Psychologen📦 Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 10
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 10
1️⃣
Interne Kennung: 01
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Bramsche
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:selbst#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens📦
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erfüllungsort ist die jeweils vereinbarte Ausführungsanschrift.
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Braunschweig, Kreisfreie Stadt
🏙️
Dauer: 4 Jahre Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
2️⃣
Interne Kennung: 02
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Bramsche
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
3️⃣
Interne Kennung: 03
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort AZ Braunschweig
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0003
4️⃣
Interne Kennung: 04
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort AZ Braunschweig
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0004
5️⃣
Interne Kennung: 05
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Oldenburg
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0005
6️⃣
Interne Kennung: 06
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Oldenburg
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0006
7️⃣
Interne Kennung: 07
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort Osnabrück
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0007
8️⃣
Interne Kennung: 08
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort OsnabrückPsychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort Osnabrück
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0008
9️⃣
Interne Kennung: 09
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für den Standort GDL Friedland
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0009
1️⃣0️⃣
Interne Kennung: 10
Titel: Psychol. und psychia. Erstdiagnostik für Kinder und Jugendliche (6-17 Jahre) für den Standort GDL Friedland
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0010 Umfang der Beschaffung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen des Gesundheits- und Sozialwesens📦
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-06-02 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-06-02 10:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 6 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2025-06-02 10:01:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-05-23 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Die Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV steht im Ermessen des Auftraggebers. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Bewertungsrelevante Angaben / Unterlagen werden nicht nachgefordert (§ 56 Abs. 3 VgV).
Die Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV steht im Ermessen des Auftraggebers. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Bewertungsrelevante Angaben / Unterlagen werden nicht nachgefordert (§ 56 Abs. 3 VgV).
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Um die Eignung, d. h. das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, die wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bieter beurteilen zu können, hat der Bieter die in dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Dokument "Auflistung der Bieternachweise" genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) mit Angebotsabgabe vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter der Nr. 1, 5 und Nr. 6 der Auflistung der Bieter-nachweise geforderten Angaben jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft sowie die unter Nr. 4 genannte "Erklärung der Bietergemeinschaft" vorzulegen. Die unter den Nrn. 2, 3 (beide bei Be-darf) sowie 7, 11, 12 und 13 der Auflistung der Bieternachweise aufgeführten Unterlagen sind nur von dem bevollmächtigten Mitglied auszufüllen. Die Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV steht im Ermessen des Auftraggebers. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Der Bieter hat einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes in der europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, vorzulegen, oder einen gleichwertigen Nachweis zum Gewerbebetrieb einzureichen, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser - unabhängig vom Datum der Erstellung - die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Abgabe der Angebote wiedergibt. Falls keine Eintragungspflicht im Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes besteht, ist eine Eigenerklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind, einzureichen. Als weitere Nachweise hat der Bieter die unter Ziffer 5 der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) genannten Nachweise zu erbringen. Für die Medizinische Ausbildung muss der Nachweis über ein abgeschlossenes Medizinstudium eingereicht werden um in der Psychiatrie arbeiten zu können sowie eine entsprechende Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Für die psychologische Ausbildung muss der Nachweis über ein abgeschlossenes Studium der Psycho-logie sowie eine anschließende Weiterbildung und Zulassung (z. B. Psychotherapeut oder klinischer Psychologe) eingereicht werden. In Deutschland kann dies eine Approbation als Psychologischer Psychotherapeut oder eine Ausbildung zum Fachpsychologen für Psychotherapie sein. oder Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Die folgenden Nachweise sind nicht mit dem Angebot, sondern nach Zuschlagserteilung und vor Aufnahme der Dienstleistung durch den Auftragnehmer einzureichen: - erweiterte Führungszeugnisse (Belegart "OE" zur Vorlage bei einer Behörde) für das gesamte in der Liegenschaft eingesetzte Personal, bzw. eine Eigenerklärung "Führungszeugnis", sofern ein Führungszeugnis nicht zum Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme vorliegt (Die LAB NI behält sich vor, Mitarbeitende mit Eintragungen im Führungszeugnis von der Dienstleistung auszuschließen.).
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Um die Eignung, d. h. das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB, die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, die wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit der Bieter beurteilen zu können, hat der Bieter die in dem in den Vergabeunterlagen enthaltenen Dokument "Auflistung der Bieternachweise" genannten Nachweise, Erklärungen und Angaben (Unterlagen) mit Angebotsabgabe vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaft sind sämtliche unter der Nr. 1, 5 und Nr. 6 der Auflistung der Bieter-nachweise geforderten Angaben jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft sowie die unter Nr. 4 genannte "Erklärung der Bietergemeinschaft" vorzulegen. Die unter den Nrn. 2, 3 (beide bei Be-darf) sowie 7, 11, 12 und 13 der Auflistung der Bieternachweise aufgeführten Unterlagen sind nur von dem bevollmächtigten Mitglied auszufüllen. Die Nachforderung von Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 und 3 VgV steht im Ermessen des Auftraggebers. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung Der Bieter hat einen aktuellen Berufs- oder Handelsregisterauszug nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes in der europäischen Union oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem der Bieter ansässig ist, vorzulegen, oder einen gleichwertigen Nachweis zum Gewerbebetrieb einzureichen, sofern dieser nicht im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Der Berufs- oder Handelsregisterauszug ist dann aktuell, wenn dieser - unabhängig vom Datum der Erstellung - die tatsächlichen Gegebenheiten zum Zeitpunkt der geforderten Frist zur Abgabe der Angebote wiedergibt. Falls keine Eintragungspflicht im Berufs- oder Handelsregister des Herkunftslandes besteht, ist eine Eigenerklärung, weshalb für den Bieter keine Eintragungspflicht besteht und darüber, wer die vertretungsberechtigten Personen sind, einzureichen. Als weitere Nachweise hat der Bieter die unter Ziffer 5 der Leistungsbeschreibung - Fachlicher Teil (Teil B) genannten Nachweise zu erbringen. Für die Medizinische Ausbildung muss der Nachweis über ein abgeschlossenes Medizinstudium eingereicht werden um in der Psychiatrie arbeiten zu können sowie eine entsprechende Facharztausbildung in Psychiatrie und Psychotherapie. Für die psychologische Ausbildung muss der Nachweis über ein abgeschlossenes Studium der Psycho-logie sowie eine anschließende Weiterbildung und Zulassung (z. B. Psychotherapeut oder klinischer Psychologe) eingereicht werden. In Deutschland kann dies eine Approbation als Psychologischer Psychotherapeut oder eine Ausbildung zum Fachpsychologen für Psychotherapie sein. oder Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Die folgenden Nachweise sind nicht mit dem Angebot, sondern nach Zuschlagserteilung und vor Aufnahme der Dienstleistung durch den Auftragnehmer einzureichen: - erweiterte Führungszeugnisse (Belegart "OE" zur Vorlage bei einer Behörde) für das gesamte in der Liegenschaft eingesetzte Personal, bzw. eine Eigenerklärung "Führungszeugnis", sofern ein Führungszeugnis nicht zum Zeitpunkt der Arbeitsaufnahme vorliegt (Die LAB NI behält sich vor, Mitarbeitende mit Eintragungen im Führungszeugnis von der Dienstleistung auszuschließen.).
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zur Feststellung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" - sofern möglich - auch Angaben hinsichtlich der Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen) und - sofern entsprechende Angaben verfügbar sind - des Umsatzes (Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegen-stand der Vergabe ist sowie Gesamtumsatz) der letzten drei abgeschlossenen Jahre zu machen. Können die vorstehenden Angaben aufgrund einer Neugründung des Unternehmens oder aus einem anderen berechtigten Grund noch nicht (vollständig) getätigt werden, hat der Bieter zum Nachweis seiner Bonität mit Angebotsabgabe eine entsprechende Erklärung seines Kreditinstituts vorzulegen. Der Bieter hat in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" des Weiteren Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Der Bieter hat für das/die angebotene/n Los/e 1 bis 10 in dem Vordruck "Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz und zur Schweigepflicht" verbindlich zu erklären, dass er über eine gültige Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit folgender Mindestdeckung verfügt oder im Falle einer Auftragserteilung eine entsprechende Versicherung abschließen wird. - 3.000.000,00 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden sowie mindestens 100.000,00 EUR für Vermögensschäden Darüber hinaus versichert der Bieter, dass bei einer bereits bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung die Höchstersatzleistung der Haftpflichtversicherung bisher nicht über die genannte Deckungssumme in Anspruch genommen wurde. Der Versicherungsschutz ist unverzüglich nach Zuschlagserteilung nachzuweisen. Bei Angebotsabgabe reicht die Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung, die im o. g. Vordruck enthalten ist. Im Übrigen wird hinsichtlich des Versicherungsschutzes auch auf Ziff. 2.8 dieser Leistungsbeschreibung verwiesen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Zur Feststellung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit hat der Bieter in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" - sofern möglich - auch Angaben hinsichtlich der Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen) und - sofern entsprechende Angaben verfügbar sind - des Umsatzes (Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegen-stand der Vergabe ist sowie Gesamtumsatz) der letzten drei abgeschlossenen Jahre zu machen. Können die vorstehenden Angaben aufgrund einer Neugründung des Unternehmens oder aus einem anderen berechtigten Grund noch nicht (vollständig) getätigt werden, hat der Bieter zum Nachweis seiner Bonität mit Angebotsabgabe eine entsprechende Erklärung seines Kreditinstituts vorzulegen. Der Bieter hat in dem Vordruck "Angaben zur Firma und zum Firmenprofil" des Weiteren Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Der Bieter hat für das/die angebotene/n Los/e 1 bis 10 in dem Vordruck "Eigenerklärung zum Personal, zum Versicherungsschutz und zur Schweigepflicht" verbindlich zu erklären, dass er über eine gültige Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit folgender Mindestdeckung verfügt oder im Falle einer Auftragserteilung eine entsprechende Versicherung abschließen wird. - 3.000.000,00 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden sowie mindestens 100.000,00 EUR für Vermögensschäden Darüber hinaus versichert der Bieter, dass bei einer bereits bestehenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung die Höchstersatzleistung der Haftpflichtversicherung bisher nicht über die genannte Deckungssumme in Anspruch genommen wurde. Der Versicherungsschutz ist unverzüglich nach Zuschlagserteilung nachzuweisen. Bei Angebotsabgabe reicht die Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung, die im o. g. Vordruck enthalten ist. Im Übrigen wird hinsichtlich des Versicherungsschutzes auch auf Ziff. 2.8 dieser Leistungsbeschreibung verwiesen.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Aufgrund des Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Sanktions-Verordnung) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, gilt ab sofort ein Zuschlagsverbot im Hinblick auf Unternehmen, die einen Bezug zu Russland haben. Daher hat der Bieter sowie jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft mit der diesen Vergabeunterlagen beigefügten Eigenerklärung (Nr. 5 der Auflistung der Bieternachweise) verbindlich zu bestätigen, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift vorliegt. Wird diese Erklärung nicht abgegeben, wird das Angebot gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zwingend von der Wertung ausgeschlossen.
Aufgrund des Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Sanktions-Verordnung) über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, gilt ab sofort ein Zuschlagsverbot im Hinblick auf Unternehmen, die einen Bezug zu Russland haben. Daher hat der Bieter sowie jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft mit der diesen Vergabeunterlagen beigefügten Eigenerklärung (Nr. 5 der Auflistung der Bieternachweise) verbindlich zu bestätigen, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift vorliegt. Wird diese Erklärung nicht abgegeben, wird das Angebot gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zwingend von der Wertung ausgeschlossen.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 GWB lautet: "Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt." Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2 GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an." § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB lautet: (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber [...] (2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist."
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die für interessierte Unternehmen sowie Bewerber/Bieter und Bewerber-/Bietergemeinschaften bestehenden Rügeobliegenheiten und die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 GWB hinsichtlich der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. § 160 Abs. 3 GWB lautet: "Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt." Die Vergabestelle weist zudem ausdrücklich auf § 134 Abs. 1 und 2 GWB hin. § 134 Abs. 1 und 2 GWB lauten: (1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. (2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an." § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB lautet: (1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber [...] (2) den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist."
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-04-28+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 083-277203 (2025-04-28)
Auftragsbekanntmachung (2025-06-02) Verfahren Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-06-30 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-06-30 10:01:00 📅
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Eröffnungstermin: 2025-06-30 10:01:00 📅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-06-19 23:59:59 📅
Ergänzende Informationen Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-06-02+02:00 📅
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: PROCEDURE Neuer Wert
Text:
Neue Fristen: Letzter Tag für Bieterfragen: 19.06.2025 Angebotsabgabe bis: 30.06.2025, 10:00 Uhr Bindefrist: 28.08.2025
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Änderung der Auftragsunterlagen am ✅
Datum der Änderung der Auftragsunterlagen: 2025-06-02 📅
Andere zusätzliche Informationen
Die Frist für den Eingang der Bieterfragen, die Angebotsfrist sowie die Bindefrist wurden verlängert.
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 58590b40-3d00-4d1f-b740-efe4bfa084bc-01
Quelle: OJS 2025/S 105-355689 (2025-06-02)