Die Stadt Oebisfelde-Weferlingen plant die Sanierung des historischen und teilweise unter Denkmal-schutz stehenden Rathauses der Stadt. Bestandssituation Das historische Rathaus der Stadt Oebisfelde besteht aus zwei Baukörpern. Der südliche Teil des zwei-geschossigen Gebäudes ist spätmittelalterlich (vor 1500) und weist auf der Ostseite einen Renais-sancegiebel auf. Auf der Westseite befindet sich auf diesem Gebäudeteil ein Dachtürmchen mit einer Glocke (1784). Im Inneren dieses Teils ist die spätgotische Ratsstube mit Kreuzgratgewölbe auf einem Mittelpfeiler und einem jetzt innen liegenden Portal erhalten. Der Giebel auf der Westseite wurde wahrscheinlich in der Zeit des Umbaus Ende des 19. Jahrhunderts verändert. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, unter diesem Gebäudeteil befindet sich ein Gewölbekeller. Östlich des älteren Gebäudeteils wurde Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein Erweite-rungsbau als Flachbau errichtet. Dieser wird von einer Bruchsteinmauer, die auch den weiter östlich gelegenen Hof einschließt, umschlossen. Der ebenfalls zweigeschossige nördliche Gebäudeteil stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist im Obergeschoss eine Fachwerkkonstruktion auf. Darüber befindet sich ein Mansarddach mit Krüppel-walm auf der Ostseite, die Westseite zeigt einen geraden Dachabschluss mit einem Staffelgiebel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Dachgeschoss ist im Moment nicht ausgebaut. Der Gebäudeteil weist eine Teilunterkellerung (Heizungskeller) auf. Die Erschließung des Obergeschosses erfolgt durch eine zwischen beiden Gebäudeteilen liegende Freitreppe. Die Geschossebenen des Erd- und Obergeschosses sind in den beiden Gebäudeteilen unterschiedlich. Das gesamte Rathaus ist ein Einzeldenkmal. Schadens- und Problemsituation Im Zuge der Sanierung des Westgiebels 2013/14 wurden diverse Schäden an der Decken- und Dach-konstruktion über dem OG und im Bereich der Fachwerksfassaden entdeckt. Diese wurden durch ein Holzschutzgutachten detailliert untersucht und dokumentiert. Dabei zeigte sich, dass auch die De-ckenbalken der Decke über dem EG schwerwiegende Holzschäden aufweisen. Auf Grund der Nutzungssituation konnten diese bisher nur im Bereich der Balkenköpfe erfasst wer-den. D.h. über den Schadensumfang der Decke über dem EG können i. M. keine verlässlichen Aussa-gen getroffen werden. Dazu ist eine Freilegung erforderlich. Darüber hinaus sind weitere Probleme und Mängel im Bereich der funktionalen Organisation, dem Brandschutz, dem Wärmeschutz, der Haustechnik offensichtlich. Sanierunqsaufgaben Auf Grund der entdeckten Schäden ergibt sich folgendes Minimalprogramm der Sanierung: Südtrakt Rückbau der gesamten Dacheindeckung/Neueindeckung Demontage und Sanierung des Glockenturms Sanierung der Decken- und Dachkonstruktion Nordtrakt Rückbau der Dacheindeckung/Neueindeckung Rückbau der Dachkonstruktion und Neubau Rückbau/Sanierung der Deckenkonstruktion Freilegung der Gefache des Fachwerks, Instandsetzung des Fachwerks und Neuausmauerung der Gefache Freilegung der Decke über dem EG und Sanierung. Es ist absehbar, dass das Rathaus während der Sanierung nicht nutzbar ist. Auf Grund des Schadens-umfangs werden alle Büroräume in Mitleidenschaft gezogen und es wird eine umfassende Renovie-rung und Teilerneuerungen (Fußböden, Wände, Decken, Haustechnik) erforderlich. Daher würde es sich in diesem Zusammenhang anbieten, weitere organisatorische und bautechnische Probleme und Mängel zu beheben. Diese ergeben sich aus: den aktuellen Nutzungsanforderungen der Brandschutz- und Fluchtwegesituation dem Wärmeschutz dem Stand der Haustechnik (Heizung, Elektro, EDV) Gegenstand dieser Ausschreibung ist die losweise Vergabe von Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsbilder Fachplanung Technische Ausrüstung HLS nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 1) Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 2) Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional vergeben. Einzelheiten sind der Leis-tungsbeschreibung zu entnehmen. Parallel zu diesem Verfahren erfolgt die nationalen Ausschreibungen des SiGeKo und des Brandschutzes. Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Sachsen-Anhalt und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme im Rahmen des Landesförderprogramms "Förderung des Wachs-tums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung" 2023 gemäß Erlass des Minis-teriums für Infrastruktur und Digitales (MID) vom 29.11.2023 über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2023.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-07-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-06-06.
Auftragsbekanntmachung (2025-06-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Sanierung Rathaus - Technische Ausrüstung ELT und HLS
Referenznummer: 2025-Oeb-005
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Oebisfelde-Weferlingen plant die Sanierung des historischen und teilweise unter Denkmal-schutz stehenden Rathauses der Stadt.
Bestandssituation
Das historische Rathaus der Stadt Oebisfelde besteht aus zwei Baukörpern. Der südliche Teil des zwei-geschossigen Gebäudes ist spätmittelalterlich (vor 1500) und weist auf der Ostseite einen Renais-sancegiebel auf. Auf der Westseite befindet sich auf diesem Gebäudeteil ein Dachtürmchen mit einer Glocke (1784). Im Inneren dieses Teils ist die spätgotische Ratsstube mit Kreuzgratgewölbe auf einem Mittelpfeiler und einem jetzt innen liegenden Portal erhalten. Der Giebel auf der Westseite wurde wahrscheinlich in der Zeit des Umbaus Ende des 19. Jahrhunderts verändert. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, unter diesem Gebäudeteil befindet sich ein Gewölbekeller.
Östlich des älteren Gebäudeteils wurde Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein Erweite-rungsbau als Flachbau errichtet. Dieser wird von einer Bruchsteinmauer, die auch den weiter östlich gelegenen Hof einschließt, umschlossen.
Der ebenfalls zweigeschossige nördliche Gebäudeteil stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist im Obergeschoss eine Fachwerkkonstruktion auf. Darüber befindet sich ein Mansarddach mit Krüppel-walm auf der Ostseite, die Westseite zeigt einen geraden Dachabschluss mit einem Staffelgiebel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Dachgeschoss ist im Moment nicht ausgebaut. Der Gebäudeteil weist eine Teilunterkellerung (Heizungskeller) auf.
Die Erschließung des Obergeschosses erfolgt durch eine zwischen beiden Gebäudeteilen liegende Freitreppe. Die Geschossebenen des Erd- und Obergeschosses sind in den beiden Gebäudeteilen unterschiedlich.
Das gesamte Rathaus ist ein Einzeldenkmal.
Schadens- und Problemsituation
Im Zuge der Sanierung des Westgiebels 2013/14 wurden diverse Schäden an der Decken- und Dach-konstruktion über dem OG und im Bereich der Fachwerksfassaden entdeckt. Diese wurden durch ein Holzschutzgutachten detailliert untersucht und dokumentiert. Dabei zeigte sich, dass auch die De-ckenbalken der Decke über dem EG schwerwiegende Holzschäden aufweisen.
Auf Grund der Nutzungssituation konnten diese bisher nur im Bereich der Balkenköpfe erfasst wer-den. D.h. über den Schadensumfang der Decke über dem EG können i. M. keine verlässlichen Aussa-gen getroffen werden. Dazu ist eine Freilegung erforderlich.
Darüber hinaus sind weitere Probleme und Mängel im Bereich der funktionalen Organisation, dem Brandschutz, dem Wärmeschutz, der Haustechnik offensichtlich.
Sanierunqsaufgaben
Auf Grund der entdeckten Schäden ergibt sich folgendes Minimalprogramm der Sanierung:
Südtrakt
Rückbau der gesamten Dacheindeckung/Neueindeckung
Demontage und Sanierung des Glockenturms
Sanierung der Decken- und Dachkonstruktion
Nordtrakt
Rückbau der Dacheindeckung/Neueindeckung
Rückbau der Dachkonstruktion und Neubau
Rückbau/Sanierung der Deckenkonstruktion
Freilegung der Gefache des Fachwerks, Instandsetzung des Fachwerks und Neuausmauerung der Gefache
Freilegung der Decke über dem EG und Sanierung.
Es ist absehbar, dass das Rathaus während der Sanierung nicht nutzbar ist. Auf Grund des Schadens-umfangs werden alle Büroräume in Mitleidenschaft gezogen und es wird eine umfassende Renovie-rung und Teilerneuerungen (Fußböden, Wände, Decken, Haustechnik) erforderlich.
Daher würde es sich in diesem Zusammenhang anbieten, weitere organisatorische und bautechnische Probleme und Mängel zu beheben.
Diese ergeben sich aus:
den aktuellen Nutzungsanforderungen
der Brandschutz- und Fluchtwegesituation
dem Wärmeschutz
dem Stand der Haustechnik (Heizung, Elektro, EDV)
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die losweise Vergabe von Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsbilder
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 1)
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 2)
Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional vergeben. Einzelheiten sind der Leis-tungsbeschreibung zu entnehmen.
Parallel zu diesem Verfahren erfolgt die nationalen Ausschreibungen des SiGeKo und des Brandschutzes.
Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Sachsen-Anhalt und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme im Rahmen des Landesförderprogramms "Förderung des Wachs-tums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung" 2023 gemäß Erlass des Minis-teriums für Infrastruktur und Digitales (MID) vom 29.11.2023 über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2023.
Die Stadt Oebisfelde-Weferlingen plant die Sanierung des historischen und teilweise unter Denkmal-schutz stehenden Rathauses der Stadt.
Bestandssituation
Das historische Rathaus der Stadt Oebisfelde besteht aus zwei Baukörpern. Der südliche Teil des zwei-geschossigen Gebäudes ist spätmittelalterlich (vor 1500) und weist auf der Ostseite einen Renais-sancegiebel auf. Auf der Westseite befindet sich auf diesem Gebäudeteil ein Dachtürmchen mit einer Glocke (1784). Im Inneren dieses Teils ist die spätgotische Ratsstube mit Kreuzgratgewölbe auf einem Mittelpfeiler und einem jetzt innen liegenden Portal erhalten. Der Giebel auf der Westseite wurde wahrscheinlich in der Zeit des Umbaus Ende des 19. Jahrhunderts verändert. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, unter diesem Gebäudeteil befindet sich ein Gewölbekeller.
Östlich des älteren Gebäudeteils wurde Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein Erweite-rungsbau als Flachbau errichtet. Dieser wird von einer Bruchsteinmauer, die auch den weiter östlich gelegenen Hof einschließt, umschlossen.
Der ebenfalls zweigeschossige nördliche Gebäudeteil stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist im Obergeschoss eine Fachwerkkonstruktion auf. Darüber befindet sich ein Mansarddach mit Krüppel-walm auf der Ostseite, die Westseite zeigt einen geraden Dachabschluss mit einem Staffelgiebel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Dachgeschoss ist im Moment nicht ausgebaut. Der Gebäudeteil weist eine Teilunterkellerung (Heizungskeller) auf.
Die Erschließung des Obergeschosses erfolgt durch eine zwischen beiden Gebäudeteilen liegende Freitreppe. Die Geschossebenen des Erd- und Obergeschosses sind in den beiden Gebäudeteilen unterschiedlich.
Das gesamte Rathaus ist ein Einzeldenkmal.
Schadens- und Problemsituation
Im Zuge der Sanierung des Westgiebels 2013/14 wurden diverse Schäden an der Decken- und Dach-konstruktion über dem OG und im Bereich der Fachwerksfassaden entdeckt. Diese wurden durch ein Holzschutzgutachten detailliert untersucht und dokumentiert. Dabei zeigte sich, dass auch die De-ckenbalken der Decke über dem EG schwerwiegende Holzschäden aufweisen.
Auf Grund der Nutzungssituation konnten diese bisher nur im Bereich der Balkenköpfe erfasst wer-den. D.h. über den Schadensumfang der Decke über dem EG können i. M. keine verlässlichen Aussa-gen getroffen werden. Dazu ist eine Freilegung erforderlich.
Darüber hinaus sind weitere Probleme und Mängel im Bereich der funktionalen Organisation, dem Brandschutz, dem Wärmeschutz, der Haustechnik offensichtlich.
Sanierunqsaufgaben
Auf Grund der entdeckten Schäden ergibt sich folgendes Minimalprogramm der Sanierung:
Südtrakt
Rückbau der gesamten Dacheindeckung/Neueindeckung
Demontage und Sanierung des Glockenturms
Sanierung der Decken- und Dachkonstruktion
Nordtrakt
Rückbau der Dacheindeckung/Neueindeckung
Rückbau der Dachkonstruktion und Neubau
Rückbau/Sanierung der Deckenkonstruktion
Freilegung der Gefache des Fachwerks, Instandsetzung des Fachwerks und Neuausmauerung der Gefache
Freilegung der Decke über dem EG und Sanierung.
Es ist absehbar, dass das Rathaus während der Sanierung nicht nutzbar ist. Auf Grund des Schadens-umfangs werden alle Büroräume in Mitleidenschaft gezogen und es wird eine umfassende Renovie-rung und Teilerneuerungen (Fußböden, Wände, Decken, Haustechnik) erforderlich.
Daher würde es sich in diesem Zusammenhang anbieten, weitere organisatorische und bautechnische Probleme und Mängel zu beheben.
Diese ergeben sich aus:
den aktuellen Nutzungsanforderungen
der Brandschutz- und Fluchtwegesituation
dem Wärmeschutz
dem Stand der Haustechnik (Heizung, Elektro, EDV)
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die losweise Vergabe von Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsbilder
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 1)
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 2)
Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional vergeben. Einzelheiten sind der Leis-tungsbeschreibung zu entnehmen.
Parallel zu diesem Verfahren erfolgt die nationalen Ausschreibungen des SiGeKo und des Brandschutzes.
Es handelt sich bei diesem Projekt um eine durch das Land Sachsen-Anhalt und die Bundesrepublik Deutschland geförderte Maßnahme im Rahmen des Landesförderprogramms "Förderung des Wachs-tums und der nachhaltigen Erneuerung, Programmbereich Aufwertung" 2023 gemäß Erlass des Minis-teriums für Infrastruktur und Digitales (MID) vom 29.11.2023 über die Programmaufnahme für die Städtebauförderung 2023.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen📦 Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 2
1️⃣
Interne Kennung: LOT-0001
Titel: Technische Ausrüstung HLS
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung der Beschaffung:
Die Stadt Oebisfelde-Weferlingen plant die Sanierung des historischen und teilweise unter Denkmal-schutz stehenden Rathauses
der Stadt.
Bestandssituation:
Das historische Rathaus der Stadt Oebisfelde besteht aus zwei Baukörpern. Der südliche Teil des zwei-geschossigen Gebäudes ist
spätmittelalterlich (vor 1500) und weist auf der Ostseite einen Renais-sancegiebel auf. Auf der Westseite bendet sich auf diesem Gebäudeteil ein
Dachtürmchen mit einer Glocke (1784). Im Inneren dieses Teils ist die spätgotische Ratsstube mit Kreuzgratgewölbe auf einem Mittelpfeiler und
einem jetzt innen liegenden Portal erhalten. Der Giebel auf der Westseite wurde wahrscheinlich in der Zeit des Umbaus Ende des 19. Jahrhunderts
verändert. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, unter diesem Gebäudeteil bendet sich ein Gewölbekeller.
Östlich des älteren Gebäudeteils wurde Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein Erweite-rungsbau als Flachbau errichtet. Dieser wird
von einer Bruchsteinmauer, die auch den weiter östlich gelegenen Hof einschließt, umschlossen.
Der ebenfalls zweigeschossige nördliche Gebäudeteil stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist im Obergeschoss eine Fachwerkkonstruktion auf.
Darüber bendet sich ein Mansarddach mit Krüppel-walm auf der Ostseite, die Westseite zeigt einen geraden Dachabschluss mit einem
Staelgiebel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Dachgeschoss ist im Moment nicht ausgebaut. Der Gebäudeteil weist eine Teilunterkellerung
(Heizungskeller) auf.
Die Erschließung des Obergeschosses erfolgt durch eine zwischen beiden Gebäudeteilen liegende Freitreppe. Die Geschossebenen des Erd- und
Obergeschosses sind in den beiden Gebäudeteilen unterschiedlich.
Das gesamte Rathaus ist ein Einzeldenkmal.
Schadens- und Problemsituation:
Im Zuge der Sanierung des Westgiebels 2013/14 wurden diverse Schäden an der Decken- und Dach-konstruktion über dem OG und im Bereich der
Fachwerksfassaden entdeckt. Diese wurden durch ein Holzschutzgutachten detailliert untersucht und dokumentiert. Dabei zeigte sich, dass auch
die De-ckenbalken der Decke über dem EG schwerwiegende Holzschäden aufweisen.
Auf Grund der Nutzungssituation konnten diese bisher nur im Bereich der Balkenköpfe erfasst wer-den. D.h. über den Schadensumfang der Decke
über dem EG können i. M. keine verlässlichen Aussa-gen getroen werden. Dazu ist eine Freilegung erforderlich.
Darüber hinaus sind weitere Probleme und Mängel im Bereich der funktionalen Organisation, dem Brandschutz, dem Wärmeschutz, der
Haustechnik oensichtlich.
Sanierunqsaufgaben:
Auf Grund der entdeckten Schäden ergibt sich folgendes Minimalprogramm der Sanierung:
Südtrakt
Rückbau der gesamten Dacheindeckung/Neueindeckung
Demontage und Sanierung des Glockenturms
Sanierung der Decken- und Dachkonstruktion
Nordtrakt
Rückbau der Dacheindeckung/Neueindeckung
Rückbau der Dachkonstruktion und Neubau
Rückbau/Sanierung der Deckenkonstruktion
Freilegung der Gefache des Fachwerks, Instandsetzung des Fachwerks und Neuausmauerung der Gefache
Freilegung der Decke über dem EG und Sanierung.
Es ist absehbar, dass das Rathaus während der Sanierung nicht nutzbar ist. Auf Grund des Schadens-umfangs werden alle Büroräume in Mitleidenschaft gezogen und es wird eine umfassende Renovie-rung und Teilerneuerungen (Fußböden, Wände, Decken, Haustechnik) erforderlich.
Daher würde es sich in diesem Zusammenhang anbieten, weitere organisatorische und bautechnische Probleme und Mängel zu beheben.
Diese ergeben sich aus:
den aktuellen Nutzungsanforderungen
der Brandschutz- und Fluchtwegesituation
dem Wärmeschutz
dem Stand der Haustechnik (Heizung, Elektro, EDV)
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die losweise Vergabe von Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsbilder
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 1)
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 2)
Die Stadt Oebisfelde-Weferlingen plant die Sanierung des historischen und teilweise unter Denkmal-schutz stehenden Rathauses
der Stadt.
Bestandssituation:
Das historische Rathaus der Stadt Oebisfelde besteht aus zwei Baukörpern. Der südliche Teil des zwei-geschossigen Gebäudes ist
spätmittelalterlich (vor 1500) und weist auf der Ostseite einen Renais-sancegiebel auf. Auf der Westseite bendet sich auf diesem Gebäudeteil ein
Dachtürmchen mit einer Glocke (1784). Im Inneren dieses Teils ist die spätgotische Ratsstube mit Kreuzgratgewölbe auf einem Mittelpfeiler und
einem jetzt innen liegenden Portal erhalten. Der Giebel auf der Westseite wurde wahrscheinlich in der Zeit des Umbaus Ende des 19. Jahrhunderts
verändert. Das Dachgeschoss ist nicht ausgebaut, unter diesem Gebäudeteil bendet sich ein Gewölbekeller.
Östlich des älteren Gebäudeteils wurde Anfang der neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts ein Erweite-rungsbau als Flachbau errichtet. Dieser wird
von einer Bruchsteinmauer, die auch den weiter östlich gelegenen Hof einschließt, umschlossen.
Der ebenfalls zweigeschossige nördliche Gebäudeteil stammt aus dem 18. Jahrhundert und weist im Obergeschoss eine Fachwerkkonstruktion auf.
Darüber bendet sich ein Mansarddach mit Krüppel-walm auf der Ostseite, die Westseite zeigt einen geraden Dachabschluss mit einem
Staelgiebel aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das Dachgeschoss ist im Moment nicht ausgebaut. Der Gebäudeteil weist eine Teilunterkellerung
(Heizungskeller) auf.
Die Erschließung des Obergeschosses erfolgt durch eine zwischen beiden Gebäudeteilen liegende Freitreppe. Die Geschossebenen des Erd- und
Obergeschosses sind in den beiden Gebäudeteilen unterschiedlich.
Das gesamte Rathaus ist ein Einzeldenkmal.
Schadens- und Problemsituation:
Im Zuge der Sanierung des Westgiebels 2013/14 wurden diverse Schäden an der Decken- und Dach-konstruktion über dem OG und im Bereich der
Fachwerksfassaden entdeckt. Diese wurden durch ein Holzschutzgutachten detailliert untersucht und dokumentiert. Dabei zeigte sich, dass auch
die De-ckenbalken der Decke über dem EG schwerwiegende Holzschäden aufweisen.
Auf Grund der Nutzungssituation konnten diese bisher nur im Bereich der Balkenköpfe erfasst wer-den. D.h. über den Schadensumfang der Decke
über dem EG können i. M. keine verlässlichen Aussa-gen getroen werden. Dazu ist eine Freilegung erforderlich.
Darüber hinaus sind weitere Probleme und Mängel im Bereich der funktionalen Organisation, dem Brandschutz, dem Wärmeschutz, der
Haustechnik oensichtlich.
Sanierunqsaufgaben:
Auf Grund der entdeckten Schäden ergibt sich folgendes Minimalprogramm der Sanierung:
Südtrakt
Rückbau der gesamten Dacheindeckung/Neueindeckung
Demontage und Sanierung des Glockenturms
Sanierung der Decken- und Dachkonstruktion
Nordtrakt
Rückbau der Dacheindeckung/Neueindeckung
Rückbau der Dachkonstruktion und Neubau
Rückbau/Sanierung der Deckenkonstruktion
Freilegung der Gefache des Fachwerks, Instandsetzung des Fachwerks und Neuausmauerung der Gefache
Freilegung der Decke über dem EG und Sanierung.
Es ist absehbar, dass das Rathaus während der Sanierung nicht nutzbar ist. Auf Grund des Schadens-umfangs werden alle Büroräume in Mitleidenschaft gezogen und es wird eine umfassende Renovie-rung und Teilerneuerungen (Fußböden, Wände, Decken, Haustechnik) erforderlich.
Daher würde es sich in diesem Zusammenhang anbieten, weitere organisatorische und bautechnische Probleme und Mängel zu beheben.
Diese ergeben sich aus:
den aktuellen Nutzungsanforderungen
der Brandschutz- und Fluchtwegesituation
dem Wärmeschutz
dem Stand der Haustechnik (Heizung, Elektro, EDV)
Gegenstand dieser Ausschreibung ist die losweise Vergabe von Grund- und Besondere Leistungen der Leistungsbilder
Fachplanung Technische Ausrüstung HLS nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 1)
Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021, LPH 1-9 mit allen Grundleistungen (Los 2)
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#,
Postleitzahl: 39646
Stadt: Oebisfelde - Weferlingen
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Börde
🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2025-08-18 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional wie
folgt vergeben:
Stufe 1: LPH 1-4 (Grundleistungen fest beauftragt)
Stufe 2: LPH 5-7 (Grundleistungen optional beauftragt)
Stufe 3: LPH 8 und 9 (Grundleistungen optional beauftragt)
Die Übertragung weiterer Stufen erfolgt einseitig durch den AG
und schriftlich. Auf die Übertragung hat der AN keinen
Rechtsanspruch.
Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional wie
folgt vergeben:
Stufe 1: LPH 1-4 (Grundleistungen fest beauftragt)
Stufe 2: LPH 5-7 (Grundleistungen optional beauftragt)
Stufe 3: LPH 8 und 9 (Grundleistungen optional beauftragt)
Die Übertragung weiterer Stufen erfolgt einseitig durch den AG
und schriftlich. Auf die Übertragung hat der AN keinen
Rechtsanspruch.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Referenzen der vorgesehenen Person des verantwortlichen Planers im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung HLS
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70.00
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 30.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Zur allgemeinen Beschreibung der Maßnahme wird auf die allgemeinen Ausführungen zu Los 1 verwiesen.
Im Los 2 werden die Leistungsphasen 1-9 der Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021 in
den Anlagengruppen 4-6 mit allen Grundleistungen stufenweise vergeben.
Zur allgemeinen Beschreibung der Maßnahme wird auf die allgemeinen Ausführungen zu Los 1 verwiesen.
Im Los 2 werden die Leistungsphasen 1-9 der Fachplanung Technische Ausrüstung ELT nach § 55 Abs. 1 und Abs. 3 iVm Anlage 15.1 HOAI 2021 in
den Anlagengruppen 4-6 mit allen Grundleistungen stufenweise vergeben.
Stadt: Oebisfelde-Weferlingen
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional wie folgt vergeben:
Stufe 1: LPH 1-4 (Grundleistungen fest beauftragt)
Stufe 2: LPH 5-7 (Grundleistungen optional beauftragt)
Stufe 3: LPH 8 und 9 (Grundleistungen optional beauftragt)
Die Übertragung weiterer Stufen erfolgt einseitig durch den AG und schriftlich. Auf die Übertragung hat der AN keinen Rechtsanspruch.
Die Leistungen werden stufenweise sowie teilweise optional wie folgt vergeben:
Stufe 1: LPH 1-4 (Grundleistungen fest beauftragt)
Stufe 2: LPH 5-7 (Grundleistungen optional beauftragt)
Stufe 3: LPH 8 und 9 (Grundleistungen optional beauftragt)
Die Übertragung weiterer Stufen erfolgt einseitig durch den AG und schriftlich. Auf die Übertragung hat der AN keinen Rechtsanspruch.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Persönliche Referenzen der vorgesehenen Person des verantwortlichen Planers im Bereich Fachplanung Technische Ausrüstung ELT
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-07-07 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-07-07 12:05:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 46 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2025-07-07 12:05:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
Eine Nachforderung von Unterlagen wird im Rahmen des § 56 VgV durchgeführt werden.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Auftraggeber bewertet die technische Leistungsfähigkeit u.a. anhand von geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens zehn Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers.
Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Jahres-Korridors ist der Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote.
Maßgeblich ist, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in diesen Zeitkorri-dor fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht ausschlaggebend.
Taugliche Referenzleistungen sind grds. nur solche Leistungen, die nicht nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine taugli-chen Referenzen.
Diese Erklärungen sind in der Anlage 10 zu tätigen, wobei für jede Referenz eine eigene Referenzbe-schreibung durch die Bieter einzureichen ist.
Als Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass je Los und je Kriterium mind. 3 wertbare Referenz vorgelegt werden muss. Wird keine wertbare Referenz vorgelegt, erfolgt der Ausschluss aus dem Ver-fahren.
Der Bieter/die Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht be-schränkt.
Für Los 1 (Fachplanung Technische Ausrüstung HLS) gilt:
mind. wesentliche Grundleistungen der LPH 2-8 in den AG 1-3 erbracht
anrechenbaren Kosten (KG 410-430) i.H.v. mind. 300.000 € netto
Planungsanforderungen HOAI mind. HZ II (AG 1-3)
mit Bezug zu denkmalgerechter Sanierung mit mehr als 500 m² BGF
Für Los 2 (Fachplanung Technische Ausrüstung ELT) gilt:
mind. wesentliche Grundleistungen der LPH 2-8 in den AG 4-6 erbracht
anrechenbaren Kosten (KG 440-460) i.H.v. mind. 300.000 € netto
Planungsanforderungen HOAI mind. HZ II (AG 4-6)
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Der Auftraggeber bewertet die technische Leistungsfähigkeit u.a. anhand von geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens zehn Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers.
Ausgangspunkt für die Berechnung des entsprechenden Jahres-Korridors ist der Tag des Ablaufs der Abgabefrist der Angebote.
Maßgeblich ist, dass bei der Referenz der Abschluss der beauftragten Leistungen in diesen Zeitkorri-dor fällt. Ob der Beginn der Leistung in den Zeitkorridor fällt, ist hingegen nicht ausschlaggebend.
Taugliche Referenzleistungen sind grds. nur solche Leistungen, die nicht nur beauftragt, sondern auch bereits erbracht wurden. Als erbracht gilt eine Referenz, wenn die Leistung am Tag des Ablaufs der Angebotsfrist abgeschlossen ist. Noch nicht abgeschlossene Leistungen sind daher grds. keine taugli-chen Referenzen.
Diese Erklärungen sind in der Anlage 10 zu tätigen, wobei für jede Referenz eine eigene Referenzbe-schreibung durch die Bieter einzureichen ist.
Als Mindestanforderung an die Eignung gilt, dass je Los und je Kriterium mind. 3 wertbare Referenz vorgelegt werden muss. Wird keine wertbare Referenz vorgelegt, erfolgt der Ausschluss aus dem Ver-fahren.
Der Bieter/die Bietergemeinschaft ist bezüglich der Anzahl der beigebrachten Referenzen nicht be-schränkt.
Für Los 1 (Fachplanung Technische Ausrüstung HLS) gilt:
mind. wesentliche Grundleistungen der LPH 2-8 in den AG 1-3 erbracht
anrechenbaren Kosten (KG 410-430) i.H.v. mind. 300.000 € netto
Planungsanforderungen HOAI mind. HZ II (AG 1-3)
mit Bezug zu denkmalgerechter Sanierung mit mehr als 500 m² BGF
Für Los 2 (Fachplanung Technische Ausrüstung ELT) gilt:
mind. wesentliche Grundleistungen der LPH 2-8 in den AG 4-6 erbracht
anrechenbaren Kosten (KG 440-460) i.H.v. mind. 300.000 € netto
Planungsanforderungen HOAI mind. HZ II (AG 4-6)
Eignungskriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Hier ist anzugeben, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt
(Erklärung der Nachunternehmerleistung).
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle im Vergabeverfahren sind einzureichen:
Verpichtungserklärung Nachunternehmer (sofern einschlägig),
Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75 Abs. 1 oder 3 VgV
Eigenerklärung zum Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre
Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern ein-schlägig)
Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Ein-haltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation
(sog. "Russlanderklärung")
Berufshaftpichtversicherung (Deckssummen gemäß Vorgabe)
Angabe zu geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen
ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung (je Los)
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Hier ist anzugeben, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt
(Erklärung der Nachunternehmerleistung).
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle im Vergabeverfahren sind einzureichen:
Verpichtungserklärung Nachunternehmer (sofern einschlägig),
Nachweis Befähigung zur Berufsausübung gem. § 75 Abs. 1 oder 3 VgV
Eigenerklärung zum Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre
Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
Eigenerklärung Selbstreinigungsmaßnahmen i.S.d. § 125 GWB (abzugeben, sofern ein-schlägig)
Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Ein-haltung der Sanktionen gegen die Russische Föderation
(sog. "Russlanderklärung")
Berufshaftpichtversicherung (Deckssummen gemäß Vorgabe)
Angabe zu geeigneten Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge. Die Anforderungen an die Vergleichbarkeit der Referenzen
ergibt sich aus den Anforderungen der Ausschreibung (je Los)
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Berufshaftpichtversicherung (Mindestanforderung)
mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden
sowie
mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschä-den).
Weitere Anforderung:
Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Dop-pelte dieser Deckungssummen betragen.
Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft
ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV).
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Berufshaftpichtversicherung (Mindestanforderung)
mindestens 5 Mio. EUR je Verstoß für Personenschäden
sowie
mindestens 3 Mio. EUR je Verstoß für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschä-den).
Weitere Anforderung:
Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres muss mindestens das Dop-pelte dieser Deckungssummen betragen.
Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung des Bieters/der Bietergemeinschaft
ausreichend, wonach im Auftragsfall ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne erfolgen kann (§ 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV).
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs oder Handelsregister
Erklärung zu §§ 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB,
Erklärung zur Selbstreinigungsmaßnehmen i.S.d. § 125 GWB (sofern einschlägig),
Eigenerklärung betreend die Qualikation des Auftragnehmers nach § 75 Abs. 1-3 VgV
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs oder Handelsregister
Erklärung zu §§ 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB,
Erklärung zur Selbstreinigungsmaßnehmen i.S.d. § 125 GWB (sofern einschlägig),
Eigenerklärung betreend die Qualikation des Auftragnehmers nach § 75 Abs. 1-3 VgV
Eignungskriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Es wird der Nachweis eines jährlichen Mindestumsatzes für die letzten drei Jahre gefordert. Bieter müssen einen jährlichen Mindestgesamtumsatz
in Höhe der nachfolgenden Umsätze für jedes einzel-ne der letzten drei Kalenderjahre nachweisen:
Für Los 1 (Fachplanung Technische Ausrüstung HLS) gilt: 300.000,00 €
Für Los 2 (Fachplanung Technische Ausrüstung ELT) gilt: 320.000,00 €
Wird dieser nicht je Jahr erreicht, erfolgt ein Ausschluss wegen fehlender Eignung. Liegen die Ge-schäftszahlen für das Jahr 2024 noch nicht vor,
reichts es aus, den Jahresumsatz der Jahre 2020 - 2023 anzugeben.
Im Falle einer Bietergemeinschaft wird der Umsatz der einzelnen Mitglieder für das jeweilige Ge-schäftsjahr addiert. Sprich die Mitglieder der
Bietergemeinschaft müssen gemeinsam die Mindestvorraussetzung erfüllen und nicht jedes Mitglied einzeln.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Es wird der Nachweis eines jährlichen Mindestumsatzes für die letzten drei Jahre gefordert. Bieter müssen einen jährlichen Mindestgesamtumsatz
in Höhe der nachfolgenden Umsätze für jedes einzel-ne der letzten drei Kalenderjahre nachweisen:
Für Los 1 (Fachplanung Technische Ausrüstung HLS) gilt: 300.000,00 €
Für Los 2 (Fachplanung Technische Ausrüstung ELT) gilt: 320.000,00 €
Wird dieser nicht je Jahr erreicht, erfolgt ein Ausschluss wegen fehlender Eignung. Liegen die Ge-schäftszahlen für das Jahr 2024 noch nicht vor,
reichts es aus, den Jahresumsatz der Jahre 2020 - 2023 anzugeben.
Im Falle einer Bietergemeinschaft wird der Umsatz der einzelnen Mitglieder für das jeweilige Ge-schäftsjahr addiert. Sprich die Mitglieder der
Bietergemeinschaft müssen gemeinsam die Mindestvorraussetzung erfüllen und nicht jedes Mitglied einzeln.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Erforderlich ist die Qualikation des Auftragnehmers gem. § 75 Abs. 1-3 VgV.
Informationen über reservierte Verträge
Die Ausführung des Vertrags ist auf den Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse beschränkt
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach §…
… 123 Abs. 1 Nr. 6 sowie Nr. 7 sowie Nr. 8 sowie Nr. 9
GWB (Bestechlichkeit, Vorteilsgewährung und Bestechung)
… 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB (Bildung krimineller Vereinigungen)
: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach § 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB (Wettbewerbsbeschränkende Vereinbarungen)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB (Verstöße gegen Verpichtungen zur
Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach § 123 Abs. 1 Nr.…
… 3 GWB (Geldwäsche oder Terrorismusnanzierung)
… 4 sowie Nr. 5 GWB (Betrug oder Subventionsbetrug)
… 10 GWB (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit oder Ausbeutung)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB (Zahlungsunfähigkeit)
: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach § 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB (Verstöße gegen arbeitsrechtliche Verpichtungen)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach § 124 Abs. 1 Nr.…
… 2 GWB (Insolvenz)
… 8 GWB (Täuschung oder unzulässige Beeinussung des Vergabeverfahrens)
… 5 GWB (Interessenkonikt)
… 6 GWB (Wettbewerbsverzerrung wegen Vorbefassung)
… 3 GWB (Schwere Verfehlung)
… 7 GWB (Mangelhafte Erfüllung eines früheren öentlichen Auftrags)
… 1 GWB (Verstöße gegen sozialrechtliche Verpichtungen)
Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes nach § 123 Abs. 4 S. 1
Nr. 1 GWB (Verstöße gegen Verpichtungen zur Zahlung von
Sozialversicherungsbeiträgen)
Eigenerklärung zum Nichtvorliegen des Ausschlussgrundes
nach §…
… 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB (Einstellung der beruichen Tätigkeit)
… 123 Abs. 4 S. 1 Nr. 1 GWB (Verstöße gegen Verpichtungen zur Zahlung von Steuern oder Abgaben)
… 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB (Bildung terroristischer Vereinigungen)
… 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des
Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des
Lieferkettensorgfaltspichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl.
I S. 2959) (Rein
nationale Ausschlussgründe)
Es gelten die Ergänzenden Vertragsbedingungen des Landes Sachsen-Anhalt zur Sicherung von Tariftreue,
Sozialstandards und Wettbewerb bei der Vergabe öentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt - TVergG
LSA).
Eignungsanforderungen - Allgemeines
Die folgenden Erläuterungen gelten für alle Erklärungen und Nachweise zu rechtlichen, wirtschaftli-chen, nanziellen und technischen Angaben.
Soweit Erklärungen losbezogen - d.h. je Los - einzu-reichen sind, ist dies nachfolgend vermerkt. Fehlt ein solcher Vermerk, reicht die einmalige
Beibrin-gung auch bei einer Beteiligung auf mehrere Lose.
Der AG lässt neben Eigenerklärungen auch Nachweise als Beleg für die Eignung zu, die innerhalb einer Präqualizierung im Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV), im amtlichen Verzeichnis präqualizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) und im
PQ VOL er-worben wurden. Es gelten nur die Kriterien als erfüllt, auf die sich die Prüfung der Präqualizierungs-stelle bezieht. Die Erläuterungen
zur Präqualikation gelten für alle geforderten Erklärungen und Nachweise.
Bieter können sich zu Bietergemeinschaften zusammenschließen. Siehe hierzu auch Anlage 2. Hierbei ist mit dem Angebot beizubringen:
Bietergemeinschaftserklärung
Bieter können sich zum Nachweis der Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen (Eig-nungsleihe). Diesbezüglich ist mit dem
Angebot einzureichen:
Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind im Falle einer Eignungsleihe einzureichen:
Eignungsnachweise des/der anderen Unternehmen sowie dessen Erklärung zu §§ 123 . GWB
Verpichtungserklärung bei Eignungsleihe
Der AG behält sich vor, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle
abzufordern. Nicht in Deutschland ansässige Unter-nehmen haben auf Verlangen eine gleichwertige Urkunde Ihres Herkunftslandes oder, falls diese
nicht verfügbar ist, eine sonstige Erklärung entsprechend den Anforderungen einzureichen.
Innerhalb der Vergabeunterlagen nden sich vom Bieter auszufüllende Musterformulare, die zu ver-wenden sind. Geforderte Erklärungen, die sich
nicht anhand dieser abgeben lassen, sind grundsätzlich als Eigenerklärung abzugeben.
Zudem reichen - soweit nichts anderes ausgeführt ist - Eigenerklärungen aus.
Folgende Eignungskriterien wurden durch den Auftraggeber aufgestellt. Bitte beachten Sie, dass so-weit diese als Mindestanforderungen
formuliert sind, diese von den Bietern/der Bietergemeinschaft erfüllt werden müssen. Soweit also im Nachfolgenden Anforderungen als Mindestanforderungen ausgewiesen sind, müssen diese Anforderungen von den Bietern erfüllt werden. Ist dies nicht der Fall, erfolgt der Ausschluss
nach § 57 Abs. 1 VgV.
Eignungsanforderung - Abfrage des Wettbewerbsregisters
Der Auftraggeber wird einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle
abfordern. Nicht in Deutschland ansässige Unter-nehmen haben auf Verlangen eine gleichwertige Urkunde Ihres Herkunftslandes oder, falls diese
nicht verfügbar ist, eine sonstige Erklärung entsprechend den Anforderungen einzureichen.
Innerhalb der Vergabeunterlagen nden sich vom Bieter auszufüllende Musterformulare, die zu ver-wenden sind. Geforderte Erklärungen, die sich
nicht anhand dieser abgeben lassen, sind grundsätzlich als Eigenerklärung abzugeben.
Eignungsanforderungen - Sonstige einzureichende Erklärungen
Die folgende Erklärung ist einzureichen:
Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhal-tung der Sanktionen gegen die Russische Föderation
(sog. "Russlanderklärung").
Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA) Ergänzende Vertragsbedingungen (Unterlage 07-
VgV-ANG)
Eignungsanforderungen - Eignungsleihe
Bieter können sich zum Nachweis der Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen (Eig-nungsleihe). Diesbezüglich ist mit dem
Angebot einzureichen:
Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind im Falle einer Eignungsleihe einzureichen:
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie dessen Erklärung zu §§ 42 VgV i.V.m. 123 . GWB
Verpichtungserklärung bei Eignungsleihe
Es gelten die Ergänzenden Vertragsbedingungen des Landes Sachsen-Anhalt zur Sicherung von Tariftreue,
Sozialstandards und Wettbewerb bei der Vergabe öentlicher Aufträge (Tariftreue- und Vergabegesetz Sachsen-Anhalt - TVergG
LSA).
Eignungsanforderungen - Allgemeines
Die folgenden Erläuterungen gelten für alle Erklärungen und Nachweise zu rechtlichen, wirtschaftli-chen, nanziellen und technischen Angaben.
Soweit Erklärungen losbezogen - d.h. je Los - einzu-reichen sind, ist dies nachfolgend vermerkt. Fehlt ein solcher Vermerk, reicht die einmalige
Beibrin-gung auch bei einer Beteiligung auf mehrere Lose.
Der AG lässt neben Eigenerklärungen auch Nachweise als Beleg für die Eignung zu, die innerhalb einer Präqualizierung im Unternehmer- und
Lieferantenverzeichnis (ULV), im amtlichen Verzeichnis präqualizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) und im
PQ VOL er-worben wurden. Es gelten nur die Kriterien als erfüllt, auf die sich die Prüfung der Präqualizierungs-stelle bezieht. Die Erläuterungen
zur Präqualikation gelten für alle geforderten Erklärungen und Nachweise.
Bieter können sich zu Bietergemeinschaften zusammenschließen. Siehe hierzu auch Anlage 2. Hierbei ist mit dem Angebot beizubringen:
Bietergemeinschaftserklärung
Bieter können sich zum Nachweis der Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen (Eig-nungsleihe). Diesbezüglich ist mit dem
Angebot einzureichen:
Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind im Falle einer Eignungsleihe einzureichen:
Eignungsnachweise des/der anderen Unternehmen sowie dessen Erklärung zu §§ 123 . GWB
Verpichtungserklärung bei Eignungsleihe
Der AG behält sich vor, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle
abzufordern. Nicht in Deutschland ansässige Unter-nehmen haben auf Verlangen eine gleichwertige Urkunde Ihres Herkunftslandes oder, falls diese
nicht verfügbar ist, eine sonstige Erklärung entsprechend den Anforderungen einzureichen.
Innerhalb der Vergabeunterlagen nden sich vom Bieter auszufüllende Musterformulare, die zu ver-wenden sind. Geforderte Erklärungen, die sich
nicht anhand dieser abgeben lassen, sind grundsätzlich als Eigenerklärung abzugeben.
Zudem reichen - soweit nichts anderes ausgeführt ist - Eigenerklärungen aus.
Folgende Eignungskriterien wurden durch den Auftraggeber aufgestellt. Bitte beachten Sie, dass so-weit diese als Mindestanforderungen
formuliert sind, diese von den Bietern/der Bietergemeinschaft erfüllt werden müssen. Soweit also im Nachfolgenden Anforderungen als Mindestanforderungen ausgewiesen sind, müssen diese Anforderungen von den Bietern erfüllt werden. Ist dies nicht der Fall, erfolgt der Ausschluss
nach § 57 Abs. 1 VgV.
Eignungsanforderung - Abfrage des Wettbewerbsregisters
Der Auftraggeber wird einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle
abfordern. Nicht in Deutschland ansässige Unter-nehmen haben auf Verlangen eine gleichwertige Urkunde Ihres Herkunftslandes oder, falls diese
nicht verfügbar ist, eine sonstige Erklärung entsprechend den Anforderungen einzureichen.
Innerhalb der Vergabeunterlagen nden sich vom Bieter auszufüllende Musterformulare, die zu ver-wenden sind. Geforderte Erklärungen, die sich
nicht anhand dieser abgeben lassen, sind grundsätzlich als Eigenerklärung abzugeben.
Eignungsanforderungen - Sonstige einzureichende Erklärungen
Die folgende Erklärung ist einzureichen:
Eigenerklärung entsprechend dem BMWK-Rundschreiben vom 14.04.2022 über die Einhal-tung der Sanktionen gegen die Russische Föderation
(sog. "Russlanderklärung").
Eigenerklärung zu Tariftreue, Mindeststundenentgelt und Entgeltgleichheit (§ 11 TVergG LSA) Ergänzende Vertragsbedingungen (Unterlage 07-
VgV-ANG)
Eignungsanforderungen - Eignungsleihe
Bieter können sich zum Nachweis der Eignung der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen (Eig-nungsleihe). Diesbezüglich ist mit dem
Angebot einzureichen:
Eigenerklärung Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind im Falle einer Eignungsleihe einzureichen:
Eignungsnachweise des anderen Unternehmens sowie dessen Erklärung zu §§ 42 VgV i.V.m. 123 . GWB
Verpichtungserklärung bei Eignungsleihe
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3)
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB gilt: (3)
Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur
Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-06-06+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 109-371692 (2025-06-06)