Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Kampfmittelräumung auf dem Baufeld des Bundeskriminalamtes

SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH

Durchführung einer Kampfmittelräumung

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-08-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-07-25.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-07-25 Auftragsbekanntmachung
2025-08-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-07-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Wiesbaden-Ostfeld; Kampfmittelräumung auf dem Baufeld des Bundeskriminalamtes
Referenznummer: 2025-VgV-SEG-Ostfeld-KMR
Kurze Beschreibung: Durchführung einer Kampfmittelräumung
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Beseitigung von Waffen und Munition 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Beschreibung der Beschaffung:
1. Veranlassung und Zielsetzung Im Osten der Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) befindet sich der Entwicklungsbereich der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme Ostfeld. Das rund 450 Hektar große Areal ist als langfristige Entwicklungsfläche der LHW definiert und soll sowohl für den Wohnungsbau als auch für Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen städtebaulich entwickelt werden. In einem ersten Schritt beabsichtigt die LHW für das nördliche rund 32 Hektar große Areal des städtebaulichen Entwicklungsbereichs Planungsrecht zu schaffen. Auf diesen hauptsächlich landwirtschaftlich genutzten Flächen im Wiesbadener Stadtteil Erbenheim soll ein zentraler Behördenstandort für das Bundeskriminalamts (BKA) entstehe. 2. Leistungsumfang Kampfmittelräumung Innerhalb des Gebietes ist eine Räumung von 274 Störpunkten durchzuführen. Die Störpunkte liegen in unterschiedlichen Tiefen unter Geländeoberkante (GOK). Im Sinne einer Eingriffsminimierung sind die Störpunkte bis in einer Tiefe von 0,50 m unter GOK von Hand auszugraben. Bei den restlichen Störpunkten ist ein Bagger mit einem maximalen Gesamtgewicht von 7,50 to. und Gummikettenantrieb einzusetzen. Die Kampfmittelräumung soll im Zeitraum vom 01. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 durchgeführt werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden können, kann eine Fortsetzung zwischen dem 01. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 erfolgen. Für die Kampfmittelräumung wurde eine Eingriffsgenehmigung bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt. Es ist geplant, dass das Verfahren bis zum 30. September 2025 einen positiven Abschluss findet, sodass die Räumung am 01. Oktober 2025 starten kann. Eine Garantie kann der Auftraggeber nicht abgeben. Ebenso ist es möglich, dass die Behörden Auflagen und Nebenbestimmungen festsetzen, die bei der Kampfmittelräumung zu berücksichtigen sind. Über etwaige Folgen dieser Festsetzungen stimmen sich Auftragnehmer und Auftraggeber rechtzeitig ab. Die Kampfmittelräumung ist nach dem jeweils aktuellen Stand der Technik durchzuführen. Es gelten die Bestimmungen für die Kampfmittelräumung im Lande Hessen. Die Kampfmittelräumung ist vollständig zu dokumentieren. Nach Abschluss der Kampfmittelräumung ist die Kampfmittelfreiheit zu bescheinigen. Es ist spätestens acht Wochen nach Abschluss der Räumarbeiten ein Abschlussbericht zu liefern, in dem sämtliche Arbeiten und die Arbeitsergebnisse textlich, tabellarisch und kartographisch dargestellt werden. Die Kampfmittelräumung muss von fachlich qualifizierten Personen durchgeführt werden, die über eine Erlaubnis nach § 7 SprenG und einen Befähigungsschein nach § 20 SprenG verfügen. 3. Leistungsumfang Geomagnetik Im Südwesten des Räumfeldes befindet sich eine Parzelle, auf der die bereits durchgeführte geomagnetische Untersuchung zu keinen eindeutigen Ergebnissen führte. Hier ist der Oberboden auf einer Fläche von 1,3 ha abzuschieben und die geomagnetische Untersuchung zu wiederholen. Ziel ist es, potenziell kampfmittelrelevante Störpunkte sowie archäologisch relevante Strukturen bis in eine Tiefe von 5 m zu erfassen. Der Oberboden ist nach Abschluss der Geomagnetik wieder einzubauen und ggf. zu verdichten. Nach Abschluss der geomagnetischen Untersuchung ist eine Modellrechnung durchzuführen, um die geografische Lage, die Tiefenlage und das magnetische Moment zu ermitteln. Es ist ein kurzer Abschlussbericht inkl. Text, Karten, Lageplänen und Tabellen zu erstellen, in dem die Lage- und Größe der prospektierten Fläche, der Untersuchungszeitraum sowie Koordinaten und Tiefenlage erfasster Störpunkte dargestellt werden. Darüber hinaus sind archäologisch relevante Strukturen aufzuzeigen sowie Methodik, Ergebnisse und besondere Vorkommnisse zu beschreiben. Die Geomagnetik muss von fachlich qualifizierten Personen durchgeführt werden, die über eine Erlaubnis nach § 7 SprenG und einen Befähigungsschein nach § 20 SprenG verfügen. Detaillierte Beschreibungen der Leistung entnehmen Sie bitte der den Vergabeunterlagen beiliegenden Leistungsbeschreibung. Dort sind die o.g. Themen vollständig beschrieben sowie weitere Themen wie - Gebietsmerkmale und durchgeführte Untersuchungen - Betroffenheit von Schutzgebieten - Untergrundsituation, Altflächen und Bodenverunreinigungen - Abstimmung mit weiteren Leistungsträgern beschrieben.
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Zusätzliche Informationen:
Die Kampfmittelräumung soll im Zeitraum vom 01. Oktober 2025 bis 28. Februar 2026 durchgeführt werden. Sollte die Kampfmittelräumung aufgrund unvorhergesehener Ereignisse im genannten Zeitraum nicht möglich sein oder nicht abgeschlossen werden können, kann eine Fortsetzung zwischen dem 01. Oktober 2026 bis 28. Februar 2027 erfolgen. Während der Durchführung der Maßnahmen ist zu gewährleisten, dass jederzeit mindestens eine deutschsprachige Fachkraft auf der Baustelle anwesend ist.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dauer
Datum des Beginns: 2025-10-01 📅
Datum des Endes: 2026-02-28 📅
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 100.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Beschreibung
Ort der Leistung: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Postleitzahl: 65187
Stadt: Wiesbaden
Land: Deutschland 🇩🇪

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-08-25 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-08-25 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): elektronisch über die eHAD
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2025-08-25 10:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins: elektronisch über die eHAD
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Zusätzliche Informationen:
Nachforderungsbedingungen gem. § 56 VgV. Der Auftraggeber ist entsprechend § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV verpflichtet, Bieter, die die nachgeforderten Erklärungen und/oder Nachweise nicht vollständig innerhalb der festgelegten Frist vorgelegt haben, vom weiteren Verfahren auszuschließen.
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Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Erfahrung in der Durchführung geophysikalischer Untersuchungen zur Identifikation von kampfmittelrelevanten Anomalien. Mindestkriterium 1: Mindestens eine Referenz für vergleichbare Leistungen, innerhalb der letzten 5 Jahre. Wurden bereits Projekte mit erhöhten Abstimmungserfordernissen mit projektbeteiligten anderer Fachdisziplinen durchgeführt (bspw. archäologische Baubegleitung, bodenkundliche Baubegleitung, ökologische Baubegleitung)? Mindestkrietrium 2: Eine Refernz für vergleichbare Leistungen, innerhalb der letzten 5 Jahre.
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Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Mindestkriterium: Vorliegen einer Erlaubnis nach § 7 SprenG und ein Befähigungsschein nach § 20 SprenG
Eignungskriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Gemittelter Umsatz bei vergleichbaren Leistungen der letzten drei Jahre, netto pro Jahr, Kampfmittelräumung und/oder geomagnetische Untersuchung Mindestkriterium: 50.000 € netto pro Jahr
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Darüber hinaus gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH
Nationale Registrierungsnummer: DE210576339
Postanschrift: Konrad-Adenauer-Ring 11
Postleitzahl: 65187
Postort: Wiesbaden
Region: Wiesbaden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: WiBau GmbH
E-Mail: vergabe@wibau-wiesbaden.de 📧
Telefon: +49 6112623930 📞
Fax: +49 61126239319 📠
URL: https://www.wibau-wiesbaden.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: www.wibau-wiesbaden.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-197f32adc7f-18bddcb46a5f9fd6 🌏
Teilnahme-URL: https://www.had.de 🌏
Elektronische Einreichung: Zulässig

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Die SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Das gesamte Verfahren inkl. Kommunikation wird elektronisch in Textform, möglichst über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD (elektronische Hessische Ausschreibungsdatenbank) oder per E-Mail an vergabe@wibau-wiesbaden.de unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen abgewickelt. Angebote sind ausschließlich elektronisch über das Bietercockpit der Vergabeplattform e-HAD einzureichen. Dies erfordert eine kostenfreie Registrierung. Wenn Sie sich registriert haben werden Sie aktiv informiert, sobald eine neue Version der Unterlagen von der Vergabestelle veröffentlicht wird oder sobald die Vergabestelle neue Nachrichten zum Verfahren verschickt. Angebote, die schriftlich in Papierform oder auf anderem elektronischen Wege sowie welche, die nach der Angebotsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen. Verwendung der Vergabeunterlagen: Die Vergabeunterlagen und alle Informationen, die die Bewerber im Rahmen des Vergabeverfahrens erhalten, sind nur für dieses Vergabeverfahren zu verwenden. Die Nutzung der Vergabeunterlagen für andere Zwecke ist nicht gestattet.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: t:06151126603
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1 - 3
Postleitzahl: 64295
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151126603 📞
Fax: +49 6151125816 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-07-25+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 142-490469 (2025-07-25)
Auftragsbekanntmachung (2025-08-22)
Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-09-01 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-09-01 10:00:00 📅
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Eröffnungstermin: 2025-09-01 10:00:00 📅

Ergänzende Informationen
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-08-22+02:00 📅

Änderungen
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Andere zusätzliche Informationen
Verlängerung der Angebotsfrist um eine Woche vom 25.08.2025, 10:00 Uhr auf den 01.09.2025, 10:00 Uhr.
Hauptgrund für die Änderung: Aktualisierte Informationen
Angaben zu Änderungen
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: a009ee61-d683-4f9b-8902-812e3335f1d1-01
Quelle: OJS 2025/S 161-552882 (2025-08-22)