Der AG ist ein regionaler Netzbetreiber für Strom, Wärme, Wasser und Internetservice. Aufgrund einer aktuellen Zielnetzplanung erwartet der AG einen zusätzlichen Leistungsbedarf ab 2029 in Itzehoe-Nord, der über einen Netzanschluss im UW Itzehoe-West von SH-Netz bereitgestellt werden kann. Darüber hinaus werden in Lägerdorf weitere Netzanschlusskapazitäten ab 2028 benötigt, die über die bestehenden Kapazitäten am Umspannwerk in Lägerdorf ("UW -Lägerdorf") nicht allein zur Verfügung gestellt werden können, wohl aber über das UW Itzehoe-West von bis zu 154 MW (n-1) Netz-anschlusskapazität. Daher muss der AG für die Stromversorgung des Industriestandorts eine neue 110kV-Erdkabeltrasse vom UW Itzehoe-West bis zum UW Lägerdorf herstellen. Die Genehmigung der 110-kV Trasse erfolgt mittels eines Planfeststellungsverfahrens. Zur Festlegung des avisierten Trassenverlaufs sind jedoch vorab zunächst geotechnische und bodenkundliche Untersuchungen vorzunehmen, die Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind. Der Antrag auf Planfeststellung soll Ende 2025/Anfang 2026 eingereicht werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-04-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-04-07.
Auftragsbekanntmachung (2025-04-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtwerke Itzehoe_110kV-Trasse_VE Bodenuntersuchung
Referenznummer: 5695/2024
Kurze Beschreibung:
Der AG ist ein regionaler Netzbetreiber für Strom, Wärme, Wasser und Internetservice. Aufgrund einer aktuellen Zielnetzplanung erwartet der AG einen zusätzlichen Leistungsbedarf ab 2029 in Itzehoe-Nord, der über einen Netzanschluss im UW Itzehoe-West von SH-Netz bereitgestellt werden kann. Darüber hinaus werden in Lägerdorf weitere Netzanschlusskapazitäten ab 2028 benötigt, die über die bestehenden Kapazitäten am Umspannwerk in Lägerdorf ("UW -Lägerdorf") nicht allein zur Verfügung gestellt werden können, wohl aber über das UW Itzehoe-West von bis zu 154 MW (n-1) Netz-anschlusskapazität. Daher muss der AG für die Stromversorgung des Industriestandorts eine neue 110kV-Erdkabeltrasse vom UW Itzehoe-West bis zum UW Lägerdorf herstellen. Die Genehmigung der 110-kV Trasse erfolgt mittels eines Planfeststellungsverfahrens. Zur Festlegung des avisierten Trassenverlaufs sind jedoch vorab zunächst geotechnische und bodenkundliche Untersuchungen vorzunehmen, die Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind. Der Antrag auf Planfeststellung soll Ende 2025/Anfang 2026 eingereicht werden.
Der AG ist ein regionaler Netzbetreiber für Strom, Wärme, Wasser und Internetservice. Aufgrund einer aktuellen Zielnetzplanung erwartet der AG einen zusätzlichen Leistungsbedarf ab 2029 in Itzehoe-Nord, der über einen Netzanschluss im UW Itzehoe-West von SH-Netz bereitgestellt werden kann. Darüber hinaus werden in Lägerdorf weitere Netzanschlusskapazitäten ab 2028 benötigt, die über die bestehenden Kapazitäten am Umspannwerk in Lägerdorf ("UW -Lägerdorf") nicht allein zur Verfügung gestellt werden können, wohl aber über das UW Itzehoe-West von bis zu 154 MW (n-1) Netz-anschlusskapazität. Daher muss der AG für die Stromversorgung des Industriestandorts eine neue 110kV-Erdkabeltrasse vom UW Itzehoe-West bis zum UW Lägerdorf herstellen. Die Genehmigung der 110-kV Trasse erfolgt mittels eines Planfeststellungsverfahrens. Zur Festlegung des avisierten Trassenverlaufs sind jedoch vorab zunächst geotechnische und bodenkundliche Untersuchungen vorzunehmen, die Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind. Der Antrag auf Planfeststellung soll Ende 2025/Anfang 2026 eingereicht werden.
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Bodenuntersuchungen📦
Sonstige Beschränkungen am Erfüllungsort: Ort im betreffenden Land
Beschreibung
Interne Kennung: 5695/2024
Beschreibung der Beschaffung:
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für die weitere Planung der 110kV-Trasse und Erstellung der Antragsunterlagen erforderlichen geotechnischen und bodenkundlichen Untersuchungen, wie sie im Leistungsverzeichnis entsprechend beschrieben sind. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind die für die weitere Planung der 110kV-Trasse und Erstellung der Antragsunterlagen erforderlichen geotechnischen und bodenkundlichen Untersuchungen, wie sie im Leistungsverzeichnis entsprechend beschrieben sind. Weitere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens: siehe Vergabeunterlagen
Beschleunigtes Verfahren:
Gemäß § 14 Abs. 3 SektVO Aufgrund der Gewährung von Fördermitteln muss die 110kV-Trasse bzw. die Stromversorgung am Industriestandort in Lägerdorf ab 2028 sichergestellt werden. Darüber hinaus werden aufgrund der aktuell vorliegenden Zielnetzplanung des AG zusätzliche Leistungsbedarf ab 2028/2029 erwartet, die nur mit der avisierten 110kV-Trasse nebst einem weiteren Umspannwerk abgedeckt werden können. Für die termingereichte Herstellung der Versorgungssicherheit ist es u.a. erforderlich, dass der erforderliche Planfeststellungsantrag unter Berücksichtigung der üblichen Genehmigungsdauern und der avisierten Bauzeit bereits Ende 2025 eingereicht wird. Die geotechnischen bzw. bodenkundlichen Untersuchungen liegen auf dem kritischen Weg für die weitere technische Planung und Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren. Dieser Zeitplan und damit die Gewährung von Fördermitteln kann nur erreicht werden, wenn die Bodenuntersuchungen schnellstmöglich vergeben und durchgeführt werden.
Gemäß § 14 Abs. 3 SektVO Aufgrund der Gewährung von Fördermitteln muss die 110kV-Trasse bzw. die Stromversorgung am Industriestandort in Lägerdorf ab 2028 sichergestellt werden. Darüber hinaus werden aufgrund der aktuell vorliegenden Zielnetzplanung des AG zusätzliche Leistungsbedarf ab 2028/2029 erwartet, die nur mit der avisierten 110kV-Trasse nebst einem weiteren Umspannwerk abgedeckt werden können. Für die termingereichte Herstellung der Versorgungssicherheit ist es u.a. erforderlich, dass der erforderliche Planfeststellungsantrag unter Berücksichtigung der üblichen Genehmigungsdauern und der avisierten Bauzeit bereits Ende 2025 eingereicht wird. Die geotechnischen bzw. bodenkundlichen Untersuchungen liegen auf dem kritischen Weg für die weitere technische Planung und Erstellung der Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren. Dieser Zeitplan und damit die Gewährung von Fördermitteln kann nur erreicht werden, wenn die Bodenuntersuchungen schnellstmöglich vergeben und durchgeführt werden.
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-04-25 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): siehe Vergabeunterlagen
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): siehe Vergabeunterlagen
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2 Monate Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Ort des Eröffnungstermins: siehe Vergabeunterlagen
Zusätzliche Informationen: siehe Vergabeunterlagen
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-04-16 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: Nachforderung erfolgt gemäß § 51 SektVO
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zum Ablauf der Angebotsfrist ist ein maximal 12 Monate alter Nachweis des Versicherers bzw. Kreditinstituts über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen vorzulegen: - Personenschäden: 3,0 Mio. Euro (2-fach maximiert) - Sonstige Schäden: 1,5 Mio. Euro (2-fach maximiert). Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Zum Ablauf der Angebotsfrist ist ein maximal 12 Monate alter Nachweis des Versicherers bzw. Kreditinstituts über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen vorzulegen: - Personenschäden: 3,0 Mio. Euro (2-fach maximiert) - Sonstige Schäden: 1,5 Mio. Euro (2-fach maximiert). Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis der Eintragung in das Berufsregister (z.B. Ingenieurkammer) ist in Kopie beigefügt. Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Eignungskriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Erklärung über den Umsatz, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Soweit der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter (andere Ingenieurbüros) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen. Der Bieter muss folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: Der durchschnittliche Jahresumsatz des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen muss mindestens 1,0 Mio. EUR netto betragen. Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Erklärung über den Umsatz, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Soweit der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter (andere Ingenieurbüros) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen. Der Bieter muss folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: Der durchschnittliche Jahresumsatz des Bieters in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Leistungen muss mindestens 1,0 Mio. EUR netto betragen. Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Vom Bieter sind zum Nachweis der Eignung Referenzen mittels Eigenerklärungen im Formblatt Angebot - Anlage 1 (vollständiges Ausfüllen des Referenzvordrucks), ggf. unter Beifügung von Referenzschreiben oder weiterführenden Projektbeschreibungen einzureichen. Der Bieter muss jedenfalls folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: Vorlage von mindestens zwei wertbare Projektreferenzen über vergleichbare Leistungen mit mind. folgenden Parametern: - geotechnische und/oder bodenkundliche Untersuchung für ein linienförmiges Infrastrukturvorhaben (Streckengutachten, z.B. im Straßenbau, im Bahnbau, für Versorgungsleitungen oder vergleichbar), - Streckenlänge mind. 10 km, - Abschluss der Leistungen nicht vor dem 01.01.2017, - Auftrags- bzw. Honorarvolumen mind. 100.000 EUR netto. Die Eignung des Bieters wird auf Grundlage der einzureichenden Nachweise und Erklärungen geprüft. Die erforderlichen Angaben sind im Formblatt Angebot (Anlage 1) zu tätigen. Weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Vom Bieter sind zum Nachweis der Eignung Referenzen mittels Eigenerklärungen im Formblatt Angebot - Anlage 1 (vollständiges Ausfüllen des Referenzvordrucks), ggf. unter Beifügung von Referenzschreiben oder weiterführenden Projektbeschreibungen einzureichen. Der Bieter muss jedenfalls folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: Vorlage von mindestens zwei wertbare Projektreferenzen über vergleichbare Leistungen mit mind. folgenden Parametern: - geotechnische und/oder bodenkundliche Untersuchung für ein linienförmiges Infrastrukturvorhaben (Streckengutachten, z.B. im Straßenbau, im Bahnbau, für Versorgungsleitungen oder vergleichbar), - Streckenlänge mind. 10 km, - Abschluss der Leistungen nicht vor dem 01.01.2017, - Auftrags- bzw. Honorarvolumen mind. 100.000 EUR netto. Die Eignung des Bieters wird auf Grundlage der einzureichenden Nachweise und Erklärungen geprüft. Die erforderlichen Angaben sind im Formblatt Angebot (Anlage 1) zu tätigen. Weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Eignungskriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angaben zu Mitarbeiterzahlen in den Jahren 2023, 2024 und 2025 (aktueller Stand), mit jeweiliger Angabe der Gesamtanzahl der Beschäftigten (davon mit der Qualifikation Ingenieur, Hydrologe, Geologe, Geschäftsführer/Partner) im Formblatt Angebot (Anlage 1). Soweit der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter (andere Ingenieurbüros etc. ) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen. Der Bieter muss folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist müssen mindestens 10 fest angestellte Beschäftigte mit der Qualifikation Ingenieur vom Bieter beschäftigt werden (einschließlich Führungsebene/PartnerIn). Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Angaben zu Mitarbeiterzahlen in den Jahren 2023, 2024 und 2025 (aktueller Stand), mit jeweiliger Angabe der Gesamtanzahl der Beschäftigten (davon mit der Qualifikation Ingenieur, Hydrologe, Geologe, Geschäftsführer/Partner) im Formblatt Angebot (Anlage 1). Soweit der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft auf Kapazitäten Dritter (andere Ingenieurbüros etc. ) zurückgreift (Eignungsleihe), sind die vorstehenden Angaben und Erklärungen auch von diesen vorzulegen. Der Bieter muss folgende Mindestanforderungen erfüllen, um nicht vom Verfahren ausgeschlossen zu werden: Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist müssen mindestens 10 fest angestellte Beschäftigte mit der Qualifikation Ingenieur vom Bieter beschäftigt werden (einschließlich Führungsebene/PartnerIn). Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Vergabeunterlagen
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: siehe Vergabeunterlagen
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Nationale Registrierungsnummer: T 04319884640
Postleitzahl: 24105
Postort: Kiel
Region: Kiel, Kreisfreie Stadt
🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Telefon: +49 431 9884542📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB sind Nachprüfungsanträge in bestimmten Fällen unzulässig: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu Wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Abs. 3 GWB sind Nachprüfungsanträge in bestimmten Fällen unzulässig: Der Antrag ist unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu Wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-04-07+02:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 070-227887 (2025-04-07)