Das Gründerzeit-Wohn- und Geschäftshaus in der Bülowstraße 90 wurde 1896/97 entlang der Hochbahnlinie zwischen Bülowstraße und Nollendorfstraße errichtet. Das Haus ist Teil der geschlossenen Blockrandbebauung aus Mehrfamilienhäusern entlang der Bülowstraße und wurde nach dem Grundtyp in der Bauweise des Berliner Mietshauses errichtet. Das Baugrundstück wurde in voller Breite überbaut und besitzt eine Durchfahrt durch das Gebäude zum Innenhof (ca. 500 m2) und über eine zweite Durchfahrt zum Garten dem rückwärtigen Grundstücksteil (ca. 1000 m2). Die Postanschrift lautet: Bülowstraße 90 in 10783 Berlin. Gegenstand des Bauvorhabens: Im Zuge der aktuellen Gebäudesanierung sollen Entwässerungsanlagen für die Dach- und Oberflächenentwässerung im Innenhof gebaut werden. Mehrere Gewerke sind gleichzeitig auf der Baustelle tätig. Folgende Maßnahmen sind im Einzelnen geplant: • Herstellung einer Mulden-Rigole von rund 50 m3 • Herstellung der erforderlichen Zu- und Ableitungen (unterirdisch / oberirdisch) • Herstellung der erforderlichen Inspektion- und Überlaufschächte • Bepflanzung mit Stauden, Gräsern und Gehölzen, rund 142 m2 • Abbruchmaßnahmen • Tiefbau (Kapitel 2) Die Baumaßnahme umfasst die Errichtung von Versickerungsanlagen auf dem Innenhof und dem auf dem im zweiten Hof gelegenen Gartenteil des Gebäudes Bülowstraße 90. Im ersten Innenhof wird eine Mulden- Rigole eingebaut. Ein direkter Einlauf in die Rigole wird für das Dachwasser der nördlich liegenden Dachflächen hergestellt, während die Hoffläche und die südlichen Dächer oberirdisch über eine bepflanzte Mulde in die Versickerungsanlage eingebracht werden. Beide Teile erhalten Inspektionsschächte zur Wartung der Anlage. Für den Überflutungsfall werden zwei Überlaufschächte im Innenhof eingebaut, welche das Wasser über zwei durch das Gebäude geführte Leitungen im Gartenbereich versickern lässt. Die Rigole hat eine Höhe von 66cm und liegt mit der Sohle ca. -1,80m zum umliegenden Gelände. Zum Einbau der Rigole muss die Baugrube seitlich gem. DIN 4124 abgeböscht und ein Verbau hergestellt werden. Anschließend wird die geschlossene Bodenfläche mit 30cm Oberboden aufgefüllt und eine mit Bandeisen eingefasste Pflanzfläche hergestellt. Die Versickerungsanlagen müssen vollständig funktionstüchtig sein. Dazu gehört auch der im gartenbefindliche Überlaufschacht. Anschließend wird die Versickerungsmulde sofort bepflanzt, um die organische Filterfunktion zu gewährleisten. Im Bereich der Erdarbeiten für die Rigole und deren Zuführungen muss das ungebundene Klinkerpflaster vorsichtig entnommen und auf Paletten zur Wiederverwendung gelagert werden. Um die spätere Zugänglichkeit des Hofes zu gewährleisten wird der ausgehobene Bereich mit Tragschicht bis OKG aufgefüllt und verdichtet.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-03-05.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-01-29.
Auftragsbekanntmachung (2025-01-29) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Tiefbauarbeiten, Versickerungsanlage
Referenznummer: 009-25
Kurze Beschreibung:
“Das Gründerzeit-Wohn- und Geschäftshaus in der Bülowstraße 90 wurde 1896/97 entlang der Hochbahnlinie zwischen Bülowstraße und Nollendorfstraße errichtet....”
Kurze Beschreibung
Das Gründerzeit-Wohn- und Geschäftshaus in der Bülowstraße 90 wurde 1896/97 entlang der Hochbahnlinie zwischen Bülowstraße und Nollendorfstraße errichtet.
Das Haus ist Teil der geschlossenen Blockrandbebauung aus Mehrfamilienhäusern entlang der Bülowstraße und wurde nach dem Grundtyp in der Bauweise des Berliner Mietshauses errichtet. Das Baugrundstück wurde in voller Breite überbaut und besitzt eine Durchfahrt durch das Gebäude zum Innenhof (ca. 500 m2) und über eine zweite Durchfahrt zum Garten dem rückwärtigen Grundstücksteil (ca. 1000 m2). Die Postanschrift lautet: Bülowstraße 90 in 10783 Berlin.
Gegenstand des Bauvorhabens: Im Zuge der aktuellen Gebäudesanierung sollen Entwässerungsanlagen für die Dach- und Oberflächenentwässerung im Innenhof gebaut werden. Mehrere Gewerke sind gleichzeitig auf der Baustelle tätig.
Folgende Maßnahmen sind im Einzelnen geplant:
• Herstellung einer Mulden-Rigole von rund 50 m3
• Herstellung der erforderlichen Zu- und Ableitungen (unterirdisch / oberirdisch)
• Herstellung der erforderlichen Inspektion- und Überlaufschächte
• Bepflanzung mit Stauden, Gräsern und Gehölzen, rund 142 m2
• Abbruchmaßnahmen
• Tiefbau (Kapitel 2)
Die Baumaßnahme umfasst die Errichtung von Versickerungsanlagen auf dem Innenhof und dem auf dem im zweiten Hof gelegenen Gartenteil des Gebäudes Bülowstraße 90. Im ersten Innenhof wird eine Mulden- Rigole eingebaut. Ein direkter Einlauf in die Rigole wird für das Dachwasser der nördlich liegenden Dachflächen hergestellt, während die Hoffläche und die südlichen Dächer oberirdisch über eine bepflanzte Mulde in die Versickerungsanlage eingebracht werden. Beide Teile erhalten Inspektionsschächte zur Wartung der Anlage. Für den Überflutungsfall werden zwei Überlaufschächte im Innenhof eingebaut, welche das Wasser über zwei durch das Gebäude geführte Leitungen im Gartenbereich versickern lässt.
Die Rigole hat eine Höhe von 66cm und liegt mit der Sohle ca. -1,80m zum umliegenden Gelände. Zum Einbau der Rigole muss die Baugrube seitlich gem. DIN 4124 abgeböscht und ein Verbau hergestellt werden.
Anschließend wird die geschlossene Bodenfläche mit 30cm Oberboden aufgefüllt und eine mit Bandeisen eingefasste Pflanzfläche hergestellt. Die Versickerungsanlagen müssen vollständig funktionstüchtig sein. Dazu gehört auch der im gartenbefindliche Überlaufschacht.
Anschließend wird die Versickerungsmulde sofort bepflanzt, um die organische Filterfunktion zu gewährleisten.
Im Bereich der Erdarbeiten für die Rigole und deren Zuführungen muss das ungebundene Klinkerpflaster vorsichtig entnommen und auf Paletten zur Wiederverwendung gelagert werden. Um die spätere Zugänglichkeit des Hofes zu gewährleisten wird der ausgehobene Bereich mit Tragschicht bis OKG aufgefüllt und verdichtet.
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Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Tiefbauarbeiten, außer Tunneln, Schächten und Unterführungen📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Im Zuge der aktuellen Gebäudesanierung sollen Entwässerungsanlagen für die Dach- und Oberflächenentwässerung im Innenhof gebaut werden.
Mehrere Gewerke sind...”
Beschreibung der Beschaffung
Im Zuge der aktuellen Gebäudesanierung sollen Entwässerungsanlagen für die Dach- und Oberflächenentwässerung im Innenhof gebaut werden.
Mehrere Gewerke sind gleichzeitig auf der Baustelle tätig.
Folgende Maßnahmen sind im Einzelnen geplant:
Herstellung einer Mulden-Rigole von rund 50 m3
Herstellung der erforderlichen Zu- und Ableitungen (unterirdisch / oberirdisch)
Herstellung der erforderlichen Inspektion- und Überlaufschächte
Bepflanzung mit Stauden, Gräsern und Gehölzen, rund 142 m2
Abbruchmaßnahmen
Tiefbau (Kapitel 2)
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Zusätzliche Informationen:
“Für das hier ausgeschriebene Gewerk Tiefbauarbeiten/ Garten- und Landschaftsbauarbeiten mit Versickerungsanlage des Bauvorhabens wurde auf Grundlage der...”
Zusätzliche Informationen
Für das hier ausgeschriebene Gewerk Tiefbauarbeiten/ Garten- und Landschaftsbauarbeiten mit Versickerungsanlage des Bauvorhabens wurde auf Grundlage der Kostenschätzung eine absolute Kostenobergrenze von 329.239,59 € (brutto) festgelegt, welche unbedingt einzuhalten ist. Die Kostenobergrenze wurde ermittelt auf der Grundlage eines festgelegten Investitionsbudgets. Dieses Investitionsbudget stellt die für das Bauvorhaben maximal zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel und damit die maximal zulässige Vergütung da, die für die zu vergebenen Ausführungsleistungen versprochen und ausgegeben werden kann und darf. Eine nachträgliche Budgeterhöhung oder anderweitige Darstellung fehlender finanzieller Mittel ist ausgeschlossen.
Der Auftraggeber behält sich vor Angebote, die über der Kostenobergrenze liegen vom Vergabeverfahren auszuschließen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Beschleunigtes Verfahren:
“Die elektronische Übermittlung der Angebote gemäß § 10a EU Abs. 4 VOB/A wird akzeptiert” Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-03-05 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-03-05 09:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 78
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Der Bewerber/bei Bewerbergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erklärt, dass
• er/sie alle rechtlichen...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Der Bewerber/bei Bewerbergemeinschaften der bevollmächtigte Vertreter für alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft erklärt, dass
• er/sie alle rechtlichen (insbesondere berufsrechtlichen) Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllt/erfüllen,
• über sein/ihr Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist,
• er/sie sich nicht in Liquidation befindet/befinden,
• er/sie im Rahmen seiner/ihrer beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen hat/haben, die seine/ihre Zuverlässigkeit als möglichen Erbringer der ausgeschriebenen Leistungen entfallen lassen würde,
• er/sie seine/ihre Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat/haben,
• keine der Personen, deren Verhalten ihm/ihnen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründe rechtskräftig verurteilt worden ist,
• er/sie sich bewusst ist/sind, dass eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann,
• insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen und
• er/sie die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG) und des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat/haben und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen,
Die Gewobag behält sich vor, vor Zuschlagserteilung geeignete Nachweise von den Bewerbern/ den Bewerbergemeinschaften zu fordern, um die abgegebenen Eigenerklärungen überprüfen zu können. Legt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft die geforderten Nachweise nach Aufforderung durch die Gewobag nicht, nicht fristgemäß oder nicht vollständig vor, wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Bei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften aus dem EU-Ausland sind von der Gewobag geforderte Nachweise nach dem Recht ihres Heimatstaates zu erbringen. Soweit es um Auskünfte aus dem Gewerbezentralregister geht, muss das Register Auskunft über nachfolgende Vorgänge erbringen: Verwaltungsentscheidungen (Gewerbeuntersagungen, Rücknahme von Erlaubnissen, Konzessionen etc.), Verzichte auf eine Zulassung zu einem Gewerbe oder einer sonstigen wirtschaftlichen Unternehmung während eines Rücknahme- oder Widerrufverfahrens, Bußgeldentscheidungen wegen bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangener Ordnungswidrigkeiten sowie bestimmte strafgerichtliche Verurteilungen wegen bei oder im Zusammenhang mit der Gewerbeausübung begangener Straftaten. Sämtliche Nachweise, Bescheinigungen bzw. Erklärungen sind auf Verlangen des Auftraggebers auch für Nachunternehmer zu erbringen. Diese Anforderung gilt auch für Nachunternehmer von Bewerbern aus dem EU-Ausland.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens EUR 2,5 Mio. für Personen und Sachschäden sowie Verletzungen datenschutzrechtlicher...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens EUR 2,5 Mio. für Personen und Sachschäden sowie Verletzungen datenschutzrechtlicher Bestimmungen, sowie einer Deckungssumme von mindestens EUR 500.000 für Vermögensschäden, jeweils 2fach maximiert auf alle Versicherungsfälle. Die Versicherung ist binnen 10 Werktagen nach Vertragsunterzeichnung und vor Beginn der Leistungserbringung unaufgefordert nachzuweisen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“- Umsatz vergleichbarer Leistungen in 2021, 2022 und 2023
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
- Umsatz vergleichbarer Leistungen in 2021, 2022 und 2023
Umsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen:
Mindestanforderungen: Netto-Umsatz pro Jahr mit vergleichbaren Leistungen: 2,0 Mio. € in den letzten 5 Jahren
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Vergleichbare Referenzprojekte aus dem Bereich Tiefbauarbeiten/ Garten- und Landschaftsbauarbeiten mit Versickerungsanlage (mit Ausführungen zu folgenden...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Vergleichbare Referenzprojekte aus dem Bereich Tiefbauarbeiten/ Garten- und Landschaftsbauarbeiten mit Versickerungsanlage (mit Ausführungen zu folgenden Punkten: Bezeichnung Referenzprojekt; Beschreibung der erbrachten Leistung; Unternehmen (welches die Leistung erbracht hat), Auftraggeber, Ansprechpartner Auftraggeber, Volumen der eigenen erbrachten Leistung (in EUR netto); Zeitraum der Leistungserbringung)
Eine Referenz darf nicht älter als 5 Jahre sein (gerechnet vom Tag der Bekanntmachung dieser Vergabe); Mindestens 2 Referenzen.
Mindestanforderungen: erfolgreich fertiggestellte ähnliche Leistungen, insbesondere Tiefbauarbeiten/ Garten- und Landschaftsbauarbeiten mit Versickerungsanlage, in vergleichbarer Größenordnung während der letzten 5 Kalenderjahre min. 200.000,00 €/ netto pro Referenz
“a) Die auf der elektronisch angegebenen e-Vergabeplattform abrufbaren Unterlagen sind zwingend zu verwenden. Interessierte Bieter werden gebeten, sich auf...”
a) Die auf der elektronisch angegebenen e-Vergabeplattform abrufbaren Unterlagen sind zwingend zu verwenden. Interessierte Bieter werden gebeten, sich auf der e-Vergabeplattform als Bieter mit ihren Kontaktdaten registrieren zu lassen, damit sie gegebenenfalls über Antworten zu Bieterfragen und Klarstellungen informiert werden können. Sofern keine Registrierung erfolgt, haben sich die Bieter selbst auf der angegebenen e-Vergabeplattform über etwaige Veränderungen im Verfahren zu informieren.
b) Die Angebotsunterlagen sind auszufüllen und elektronisch auf der angegebenen e-Vergabeplattform einzureichen.
c) Fragen können bis zum 24.01.2024 über die e-Vergabeplattform gestellt werden. Die Beantwortung erfolgt auf elektronischem Wege über die e-Vergabeplattform; die Antworten werden aus Gründen der Gleichbehandlung und der Transparenz grundsätzlich allen Bietern anonymisiert zur Verfügung gestellt. Etwaige mündlich erteilte Auskünfte sind unverbindlich und stehen unter dem Vorbehalt der Bestätigung in Textform. Verbindlich und bindend für den Auftraggeber sind allein die von ihm über die e-Vergabeplattform verschickten Mitteilungen in Textform.
d) Bewerbergemeinschaften haben die bereitgestellte Bietergemeinschaftserklärung auszufüllen und einzureichen, wonach sie im Fall einer Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung bilden und in der sie einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
e) Bieter, die sich hinsichtlich der Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen berufen, haben mit ihrem Angebot die bereitgestellte Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen, wonach die für den Auftrag erforderlichen Mittel dem Bewerber tatsächlich zur Verfügung stehen
f) Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft erklärt, dass
• dass er/sie Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08.04.2022 zur Änderung der Verordnung (EU) 833/2014 zur Kenntnis genommen hat, erklärt, nicht von den Verbotstatbeständen betroffen zu sein, und bei der Ausführung des Auftrags zu beachten. Nach dieser Regelung ist es verboten, öffentliche Aufträge oder Konzessionen, die in den Anwendungsbereich der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe sowie unter Artikel 10 Absatz 1, Absatz 3, Absatz 6 Buchstaben a bis e, Absatz 8, Absatz 9 und Absatz 10 und die Artikel 11, 12, 13 und 14 der Richtlinie 2014/23/EU, unter die Artikel 7 und 8, Artikel 10 Buchstaben b bis f und h bis j der Richtlinie 2014/24/EU, unter Artikel 18, Artikel 21 Buchstaben b bis e und g bis i, Artikel 29 und Artikel 30 der Richtlinie 2014/25/EU und unter Artikel 13 Buchstaben a bis d, f bis h und j der Richtlinie 2009/81/EG fallen, an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu vergeben bzw. Verträge mit solchen Personen, Organisationen oder Einrichtungen weiterhin zu erfüllen:
a) russische Staatsangehörige oder in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen,
b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a) genannten Organisationen gehalten werden, oder
c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a) oder b) genannten Organisationen handeln,
auch solche, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfallen, Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Bestimmungen über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden (Eignungsleihe).
Soweit der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft von den Verbotstatbeständen betroffen sein sollte, ist er/sie verpflichtet, mit dem Angebot eine ausführliche Darlegung abzugeben, die es der Gewobag ermöglicht, über den Ausschluss aus dem Vergabeverfahren zu entscheiden.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Nationale Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postleitzahl: 10825
Postort: Berlin
Region: Berlin🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@senweb.berlin.de📧
Telefon: +4930 90138316📞
Fax: +4930 90137613 📠
URL: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Bei Verstößen, die...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber der Vergabestelle binnen 10 Kalendertagen zu rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB. Bei Verstößen, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, hat die Rüge gegenüber der Vergabestelle bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist zu erfolgen (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt die Vergabestelle mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der oben genannten Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, sofern der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich nach Ablauf von 10 Tagen nach Absendung (per Fax oder elektronisch) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 2n GWB).
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2025/S 021-064624 (2025-01-29)
Auftragsbekanntmachung (2025-02-20)
Änderungen Andere zusätzliche Informationen
“Austausch der GAEB-Datei und
Austausch Dokument Aufgliederung der Einheitspreise”
Quelle: OJS 2025/S 037-117860 (2025-02-20)