Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Einzureichende Unterlagen:
- Nachweis Arbeitsschutzmanagementsystem (DIN EN ISO 45001:2023 oder vergleichbar): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht ein Zertifikat über die Erfüllung der Anforderungen an ein Arbeitsschutzmanagementsystem nach DIN EN ISO 45001:2023 oder vergleichbar.
- Nachweis Qualitätsmanagementsystem (DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar: Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht ein Zertifikat über die Erfüllung der Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem nach der DIN EN ISO 9001:2015 oder vergleichbar ein.
- Nachweis Umweltmanagementsystem (DIN EN ISO 14001:2015 oder vergleichbar). : Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht ein Zertifikat über die Erfüllung der Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem nach der DIN EN ISO 14001:2015 oder vergleichbar ein.
- Erklärung Entlohnung nach Tarif- oder Mindestlohn: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass seine Mitarbeitenden mindestens nach Tarif- oder Mindestlohn entlohnt werden.
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- Erklärung nach DGUV-Grundsatz 312-906 (mit dem Angebot vorzulegen): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft stellt für sein gesamtes Material und alle Geräte eine Prüfung nach DGUV-Grundsatz 312-906 sicher?
- Erklärung über ausreichend technische Fachkräfte oder technische Stellen: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt während der gesamten Vertragslaufzeit über ausreichend technische Fachkräfte oder technische
Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob diese dem Unternehmen angehören oder nicht, und zwar insbesondere derjenigen, die mit der Qualitätskontrolle beauftragt
sind.
- Erklärung zu Ausstattung, Geräte und technische Ausstattung: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt während der gesamten Vertragslaufzeit ausreichend über Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags benötigt.
- Erklärung zum Gefahrstoffkataster: Der Bieter / das Mitglied der Bietergemeinschaft erklärt, dass er im Falle der Zuschlagserteilung während der Ausführung des öffentlichen Auftrags über ein Gefahrstoffkataster verfügt und dieses mit Beginn der Leistungserbringung bei der VBG hinterlegt wird.
- Erklärung zur Gewerbepraxis (mit dem Angebot vorzulegen): Der Bieter/das Mitglied der Bietergemeinschaft verfügt über eine Gewerbepraxis von über drei Jahren?
Alle aufgelisteten ja/nein-Felder stellen ebenfalls die Mindestanforderungen an die technische bzw. berufliche Leistungsfähigkeit dar. Muss eine dieser Anforderungen mit einer "Nein-Eintragung", seitens des Bieters, beantwortet werden, führt dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren.
- Nachweis von min. 3 Referenzen (mit dem Angebot mittels Eigenerklärung vorzulegen): Der Bieter/ das Mitglied der Bietergemeinschaft reicht, mit einem gesonderten Dokument, mindestens drei geeignete Referenzen der letzten drei Jahre über mit dem hier ausgeschriebenen Leistungsgegenstand (tägl. Unterhaltsreinigung und einer Gesamtreinigungsfläche von mindestens 5.600 m2) vergleichbare Leistungen in einer gesonderten Anlage ein.
Die Darstellung der Referenzen ist mit folgendem Inhalt und folgender Struktur einzureichen:
- Name und Adresse der Auftraggeberin/ des Auftraggebers sowie Benennung eines Ansprechpartners oder Ansprechpartnerin bei der Auftraggeberin/ beim Auftraggeber mit Telefonnummer
- Kurze Beschreibung der zu vergleichenden Leistung
- Angaben zu Umfang und Größe der erbrachten Leistungen
- Zeitraum der erbrachten Leistungen.
Hinweis der Auftraggeberin:
Es sind nach Art und Umfang mit den hier zur Vergabe anstehenden Leistungen nachzuweisen. (hinsichtlich Art: tägl. Unterhaltsreinigung und Umfang: mind. 5.600 m2) Der Bieter/das geschäftsführende Mitglied der Bietergemeinschaft stimmt der Nachfrage beim Referenzgeber zu.
Die von Gesetzes wegen bestimmte Eignungsprüfung setzt durch die Vorgaben von §§ 122 ff. GWB und § 46 Abs. 3 VgV eine Datenverarbeitung regelmäßig voraus. Die gesetzlichen Regelungen wie in § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV aufgeführt sind DSGVO-konform. Die DSGVO schützt natürliche Personen, öffentliche Auftraggeber sind juristische Personen, die nicht unter den Schutzbereich der DSVGO fallen. Im Rahmen von Vergabeverfahren sind für Auftraggeber für die Verarbeitung personenbezogener Daten insbesondere Art. 6 Abs. 1 lit. c bzw. e DSGVO relevant, die jenseits von individueller Zustimmung die Verarbeitung zulassen. Grds. können personenbezogene Daten (auch von Dritten) zur Überprüfung von Referenzen abgefragt werden. Bieter können nicht allein "aus Gründen des Datenschutzes" diese personenbezogenen Daten verweigern. Werden trotz Forderung keine Ansprechpartner hinsichtlich ihrer Referenzen angegeben, müssen Bieter die vergaberechtlichen Konsequenzen in Kauf nehmen, die den Angebotsausschluss bedeuten können.
Diese Prüfung liegt zudem auch im öffentlichen Interesse. Es sollen nur geeignete Unternehmen mit der Auftragsausführung betraut werden, was seinerseits dem Schutz öffentlicher Mittel und der Qualitätssicherung dient. Entsprechend sind, nach hiesiger Ansicht, auch die Anforderungen des Art. 6 Abs. 1 lit. e DSGVO erfüllt.