Im Projekt „Umbau und Modernisierung des Müllheizkraftwerks Darmstadt“ sind mehrere Lüftungs- und Teilklimaanlagen des Gebäudebestands sowie in neuen Gebäudeteilen der Bauteile BT02 und BT03 am Standort erforderlich. Diese Anlagen dienen im Wesentlichen der Abfuhr der Wärmeenergie, die durch warme Oberflächen der Anlagentechnik entsteht. Bereich Wäscherhalle: Die Wäscherhalle befindet sich im BT3 und reicht von der E0-Ebene bis unter das Dach (E6 auf 20,20 m). Die Wäscherhalle wird durch eine Trockenbauwand in zwei Bereiche aufgeteilt. Der Bereich in dem die Linie 1, die Linie 4, die Speisewasserbehälter sowie die Fernwärmeübergabestation liegen hat höhere Wärmelasten. Über der Linie 4 kann durch Aufbauten die Wärme nicht über das Dach abgeführt werden. Die anfallende Wärme von 243 kW wird über eine natürliche Lüftung aus dem Gebäudeteil abgeführt. Hierfür soll die Zuluft über bestehende 20 Wetterschutzgitter über den unteren Bereich der südlichen Fassade einströmen. An den Wetterschutzgittern sollen neue Jalousieklappen sowie Kulissenschalldämpfer installiert werden, um die neuen geforderten Schallemissionen einzuhalten. Die Zuluft erwärmt sich an den warmen Oberflächen und steigt durch die Thermik bis unter das Dach. Bereich Pumpenhalle: Die Pumpenhalle grenzt an die Wäscherhalle an und reicht von der E0 bis zur E1-Ebene. Es befinden sich dort 3 Bestandsventilatoren, die aktuell die Abwärme aus der Pumpenhalle durch die Trennwand (F90) in die Wäscherhalle blasen. Zwei davon in den Bereich der Linie 4 und einer in den Bereich der Linie 3. Die Ventilatoren sind auszutauschen. Die Luft, die in den westlichen Bereich frei in die Wäscherhalle eingeblasen wird, soll nun über Luftkanäle ins Freie geführt werden. Dies ist erforderlich, da sonst die abzuführenden Luftmengen in der Wäscherhalle zu groß werden und diese dann nicht mehr über eine natürliche Belüftung zu kühlen ist. In den Kanälen sollen Schalldämpfer eingebaut werden, um die Schallemissionen einzuhalten. Des Weiteren müssen in den drei Durchbrüchen, in der F90 Wand zur Wäscherhalle, Brandschutzklappen eingebaut werden. Bereich Wasseraufbereitung: Der Raum der Wasseraufbereitung grenzt an die Wäscherhalle an und reicht von der E2 bis zur E3 -Ebene. Die Atmosphäre in der Wasseraufbereitung ist korrosiv, die neuen Komponenten müssen dieser standhalten können. Um die Wärmelasten aus dem Raum zu entfernen, befinden sich zwei Axialventilatoren unterhalb der Decke und blasen die Luft in die Wäscherhalle, diese sollen ersetzt werden. Der Ventilator auf der Westseite (Linie 3) fördert die Luft, über einen Luftkanal, in dem ein Kulissenschalldämpfer sowie Brandschutzklappe (in der Decke zu E4) untergebracht ist, über die E4-Ebene bis aufs Dach. Die Fortluft vom Ventilator auf der Ostseite (Linie1) strömt durch einen Luftkanal über einen Kulissenschalldämpfer sowie einer Brandschutzklappe in der Wand (F90) zur Wäscherhalle. Hier steigt der Kanal an der Wand nach oben durch das Dach in Freie. An der Saugseite des Ventilators befindet sich im Gegensatz zum Ventilator auf der Westseite noch ein Abluftnetz. Zusätzlich zu dem Abgang, der die Wärmelasten aus dem Raum absaugt (12.000 m³/h), sollen noch zwei Abgänge angeschlossen werden, die den Salzbunker belüften. Am Salzbunker wird es einen Anschlusspunkt in Form eines DN80-Flanschs geben, über diesen der Bunker kontinuierlich belüftet (100 m³/h) wird. Für die Absaugung während des Befüllens des Salzbunkers ist ein Abgang in Form eines DN250-Flansches als Schnittstelle vorgesehen (1.200 m³/h). Um die Volumenströme an den Abgängen zu gewährleisten sind Volumenstromregler einzusetzen. Bereich Schaltanlagenraum Im BT2 wurden zwei neue Schaltanlagenräume errichtet. Die beiden Räume liegen übereinander (E0- und E1-Ebene), haben jeweils eine Fläche von ca. 56 m². In den Räumen sollen 26 Schaltschränke installiert werden, deren Kabelführungen befinden sich in einem 40 cm hohen Doppelboden. Die Wärmelast in den Räumen beträgt ca. 26 kW. Es soll in jedem Raum ein Klimaschrank auf dem Doppelboden aufgestellt werden. Die Klimaschränke saugen die erwärmte Abluft der Schaltschränke unterhalb der Decke ab, kühlen diese herunter und blasen die gekühlte Luft am Geräteboden in den Doppelboden ein. Aufgrund der geringen Höhe des Doppelbodens und der vorhandenen doppellagigen ELT-Trassen, kann die Luft nicht über einen Luftkanal im Doppelboden geführt werden, diese soll frei ausströmen und wird über die in den Schaltschränken verbauten Ventilatoren angesaugt. Die Klimaschränke sollen als Split-Geräte ausgeführt werden, je Inneneinheit werden zwei Außeneinheiten erforderlich. Die vier Außeneinheiten sollen auf dem neuen Stahlbau vom Bauteil 21 montiert werden. Die Innen- und Außeneinheiten sollen je Außeneinheit mit einer Sauggas- und Flüssigkeitsleitung verbunden (8 Leitungen insgesamt) werden. Aufgrund der Leitungslänge von je ca. 45m (bei einem Höhenunterschied von ca. 14m) wird eine zusätzliche Kältemittel-Befüllung notwendig. Das anfallende Kondensat der Inngeräte soll jeweils über eine Kondensatwanne im Doppelboden aufgefangen werden. Das Kondensat der E1-Ebene soll über eine Abwasserleitung mit Gefälle zu einer Bestandsleitung und das der E0-Ebene über eine Kondensatpumpe auf die Höhe der Leitung der E1-Ebene geführt und angeschlossen werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-08-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-07-07.
Auftragsbekanntmachung (2025-07-07) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: ZAS-MHKW [TGM03] Vergabe der Bauleistungen des Neubaus der Raumlufttechnik BT03, Kühlung Schaltanlagenraum BT02 (TP1)
Referenznummer: ZAS-MHKW TGM03
Kurze Beschreibung:
“Im Projekt „Umbau und Modernisierung des Müllheizkraftwerks Darmstadt“ sind mehrere Lüftungs- und Teilklimaanlagen des Gebäudebestands sowie in neuen...”
Kurze Beschreibung
Im Projekt „Umbau und Modernisierung des Müllheizkraftwerks Darmstadt“ sind mehrere Lüftungs- und Teilklimaanlagen des Gebäudebestands sowie in neuen Gebäudeteilen der Bauteile BT02 und BT03 am Standort erforderlich.
Diese Anlagen dienen im Wesentlichen der Abfuhr der Wärmeenergie, die durch warme Oberflächen der Anlagentechnik entsteht.
Bereich Wäscherhalle:
Die Wäscherhalle befindet sich im BT3 und reicht von der E0-Ebene bis unter das Dach (E6 auf 20,20 m). Die Wäscherhalle wird durch eine Trockenbauwand in zwei Bereiche aufgeteilt. Der Bereich in dem die Linie 1, die Linie 4, die Speisewasserbehälter sowie die Fernwärmeübergabestation liegen hat höhere Wärmelasten. Über der Linie 4 kann durch Aufbauten die Wärme nicht über das Dach abgeführt werden. Die anfallende Wärme von 243 kW wird über eine natürliche Lüftung aus dem Gebäudeteil abgeführt. Hierfür soll die Zuluft über bestehende 20 Wetterschutzgitter über den unteren Bereich der südlichen Fassade einströmen. An den Wetterschutzgittern sollen neue Jalousieklappen sowie Kulissenschalldämpfer installiert werden, um die neuen geforderten Schallemissionen einzuhalten. Die Zuluft erwärmt sich an den warmen Oberflächen und steigt durch die Thermik bis unter das Dach.
Bereich Pumpenhalle:
Die Pumpenhalle grenzt an die Wäscherhalle an und reicht von der E0 bis zur E1-Ebene. Es befinden sich dort 3 Bestandsventilatoren, die aktuell die Abwärme aus der Pumpenhalle durch die Trennwand (F90) in die Wäscherhalle blasen. Zwei davon in den Bereich der Linie 4 und einer in den Bereich der Linie 3. Die Ventilatoren sind auszutauschen. Die Luft, die in den westlichen Bereich frei in die Wäscherhalle eingeblasen wird, soll nun über Luftkanäle ins Freie geführt werden. Dies ist erforderlich, da sonst die abzuführenden Luftmengen in der Wäscherhalle zu groß werden und diese dann nicht mehr über eine natürliche Belüftung zu kühlen ist. In den Kanälen sollen Schalldämpfer eingebaut werden, um die Schallemissionen einzuhalten. Des Weiteren müssen in den drei Durchbrüchen, in der F90 Wand zur Wäscherhalle, Brandschutzklappen eingebaut werden.
Bereich Wasseraufbereitung:
Der Raum der Wasseraufbereitung grenzt an die Wäscherhalle an und reicht von der E2 bis zur E3 -Ebene. Die Atmosphäre in der Wasseraufbereitung ist korrosiv, die neuen Komponenten müssen dieser standhalten können. Um die Wärmelasten aus dem Raum zu entfernen, befinden sich zwei Axialventilatoren unterhalb der Decke und blasen die Luft in die Wäscherhalle, diese sollen ersetzt werden. Der Ventilator auf der Westseite (Linie 3) fördert die Luft, über einen Luftkanal, in dem ein Kulissenschalldämpfer sowie Brandschutzklappe (in der Decke zu E4) untergebracht ist, über die E4-Ebene bis aufs Dach. Die Fortluft vom Ventilator auf der Ostseite (Linie1) strömt durch einen Luftkanal über einen Kulissenschalldämpfer sowie einer Brandschutzklappe in der Wand (F90) zur Wäscherhalle. Hier steigt der Kanal an der Wand nach oben durch das Dach in Freie. An der Saugseite des Ventilators befindet sich im Gegensatz zum Ventilator auf der Westseite noch ein Abluftnetz. Zusätzlich zu dem Abgang, der die Wärmelasten aus dem Raum absaugt (12.000 m³/h), sollen noch zwei Abgänge angeschlossen werden, die den Salzbunker belüften. Am Salzbunker wird es einen Anschlusspunkt in Form eines DN80-Flanschs geben, über diesen der Bunker kontinuierlich belüftet (100 m³/h) wird. Für die Absaugung während des Befüllens des Salzbunkers ist ein Abgang in Form eines DN250-Flansches als Schnittstelle vorgesehen (1.200 m³/h). Um die Volumenströme an den Abgängen zu gewährleisten sind Volumenstromregler einzusetzen.
Bereich Schaltanlagenraum
Im BT2 wurden zwei neue Schaltanlagenräume errichtet. Die beiden Räume liegen übereinander (E0- und E1-Ebene), haben jeweils eine Fläche von ca. 56 m². In den Räumen sollen 26 Schaltschränke installiert werden, deren Kabelführungen befinden sich in einem 40 cm hohen Doppelboden. Die Wärmelast in den Räumen beträgt ca. 26 kW. Es soll in jedem Raum ein Klimaschrank auf dem Doppelboden aufgestellt werden. Die Klimaschränke saugen die erwärmte Abluft der Schaltschränke unterhalb der Decke ab, kühlen diese herunter und blasen die gekühlte Luft am Geräteboden in den Doppelboden ein. Aufgrund der geringen Höhe des Doppelbodens und der vorhandenen doppellagigen ELT-Trassen, kann die Luft nicht über einen Luftkanal im Doppelboden geführt werden, diese soll frei ausströmen und wird über die in den Schaltschränken verbauten Ventilatoren angesaugt. Die Klimaschränke sollen als Split-Geräte ausgeführt werden, je Inneneinheit werden zwei Außeneinheiten erforderlich. Die vier Außeneinheiten sollen auf dem neuen Stahlbau vom Bauteil 21 montiert werden.
Die Innen- und Außeneinheiten sollen je Außeneinheit mit einer Sauggas- und Flüssigkeitsleitung verbunden (8 Leitungen insgesamt) werden. Aufgrund der Leitungslänge von je ca. 45m (bei einem Höhenunterschied von ca. 14m) wird eine zusätzliche Kältemittel-Befüllung notwendig. Das anfallende Kondensat der Inngeräte soll jeweils über eine Kondensatwanne im Doppelboden aufgefangen werden. Das Kondensat der E1-Ebene soll über eine Abwasserleitung mit Gefälle zu einer Bestandsleitung und das der E0-Ebene über eine Kondensatpumpe auf die Höhe der Leitung der E1-Ebene geführt und angeschlossen werden.
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Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Bauarbeiten📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Im Projekt „Umbau und Modernisierung des Müllheizkraftwerks Darmstadt“ sind mehrere Lüftungs- und Teilklimaanlagen des Gebäudebestands sowie in neuen...”
Beschreibung der Beschaffung
Im Projekt „Umbau und Modernisierung des Müllheizkraftwerks Darmstadt“ sind mehrere Lüftungs- und Teilklimaanlagen des Gebäudebestands sowie in neuen Gebäudeteilen der Bauteile BT02 und BT03 am Standort erforderlich.
Diese Anlagen dienen im Wesentlichen der Abfuhr der Wärmeenergie, die durch warme Oberflächen der Anlagentechnik entsteht.
Bereich Wäscherhalle:
Die Wäscherhalle befindet sich im BT3 und reicht von der E0-Ebene bis unter das Dach (E6 auf 20,20 m). Die Wäscherhalle wird durch eine Trockenbauwand in zwei Bereiche aufgeteilt. Der Bereich in dem die Linie 1, die Linie 4, die Speisewasserbehälter sowie die Fernwärmeübergabestation liegen hat höhere Wärmelasten. Über der Linie 4 kann durch Aufbauten die Wärme nicht über das Dach abgeführt werden. Die anfallende Wärme von 243 kW wird über eine natürliche Lüftung aus dem Gebäudeteil abgeführt. Hierfür soll die Zuluft über bestehende 20 Wetterschutzgitter über den unteren Bereich der südlichen Fassade einströmen. An den Wetterschutzgittern sollen neue Jalousieklappen sowie Kulissenschalldämpfer installiert werden, um die neuen geforderten Schallemissionen einzuhalten. Die Zuluft erwärmt sich an den warmen Oberflächen und steigt durch die Thermik bis unter das Dach.
Bereich Pumpenhalle:
Die Pumpenhalle grenzt an die Wäscherhalle an und reicht von der E0 bis zur E1-Ebene. Es befinden sich dort 3 Bestandsventilatoren, die aktuell die Abwärme aus der Pumpenhalle durch die Trennwand (F90) in die Wäscherhalle blasen. Zwei davon in den Bereich der Linie 4 und einer in den Bereich der Linie 3. Die Ventilatoren sind auszutauschen. Die Luft, die in den westlichen Bereich frei in die Wäscherhalle eingeblasen wird, soll nun über Luftkanäle ins Freie geführt werden. Dies ist erforderlich, da sonst die abzuführenden Luftmengen in der Wäscherhalle zu groß werden und diese dann nicht mehr über eine natürliche Belüftung zu kühlen ist. In den Kanälen sollen Schalldämpfer eingebaut werden, um die Schallemissionen einzuhalten. Des Weiteren müssen in den drei Durchbrüchen, in der F90 Wand zur Wäscherhalle, Brandschutzklappen eingebaut werden.
Bereich Wasseraufbereitung:
Der Raum der Wasseraufbereitung grenzt an die Wäscherhalle an und reicht von der E2 bis zur E3 -Ebene. Die Atmosphäre in der Wasseraufbereitung ist korrosiv, die neuen Komponenten müssen dieser standhalten können. Um die Wärmelasten aus dem Raum zu entfernen, befinden sich zwei Axialventilatoren unterhalb der Decke und blasen die Luft in die Wäscherhalle, diese sollen ersetzt werden. Der Ventilator auf der Westseite (Linie 3) fördert die Luft, über einen Luftkanal, in dem ein Kulissenschalldämpfer sowie Brandschutzklappe (in der Decke zu E4) untergebracht ist, über die E4-Ebene bis aufs Dach. Die Fortluft vom Ventilator auf der Ostseite (Linie1) strömt durch einen Luftkanal über einen Kulissenschalldämpfer sowie einer Brandschutzklappe in der Wand (F90) zur Wäscherhalle. Hier steigt der Kanal an der Wand nach oben durch das Dach in Freie. An der Saugseite des Ventilators befindet sich im Gegensatz zum Ventilator auf der Westseite noch ein Abluftnetz. Zusätzlich zu dem Abgang, der die Wärmelasten aus dem Raum absaugt (12.000 m³/h), sollen noch zwei Abgänge angeschlossen werden, die den Salzbunker belüften. Am Salzbunker wird es einen Anschlusspunkt in Form eines DN80-Flanschs geben, über diesen der Bunker kontinuierlich belüftet (100 m³/h) wird. Für die Absaugung während des Befüllens des Salzbunkers ist ein Abgang in Form eines DN250-Flansches als Schnittstelle vorgesehen (1.200 m³/h). Um die Volumenströme an den Abgängen zu gewährleisten sind Volumenstromregler einzusetzen.
Bereich Schaltanlagenraum
Im BT2 wurden zwei neue Schaltanlagenräume errichtet. Die beiden Räume liegen übereinander (E0- und E1-Ebene), haben jeweils eine Fläche von ca. 56 m². In den Räumen sollen 26 Schaltschränke installiert werden, deren Kabelführungen befinden sich in einem 40 cm hohen Doppelboden. Die Wärmelast in den Räumen beträgt ca. 26 kW. Es soll in jedem Raum ein Klimaschrank auf dem Doppelboden aufgestellt werden. Die Klimaschränke saugen die erwärmte Abluft der Schaltschränke unterhalb der Decke ab, kühlen diese herunter und blasen die gekühlte Luft am Geräteboden in den Doppelboden ein. Aufgrund der geringen Höhe des Doppelbodens und der vorhandenen doppellagigen ELT-Trassen, kann die Luft nicht über einen Luftkanal im Doppelboden geführt werden, diese soll frei ausströmen und wird über die in den Schaltschränken verbauten Ventilatoren angesaugt. Die Klimaschränke sollen als Split-Geräte ausgeführt werden, je Inneneinheit werden zwei Außeneinheiten erforderlich. Die vier Außeneinheiten sollen auf dem neuen Stahlbau vom Bauteil 21 montiert werden.
Die Innen- und Außeneinheiten sollen je Außeneinheit mit einer Sauggas- und Flüssigkeitsleitung verbunden (8 Leitungen insgesamt) werden. Aufgrund der Leitungslänge von je ca. 45m (bei einem Höhenunterschied von ca. 14m) wird eine zusätzliche Kältemittel-Befüllung notwendig. Das anfallende Kondensat der Inngeräte soll jeweils über eine Kondensatwanne im Doppelboden aufgefangen werden. Das Kondensat der E1-Ebene soll über eine Abwasserleitung mit Gefälle zu einer Bestandsleitung und das der E0-Ebene über eine Kondensatpumpe auf die Höhe der Leitung der E1-Ebene geführt und angeschlossen werden.
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Zusätzliche Informationen:
“Es wird klarstellend darauf hingewiesen, dass die Überschriften der Kriterien "Eintragung in das Handelsregister", "Finanzkennzahlen" und "Referenzen zu...”
Zusätzliche Informationen
Es wird klarstellend darauf hingewiesen, dass die Überschriften der Kriterien "Eintragung in das Handelsregister", "Finanzkennzahlen" und "Referenzen zu bestimmten Arbeiten" in Abschnitt 5.1.9 der Auftragsbekanntmachung aus technischen Gründen den aufgestellten und beschriebenen Eignungskriterien nicht vollumfänglich entsprechen. Die vollständigen Anforderungen an die Eignung können dem jeweils korrespondierenden Beschreibungstext zum Kriterium entnommen werden.
Allgemeine Hinweise zu den Bewerbungsbedingungen:
Alle geforderten Nachweise und Erklärungen gemäß Abschnitt 5.1.9 sind innerhalb der Bewerbungsfrist nach Abschnitt 5.1.12 mit dem Angebot vorzulegen, soweit sich der Auftraggeber dies nicht ausdrücklich anders vorbehalten hat.
Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass unvollständige Angebote von der Teilnahme ausgeschlossen werden können. Die Vorlage von Kopien ist zulässig. Ausländische Bewerber haben statt der geforderten amtlichen Nachweise nach deutschem Recht gleichwertige Bescheinigungen nach den Vorschriften ihres Herkunftslandes vorzulegen.
Soweit nicht anders gefordert, können Erklärungen als Eigenerklärungen abgegeben werden. Die Vergabestelle stellt für die nachfolgend aufgeführten Nachweise und Erklärungen ein Bieter-Formblatt zur Verfügung, welches interessierte Unternehmen als Anlage zum ersten Verfahrensbrief über die unter Abschnitt 5.1.11 genannte elektronische Adresse abrufen können.
Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für den Leistungsbestandteil nachweisen muss, den es übernehmen soll. Ferner hat die Bietergemeinschaft dem Angebot eine Erklärung beizulegen, in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und dieser die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder im Auftragsfall als Gesamtschuldner haften (Bietergemeinschaftserklärung).
Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft den Einsatz von Nachunternehmern, sind die von den Nachunternehmern zu erbringenden Leistungen gemäß § 34 Abs. 1 SektVO nach Art und Umfang mit dem Angebot zu benennen. Für Nachunternehmer, welche der Bieter im Wege der Eignungsleihe nach § 47 SektVO einzusetzen beabsichtigt, sind weiterhin die unter Abschnitt 5.1.9 geforderten Nachweise und Erklärungen, soweit einschlägig und bezogen auf die zu erbringende Teilleistung, für den jeweiligen Nachunternehmer bereits mit dem Angebot einzureichen sowie nach § 47 Abs. 1 Satz 1 SektVO nachzuweisen, dass dem Bieter die insoweit für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bauinstallationsarbeiten📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Installateurarbeiten📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Installation von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen📦
Ort der Leistung: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Dauer: 6 (MONTH)
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 75
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Güte und Qualität des Personaleinsatzkonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Güte und Qualität des Reaktionszeitenkonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-08-06 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-08-06 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 55
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“I.) "Eignung zur Berufsausübung"
a) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 142 i.V.m. §§ 123, 124 GWB sowie § 22 Abs. 1...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
I.) "Eignung zur Berufsausübung"
a) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 142 i.V.m. §§ 123, 124 GWB sowie § 22 Abs. 1 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen oder andernfalls entsprechende Selbstreinigungsmaßnahmen nach den § 142 i.V.m. §§ 125, 126 GWB getroffen werden.
b) Aussagekräftige Unternehmensdarstellung, unter Angabe von Firma, Sitz, Gegenstand, Rechtsform, Geschäftsleitung des Unternehmens; kurze Beschreibung des Tätigkeitsbereichs (Arbeitsbereiche, Leistungsspektrum), Benennung des Ansprechpartners für die Bewerbung.
c) Aktueller Nachweis (maximal 6 Monate alt) der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
d) Eigenerklärung Mindestlohngesetz.
e) Eigenerklärung zum Russlandgeschäft gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022/576 des Bieters bzw. von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“II "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit"
a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens sowie den Umsatz (netto) in den...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
II "Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit"
a) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) des Unternehmens sowie den Umsatz (netto) in den letzten drei Geschäftsjahren, soweit er Leistungen betrifft, die mit den zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
Vergleichbare Leistungen sind insbesondere:
Beschaffung, Fertigung, Lieferung, Montage, Inbetriebsetzung, Probebetrieb und Abnahme von Lüftungs- und Teilklimaanlagen in Neubauten sowie innerhalb und außerhalb von Bestandsgebäuden mit teils erheblichen Erschwernissen bei der Montage infolge beengter Platzverhältnisse und Arbeiten in großen Höhen bis ca. 20 m über Grund sowie in Räumen mit höheren Temperaturen durch Abwärme von Anlagenteilen, wie mit dieser Ausschreibung beschrieben und welche in Summe der Leistungen im Kostenrahmen des Bieterangebots liegen.
Geforderter Mindeststandard:
Der Mindestgesamtumsatz pro Jahr für Leistungen in den letzten drei Geschäftsjahren beträgt EUR 5 Mio. netto.
b) Nachweis einer Haftpflichtversicherung im Falle der Beauftragung mit einer Deckungssumme je Schadenereignis von mindestens EUR 5 Mio. für Personen- und Sachschäden sowie EUR 5 Mio. für Vermögensschäden. Der Nachweis ist entweder durch eine Bestätigung des Versicherers über das Bestehen der Versicherung mit den genannten Deckungssummen zu erbringen oder durch eine Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft, im Auftragsfall eine Versicherung mit den genannten Deckungssummen bereitzustellen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“III "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit"
a) Angaben über die Erbringung von einschlägigen Leistungen in den letzten fünf Jahren (2020 bis 2024)...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
III "Technische und berufliche Leistungsfähigkeit"
a) Angaben über die Erbringung von einschlägigen Leistungen in den letzten fünf Jahren (2020 bis 2024) sowie des laufenden Jahres, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Angabe – je Referenz – von:
- Art und Umfang der Leistung
- Auftragswert (netto)
- Ausführungszeitraum
- Name des öffentlichen/privaten Auftraggebers - Ansprechpartner beim Referenzgeber inkl. Telefonnummer
Referenzen sind insbesondere vergleichbar, wenn diese zum Gegenstand haben:
Beschaffung, Fertigung, Lieferung, Montage, Inbetriebsetzung, Probebetrieb und Abnahme von Lüftungs- und Teilklimaanlagen in Neubauten sowie innerhalb und außerhalb von Bestandsgebäuden mit teils erheblichen Erschwernissen bei der Montage infolge beengter Platzverhältnisse und Arbeiten in großen Höhen bis ca. 20 m über Grund sowie in Räumen mit höheren Temperaturen durch Abwärme von Anlagenteilen, wie mit dieser Ausschreibung beschrieben und welche in Summe der Leistungen im Kostenrahmen des Bieterangebots liegen.
Geforderter Mindeststandard:
Es müssen mindestens 3 gültige Referenzen aufgezeigt werden.
b) Angaben über die Zahl der in den letzten drei Jahren (2022 bis 2024) jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte (FTE), gegliedert nach Fachbereich sowie Seniorität.
c) Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
“Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.”
Geforderte Kautionen und Garantien:
“Regelungen und Ausführung entsprechend den Vergabeunterlagen.”
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
“Regelungen und Ausführung entsprechend den Vergabeunterlagen.” Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der im Auftragsfall einzusetzende Polier und Vorarbeiter muss Deutsch in Wort und Schrift beherrschen.”
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: Zweckverband Abfallverwertung Südhessen (ZAS)
Nationale Registrierungsnummer: Umsatzsteuer-ID-Nr. DE 206599056
Postanschrift: Frankfurter Straße 100
Postleitzahl: 64293
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: karl-ludwig.schneider@entega.ag📧
Telefon: +49 61517017137📞
URL: https://www.entega.ag🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Umwelt
Erzeugung, Fortleitung und Abgabe von Gas und Wärme
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E37367429🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E37367429🌏
“Fragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und der Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen (z.B.: „Ziffer … der...”
Fragen zu den Vergabeunterlagen sind unter Angabe der Dokumentenbezeichnung und der Gliederungsnummer der Vergabeunterlagen (z.B.: „Ziffer … der Leistungsbeschreibung …“) in Textform über den von der elektronischen Vergabeplattform vorgesehenen Kommunikationsbereich möglichst bis zum 22.07.2025 (MEZ) einzureichen.
Mündliche/telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Auskunftsersuchen sind ausschließlich über die Vergabeplattform Subreport ELViS zu stellen und werden nur über die Vergabeplattform beantwortet.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06151 12-6603
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de📧
Telefon: +49 6151126603📞
Fax: +49 611327648534 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,
einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Erkennt ein Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, so hat er diese innerhalb von 10 Tagen nach Kenntniserlangung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. §§ 134 und 160 Abs. 3 GWB bleiben unberührt.
Mehr anzeigen Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Quelle: OJS 2025/S 129-445145 (2025-07-07)
Auftragsbekanntmachung (2025-08-05) Verfahren Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-08-13 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2025-08-13 10:00:00 📅
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 48
Quelle: OJS 2025/S 150-518939 (2025-08-05)