Beschreibung der Beschaffung
Erweiterungsneubau Geschwister-Scholl-Gesamtschule
Kurt-Huber Weg 1-5/37079 Göttingen
##Neubau Geschwister-Scholl-Gesamtschule Göttingen Kurt-Huber-Weg 1-5
/37079 Göttingen ##Das Grundstück befindet sich am nord-westlichen Rand der Innenstadt
von Göttingen, gut angebunden über eine Hauptverkehrsstraße und die Bundesstraße 3. Das
Schulgelände befindet sich parallel zum Gewässer "Grone" Die Baustelle befindet sich im
hinteren Bereich des Schulgeländes. Der Bauort selbst wird erschlossen von der
Grätzelstraße aus über einen ca. 3 m breiten, vorhanden Weg, der als Baustraße errichtet und
genutzt wird. Der Kurt-Huber-Weg selbst, die die adressierte Straße des Schulgeländes ist,
verläuft als befestigte Straße über das gesamte Schulgelände, darf jedoch nicht als Baustraße
und Zugang zur Baustelle verwendet werden. Eine Ortbesichtigung wird empfohlen. Eine
Fotodokumentation des Grundstücks k liegt den Vergabeunterlagen bei. Parken ist auf dem
Schulgelände untersagt. Parken ist nur im öffentlichen Raum möglich. Parken auf dem
Grundstück / auf der Baustelle ist sehr eingeschränkt, ein Be- und Endladen ist möglich.
Anlieferungen sind 3 Tage vorher bei der Bauleitung anzumelden. Flächen für
Baustelleneinrichtung und Lagermöglichkeiten sind mit der örtlichen Bauüberwachung / der
AG abzustimmen und eigenverantwortlich abzusichern. ##Der Neubau umfasst zwei
oberirdische Vollgeschosse mit einer Teilunterkellerung, welche vollständig im Erdreich liegt.
#Nutzungsfläche: 2.184,8 m² (ohne Kellergeschoss) 2.247,5 m² (mit Kellergeschoss) NettoRaumfläche: 2.893,5 m² (ohne Kellergeschoss) 3.674,5 m² (mit Kellergeschoss) BruttoGrundfläche: 4.137,59 m² Brutto-Rauminhalt: 16.996,11 m³ #Das Schulgebäude wird in
Holztafelbauweise errichtet, wobei das Untergeschoss in Stahlbetonbauweise (Wu-Beton)
geplant ist. Die Stahlbetonkerne in der Mittelzone und die Treppenhäuser erfolgen als weitere
Aussteifung des Gebäudes. Als Fassade ist eine Holzfassade bestehend aus vorgefertigten
Elementen vorgesehen, im Bereich der Eingangssituation ist eine Pfosten-Riegel-Fassade
geplant. Die Mischbauweise des Neubaus spiegelt sich im Innenbereich des Gebäudes in
Form von sichtbaren BSP-Decken und -Wänden und Sichtbetonoberflächen wieder. #Der
Neubau ist im Passivhausstandard, mit einer PV-Anlage und einer Nachtauskühlung geplant.
Tragkonstruktion aus Brettsperrholz und Brettschichtholzelementen (Decke, Wände, Stützen, Unterzüge) und vorgefertigte Außenwandelemente inkl. Fenster, Raffstore, Außenverschalung etc.
##wesentliche Ausführungsarbeiten sind:
##Vorgefertigte Außenwandelemente:
#30 Stk. EG (div. Größen)
#37 Stk. 1. OG (div. Größen)
#31 Stk. Attika (div. Größen)
#35 Stk. Gerüstanker
#84 m Sockelblech
#6 Stk. Durchbrüche
#55 m² Fassadenplatten Vordach Wand
#66 m² Fassadenplatten Vordach Decke
#1860 m² Brettsperrholzwände Innen d=14 cm
#48 Stk. Türöffnungen
#6 Stk. Sitzfensteröffnungen
#91 Stk. Durchbrüche, rechteckig
#6 Stk. Holzstützen Außen
#37 Stk. Holzstützen Innen (div. Größen)
#230 m Brettschichtholz Unterzüge 20/60 cm
#245 m Brettschichtholz Unterzüge (div. Größen)
#44 Stk. Laibungsstiele für Unterzüge 14/20 cm
#33 Stk. Laibungsstiele für Unterzüge 10/20 cm
##Brettsperrholzdecken:
#620 m² d=28 cm
#733 m² d=18 cm
#900 m² d=33 cm
#833 m² d=21 cm
#70 Stk. Durchbrüche
#30 Stk. Bohrungen
##Überzüge:
#6 Stk. 14/14 cm
#2 Stk. 14/16 cm
#### Der Bauherr beabsichtigt das Bauvorhaben mit dem Deutschen Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen (DGNB) in der Güteklasse Gold mit einem Gesamterfüllungsgrad 65% zertifizieren zu lassen. Zusätzlich sollen Fördermittel aus dem BEG-Förderprogramm "Klimafreundlicher Neubau" beantragt und das Projekt somit mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude "Plus" (QNG Plus) zertifiziert werden. Hierzu wird das Bauwerk vom Bauherrn bei der Deutschen Gesellschaft für
Nachhaltiges Bauen (DGNB/www.dgnb.de) zur Zertifizierung angemeldet, als Nachweis des
erreichten Qualitätsstandards eine umfangreiche Dokumentation erstellt und durch einen bei
der DGNB akkreditierten Auditor nach Abnahme des Bauvorhabens bei der DGNB zur
Zertifizierung eingereicht. Der spätere Auftragnehmer hat an dem DGNB- und den QNG-Zertifizierungsprozess mitzuwirken, alle aus der Zertifizierung relevanten Anforderungen zu
erfüllen und die entsprechende Dokumentation zu erstellen. Zur Erfüllung ist die Abstimmung
mit dem DGNB Auditor und den Projektbeteiligten erforderlich, unter anderem durch die
Teilnahme an Workshops zur Besprechung DGNB- und QNG-relevanter Punkte. Es gelten
daher besondere, verpflichtend einzuhaltende Bedingungen für die Ausführung der
ausgeschriebenen Leistungen nach Maßgabe der Anforderungen für Gebäudezertifizierung
nach dem Bewertungssystem Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).