ZOV 2026 Linienbündel "Altenstadt/Büdingen" (Los 1), "Gießen Südwest" (Los 2) und "Schotten/Ulrichstein" (Los 3)

Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe - ZOV-Verkehr - und VGO Verkehrsgesellschaft Oberhessen mbH

Gegenstand dieser Vergabe sind zur Sicherstellung der ausreichenden Verkehrsbedienung erforderliche Verkehrsdienstleistungen in den lokalen Linienbündeln "Altenstadt/Büdingen" (Los 1), "Gießen Südwest" (Los 2) und "Schotten/Ulrichstein" (Los 3) im Zuständigkeitsbereich des Auftraggebers.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2025-02-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2025-01-13.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2025-01-13 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2025-01-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: ZOV 2026 Linienbündel "Altenstadt/Büdingen" (Los 1), "Gießen Südwest" (Los 2) und "Schotten/Ulrichstein" (Los 3)
Referenznummer: ZOV 2026
Kurze Beschreibung:
Gegenstand dieser Vergabe sind zur Sicherstellung der ausreichenden Verkehrsbedienung erforderliche Verkehrsdienstleistungen in den lokalen Linienbündeln "Altenstadt/Büdingen" (Los 1), "Gießen Südwest" (Los 2) und "Schotten/Ulrichstein" (Los 3) im Zuständigkeitsbereich des Auftraggebers.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Öffentlicher Verkehr (Straße) 📦
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 3
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 3

1️⃣
Interne Kennung: ZOV 2026 Los 1
Titel: lokales Linienbündel "Altenstadt/Büdingen" (Los 1)
Beschreibung der Beschaffung:
lokales Linienbündel „Altenstadt/Büdingen“ (Los 1) mit folgenden Linien und folgendem Linienverlauf: Bus-Linie FB-40: Büdingen - Altenstadt - Niddatal - Wöllstadt - Friedberg (- Bad Nauheim), Bus-Linie FB-41: Büdingen - Lindheim - Glauberg - Altenstadt (- Höchst), Bus-Linie FB-42: Büdingen - Limeshain - Altenstadt, Bus-Linie FB-43: Büdingen - Lindheim - Limeshain (- Marköbel), Bus-Linie FB-44: Büdingen - Vonhausen - Diebach a. H. (- Ronneburg), Bus-Linie FB-45: Altenstadt - Lindheim - Glauberg - Stockheim - Effolderbach - Konradsdorf, ALT-Linie FB-41: Büdingen - Lindheim - Altenstadt, ALT-Linie FB-42: Büdingen - Limeshain - Altenstadt. ALT = Anruf-Linien-Taxi (Bedarfsverkehr). Die zu vergebenden Leistungen im Busverkehr umfassen im ersten Fahrplanjahr 2026 insgesamt ca. 639 Tsd. Nutzwagenkilometer (Nwkm). Auf den ALT-Linien ist durch den Auftragnehmer keine Leistung zu erbringen, siehe § 1 VSV und § 1 BÜSV.
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Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Wetteraukreis 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2025-12-14 📅
Datum des Endes: 2035-12-08 📅
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Leistungsänderungen im Fahrplanangebot. Nähere Einzelheiten sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

2️⃣
Interne Kennung: ZOV 2026 Los 2
Titel: lokales Linienbündel "Gießen Südwest" (Los 2)
Beschreibung der Beschaffung:
lokales Linienbündel „Gießen Südwest“ (Los 2) mit folgenden Linien und folgendem Linienverlauf: Bus-Linie GI-32: Lang-Göns - Linden - Watzenborn-Steinberg, Bus-Linie GI-35: Großen-Linden - Hüttenberg / Lang-Göns - Kleebachtal, ALT-Linie GI-35: Lang-Göns - Kleebachtal - Cleeberg, ALT-Linie GI-37: Pohlheim - Großen-Linden, ALT-Linie 378: Gießen - Leihgestern - Großen-Linden - Gießen, ALT-Linie 379: Gießen - Großen-Linden - Leihgestern - Gießen, ALT = Anruf-Linien-Taxi (Bedarfsverkehr). Die zu vergebenden Leistungen im Busverkehr umfassen im ersten Fahrplanjahr 2026 insgesamt ca. 56 Tsd. Nutzwagenkilometer (Nwkm). Auf den ALT-Linien ist durch den Auftragnehmer keine Leistung zu erbringen, siehe § 1 VSV und § 1 BÜSV.
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Ort der Leistung: Gießen, Landkreis 🏙️
Dauer
Datum des Endes: 2033-12-10 📅
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002

3️⃣
Interne Kennung: ZOV 2026 Los 3
Titel: lokales Linienbündel "Schotten/Ulrichstein" (Los 3)
Beschreibung der Beschaffung:
lokales Linienbündel „Schotten/Ulrichstein“ (Los 3) mit folgenden Linien und folgendem Linienverlauf: Bus-Linie VB-60: Schotten - Hoherodskopf - Burkhards - Eichelsachsen, Bus-Linie VB-61: Schotten - Betzenrod - Einartshausen - Stornfels, Bus-Linie VB-65: Lauterbach - Ulrichstein - Schotten, ALT-Linie VB-60: Schotten - Hoherodskopf - Eichelsachsen, ALT-Linie VB-61: Betzenrod - Schotten - Einartshausen, ALT-Linie VB-65: Lauterbach - Ulrichstein - Schotten. ALT = Anruf-Linien-Taxi (Bedarfsverkehr). Die zu vergebenden Leistungen im Busverkehr umfassen im ersten Fahrplanjahr 2026 insgesamt ca. 402 Tsd. Nutzwagenkilometer (Nwkm). Auf den ALT-Linien ist durch den Auftragnehmer keine Leistung zu erbringen, siehe § 1 VSV und § 1 BÜSV.
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Ort der Leistung: Vogelsbergkreis 🏙️
Dauer
Datum des Endes: 2034-12-09 📅
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0003
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Landkreis Gießen, Vogelsbergkreis

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2025-02-26 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Bieter dürfen nicht anwesend sein.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 11 Wochen
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Zusätzliche Informationen: Bieter dürfen nicht anwesend sein.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2025-02-17 10:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Nach Ermessen des Auftraggebers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden (§ 56 VgV).
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung müssen der Bieter sowie alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Staats belegen, in dem sie niedergelassen sind. Der Nachweis erfolgt durch Angabe der Berufs- oder Handelsregister-Nummer im Angebotsschreiben des Bieters. Sofern die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hat der Bieter dies im Angebotsschreiben des Bieters anzukreuzen.
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Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamtes (für ausländische Bieter: oder vergleichbar). Die Bescheinigung muss Angaben zu den steuerlichen Verhältnissen und den steuerlichen Erklärungspflichten enthalten [die Bescheinigung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein]. Falls auf der Bescheinigung keine Gültigkeitsdauer angegeben sein sollte, darf das Ausstellungsdatum in Bezug zum Datum der Angebotsabgabe nicht länger als 3 Monate zurückliegen, d.h. nicht älter als Stichtag: 26.11.2024
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Bescheinigung der Kommune des Unternehmenssitzes über die steuerliche Zuverlässigkeit (für ausländische Bieter: oder vergleichbar). Die Bescheinigung muss zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe gültig sein. Sofern an die Kommune des Unternehmenssitzes keine Steuern entrichtet werden, sondern an die Kommunen der jeweiligen Betriebsstätten, ist dies der Vergabestelle bis zum Ablauf der Angebotsfrist entsprechend mitzuteilen und zu erläutern. In diesem Fall hat der Bieter die Bescheinigung der steuerlichen Zuverlässigkeit der betroffenen Kommune vorzulegen, in der die Betriebsstätte, die den vertragsgegenständlichen Verkehr erbringen soll, ansässig ist. Bei Ergebnisabführungsverträgen/ Organschaften ist hinsichtlich des Drittunternehmens entsprechend zu verfahren. Falls auf der Bescheinigung keine Gültigkeitsdauer angegeben sein sollte, darf das Ausstellungsdatum in Bezug zum Datum der Angebotsabgabe nicht länger als 3 Monate zurückliegen, d.h. nicht älter als Stichtag: 26.11.2024.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angabe von im „Rollgeschäft“ erbrachten Busverkehrsleistungen (keine Rufbus-/ AST-/ ALT-/ ALF-/ Fernbus-/ Schienenersatz-/ Bedarfs-/ Mietbus-/ Berufs-/ Markt-/ Theater-/ Reise-Verkehre, auch keine Flughafenvorfeld-/ Werks-/ Freigestellte Schüler-Verkehre) im öffentlichen Linienverkehr mit Kraftfahrzeugen (falls in Deutschland erbracht: gem. § 42 PBefG; nicht: gem. §§ 42a, 43-49 PBefG; Verkehrsleistungen gem. §§ 42a, 43-49 PBefG werden nicht berücksichtigt) seit Gründung des Unternehmens, höchstens jedoch seit Beginn (01.01.) der letzten drei vollen Kalenderjahre vor dem in Ziffer 8 genannten Termin zur Angebotsabgabe. Es ist mindestens eine Verkehrsleistung anzugeben. Den Bietern steht es frei, eine größere Anzahl von Referenzen anzugeben. Die angegebenen Referenzleistungen müssen geeignet sein, einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Unternehmens in Bezug auf den zu vergebenen Auftrag zu ermöglichen. Die Referenzleistungen müssen nicht mit der vergabegegenständlichen Leistung identisch sein, sie sollten jedoch mit den Anforderungen an die zu erbringende Leistung vergleichbar sein (vergleichbar hoher Schwierigkeitsgrad). Neben der Angabe von Busverkehrsleistungen als Konzessionsinhaber (auch als Teil einer Bietergemeinschaft) ist auch die Angabe von Leistungen als Unterauftragnehmer zulässig. 1.) Mindestanforderungen an die Vorgabe „Angabe im „Rollgeschäft“ erbrachte Busverkehrsleistungen“: a) Die vorgelegte Referenz muss von dem Unternehmen erbracht worden sein, welches das Angebot abgibt. Erfolgt die Leistungserbringung der Referenzleistung bei einer Gesellschaft durch die Gesellschafter des Unternehmens (z.B. Gesellschafter A stellt das Fahrpersonal, Gesellschafter B stellt die Fahrzeuge, Gesellschafter C führt alle administrativen und technischen Tätigkeiten durch), wird die Referenz in ihrem Erklärungsgehalt gemäß dem Feld „Erbrachte Leistung“ der Anlage 4 der Vergabeunterlagen gewertet. b) Kann der Bieter / die Bietergemeinschaft keine entsprechenden Referenzleistungen nachweisen, so besteht die Möglichkeit einer Eignungsleihe. 2.) Mindestanforderungen an die Vorgabe „vergleichbar hoher Schwierigkeitsgrad einer Referenz“: Die Vergleichbarkeit gilt als erfüllt, wenn Referenzen als Haupt- oder Unterauftragnehmer einzeln oder in Summe einen Umfang von mindestens für Los 1: 350 Tsd. Nutzwagenkilometer p.a., für Los 2: 30 Tsd. Nutzwagenkilometer p.a. und für Los 3: 200 Tsd. Nutzwagenkilometer p.a. aufweisen. Wird auf mehrere Lose ein Angebot abgegeben, gilt die Vergleichbarkeit als erfüllt, wenn Referenzen die Summe der aufaddierten Nutzwagenkilometer p.a. des Loses mit der höchsten Nutzwagenkilometer-Anzahl zu 100% sowie jedes weiteren Loses zu 50% aufweisen. Die Referenzen müssen im o.g. Referenzzeitraum (2022, 2023, 2024) je Referenz jeweils für mindestens 12 volle Monate erbracht worden sein, um anerkannt werden zu können. Bei Vorlage mehrerer Referenzen (max. 3) werden diese kumulativ betrachtet. Der Bieter muss in der Referenzliste für den Fall des Einsatzes - als Unterauftragnehmer selbst, - von Unterauftragnehmern oder - als Teil einer Bietergemeinschaft darlegen, welche Leistung durch den Bieter selbst erbracht wurde, so dass ein Rückschluss auf die Erfahrung des Bieters und seiner Leistungsfähigkeit hinsichtlich der vertragsgegenständigen Leistung gegeben ist (detaillierte Anforderungen an die zu erteilenden Angaben siehe Anlage 4 der Vergabeunterlagen; der Vordruck ist zu verwenden).
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Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis der fachlichen Eignung i.S.d. Art. 3 Abs. 1 lit. d) VO (EG) Nr. 1071/2009 sowie § 13 Abs. 1 Nr. 3 PBefG i.V.m. § 3 Abs. 1 PBZugV: Kenntnisse, die zur ordnungsgemäßen Führung eines Straßenpersonenverkehrsunternehmens erforderlich sind, und zwar auf den jeweiligen Sachgebieten, die im Anhang I Teil I der VO (EG) Nr. 1071/2009 in der jeweils geltenden Fassung aufgeführt sind, nachgewiesen nach dem Muster des Anhangs III der VO (EG) Nr. 1071/2009 in der jeweils geltenden Fassung. In Deutschland: Kopie einer Bescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) über die fachliche Eignung gem. §§ 3, 4, 6, 7 PBZugV (§ 3 „Fachliche Eignung“, § 4 „Fachkundeprüfung“, § 6 „Gleichwertige Abschlussprüfungen“, § 7 „Anerkennung leitender Tätigkeit“). Der Nachweis der fachlichen Eignung muss vom Unternehmer selbst der einer zur Führung der Geschäfte bestellten Person erbracht werden. Für den Fall der Eignungsleihe kann der Nachweis durch ein anderes Unternehmen erbracht werden, wenn dieses die Leistung erbringt, für die der Nachweis benötigt wird.
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Zusätzlich erklärt der Bieter mit der Angebotsabgabe (vgl. Vordruck des Angebotsschreibens des Bieters), a) dass ausreichend verfügbare Finanzmittel vorhanden sind, um die gegebenenfalls mit diesem Auftrag verbundenen Anschaffungen für Fahrzeuge, Grundstücke, Gebäude, Anlagen und Ausrüstungen fristgerecht zu tätigen und die geforderten Sicherheiten zu leisten sowie den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten, b) dass die Finanzmittel auftragsbezogen zur Verfügung stehen und nicht vorrangig durch andere Rechte belastet sind, c) dass er sich nicht im Insolvenzverfahren oder in Liquidation befindet.
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Verpflichtungserklärungen nach § 8 Absatz 1 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) (vgl. § 5 Absatz 1 HVTG) für Bieter sowie deren Unterauftrag-/ Nach-bzw. Subunternehmern (UAN) oder Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind; detaillierte Anforderungen an die zu erteilende Erklärung siehe Anlage 29 der Vergabeunterlagen; der Vordruck ist zu verwenden.
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Falls ein Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen möchte, hat er nachzuweisen, dass ihm die für die Erbringung des Verkehrsvertrages nebst Anlagen erforderlichen Mittel dieser Unternehmen tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Hierzu hat er eine Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorzulegen. Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bieter und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. Das andere Unternehmen muss die Verpflichtungserklärung in Form einer verbindlichen Zusage abgeben, die der Vergabestelle bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorzulegen ist. Die Verpflichtungserklärung wird als Anlage zum Verkehrsvertrag aufgenommen und ist während der Vertragslaufzeit als Teil der Leistung des Auftragnehmers durch das eignungsleihende Unternehmen zu erbringen. Die Verpflichtungserklärung muss Aussagen beinhalten, dass das Know-How, ggf. notwendige technischen Geräte und Einrichtungen sowie die notwendigen personellen Kapazitäten des anderen Unternehmens dem Bieter über die gesamte Vertragslaufzeit für den vertragsgegenständlichen Verkehr uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Verpflichtungserklärung ist auch notwendig, sofern es sich bei dem anderen Unternehmen um ein Unternehmen handelt, dass mit dem Bieter in einem Konzern verbunden ist. Für den Fall einer Eignungsleihe hinsichtlich des Nachweises „Angabe von erbrachten Busverkehrsleistungen“ hat das andere Unternehmen die Anlage 4 der Vergabeunterlagen zu verwenden. Nimmt ein Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so wird eine gemeinsame Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangt und ist durch eine Eigenerklärung zu erklären. Die Eigenerklärung zur Haftung wird als Anlage zum Verkehrsvertrag aufgenommen. Die Anforderungen gelten für Einzelbieter und Bietergemeinschaften gleichermaßen.
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Falls zutreffend: eine Erklärung der Bieter- / Arbeitsgemeinschaft (detaillierte Anforderungen an die zu erteilende Erklärung siehe Anlage 19 der Vergabeunterlagen; der Vordruck ist zu verwenden).
Ausschlussgrund: Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Angebote, die zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB, nach § 19 Absatz 1 MiLoG, nach § 21 Absatz 1 AEntG, nach § 98c Absatz 1 AufenthG, nach § 21 Absatz 1 SchwarzArbG, oder nach § 22 Absatz 1 LkSG erfüllen, werden ausgeschlossen. Angebote, die fakultative Ausschlussgründe gem. § 124 GWB oder nach § 17 HVTG erfüllen, können ausgeschlossen werden. Bieter, gegen die eine rechtskräftige Verurteilung wegen schwerer Verstöße gegen strafrechtliche Vorschriften bzw. Vorschriften und / oder Pflichten i.S.d. § 1 PBZugV vorliegt, werden ausgeschlossen. Bieter, bei denen es sich um eine der in Art. 5k der VO (EU) Nr. 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (ABl. L 111 vom 8.4.2022, S. 1) genannte Person, Organisation oder Einrichtung handelt, werden ausgeschlossen.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe - ZOV-Verkehr - und VGO Verkehrsgesellschaft Oberhessen mbH
Nationale Registrierungsnummer: Körperschaft (ZOV) und von ihr kontrolliertes öffentliches Unternehmen (VGO; Registergericht 61169 Friedberg HRB 1699)
Postanschrift: Hanauer Straße 22
Postleitzahl: 61169
Postort: Friedberg (Hessen)
Region: Wetteraukreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: ausschreibungen@zov-verkehr.de 📧
Telefon: +49 603116175-0 📞
Fax: +49 603116175-118 📠
URL: http://www.zov.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E58155872 🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E58155872 🌏
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 750857-2023
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Der Bieter legt mit seinem Angebot für jedes angebotene Linienbündel zusätzlich zur Angebotskalkulation gemäß Anlage 13 der Vergabeunterlagen eine aussagefähige und nachvollziehbare Urkalkulation bei. Der Auftraggeber sichert die Vertraulichkeit der Urkalkulation zu. Näheres ist in Ziffer 8 der „Aufforderung zur Angebotsabgabe und Bewerbungsbedingungen“ geregelt. - Fragen zu den Vergabeunterlagen sind über die Vergabeplattform https://www.subreport.de/E58155872 zu stellen.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Nationale Registrierungsnummer: 06-22630029-17
Postleitzahl: 64283
Postort: Darmstadt
Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpda.hessen.de 📧
Telefon: +49 6151 126603 📞
Fax: +49 611 327648534 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2025-01-13+01:00 📅
Quelle: OJS 2025/S 010-027184 (2025-01-13)
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