Objektplanung Gebaeude und Innenraeume, Maßnahmennr.: B15H A040300001, Maßnahme: Energetische Ertüchtigung

Staatliches Bauamt Rosenheim

Hiermit wird eine Ausschreibung für die freiberufliche planerische Objektplanung zur energetischen Ertüchtigung veröffentlicht. Die planerische Leistung umfasst die in der Machbarkeitsstudie zur energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle aufgezeigten Maßnahmen. Amtsgericht – Haupt- und Nebengebäude: • Verbesserung der Dachdämmung durch zusätzliche Dämmlage (Nebengebäude) • Dämmung der obersten Geschossdecke (Hauptgebäude) • Dämmung der Bodenplatte und Austausch des Fußbodenaufbaus (beide) • Verbesserung der Kastenfenster (Hauptgebäude denkmalgeschützt; daher lediglich Austausch oder alternativ Einbau eines inneren Flügels mit zweifacher Vakuumverglasung) + Fenster Nebengebäude Grundbuchamt: • Dämmung der obersten Geschossdecke • Dämmung der Bodenplatte und Austausch des Fußbodenaufbaus • Kompletttausch der Fenster oder der Verglasung • Erneuerung der Außentüren Der Umbau findet am Standort Ebersberg statt für die Gebäude des Amtsgerichts mit einer Gesamtbebaute Fläche (BGF) von 1.800 m² und einem Bruttorauminhalt (BRI) von 6.400 m³, für das Nebengebäude mit einer Gesamtbebaute Fläche (BGF) von 1.690 m² und einem Bruttorauminhalt (BRI) von 7.300 m³ sowie für das Grundbuchamt mit einer Gesamtbebaute Fläche (BGF) von 1.500 m² und einem Bruttorauminhalt (BRI) von 5.600 m³. Die Kostenobergrenze für die Leistungsphasen 1 bis 9 beträgt 310.000 € netto. Die Maßnahme umfasst drei Gebäude unterschiedlicher Bauepochen: Hauptgebäude (Altbau), Baujahr 1903; Grundbuchamt, Baujahr 1480; und Neubau 1983, wobei der Neubau mit dem Hauptgebäude verbunden ist und streng genommen ein Gebäude darstellt. Das Hauptgebäude und das Grundbuchamt sind Einzeldenkmäler. Das Amtsgericht Ebersberg wird seit seinem Bau als Gerichtsgebäude genutzt. Es beherbergt neben den Sitzungssälen im Erdgeschoss (Neubau) Büroräume in den Geschossen EG bis 2. OG (Neubau und Hauptgebäude). Die Registratur sowie Heizungs- und ELT-Räume (Hauptgebäude und Neubau) sind im Kellergeschoss untergebracht. Im Grundbuchamt befinden sich im Erdgeschoss neben den Grundbüchern des Landkreises Ebersberg auch Büroräume, die sich im 1. Obergeschoss fortsetzen; das Dachgeschoss ist nicht in Nutzung. Der Heizraum und der ELT-Raum sind im Kellergeschoss.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-03-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2026-02-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-02-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-02-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Objektplanung Gebaeude und Innenraeume, Maßnahmennr.: B15H A040300001, Maßnahme: Energetische Ertüchtigung
Referenznummer: 25-075438
Kurze Beschreibung:
Hiermit wird eine Ausschreibung für die freiberufliche planerische Objektplanung zur energetischen Ertüchtigung veröffentlicht. Die planerische Leistung umfasst die in der Machbarkeitsstudie zur energetischen Ertüchtigung der Gebäudehülle aufgezeigten Maßnahmen. Amtsgericht – Haupt- und Nebengebäude: • Verbesserung der Dachdämmung durch zusätzliche Dämmlage (Nebengebäude) • Dämmung der obersten Geschossdecke (Hauptgebäude) • Dämmung der Bodenplatte und Austausch des Fußbodenaufbaus (beide) • Verbesserung der Kastenfenster (Hauptgebäude denkmalgeschützt; daher lediglich Austausch oder alternativ Einbau eines inneren Flügels mit zweifacher Vakuumverglasung) + Fenster Nebengebäude Grundbuchamt: • Dämmung der obersten Geschossdecke • Dämmung der Bodenplatte und Austausch des Fußbodenaufbaus • Kompletttausch der Fenster oder der Verglasung • Erneuerung der Außentüren Der Umbau findet am Standort Ebersberg statt für die Gebäude des Amtsgerichts mit einer Gesamtbebaute Fläche (BGF) von 1.800 m² und einem Bruttorauminhalt (BRI) von 6.400 m³, für das Nebengebäude mit einer Gesamtbebaute Fläche (BGF) von 1.690 m² und einem Bruttorauminhalt (BRI) von 7.300 m³ sowie für das Grundbuchamt mit einer Gesamtbebaute Fläche (BGF) von 1.500 m² und einem Bruttorauminhalt (BRI) von 5.600 m³. Die Kostenobergrenze für die Leistungsphasen 1 bis 9 beträgt 310.000 € netto. Die Maßnahme umfasst drei Gebäude unterschiedlicher Bauepochen: Hauptgebäude (Altbau), Baujahr 1903; Grundbuchamt, Baujahr 1480; und Neubau 1983, wobei der Neubau mit dem Hauptgebäude verbunden ist und streng genommen ein Gebäude darstellt. Das Hauptgebäude und das Grundbuchamt sind Einzeldenkmäler. Das Amtsgericht Ebersberg wird seit seinem Bau als Gerichtsgebäude genutzt. Es beherbergt neben den Sitzungssälen im Erdgeschoss (Neubau) Büroräume in den Geschossen EG bis 2. OG (Neubau und Hauptgebäude). Die Registratur sowie Heizungs- und ELT-Räume (Hauptgebäude und Neubau) sind im Kellergeschoss untergebracht. Im Grundbuchamt befinden sich im Erdgeschoss neben den Grundbüchern des Landkreises Ebersberg auch Büroräume, die sich im 1. Obergeschoss fortsetzen; das Dachgeschoss ist nicht in Nutzung. Der Heizraum und der ELT-Raum sind im Kellergeschoss.
Mehr anzeigen
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 25-075438
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
Postleitzahl: 85560
Stadt: Ebersberg
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Ebersberg 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2026-05-04 📅
Datum des Endes: 2028-06-30 📅
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
"Stufenweise Beauftragung" "Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen. Leistungsstufen, die der Auftraggeber nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber sie später abruft. Mit Vertragsschluss werden die Leistungsstufen 1A und 1B beauftragt. Der Auftraggeber behält sich vor, die Beauftragung auf Teilleistungen einzelner Leistungsstufen oder auf einzelne Abschnitte der Baumaßnahme zu beschränken."
Mehr anzeigen
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 60
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Siehe Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Begründung, warum die Gewichtung der Zuschlagskriterien nicht angegeben wurde:
Die Gewichtungen der Zuschlagskriterien sind in den Vergabeunterlagen Formblatt III.16.1 aufgelistet.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-03-25 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-03-25 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Zugelassen sind nur Vertreter des Auftraggebers.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-03-25 10:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Zugelassen sind nur Vertreter des Auftraggebers.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-03-17 12:00:00 📅
Zusätzliche Informationen: Unterlagen werden gem. § 56 VgV nachgefordert.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterien - siehe (Link): https://my.vergabe.bayern.de/eignungskriterien.php?lv_id=287238 Die Eignungskriterien sind in der Eigenerklärung (Unterlage III.106.1) aufgelistet.
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Spezifischer Jahresumsatz
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Die Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben, - in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist, - in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist, - dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, - dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehr anzeigen
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung: Siehe Auftrags- / Vergabeunterlagen
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussvoraussetzungen nach §§ 123 bis 126 GWB. Der Bieter hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bieter Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 98c des Aufenthaltsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Es können weitere Ausschlussgründe in den Vergabeunterlagen genannt sein.
Mehr anzeigen

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Staatliches Bauamt Rosenheim
Nationale Registrierungsnummer: A500
Abteilung: Vergabestelle
Postanschrift: Wittelsbacherstraße 11
Postleitzahl: DE-83022
Postort: Rosenheim
Region: Rosenheim, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabe@stbaro.bayern.de 📧
Telefon: 004980313940 📞
URL: https://www.stbaro.bayern.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://www.stbaro.bayern.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/287238 🌏
Teilnahme-URL: https://www.meinauftrag.rib.de 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://www.meinauftrag.rib.de 🌏
Name: https://www.meinauftrag.rib.de
EU-Mittel — Programm: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) (2014/2020)
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die “Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben. Der Teilnameantrag besteht aus der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt III.106.1) und Nachweisen. Sämtliche Vergabe/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt. Alle einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern. Alle Unterlagen können ausschließlich von registrierten Bietern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind auf die Plattform hochzuladen. Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind nicht erforderlich. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen-Antworten zu verwenden. Nicht fristgerecht eingereichte Angebote, schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Angeboten auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/angebot_abgeben.html
Mehr anzeigen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern Vergabekammer Südbayern
Nationale Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postleitzahl: DE-80534
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: 00498927162411 📞
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Name und Adressen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-02-23+01:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 038-127603 (2026-02-23)