Planungsleistungen Küchentechnische Anlagen, Sanierungsmaßnahmen BA 8 - 6, Lycée Turenne, Freiburg

Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement

Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Küchentechnische Anlagen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff für die Sanierungsmaßnahmen Bauabschnitt 7, Lycée Turenne, Schützenallee, 79102 Freiburg. Durchgeführt wird ein 1-stufiges, offenes Verfahren nach § 14 Abs 2 und § 15 VgV für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Küchentechnische Anlagen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-02-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2026-01-21.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-01-21 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-01-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen Küchentechnische Anlagen, Sanierungsmaßnahmen BA 8 - 6, Lycée Turenne, Freiburg
Referenznummer: 2025006613
Kurze Beschreibung:
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Küchentechnische Anlagen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff für die Sanierungsmaßnahmen Bauabschnitt 7, Lycée Turenne, Schützenallee, 79102 Freiburg. Durchgeführt wird ein 1-stufiges, offenes Verfahren nach § 14 Abs 2 und § 15 VgV für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Küchentechnische Anlagen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff.
Mehr anzeigen
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0 EUR 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 50453612-3b16-48b8-b65c-067adef4a8ab
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Postleitzahl: 79102
Stadt: Freiburg i.Br.
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Dauer: 48 Monate
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zuschlags- und Wertungskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Die Angebotsabgabe darf ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform erfolgen. Dafür ist das vollständig ausgefüllte Angebotsformular zusammen mit den zugehörigen Anlagen im Vergabeportal hochzuladen. Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt. Fragen sind in Textform über das Vergabeportal unter „Bieterkommunikation“ an die Vergabestelle einzureichen. Frist hierzu siehe Nr. 5.1.11. „Auftragsunterlagen - Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen“. Die Fragen werden in Abhängigkeit von der technischen und/oder (vergabe-)rechtliche Komplexität baldmöglichst beantwortet. Für die Ausarbeitung der Angebotsunterlagen werden den Bewerbern keine Kosten erstattet (in Anlehnung an § 77 Absatz 1 VgV).
Mehr anzeigen

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-02-23 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-02-17 12:00:00 📅
Zusätzliche Informationen:
Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Nachweis der Eignung des Unternehmens bzw. der Bewerbergemeinschaft wird anhand der nachfolgend geforderten Erläuterungen und Nachweise geprüft (gemäß Angebotsformular Nr. 1 bis 13). Bei einer Bewerber-/ Bietergemeinschaft gelten diese Erklärungen entsprechend für jedes Mitglied. 1. Angaben zum Bewerber (Name und Rechtsform des Unternehmens, Vertretung, Kontaktdaten). 2. Erklärung zur Zusammensetzung bei einer Bewerber-/Bietergemeinschaft (§ 43 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 3. Erklärung zu vorgesehenen Nachunternehmerleistungen, sofern im Auftragsfall Teile des Auftrags als Unterauftrag an Nachunternehmen vergeben werden sollen (§ 36 VgV). 4. Eigenerklärung zu einer beabsichtigten Eignungsleihe, sofern zum Nachweis der Eignung die Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch genommen wird (§ 47 VgV). Die Erklärung kann nicht nachgereicht werden. 5. Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, insbesondere durch wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen und keine Interessen bestehen, die im Widerspruch zur Ausführung des Auftrags stehen oder diese nachteilig beeinflussen könnten (§ 46 Abs. 2 VgV). 6. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§ 123 und § 124 GWB). 7. Eigenerklärung, dass die Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) erfüllt wer-den. 8. Eigenerklärung, dass im Rahmen der Auftragsausführung nur Produkte verwendet werden, die unter Beachtung der in den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation der Vereinten Nationen (ILO) festgelegten Mindeststandards hergestellt und/oder verarbeitet wurden. 9. Eigenerklärung zur Einhaltung der Sanktionen der EU gegen russische Unternehmen / Personen / Lieferanten (Auftragsverbot). 10. Erklärung, dass das Unternehmen über den gesamten Leistungszeitraum über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3,0 Mio. Euro für Personenschäden und mind. 500.000 Euro für Sachschäden verfügen. Die Schadensersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr betragen (§ 45 Abs.1 Nr. 3 und Abs. 4 Nr. 2 VgV). Es kann auch ein Nachweis der Versicherung vorgelegt werden, dass die Versicherungssumme im Auftrags-fall entsprechend den Anforderungen angepasst wird. Bei Bewerber-/ Bietergemeinschaften gilt dieses für jedes Mitglied entsprechend. Eine Eigenerklärung ist nicht ausreichend, es muss eine aktuelle Bescheinigung bzw. Bestätigung der Versicherung (zum Zeitpunkt der Bekanntmachung max. 12 Monate alter) vorgelegt werden. 11. Nachweis besondere Berufsqualifikation (§ 75 VgV). Entfällt 12. Angaben zum vorgesehenen Projektteam (§ 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV). Name und Qualifikation der Projektleitung, der Stellvertretenden Projektleitung und der Bauleitung. Als prinzipiell geeignet werden die Personen des genannten Projektteams eingestuft, die folgende Mindestkriterien einhalten: • mind. 5 Jahre Berufserfahrung für Planungsleistungen in der Projektleitung / Bauleitung bzw. 3 Jahre in der stellv. Projektleitung der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 (Küchentechnische Anlagen) entsprechend HOAI §§ 53 ff und Anlage 15 (zu § 55 Absatz 3, § 56 Absatz 3). Ein Austausch der Projektverantwortlichen im laufenden Verfahren ist nicht zulässig. Ein Wechsel im laufenden Verfahren führt zum Ausschluss. 13. Technische und berufliche Leistungsfähigkeit (Eignungsprüfung gemäß § 46 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 VgV). Diese einzureichenden Referenzen dienen der Feststellung der grundsätzlichen Eignung und können nicht nachgereicht werden. Als geeignet werden Bieter / Bietergemeinschaften bzw. Projektmitarbeitende eingestuft, die eine vergleichbare wesentliche Leistung entsprechend den abgefragten Referenzprojekten erbracht haben und die jeweiligen Mindestkriterien erfüllen. Die Vergleichbarkeit wird u.a. bestimmt durch die Komplexität (z.B. Honorarzone), die Funktionsanforderungen, die Größenordnung sowie die sonstigen Rahmenbedingungen. Die Referenzen dienen der Feststellung der Eignung (keine Wertung). Doppelnennungen von Referenzen unter den unterschiedlichen Fragestellungen sind möglich. 13.1 Mindestkriterien Referenz Büro/ Bewerbergemeinschaft: Als geeignet wird ein Bieter / eine Bietergemeinschaft eingestuft, deren Referenz die folgen-den Mindestkriterien einhält: Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 (Küchenplanung) innerhalb eines Projektes. • Es handelt sich um ein Nichtwohngebäude. • Planung von Küchentechnischen Anlagen nach KG 471. • Einstufung Technische Ausrüstung mind. HZ II. • Übergabe an die Nutzenden ab 01/2023 bis zum Datum der Bekanntmachung. • Baukosten KG 471 mind. 150.000 EUR netto. • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 2 – 3 und 5 – 8 nach HOAI. 13.2 Als geeignet werden als Projektleitung eingesetzte Personen eingestuft, die einschlägige Berufserfahrung und mindestens eine vergleichbare wesentliche Referenz erbracht haben. Diese Eignung ist von einer Person aus der Projektleitung/stellvertretenden Projektleitung (aus 12.) zu erbringen. - Mindestanforderung Referenzprojekt Projektleitung: Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 (Küchenplanung) innerhalb eines Projektes. • Es handelt sich um ein Nichtwohngebäude. • Planung von Küchentechnischen Anlagen nach KG 471. • Einstufung Technische Ausrüstung mind. HZ II. • Übergabe an die Nutzenden ab 01/2023 bis zum Datum der Bekanntmachung. • Baukosten KG 471 mind. 150.000 EUR netto. • Vollständig selbst erbrachte Grundleistungen der Leistungsphasen 2 – 3 und 5 – 8 nach HOAI. --- Fortsetzung der Eignungsnachweise/Referenzprojekte 13.3 bis 13.4 siehe unten!
Mehr anzeigen
--- Fortsetzung Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen, Eignungsnachweise/Referenzprojekte 13.3 - 13.4: 13.3 Als geeignet werden als Bauleitung eingesetzte Personen eingestuft, die einschlägige Berufserfahrung und mindestens eine vergleichbare wesentliche Referenz erbracht haben. Diese Eignung ist von der Bauleitung (aus 12.) zu erbringen. - Mindestanforderung Referenzprojekt Bauleitung: Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung Anlagengruppe 7 (Küchenplanung) innerhalb eines Projektes. • Es handelt sich um ein Nichtwohngebäude. • Planung von Küchentechnischen Anlagen nach KG 471. • Einstufung Technische Ausrüstung mind. HZ II. • Übergabe an die Nutzenden ab 01/2023 bis zum Datum der Bekanntmachung. • Baukosten KG 471 mind. 150.000 EUR netto. • Es wurde mind. die Leistungshase 8 vollständig selbst erbracht. 13.4 Beschäftigtenzahl Erklärung gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV: Als geeignet werden Büros / Bietergemeinschaften eingestuft, deren durchschnittliche Anzahl der fachbezogenen Mitarbeitenden (inkl. Unternehmensleitung) im Bereich Planung der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 (Küchenplanung) in den Jahren 2024 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung mindestens 3 betragen hat. Nicht einzubeziehen sind freie und kaufmännische Mitarbeiten-de sowie Praktikanten. Der Auftraggeber behält sich vor, bis zur Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Eigenerklärungen wahrheitsgemäß ein-gereicht worden sind. Akzeptiert wird auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), soweit darin die geforderten Angaben und Nachweise enthalten sind. Bei ausländischen Unternehmen werden gleichwertige Nachweise zuglassen.
Mehr anzeigen
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Auftraggeber behält sich vor, für die Bieter einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister (§ 6 WRegG) sowie dem Handels-/Berufs-/Partnerschaftsregister bei der zuständigen Stelle gemäß den gesetzlichen Bestimmungen anzufordern.
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Freiburg i. Br. - Vergabemanagement
Nationale Registrierungsnummer: c46cf5d5-78c4-4fd0-acdc-c8c2a83807bf
Abteilung: Vergabemanagement
Postanschrift: Fehrenbachallee 12
Postleitzahl: 79106
Postort: Freiburg im Breisgau
Region: Freiburg im Breisgau, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabemanagement
E-Mail: vergabemanagement@freiburg.de 📧
Telefon: +49 7612014083 📞
Fax: +49 7612014089 📠
URL: https://regionfreiburg.deutsche-evergabe.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/deeplink/subproject/221d1323-4b85-4f69-8b60-a3e1efd51e53 🌏
Teilnahme-URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/supplier/external/deeplink/subproject/221d1323-4b85-4f69-8b60-a3e1efd51e53 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Küchentechnische Anlagen nach HOAI 2021 für die Sanierungsmaßnahmen Bauabschnitt 7, Lycée Turenne in Freiburg. - Ausgangslage: Das Lycée Turenne, ein Gebäudeensemble aus dem beginnenden 20. Jahrhundert wurde 1905 erbaut für bis zu 300 Schülerinnen und Schüler sowie Unterkünften des Internats mit insgesamt 180 Plätzen. Entworfen und erbaut nach romantisch-historisierendem Zeitgeschmack unter Verwendung vieler Stilelemente aus Barock und Renaissance, welche sich in der Fassade durch Gibelbekrönungen, Obelisken, Fenstergewände sowie Eckquadrierungen widerspiegeln. Neben den Sandsteinakzenten aus rotem Buntsandstein, besticht der Gebäudekomplex durch Fachwerk in den Giebelbereichen – in der Fläche ist eine Putzfassade vorherrschend. Das Lycée Turenne ging im Jahr 1992 an die Stadt Freiburg über. Konstruktiv finden sich im Gebäude neben Holzbalkendecken und Stahlsteindecken vorwiegend Stahlbetondecken, seinerzeit noch eine in den Anfängen befindliche Bauweise, welche geprägt ist durch mangelnde Materialqualität, statische Unterdimensionierung und nicht ausreichend berechneten Verkehrslasten. Ziel ist die Sanierung der gesamten Gebäudefassade unter Berücksichtigung von bauphysikalischen Standards, um die Gebäudesubstanz zu erhalten und langfristig zu sichern. Die Fassade soll sowohl konstruktiv wie auch energetisch saniert werden, ohne dabei das historische Bild des Gebäudes zu verändern (Kulturdenkmal besonderer Bedeutung nach §12 DSchG). Die Dachflächen bieten durch ihre Ausrichtung eine große und effizient nutzbare Fläche zur Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlage, was ein erklärtes Ziel der Stadt Freiburg darstellt. Im Zuge der Klimaschutzmaßnahmen sollen somit alle verfügbaren Dachflächen des Lycée Turenne mit Photovoltaik-Modulen belegt werden - aufgrund des bestehenden Denkmalschutzes in Form einer Indachanlage. Die Dachflächen bzw. die Konstruktion sind entsprechend zu untersuchen und vorbereitend für die Installation der Photovoltaikanlage statisch zu ertüchtigen. Neben der gesamten Gebäudefassade sollen ebenfalls die historische Turnhalle sowie der Westflügel mit Außenanlage, als die beiden letzten Bauabschnitte des Gesamtensembles saniert werden. Die historische Turnhalle soll innenseitig komplett saniert und in eine neue Nutzung zur Schulmensa überführt werden – hierfür sind vor allem die Gewölbeschale sowie die Bodenplatte (hinsichtl. Tragfähigkeit) zu ertüchtigen. Der Westflügel ist analog der bisherigen Bauabschnitte wieder dem Schul-betrieb zuzuführen und soll Räumlichkeiten für die Emil-Thoma-Realschule schaffen, welche als künftige Gesamtschule einen erhöhten Raumbedarf aufweist. - Aufgabepakete – Teilprojekte: Aufgrund unterschiedlicher Förderprogramme und auch zeitlich getrennter Ausführungszeiten, wurde die Gesamtmaßnahme in drei Pakete, die Bauabschnitte 6, 7 und 8 aufgeteilt. Dennoch soll die Gesamtmaßnahme im VgV Verfahren gesamtheitlich betrachtet werden. ═ Fassadensanierung + Ertüchtigung des Daches zur Installation einer Photovoltaik-Indachanlage – BA8 ═ Sanierung und Umnutzung der historischen Turnhalle – BA7 Die historische Turnhalle, welche seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr in Betrieb ist, soll umgenutzt und fortan als Mensa inkl. Kioskbetrieb für alle im Lycée Turenne ansässigen Schulen, inkl. der Emil-Thoma-Realschule (Sternwaldschule) der benachbarten Liegenschaft) dienen. Für die Umnutzung ist in einem ersten Schritt die Sanierung der Gewölbeschale not-wendig, ebenso eine statische Ertüchtigung des Hallenbodens, dessen Tragfähigkeit lt. vor-liegenden Gutachten unterdimensioniert ist. Noch vorhandene alte Ver- und Entsorgungsleitungen müssen zurückgebaut werden. Sanitäre Anlagen, die Heizungsanlage, Lüftung und MSR-Technik für die Umnutzung zur Mensa sind entweder nicht vorhanden oder sind komplett zu erneuern. Heizungsseitig wird das Gebäude an eine bereits vorhandene und funktionstüchtige Heizungsanlage angeschlossen. Auf Grund der zu berechnenden Heizlasten ist zu prüfen, ob die vorhandenen Wärmeerzeuger zur Beheizung der zusätzlichen Flächen ausreichen. Die neu geplante Mensa soll zukünftig zur Essenszubereitung für alle Schulen am Lycée Turenne dienen, inkl. der Sternwaldschule als Gemeinschaftsschule, wobei nicht alle Schüle-rinnen und Schüler (SuS) auch das Essen dort zu sich nehmen werden. Nach aktuellen Berechnungen ist mit der Zubereitung von 725 Essen pro Tag zu planen, wovon voraussichtlich. 555 Schülerinnen und Schüler nehmen das Essen auch vor Ort zu sich nehmen werden. Das Essen wird über einen Caterer in die Mensa angeliefert und dort mittels Cook&Chill-Verfahren zubereitet. Neben der Mensa ist ein Kiosk-Betrieb vorgesehen. Bei der Planung des Küchenkonzeptes ist eine Versorgung von Schülern aller Altersgruppen und verschiedener Schulformen (Grundschule, SBBZ, Gemeinschaftsschule sowie Berufsschule) zu berücksichtigen. Teil der Ausschreibung sind Unterlagen aus einer Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2022, im Rahmen einer angedachten Schulrochade. Diese dienen lediglich einer ersten Groborientierung und sollen aufzeigen, welche Überlegungen und Herangehensweisen bisher gedacht wurden. Die Unterlagen sind somit nicht als abschließend oder verbindlich zu verstehen. ═ Sanierung des Westflügels und der Außenanlage – BA6 - Kosten, Termine und Strukturdaten: Für das Gesamtprojekt Fassadensanierung und Ertüchtigung des Daches zur Neuinstallation einer Photovoltaik-Anlage, Sanierung und Umnutzung der historischen Turnhalle und Sanierung des Westflügels und der Außenanlage rechnet das IMF (Ende 2024 – Anfang 2030) mit ca. €24 Mio. brutto. - Flächen: Dachfläche inkl. hist. Turnhalle ca. 4.000m². Fassadenfläche inkl. hist. Turnhalle ca. 6.500m². historische Turnhalle (BGF) ca. 1.200m². Westflügel (BGF) ca. 2.700m². Außenanlage ca. 7.300m². - Förderprogramme: Es ist beabsichtigt Fördermittel zu beantragen aus dem Förderprogramm für Schulsanierungen gem. 5. Abschnitt VwV SchulBau und ggf. Fördermittel für eine Photovoltaik-Indachanlage. - Beauftragung: Mit Vertragsabschluss werden die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt. Die Leistungsphasen 4 bis 9 sollen stufenweise beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung der weiteren bzw. aller Leistungsphasen besteht nicht. - Vertragsdauer/Ausführungsfristen: Planungsbeginn nach Beauftragung Mai 2026. Spätester Baubeginn: Q4-2027. Baufertigstellung voraussichtlich: Q3-2029 Durchgeführt wird ein 1-stufiges, offenes Verfahren nach § 14 Abs 2 und § 15 VgV für Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung Anlagengruppe 7 Küchentechnische Anlagen nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 2, § 53 ff.
Mehr anzeigen
Körper überprüfen
Name: Regierungspräsidium Karlsruhe
Nationale Registrierungsnummer: 4ebcde0c-5e1d-420e-b125-cd0393f8dcda
Abteilung: Vergabekammer
Postanschrift: Kapellenstraße 17
Postleitzahl: 76131
Postort: Karlsruhe
Region: Karlsruhe, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabekammer
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Telefon: +49 7219268730 📞
Fax: +49 7219263985 📠
URL: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren ist nach § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen -GWB- unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nummer 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt. Auf die grundsätzlichen Regelungen zu Nachprüfungsverfahren in den §§ 155 - 184 GWB wird verwiesen.
Mehr anzeigen
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-01-21+01:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 015-046812 (2026-01-21)