Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg, Löschzug 310, sowie eine angeschlossene Feuerwehrschule. Ziel ist eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur für den Einsatzbetrieb und die Aus- und Fortbildung, einschließlich der erforderlichen Funktions-, Werkstatt-, Lager- und Sozialbereiche sowie praxisnaher Übungsflächen. Das Grundstück liegt nordöstlich des Kreuzungsbereichs Walther-Rathenau-Straße und Duisburger Straße in unmittelbarer Nähe zur A59. Eine zuvor vorhandene Mehrzweckhalle ist bereits zurückgebaut. Im Zuge der Maßnahme werden bestehende Parkplatzflächen vollständig zurückgebaut und ordnungsgemäß entsiegelt. Westlich grenzt die A59 in Brückenlage an, östlich befindet sich mehrgeschossige Wohnbebauung. Die Erschließung erfolgt über die Walther-Rathenau-Straße, die innere Organisation ist auf kurze Wege und sichere Betriebsabläufe ausgelegt. Der Neubau entsteht als Gebäudekomplex mit zwei L-förmigen Gebäudeteilen - dem Bereich Löschzug 310 und dem Bereich Feuerwehrschule - und einem gemeinsamen Innenhof. Die Fahrzeughallen werden als Durchfahrtshallen ausgebildet, sodass Einsatzfahrzeuge über den Innenhof ausrücken und über die östliche Grundstückszufahrt wieder einfahren können. Im nördlichen Grundstücksbereich werden Alarmstellplätze sowie Stellplätze für Mitarbeitende und Auszubildende angeordnet, Besucherstellplätze entstehen entlang der Erschließung zur Walther-Rathenau-Straße. Ergänzend werden Außenübungsflächen, ein teilweise überdachter Übungsbereich sowie ein Sportplatz beziehungsweise Kleinspielfeld hergestellt. Das Grundstück wird eingefriedet und die Zufahrten werden über Tor- und Schrankenanlagen gesichert. Konstruktiv erfolgt die Gründung auf Sohlplatten und Fundamenten. Die aufgehenden Bauteile werden überwiegend in Massivbauweise als Mauerwerkskonstruktion mit Stahlbetondecken ausgeführt, ergänzt durch Stahlbetonelemente, wo dies statisch erforderlich ist. Treppenläufe werden in Stahlbeton hergestellt. Nichttragende Innenwände werden überwiegend in Kalksandstein ausgeführt, teilweise in Trockenbau zur flexiblen Raumaufteilung. Die Fahrzeughalle wird als Stahlbetonskelett mit Stützen und Bindern errichtet. Die Hauptgebäude erhalten eine Fassade aus Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, die Fahrzeughalle eine Fassade aus gedämmten Stahlblech-Sandwichelementen. Fenster- und Außentürprofile werden in Aluminium ausgeführt, der Sonnenschutz über außenliegende Jalousien realisiert. Für den Betrieb ist ein ressourcenschonendes Energiekonzept vorgesehen, das den Primärenergiebedarf reduziert und regenerative Energie anteilig nutzt. Hierzu werden die Dachflächen extensiv begrünt und zusätzlich mit Photovoltaik ausgestattet. Die öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen werden in Anlehnung an DIN 18040 barrierefrei ausgebildet. Dies betrifft insbesondere Eingangsbereiche, Flure, Treppenräume, Aufzüge sowie eine ausreichende Anzahl barrierefreier Sanitäranlagen. Der Gebäudeteil Löschzug 310 umfasst insbesondere Fahrzeughalle, Mehrzweck- und Werkstattbereiche, Umkleiden und Sanitärflächen, Aufenthalts- und Ruheräume, Fitness- und Sportflächen, Verwaltungs- und Lagerbereiche sowie Ausbildungsflächen einschließlich eines eigenen Bereichs für die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehrschule umfasst Aufenthalts-, Umkleide-, Dusch- und Funktionsräume, Büroräume, Lehr- und Seminarräume sowie Sport- und Fitnessflächen und ist über eine witterungsgeschützte Verbindung mit dem Bereich des Löschzugs verbunden. Ergänzend wird ein freistehender Übungsturm als zentrales Element der praktischen Ausbildung errichtet. Er dient Trainings- und Simulationsübungen, wird über eine interne Treppe erschlossen und in robuster Bauweise aus Sichtbeton ausgeführt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2026-03-03.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2026-01-30.
Auftragsbekanntmachung (2026-01-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Schlüsselfertiger Neubau Löschzug 310 und Feuerwehrschule mit Übungsturm
Kurze Beschreibung:
“Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein...”
Kurze Beschreibung
Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg, Löschzug 310, sowie eine angeschlossene Feuerwehrschule. Ziel ist eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur für den Einsatzbetrieb und die Aus- und Fortbildung, einschließlich der erforderlichen Funktions-, Werkstatt-, Lager- und Sozialbereiche sowie praxisnaher Übungsflächen.
Das Grundstück liegt nordöstlich des Kreuzungsbereichs Walther-Rathenau-Straße und Duisburger Straße in unmittelbarer Nähe zur A59. Eine zuvor vorhandene Mehrzweckhalle ist bereits zurückgebaut. Im Zuge der Maßnahme werden bestehende Parkplatzflächen vollständig zurückgebaut und ordnungsgemäß entsiegelt. Westlich grenzt die A59 in Brückenlage an, östlich befindet sich mehrgeschossige Wohnbebauung. Die Erschließung erfolgt über die Walther-Rathenau-Straße, die innere Organisation ist auf kurze Wege und sichere Betriebsabläufe ausgelegt.
Der Neubau entsteht als Gebäudekomplex mit zwei L-förmigen Gebäudeteilen - dem Bereich Löschzug 310 und dem Bereich Feuerwehrschule - und einem gemeinsamen Innenhof. Die Fahrzeughallen werden als Durchfahrtshallen ausgebildet, sodass Einsatzfahrzeuge über den Innenhof ausrücken und über die östliche Grundstückszufahrt wieder einfahren können. Im nördlichen Grundstücksbereich werden Alarmstellplätze sowie Stellplätze für Mitarbeitende und Auszubildende angeordnet, Besucherstellplätze entstehen entlang der Erschließung zur Walther-Rathenau-Straße. Ergänzend werden Außenübungsflächen, ein teilweise überdachter Übungsbereich sowie ein Sportplatz beziehungsweise Kleinspielfeld hergestellt. Das Grundstück wird eingefriedet und die Zufahrten werden über Tor- und Schrankenanlagen gesichert.
Konstruktiv erfolgt die Gründung auf Sohlplatten und Fundamenten. Die aufgehenden Bauteile werden überwiegend in Massivbauweise als Mauerwerkskonstruktion mit Stahlbetondecken ausgeführt, ergänzt durch Stahlbetonelemente, wo dies statisch erforderlich ist. Treppenläufe werden in Stahlbeton hergestellt. Nichttragende Innenwände werden überwiegend in Kalksandstein ausgeführt, teilweise in Trockenbau zur flexiblen Raumaufteilung. Die Fahrzeughalle wird als Stahlbetonskelett mit Stützen und Bindern errichtet. Die Hauptgebäude erhalten eine Fassade aus Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, die Fahrzeughalle eine Fassade aus gedämmten Stahlblech-Sandwichelementen. Fenster- und Außentürprofile werden in Aluminium ausgeführt, der Sonnenschutz über außenliegende Jalousien realisiert.
Für den Betrieb ist ein ressourcenschonendes Energiekonzept vorgesehen, das den Primärenergiebedarf reduziert und regenerative Energie anteilig nutzt. Hierzu werden die Dachflächen extensiv begrünt und zusätzlich mit Photovoltaik ausgestattet.
Die öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen werden in Anlehnung an DIN 18040 barrierefrei ausgebildet. Dies betrifft insbesondere Eingangsbereiche, Flure, Treppenräume, Aufzüge sowie eine ausreichende Anzahl barrierefreier Sanitäranlagen.
Der Gebäudeteil Löschzug 310 umfasst insbesondere Fahrzeughalle, Mehrzweck- und Werkstattbereiche, Umkleiden und Sanitärflächen, Aufenthalts- und Ruheräume, Fitness- und Sportflächen, Verwaltungs- und Lagerbereiche sowie Ausbildungsflächen einschließlich eines eigenen Bereichs für die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehrschule umfasst Aufenthalts-, Umkleide-, Dusch- und Funktionsräume, Büroräume, Lehr- und Seminarräume sowie Sport- und Fitnessflächen und ist über eine witterungsgeschützte Verbindung mit dem Bereich des Löschzugs verbunden.
Ergänzend wird ein freistehender Übungsturm als zentrales Element der praktischen Ausbildung errichtet. Er dient Trainings- und Simulationsübungen, wird über eine interne Treppe erschlossen und in robuster Bauweise aus Sichtbeton ausgeführt.
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Art des Vertrags: works
Produkte/Dienstleistungen: Bau von Feuerwachen📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 25 000 000 EUR 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein...”
Beschreibung der Beschaffung
Im Rahmen des Vorhabens soll in Duisburg-Hamborn an der Walther-Rathenau-Straße ein neues Feuerwehrzentrum schlüsselfertig errichtet werden. Es umfasst ein Feuerwehrgerätehaus für die Freiwillige Feuerwehr Duisburg, Löschzug 310, sowie eine angeschlossene Feuerwehrschule. Ziel ist eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Infrastruktur für den Einsatzbetrieb und die Aus- und Fortbildung, einschließlich der erforderlichen Funktions-, Werkstatt-, Lager- und Sozialbereiche sowie praxisnaher Übungsflächen.
Das Grundstück liegt nordöstlich des Kreuzungsbereichs Walther-Rathenau-Straße und Duisburger Straße in unmittelbarer Nähe zur A59. Eine zuvor vorhandene Mehrzweckhalle ist bereits zurückgebaut. Im Zuge der Maßnahme werden bestehende Parkplatzflächen vollständig zurückgebaut und ordnungsgemäß entsiegelt. Westlich grenzt die A59 in Brückenlage an, östlich befindet sich mehrgeschossige Wohnbebauung. Die Erschließung erfolgt über die Walther-Rathenau-Straße, die innere Organisation ist auf kurze Wege und sichere Betriebsabläufe ausgelegt.
Der Neubau entsteht als Gebäudekomplex mit zwei L-förmigen Gebäudeteilen - dem Bereich Löschzug 310 und dem Bereich Feuerwehrschule - und einem gemeinsamen Innenhof. Die Fahrzeughallen werden als Durchfahrtshallen ausgebildet, sodass Einsatzfahrzeuge über den Innenhof ausrücken und über die östliche Grundstückszufahrt wieder einfahren können. Im nördlichen Grundstücksbereich werden Alarmstellplätze sowie Stellplätze für Mitarbeitende und Auszubildende angeordnet, Besucherstellplätze entstehen entlang der Erschließung zur Walther-Rathenau-Straße. Ergänzend werden Außenübungsflächen, ein teilweise überdachter Übungsbereich sowie ein Sportplatz beziehungsweise Kleinspielfeld hergestellt. Das Grundstück wird eingefriedet und die Zufahrten werden über Tor- und Schrankenanlagen gesichert.
Konstruktiv erfolgt die Gründung auf Sohlplatten und Fundamenten. Die aufgehenden Bauteile werden überwiegend in Massivbauweise als Mauerwerkskonstruktion mit Stahlbetondecken ausgeführt, ergänzt durch Stahlbetonelemente, wo dies statisch erforderlich ist. Treppenläufe werden in Stahlbeton hergestellt. Nichttragende Innenwände werden überwiegend in Kalksandstein ausgeführt, teilweise in Trockenbau zur flexiblen Raumaufteilung. Die Fahrzeughalle wird als Stahlbetonskelett mit Stützen und Bindern errichtet. Die Hauptgebäude erhalten eine Fassade aus Verblendmauerwerk mit mineralischer Kerndämmung, die Fahrzeughalle eine Fassade aus gedämmten Stahlblech-Sandwichelementen. Fenster- und Außentürprofile werden in Aluminium ausgeführt, der Sonnenschutz über außenliegende Jalousien realisiert.
Für den Betrieb ist ein ressourcenschonendes Energiekonzept vorgesehen, das den Primärenergiebedarf reduziert und regenerative Energie anteilig nutzt. Hierzu werden die Dachflächen extensiv begrünt und zusätzlich mit Photovoltaik ausgestattet.
Die öffentlich zugänglichen Verkehrsflächen werden in Anlehnung an DIN 18040 barrierefrei ausgebildet. Dies betrifft insbesondere Eingangsbereiche, Flure, Treppenräume, Aufzüge sowie eine ausreichende Anzahl barrierefreier Sanitäranlagen.
Der Gebäudeteil Löschzug 310 umfasst insbesondere Fahrzeughalle, Mehrzweck- und Werkstattbereiche, Umkleiden und Sanitärflächen, Aufenthalts- und Ruheräume, Fitness- und Sportflächen, Verwaltungs- und Lagerbereiche sowie Ausbildungsflächen einschließlich eines eigenen Bereichs für die Jugendfeuerwehr. Die Feuerwehrschule umfasst Aufenthalts-, Umkleide-, Dusch- und Funktionsräume, Büroräume, Lehr- und Seminarräume sowie Sport- und Fitnessflächen und ist über eine witterungsgeschützte Verbindung mit dem Bereich des Löschzugs verbunden.
Ergänzend wird ein freistehender Übungsturm als zentrales Element der praktischen Ausbildung errichtet. Er dient Trainings- und Simulationsübungen, wird über eine interne Treppe erschlossen und in robuster Bauweise aus Sichtbeton ausgeführt.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Bau von Berufsschulen📦
Ort der Leistung: Duisburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Dauer: 23 (MONTH)
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Vergabekriterien
Preis ✅
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 15 Punkte für Organisation, Bauablauf & Terminsicherheit - Bewertungsmethode:
Bauablauf- und Terminmanagementkonzept 5 Punkte
Schnittstellen- und Koordinationsmanagement 5 Punkte
Maßnahmen zur Terminsicherung 5 Punkte
Summe 15 Punkte
Für jedes Teilkriterium wird eine von vier Bewertungsstufen vergeben.
Einheitliche Bewertungslogik und Punkte
sehr gut 100 % = 5,00 Punkte
gut 75 % = 3,75 Punkte
ausreichend 50 % = 2,50 Punkte
unzureichend 0 % = 0,00 Punkte
Allgemeiner Grundsatz für alle Teilkriterien
Sehr gut (100 % / 5 Punkte): Das Konzept ist vollständig, klar strukturiert, projektspezifisch durchgearbeitet, enthält konkrete, belastbare Maßnahmen und zeigt ein überdurchschnittliches Steuerungs- und Beherrschungsniveau.
Gut (75 % / 3,75 Punkte): Das Konzept ist plausibel, zeigt einen sichtbaren projektspezifischen Bezug, enthält überwiegend konkrete Maßnahmen, weist aber noch kleinere Lücken, Vereinfachungen oder weniger detaillierte Ausarbeitungen auf.
Ausreichend (50 % / 2,50 Punkte): Das Konzept erfüllt die Mindestanforderungen, weist jedoch erkennbare Schwächen, Lücken, generische Inhalte oder geringe Projektspezifik auf. Es ist nicht fehlerhaft, aber nicht überzeugend und bleibt auf einem eher rudimentären Niveau.
Unzureichend (0 % / 0 Punkte): Das Konzept ist nicht plausibel, unvollständig, widersprüchlich, nicht projektspezifisch, oder es fehlen wesentliche Bestandteile, sodass eine sachgerechte Bewertung nicht möglich ist. Oder: Das Konzept erfüllt nicht die Mindestanforderungen an Auftragserfüllung oder Termin-/Qualitätssicherung.
Bewertungskriterien
Bauablauf‑ und Terminmanagementkonzept
Bewertet wird die Plausibilität und Nachvollziehbarkeit des Bauablauf‑ und Terminmanagementkonzeptes unter Berücksichtigung der projektspezifischen Rahmenbedingungen.
Schnittstellen‑ und Koordinationsmanagement
Bewertet wird die Eignung der dargestellten organisatorischen Maßnahmen zur Koordination der Schnittstellen zwischen den beteiligten Gewerken.
Maßnahmen zur Terminsicherung
Bewertet wird die Geeignetheit der vorgesehenen Maßnahmen zur Sicherstellung der Einhaltung der vertraglich vorgesehenen Termine.
Übergeordnete Bewertungsgrundsätze
Konzepte, die sich auf allgemeine Unternehmensstandards beschränken und keinen projektspezifischen Bezug erkennen lassen, werden maximal mit der Bewertungsstufe „ausreichend“ bewertet.
Die Zuschlagskriterien stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand, sind transparent, diskriminierungsfrei und ermöglichen die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots im Sinne von § 127 GWB.
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 10 Punkte für Instandhaltungs-, Dokumentations- und Übergabekonzept - Bewertungsmethode:
Instandhaltungskonzept Gewährleistungszeitraum 5 Punkte
Dokumentations- und Übergabekonzept 5 Punkte
Summe 10 Punkte
Für jedes Teilkriterium wird eine von vier Bewertungsstufen vergeben.
Einheitliche Bewertungslogik und Punkte
sehr gut 100 % = 5,00 Punkte
gut 75 % = 3,75 Punkte
ausreichend 50 % = 2,50 Punkte
unzureichend 0 % = 0,00 Punkte
Allgemeiner Grundsatz für alle Teilkriterien
Sehr gut (100 % / 5 Punkte): Das Konzept ist vollständig, klar strukturiert und projektspezifisch durchgearbeitet. Es enthält konkrete, belastbare und aufeinander abgestimmte Maßnahmen für Instandhaltung, Dokumentation und Übergabe.
Gut (75 % / 3,75 Punkte): Das Konzept ist plausibel und weist einen klaren projektspezifischen Bezug auf. Es enthält überwiegend konkrete Maßnahmen, zeigt aber kleinere Lücken, Vereinfachungen, weniger detaillierte Ausarbeitungen oder teilweise generische Teilbereiche.
Ausreichend (50 % / 2,50 Punkte): Das Konzept erfüllt die Mindestanforderungen, bleibt jedoch insgesamt auf einem rudimentären Niveau. Es weist erkennbare Schwächen, Lücken, generische Inhalte und eine geringe Projektspezifik auf.
Unzureichend (0 % / 0 Punkte): Das Konzept ist nicht plausibel, unvollständig, widersprüchlich oder kaum projektspezifisch. Wesentliche Bestandteile der Instandhaltung, Dokumentation oder Übergabe fehlen, sodass eine sachgerechte Bewertung nicht möglich ist.
Bewertungskriterien
Instandhaltungskonzept (Gewährleistungszeitraum)
Bewertet wird die Nachvollziehbarkeit und Eignung des Instandhaltungskonzeptes für den Gewährleistungszeitraum.
Dokumentations‑ und Übergabekonzept
Bewertet wird die Struktur und Nutzbarkeit des Dokumentations‑ und Übergabekonzeptes für den Gebäudebetrieb.
Übergeordnete Bewertungsgrundsätze
Konzepte, die sich auf allgemeine Unternehmensstandards beschränken und keinen projektspezifischen Bezug erkennen lassen, werden maximal mit der Bewertungsstufe „ausreichend“ bewertet.
Die Zuschlagskriterien stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Auftragsgegenstand, sind transparent, diskriminierungsfrei und ermöglichen die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots im Sinne von § 127 GWB.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-03-03 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-03-03 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Der Bieter muss zur Ausführung von Bauleistungen berechtigt sein. Der Nachweis erfolgt durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister des...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Der Bieter muss zur Ausführung von Bauleistungen berechtigt sein. Der Nachweis erfolgt durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsstaates oder durch einen gleichwertigen Nachweis gemäß Anhang XI der Richtline 2014/24/EU.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Erforderlich ist ein Jahresumsatz des Unternehmens von mindestens 25 Mio. € mit vergleichbaren Bauleistungen in den letzten drei abgeschlossenen...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Erforderlich ist ein Jahresumsatz des Unternehmens von mindestens 25 Mio. € mit vergleichbaren Bauleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, 2022, 2023 und 2024.
Es sind sowohl der allgemeine Gesamtumsatz des Unternehmens als auch der Umsatz aus Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, anzugeben.
Die Angaben sind jahresbezogen vorzunehmen und auf Verlangen durch
geeignete Nachweise (z.B. Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers, Steuerberaters
oder durch geprüfte Jahresabschlüsse) zu belegen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Zusätzlich hat der Bieter auf seine Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung für Personen und Sachschäden mit einer Deckungshöhe in Höhe von 10 Mio €...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Zusätzlich hat der Bieter auf seine Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung für Personen und Sachschäden mit einer Deckungshöhe in Höhe von 10 Mio € netto pro Schadensfall und für Vermögensschäden mit einer Deckungshöhe in Höhe von 5 Mio € netto pro Schadensfall nachzuweisen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Es sind mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren vorzulegen, mit Abnahme der Bauleistung nach dem 01.01.2021.
Die Referenzen müssen...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Es sind mindestens zwei Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren vorzulegen, mit Abnahme der Bauleistung nach dem 01.01.2021.
Die Referenzen müssen hinsichtlich Art, Umfang und technischer Komplexität mit dem vorliegenden Bauvorhaben vergleichbar sein, z.B.:
o komplexe Nichtwohngebäude,
o funktionale Hallen- oder Werkstattbauten,
o Gebäude mit hoher technischer Gebäudeausrüstung,
o Objekte mit 24/7-Betrieb oder erhöhten Anforderungen an Sicherheit,
Brandschutz und Organisation.
Der Mindestauftragswert je Referenzprojekt beträgt 12,5 Mio. € netto.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Das für die Ausführung vorgesehene Schlüsselpersonal (Polier, Bauleiter und
Projektleiter) ist namentlich zu benennen. Für jede dieser Personen sind...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Das für die Ausführung vorgesehene Schlüsselpersonal (Polier, Bauleiter und
Projektleiter) ist namentlich zu benennen. Für jede dieser Personen sind jeweils
mindestens zwei geeignete Referenzen aus den letzten fünf Jahren, maßgeblich
ab dem Stichtag 01.01.2021, vorzulegen. Aus den Referenzen muss
hervorgehen, dass die benannten Personen in verantwortlicher Funktion an
Bauprojekten vergleichbarer Größe und Komplexität mitgewirkt haben.
Maßgeblich ist die vergleichbare Aufgabenstellung und Verantwortung
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Der Bieter weist ein wirksames Qualitäts- und Umweltmanagement nach. Der Nachweis kann z.B. durch ISO 9001 / ISO 14001 erfolgen oder durch gleichwertige...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Der Bieter weist ein wirksames Qualitäts- und Umweltmanagement nach. Der Nachweis kann z.B. durch ISO 9001 / ISO 14001 erfolgen oder durch gleichwertige Nachweise (z.B. Auditberichte, dokumentierte Managementsysteme, gleichwertige Zertifikate)
Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH
Nationale Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00006476
Postanschrift: Alte Ruhrorter Str. 42-52
Postleitzahl: 47119
Postort: Duisburg
Region: Duisburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: lz310fws@duisport.de📧
Telefon: +492038034210📞
URL: https://www.duisport.de🌏 Art des öffentlichen Auftraggebers
Body governed by public law
Haupttätigkeit
Economic and financial affairs
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E41334567🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E41334567🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Nationale Registrierungsnummer: 05315-03002-81
Postanschrift: c/o Bezirksregierung Köln Zeughausstraße 2-10
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Region: Köln, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: DIG Duisburger Infrastrukturgesellschaft mbH
Nationale Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00006476
Postanschrift: Alte Ruhrorter Str. 42-52
Postleitzahl: 47119
Postort: Duisburg
Region: Duisburg, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: lz310fws@duisport.de📧
Telefon: +492038034210📞
URL: https://www.duisport.de🌏 Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2026/S 023-076815 (2026-01-30)