Ausbau Veloroute 13 – Eppendorfer Weg von Eimsbütteler Chaussee bis Falkenried in Hamburg - Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021

Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant, baut, erhält und betreibt einen Großteil der Hamburger Verkehrsinfrastruktur und verantwortet den gesamten Life-Cycle dieses städtischen Infrastrukturvermögens. Dazu gehören Brücken und andere konstruktive Ingenieurbauwerke (z. B. Lärmschutzwände und Fußgängertunnel) sowie wasserwirtschaftliche Anlagen (z. B. Schleusen, Sperrwerke und Schöpfwerke), Uferbefestigungen und der schiffbare Teil der Gewässer Alster, Bille und deren Kanäle.
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer beabsichtigt die Veloroute 13 im Abschnitt Eppendorfer Weg, von Eimsbütteler Chaussee bis Falkenried zur Förderung des Radverkehrs im Rahmen des attraktiven Ausbaus des Veloroutennetzes zu überplanen und zu erneuern und somit die Qualität der Radverkehrsverbindung nennenswert zu verbessern.
Im Weiteren siehe Ziffer 2.4. der Bekanntmachung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-05-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-04-26.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-04-26 Auftragsbekanntmachung
2023-05-08 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2023-04-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Landschaftsgestaltung
Referenznummer: VGV-LSBG-88/23
Kurze Beschreibung:
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant, baut, erhält und betreibt einen Großteil der Hamburger Verkehrsinfrastruktur und verantwortet den gesamten Life-Cycle dieses städtischen Infrastrukturvermögens. Dazu gehören Brücken und andere konstruktive Ingenieurbauwerke (z. B. Lärmschutzwände und Fußgängertunnel) sowie wasserwirtschaftliche Anlagen (z. B. Schleusen, Sperrwerke und Schöpfwerke), Uferbefestigungen und der schiffbare Teil der Gewässer Alster, Bille und deren Kanäle. Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer beabsichtigt die Veloroute 13 im Abschnitt Eppendorfer Weg, von Eimsbütteler Chaussee bis Falkenried zur Förderung des Radverkehrs im Rahmen des attraktiven Ausbaus des Veloroutennetzes zu überplanen und zu erneuern und somit die Qualität der Radverkehrsverbindung nennenswert zu verbessern. Im Weiteren siehe Ziffer 2.4. der Bekanntmachung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Landschaftsgestaltung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Landschaftsgestaltung 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Postanschrift: Sachsenfeld 3-5
Postleitzahl: 20097
Postort: Hamburg
Kontakt
Internetadresse: https://hamburg.de/oeffentliche-auftraege/ 🌏
E-Mail: zentralereinkauf@lsbg.hamburg.de 📧
URL der Dokumente: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/ce09a307-edf0-4fb1-b972-0d26d40fa72b 🌏
URL der Teilnahme: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/ce09a307-edf0-4fb1-b972-0d26d40fa72b 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-04-26 📅
Einreichungsfrist: 2023-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 084-250519
ABl. S-Ausgabe: 84
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) plant, baut, erhält und betreibt einen Großteil der Hamburger Verkehrsinfrastruktur und verantwortet den gesamten Life-Cycle dieses städtischen Infrastrukturvermögens. Dazu gehören Brücken und andere konstruktive Ingenieurbauwerke (z. B. Lärmschutzwände und Fußgängertunnel) sowie wasserwirtschaftliche Anlagen (z. B. Schleusen, Sperrwerke und Schöpfwerke), Uferbefestigungen und der schiffbare Teil der Gewässer Alster, Bille und deren Kanäle.
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Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer beabsichtigt die Veloroute 13 im Abschnitt Eppendorfer Weg, von Eimsbütteler Chaussee bis Falkenried zur Förderung des Radverkehrs im Rahmen des attraktiven Ausbaus des Veloroutennetzes zu überplanen und zu erneuern und somit die Qualität der Radverkehrsverbindung nennenswert zu verbessern.
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Im Weiteren siehe Ziffer 2.4. der Bekanntmachung.
Geschätzter Gesamtwert: 612783.31 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Das Aufgabengebiet befindet sich in den Bezirken Eimsbüttel und Hamburg Nord in den Stadtteilen Hoheluft-Ost, Hoheluft-West und Eimsbüttel. Der zu überplanende Straßenabschnitt des Eppendorfer Weges ist eine zweistreifige Zweirichtungs-Bezirksstraße mit gesamtstädtischer Bedeutung (BSGB).
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Bei der Veloroute 13 handelt es sich um die innere Ringroute. Diese verläuft zwischen Altona Eimsbüttel, Winterhude, Barmbek, Eilbek und Hamm. Mit der Durchführung dieser Maßnahme wird das Veloroutennetz ausgebaut.
Der Eppendorfer Weg liegt in einem dicht besiedelten lebendigen Stadtraum. Die bestehende Gestaltung des Straßenraums ist bislang eindeutig durch den motorisierten Individualverkehr [MIV] dominiert und deckt nur unzureichend die Bedürfnisse anderer Verkehrsteilnehmer ab. Aufgrund der vielfältigen Nutzung dieses Straßenzuges u.a. durch Einzelhandel, Gastronomie aber auch zu reinen Wohnzwecken, der innerstädtischen Lage und zwei kreuzenden Velorouten, bietet die Straße eine Anbindung an zahlreiche Quellen und Ziele und kann daher zu einer zentralen Verteilerachse des Radverkehrs werden. Der sich ändernde Charakter von ehemaliger Hauptverkehrsstraße zum heutigen Bedarf soll in der Bearbeitung sensibel berücksichtigt werden. Darüber hinaus erfolgen im Zuge der Umgestaltung weitere Optimierungen und Neuordnungen der unterschiedlichen Nutzungsansprüche im Straßenraum.
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Um das bestehende, aber auch zukünftige hohe Potenzial des Radverkehrs auf dem ca. 55.000 m² großen und 2.200 m langen zu überplanenden Projektgebiet der Allgemeinheit zu Nutze zu machen, soll der Straßenraum zugunsten des nichtmotorisierten Individualverkehrs [IV] neu aufgeteilt und nach freiraumplanerischen Gesichtspunkten das Potenzial zur hohen Aufenthaltsqualität durch Neuplanung des Seitenraums und abschnittsweisen Umgestaltung als Straßenpark ausgeschöpft werden.
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Weitere Projektinformationen können der Anlage Projektbeschreibung entnommen werden.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
Stufe 1
• Leistungsphasen 1-3 Freianlagen gem. § 39 HOAI
Optionale Leistungen – Stufe 2
• Leistungsphasen 4-6 Freianlagen gem. § 39 HOAI
Optionale Leistungen – Stufe 3
• Leistungsphasen 8 und 9 Freianlagen gem. § 39 HOAI
Die Leistungsphase 7 wird vollständig durch den AG erbracht.
Der Auftraggeber ordnet die Maßnahme in die Honorarzone III ein.
Besondere Leistungen
• Beteiligen von externen Initiativ- und Betroffenengruppen bei Planung u. Ausführung
• Erarbeiten besonderer Darstellungen (3-D Visualisierungen)
• Mitarbeit und Teilnahme an Sitzungen in politischen Gremien und im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung
• Er- und Zusammenstellen von Unterlagen für die Beauftragung von Dritten sowie Beurteilen, Bewerten und Einbindung der Ergebnisse in die Planung
• Fachliche Unterstützung des AG bei der Auswahl von Pflanzen und Bäumen beim Lieferanten oder Erzeuger
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch das büro luchterhandt & partner unterstützen und beratend begleiten.
Dauer: 44 Monate
Beschreibung der Optionen:
Optionale Leistungen – Stufe 2
• Leistungsphasen 4-6 Freianlagen gem. § 39 HOAI
Optionale Leistungen – Stufe 3
• Leistungsphasen 8 und 9 Freianlagen gem. § 39 HOAI
Die Leistungsphase 7 wird vollständig durch den AG erbracht.
Besondere Leistungen
• Beteiligen von externen Initiativ- und Betroffenengruppen bei Planung u. Ausführung
• Erarbeiten besonderer Darstellungen (3-D Visualisierungen)
• Mitarbeit und Teilnahme an Sitzungen in politischen Gremien und im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung
• Er- und Zusammenstellen von Unterlagen für die Beauftragung von Dritten sowie Beurteilen, Bewerten und Einbindung der Ergebnisse in die Planung
• Fachliche Unterstützung des AG bei der Auswahl von Pflanzen und Bäumen beim Lieferanten oder Erzeuger
Zusätzliche Informationen:
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Nachweis der Eintragung in ein Berufsregister bzw. in ein Handelsregister am Wohnort des Bewerbers nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift. Hinweis: Ein Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug muss gültig und darf nicht älter als 12 Monate sein. (Stichtag ist der Tag der Submissionsfrist für Teilnahmeanträge).
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B2) Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen;
B3) Angaben zur Vertretungsberechtigung
B4) KMU-Eigenerklärung
B5) Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Einhaltung der Mindestarbeitsbedingungen.
B6) Eigenerklärung zum 5. EU-Sanktionspaket – RUS-Sanktionen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen, Nachweise und Erklärungen abzugeben:
B1) Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit;
B2 - A) Eigenerklärung über geleistete Steuerzahlungen (Alternativ: Bescheinigung von der zuständigen Behörde des betreffenden Mitgliedstaates, dass der Bewerber seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben (Auskunft in Steuersachen, max. 12 Monate alt) ordnungsgemäß erfüllt. Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs);
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B2 - B) Eigenerklärung über geleistete Sozialabgaben. (Alternativ: Nachweis über regelmäßige Leistung der Sozialversicherungsbeiträge (Unbedenklichkeitsbescheinigung der Einzugsstelle (max. 12 Monate alt) UND der Berufsgenossenschaft, aktuell und gültig) Stichtag ist der Tag der Submission des Teilnahmewettbewerbs);
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C1) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung;
C2) Erklärung über den Gesamt- und Teilumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (§ 45 (1) VgV) für die Leistungen gem. § 39 HOAI 2021.
Die aufgezählten Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate und müssen noch gültig sein. Die geforderten Unterlagen sind bei Bewerbergemeinschaften für alle Mitglieder bzw. für alle Unterauftragnehmer (Eignungsleihe) vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise in deutscher Sprache vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn diese nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, indem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben nachzufordern.
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Mindeststandards:
Zu C1: die Deckungssummen für den Leistungsbereich der gem. § 39 HOAI 2021 mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden abdecken.
Zu C2: der Teilumsatz der letzten 3 Geschäftsjahre für die Leistungen der Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021 muss mind. 350 000 EUR (netto) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2020/2021/2022) betragen. Sofern in Bewerbergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bewerber der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
D1) Liste der wesentlichen in den letzten 8 Jahren (Stichtag: 1.1.2015) erbrachten Leistungen (§ 46 (3) 1.VgV);
D2) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers gem. Abschnitt III.2.1) der EU-Bekanntmachung;
D3) Erklärung der Beschäftigtenzahl in den letzten 3 Jahren für den Leistungsbereich gem. § 39 HOAI (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag. Referenzen aus früheren Tätigkeiten in anderen Büros werden zugelassen, soweit eine Bescheinigung des früheren Arbeitgebers vorliegt, dass diese Referenzen in leitender Position bearbeitet wurden.
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Mindeststandards:
Zu D1: Die Projekte müssen in den vergangenen 8 Jahren (Stichtag 1.1.2015) bearbeitet worden sein. Die Leistungen dürfen nicht vor dem 1.1.2015 begonnen sein und die jeweils geforderten Leistungen müssen zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen sein.
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1) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt mit durchgängig bearbeiteten und abgeschlossenen Leistungsphasen 1-3 oder 4-6 gem. § 39 HOAI nachzuweisen.
2) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt mit durchgängig bearbeiteten und abgeschlossenen Leistungsphasen 1-3 oder 4-6 gem. § 39 HOAI und vergleichbaren Baukosten von mind. 1.500.000,00 € (KG 500) nachzuweisen.
3) Mit der Leistungsübersicht ist zwingend mind. ein Projekt für einen öffentlichen Auftraggeber nachzuweisen.
Referenzen sind unter:
• Angabe der Projektbeschreibung;
• Angabe des Projekttyps;
• Angabe des Leistungszeitraums von Leistungsphase 2 bis Leistungsphase 8;
• Angabe der beauftragten und abgeschlossenen Leistungsphasen;
• Angabe der Baukosten der Kostengruppe 500 gemäß der Norm des Deutschen Instituts für Normung (DIN) 276 in EUR (brutto);
• Angabe der Projektfläche;
• Angabe zu Art des Auftraggebers;
• Angabe und Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner/in (inklusive Telefonnummer) in die Leistungsübersicht (D1.3) einzutragen.
Zu D2: Landschaftsarchitekt/-in gem. § 75 (1) VgV für die Leistungen der Freianlagen gem. § 39 HOAI 2021.
Zu D3: Es sind mindestens 4 festangestellte Mitarbeiter/innen mit einem berufsqualifizierendem Hochschulabschluss für den Leistungsbereich gem. § 39 HOAI 2021 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (2020/2021/2022) nachzuweisen (davon durchschnittlich: 1 Projektleiter/in/Führungskraft mit Kammereintrag als Landschaftsarchitekt/in und 3 Mitarbeiter/innen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss). Es werden sowohl Inhaber als auch sozialversicherungspflichtig beschäftigte Mitarbeiter/innen mit entsprechenden Berufsqualifikation gewertet. Bewerbergemeinschaften können diese Anforderung gemeinsam erfüllen.
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Über die geforderten Nachweise hinaus abgegebene Unterlagen (Bürobroschüren o. ä.), bleiben unberücksichtigt. Maßgeblich sind die Angaben im Teilnahmeantrag.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Landschaftsarchitekt/in für die Leistungen gem. § 39 HOAI 2021 gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
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Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich gem. § 39 HOAI eingereichten Projekte aus der Leistungsübersicht in den Kriterien:
1. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung mit durchgängig bearbeiteten und
abgeschlossenen Leistungsphasen (LPH) 1-3 oder 4-6 gem. § 39 HOAI
1 Projekt = 1 Punkt, 2 Projekte = 2 Punkte, 3 und mehr Projekte = 3 Punkte (max. 3 Punkte)
2. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung mit durchgängig bearbeiteten und
abgeschlossenen Leistungsphasen (LPH) 2-5 gem. § 39 HOAI
3. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung mit durchgängig bearbeiteten und
abgeschlossenen Leistungsphasen (LPH) 1-9 (ohne LPH 7) gem. § 39 HOAI
4. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung mit durchgängig bearbeiteten und
abgeschlossenen Leistungsphasen (LPH) 1-3 oder 4-6 gem. § 39 HOAI und einer
vergleichbaren Baukosten von mind. 3.000.000,00 € (KG 500) sowie einer vergleichbaren Fläche von mind. 20.000 m2
5. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung im Zusammenhang mit der Planung einer Radverkehrsanlage
6. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung im Zusammenhang mit der
funktionalen und gestalterischen Aufwertung von Verkehrsnebenflächen (Fußgängerbereiche, Stadtgrün)
7. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung mit funktionaler und gestalterischer
Integration des ruhenden Verkehrs (Stellplätze für den MIV sowie Stellplätze für den
Radverkehr)
8. Nachweis von Projekten der Freianlagenplanung in einem dichten städtischen
Zusammenhang (Mischgenutztes Gebiet (Wohnen, Verkehrsraum, belebte
Erdgeschosszone).
1 Projekt = 2 Punkte, 2 Projekte = 4 Punkte, 3 und mehr Projekte = 6 Punkte (max. 6 Punkte)
Näheres hierzu siehe Bewerberbogen.
Insgesamt können 27 Punkte erreicht werden. Eine Referenz kann in mehreren Mindest- und/oder Auswahlkriterien (Kriterien 1. bis 8.) gewertet werden. Der Auftraggeber beabsichtigt, mindestens 3 und höchstens 5 Bieter auszuwählen. Die Bewerber mit den höchsten Punktzahlen qualifizieren sich als Teilnehmer für das Verhandlungsverfahren. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, gemäß § 75 (6) Vergabeverordnung (VgV) unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-06-30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Personaleinsatzkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentraler Einkauf und Vergabeaufsicht
Dokumente URL: https://fbhh-evergabe.web.hamburg.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/ce09a307-edf0-4fb1-b972-0d26d40fa72b 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich um Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Hierfür ist zwingend ein Bewerberbogen zu verwenden, der in dem unter Ziff. I.3) genannten Projektraum registrierungsfrei zur Verfügung steht. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Verfahrensbeteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über den o. g. Projektraum. Am Auftrag interessierte Unternehmen werden daher darum gebeten, sich für den Projektraum zu registrieren und im eigenen Interesse die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren;
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2) Der Bewerberbogen enthält neben Erklärungsvordrucken zu den unter Ziff. III.1) geforderten Angaben zur Beurteilung der Eignung eine Abfrage von Angaben zur Person des Bewerbers, insbesondere dessen Leistungsspektrum sowie Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123, 124 GWB und einer Erklärung nach § 22 MiLoG. Weiter enthält er für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung.
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Der Bewerbungsbogen ist für eine Bewerbergemeinschaft nur einmal vorzulegen. Der Bewerberbogen mit den vorstehend sowie unter Ziff. III.1) geforderten Angaben und Unterlagen zur Beurteilung der Eignung ist ausschließlich über den elektronischen Projektraum bis zu dem unter Ziff. IV.2.2) genannten Termin einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht formgerecht (postalisch oder per E-Mail statt elektronisch über den Projektraum) eingehen, können nicht berücksichtigt werden;
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3) Im elektronischen Projektraum sind alle Anlagen zur Auftragsbekanntmachung frei verfügbar. Weitere, erst für die Ausarbeitung eines konkreten Angebots erforderliche Unterlagen werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt;
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4) Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen zum Teilnahmewettbewerb müssen bis spätestens 6 Kalendertagen vor Ablauf der Bewerbungsfrist über den elektronischen Projektraum eingereicht werden;
5) Mehrfachbewerbungen, als Einzelbewerber sowie als Mitglied einer/mehrerer Bewerbergemeinschaften sind nicht zulässig. Ein Austausch von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft nach Aufforderung zur Angebotsabgabe bedarf der Zustimmung des Auftraggebers, die grds. nur bei gleicher fachlicher Qualifikation erteilt wird. Entsprechendes gilt für einen Austausch von in Teilnahmeantrag vorgesehenen Nachunternehmern, auf die sich ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft im Teilnahmeantrag zum Nachweis seiner/ihrer Eignung im Auftragsfallberufen hat;
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6) Der Auftraggeber behält sich vor, das Vergabeverfahren bei weniger als 3 geeigneten Bewerbern/ Bewerbergemeinschaften mangels eines ausreichenden Wettbewerbs einzustellen. Ebenso behält er sich vor, im Teilnahmewettbewerb nicht berücksichtigte Bewerber/Bewerbergemeinschaft entsprechend ihrer Rangfolge bis zur Höchstzahl von 5 Verfahrensteilnehmern nachträglich, als Nachrücker am weiteren Verfahren zu beteiligen, soweit einzelne im Teilnahmewettbewerb ausgewählte Bewerber/Bewerbergemeinschaften mitteilen, von der Abgabe eines Erstangebots absehen;
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7) Der Auftraggeber weist darauf hin, dass allein der Inhalt der vorliegenden europaweiten Veröffentlichung im Supplement zum Amtsblatt der EU maßgeblich ist, wenn die Bekanntmachung zusätzlich in weiteren Bekanntmachungsmedien veröffentlich wird und der Bekanntmachungstext in diesen zusätzlichen Bekanntmachungen nicht vollständig, unrichtig, verändert oder mit weiteren Angaben wiedergegeben wird.
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8) Weitere Verfahrensschritte:
a) Die zur Angebotsabgabe aufgeforderten Teilnehmer müssen mit dem Angebot einen Nachweis über die vollständige Entrichtung der Sozialabgaben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters), die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) und den Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung einreichen
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b) Bietergespräche werden voraussichtlich in der 31./32. KW 2023 stattfinden. Die genauen Termine sind der Angebotsaufforderung zu entnehmen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Postanschrift: Neuenfelder Straße 19
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 40428403230 📞
E-Mail: vergabekammer@bsw.hamburg.de 📧
Fax: +49 40427940997 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Postanschrift: Sachsenfeld 3-5
Postleitzahl: 20097
E-Mail: zentralereinkauf@lsbg.hamburg.de 📧
Quelle: OJS 2023/S 084-250519 (2023-04-26)
Ergänzende Angaben (2023-05-08)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 092-283538
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 084-250519
ABl. S-Ausgabe: 92
Quelle: OJS 2023/S 092-283538 (2023-05-08)