"Restaurierung des denkmalgeschützten Lotsenschoners No.5 ELBE" Der hölzerne Lotsenschoner No.5 ELBE wurde 1882 von der Deputation für Handel und Schiffahrt bei der damals in Hamburg ansässigen H.C.Stülcken Werft zum Bau in Auftrag gegeben und ein Jahr später abgeliefert. Einsatzzweck des Schiffes war, als überdurchschnittlich seetüchtiger, gut manövrierbarer und schneller Zweimastschoner, Lotsen in der Nordsee bei jeglichen Wetterbedingungen auf in den Fluss Elbe eingehende Seeschiffe überzusetzen. Auch wurde er als stationäre Lotsenstation im nautisch anspruchsvollsten und rauesten Seegebiet der Welt, der deutschen Bucht, dauerhaft genutzt. Seit 2002 befindet sich das Schiff im Besitz der privatrechtlichen Stiftung Hamburg Maritim, die das mari-time Erbe der Freien und Hansestadt Hamburg bewahrt. Seit 2016 ist das Schiff als letzter, in weiten Teilen in Originalsubstanz erhaltener, Repräsentant einer wichtigen Epoche des Seelotswesens in der Hamburger Liste für bewegliche Kulturdenkmäler eingetragen. Es ist ein zugelassenes Traditionsschiff und wird für Gästefahrten sowie zur Durchführung von Kulturveranstaltungen auf dem liegenden Schiff genutzt. Folglich der am 08.06.2019 im Elbfahrwasser vor Stadersand stattgefundenen Havarie des Schiffes mit dem anschließenden Untergang des Objektes, muss ein umfassender Neuaufbau des historischen Zweimastschoners erfolgen. Das Schiff wurde nach der Bergung bereits entkernt, umfassend gereinigt und der Rumpf anschließend strukturell ertüchtigt. Für den Wiederaufbau des Denkmals wurden Fördermittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie dem Hamburger Denkmalschutzprogramm eingeworben. Der Rumpf liegt seit Abschluss der vorangegangenen strukturellen Ertüchtigung schwimmend am Anleger Bremer Kai im Hamburger Hansahafen. Für die Schiffssicherheit und für den Bestandsschutz unerlässliche und zwingend notwendige Teilarbeiten, wie beispielsweise die Beschaffung und Installation von Lenz- und Feuerlöschpumpen, die Herstellung einer elektrischen Infrastruktur und Schutzmaßnahmen für den historischen Innenausbau wurden bereits in Eigenleistung des Betreibervereins durchgeführt. Die übrigen, für die vollständige Wiederherstellung notwendigen, Arbeiten haben im Frühsommer 2023 begonnen und werden sukzessive ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt. Übergeordnetes Ziel ist es, dass das schwimmende Denkmal ab Sommer 2025 wieder als zugelassenes Traditionsschiff Gästefahrten auf der Elbe und in küstennahen Gewässern zur Veranschaulichung seemännischer Traditionen und maritimer Praktiken durchführen kann. In dem hier vorliegenden Vergabeverfahren werden drei Lose ausgeschrieben. Die Bieter könne Angebote für einzelne oder mehrere Lose einreichen. Die drei Lose sind: 1. Bau der Masten und Spieren 2. Takelage 3. Maschinensystem Ausführungszeiträume je Los: Los 1: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023), späterer Beginn in Absprache möglich; Fertigstellung bis spätestens Mai/Juni 2024. Los 2: Arbeiten können ab Auftragsvergabe beginnen (September/Oktober 2023), Montagearbeiten an Bord aber erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren im Frühjahr/Sommer 2024, Montagezeitraum wird in Absprache zu einem späteren Zeitpunkt definiert. Los 3: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023) und in Abhängigkeit der Lieferzeiten der Hauptmaschinen und des Dieselgenerators.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-09-06.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-07-18.
Auftragsbekanntmachung (2023-07-18) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Instandsetzung von Schiffen oder Booten
Referenznummer: 20933-23
Kurze Beschreibung:
"Restaurierung des denkmalgeschützten Lotsenschoners No.5 ELBE"
Der hölzerne Lotsenschoner No.5 ELBE wurde 1882 von der Deputation für Handel und Schiffahrt bei der damals in Hamburg ansässigen H.C.Stülcken Werft zum Bau in Auftrag gegeben und ein Jahr später abgeliefert. Einsatzzweck des Schiffes war, als überdurchschnittlich seetüchtiger, gut manövrierbarer und schneller Zweimastschoner, Lotsen in der Nordsee bei jeglichen Wetterbedingungen auf in den Fluss Elbe eingehende Seeschiffe überzusetzen. Auch wurde er als stationäre Lotsenstation im nautisch anspruchsvollsten und rauesten Seegebiet der Welt, der deutschen Bucht, dauerhaft genutzt. Seit 2002 befindet sich das Schiff im Besitz der privatrechtlichen Stiftung Hamburg Maritim, die das mari-time Erbe der Freien und Hansestadt Hamburg bewahrt. Seit 2016 ist das Schiff als letzter, in weiten Teilen in Originalsubstanz erhaltener, Repräsentant einer wichtigen Epoche des Seelotswesens in der Hamburger Liste für bewegliche Kulturdenkmäler eingetragen. Es ist ein zugelassenes Traditionsschiff und wird für Gästefahrten sowie zur Durchführung von Kulturveranstaltungen auf dem liegenden Schiff genutzt.
Folglich der am 08.06.2019 im Elbfahrwasser vor Stadersand stattgefundenen Havarie des Schiffes mit dem anschließenden Untergang des Objektes, muss ein umfassender Neuaufbau des historischen Zweimastschoners erfolgen.
Das Schiff wurde nach der Bergung bereits entkernt, umfassend gereinigt und der Rumpf anschließend strukturell ertüchtigt. Für den Wiederaufbau des Denkmals wurden Fördermittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie dem Hamburger Denkmalschutzprogramm eingeworben.
Der Rumpf liegt seit Abschluss der vorangegangenen strukturellen Ertüchtigung schwimmend am Anleger Bremer Kai im Hamburger Hansahafen. Für die Schiffssicherheit und für den Bestandsschutz unerlässliche und zwingend notwendige Teilarbeiten, wie beispielsweise die Beschaffung und Installation von Lenz- und Feuerlöschpumpen, die Herstellung einer elektrischen Infrastruktur und Schutzmaßnahmen für den historischen Innenausbau wurden bereits in Eigenleistung des Betreibervereins durchgeführt. Die übrigen, für die vollständige Wiederherstellung notwendigen, Arbeiten haben im Frühsommer 2023 begonnen und werden sukzessive ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt.
Übergeordnetes Ziel ist es, dass das schwimmende Denkmal ab Sommer 2025 wieder als zugelassenes Traditionsschiff Gästefahrten auf der Elbe und in küstennahen Gewässern zur Veranschaulichung seemännischer Traditionen und maritimer Praktiken durchführen kann.
In dem hier vorliegenden Vergabeverfahren werden drei Lose ausgeschrieben. Die Bieter könne Angebote für einzelne oder mehrere Lose einreichen. Die drei Lose sind:
1. Bau der Masten und Spieren
2. Takelage
3. Maschinensystem
Ausführungszeiträume je Los:
Los 1: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023), späterer Beginn in Absprache möglich; Fertigstellung bis spätestens Mai/Juni 2024.
Los 2: Arbeiten können ab Auftragsvergabe beginnen (September/Oktober 2023), Montagearbeiten an Bord aber erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren im Frühjahr/Sommer 2024, Montagezeitraum wird in Absprache zu einem späteren Zeitpunkt definiert.
Los 3: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023) und in Abhängigkeit der Lieferzeiten der Hauptmaschinen und des Dieselgenerators.
"Restaurierung des denkmalgeschützten Lotsenschoners No.5 ELBE"
Der hölzerne Lotsenschoner No.5 ELBE wurde 1882 von der Deputation für Handel und Schiffahrt bei der damals in Hamburg ansässigen H.C.Stülcken Werft zum Bau in Auftrag gegeben und ein Jahr später abgeliefert. Einsatzzweck des Schiffes war, als überdurchschnittlich seetüchtiger, gut manövrierbarer und schneller Zweimastschoner, Lotsen in der Nordsee bei jeglichen Wetterbedingungen auf in den Fluss Elbe eingehende Seeschiffe überzusetzen. Auch wurde er als stationäre Lotsenstation im nautisch anspruchsvollsten und rauesten Seegebiet der Welt, der deutschen Bucht, dauerhaft genutzt. Seit 2002 befindet sich das Schiff im Besitz der privatrechtlichen Stiftung Hamburg Maritim, die das mari-time Erbe der Freien und Hansestadt Hamburg bewahrt. Seit 2016 ist das Schiff als letzter, in weiten Teilen in Originalsubstanz erhaltener, Repräsentant einer wichtigen Epoche des Seelotswesens in der Hamburger Liste für bewegliche Kulturdenkmäler eingetragen. Es ist ein zugelassenes Traditionsschiff und wird für Gästefahrten sowie zur Durchführung von Kulturveranstaltungen auf dem liegenden Schiff genutzt.
Folglich der am 08.06.2019 im Elbfahrwasser vor Stadersand stattgefundenen Havarie des Schiffes mit dem anschließenden Untergang des Objektes, muss ein umfassender Neuaufbau des historischen Zweimastschoners erfolgen.
Das Schiff wurde nach der Bergung bereits entkernt, umfassend gereinigt und der Rumpf anschließend strukturell ertüchtigt. Für den Wiederaufbau des Denkmals wurden Fördermittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie dem Hamburger Denkmalschutzprogramm eingeworben.
Der Rumpf liegt seit Abschluss der vorangegangenen strukturellen Ertüchtigung schwimmend am Anleger Bremer Kai im Hamburger Hansahafen. Für die Schiffssicherheit und für den Bestandsschutz unerlässliche und zwingend notwendige Teilarbeiten, wie beispielsweise die Beschaffung und Installation von Lenz- und Feuerlöschpumpen, die Herstellung einer elektrischen Infrastruktur und Schutzmaßnahmen für den historischen Innenausbau wurden bereits in Eigenleistung des Betreibervereins durchgeführt. Die übrigen, für die vollständige Wiederherstellung notwendigen, Arbeiten haben im Frühsommer 2023 begonnen und werden sukzessive ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt.
Übergeordnetes Ziel ist es, dass das schwimmende Denkmal ab Sommer 2025 wieder als zugelassenes Traditionsschiff Gästefahrten auf der Elbe und in küstennahen Gewässern zur Veranschaulichung seemännischer Traditionen und maritimer Praktiken durchführen kann.
In dem hier vorliegenden Vergabeverfahren werden drei Lose ausgeschrieben. Die Bieter könne Angebote für einzelne oder mehrere Lose einreichen. Die drei Lose sind:
1. Bau der Masten und Spieren
2. Takelage
3. Maschinensystem
Ausführungszeiträume je Los:
Los 1: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023), späterer Beginn in Absprache möglich; Fertigstellung bis spätestens Mai/Juni 2024.
Los 2: Arbeiten können ab Auftragsvergabe beginnen (September/Oktober 2023), Montagearbeiten an Bord aber erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren im Frühjahr/Sommer 2024, Montagezeitraum wird in Absprache zu einem späteren Zeitpunkt definiert.
Los 3: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023) und in Abhängigkeit der Lieferzeiten der Hauptmaschinen und des Dieselgenerators.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Instandsetzung von Schiffen oder Booten📦
Zusätzlicher CPV-Code: Reparatur und Wartung von Schiffen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Hamburg
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Gemischt
- Preis: Die Berechnung des Wertungspreises ergibt sich aus dem Leistungsverzeichnis.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
"Restaurierung des denkmalgeschützten Lotsenschoners No.5 ELBE"
Der hölzerne Lotsenschoner No.5 ELBE wurde 1882 von der Deputation für Handel und Schiffahrt bei der damals in Hamburg ansässigen H.C.Stülcken Werft zum Bau in Auftrag gegeben und ein Jahr später abgeliefert. Einsatzzweck des Schiffes war, als überdurchschnittlich seetüchtiger, gut manövrierbarer und schneller Zweimastschoner, Lotsen in der Nordsee bei jeglichen Wetterbedingungen auf in den Fluss Elbe eingehende Seeschiffe überzusetzen. Auch wurde er als stationäre Lotsenstation im nautisch anspruchsvollsten und rauesten Seegebiet der Welt, der deutschen Bucht, dauerhaft genutzt. Seit 2002 befindet sich das Schiff im Besitz der privatrechtlichen Stiftung Hamburg Maritim, die das mari-time Erbe der Freien und Hansestadt Hamburg bewahrt. Seit 2016 ist das Schiff als letzter, in weiten Teilen in Originalsubstanz erhaltener, Repräsentant einer wichtigen Epoche des Seelotswesens in der Hamburger Liste für bewegliche Kulturdenkmäler eingetragen. Es ist ein zugelassenes Traditionsschiff und wird für Gästefahrten sowie zur Durchführung von Kulturveranstaltungen auf dem liegenden Schiff genutzt.
Der hölzerne Lotsenschoner No.5 ELBE wurde 1882 von der Deputation für Handel und Schiffahrt bei der damals in Hamburg ansässigen H.C.Stülcken Werft zum Bau in Auftrag gegeben und ein Jahr später abgeliefert. Einsatzzweck des Schiffes war, als überdurchschnittlich seetüchtiger, gut manövrierbarer und schneller Zweimastschoner, Lotsen in der Nordsee bei jeglichen Wetterbedingungen auf in den Fluss Elbe eingehende Seeschiffe überzusetzen. Auch wurde er als stationäre Lotsenstation im nautisch anspruchsvollsten und rauesten Seegebiet der Welt, der deutschen Bucht, dauerhaft genutzt. Seit 2002 befindet sich das Schiff im Besitz der privatrechtlichen Stiftung Hamburg Maritim, die das mari-time Erbe der Freien und Hansestadt Hamburg bewahrt. Seit 2016 ist das Schiff als letzter, in weiten Teilen in Originalsubstanz erhaltener, Repräsentant einer wichtigen Epoche des Seelotswesens in der Hamburger Liste für bewegliche Kulturdenkmäler eingetragen. Es ist ein zugelassenes Traditionsschiff und wird für Gästefahrten sowie zur Durchführung von Kulturveranstaltungen auf dem liegenden Schiff genutzt.
Folglich der am 08.06.2019 im Elbfahrwasser vor Stadersand stattgefundenen Havarie des Schiffes mit dem anschließenden Untergang des Objektes, muss ein umfassender Neuaufbau des historischen Zweimastschoners erfolgen.
Das Schiff wurde nach der Bergung bereits entkernt, umfassend gereinigt und der Rumpf anschließend strukturell ertüchtigt. Für den Wiederaufbau des Denkmals wurden Fördermittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie dem Hamburger Denkmalschutzprogramm eingeworben.
Das Schiff wurde nach der Bergung bereits entkernt, umfassend gereinigt und der Rumpf anschließend strukturell ertüchtigt. Für den Wiederaufbau des Denkmals wurden Fördermittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie dem Hamburger Denkmalschutzprogramm eingeworben.
Der Rumpf liegt seit Abschluss der vorangegangenen strukturellen Ertüchtigung schwimmend am Anleger Bremer Kai im Hamburger Hansahafen. Für die Schiffssicherheit und für den Bestandsschutz unerlässliche und zwingend notwendige Teilarbeiten, wie beispielsweise die Beschaffung und Installation von Lenz- und Feuerlöschpumpen, die Herstellung einer elektrischen Infrastruktur und Schutzmaßnahmen für den historischen Innenausbau wurden bereits in Eigenleistung des Betreibervereins durchgeführt. Die übrigen, für die vollständige Wiederherstellung notwendigen, Arbeiten haben im Frühsommer 2023 begonnen und werden sukzessive ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt.
Der Rumpf liegt seit Abschluss der vorangegangenen strukturellen Ertüchtigung schwimmend am Anleger Bremer Kai im Hamburger Hansahafen. Für die Schiffssicherheit und für den Bestandsschutz unerlässliche und zwingend notwendige Teilarbeiten, wie beispielsweise die Beschaffung und Installation von Lenz- und Feuerlöschpumpen, die Herstellung einer elektrischen Infrastruktur und Schutzmaßnahmen für den historischen Innenausbau wurden bereits in Eigenleistung des Betreibervereins durchgeführt. Die übrigen, für die vollständige Wiederherstellung notwendigen, Arbeiten haben im Frühsommer 2023 begonnen und werden sukzessive ausgeschrieben, beauftragt und ausgeführt.
Übergeordnetes Ziel ist es, dass das schwimmende Denkmal ab Sommer 2025 wieder als zugelassenes Traditionsschiff Gästefahrten auf der Elbe und in küstennahen Gewässern zur Veranschaulichung seemännischer Traditionen und maritimer Praktiken durchführen kann.
Übergeordnetes Ziel ist es, dass das schwimmende Denkmal ab Sommer 2025 wieder als zugelassenes Traditionsschiff Gästefahrten auf der Elbe und in küstennahen Gewässern zur Veranschaulichung seemännischer Traditionen und maritimer Praktiken durchführen kann.
In dem hier vorliegenden Vergabeverfahren werden drei Lose ausgeschrieben. Die Bieter könne Angebote für einzelne oder mehrere Lose einreichen. Die drei Lose sind:
1. Bau der Masten und Spieren
2. Takelage
3. Maschinensystem
Ausführungszeiträume je Los:
Los 1: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023), späterer Beginn in Absprache möglich; Fertigstellung bis spätestens Mai/Juni 2024.
Los 2: Arbeiten können ab Auftragsvergabe beginnen (September/Oktober 2023), Montagearbeiten an Bord aber erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren im Frühjahr/Sommer 2024, Montagezeitraum wird in Absprache zu einem späteren Zeitpunkt definiert.
Los 2: Arbeiten können ab Auftragsvergabe beginnen (September/Oktober 2023), Montagearbeiten an Bord aber erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren im Frühjahr/Sommer 2024, Montagezeitraum wird in Absprache zu einem späteren Zeitpunkt definiert.
Los 3: Beginn der Arbeiten ab Auftragsvergabe (September/Oktober 2023) und in Abhängigkeit der Lieferzeiten der Hauptmaschinen und des Dieselgenerators.
Bezeichnung des Loses: Bau der Masten und Spieren
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Los 1 beinhaltet Leistungen aus dem Bereich des Mastbaus. Die vorhandenen Masten sind auszubauen und neu anzufertigen. Das benötigte Rohmaterial der Masten ist bei der Auftraggeberin vorhanden.
Genauere Angaben zu den Leistungsinhalten sind dem Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Der Beginn der Arbeiten soll unverzüglich nach Auftragsvergabe erfolgen (voraussichtlich September/Oktober 2023). Ein späterer Beginn ist in Absprache mit der Auftraggeberin möglich. Die Fertigstellung ist unabhängig vom dem Beginn der Arbeiten bis spätestens Mai 2024 sicherzustellen.
Der Beginn der Arbeiten soll unverzüglich nach Auftragsvergabe erfolgen (voraussichtlich September/Oktober 2023). Ein späterer Beginn ist in Absprache mit der Auftraggeberin möglich. Die Fertigstellung ist unabhängig vom dem Beginn der Arbeiten bis spätestens Mai 2024 sicherzustellen.
Zusätzliche Informationen:
- Preis: Die Berechnung des Wertungspreises ergibt sich aus dem Leistungsverzeichnis.
Bezeichnung des Loses: Takelage
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Los 2 beinhaltet die Instandsetzung der Takelage.
Der Beginn der Arbeiten kann unverzüglich nach Auftragsvergabe erfolgen (voraussichtlich September/Oktober 2023). Die Montagearbeiten an Bord können hingegen erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren (Los 1) erfolgen, voraussichtlich Mai/Juni 2024. Der Montagezeitraum wird in Absprache zwischen AG und AN zu einem späteren Zeitpunkt definiert.
Der Beginn der Arbeiten kann unverzüglich nach Auftragsvergabe erfolgen (voraussichtlich September/Oktober 2023). Die Montagearbeiten an Bord können hingegen erst nach Fertigstellung der Masten und Spieren (Los 1) erfolgen, voraussichtlich Mai/Juni 2024. Der Montagezeitraum wird in Absprache zwischen AG und AN zu einem späteren Zeitpunkt definiert.
Bezeichnung des Loses: Maschinensystem
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Los 3 beinhaltet das Maschinensystem. Die Lieferung sowie der Einbau der Hauptmaschine, der Propeller sowie der Wellenanlage sind Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung.
Der Beginn der Arbeiten kann unverzüglich nach Auftragsvergabe erfolgen (voraussichtlich September/Oktober 2023). Ein späterer Beginn ist in Absprache mit der Auftraggeberin möglich.
Zusätzliche Informationen:
Zuschlagswertungssystem für die Angebotsphase:
- Preis und Leistung werden nach der Formel "Leistung-durch-Preis" (L/P=Z) gewertet. Das wirtschaftlichste Angebot ist dasjenige, welches den größten Quotienten "Z" aufweist.
- Leistung: Die Leistungspunkte ergeben sich aus der Summe der Punkte für das Realisierungskonzept.
Im Rahmen des Realisierungskonzeptes soll die Herangehensweise und Umsetzung des Bietenden für dieses Projekt dargestellt werden. Die Konzeptdarstellung muss sich auf die konkrete Auftragsdurchführung beziehen und nicht nur allgemeine Informationen zu einem ähnlichen Projekt oder dem Unternehmen des Bietenden enthalten.
Im Rahmen des Realisierungskonzeptes soll die Herangehensweise und Umsetzung des Bietenden für dieses Projekt dargestellt werden. Die Konzeptdarstellung muss sich auf die konkrete Auftragsdurchführung beziehen und nicht nur allgemeine Informationen zu einem ähnlichen Projekt oder dem Unternehmen des Bietenden enthalten.
Gewertet werden nur Ausführungen, die verbindlich angeboten werden. Die Konzeptausführungen sollen insgesamt 2 DIN-A4-Seiten nicht überschreiten.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass sich der Bieter während der Auftragsdurchführung möglichst optimal mit der Auftraggeberin abstimmt und auf die Erbringung der Eigenleistungen einstellt. Der Bietende soll darlegen, wie er die von der Auftraggeberin vorgegebenen Leistungen umsetzen wird. Der Bietende soll verdeutlichen, auf welche Weise und in welchem Zeitrahmen er alle einzelnen entstehenden Leistungen innerhalb des Leistungszeitraumes umsetzen wird. Hierbei müssen auch Eigenleistungen der Auftraggeberin berücksichtigt werden. Daneben soll der Bietende etwaige, über die in den Vergabeunterlagen hinausgehende Maßnahmen benennen und erläutern, welche er für die Auftragsdurchführung für wesentlich hält. Der Auftraggeberin kommt es dabei darauf an, dass die vom Bieter dargestellte Realisierung, möglichst unter Berücksichtigung der vom Bieter erkannten Besonderheiten, möglichst umfassend, in sich schlüssig und plausibel ist und insgesamt eine möglichst optimale Zielerfüllung erwarten lässt.
Ziel der Auftraggeberin ist es, dass sich der Bieter während der Auftragsdurchführung möglichst optimal mit der Auftraggeberin abstimmt und auf die Erbringung der Eigenleistungen einstellt. Der Bietende soll darlegen, wie er die von der Auftraggeberin vorgegebenen Leistungen umsetzen wird. Der Bietende soll verdeutlichen, auf welche Weise und in welchem Zeitrahmen er alle einzelnen entstehenden Leistungen innerhalb des Leistungszeitraumes umsetzen wird. Hierbei müssen auch Eigenleistungen der Auftraggeberin berücksichtigt werden. Daneben soll der Bietende etwaige, über die in den Vergabeunterlagen hinausgehende Maßnahmen benennen und erläutern, welche er für die Auftragsdurchführung für wesentlich hält. Der Auftraggeberin kommt es dabei darauf an, dass die vom Bieter dargestellte Realisierung, möglichst unter Berücksichtigung der vom Bieter erkannten Besonderheiten, möglichst umfassend, in sich schlüssig und plausibel ist und insgesamt eine möglichst optimale Zielerfüllung erwarten lässt.
Die Auftraggeberin bewertet das Realisierungskonzept mit 0 bis maximal 100 Leistungspunkten.
0% "ungenügend" (Angebotsausschluss) = Das Konzept fehlt vollständig oder ist aus Sicht der Auftraggeberin völlig unbrauchbar.
20% "mangelhaft" = Das Konzept überzeugt aus Sicht der Auftraggeberin höchstens in Teilen, ist aus ihrer Sicht überwiegend nicht zielführend, d.h. überwiegend unbrauchbar.
40% "ausreichend" = Das Konzept leidet aus Sicht der Auftraggeberin an kleineren Mängeln, ist aber insgesamt gerade noch zielführend.
60% "befriedigend" = Das Konzept ist zielführend und entspricht voll und ganz dem durchschnittlich zu erwartenden Leistungsangebot.
80% "gut" = Das Konzept ist überzeugend und liegt über dem durchschnittlich zu erwartenden Leistungsangebot.
100% "sehr gut" = Sehr überzeugendes Konzept, das erheblich über dem durchschnittlich zu erwartenden Leistungsangebot liegt liegen und ein besonderes Maß der Zielerfüllung erwarten lässt.
Die Wertung erfolgt mit den genannten prozentualen Erfüllungsgraden. Bei der Bewertung betrachtet die Auftraggeberin die Konzepte der Bieter auch im Vergleich. Der vom Bieter für das Konzept erreichte Erfüllungsgrad wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl 100 multipliziert.
Die Wertung erfolgt mit den genannten prozentualen Erfüllungsgraden. Bei der Bewertung betrachtet die Auftraggeberin die Konzepte der Bieter auch im Vergleich. Der vom Bieter für das Konzept erreichte Erfüllungsgrad wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl 100 multipliziert.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Angaben zum Gesamtumsatz innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
- Bestätigung über Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung.
Nachweisführung:
- Jeweils Nachweis durch Eigenerklärung im Angebotsformular,
- für den Fall, dass der Bieter beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen sämtliche Nachweise bzw. Erklärungen vorzulegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
- für den Fall, dass der Bieter beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen sämtliche Nachweise bzw. Erklärungen vorzulegen.
Mindeststandards:
Deckungssummen für die Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 15 Mio. EUR für Personen- und mindestens 10 Mio. EUR für sonstige Schäden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
- Angaben über die Zahl der festangestellten Mitarbeiter.
- Angaben des Bieters über die in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen Referenzprojekte zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Es sind Referenzen über Leistungen einzureichen, die mit dem hier zu vergebenden Auftrag hinsichtlich Inhalt, Komplexität und Umfang vergleichbar sind. Dies insbesondere hinsichtlich Erfahrungen im Umgang der Restaurierung eines vergleichbaren hölzernen Segelschiffes.
- Angaben des Bieters über die in den letzten 5 Jahren abgeschlossenen Referenzprojekte zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit. Es sind Referenzen über Leistungen einzureichen, die mit dem hier zu vergebenden Auftrag hinsichtlich Inhalt, Komplexität und Umfang vergleichbar sind. Dies insbesondere hinsichtlich Erfahrungen im Umgang der Restaurierung eines vergleichbaren hölzernen Segelschiffes.
Anzugeben sind jeweils:
- Auftragsgegenstand und durchgeführte Leistung (stichpunktartig),
- Referenzgeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
- Auftragsjahre,
- Auftragsvolumen,
- kurze Projektbeschreibung (stichpunktartig).
Nachweisführung:
- Jeweils Nachweis durch Eigenerklärung im Angebotsformular,
- Für den Fall, dass der Bieter beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen sämtliche Nachweise bzw. Erklärungen vorzulegen.
- Für den Fall, dass der Bieter beabsichtigt, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Kapazitäten anderer Unternehmen zu bedienen (Unterauftrag, Bietergemeinschaft), so sind auch für diese Unternehmen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zu diesen bestehenden Verbindungen sämtliche Nachweise bzw. Erklärungen vorzulegen.
- Eigenerklärung zur Qualifikation der Fachkräfte des Auftragnehmers gemäß Ziffer III.2.2).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Das verantwortliche Personal muss über Erfahrungen mit der Restaurierung bzw. Sanierung von historischen Segelschiffen verfügen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-10-24 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-09-06 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:01
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Realisierungskonzept (genauere Angaben sind den zusätzlichen Angaben unter Ziff. II.2.14) zu entnehmen)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Preis (Gewichtung): 50
- Verfahrensfragen sind ausschließlich über das Fragen- und Antwortforum elektronisch über die unter Ziffer I.3) genannte Plattform zu stellen;
- Die Anforderungen aus der Bekanntmachung sowie die in der Erklärung der Bietergemeinschaft dazu gemachten Angaben werden bei Zuschlagserteilung verpflichtender Bestandteil des Vertrages;
- Eine bestimmte Rechtsform von Bietern ist nicht erforderlich. Im Falle von Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch;
- Eine bestimmte Rechtsform von Bietern ist nicht erforderlich. Im Falle von Bietergemeinschaften ist ein bevollmächtigter Vertreter, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, zu benennen. Die Bietergemeinschaft haftet gesamtschuldnerisch;
- Nebenangebote sind nicht zugelassen;
- Die Angebotsabgabe erfolgt elektronisch über das Angebotsformular;
- Die Angebote sind samt aller hierfür erforderlichen Anlagen und Nachweise über das elektronische Vergabeportal zu übermitteln;
- Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern entsprechende Bescheinigungen (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise Bescheinigungen in Steuersachen, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung abzufordern.
- Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern entsprechende Bescheinigungen (z. B. steuerliche Bescheinigung zur Beteiligung an öffentlichen Aufträgen beziehungsweise Bescheinigungen in Steuersachen, Bestätigung des Versicherers usw.) in aktueller Fassung abzufordern.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YUR6UZQ
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Keine Angabe
Postort: Keine Angabe
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2023/S 139-443748 (2023-07-18)