Baugruben und Gründungen für Bauvorhaben UW TW (Los 1), CZ (Los 2), AMH (Los 3) sowie NK WIT (Los 4) der Stromnetz Berlin GmbH

Stromnetz Berlin GmbH

Baugruben und Gründungen für die Bauvorhaben UW TW (Los 1), CZ (Los 2), AMH (Los 3) sowie NK WIT (Los 4) der Stromnetz Berlin GmbH (SNB)

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-11-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-10-23.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-10-23 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-10-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Referenznummer: 2023005921
Kurze Beschreibung:
Baugruben und Gründungen für die Bauvorhaben UW TW (Los 1), CZ (Los 2), AMH (Los 3) sowie NK WIT (Los 4) der Stromnetz Berlin GmbH (SNB)
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stromnetz Berlin GmbH
Postanschrift: Eichenstraße 3a
Postleitzahl: 12435
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.stromnetz-berlin.de 🌏
E-Mail: jens1.kuschel@stromnetz-berlin.de 📧
URL der Dokumente: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/13019637-8ce6-4810-9216-6051afba21fe 🌏
URL der Teilnahme: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/13019637-8ce6-4810-9216-6051afba21fe 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-10-23 📅
Einreichungsfrist: 2023-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-10-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 208-656311
ABl. S-Ausgabe: 208
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung: 1. Die Bewerbung ist in beschriebener Form und in deutscher Sprache elektronisch unter: https://root.deutsche-evergabe.de/portal/ einzureichen. Die Nutzung des Portals deutsche-eVergabe.de ist für Bewerber und Bieter der SNB-Projekte kostenfrei. Teilnahmeanträge müssen über dieses Portal eingereicht werden. Teilnahmeanträge per Post, Fax oder E-Mail werden nicht akzeptiert. 2. Die Bewerbung ist entsprechend der Vorgaben in den Teilnahmebedingungen zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus. 3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.1. wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf. 4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern. 5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden. 6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen („Eignungsleihe“): a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.1.1. bis III.1.3. der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Bewerber hat in diesem Fall nachzuweisen, dass ihm der Nachunternehmer die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt (z. B. durch Verpflichtungserklärung). b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern III.1.1. bis III.1.3. für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden. Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen 7. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein —, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht. 8. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen. 9. Die Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften jedes Mitglied einzeln – sind verpflichtet, eine Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen; dazu hat der Bewerber das bereitgestellte Formular zu nutzen. Bewerber, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen und entsprechende Nachunternehmen für die Eignungsleihe benennen, haben auch die unterzeichnete Vertraulichkeitserklärung des Eignungsleihgebers mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. 10. Fragen sind ausschließlich über die Bieterkommunikation der eVergabe zu stellen. 11. Wenn und soweit gesetzlich zugelassen, können Eignungskriterien auch durch Verwendung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nachgewiesen werden. 12. Aufgrund der Einstufung des Auftragsgegenstandes als kritische Infrastruktur macht die Vergabestelle von ihrem Recht nach § 41 SektVO Gebrauch und wird die vollständigen Vergabeunterlagen nur denjenigen Bietern zur Verfügung stellen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Nur mit dieser Maßnahme kann der Schutz der Vertraulichkeit von Informationen wirksam realisiert werden. B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden: Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem dreistufigen Verfahren ermittelt: 1. Formale Prüfung, 2. Eignungsprüfung, 3. Begrenzung der Anzahl der Bewerber. Für den Fall, dass die Anzahl der geeigneten Bewerber je Los die Zahl zehn überschreitet, erfolgt die Auswahl derjenigen zehn Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach folgendem Bewertungsschema: Ermittlung der Gesamtanzahl der vom Bewerber eingereichten gültigen Referenzen gemäß III.1.3) a). Gewertet werden nur die im Formblatt 7.1 - Referenzen eingetragenen Referenzen, welche die jeweiligen Detail-Mindestanforderungen erfüllen. Diejenigen max. zehn Bewerber mit der höchsten Anzahl an gültigen eingereichten Referenzen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollte die Anzahl geeigneter Bewerber in einem Los hingegen weniger als drei betragen, behält sich der Auftraggeber vor, alle geeigneten Bewerber zur Teilnahme an der Angebots- und Verhandlungsphase aufzufordern. Der Auftraggeber darf in diesem Fall das Verfahren auch abbrechen und erneut beginnen. C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe: Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Angebotsbedingungen. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht. Im Rahmen der Angebotsaufforderung können deshalb Konkretisierungen und Änderungen erfolgen: 1. Die für die losspezifischen Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert; 2. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen sowie des Angebotes erfolgt keine Kostenerstattung; 3. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen; 4. Im Falle von Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Erstangeboten dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung). Es ist beabsichtigt, mit den nach Anwendung der Zuschlagskriterien auf die Erstangebote fünf bestplatzierten Bietern in Verhandlungen zu treten; 5. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers sowie der Erteilung der Baugenehmigung 6. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Bezeichnung des Loses: UW Tiefwerder (TW) - Baugrube und Gründung (Los 1)
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Baugrube und Gründung für den Ersatzneubau UW Tiefwerder (TW) in Berlin-Spandau, bestehend aus folgenden Hauptleistungen:
- Baustelleneinrichtung
- Überschnittene Bohrpfahlwand, tlw. mit eingestellten Trägern und Holzausfachung
- ca. 1.600 m³ Erdaushub einschl. Entsorgung
- Dichtsohle im DSV-Verfahren
- Gründungspfähle zur Herstellung einer Krangründung
- Sonstige Leistungen (Winkelstützwände, Grundwasserabsenkung, Entspannungsbohrungen, Bodenaustausch)
Der von Stromnetz Berlin angestrebte Leistungszeitraum ist Q4/2023 bis Q2/2024.
Dauer: 4 Monate
Bezeichnung des Loses: UW Claszeile (CZ) - Baugrube und Gründung (Los 2)
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Baugrube und Gründung sowie Unterfangung eines Bestandsgebäudes für den Ersatzneubau UW Claszeile (CZ) in Berlin-Zehlendorf, bestehend aus folgenden Hauptleistungen:
- Trägerbohlwand mit Ausfachungen (Berliner Verbau)
- Unterfangung eines Bestandsgebäudes im DSV-Verfahren
- Verankerungen der Trägerbohlwand und Unterfangung
- ca. 2.100 m³ Erdaushub einschl. Entsorgung
Der von Stromnetz Berlin angestrebte Leistungszeitraum ist bis Q3/2024.
Bezeichnung des Loses: UW Amalienhof (AMH) - Baugrube und Gründung (Los 3)
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Baugrube und Gründung für den Ersatzneubau UW Amalienhof (AMH) in Berlin-Spandau, bestehend aus folgenden Hauptleistungen:
- Ausgesteifte, überschnittene Bohrpfahlwand
- ca. 6.750 m³ Erdaushub einschl. Entsorgung
- Dichtsohle im DSV-Verfahren und DSV-Sicherungsschleier
- Gründungspfähle für Tiefgründung
- Sonstige Leistungen (Grundwasserabsenkung, Bodenaustausch)
Bezeichnung des Loses: NK Wittenau (WIT) - Baugrube und Gründung
Losnummer: 4
Kurze Beschreibung:
Baugrube und Gründung für den Ersatzneubau NK Wittenau (WIT) in Berlin-Spandau, bestehend aus folgenden Hauptleistungen:
- Schlitzwand mit bereichsweisem Steckträgerverbau und Stahlinnenaussteifung
- ca. 8.000 m³ Erdaushub einschl. Entsorgung
Besonderheit der Baumaßnahme ist die Sensibilität der im Bestandsgebäude befindlichen Schaltanlage, woraus sich erhöhte Anforderungen in Bezug auf Erschütterungsarmut der eingesetzten Verfahren und Technologien ableiten.
Der von Stromnetz Berlin angestrebte Leistungszeitraum ist Q3/2024.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag ist durch den Bewerber in beschriebener Form in deutscher Sprache der Nachweis der Einhaltung folgender Bedingungen beizubringen (jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft hat die Unterlagen nach III.1.1) der Bekanntmachung vorzulegen):
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a) Unternehmensdarstellung
Anschreiben mit Kurzdarstellung und Angaben zum Unternehmen, zu Standorten, Leistungsportfolios, sowie zur Größe sowie – sofern zutreffend – Angaben zur Konzernstruktur. Die Darstellung des Bewerberunternehmens beziehungsweise des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft muss Angaben zum Unternehmen (Name, Rechtsform, Anschrift, Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten gemäß der im Formblatt 2 geforderten Angaben) sowie im Falle einer Bewerbergemeinschaft eine Erklärung zur Vertretungsberechtigung der Bewerbergemeinschaft und zur gesamtschuldnerischen Haftung gemäß Formblatt 3 enthalten. Darüber hinaus ist die Verschwiegenheitserklärung gemäß Formblatt 9 durch jeden Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft einzureichen sowie ausdrücklich anzugeben, für welches/welche Los(e) die Bewerbung erfolgt.
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b) Berufs- und Handelsregisterauszug, Erklärungen und Bescheinigungen [Mindestbedingung]
Der Bewerber hat den Nachweis der Eintragung im Handelsregister und/oder Berufsregister des Staates, in dem der Bewerber niedergelassen ist, einzureichen. Ein Registerauszug muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist inhaltlich aktuell und darf zeitlich nicht älter als sechs Monate sein.
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Die vorgenannten Nachweise können alternativ durch den Nachweis einer aktuellen Präqualifizierung des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. erfolgen.
Für dem deutschen Recht unterliegende Bewerber gilt: Da der Abruf aus den Registern direkt durch die Vergabestelle erfolgen kann, entfällt die Einreichungspflicht des Bewerbers.
c) Nachweis über Steuerzahlung, Sozialversicherungsbeiträgen usw. [Mindestbedingung]
Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen. Details siehe Unterlagen
d) Erklärung zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen [Mindestbedingung]
Erklärung zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123 und 124 des GWB sowie § 21 AEntG und § 19 MiLoG. Dazu hat der Bewerber das bei der Kontaktstelle (vgl. Ziffer I.1) Bekanntmachung bereitgestellte Formblatt 8 zu nutzen.
Die vorgenannte Erklärung kann alternativ durch den Nachweis einer aktuellen Präqualifizierung des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. erfolgen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Jeder Bewerber muss erklären und nachweisen, dass seine finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zur Durchführung der ausgeschriebenen Leistung gegeben ist. Dazu müssen die folgenden aufgelisteten Nachweise und Bestätigungen den Bewerbungsunterlagen beigefügt werden. Siehe auch nähere Erläuterungen unter VI.3).
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a) Bürgschaften [Mindestbedingung]
Eigenerklärung und Bestätigung, dass der Bewerber im Auftragsfalle bereit und in der Lage ist, Bürgschaften
a) in Höhe von mindestens 10 % der Auftragssumme als Vertragserfüllungsbürgschaft,
b) für sämtliche Vorauszahlungen,
c) in Höhe von mindestens 5 % der Auftragssumme als Gewährleistungsbürgschaft
von einer Bank oder Versicherung beizubringen.
b) Haftpflichtversicherung [Mindestbedingung]
Nachweis oder Erklärung des Versicherers zum Bestehen bzw. Erklärung des Versicherers zur Bereitschaft zum Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden pro Schadensfall (Mindestdeckungssumme: 1,5 Mio. EUR für Personenschäden und 3 Mio. EUR für Sachschäden). Die Nachweise und Erklärungen sind dem Formblatt 6 als Anlage beizufügen.
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c) wirtschaftliche Kennzahlen [Mindestbedingung]
Angabe des Gesamtumsatzes des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie des spezifischen Umsatzes im Bereich des Erd- und Spezialtiefbaus in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren; der durchschnittliche Umsatz in diesem Bereich muss über die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre mindestens 1,5 Mio. EUR pro Jahr betragen. Die Angaben sind im Formblatt 6 zu machen. Umsätze von Bewerbergemeinschaften sind zu addieren.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Referenzen [Mindestbedingung]
Jeder Bewerber muss nachweisen, dass er über die erforderliche Erfahrung für den angefragten Leistungsumfang gemäß der Beschreibung II.2.4 verfügt. Diese muss über eine Referenzliste mit mindestens drei abgeschlossenen, vom jeweiligen AG abgenommenen Referenzprojekten (nicht älter als 4 Jahre) mit einem zum Auftragsgegenstand des jeweiligen Loses vergleichbaren Leistungsspektrum nachgewiesen werden. Die Vergleichbarkeit wird erfüllt, wenn der Gegenstand der Referenzen mindestens die Erstellung einer Baugrube mit Verbau und einem Auftragswert > 800T EUR umfasst. Für den Nachweis der Referenzen ist vom Bewerber das zur Verfügung gestellte Formblatt 7.1 mit folgenden Informationen auszufüllen und hierbei die Erfüllung der nachfolgenden Detail-Mindestanforderungen nachzuweisen:
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a) Referenzauftraggeber (mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, wenn Erlaubnis nach DSGVO vorliegt)
b) Leistungszeitraum
c) Nettoauftragswert
d) Hauptleistungsinhalte und stichpunktartige Projekt-/ Auftragsbeschreibung
Spezielle losspezifische Mindestanforderungen:
Für Zulassung für Lose 1 und 3: Mindestens 1x Nachweis Verbau mittels Bohrpfahlwand sowie 1x Grundwasserabsenkung
Für Zulassung für Lose 1, 2 und 3: Mindestens 1x Nachweis Düsenstrahlverfahren (DSV)
Für Zulassung für Los 4: Mindestens 1x Nachweis Verbau mittels Schlitzwand
Der Auftraggeber ist berechtigt, eigene Erfahrungen mit den Bewerbern aus vergleichbaren Projekten zu berücksichtigen. Sollten nachweislich negative Erfahrungen vorliegen, kann der Auftraggeber den Bewerber zu einem persönlichen Aufklärungsgespräch einladen. Kann der Bewerber in dem Aufklärungsgespräch seine Eignung trotz der s schlechten eigenen Erfahrungen des Auftraggebers nicht nachweisen, ist der Auftraggeber berechtigt, den Bewerber von weiteren Verfahren als ungeeignet auszuschließen.
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b) Unteraufträge
Angabe, ob und wenn ja, welche Leistungsbereiche der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
c) Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems [Mindestbedingung]
Nachweis eines eingeführten und durch betriebliche Anweisungen umgesetzten Qualitätsmanagementsystems (QMS) gemäß der DIN EN ISO 9001-er Reihe durch aktuell gültige Zertifikate. Alternativ ist der Nachweis eines vergleichbaren betrieblich eingeführten Qualitätsmanagementsystems zu erbringen.
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d) Arbeitsschutzmanagement (Mindestbedingung)
Nachweis eines beim Bewerber bestehenden, zertifizierten Arbeitssicherheitsmanagementsystem (Zertifikat nach OSAS 18001, SCC- oder AMS Standard oder gleichwertig) oder von gleichwertigen unternehmensinternen Arbeitsschutz-Regelungen beim Bewerber. t Der Bewerber hat hierzu das Formblatt 7.2.1 AGU Fragebogen – Klasse A zu nutzen. Die Vergabestelle wird die Antworten in dem AGU-Fragebogen gemäß den Bestimmungen, welche im Fragenkatalog aufgeführt sind, bewerten. Jeder Bewerber muss die Mindestpunktzahl für die Gefährdungsklasse A erreichen, um zum weiteren Verfahren zugelassen zu werden. Die konkrete Verteilung der zu vergebenden Punkte ergibt sich aus dem Fragenkatalog.
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Mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe werden die Bieter zudem aufgefordert, eine Bestätigung zum Formblatt AGU (Version 5.1) des Auftraggebers abzugeben.
e) Vertragsabwicklung in deutscher Sprache [Mindestbedingung]
Bestätigung des Bewerbers durch Eigenerklärung darüber, dass er im Auftragsfall bereit und in der Lage ist die Angebots-, Vertrags- und Projektabwicklung, auch in allen Unterlagen, Zeichnungen, Dokumentationen und im Schriftverkehr, in deutscher Sprache durchzuführen. Die Erklärung ist im Formblatt 7.2 abzugeben.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Siehe unter VI.3) dieser Bekanntmachung.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien:
A) Haftpflichtversicherung, Einzelheiten sind Gegenstand der Vertragsunterlagen;
B) Bürgschaften, Einzelheiten sind Gegenstand der Vertragsunterlagen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
A) Angebote sind für die Vergabestelle kostenlos zu erstellen.
B) Zahlungsverkehr erfolgt in EUR.
Details sind Gegenstand der Vertragsunterlagen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Sofern von den Bewerbern erklärt wird, dass mit der Bildung der Bietergemeinschaft kein Tatbestand i.S.v. § 1 GWB erfüllt wird (Eigenerklärung), sind Bietergemeinschaften zugelassen. Ein Zusammenschluss ist nur bis zur Abgabe der Bewerbung möglich. Die Bewerbung ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft zu unterschreiben. Es ist ein federführendes Mitglied zu benennen. Dessen Vollmacht ist vorzulegen. Die Bewerbergemeinschaftserklärung muss enthalten, dass sich die Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftend konstituiert.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
a) Mit Einreichung des Teilnahmeantrages erklärt der Bewerber, dass er den Stromnetz Berlin Verhaltenskodex für Lieferanten gelesen und verstanden hat und im Auftragsfall einhält. Der Kodex findet sich unter „Unser Verhaltenskodex für Lieferanten“ https://www.stromnetz.berlin/globalassets/dokumente/einkauf/verhaltenskodex-fur-lieferanten.pdf. Der Bewerber erklärt weiter, dass er seine Leistungen in Übereinstimmung mit den UN Global Compact Prinzipien erbringen wird und verpflichtet sich ständig zu überwachen, dass seine Leistungsbringung und die seiner Zulieferer/Subunternehmer nachhaltig unter Einhaltung und Beachtung dieser Prinzipien erfolgt. Der Bewerber erklärt, dass keine Abweichungen vom UN Global Compact für ihn oder einem seiner von ihm für die Leistungserbringung in Betracht gezogener Zulieferer/Subunternehmer gültig sind.
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b) Dieser Auftrag unterliegt den Vorgaben des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG), Abschnitte 3 und 4. Dies umfasst für die Auftragsausführung z.B. die Verpflichtung zur Einhaltung der jeweils geltenden Mindest- bzw. Tarifentgelte, den Vorgaben gemäß Frauenförderung, Vorgaben zur Verhinderung von Benachteiligungen sowie entsprechende Kontrollrechte. Die verpflichtenden Inhalte des BerlAVG werden in Form von Besonderen Vertragsbedingungen (BVBn) verbindliche Vertragsbestandteile.
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c) Nach den „Anti-Terrorverordnungen“ gilt zudem das s.g. Bereitstellungsverbot. Danach dürfen den in den jeweiligen Listen der Verordnungen aufgeführten natürlichen oder juristischen Personen, Gruppen oder Organisationen Gelder weder direkt noch indirekt zur Verfügung gestellt werden oder zu Gute kommen. Der Auftraggeber wird zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos eine Abfrage in den Finanzsanktionslisten (z.B. www.finanz-sanktionsliste.de/fisalis) vornehmen. Besteht ein umfassendes Verfügungsverbot für den Bewerber, für ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft, einen Eignungsverleiher oder für eine natürliche Person, deren Verhalten sich der Bewerber beziehungsweise die Bewerbergemeinschaft zurechnen lassen muss, wir der Teilnahmeantrag des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 16:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-11-30 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Kuschel, Jens
Dokumente URL: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/13019637-8ce6-4810-9216-6051afba21fe 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
A. Formale Vorgaben an die Bewerbung:
1. Die Bewerbung ist in beschriebener Form und in deutscher Sprache elektronisch unter: https://root.deutsche-evergabe.de/portal/ einzureichen. Die Nutzung des Portals deutsche-eVergabe.de ist für Bewerber und Bieter der SNB-Projekte kostenfrei. Teilnahmeanträge müssen über dieses Portal eingereicht werden. Teilnahmeanträge per Post, Fax oder E-Mail werden nicht akzeptiert.
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2. Die Bewerbung ist entsprechend der Vorgaben in den Teilnahmebedingungen zu gliedern und hat die nachgefragten Informationen in den jeweiligen Rubriken zu enthalten. Die Vergabestelle behält sich vor, nicht in den sachlich dafür vorgesehenen Rubriken enthaltene Informationen nicht zu berücksichtigen. Hinweise auf frühere Bewerbungen reichen zur Nachweisführung nicht aus.
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3. Unter „aktuell“ in Ziffer III.1. wird verstanden, dass das Ausstelldatum der jeweiligen Drittbescheinigung nicht älter als 6 Monate gerechnet vom Tag der Veröffentlichung im Amtsblatt der EU sein darf.
4. Die Verpflichtung zur Vorlage von Drittbescheinigungen entfällt, wenn und sofern ein vergleichbares Register nicht geführt wird bzw. eine Registrierung nicht erforderlich ist. Der Bewerber hat dies nachzuweisen und zu erläutern.
5. Im Sinne der vorherigen Ziffer 4 sind ausländische Bewerber angehalten, vergleichbare Drittbescheinigungen vorzulegen. Deren Gleichwertigkeit ist nachzuweisen. Es wird dahingehend eine erschöpfende Darstellung erwartet. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die gesamte Bewerbung in deutscher Sprache zu fassen ist, also auch die jeweiligen Nachweise und Anlagen. Sollte ein amtliches Dokument oder Referenzangaben etc. nicht in deutscher Sprache gefasst sein, so muss eine wörtliche Übersetzung eines vereidigten Dolmetschers vorgelegt werden.
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6. Ein Bewerber kann sich – auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft – beim Nachweis seiner Eignung auf die Fähigkeiten anderer Unternehmen beziehen („Eignungsleihe“):
a) Bieter, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen möchten (nicht möglich für die Zuverlässigkeit), müssen die Nachunternehmer, deren Eignung sie leihen, sofort benennen und haben die betreffenden Nachweise der Ziffern III.1.1. bis III.1.3. der Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag einzureichen, wobei sich die Vorlagepflicht auf den Leistungsteil beschränkt, für den der Nachunternehmer einstehen soll. Der Bewerber hat in diesem Fall nachzuweisen, dass ihm der Nachunternehmer die erforderlichen Mittel zur Verfügung stellt (z. B. durch Verpflichtungserklärung).
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b) Etwaige weitere Nachunternehmer (solche, die nicht zur Eignungsleihe genutzt werden) müssen im Teilnahmeantrag zunächst nicht namentlich benannt werden und die Nachweise gemäß Ziffern III.1.1. bis III.1.3. für die Nachunternehmer zunächst nicht eingereicht werden. Es muss nur der Fremdleistungsanteil angegeben werden.
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Die Vergabestelle behält sich allerdings vor, die sonstigen Bewerber/Bieter, die in die engere Wahl zur Teilnahme am weiteren Verfahren kommen und den Einsatz von Nachunternehmern vorsehen, vor Abschluss des Teilnahmewettbewerbs oder während des gesamten, weiteren Verfahrens aufzufordern, diese Nachunternehmer namentlich zu benennen und für deren Leistungsanteil die vorstehenden Nachweise vorzulegen
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7. Die Vergabestelle behält sich vor – ohne hierzu verpflichtet zu sein —, Erklärungen und Nachweise (auch im Bereich der Mindestbedingungen) nachzufordern. Außerdem wird sich vorbehalten, eine persönliche Vorstellung eines Bewerbers oder eine Besichtigung des Unternehmens des Bewerbers oder eines Referenzprojekts zu fordern, z. B. um die Eigenerklärungen auf deren Stichhaltigkeit zu überprüfen. Ein Anspruch des Bewerbers auf eine Nachforderung oder eine persönliche Vorstellung besteht nicht.
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8. Der Auftraggeber behält sich vor, Bewerbungen, die die Mindestbedingungen und/oder Ausschlussfristen nicht einhalten, ohne weitere Prüfung vom weiteren Verfahren auszuschließen.
9. Die Bewerber – bei Bewerbergemeinschaften jedes Mitglied einzeln – sind verpflichtet, eine Vertraulichkeitserklärung zu unterzeichnen; dazu hat der Bewerber das bereitgestellte Formular zu nutzen. Bewerber, die von der Eignungsleihe Gebrauch machen und entsprechende Nachunternehmen für die Eignungsleihe benennen, haben auch die unterzeichnete Vertraulichkeitserklärung des Eignungsleihgebers mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
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10. Fragen sind ausschließlich über die Bieterkommunikation der eVergabe zu stellen.
11. Wenn und soweit gesetzlich zugelassen, können Eignungskriterien auch durch Verwendung einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung nachgewiesen werden.
12. Aufgrund der Einstufung des Auftragsgegenstandes als kritische Infrastruktur macht die Vergabestelle von ihrem Recht nach § 41 SektVO Gebrauch und wird die vollständigen Vergabeunterlagen nur denjenigen Bietern zur Verfügung stellen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Nur mit dieser Maßnahme kann der Schutz der Vertraulichkeit von Informationen wirksam realisiert werden.
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B. Ermittlung der Unternehmen, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:
Die zur Angebotsabgabe aufzufordernden Unternehmen werden in einem dreistufigen Verfahren ermittelt:
1. Formale Prüfung,
2. Eignungsprüfung,
3. Begrenzung der Anzahl der Bewerber.
Für den Fall, dass die Anzahl der geeigneten Bewerber je Los die Zahl zehn überschreitet, erfolgt die Auswahl derjenigen zehn Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach folgendem Bewertungsschema:
Ermittlung der Gesamtanzahl der vom Bewerber eingereichten gültigen Referenzen gemäß III.1.3) a). Gewertet werden nur die im Formblatt 7.1 - Referenzen eingetragenen Referenzen, welche die jeweiligen Detail-Mindestanforderungen erfüllen. Diejenigen max. zehn Bewerber mit der höchsten Anzahl an gültigen eingereichten Referenzen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert.
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Sollte die Anzahl geeigneter Bewerber in einem Los hingegen weniger als drei betragen, behält sich der Auftraggeber vor, alle geeigneten Bewerber zur Teilnahme an der Angebots- und Verhandlungsphase aufzufordern. Der Auftraggeber darf in diesem Fall das Verfahren auch abbrechen und erneut beginnen.
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C. Angebotsverfahren und Vorgaben an die Auftragsvergabe:
Die konkreten Verfahrensbestimmungen des Angebotsverfahrens ergeben sich aus der Aufforderung zur Angebotsabgabe und den Angebotsbedingungen. Aus Gründen größtmöglicher Transparenz gibt die Vergabestelle gleichwohl vorab einige generelle Regelungen bekannt, auf deren Einhaltung allerdings kein Anspruch besteht. Im Rahmen der Angebotsaufforderung können deshalb Konkretisierungen und Änderungen erfolgen:
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1. Die für die losspezifischen Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert;
2. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen sowie des Angebotes erfolgt keine Kostenerstattung;
3. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen;
4. Im Falle von Angeboten, die sich – unter Zugrundelegung der Zuschlagskriterien – wirtschaftlich wesentlich schlechter als der Wettbewerb darstellen, kann sich der Auftraggeber bereits nach Erstangeboten dazu entschließen, den jeweiligen Bieter von weiteren Verhandlungen auszuschließen (Abschichtung). Es ist beabsichtigt, mit den nach Anwendung der Zuschlagskriterien auf die Erstangebote fünf bestplatzierten Bietern in Verhandlungen zu treten;
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5. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Gremien auf Seiten des Auftraggebers sowie der Erteilung der Baugenehmigung
6. Die Auftragsvergabe steht unter dem Vorbehalt einer von der Vergabestelle festzustellenden, wirtschaftlich vertretbaren Ausführung der Leistungen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2023/S 208-656311 (2023-10-23)