Bereitstellung und Betriebsführung von bis zu 170 Bettplätzen (Flexi-Heim-Standard) für wohnungslose Frauen mit Kindern

Landeshauptstadt München, Sozialreferat

Bereitstellung und Betriebsführung von bis zu 170 Bettplätzen für wohnungslose Frauen mit Kindern in Wohnungslosenunterkünften im Flexi-Heim-Standard

Deadline

Deadline 2026-10-19

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-09-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-09-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bereitstellung und Betriebsführung von bis zu 170 Bettplätzen (Flexi-Heim-Standard) für wohnungslose Frauen mit Kindern
Referenznummer: SOZ-2026-0006
Kurze Beschreibung:
Bereitstellung und Betriebsführung von bis zu 170 Bettplätzen für wohnungslose Frauen mit Kindern in Wohnungslosenunterkünften im Flexi-Heim-Standard
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen des Hotel- und Gaststättengewerbes und des Einzelhandels 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0000
Beschreibung der Beschaffung:
Auftragsgegenstand ist die Bereitstellung und der Betrieb von insgesamt bis zu 170 Bettplätzen zur Unterbringung wohnungsloser Frauen mit Kindern, welche von der*demselben oder verschiedenen Betreiber*innen in mehreren Wohnungslosenunterkünften im Flexi-Heim-Standard inklusive der Betriebsführung zur Verfügung gestellt werden. Dabei muss ein "Flexi-Heim" über mindestens 55 Bettplätze und darf höchstens über 100 Bettplätze verfügen. Die Bieter*innen und künftigen Betreiber*innen dieser Wohnungslosenunterkünfte werden vorliegend als Auftragnehmerin, gekürzt "die AN", bezeichnet. Durch Zuschlagserteilung kommt zwischen der AG und der jeweiligen AN ein Vertragsverhältnis zustande, dessen Inhalte die Leistungsbeschreibung (Teil A) inklusive der besonderen Vertragsbedingungen (Teil B) und aller Anlagen sind, sowie alle von der AN mit dem Angebot eingereichte Unterlagen. Das jeweilige bezuschlagte Objekt dient als vertragsgegenständlicher Erfüllungsort. Flexi-Heim: Bei einem Flexi-Heim handelt es sich um eine Form der Wohnungslosenunterkunft, bei der aufgrund der baulichen Gegebenheiten (es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das Objekt in Wohnraum umzuwandeln) die einzelnen Apartments jeweils über eine Wohnküche sowie einen eigenen Sanitärbereich verfügen. Daraus folgt, dass im Rahmen dieser Ausschreibung nur Bettplätze in abgeschlossenen Apartments angeboten werden können. D.h. eine Wohneinheit für eine Familie (Frau mit Kind(ern)) muss aus mindestens zwei Zimmern (Wohnküche und Schlafraum bzw. -räume) bestehen, die räumlich über eine Zwischentür miteinander verbunden sind und über einen direkt angeschlossenen privaten, voll ausgestatteten Sanitärbereich verfügen. Vertragslaufzeit und Leistungsbeginn: Der ausgeschriebene Dienstleistungsvertrag über die Bereitstellung und Betriebsführung der angebotenen Bettplätze im jeweiligen Objekt beginnt mit Zuschlagserteilung für die Dauer von zehn Jahren zu laufen. Der Leistungsbeginn, also der Beginn der Unterbringung der wohnungslosen Frauen mit Kindern in dem bezuschlagten Objekt, hat am 01.12.2026 oder am 01.01.2027 zu erfolgen. Voraussetzung hierfür ist die erfolgreiche Abnahme des Objektes durch Mitarbeiter*innen der LHM und die daraus resultierende Freigabe als betriebsbereite Wohnungslosenunterkunft. Anforderungen an die Lage des Flexi-Heims: Aufgrund der besonders vulnerablen Zielgruppe "Wohnungslose Frauen mit Kindern" und deren besonderer Bedürfnisse müssen nachfolgende Anforderungen an die Lage des angebotenen Flexi-Heims zwingend erfüllt sein: •Das Objekt muss sich im Stadtgebiet München befinden. •Es muss eine Haltestelle des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Umkreis von 500 Metern um das Objekt fußläufig auf öffentlichen Fußwegen zu erreichen sein. •Es muss ein Lebensmittelgeschäft im Umkreis von 500 Metern um das Objekt fußläufig auf öffentlichen Fußwegen zu erreichen sein. •Es muss eine Kindertagesstätte im Umkreis von 1.000 Metern um das Objekt fußläufig auf öffentlichen Fußwegen zu erreichen sein. •Grundschule und weiterführende Schulen müssen im Umkreis von 1.500 Metern um das Objekt fußläufig auf öffentlichen Fußwegen zu erreichen sein. Schleuse (Pfortenbereich): Aufgrund der besonders vulnerablen Zielgruppe werden neben der lückenlosen Umfriedung des Grundstückes auch an die Sicherung des Zugangs zum Gebäude hohe Anforderungen gestellt. Der Pfortenbereich ist derart auszugestalten, dass der Zutritt zum Gebäude ausnahmslos über eine rund-um-die-Uhr bewachte Schleuse möglich ist. Das bedeutet, dass durch zwei Eingangstüren mit Zwischenraum der Zutritt jeder Person zum Gebäude überwacht werden kann. Das Öffnen der Schleusentüren obliegt exklusiv dem Sicherheitspersonal an der Pforte, d.h. den Bewohner*innen wird kein Haustürschlüssel ausgehändigt. Für jeden belegten Bettplatz wird ein monatliches Bettplatzentgelt auf der Grundlage eines zwischen der AN und den Bewohnerinnen abgeschlossenen schriftlichen Beherbergungsvertrags entrichtet. Das Bettplatzentgelt schulden also ausschließlich nur die Untergebrachten. Das Bettplatzentgelt ist wesentlicher Bestandteil des Angebots und unterliegt einer Deckelung (siehe u.a. A.III. der Leistungsbeschreibung). Für weitere Einzelheiten wird auf die Leistungsbeschreibung samt Anlagen verwiesen.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Postleitzahl: 81669
Stadt: München
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Betriebsführungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung von Raumaufteilung und Raumnutzung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10.00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Gewaltschutzkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20.00
Preis
Preis (Gewichtung): 40.00
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Es handelt sich um ein offenes Verfahren. Nach Angebotsabgabe wird sowohl Eignung als auch das Angebot nach den bekanntgemachten Kriterien geprüft.
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-10-19 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Zusätzliche Informationen:
Die Entscheidung über eine etwaige Nachforderung trifft die Auftraggeberin. Dabei wird der vergaberechtliche Rahmen berücksichtigt.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Sie verpflichten sich für die Dauer der Auftragsausführung eine marktübliche Betriebshaftpflichtversicherung abzuschließen mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 Euro für Personenschäden und von mindestens 3.000.000 Euro für Sachschäden und von mindestens 100.000 Euro für Vermögensschäden, wobei die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Kalenderjahr betragen muss, bei einem in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens. Bitte bestätigen Sie die Verpflichtung mit "ja". Hinweis: Der Versicherungsnachweis ist bis spätestens Betriebsbeginn der Auftraggeberin vorzulegen und für die Aufnahme des Betriebes zwingend notwendig. Einzelheiten zur erforderlichen Versicherung ergeben sich auch aus der Leistungsbeschreibung.
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Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Mit dem Angebot ist bei der Auftraggeberin ein aktueller Handelsregisterauszug der Auftragnehmer*in (falls vorhanden) einzureichen.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Es gibt Anforderungen an bspw. Personal, welche aber erst nach Zuschlag nachgewiesen werden müssen. Daher wurde "noch nicht bekannt" bei den Anforderungen ausgewählt. Dies bezieht sich allein darauf, dass eine Einreichung noch nicht mit Angebotsabgabe erforderlich ist. Die Anforderungen ergeben sich aber bereits aus den Vergabeunterlagen.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: Insb. gelten die §§ 123 bis 126 GWB mittels Eigenerklärung

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landeshauptstadt München, Sozialreferat
Nationale Registrierungsnummer: 09162000-ZRE1000000-09
Postanschrift: Orleansplatz 11
Postleitzahl: 81667
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabestelle-soz@muenchen.de 📧
Telefon: 08923348580 📞
URL: https://vergabe.muenchen.de/ 🌏
Adresse des Käuferprofils: https://vergabe.muenchen.de/ 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://vergabe.muenchen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-1a0477e94c1-6417c7eb29e30f72 🌏
Teilnahme-URL: https://vergabe.muenchen.de/ 🌏
Elektronische Einreichung: Zulässig

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Nationale Registrierungsnummer: nicht bekannt
Postleitzahl: 80534
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
URL: https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/ueber_uns/zentralezustaendigkeiten/vergabekammer-suedbayern/ 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Um eine Korrektur des Vergabeverfahrens zu erreichen, kann ein Nachprüfungsverfahren bei der Vergabekammer geführt werden, solange durch den Auftraggeber ein wirksamer Zuschlag nicht erteilt ist. Ein Vertrag (Zuschlag) kann erst abgeschlossen werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bewerber/Bieter über den beabsichtigten Zuschlag gem. § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind. Es wird darauf hingewiesen, dass bei Beanstandungen im Hinblick auf das hiesige Vergabeverfahren die Bewerber/Bieter Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sie erkannt haben, gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen zu rügen haben und weiterhin Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung und/oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, von den Bewerbern/Bietern spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Abgabe der Teilnahmeanträge (Teilnahmefrist) oder Angebote (Angebotsfrist) gegenüber dem Auftraggeber zu rügen sind (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis Nr. 3 GWB), damit die Bewerber/Bieter für den Fall, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer anstreben können. Sofern der Auftraggeber einer Rüge nicht abhilft, kann der betreffende Bewerber/Bieter nur innerhalb von längstens 15 Kalendertagen nach Eingang der entsprechenden Mitteilung des Auftraggebers diesbezüglich ein Nachprüfungsverfahren vor der Vergabekammer einleiten (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-09-17+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 181-643666 (2026-09-17)