Die Stadt Schleswig vergibt einen Auftrag für den Betrieb der Touristinformation in Schleswig. Der Schwerpunkt besteht in der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Touristischen Marketings für die Stadt Schleswig einschließlich der notwendigen Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Information von Touristen vor Ort. Das Ziel der Ausschreibung ist die touristische Vermarktung der Stadt Schleswig als „historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei“ zur Hervorhebung des Standortes Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region, in Abstimmung mit der Auftraggeberin.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-06-26.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-05-26.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2023-05-26) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Touristeninformation
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Schleswig vergibt einen Auftrag für den Betrieb der Touristinformation in Schleswig. Der Schwerpunkt besteht in der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Touristischen Marketings für die Stadt Schleswig einschließlich der notwendigen Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Information von Touristen vor Ort.
Das Ziel der Ausschreibung ist die touristische Vermarktung der Stadt Schleswig als „historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei“ zur Hervorhebung des Standortes Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region, in Abstimmung mit der Auftraggeberin.
Die Stadt Schleswig vergibt einen Auftrag für den Betrieb der Touristinformation in Schleswig. Der Schwerpunkt besteht in der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Touristischen Marketings für die Stadt Schleswig einschließlich der notwendigen Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Information von Touristen vor Ort.
Das Ziel der Ausschreibung ist die touristische Vermarktung der Stadt Schleswig als „historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei“ zur Hervorhebung des Standortes Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region, in Abstimmung mit der Auftraggeberin.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Touristeninformation📦
Zusätzlicher CPV-Code: Marketing📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Schleswig-Holstein
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-05-26 📅
Einreichungsfrist: 2023-06-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-31 📅
Datum des Beginns: 2024-01-01 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 103-325633
ABl. S-Ausgabe: 103
Zusätzliche Informationen
I. Das gesamte Vergabeverfahren wird elektronisch abgewickelt. Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens wird ebenfalls nur noch in elektronischer Form erfolgen. Eine kostenlose Registrierung auf der Vergabeplattform: www.e-vergabe-sh.de ist für eine Bewerbung bzw. Angebotsabgabe zwingend notwendig. Nach der Registrierung muss sich der Bewerber mit der e-Vergabe-Plattform der GMSH verknüpfen.
II. Alle Fragen zu dem Vergabeverfahren sind per Email ausschließlich an die in Abschnitt I.3 genannten Stelle über die Vergabeplattform GMSH (siehe Abschnitt I.3) über www.e-vergabe-sh.de, z.H. Frau Denise Bauer (e-Vergabesystem oder E-Mail: denise.bauer@gmsh.de ) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist.
III. Rechtzeitig angeforderte zusätzliche Auskünfte werden unverzüglich, spätestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist erteilt.
IV. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich in elektronischer Form über das Vergabeportal GMSH (siehe Abschnitt I.3) unter https://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/ einzureichen.
V. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.
VI. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
VII. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
VIII. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt nicht.
IX. Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
X. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die vorgenannten Grundsätze gelten nicht für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
XI. Hinweis: Der Auftraggeber ist gem. § 63 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) berechtigt, ein Vergabeverfahren aufzuheben, wenn kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde oder andere schwerwiegende Gründe bestehen.
Für den Fall der Aufhebung des Vergabeverfahrens tragen Auftraggeber und Bewerber die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens entstandenen Kosten selbst.
I. Das gesamte Vergabeverfahren wird elektronisch abgewickelt. Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens wird ebenfalls nur noch in elektronischer Form erfolgen. Eine kostenlose Registrierung auf der Vergabeplattform: www.e-vergabe-sh.de ist für eine Bewerbung bzw. Angebotsabgabe zwingend notwendig. Nach der Registrierung muss sich der Bewerber mit der e-Vergabe-Plattform der GMSH verknüpfen.
II. Alle Fragen zu dem Vergabeverfahren sind per Email ausschließlich an die in Abschnitt I.3 genannten Stelle über die Vergabeplattform GMSH (siehe Abschnitt I.3) über www.e-vergabe-sh.de, z.H. Frau Denise Bauer (e-Vergabesystem oder E-Mail: denise.bauer@gmsh.de ) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist.
III. Rechtzeitig angeforderte zusätzliche Auskünfte werden unverzüglich, spätestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist erteilt.
IV. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich in elektronischer Form über das Vergabeportal GMSH (siehe Abschnitt I.3) unter https://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/ einzureichen.
V. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.
VI. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
VII. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
VIII. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt nicht.
IX. Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
X. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die vorgenannten Grundsätze gelten nicht für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
XI. Hinweis: Der Auftraggeber ist gem. § 63 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) berechtigt, ein Vergabeverfahren aufzuheben, wenn kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde oder andere schwerwiegende Gründe bestehen.
Für den Fall der Aufhebung des Vergabeverfahrens tragen Auftraggeber und Bewerber die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens entstandenen Kosten selbst.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Schleswig vergibt einen Auftrag für den Betrieb der Touristinformation in Schleswig. Der Schwerpunkt besteht in der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Touristischen Marketings für die Stadt Schleswig einschließlich der notwendigen Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Information von Touristen vor Ort.
Die Stadt Schleswig vergibt einen Auftrag für den Betrieb der Touristinformation in Schleswig. Der Schwerpunkt besteht in der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Touristischen Marketings für die Stadt Schleswig einschließlich der notwendigen Werbung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Information von Touristen vor Ort.
Das Ziel der Ausschreibung ist die touristische Vermarktung der Stadt Schleswig als „historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei“ zur Hervorhebung des Standortes Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region, in Abstimmung mit der Auftraggeberin.
Das Ziel der Ausschreibung ist die touristische Vermarktung der Stadt Schleswig als „historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei“ zur Hervorhebung des Standortes Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region, in Abstimmung mit der Auftraggeberin.
Im Rahmen des Auftrages sind folgende Leistungen von dem/der Auftragnehmer/-in zu erbringen:
1. Planungsfunktion
- Erarbeitung eines strategischen Handlungsrahmens zur Abstimmung mit der Auftraggeberin zur touristischen Weiterentwicklung der Stadt Schleswig
- Touristische Vermarktung der Stadt Schleswig -abgestimmt mit der Auftraggeberin und dem Fokus "Schleswig als historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei"- zur Hervorhebung des Standortes Stadt Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region
- Touristische Vermarktung der Stadt Schleswig -abgestimmt mit der Auftraggeberin und dem Fokus "Schleswig als historische Kulturstadt in der Welterberegion am Naturpark Schlei"- zur Hervorhebung des Standortes Stadt Schleswig als Wikingerstadt innerhalb der Region
- Mitarbeit beim Markenmanagement der Stadt Schleswig unter Berücksichtigung touristischer Belange
2. Interessenvertretungsfunktion (z.B. durch Einrichtung von Arbeitskreisen und Erstellung von Newslettern)
- Touristische Fachberatung für Politik und Verwaltung
- Vertretung der Stadt Schleswig in übergeordneten Verbänden und Vereinen nach vorheriger Abstimmung mit der Auftraggeberin
- Marktbeobachtung und Information der örtlichen Stakeholder über die Entwicklung der touristischen Marktgegebenheiten
- Zusammenarbeit einschließlich der Standort- und Produktentwicklung - a. mit der Stadt Schleswig und Ihren Einrichtungen; - b. mit anderen touristischen Partnern
- Binnenkommunikation und Mitgliedschaften - Mitgliedsbeiträge leistet die Auftraggeberin
3. Angebotsfunktion
- Sicherstellung der Öffnungszeiten der Touristinformation einschließlich Sicherstellung der telefonischen Erreichbarkeit mit Zusatzregelungen bei Großveranstaltungen
- Unterkunftsinformation- und vermittlung klassisch und online einschließlich Weiterentwicklung des Online-Marketings
- Erstellung und Vermarktung touristischer Produkte (Souvenirshop) auf eigene Rechnung mit Schwerpunkt Stadt Schleswig
- Ticketverkauf für örtliche Veranstaltungen, Stadtführungen, Kulturhaus, etc.
- Planung, Konzeption oder Unterstützung von Veranstaltungen in der Stadt Schleswig ggf. in Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren wie z. B. dem Stadtmanagement oder dem Kulturbüro und das Initiieren von Pauschal- und Gruppenangeboten
- Organisation von Stadtführungen einschließlich Qualifizierung der Stadtführer*innen; Organisation und Vermittlung von Ausflügen und Themenrundfahrten
- Touristische Standort- und Produktentwicklung in Zusammenarbeit mit den touristischen Partnern bzw. Leistungsträgern in der Stadt Schleswig zur stetigen Fortentwicklung des touristischen Angebotes mit stärkerer Gewichtung auf Kultur
- Betreuung der Vermieter*innen in der Stadt Schleswig sowie dem direkten Umland und Mitwirkung bei der Klassifizierung von Unterkünften in Bezug auf Qualitätsmanagement
4. Marketingfunktion
- Strategische Marketingplanung zur Abstimmung mit der Auftraggeberin auf Basis der konzeptionellen Grundlagen (s. auch Planungsfunktion)
- Aufstellen/Anbringen einer Straßen- und Wegekarte, Abgabe von Straßen- und Wegeverzeichnissen an Besucher*innen und Gäste z. B. in Form eines Kulturstadtplanes. Die technische Wartung der touristischen Schaukästen verbleibt bei der Stadt
- Erstellung von Print-Marketingprodukten, insbesondere kostenlose Abgabe von Straßen- und Wegeverzeichnissen, Prospekten und Druckerzeugnisse zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungen, ÖPNV, Unterkünfte in der Stadt und dem direkten Umland
- Betreuung und Weiterentwicklung des städtischen, touristischen Internetauftritts in Abstimmung mit der Stadt Schleswig
- Regionale und überregionale Pressearbeit, Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit einschl. sozialer Medien unter optimaler Einbeziehung lokaler Partner (z. B. Wikingertage, NORDEN-Festival, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Kulturhaus Auf der Freiheit und
- Regionale und überregionale Pressearbeit, Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit einschl. sozialer Medien unter optimaler Einbeziehung lokaler Partner (z. B. Wikingertage, NORDEN-Festival, Schleswig-Holsteinisches Landestheater, Kulturhaus Auf der Freiheit und
anderen Großveranstaltungen) sowie regionaler und überregionaler Vereine, Verbände und Kulturbüro
- Umsetzung der angeführten Marketingmaßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit unter Einbeziehung lokaler Partner*innen
- Implementierung neuer kreativer Maßnahmen zur touristischen Werbung
Die jeweils gültigen Mindestvoraussetzungen für eine vom DTV anerkannte Touristinformation sind zu erfüllen.
Beschreibung der Verlängerungen:
Einmalige Vertragsverlängerungsoption des Auftraggebers von 5 Jahren bis zum 31.12.2033.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Plessenstrasse 7, 24837 Schleswig.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder Registerauszug gleichwertiger Art, nicht älter als 6 Monate (nicht beglaubigte Kopie ist ausreichend),
-Eigenerklärung über wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bzw. ob und auf welche Art auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammengearbeitet werden soll,
- Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 f. des Gesetzes gegen
Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Nachweis einer Haftpflichtversicherung für Personenschäden in Höhe von 1.500.000 Euro und
sonstige Schäden in Höhe von 1.500.000 Euro;
- Eigenerklärung des Bewerbers über seinen Umsatz für vergleichbare Dienstleistungen in den letzten drei Geschäftsjahren (nur bezogen auf die Niederlassung, die die Dienstleistung erbringen wird).
Mindeststandards:
Verfügt der Bewerber zum Zeitpunkt des Teilnahmeantrags noch nicht über einen
entsprechenden Versicherungsschutz, ist es ausreichend, wenn er alternativ bestätigt, den Versicherungsschutz im Auftragsfall entsprechend abzuschließen bzw. aufzustocken.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Kurze Selbstdarstellung des Unternehmens (Unternehmensbeschreibung) mit Angabe der
Mitarbeiterzahl und der vorhandenen Spezialisierungen/Tätigkeitsschwerpunkte der vergangenen fünf Jahre [Gewichtung: 20 %].
2. Darstellung von Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität im Projektablauf unter Berücksichtigung der Termin- und Kostentreue vergleichbarer Projekte sowie des Risikomanagements [Gewichtung: 20 %].
3. Erfahrungsnachweis in Form einer Referenzliste der wesentlichen, in den letzten drei Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen:
a) im Bereich Betrieb von Tourist-Informationen [Gewichtung: 20 %],
b) im Bereich des touristischen Marketings [Gewichtung: 20 %].
(Bei jeder Referenz jeweils Angaben zu Auftraggebern, Auftragsgegenständen, Laufzeit, Auftragsvolumen.)
4. Benennung der vorgesehenen Projektverantwortlichen (Projektleiter) sowie der Projektbearbeiter mit Qualifikation und persönlichem Erfahrungsnachweis, insbesondere Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen [Gewichtung: 20 %].
4. Benennung der vorgesehenen Projektverantwortlichen (Projektleiter) sowie der Projektbearbeiter mit Qualifikation und persönlichem Erfahrungsnachweis, insbesondere Nachweis von Kenntnissen und Erfahrungen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen [Gewichtung: 20 %].
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bei Angebotsabgabe (noch nicht zwingend im Teilnahmeantrag erforderlich) hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft sowie ggf. einzusetzende Nachunternehmen jeweils eine unterschriebene schriftliche Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns nach dem Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 08.02.2019 - VGSH (GVOBI. Schl.-H. v. 28.02.2019, S. 40) einzureichen.
Bei Angebotsabgabe (noch nicht zwingend im Teilnahmeantrag erforderlich) hat der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft sowie ggf. einzusetzende Nachunternehmen jeweils eine unterschriebene schriftliche Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns nach dem Vergabegesetz Schleswig-Holstein vom 08.02.2019 - VGSH (GVOBI. Schl.-H. v. 28.02.2019, S. 40) einzureichen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Erklärungen und Nachweise im Teilnahmeantrag gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3 dienen der Auswahl der Bewerber am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien). Die Kriterien der Ziffern III.1.1 und III.1.2 sind sog. K.O.-Kriterien (Muss-Kriterien), bei deren Nichterfüllung der Bewerber zwingend vom Verfahren ausgeschlossen wird. Die Kriterien der Ziffer III.1.3 sind sog. Soll-Kriterien, die einer Bewertung zugänglich sind. Die Sollkriterien werden unterschiedlich gewichtet (siehe Ziffer III.1.3). Für jedes Kriterium werden 0-10 Punkte vergeben.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Erklärungen und Nachweise im Teilnahmeantrag gem. Ziffer III.1.1. bis III.1.3 dienen der Auswahl der Bewerber am Verhandlungsverfahren (Auswahlkriterien). Die Kriterien der Ziffern III.1.1 und III.1.2 sind sog. K.O.-Kriterien (Muss-Kriterien), bei deren Nichterfüllung der Bewerber zwingend vom Verfahren ausgeschlossen wird. Die Kriterien der Ziffer III.1.3 sind sog. Soll-Kriterien, die einer Bewertung zugänglich sind. Die Sollkriterien werden unterschiedlich gewichtet (siehe Ziffer III.1.3). Für jedes Kriterium werden 0-10 Punkte vergeben.
Die Einzelheiten der Bewertung sind in einem Bewertungsbogen dokumentiert. Der Bewertungsbogen kann über die Vergabeplattform GMSH (siehe Abschnitt I.3) über www.e-vergabe-sh.de abgerufen werden. Die drei erstplatzierten Bewerber werden zu den Vertragsverhandlungen eingeladen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Punktgleichheit gemäß dem Bewertungsbogen nach dem Losverfahren zu entscheiden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Einzelheiten der Bewertung sind in einem Bewertungsbogen dokumentiert. Der Bewertungsbogen kann über die Vergabeplattform GMSH (siehe Abschnitt I.3) über www.e-vergabe-sh.de abgerufen werden. Die drei erstplatzierten Bewerber werden zu den Vertragsverhandlungen eingeladen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Punktgleichheit gemäß dem Bewertungsbogen nach dem Losverfahren zu entscheiden.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-07-10 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate
I. Das gesamte Vergabeverfahren wird elektronisch abgewickelt. Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens wird ebenfalls nur noch in elektronischer Form erfolgen. Eine kostenlose Registrierung auf der Vergabeplattform: www.e-vergabe-sh.de ist für eine Bewerbung bzw. Angebotsabgabe zwingend notwendig. Nach der Registrierung muss sich der Bewerber mit der e-Vergabe-Plattform der GMSH verknüpfen.
I. Das gesamte Vergabeverfahren wird elektronisch abgewickelt. Die Kommunikation während des Ausschreibungsverfahrens wird ebenfalls nur noch in elektronischer Form erfolgen. Eine kostenlose Registrierung auf der Vergabeplattform: www.e-vergabe-sh.de ist für eine Bewerbung bzw. Angebotsabgabe zwingend notwendig. Nach der Registrierung muss sich der Bewerber mit der e-Vergabe-Plattform der GMSH verknüpfen.
II. Alle Fragen zu dem Vergabeverfahren sind per Email ausschließlich an die in Abschnitt I.3 genannten Stelle über die Vergabeplattform GMSH (siehe Abschnitt I.3) über www.e-vergabe-sh.de, z.H. Frau Denise Bauer (e-Vergabesystem oder E-Mail: denise.bauer@gmsh.de ) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist.
II. Alle Fragen zu dem Vergabeverfahren sind per Email ausschließlich an die in Abschnitt I.3 genannten Stelle über die Vergabeplattform GMSH (siehe Abschnitt I.3) über www.e-vergabe-sh.de, z.H. Frau Denise Bauer (e-Vergabesystem oder E-Mail: denise.bauer@gmsh.de ) zu richten. Alle Fragen und Antworten zur Ausschreibung werden in einem Frage-Antwortkatalog erfasst, der ständig unter www.e-vergabe-sh.de unter der Ausschreibung einsehbar ist.
III. Rechtzeitig angeforderte zusätzliche Auskünfte werden unverzüglich, spätestens sechs Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist erteilt.
IV. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich in elektronischer Form über das Vergabeportal GMSH (siehe Abschnitt I.3) unter https://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/ einzureichen.
V. Teilnahmeanträge, die nach Ablauf der Bewerbungsfrist eingehen, werden von der Wertung ausgeschlossen.
VI. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
VI. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende, formell fehlerhafte oder unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern oder aufzuklären. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung oder Aufklärung/Erläuterung von Unterlagen.
VII. Die Vergabestelle behält sich vor, zu jedem Zeitpunkt des Verfahrens erneut in die Eignungsprüfung einzutreten.
VIII. Eine Erstattung von Kosten/Aufwendungen für die Erstellung der Teilnahmeanträge und die Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt nicht.
IX. Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
IX. Nur die nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten und zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerber erhalten die Vergabeunterlagen. Die Bewerber haben keinen Anspruch auf Auswahl zur Aufforderung der Angebotsabgabe und Erhalt der Vergabeunterlagen.
X. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung abzugeben,
- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die vorgenannten Grundsätze gelten nicht für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren. Die vorgenannten Grundsätze gelten nicht für Mehrfachbewerbungen als Nachunternehmer.
XI. Hinweis: Der Auftraggeber ist gem. § 63 Abs. 1 Vergabeverordnung (VgV) berechtigt, ein Vergabeverfahren aufzuheben, wenn kein wirtschaftliches Ergebnis erzielt wurde oder andere schwerwiegende Gründe bestehen.
Für den Fall der Aufhebung des Vergabeverfahrens tragen Auftraggeber und Bewerber die ihnen im Rahmen des Vergabeverfahrens entstandenen Kosten selbst.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Postort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 431-988-4542📞
E-Mail: vergabekammer@wimi.landsh.de📧
Fax: +49 431-988-4702 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Quelle: OJS 2023/S 103-325633 (2023-05-26)
Ergänzende Angaben (2023-06-09) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Marketing📦
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-01-11) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 3 065 925 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge