Betrieb einer Spielstube in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende am Standort Trier

Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion

Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, den Betrieb der Spielstube in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende Trier zu vergeben. Ziel der Ausschreibung ist der Abschluss eines Vertrages mit einem Wirtschaftsteilnehmer, der die in der Leistungsbeschreibung konkretisierten Betreuungsleistungen qualitätsgesichert, kinderschutzorientiert und betriebsschonend erbringt. Die Spielstube soll als kinderfreundlicher Ort ausgestaltet werden, an dem Kinder und Jugendliche spielen, lernen, an organisierten Aktivitäten teilnehmen, Kontakte knüpfen und sich in einem geschützten Rahmen ausdrücken können. Dabei stehen insbesondere die Wiederherstellung von Normalität, die Förderung sozialer, sprachlicher, motorischer und psychosozialer Entwicklung sowie ein sensibler und interkulturell akzeptierender Umgang mit den Kindern im Vordergrund. Die Zielgruppe setzt sich aus bis zu 42 Nationen zusammen. Die Betreuung soll geprägt sein von einem sensiblen und empathischen Miteinander, in dem jedes Kind in seiner individuellen Situation abgeholt und gefördert wird. Aus diesem Grund ist interkulturelle Akzeptanz hierbei von besonderer Bedeutung. Ebenfalls spielt die Heranführung an die deutsche Sprache eine besondere Rolle.

Deadline

Deadline 2026-07-16

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-06-15 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-06-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betrieb einer Spielstube in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende am Standort Trier
Referenznummer: EU-05/2026
Kurze Beschreibung:
Das Land Rheinland-Pfalz beabsichtigt, den Betrieb der Spielstube in der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende Trier zu vergeben. Ziel der Ausschreibung ist der Abschluss eines Vertrages mit einem Wirtschaftsteilnehmer, der die in der Leistungsbeschreibung konkretisierten Betreuungsleistungen qualitätsgesichert, kinderschutzorientiert und betriebsschonend erbringt. Die Spielstube soll als kinderfreundlicher Ort ausgestaltet werden, an dem Kinder und Jugendliche spielen, lernen, an organisierten Aktivitäten teilnehmen, Kontakte knüpfen und sich in einem geschützten Rahmen ausdrücken können. Dabei stehen insbesondere die Wiederherstellung von Normalität, die Förderung sozialer, sprachlicher, motorischer und psychosozialer Entwicklung sowie ein sensibler und interkulturell akzeptierender Umgang mit den Kindern im Vordergrund. Die Zielgruppe setzt sich aus bis zu 42 Nationen zusammen. Die Betreuung soll geprägt sein von einem sensiblen und empathischen Miteinander, in dem jedes Kind in seiner individuellen Situation abgeholt und gefördert wird. Aus diesem Grund ist interkulturelle Akzeptanz hierbei von besonderer Bedeutung. Ebenfalls spielt die Heranführung an die deutsche Sprache eine besondere Rolle.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Betreuungsleistungen in Kinderkrippen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: EU-05/2026
Beschreibung der Beschaffung:
Die zu beschaffende Dienstleistung umfasst den Betrieb einer Spielstube für ca. 70 Kinder und Jugendliche im Alter von 2,5 bis 14 Jahren in altersgemischten Gruppen. In der Aufnahmeeinrichtung sind Familien mit schulpflichtigen Kindern im Regelfall für bis zu 3 Monate untergebracht, Familien mit Kindern unter sechs Jahren verbleiben maximal 6 Monate in der Aufnahmeeinrichtung. Die Erreichbarkeit der Eltern ist durchgängig gewährleistet. Der Leistungsbeginn ist frühestens für den 01.01.2027 vorgesehen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwei Jahre. Der Vertrag verlängert sich nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit automatisch maximal zweimal um jeweils weitere 24 Monate, sofern der Auftraggeber nicht vier Monate vor Ablauf der jeweiligen Laufzeit schriftlich kündigt. Die Maximallaufzeit beträgt sechs Jahre.
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Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 3
Postleitzahl: 54290
Stadt: Trier
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Trier, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer: 72 Monate
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 400.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungskonzepts
Qualitätskriterium (Gewichtung): 600.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-07-16 12:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-07-16 12:01:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 60 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eröffnungstermin: 2026-07-16 12:01:00 📅
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-07-09 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende Nachweise zur Eignung nachzufordern.
Vergabekriterien
Art der festen Zahl: Fester Wert (insgesamt)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherungsdeckung mit folgenden Deckungssummen: o Für Sach- und Personenschäden mit min. 10.000.000 EUR Deckungssumme pauschal. o Für Vermögensschäden mit min. 1.000.000 EUR Deckungssumme pauschal. o Insbesondere müssen Schäden gem. Landes- und Bundesdatenschutzgesetz bis 250.000 EUR, der Verlust von Schlüssel und Codekarten bis 250.000 EUR, der Verlust beweglicher Sachen bis 250.000 EUR sowie Bearbeitungs-/ Tätigkeitsschäden bis 250.000 EUR abgedeckt sein oder o Einreichung einer Eigenerklärung, dass im Auftragsfall ggf. bestehende Unterdeckungen an die oben aufgeführten Deckungssummen angepasst werden und der Nachweis dieser Anpassung dem Auftraggeber innerhalb von 4 Wochen nach Zuschlagserteilung vorgelegt wird.
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Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Bonitätsnachweis oder Unternehmensauskunft einer Wirtschaftsauskunftei (z.B. Creditreform) oder gleichwertiger Nachweis einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus dem Land, in dem der Bieter angemeldet ist (nicht älter als 6 Monate), aus welchem eine Risikoklasse/Ausfallwahrscheinlichkeit zweifelsfrei ablesbar ist. Mindestanforderung: Nachweis einer Risikoklasse nicht höher als III (entspricht einer Ausfallwahrscheinlichkeit von maximal 1,5 %). Hinweis: Eigenerklärungen oder Auskünfte der Hausbank erfüllen diese Anforderung nicht.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis einer (1) Referenz über den Betrieb eines pädagogischen Betreuungsangebots für Kinder und Jugendliche aus den vergangenen 3 Jahren (nicht älter als 2022). Die Referenz muss zwingend folgendes beinhalten: - Angabe des Referenzgebers - Angabe des Ansprechpartners - Angabe der Kontaktdaten des Ansprechpartners - Angabe des Referenzzeitraums - Kurze Beschreibung des Projekts Hierzu ist die Anlage 08 - Referenztemplate vollständig ausgefüllt dem Angebot beizulegen Die anzugebende Referenz muss mindestens zwei von drei der folgenden inhaltlichen Mindestanforderungen erfüllen und gilt daher nur dann als in ihrer Komplexität vergleichbare Leistung, wenn diese: - psychosoziale Versorgung / Betreuung geflüchteter Menschen im Sinne der gemäß der Leistungsbeschreibung auszuführenden Aufgaben (psychosoziales Versorgungsangebot oder Identifizierung von besonderen Schutzbedarfen) beinhaltet, die an einer Landes-, Kommunal- oder Beratungseinrichtung für Asylsuchende und/oder Geflüchtete erbracht wurde, - mindestens über eine Zeitdauer von 12 Monaten bestanden hat oder seit mindestens 12 Monaten ungekündigt besteht, - Erfahrung in der Durchführung von Beratungsgesprächen mit Unterstützung durch Sprachmittlung haben. Die Referenzprojekte werden hinsichtlich des Projektinhaltes dahingehend überprüft, ob sie mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar sind.
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Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zum Nachweis der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung muss ein Nachweis vorgelegt werden, dass der Bieter im Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist (Handelsregisterauszug, nicht älter als 1 Jahr).
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Zusätzlich zu den nationalen Ausschlussgründen gelten sämtliche in den Vergabeunterlagen genannten Ausschlussgründe, insbesondere die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion
Nationale Registrierungsnummer: 065194940
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 3
Postleitzahl: 54290
Postort: Trier
Region: Trier, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: poststelle@add.rlp.de 📧
Telefon: +49 6519494-0 📞
Fax: +49 6519494-170 📠
URL: https://add.rlp.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYCYKN1/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYCYKN1 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://landesverwaltung.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPDYYCYKN1 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXPDYYCYKN1#
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz
Nationale Registrierungsnummer: 06131162234
Postleitzahl: 55116
Postort: Mainz
Region: Mainz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die ausschreibende Stelle weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag vor der Vergabekammer nur zulässig ist, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Auf die Regelungen in §§ 160, 161 GWB wird ausdrücklich hingewiesen.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-15+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 114-410362 (2026-06-15)