Biotoptypenkartierung für den Landkreis Lüchow-Dannenberg

Landkreis Lüchow-Dannenberg

Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt eine grundlegende Aktualisierung der vorliegenden und im Kreisgebiet erhobenen Biotopkartierungen im Zeitraum 22.01.2024 bis 31.12.2025.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-11-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-10-16.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-10-16 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Kurze Beschreibung:
Der Landkreis Lüchow-Dannenberg beabsichtigt eine grundlegende Aktualisierung der vorliegenden und im Kreisgebiet erhobenen Biotopkartierungen im Zeitraum 22.01.2024 bis 31.12.2025.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Lüchow-Dannenberg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Lüchow-Dannenberg
Postanschrift: Königsberger Str. 10
Postleitzahl: 29439
Postort: Lüchow (Wendland)
Kontakt
Internetadresse: http://luechow-dannenberg.de 🌏
E-Mail: kommunalaufsicht@luechow-dannenberg.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E12817981 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E12817981 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-10-16 📅
Einreichungsfrist: 2023-11-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-10-20 📅
Datum des Beginns: 2024-01-22 📅
Datum des Endes: 2025-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 203-638778
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
1) Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Kontaktstelle vor Angebotsabgabe schriftlich darauf hinzuweisen, 2) Die vorstehend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von allen Bietern*innen oder den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. d. h., dass im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied zwingend ein Fragebogen auszufüllen sowie alle geforderten Nachweise einzureichen, 3) Sofern der*die Bieter*in eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er*sie sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Fragebogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird, 4) Beabsichtigt der*die Bieter*in, Teilleistungen an Nachunternehmer zu vergeben, sind Art und Umfang der Leistungen über das entsprechende Formular im Rahmen des Angebotes anzugeben. Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine Verpflichtungserklärung nach § 36 Absatz 1 VgV vor Zuschlagserteilung vorzulegen, in der sich die benannten Unterauftragnehmer verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den*die Bieter*in die erforderliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich weiterhin vor, Eignungsnachweise auch für Nachunternehmen abzufordern, 5) Erfüllt der*die Bieter*in selbst nicht alle Eignungsvoraussetzungen und bedient sich deswegen der Kapazitäten anderer Unternehmen („Eignungsleihe“), so muss er dessen Eignung bereits mit dem Angebot nachweisen, die geforderten Eignungsnachweise – soweit er*sie sich auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft – und eine entsprechende Verpflichtungserklärung einreichen, dass ihm*ihr die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen, 6) Auf der Internetseite www.subreport.de werden zu dieser Ausschreibung bei Bedarf Unterlagen aktualisiert bzw. Fragen und Antworten zum download bereitgestellt. Registrierte Bieter*innen werden auf Änderungen automatisch hingewiesen. Es obliegt nicht registrierten Bietern*innen, sich regelmäßig zu informieren und die entsprechenden Informationen abzurufen, 7) Fragen können über Subreport/Kommunikation eingereicht werden, 8) Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bieter*innen nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder zeitlichen Erwägungen unvollständige Angebote vom Vergabeverfahren ausschließen, 9) Der*die Bieter*in (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 0.01 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Auftrag beinhaltet eine vollflächige Biotopkartierung sowie eine selektive Erfassung der gesetzlich geschützten Biotope gemäß Bundes- und Landesrecht.
Er basiert auf den Leistungen: GIS-gestützter Auswertung vorhandener Geodaten und vor-Ort-Kartierungen. Der Erfassungsraum beträgt ca. 34.310 ha mit ca. 14.340 Flächen insgesamt (davon ca. 15.203 ha mit ca. 4.780 Flächen Offenland). Innerhalb des Erfassungsraums befinden sich etwa 720 bereits verzeichnete geschützte Biotope, welche neu zu erfassen sind.
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Hauptanlass des Auftrags ist die Grünlanderfassung - im Wesentlichen die Kartierung von mesophilem Grünland, Feuchtgrünland und Streuobstbeständen.
Weitere Leistungen sind Dokumentationen (Fotos d. geschützten Biotope und Kurzbericht) sowie die Verarbeitung der erhobenen Felddaten in einem Eingabeprogramm.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 0.01 EUR 💰

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
[1.] Juristische Personen fügen den Unterlagen einen Nachweis über die Eintragung ins Handelsregister bei (§ 44 Abs. 1 VgV).
[2.] Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist – bezogen auf den Auftrag – mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (§ 47 VgV).
[3.] Der Bieter bzw. die Bieterin hat eine Erklärung abzugeben, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB vorliegen.
[4.] Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung eine Abfrage beim bundesweiten Wettbewerbsregister durchzuführen. Der*die Bietende erklärt sich bereit mit der Angebotsabgabe, die hierfür benötigten Angaben zu liefern (§ 6 Abs. 1 WRegG).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
[1.] Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zu einer bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung zu erbringen (§ 45 Abs. 1, Nr. 3 bzw. Abs. 4, Nr. 2 VgV).
Mindeststandards:
zu [1.] Deckungssummen: 1.000.000 EUR für Personenschäden, 500.000 EUR für Sachschäden und sonstige Schäden
Technische und berufliche Fähigkeiten:
[1.] Angabe der Personen die für die Erbringung der Dienstleistung tatsächlich verantwortlich sind mit folgenden Angaben:
Kurze Darstellung des beruflichen Lebenslaufs (Name, Fachrichtung der Ausbildung, Nachweis der Qualifikation, Kurzdarstellung relevanter, persönlicher Referenzen)
[2.] Angabe der zur Verfügung stehenden Technik. Der Bieter bzw. die Bieterin hat im Fragebogen eine Erklärung abzugeben, dass die nachfolgend aufgelisteten Programme im Büro zur Verfügung stehen, und von den Personen, die für die Erbringung der Dienstleistung tatsächlich verantwortlich sind, bedient werden können:
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-Ein Geoinformationssystem (z.B. ArcGIS, QGis)
-technische Voraussetzung zur Luftbildinterpretation
[3.] Nachweis von mindestens zwei vergleichbaren Referenzen. Mit der Angabe von: Bezeichnung der Referenz, Kurzbeschreibung sowie Umfang der erbrachten Leistungen, Auftraggeber/Auftraggeberin und Ansprechperson mit Telefonnummer und E-Mailadresse, Ort der Ausführung, Auftragsvolumen, Laufzeit, vertragliche Bindung.
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Mindeststandards:
Zu [1.] Es ist die Projektleitung und stellvertretende Projektleitung mit nachfolgender Qualifikation vorzustellen:
-Studium Landschaftsplanung, Geografie, Fernerkundung, Ökologie, Umweltplanung, Umweltmanagement, Vegetationskunde, Geobotanik, Umweltnaturwissenschaften oder vergleichbar
-Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung in der Biotoptypenkartierung
Zu [3.] Für alle Referenzen:
-Die Referenzen wurde für einen öffentlichen Auftraggeber/Auftraggeberin erbracht
-Die Leistungen müssen grundsätzlich abgeschlossen sein oder mindestens zu 75% abgeschlossen sein. Das Datum der Übergabe darf max. 7 Jahre, ab Datum der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung zurückliegen
-Die Referenzen beinhalten die Bestimmung/Kartierung von unterschiedlichen Biotyptypen/Vegetationstypen
-Die Referenzen beinhalten die Aufarbeitung von Daten über GIS-Systeme
-Die bearbeitete Fläche muss mindestens 5 000 ha betragen

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2024-01-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-11-15 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität und Plausibilität Personalkonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Terminplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Kostenkriterium (Name): Gesamthonorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 60 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle Lüchow-Dannenberg
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E12817981 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Unternehmens Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler, so hat es unverzüglich die Kontaktstelle vor Angebotsabgabe schriftlich darauf hinzuweisen,
2) Die vorstehend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise sind von allen Bietern*innen oder den Mitgliedern der Bietergemeinschaft vorzulegen. d. h., dass im Falle einer Bietergemeinschaft ist von jedem Mitglied zwingend ein Fragebogen auszufüllen sowie alle geforderten Nachweise einzureichen,
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3) Sofern der*die Bieter*in eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss er*sie sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Fragebogen einschließlich Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird,
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4) Beabsichtigt der*die Bieter*in, Teilleistungen an Nachunternehmer zu vergeben, sind Art und Umfang der Leistungen über das entsprechende Formular im Rahmen des Angebotes anzugeben. Auf Verlangen des Auftraggebers ist eine Verpflichtungserklärung nach § 36 Absatz 1 VgV vor Zuschlagserteilung vorzulegen, in der sich die benannten Unterauftragnehmer verpflichten, im Falle der Auftragsvergabe an den*die Bieter*in die erforderliche Mittel zur Verfügung zu stellen. Der Auftraggeber behält sich weiterhin vor, Eignungsnachweise auch für Nachunternehmen abzufordern,
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5) Erfüllt der*die Bieter*in selbst nicht alle Eignungsvoraussetzungen und bedient sich deswegen der Kapazitäten anderer Unternehmen („Eignungsleihe“), so muss er dessen Eignung bereits mit dem Angebot nachweisen, die geforderten Eignungsnachweise – soweit er*sie sich auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens beruft – und eine entsprechende Verpflichtungserklärung einreichen, dass ihm*ihr die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen,
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6) Auf der Internetseite www.subreport.de werden zu dieser Ausschreibung bei Bedarf Unterlagen aktualisiert bzw. Fragen und Antworten zum download bereitgestellt. Registrierte Bieter*innen werden auf Änderungen automatisch hingewiesen. Es obliegt nicht registrierten Bietern*innen, sich regelmäßig zu informieren und die entsprechenden Informationen abzurufen,
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7) Fragen können über Subreport/Kommunikation eingereicht werden,
8) Der Auftraggeber behält sich vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene bzw. fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bieter*innen nachzufordern. Ein Anspruch auf eine derartige Handhabung besteht nicht. Insbesondere kann der Auftraggeber aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder zeitlichen Erwägungen unvollständige Angebote vom Vergabeverfahren ausschließen,
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9) Der*die Bieter*in (einschließlich eventueller Nachunternehmer) darf keinen Eintrag im Wettbewerbsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131152943 📞
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
Quelle: OJS 2023/S 203-638778 (2023-10-16)