Dienstleistungen von Ingenieurbüros

Stadt Landau in der Pfalz

Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Planung der Infrastruktur im Entwicklungsgebiet Estienne et Foch in Landau in der Pfalz. Die Stadt Landau in der Pfalz hat für die ehemals militärisch genutzten Flächen im Süden des Stadtgebietes und die Bahnbrachen westlich der Bahnlinie Landau - Pirmasens eine städtebauliche Rahmenplanung beschlossen. Der gesamte Bereich wird einer neuen Entwicklung im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zugeführt. Die Entwicklungsmaßnahme "Landau Koversion-Süd" beeinhaltet dabei u. a. die ehemals militärisch genutzte Doppelkaserne Estienne et Foch mit einer Größenordnung von ca. 24 ha. Das Kasernenareal liegt unmittelbar an der Cornichonstraße und erstreckt sich bis zur Bahntrasse Landau/Pirmasens. Im Osten wird es durch die Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofes, im Westen durch die Hartmannstraße begrenzt. Die Stadt Landau beabsichtigt, diese Flächen entsprechend dem Rahmenplan in die städtbauliche Gesamtplanung zu integrieren. Als Nutzungsabsichten sind im Wesentlichen Wohnnutzung und gemischte Nutzungen vorgesehen. Die Gesamtentwicklungszeit für das Gelände wird für einen Zeitraum von ca. 17 Jahren prognostiziert. Gegenstand dieses Ausschreibungsverfahrens sind die Planungen der Erschließung des Geländes. Diese beinhalten die Planung der Verkehrsanlagen sowie die Planung der Entwässerungseinrichtungen. Die beiden Planungsbereiche werden getrennt von der Stadt Landau in der Pfalz als Auftraggeber der Leistungen für Verkehrsanlagen und dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) als Auftraggeber für die Entwässerungseinrichtungen beauftragt. Hierbei ist auch eine Beauftragung an unterschiedliche Ingenieurbüros möglich. Bei der Planung sind folgende Rahmenbedigungen zu beachten: Planung der Verkehrsanlagen: Im Rahmen der Planung der Verkehrsanlagen sind mit Ausnahme der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) alle Leistungsphasen der HOAI sowie die örtliche Bauüberwachung zu erbringen. Die Beauftragung ist dabei in folgenden Stufen vorgesehen: Stufe 1: Grundlagenermittlung und Vorplanung; Stufe 2: Entwurfsplanung und Ausführungsplanung; Stufe 3: Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe; Stufe 4: Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation sowie Örtliche Bauüberwachung. Die im Rahmen der ersten Beauftragungsstufe zu erbringenden Leistungen erstrecken sich über das gesamte Erschließungsgelände von ca. 24 ha. Die nachfolgenden Stufen werden dann zeitlich gestaffelt lediglich für den ersten Enwicklungabschnitt beauftragt. Der Auftraggeber behält sich dabei vor, die Planungen für die jeweiligen Stufen und Entwicklungsabschnitte separat (auch an unterschiedliche Büros) zu vergeben. Planung der Entwässerungseinrichtungen: Die abwassertechnische Erschließung muss auf die Entwicklung des Gebietes in mehreren Entwicklungsabschnitten abgestimmt sein. Der Kanalbau muss sinnvoll in den Schritten der übrigen Entwicklung ausgeführt werden können, ohne dass allzu große Anfangsinvestitionen erforderlich sind. Das Gebiet ist generell im Trennsystem zu entwässern. Abweichend davon kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, einzelne Entwicklungsbschnitte im Mischsystem zu entwässern und an das vorhandene Mischwassersystem anzuschließen. Der Nachweis der Wirtschaftlichkeit ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Regenwasser kann in den nahe gelegenen Birnbach eingeleitet werden. Vor der Einleitung sind jedoch Rückhaltebecken anzuordnen, die naturnah zu gestalten sind. Optional soll die Ableitung von Regenwasser in den ca. 500 m entfernten Ostparkweiher über eine Druckleitung untersucht werden. Die hydraulische Leistungsfähigkeit des Vorfluters ist nachzuweisen. Landschaftsplanerische Arbeiten sind jedoch nicht Gegenstand des Auftrages. Der hydraulische Nachweis von Regen- und Mischwasserkanälen ist mit dem Programm Hystem-Extran zu führen. Bei Nutzung der vorhandenen Mischwasserkanäle ist das bestehende Netz bis zur nächsten Entlastung nachzuweisen. Die Netzdaten des Bestandes werden in digitaler Form übergeben. Die Planungsdaten sind auch in digitaler Form vorzulgen. ISYBAU, Hystem-Extran, dxf. Für eventuelle Einleitungen in den Birnbach ist eine Genehmigungsplanung erforderlich.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2009-05-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2009-04-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2009-04-17 Auftragsbekanntmachung
2010-03-09 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2009-04-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Volltext:
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Planung der Infrastruktur im Entwicklungsgebiet Estienne et Foch in Landau in der Pfalz. Die Stadt Landau in der Pfalz hat für die ehemals militärisch genutzten Flächen im Süden des Stadtgebietes und die Bahnbrachen westlich der Bahnlinie Landau - Pirmasens eine städtebauliche Rahmenplanung beschlossen. Der gesamte Bereich wird einer neuen Entwicklung im Rahmen einer städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme zugeführt. Die Entwicklungsmaßnahme "Landau Koversion-Süd" beeinhaltet dabei u. a. die ehemals militärisch genutzte Doppelkaserne Estienne et Foch mit einer Größenordnung von ca. 24 ha. Das Kasernenareal liegt unmittelbar an der Cornichonstraße und erstreckt sich bis zur Bahntrasse Landau/Pirmasens. Im Osten wird es durch die Brachfläche des ehemaligen Güterbahnhofes, im Westen durch die Hartmannstraße begrenzt. Die Stadt Landau beabsichtigt, diese Flächen entsprechend dem Rahmenplan in die städtbauliche Gesamtplanung zu integrieren. Als Nutzungsabsichten sind im Wesentlichen Wohnnutzung und gemischte Nutzungen vorgesehen. Die Gesamtentwicklungszeit für das Gelände wird für einen Zeitraum von ca. 17 Jahren prognostiziert. Gegenstand dieses Ausschreibungsverfahrens sind die Planungen der Erschließung des Geländes. Diese beinhalten die Planung der Verkehrsanlagen sowie die Planung der Entwässerungseinrichtungen. Die beiden Planungsbereiche werden getrennt von der Stadt Landau in der Pfalz als Auftraggeber der Leistungen für Verkehrsanlagen und dem Entsorgungs- und Wirtschaftsbetrieb Landau (EWL) als Auftraggeber für die Entwässerungseinrichtungen beauftragt. Hierbei ist auch eine Beauftragung an unterschiedliche Ingenieurbüros möglich. Bei der Planung sind folgende Rahmenbedigungen zu beachten: Planung der Verkehrsanlagen: Im Rahmen der Planung der Verkehrsanlagen sind mit Ausnahme der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung) alle Leistungsphasen der HOAI sowie die örtliche Bauüberwachung zu erbringen. Die Beauftragung ist dabei in folgenden Stufen vorgesehen: Stufe 1: Grundlagenermittlung und Vorplanung; Stufe 2: Entwurfsplanung und Ausführungsplanung; Stufe 3: Vorbereitung der Vergabe und Mitwirkung bei der Vergabe; Stufe 4: Bauoberleitung, Objektbetreuung und Dokumentation sowie Örtliche Bauüberwachung. Die im Rahmen der ersten Beauftragungsstufe zu erbringenden Leistungen erstrecken sich über das gesamte Erschließungsgelände von ca. 24 ha. Die nachfolgenden Stufen werden dann zeitlich gestaffelt lediglich für den ersten Enwicklungabschnitt beauftragt. Der Auftraggeber behält sich dabei vor, die Planungen für die jeweiligen Stufen und Entwicklungsabschnitte separat (auch an unterschiedliche Büros) zu vergeben. Planung der Entwässerungseinrichtungen: Die abwassertechnische Erschließung muss auf die Entwicklung des Gebietes in mehreren Entwicklungsabschnitten abgestimmt sein. Der Kanalbau muss sinnvoll in den Schritten der übrigen Entwicklung ausgeführt werden können, ohne dass allzu große Anfangsinvestitionen erforderlich sind. Das Gebiet ist generell im Trennsystem zu entwässern. Abweichend davon kann es wirtschaftlich sinnvoll sein, einzelne Entwicklungsbschnitte im Mischsystem zu entwässern und an das vorhandene Mischwassersystem anzuschließen. Der Nachweis der Wirtschaftlichkeit ist dabei von besonderer Bedeutung. Das Regenwasser kann in den nahe gelegenen Birnbach eingeleitet werden. Vor der Einleitung sind jedoch Rückhaltebecken anzuordnen, die naturnah zu gestalten sind. Optional soll die Ableitung von Regenwasser in den ca. 500 m entfernten Ostparkweiher über eine Druckleitung untersucht werden. Die hydraulische Leistungsfähigkeit des Vorfluters ist nachzuweisen. Landschaftsplanerische Arbeiten sind jedoch nicht Gegenstand des Auftrages. Der hydraulische Nachweis von Regen- und Mischwasserkanälen ist mit dem Programm Hystem-Extran zu führen. Bei Nutzung der vorhandenen Mischwasserkanäle ist das bestehende Netz bis zur nächsten Entlastung nachzuweisen. Die Netzdaten des Bestandes werden in digitaler Form übergeben. Die Planungsdaten sind auch in digitaler Form vorzulgen. ISYBAU, Hystem-Extran, dxf. Für eventuelle Einleitungen in den Birnbach ist eine Genehmigungsplanung erforderlich.
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Ort der Leistung
Landau in der Pfalz, Kreisfreie Stadt 🏙️
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungsauftrag
Verordnung: Europäische Gemeinschaften, mit GPA-Beteiligung
Originalsprache: Deutsch 🗣️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Angebotsart: Gesamtangebot
Art des öffentlichen Auftraggebers: Körperschaften
Haupttätigkeit: Allgemeine öffentliche Verwaltung

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Landau in der Pfalz
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontakt
Internetadresse: www.landau.de 🌏

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2009-04-18 📅
Empfangsdatum: 2009-04-17 📅
Absendedatum: 2009-04-17 📅
Einreichungsfrist: 2009-05-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer (Legacy): 108924-2009
ABl. S-Ausgabe: 75/2009

Objekt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Quelle: OJS 2009/S 075-108924 (2009-04-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2010-03-09)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2010-03-11 📅
Absendedatum: 2010-03-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer (Legacy): 71900-2010
ABl. S-Ausgabe: 49/2010
Verweist auf Bekanntmachung: 108924-2009

Objekt
Zuschlagsdetails
Erteilter Auftrag: Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag vergeben wurde BIT Consult GmbH, Geschäftsführer: Thomas SchneiderFriolzheimer Straße 370499 StuttgartDEUTSCHLANDTel. +49 71169330883Fax +49 71169330899
Quelle: OJS 2010/S 049-071900 (2010-03-09)