Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN) beabsichtigt die Vergabe der Durchführung von Qualitätstests in Fahrzeugen und an Haltestellen des straßengebundenen ÖPNV im gesamten Gebiet des Zweckverbandes Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN). Der Auftrag beinhaltet die Bereitstellung einer Auswertungssoftware durch den Auftragnehmer zur Nutzung durch den Auftraggeber. Neben dieser Grundleistung wird eine Option zur Verlängerung der Grundleistung ausgeschrieben.
Auftragsbekanntmachung (2026-04-20) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Durchführung von Qualitätstests in Fahrzeugen und an Haltestellen im Gebiet des ZVBN
Referenznummer: V-6582-QT
Kurze Beschreibung:
“Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN) beabsichtigt die Vergabe der Durchführung von Qualitätstests in Fahrzeugen und an Haltestellen des...”
Kurze Beschreibung
Der Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH (VBN) beabsichtigt die Vergabe der Durchführung von Qualitätstests in Fahrzeugen und an Haltestellen des straßengebundenen ÖPNV im gesamten Gebiet des Zweckverbandes Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN).
Der Auftrag beinhaltet die Bereitstellung einer Auswertungssoftware durch den Auftragnehmer zur Nutzung durch den Auftraggeber. Neben dieser Grundleistung wird eine Option zur Verlängerung der Grundleistung ausgeschrieben.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Marktforschung📦 Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Zusammen mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) hat die Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH ein Konzept für das...”
Beschreibung der Beschaffung
Zusammen mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) hat die Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen GmbH ein Konzept für das Qualitätsmanagement entwickelt, welches Verfahren und Instrumente der Qualitätssicherung beschreibt. Ein zentrales Element sind Qualitätstests in Fahrzeugen und an Haltestellen. Die Durchführung der Qualitätstests soll durch einen externen Auftragnehmer erfolgen.
Die Erhebungsfahrten finden in den Jahren 2027 und 2028 im Gebiet des ZVBN statt. Das Gebiet umfasst die kreisfreien Städte Bremen, Bremerhaven, Delmenhorst und Oldenburg sowie die Landkreise Ammerland, Diepholz, Oldenburg, Osterholz, Verden und Wesermarsch. Das Volumen umfasst 1.140 Qualitätstests in Fahrzeugen und 2.109 Qualitätstests an Haltestellen im Gebiet des ZVBN pro Jahr. Die Stichprobenauswahl und Verteilung der Qualitätstests ist ausführlich in den Vergabeunterlagen beschrieben.
Die Erhebungen sind elektronisch mit geeigneten mobilen Endgeräten durchzuführen. Die Fragebögen werden vom Auftragnehmer auf Basis von Vorgaben des Auftraggebers digitalisiert. Der Auftragnehmer wird verpflichtet, die Ergebnisse der Erhebungsfahrten zu prüfen und in einer Datenbank zu speichern. Die geprüften Ergebnisse werden dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt. Teil der Ausschreibung ist darüber hinaus die Bereitstellung einer Auswertungssoftware durch den Auftragnehmer. Die Auswertungssoftware ist direkt mit der beim Auftragnehmer gespeicherten Datenbank der Erhebungsergebnisse zu verknüpfen.
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Zusätzliche Informationen:
“#Besonders auch geeignet für:other-sme#”
Ort der Leistung: Bremen, Kreisfreie Stadt🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2027-01-01 📅
Datum des Endes: 2028-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätskriterium
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 70
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅ Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-05-29 18:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-06-04 10:30:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 49
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Im Rahmen einer Eigenerklärung ist mitzuteilen, ob eine Eintragungspflicht besteht. Auf gesondertes Verlangen des AG ist ein Auszug aus dem Berufsregister...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Im Rahmen einer Eigenerklärung ist mitzuteilen, ob eine Eintragungspflicht besteht. Auf gesondertes Verlangen des AG ist ein Auszug aus dem Berufsregister für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft vorzulegen. Dieser darf nicht älter als drei Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Eingangs der elektronischen Aufforderung des AG zur Vorlage des Auszugs sein.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Im Rahmen einer Eigenerklärung ist mitzuteilen, ob eine Eintragungspflicht besteht. Auf gesondertes Verlangen des AG ist ein Auszug aus dem Handelsregister...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Im Rahmen einer Eigenerklärung ist mitzuteilen, ob eine Eintragungspflicht besteht. Auf gesondertes Verlangen des AG ist ein Auszug aus dem Handelsregister für den Bieter bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft vorzulegen. Dieser darf nicht älter als drei Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt des Eingangs der elektronischen Aufforderung des AG zur Vorlage des Auszugs sein.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Nachweis des Bieters, dass er über eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1.500.000 € jeweils für Personen-, Sach-...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Nachweis des Bieters, dass er über eine Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 1.500.000 € jeweils für Personen-, Sach- und Vermögensschäden verfügt (Vorlage der Versicherungspolice). Die Anforderungen werden auch dann als erfüllt anerkannt, wenn eine Deckungssumme von mindestens 4,5 Mio. Euro pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden nachgewiesen wird. Gleiches gilt, für eine pauschale Deckungssumme für zwei der drei abzudeckenden Schadensgruppen, sofern diese mindestens 3 Mio. Euro beträgt und zugleich die dritte Schadensgruppe mit einer Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. Euro versichert ist (bspw. Deckungssumme mindestens 3 Mio. Euro pauschal für Personen- und Sachschäden und gesonderte Deckungssumme von mindestens 1,5 Mio. Euro für Vermögensschäden). Alternativ hat der Bieter sich zu verpflichten, im Auftragsfalle eine solche für die Vertragsdauer inkl. Gewährleistungszeit abzuschließen (die Verpflichtungserklärung erfolgt auf dem Formblatt 2.1 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen)); für diesen Fall ist die Bestätigung eines Versicherers vorzulegen, dass dieser zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung für den Bieter bereit ist.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Eigenerklärung des Bieters zu seinen Gesamtumsätzen (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (die Erklärung erfolgt auf dem Formblatt 2.2...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Eigenerklärung des Bieters zu seinen Gesamtumsätzen (netto) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (die Erklärung erfolgt auf dem Formblatt 2.2 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen)). Die Bieter haben zum Beleg ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit ihrem Angebot durch die Eigenerklärung einen Mindestjahresumsatz in Höhe von netto 400.000 Euro für jedes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft in der Summe einen Mindestjahresumsatz in Höhe von netto 400.000 Euro für jedes der letzten drei Geschäftsjahre nachweisen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Eigenerklärung des Bieters zu den anteiligen Jahresumsätzen für mit dem Vergabegegenstand vergleichbare Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Eigenerklärung des Bieters zu den anteiligen Jahresumsätzen für mit dem Vergabegegenstand vergleichbare Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (die Erklärung erfolgt auf dem Formblatt 2.2 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen)). Die Bieter haben zum Beleg ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit mit ihrem Angebot durch die Eigenerklärung einen anteiligen Mindestjahresumsatz in Höhe von im Durchschnitt netto 100.000 Euro für jedes der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre für mit dem Vertragsgegenstand vergleichbare Leistungen nachzuweisen. Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft in der Summe einen anteiligen Mindestjahresumsatz in Höhe von im Durchschnitt netto 100.000 Euro für jedes der letzten drei Geschäftsjahre nachweisen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Eigenerklärung des Bieters über die durchschnittliche jährliche Anzahl seiner Mitarbeiter insgesamt und bezogen auf das auftragsgegenständliche...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Eigenerklärung des Bieters über die durchschnittliche jährliche Anzahl seiner Mitarbeiter insgesamt und bezogen auf das auftragsgegenständliche Geschäftsfeld jeweils in den letzten drei Jahren. Der Bieter muss in jedem der letzten drei Jahre mindestens 5 Vollzeitkräfte dauerhaft beschäftigt haben – als Vollzeitstelle wird eine Stelle mit wöchentlicher Arbeitszeit von mindestens 35 Stunden anerkannt; Teilzeitstellen sind entsprechend umzurechnen (die Erklärung erfolgt auf dem Formblatt 2.3 (siehe Teil III) der Vergabeunterlagen). Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft in der Summe die geforderte Mindestanzahl an Vollzeitkräften vorweisen können.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Angaben von Namen und Qualifikation der für die Leistungserbringung vorgesehenen Führungskräfte (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung). Die...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Angaben von Namen und Qualifikation der für die Leistungserbringung vorgesehenen Führungskräfte (Projektleitung und stellvertretende Projektleitung). Die Erklärung erfolgt auf dem Formblatt 2.3 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen). Von der im vorstehenden Eignungskriterium zur durchschnittlichen jährlichen Belegschaft geforderten Mindestzahl an Mitarbeiter/innen (5 Vollzeitkräfte) müssen mindestens 2 Führungskräfte gewesen sein. Bei Bietergemeinschaften reicht es aus, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft in der Summe die Mindestanzahl an Führungskräften vorweisen können.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Vorlage einschlägiger Referenzen über in den letzten fünf Jahren durchgeführte Erhebungsfahrten im straßengebundenen ÖPNV und SPNV sowie Vorlage...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Vorlage einschlägiger Referenzen über in den letzten fünf Jahren durchgeführte Erhebungsfahrten im straßengebundenen ÖPNV und SPNV sowie Vorlage einschlägiger Referenzen über in den letzten drei Jahren durchgeführte Haltestellentests und Angaben zur Anzahl des jeweils eingesetzten Erhebungspersonals unter Verwendung des Formblatts 2.4.1 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen). Der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft muss mindestens eine Referenz einer vollständig durchgeführten Erhebung (Qualitätstests in Fahrzeugen und/oder Kundenzufriedenheitsbefragungen in Fahrzeugen des ÖPNV und/oder andere Verfahren zur Messung der Dienstleistungsqualität in Fahrzeugen) für einen Aufgabenträger und/oder eine Verbundorganisation mit einem Wert von über 125.000 Euro (netto), verbunden mit einer vollständig elektronisch gestützten Erhebung, nachweisen. Die Referenz darf nicht älter als Juni 2021 sein. Noch nicht abgeschlossene Referenzprojekte müssen vor dem 01.01.2026 begonnen worden sein, um als Referenz gewertet werden zu können.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
“Vorlage einschlägiger Referenzen über in den letzten fünf Jahren durch den Bieter bzw. ein Mitglied der Bietergemeinschaft ausgelieferte oder zur Ntzung...”
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
Vorlage einschlägiger Referenzen über in den letzten fünf Jahren durch den Bieter bzw. ein Mitglied der Bietergemeinschaft ausgelieferte oder zur Ntzung bereitgestellte Software für Auswertungen von Qualitätserhebungen. Der Referenznachweis ist unter Verwendung des Formblatts 2.4.2 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen) zu führen. Die Referenz darf nicht älter als Juni 2021 sein. Noch nicht abgeschlossene Referenzprojekte über bereitgestellte Software müssen vor dem 01.01.2026 begonnen worden sein, um als Referenz gewertet werden zu können; Referenzen über ausgelieferte Software werden unter der Voraussetzung, dass die Auslieferung vor Angebotsabgabe erfolgt ist, gewertet. Der Bieter muss über mindestens eine Referenz einer genutzten bzw. bereitgestellten Auswertungssoft-ware im genannten Zeitraum verfügen können.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Bietende haben die Formblätter 3.3 (Erklärung zur Einhaltung des Bremischen Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue, Sozialstandards und Wettbewerb bei...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Bietende haben die Formblätter 3.3 (Erklärung zur Einhaltung des Bremischen Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue, Sozialstandards und Wettbewerb bei öffentlicher Auf-tragsvergabe vom 24.11.2009 in der aktuell geltenden Fassung) sowie Formblatt 4 (Einwilligung in Datenverarbeitung) und Formblatt 5 (Eigenerklärung zu einem Bezug zu Russland nach Art. 5 k) VO (EU) 833/2014) ausgefüllt vorzulegen. Detaillierte hinweise zu den Bedingungen sind in Teil I.1 "Hinweise zur Angebotsabgabe" der Vergabeunterlagen beschrieben.
“Es gelten die gesetzlichen und in der geltenden Vergabeverordnung geregelten Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB; § 57 Abs. 1 VgV).
Des Weiteren hat der...”
Es gelten die gesetzlichen und in der geltenden Vergabeverordnung geregelten Ausschlussgründe (§§ 123, 124 GWB; § 57 Abs. 1 VgV).
Des Weiteren hat der Bieter nachzuweisen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG, § 21 Abs. 3 AEntG und § 98c AufenthG gegen ihn bestehen.
Der Nachweis über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne der §§ 123, 124 GWB sowie gemäß § 19 Abs. 3 MiLoG, § 21 Abs. 3 AEntG und § 98c AufenthG erfolgt durch Eigenerklärung unter Verwendung von Formblatt 3.2 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen). Bei Bietergemeinschaften wird das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auch individuell für jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft geprüft; gegen kein Mitglied der Bietergemeinschaft dürfen Ausschlussgründe bestehen. Für die Prüfung hat jedes Mitglied die vorgenannte Eigenerklärung unter Verwendung von Formblatt 3.2 (siehe Teil III der Vergabeunterlagen) abzugeben.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Bremen – Die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung
Nationale Registrierungsnummer: 696c2a9f-ed47-4015-b458-47abafaaa1e2
Postanschrift: Contrescarpe 72
Postleitzahl: 28195
Postort: Bremen
Region: Bremen, Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de📧
Telefon: +49 42136159796📞 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Auf die Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Nachprüfungsantrages zur Vergabekammer gemäß §§ 160 GWB wird hingewiesen, namentlich auf die Regelung des § 160 Abs. 3 GWB, die folgenden Wortlaut hat:
„(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Der Nachprüfungsantrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB).
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Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Quelle: OJS 2026/S 077-272729 (2026-04-20)