Entsorgung von Strahlschutt (120116*) sowie Waschwasser (120196*) im Zuge der Korrosionsschutzsanierung an der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn

Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal

Im Zuge der Baumaßnahme Erneuerung des Korrosionsschutz an der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn (ein mehr als 100 Jahre altes Stahltragwerk)
werden im 1. Teilbauabschnitt (Widerlager Süd bis Mitte Bauwerk 12) ca. 3.500 t Strahlschutt,
durch das Trockenstrahlverfahren, sowie 140m³ Waschwasser entstehen. Der Strahlschutt sowie das Waschwasser sind belastet mit Blei, Asbest, Pak und anderen ge-
fährlichen Stoffen, die dann zu entsorgen sind.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-08-28. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-07-20.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-07-20 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-07-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste
Referenznummer: 3804W-235.03/1005/2242
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Baumaßnahme Erneuerung des Korrosionsschutz an der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn (ein mehr als 100 Jahre altes Stahltragwerk) werden im 1. Teilbauabschnitt (Widerlager Süd bis Mitte Bauwerk 12) ca. 3.500 t Strahlschutt, durch das Trockenstrahlverfahren, sowie 140m³ Waschwasser entstehen. Der Strahlschutt sowie das Waschwasser sind belastet mit Blei, Asbest, Pak und anderen ge- fährlichen Stoffen, die dann zu entsorgen sind.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Abwasser- und Abfallbeseitigungs-, Reinigungs- und Umweltschutzdienste 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen im Zusammenhang mit radioaktiven, giftigen, medizinischen und gefährlichen Abfällen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Steinburg 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Nord-Ostsee-Kanal
Postanschrift: Schleuseninsel 2
Postleitzahl: 24159
Postort: Kiel
Kontakt
Internetadresse: https://www.wsa-nord-ostsee-kanal.wsv.de/ 🌏
E-Mail: wsa-nord-ostsee-kanal@wsv.bund.de 📧
Telefon: +49 431-36030 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=529501 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=529501 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-07-20 📅
Einreichungsfrist: 2023-08-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-25 📅
Datum des Beginns: 2024-06-01 📅
Datum des Endes: 2027-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 141-451546
ABl. S-Ausgabe: 141

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge der Baumaßnahme Erneuerung des Korrosionsschutz an der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn (ein mehr als 100 Jahre altes Stahltragwerk)
werden im 1. Teilbauabschnitt (Widerlager Süd bis Mitte Bauwerk 12) ca. 3.500 t Strahlschutt,
durch das Trockenstrahlverfahren, sowie 140m³ Waschwasser entstehen. Der Strahlschutt sowie das Waschwasser sind belastet mit Blei, Asbest, Pak und anderen ge-
fährlichen Stoffen, die dann zu entsorgen sind.
Weitere Angaben, siehe Leistungsbescheibung.
Es sind insgesamt ca. 3.500to Strahlschutt sowie 140m³ Waschwasser zu entsorgen. Der Strahlschutt und das Waschwasser sind durch Blei, Asbest, PAK und andere gefährliche Stoffe belastet. Eine Bestimmung der Deponieklasse konnte nicht durchgeführt werden, da der verdünnte
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Eluatwert nur nach den Strahlarbeiten eindeutig bestimmt werden kann. Es ist von einer Zuordnung in DK II und DKIII auszugehen.
Für die Verbringung des Schuttes seitens des AG werden die Transportkosten vom Brückenstandort (Südseite 5, Hochdonn) in die Wertung der Angebote wie folgt einfließen:
Es wird ein Betrag von 0,39€ je km und to für den Strahlschutt, sowie 0,39€ je km und m³ für das Waschwasser als Pauschale für die Entfernung vom Entsorgungsort (Südseite 5, Hochdonn) bis zum Verbringungsort (Deponieort) des Auftragnehmers angesetzt. Siehe auch Pkt. 2.3 der Leistungsbeschreibung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Der Strahlschutt fällt an der Eisenbahnhochbrücke Hochdonn, Südseite 5, 25172 Hochdonn an. Die Verbringung des Strahlschuttes an den Deponiestandort wird durch den Auftraggeber organsisiert.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Mindeststandards:
Siehe Punkt 2.4 der Leistungsbeschreibung
Der Bieter hat zum Nachweis der Fachkunde/Leistungsfähigkeit folgende Angaben im Angebot
zu bringen:
- Zulassung über die Entsorgung des angegebenen Abfalles
- Art der Verwertung/Deponierung
- Standort des Bieters/Unternehmen und Standort der Deponie
- Aufnahmekapazität
- Fremdüberwachung/Labor
- Zertifizierung, Nachweise, fachliche Eignung-Präqualifikation
- Öffnungszeiten Büro und Deponie
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Siehe Punkt 2.4 der Leistungsbeschreibung. Die geforderten Nachweise und Leistungen sind als Mindeststandard zur möglichen Leistungserfüllung zu verstehen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-10-16 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-08-28 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=529501 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt - Vergabekammer des Bundes -
Postanschrift: Villemombler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-9499561 📞
Fax: +49 228-9499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Vergabenachprüfungsanträge gegen die Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, sind nach §160 (3), Nr. 4 GWB nur
innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung beim Bieter/Bewerber zulässig.
Nach GWB §160 Abs.3 Nr. 1-3:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1.
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber
dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbun
oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden
Quelle: OJS 2023/S 141-451546 (2023-07-20)