Erbringung von Planungsleistungen (TGA) für den Neubau der Grundschule "Geschwister Scholl" in 14712 Rathenow als dreizügige Schule im Sinne einer Compartmentschule

Stadt Rathenow

Mit dieser Ausschreibung erfolgt die Vergabe von Ingenieurleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) (§ 53 ff. HOAI 2021) für den Neubau einer 3-geschossigen Grundschule (3-zügig) mit einem Untergeschoss. Die Schule soll im Sinn einer Compartmentschule organisiert und in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet werden. Im Rahmen eines offenen Realisierungswettbewerbes in zwei Phasen über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg wurde ein Preisträger ermittelt. Das Ergebnis ist eine Grundschule, die als windmühlenartiger, dreiflügeliger Baukörper konzipiert wird. Bauweise: Holz-Hybrid in Kombination mit Beton. Im Untergeschoss, der Bodenplatte und den Treppenhäusern ist der Einsatz von CO2 reduziertem Beton vorgesehen. Die Geschossdecken sind als STB-Decken auf Holzrippen geplant. Das Gebäude besteht zum größten Teil aus einer Holzkonstruktion vorgefertigter Elemente. Auf dem begrünten Dach der Schule soll eine PV-Anlage ihren Platz finden. BGF / BRI: 7.900 m2 / 34.060 m3 Kostenschätzung: Nettobausummen KG 300 - 13.271.000,00 EUR; KG 400 - 3.743.000,00 EUR Projektziele: Nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise. Optimierung des Vorfertigungsgrades. Wirtschaftliche Tragwerkslösung. Sicherstellung von Schall-, Brand- und Feuchteschutzanforderungen.

Deadline

Deadline 2026-07-21

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-06-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Erbringung von Planungsleistungen (TGA) für den Neubau der Grundschule "Geschwister Scholl" in 14712 Rathenow als dreizügige Schule im Sinne einer Compartmentschule
Referenznummer: 032/2026
Kurze Beschreibung:
Mit dieser Ausschreibung erfolgt die Vergabe von Ingenieurleistungen für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) (§ 53 ff. HOAI 2021) für den Neubau einer 3-geschossigen Grundschule (3-zügig) mit einem Untergeschoss. Die Schule soll im Sinn einer Compartmentschule organisiert und in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet werden. Im Rahmen eines offenen Realisierungswettbewerbes in zwei Phasen über den Vergabemarktplatz des Landes Brandenburg wurde ein Preisträger ermittelt. Das Ergebnis ist eine Grundschule, die als windmühlenartiger, dreiflügeliger Baukörper konzipiert wird. Bauweise: Holz-Hybrid in Kombination mit Beton. Im Untergeschoss, der Bodenplatte und den Treppenhäusern ist der Einsatz von CO2 reduziertem Beton vorgesehen. Die Geschossdecken sind als STB-Decken auf Holzrippen geplant. Das Gebäude besteht zum größten Teil aus einer Holzkonstruktion vorgefertigter Elemente. Auf dem begrünten Dach der Schule soll eine PV-Anlage ihren Platz finden. BGF / BRI: 7.900 m2 / 34.060 m3 Kostenschätzung: Nettobausummen KG 300 - 13.271.000,00 EUR; KG 400 - 3.743.000,00 EUR Projektziele: Nachhaltige und ressourcenschonende Bauweise. Optimierung des Vorfertigungsgrades. Wirtschaftliche Tragwerkslösung. Sicherstellung von Schall-, Brand- und Feuchteschutzanforderungen.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 032/2026
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet
Beschreibung der Beschaffung:
Ingenieurleistungen - Technische Gebäudeausrüstung (TGA) gemäß der HOAI in den LPH 1 bis 9 (stufenweise Beauftragung, 1. Leistungsstufe LPH 1-4, 2. Leistungsstufe LPH 5-6) sowie Besondere Leistungen. LPH 1: Grundlagenermittlung Abstimmung mit Objektplanung, Abstimmung Nutzeranforderungen LPH 2: Vorplanung, für Wärmeerzeugung, Lüftungskonzept und Elektroversorgung, Abstimmung Trassenführung, Vorabstimmung Brandschutz, Kostenschätzung, Terminplanung LPH 3: Entwurfsplanung Berechnung Heiz-/Kühllasten, Beleuchtungskonzept, Sicherheitsbeleuchtung, Netzwerk-/IT-Konzept, Durchbruchsplanung LPH 4: Genehmigungsplanung Brandschutzrelevante Nachweise, Abstimmung mit Behörden LPH 5: Ausführungsplanung Montageplanung, Schaltschrankkonzepte, Leitungsabschottungen, Kollisionsprüfung, Deckenspiegel, LPH 6: Mitwirkung bei der Vergabe Erstellen von Leistungsverzeichnissen, Wartungsanforderungen LPH 7: Mitwirkung Vergabe Angebotsprüfung, Preisspiegel, Bietergespräche, Vergabevorschlag LPH 8: Objektüberwachung und Dokumentation Bauüberwachung TGA, Terminüberwachung, Qualitätskontrolle, Inbetriebnahmen, Funktionsprüfungen, Abnahmen LPH 9: Objektbetreuung Besondere Leistungen: Konzept der Brandmeldeanlage - ALG 5 - Leerrohrplanung - ALG 4 - Jalousiesteuerung - ALG 8 - Revisionsunterlagen - ALG 1-8 - Überwachen Mängelbeseitigung - ALG 1-8 Die Beauftragung erfolgt stufenweise in 4 Leistungsstufen, wobei die 1. Leistungsstufe die Leistungsphasen 1-4, die 2. Leistungsstufe die Leistungsphase 5, die 3. Leistungsstufe die Leistungsphasen 6-8 und die 4. Leistungsstufe die Leistungsphase 9 enthält. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung ab der 2. Leistungsstufe besteht nicht. Voraussetzung für die weitere Beauftragung ist, dass die Termine der beauftragten Leistungsstufen eingehalten werden und die Finanzierung des gesamten Bauvorhabens durch den Auftraggeber gesichert ist.
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Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Ziel ist die Planung eines Null-Emissions-Gebäudes mit einem hohen Recyclinganteil.
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Klimaschutz
Postanschrift: Grundschule "Geschwister Scholl"
Postleitzahl: 14712
Stadt: Rathenow
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Havelland 🏙️
Dauer des Qualifizierungssystems
Unbestimmte Dauer
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-07-21 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 59 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-07-13 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Es gelten die gestzlichen Bestimmungen gem. § 56 VgV. Der AG wird die fristgerecht eingegangenen Angebote auf Vollständigkeit, fachliche und rechnerische Richtigkeit prüfen, § 56 Abs. 1 VgV. Soweit sich daraus ergibt, dass Angebote unvollständig sind, behält sich der AG das Recht vor, die betroffenen Bieter nach pflichtgemäßem Ermessen aufzufordern, die entsprechenden Unterlagen innerhalb einer kurzen, für alle Bieter einheitlichen Frist (Nachforderungsfrist) nachzureichen (§ 56 Abs. 4 VgV). Die Aufforderung zur Nachreichung von Unterlagen erfolgt nur für fristgerecht abgegebene Angebote. Erfolgt keine Nachforderung, werden unvollständige Angebote ausgeschlossen, § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV. Das Recht zur Nachforderung von Unterlagen begründet indes keine Verantwortung des AG für die Vollständigkeit der Angebote. Haftungsansprüche aus einer fahrlässig versäumten Nachforderung von Unterlagen sind ausgeschlossen. Jeder Bieter bleibt für die Vollständigkeit seines Angebots allein verantwortlich. Liegen dem AG die geforderten Unterlagen und Informationen auch nach Ablauf der Nachforderungsfrist nicht vor, wird das Angebot vom Vergabeverfahren ausgeschlossen, vgl. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV.
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Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Punkte, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Erklärung zu beschäftigten Arbeitskräfte (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Projektteam: Mit dem Angebot ist der Projektleiter und dessen Stellvertreter zu benennen sowie das gesamte Projektteam für alle Anlagegruppen mit den entsprechenden Aufgaben- und Bearbeitungsfeldern vorzustellen. Die Qualifizierungen und Fachkompetenzen sind für alle Projektteammitglieder entsprechend der übertragenden Aufgabe nachzuweisen und mit dem Angebot vorzulegen. Fachwissen: Es ist die Erfahrung im Umgang mit Schulbauten und Holz- bzw. Hybridbauten nachzuweisen.
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Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Gewerbeanmeldung etc. (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Der Nachweis über die Berechtigung zur Berufsausübung, ist mit dem Angebot entweder durch die Eintragung in einem Beruf- oder Handelsregister dieses Staates oder auf andere Weise nachzuweisen.
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Eignungskriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Ggf. Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer / Eignungsleihe (sofern zutreffend) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Ggf. Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer / Eignungsleihe (sofern zutreffend)
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestens 1 vergleichbares Projekt in Größe und Komplexität mit folgenden Mindestanforderungen und Angaben ist mit dem Angebot einzureichen: - Neubau eines Bildungsbau als Geschossbau - mindestens 2-geschossig - BGF mindestens 1.000 m2 - Bearbeitete Leistungsphasen (HOAI): 2 - 8 - Leistungszeitraum: Planungsbeginn ab 2016, Abschluss LPH 8 (HOAI) spätestens in 2026 - Angabe von Baukosten netto, Honorarzone, erbrachte Leistungsphasen, Auftraggeber und Kontaktdaten, Verortung Sofern, das Referenzprojekt nicht mindestens die Anlagengruppen 1, 2 und 5 beinhaltet ist die Benennung mehrerer Referenzprojekte für diese Anlagengruppen unter Berücksichtigung der vorgenannten Mindestanforderungen erforderlich.
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Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (Auf Anforderung der Vergabestelle; Mittels Dritterklärung): Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung Erklärung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung,
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Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Versicherungsbestätigung Haftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Als Beleg der erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers oder Bieters ist mit dem Angebot folgender Nachweis vorzulegen: Nachweis einer entsprechenden Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von mindestens 3.000.000 Euro, für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens 2.000.000 Euro.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: siehe Architektenvertrag
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verpflichtung zum Russland-Embargo: Nach der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentliche Aufträge und Konzessionen seit dem 09. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst Personen oder Unternehmen, die unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftreten oder mittelbar, mit mehr als 10% gemessen am Auftragswert, als dem in Rede stehenden Auftrag beteiligt sind.
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Gem. § 124 (2) GWB bleiben §§ 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz - SchwarzArbG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes, nach § 21 Arbeitnehmer-Entsendegesetz (Arbeitnehmer-Entsendegesetz - AEntG) oder nach § 19 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz - MiLoG), nach § 21 des Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetzes oder nach § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. L S. 2959) unberührt und können einen Ausschluss des Unternehmen zur Folge haben.
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Gem. § 123 (1) Nr. 1 GWB wird ein Unternehemen ausgeschlossen, wenn ein Verstoß gegen § 129 (Bildung krimineller Vereinigungen) oder § 129b (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland) des Strafgesetzbuchs vorliegt.
Gem. § 123 (1) Nr. 1 GWB wird ein Unternhemen ausgeschlossen, wenn ein Verstoß gegen § 129a (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b (Kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland) des Strafgesetzbuchs vorliegt.
Gem. § 123 (1) Nr. 2, 3 und 9 GWB wird ein Unternehemen ausgeschlossen, wenn ein Verstoß gegen § 261 (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte) vorliegt und gegen § 89c (Terrorismusfinanzierung) des Strafgesetzbuchs oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen.
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Gem. § 123 (1) Nr. 4 und 5 GWB wird ein Unternehemen ausgeschlossen, wenn ein Verstoß gem. § 263 (Betrug) und § 264 (Subventionsbetrug) des Strafgesetzbuchs vorleigt soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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Gem. § 123 (1) Nr. 6, 7, 8, 9 GWB wird ein Unternehmen ausgeschlossen, wenn ein Verstoß gegen folgende §§ des Strafgesetzbuches vorliegt: - § 299 (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr) - § 299a und § 299b (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), - § 333 und § 334 (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a (Ausländische und internationale Bedienstete), weiterhin der Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr) und § 108 (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern) oder § 108f (unzulässige Interessenwahrnehmung) vorliegt.
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Gem. § 123 (1) Nr. 10 GWB wird ein Unternehemen ausgeschlossen, wenn ein Verstoß gegen die §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuchs (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung) vorliegt.
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Gem. § 123 (4) GWB wird ein Unternehemen ausgeschlossen, wenn das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde.
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Gem. § 124 (1) Nr. 1 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen, wenn
dieses bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umweltrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat.
es bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende sozialrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat.
bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen wurde.
Gem. § 124 (1) Nr. 2 GWB kann der öffentliche Auftraggeber
ein Unternehmen ausschließen, wenn es zahlungsunfähig ist.
Unternehmen ausschließen wenn über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat.
Unternehmen ausschließen wenn das Unternehmen seine Tätigkeit eingestellt hat.
Unternehmen ausschließen wenn über das Vermögen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist.
Gem. § 124 (1) Nr. 3 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen wenn es im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird.
Gem. § 124 (1) Nr.4 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen, wenn er über hinreichende Anhaltspunkte verfügt, dass das Unternehmen mit anderen Unternehmen Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken.
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Gem. § 124 (1) Nr. 5 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen, wenn ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnt und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann.
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Gem. § 124 (1) Nr. 6 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen, wenn eine Wettbewerbsverzerrung daraus resuktiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden können.
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Gem. § 124 (1) Nr. 7 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen, wenn das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat.
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Gem. § 124 (1) Nr. 8 und 9 GWB kann der öffentliche Auftraggeber Unternehmen ausschließen, wenn das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln, oder das Unternehmen a) versicht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat vertrauliche Informationen zu erhalten, duch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässige oder vorsätzliche irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Rathenow
Nationale Registrierungsnummer: 12-12992262157335-81
Postanschrift: Berliner Str. 15
Postleitzahl: 14712
Postort: Rathenow
Region: Havelland 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@stadt-rathenow.de 📧
Telefon: +49 3385596340 📞
Fax: +49 33855966340 📠
URL: https://www.rathenow.de/ 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXVHYY8YTW4T7730/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXVHYY8YTW4T7730 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXVHYY8YTW4T7730 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXVHYY8YTW4T7730# Die Vergabeunterlagen können auf dem Vergabemarktplatz Brandenburg uneingeschränkt und kostenfrei eingesehen und heruntergeladen werden. Eine Registrierung auf dem Vergabemarktplatz wird empfohlen (siehe Vergabegunterlagen_Bewerbungsbedingungen bei eVergabe). Fragen sind ausnahmslos über den genannten Kommunikationsweg zu stellen und werden nur auf diesem Weg beantwortet. Bieter sind eigenständig dafür verantwortlich, sich im Kommunikationsbereich über gegebene Antworten und Hinweise des Auftraggebers zu informieren.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energeie (MWAE)
Nationale Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mwae.brandenburg.de 📧
Telefon: 03318661719 📞
Fax: 03318661652 📠
URL: https://mwae.brandenburg.de/ 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautete: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein; (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist zulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkennt und gegenüber gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden, 3. Verstößt gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Freistellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-19+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 118-426603 (2026-06-19)