Erneuerung Stephaniplatz in Leipzig-Reudnitz an der Dresdner Str./Täubchenweg Vergabe der Freianlagenplanung, Verkehrsanlagenplanung, Niederschlagswassermanagement

Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer

Erneuerung Stephaniplatz in Leipzig-Reudnitz an der Dresdner Str./Täubchenweg Vergabe der Freianlagenplanung, Verkehrsanlagenplanung, Niederschlagswassermanagement

Deadline

Deadline 2026-07-27

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-06-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-06-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Erneuerung Stephaniplatz in Leipzig-Reudnitz an der Dresdner Str./Täubchenweg Vergabe der Freianlagenplanung, Verkehrsanlagenplanung, Niederschlagswassermanagement
Referenznummer: FMB_P294
Kurze Beschreibung:
Erneuerung Stephaniplatz in Leipzig-Reudnitz an der Dresdner Str./Täubchenweg Vergabe der Freianlagenplanung, Verkehrsanlagenplanung, Niederschlagswassermanagement
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: LOT-0001
Titel: Erneuerung Stephaniplatz in Leipzig-Reudnitz an der Dresdner Str./Täubchenweg Vergabe der Freianlagenplanung, Verkehrsanlagenplanung, Niederschlagswassermanagement
Beschreibung der Beschaffung:
Ausgeschrieben werden Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 – 8 für die Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI, die Objektplanung Verkehrsanlagen gemäß § 47 HOAI, und die Planung des Niederschlagswassermanagements als besondere Leistung. Es erfolgt zuerst die Beauftragung der LP 1 – 3 (4) und anschließend eine stufenweise Weiterbeauftragung.
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Zusätzliche Informationen:
Die Stadt Leipzig vertreten durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer plant die Erneuerung des Stephaniplatzes. Der Betrachtungsraum umfasst die im Lageplan blau-umrandete Fläche von ca. 3,14 ha und beinhaltet einen großen Stadtplatz mit Parkcharakter sowie angrenzende Verkehrsflächen. Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung aus dem Bundesprogramm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel gefördert. Bei der Umsetzung des Projektes stehen für die bauliche Umsetzung (KG 200, 400, 500) der Maßnahme ca. 3.6 Mio. Euro brutto für den Bauabschnitt 1 und ca. 720.000 Euro brutto für den Bauabschnitt 2 (LPH 1-3) zur Verfügung. Im Vordergrund der räumlichen Planung stehen die Schaffung von Aufenthaltsqualität und die Verbindungen zwischen dem abgetrennten denkmalgeschützten Nordteil, dem Mittelteils mit großem Spielplatz und dem Südteil. Weiter soll der nördliche Sackgassenteil der Breitkopfstraße entwidmet und als Promenade in den Park integriert werden. Inhaltlich sind folgende Eckpunkte zentraler Bestandteil der Projektplanung: die Klimaanpassung des Parks, die Sanierung des denkmalgeschützten Nordteils mit zusätzlichen Nutzungsangeboten, die Förderung der Biodiversität, Baum-, Strauch- und Staudenpflanzungen, die Schaffung von Spiel- und Bewegungsräumen, ein modernes Regenwassermanagement mit Trockenheitsvorsorge, Inklusion, die Überarbeitung der Höhenmodellierung um den Spielplatz, die Integration von öffentlichen Mobilitätsangeboten, Entsiegelung und CO2-angepasstes Bauen. Zur fachtechnischen Unterstützung beim Vergabeverfahren wurde das Büro Funke Management+Bauberatung gebunden.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Postleitzahl: 04317
Stadt: Leipzig
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer des Qualifizierungssystems
Unbestimmte Dauer
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen: Die Vertragsleistung wird in Stufen vergeben.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Der Vertrag wird mit demjenigen Bieter abgeschlossen, der das wirtschaftlichste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Zuschlagskriterien abgibt. Die Zuschlagskriterien werden wie folgt gewichtet: Kriterium 1: Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung 20% Kriterium 2: Kompetenz und Verfügbarkeit Projektteam 20 % Kriterium 3: Projektabwicklung 20 % Kriterium 4: Preis 40 % Die Anforderungen an die Angebote der Bieter und Wertung der genannten Kriterien wird im Dokument "Erläuterungen zum Verfahren" beschrieben.
Preis
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-07-27 13:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 4 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen:
Nachforderung gemäß § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Angebote, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise u. Referenzen enthalten werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zugelassen werden alle natürlichen Personen, die zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“, „Landschaftsplaner“, „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Herkunftsland die Berufs-bezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungs-zeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG und Richtlinie 89/48/EWG gewährleistet ist. Juristische Personen werden gemäß § 43 Absatz 1 VgV zugelassen, wenn für die Durchführung der Aufgabe ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt wird, der zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“, „Landschaftsplaner“, „Architekt“ oder „Ingenieur“ berechtigt ist.
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Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Folgende Unterlagen sind dem Angebot beizufügen: a) Nachweis einer im Auftragsfall bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit den Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter den Auftrag erbringen möchte (alles im eigenen Büro, Bietergemeinschaft und/oder mit Nachunternehmern). Bei Bietergemeinschaften oder dem Einsatz von Nachunternehmern ist zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter und der gesamtschuldnerischen Haftung aller Mitglieder sowie nachvollziehbare Angaben zu Funktion, Abläufen und Zuständigkeiten innerhalb der Bietergemeinschaft sind mit dem Angebot zwingend einzureichen. c) Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter, die Mitglieder der Bietergemeinschaft oder eventuelle Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verknüpft sind. d) Eigenerklärung, dass die Leistungserbringung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt. e) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß GWB §123 und §124 bestehen. f) Angabe der mittleren Anzahl an festangestellten Ingenieuren in den Jahren 2023 bis aktuell, g) Angabe, ob es sich beim Bieter um ein Kleinstunternehmen, ein kleines oder ein mittleres Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Empfehlung 2003/361/EG der Europäischen Union handelt. h) Eigenerklärungen zu Sanktionen gegen Russland i) Eigenerklärung zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen Geforderte Mindeststandards: -Ausgefülltes Angebot -Anzahl der Ingenieure zur Abgabe des Angebotes (aktueller Zeitpunkt) beträgt mindestens 2 Personen. - Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstitut. Bei Bietergemeinschaften sind diese Erklärungen zur Haftpflichtversicherung für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizufügen und der Versicherungsschutz muss für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Nachweise dürfen nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Abgabe der Angebote sein. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Sollte eine Berufshaftpflicht mit einer geringen Deckungssumme bestehen, ist eine Erklärung eines (o. mehrerer) in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherungs- bzw. Kreditinstituts beizufügen, dass im Auftragsfall die Versicherungssumme auf die oben festgesetzten Summen erhöht wird.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Zur Beurteilung der Eignung werden vom Bieter oder der Bietergemeinschaften von einzelnen Mitgliedern oder gemäß VgV gebundenen Nachunternehmern Referenzprojekte zu selbst erbrachten Leistungen benannt. Die Projektbeschreibungen in Wort und Bild sind zu jedem Projekt als Anlage dem Angebot beizufügen. Der Nachweis der technischen Eignung erfolgt durch Referenzprojekte der Bieter und Mindestanforderungen an das Planungsteam hinsichtlich Berufserfahrung und eigenen persönlichen Referenzprojekten. Alle Mindestanforderungen zu den Referenzprojekten sind im Dokument „Erläuterungen zum Verfahren“ ausführlich unter Punkt B.2 "Technische Anforderungen an die Eignung" beschrieben.
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Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft (BG) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen.
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Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Es gelten die gesetzlichen Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB. Unternehmen müssen das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe in der Regel durch Eigenerklärung nachweisen.

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Leipzig, Amt für Stadtgrün und Gewässer
Nationale Registrierungsnummer: entfällt
Postanschrift: Prager Straße 118-136 (Haus A)
Postleitzahl: 04317
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: freiraumentwicklung@leipzig.de 📧
Telefon: +49 341 123 6172 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/019e8760-9737-4324-84cf-16688037beba/zustellweg-auswaehlen 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/019e8760-9737-4324-84cf-16688037beba/zustellweg-auswaehlen 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Zusätzliche Informationen: 1) Kommunikation im Vergabeverfahren: Die Kommunikation für Verfahren mit ausschließlicher elektronischer Angebotsabgabe erfolgt nur über die Plattform evergabe.de. Informationen über Änderungen der Bekanntmachungen / Vergabeunterlagen sowie sämtliche nach der Angebotsöffnung folgende Kommunikation (z.B. Bieterinformationen, Auftragsschreiben) werden elektronisch über evergabe.de bereitgestellt. Auch die Bieteranfragen zu den Vergabeunterlagen müssen elektronisch über evergabe.de gestellt werden. Deren Beantwortung erfolgt ebenfalls elektronisch über die Plattform. Werden die erforderlichen Unterlagen ohne Registrierung kostenfrei durch die Bieter heruntergeladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über mögliche Änderungen zur Vergabe. Informationen zu den technischen Anforderungen und Hilfe bei technischen Problemen erhalten Sie unter evergabe.de. 2) Die Einreichung der Angebote per Telefax, E-Mail oder über die Nachrichtenfunktion der Vergabeplattform ist nicht zulässig. Elektronische Angebotsabgabe ist nur in Textform zugelassen. Abschlusserklärungen sind in Textform zu zeichnen. Die Bieter erklären förmlich, dass die von Ihnen angegebenen Informationen in der von Ihnen eingereichten Eigenerklärung genau und korrekt sind und sie sich den Konsequenzen einer schwerwiegenden Täuschung bewusst sind. 3) Für das Angebot sind die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare zu verwenden. Die Teilnahme am Vergabeverfahren erfolgt über das vollständig ausgefüllte Formular "Angebot", welches um die darin geforderten Angaben u. Nachweise zu ergänzen ist. Die ausgefüllten und lokalgespeicherten Unterlagen sind als Teil des Angebotes auf der Plattform hochzuladen. Im Rahmen der Abgabe der Angebote sind sämtliche einzureichende Dokumente (Formulare sowie Anlagen) als separate Dateien einzureichen. Eingereichte Dateien dürfen 40 MB nicht überschreiten. Die Anzahl der Dateien ist nicht beschränkt. 4) Für das Angebot ist der beiliegende Vertrag auszufüllen. Das Vertragsformular ist vom Bieter vollständig auszufüllen und in Textform gezeichnet (§ 126 b BGB) elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen. 5) Im Auftragsfall hat der Auftragnehmer die ihm übertragenen Leistungen in seinem Büro bzw. gemäß den Angaben im Angebot zu erbringen. 6) Nicht fristgerecht eingereichte Angebote werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. 7) Nicht deutschsprachigen Nachweisen ist eine Übersetzung in Deutsch beizufügen. 8) Allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bieters sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden nicht berücksichtigt. 9) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Zu Mehrfachbewerbung zählen auch Angebote unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bietergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben den Ausschluss aller Mitglieder der Bietergemeinschaft zur Folge. 10) Sollten nach Auffassung des Bieters in den Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler (u.a. Verstoß gegen geltendes Recht) vorliegen, so hat dieser den Auftraggeber unter der genannten Kontaktstelle umgehend in Textform darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bieter mit diesen Einwendungen präkludiert. 11) Für die in den Vergabeunterlagen verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter. Sofern nicht ausdrücklich anders bestimmt, sind mit "Bieter" sowohl einzelne Unternehmen als auch Bietergemeinschaften gemeint, mit "Auftragnehmer" der Bieter bzw. die Bietergemeinschaft.
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Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, Standort Leipzig
Nationale Registrierungsnummer: entfällt
Postleitzahl: 04107
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 341 9770 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Der Antrag auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens und der Vergabeentscheidung ist unzulässig, soweit: 1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr.1 GWB), 2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB), 3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB), 4.) mehr als 15 Kalendertage nach Absendung der vorläufigen Absagen in Briefform, beziehungsweise mehr als10 Kalendertage bei Absendung per Fax oder E-Mail vergangen sind (§ 134 Abs. 2 GWB), 5.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Nachprüfungsantrag soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Er ist unverzüglich zu begründen (§ 161 Abs. 1 GWB).
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-19+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 118-425951 (2026-06-19)