Fachplanerleistungen Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär

Landratsamt Neu-Ulm

Die Fachplanungsleistungen für das vertragsgegenständliche Projekt betreffend den Neubau des 4-zügigen Lessing-Gymnasiums mit 5-zügig ausgebauten Jahrgangsstufen 5 bis 7 (mit Erweiterungsoption auf eine vollständige 5-Zügigkeit) in der neunjährigen Form (G9) auf der pädagogischen und räumlichen Grundlage der „Offenen Lernlandschaften“ (Clusterprinzip). Das Projekt umfasst zudem den Rückbau der Bestandssporthalle sowie die Errichtung von zwei Dreifachsporthallen mit sechs Einheiten, Pausenhof- und Freisportflächen sowie die verkehrliche Infrastruktur (Andienung, Fahrradstellplätze etc.).
Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen im Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär - HLS) einschließlich nutzungsspezifischer und verfahrenstechnischer Anlagen Gebäudeleittechnik (GLT) in den Anlagegruppen 1, 2, 3, 7 und 8 , Leistungsphasen (LPH) 1 - 9, für die vorgenannten benötigten Neubaugebäude.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-09-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-08-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-08-28 Auftragsbekanntmachung
2023-12-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-08-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: 32-23-001 a
Kurze Beschreibung:
Die Fachplanungsleistungen für das vertragsgegenständliche Projekt betreffend den Neubau des 4-zügigen Lessing-Gymnasiums mit 5-zügig ausgebauten Jahrgangsstufen 5 bis 7 (mit Erweiterungsoption auf eine vollständige 5-Zügigkeit) in der neunjährigen Form (G9) auf der pädagogischen und räumlichen Grundlage der „Offenen Lernlandschaften“ (Clusterprinzip). Das Projekt umfasst zudem den Rückbau der Bestandssporthalle sowie die Errichtung von zwei Dreifachsporthallen mit sechs Einheiten, Pausenhof- und Freisportflächen sowie die verkehrliche Infrastruktur (Andienung, Fahrradstellplätze etc.). Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen im Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär - HLS) einschließlich nutzungsspezifischer und verfahrenstechnischer Anlagen Gebäudeleittechnik (GLT) in den Anlagegruppen 1, 2, 3, 7 und 8 , Leistungsphasen (LPH) 1 - 9, für die vorgenannten benötigten Neubaugebäude.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Neu-Ulm 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landratsamt Neu-Ulm
Postanschrift: Kantstraße 8
Postleitzahl: 89231
Postort: Neu-Ulm
Kontakt
Internetadresse: https://www.vergabe.bayern.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@lra.neu-ulm.de 📧
Telefon: +49 731704031201 📞
Fax: +49 731704031998 📠
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/251756 🌏
URL der Teilnahme: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/251756 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-08-28 📅
Einreichungsfrist: 2023-09-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-09-01 📅
Datum des Beginns: 2023-12-01 📅
Datum des Endes: 2028-07-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 168-525127
ABl. S-Ausgabe: 168
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung zu Abschnitt III.1.1 a)Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren • gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder • gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder • gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist (vgl. Bewerbungsbogen, Anlage 1). Soweit zutreffend sind Angaben zu getroffenen Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß §125 GWB zu machen. b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe (vgl. Bewerbungsbogen Anlage 1) je nachdem, welche Eignung in Anspruch genommen werden soll. Auf § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV wird ausdrücklich hingewiesen. Hinweis: Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV). c) Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister. Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind durch nicht-präqualifizierte Unternehmen als Nachweis auf Anforderung folgende Belege vorzulegen: — Gewerbeanmeldung, — Handelsregisterauszug, — Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer d) Erklärung bezüglich der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft e) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland f) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Es sind sofern zutreffend Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft (differenziert nach Auftragsanteil je Mitglied) zu machen. Des Weiteren sind sofern zutreffend Angaben von Auftragsanteilen zu machen, für die der Bieter einen Unterauftrag (differenziert nach Auftragsanteil je Unterauftragnehmer) zu erteilen beabsichtigt.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Fachplanungsleistungen für das vertragsgegenständliche Projekt betreffend den Neubau des 4-zügigen Lessing-Gymnasiums mit 5-zügig ausgebauten Jahrgangsstufen 5 bis 7 (mit Erweiterungsoption auf eine vollständige 5-Zügigkeit) in der neunjährigen Form (G9) auf der pädagogischen und räumlichen Grundlage der „Offenen Lernlandschaften“ (Clusterprinzip). Das Projekt umfasst zudem den Rückbau der Bestandssporthalle sowie die Errichtung von zwei Dreifachsporthallen mit sechs Einheiten, Pausenhof- und Freisportflächen sowie die verkehrliche Infrastruktur (Andienung, Fahrradstellplätze etc.).
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Ausgeschrieben werden die Planungsleistungen im Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär - HLS) einschließlich nutzungsspezifischer und verfahrenstechnischer Anlagen Gebäudeleittechnik (GLT) in den Anlagegruppen 1, 2, 3, 7 und 8 , Leistungsphasen (LPH) 1 - 9, für die vorgenannten benötigten Neubaugebäude.
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Geschätzter Gesamtwert: 1 350 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Ingenieurleistungen im Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär - HLS) einschließlich nutzungsspezifischer und verfahrenstechnischer Anlagen Gebäudeleittechnik (GLT) gemäß § 55 HOAI, Leistungsphasen 1-9.
Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, jeweils zunächst die Leistungsphasen 1 und 2 gemäß beigefügtem Ingenieurvertrag.
Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen - ganz oder teilweise - zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
Die Baustruktur des Gebäudes soll so ausgelegt sein, dass sowohl eine Anpassung an ein verändertes pädagogisches Konzept als auch eine spätere Erweiterung, z. B. um ein Cluster, möglich ist. Die Erweiterungsmöglichkeit um ein Cluster mit ca. 470 m2 BGF ist vorzusehen. Ebenfalls ist die Erweiterungsmöglichkeit der Mensa um ca. 95 m2 BGF angedacht. Gebäude und Ausstattung sollen eine Einheit bilden und in gegenseitiger Ergänzung geplant werden. Gleichzeitig soll die Ausstattung multifunktional und flexibel nutzbar sowie an sich wechselnde Bedarfe anpassbar sein. Bei der Wahl von Konstruktion und Materialien sind Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der Baustoffe zu prüfen, gleichzeitig ist die Wirtschaftlichkeit (in Bezug auf die Herstellungs-, Unterhalts- und Betriebskosten) zu berücksichtigen. Eine kompakte, flächensparende Bauweise mit Flachdach ist gewünscht. Die Dächer werden extensiv oder intensiv begrünt. Ausgenommen sind technische Aufbauten und Dachterrassen mit einem Anteil von ca. 40% der jeweiligen Dachfläche. Die durchwurzelbare Gesamtschichtdicke wird mindestens 10 cm betragen. Unter Aufrechterhaltung der Funktion der Dachbegrünung sollen Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen installiert werden.
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Weitere Informationen sind dem Verfahrensbrief zu entnehmen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 89231 Neu-Ulm

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Nachweis über entsprechende Berufszulassung (Berufsqualifikation innerhalb des Büros nach §75 VgV) – hier Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär - HLS) einschließlich nutzungsspezifischer und verfahrenstechnischer Anlagen Gebäudeleittechnik (GLT)
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B) Der Bieter hat in einer Eigenerklärung anzugeben, ob bzw. welche Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
• gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist (vgl. Bewerbungsbogen, Anlage 1). Soweit zutreffend sind Angaben zu getroffenen Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB zu machen.
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C) Eigenerklärung (soweit erforderlich) der Bietergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bietergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht.
Bei Bietergemeinschaften sind die gem. Ziffern III.1.1. bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
D) Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister. Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind durch nicht-präqualifizierte Unternehmen als Nachweis auf Anforderung folgende Belege vorzulegen:
— Gewerbeanmeldung,
— Handelsregisterauszug,
— Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer.
E) Erklärung bezüglich der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.
F) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland.
G) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG)
H) Im Fall einer Eignungsleihe (soweit zutreffend): Eigenerklärung zur Eignungsleihe, einschließlich Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers/sonstigen Dritten. Im Falle der Eignungsleihe (=Inanspruchnahme der Fachkunde oder Leistungsfähigkeit eines Unterauftragnehmers oder sonstigen Dritten) hat der Bieter eine verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden bzw. dass der Dritte die Leistung ausführen wird (§ 47 Abs. 1 VgV) sowie eine Erklärung der gemeinsamen Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. Jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen:
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Fortsetzung unter Abschnitt VI.3
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
A) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall i.H.v. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden sowie 3,0 Mio. EUR für Sach- und sonstige Schäden. Ein Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gem. § 45 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 VgV bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Angebotsunterlagen beiliegen.
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B) Eigenerklärung über den Jahresumsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt (Gesamtsumme bei Bietergemeinschaften) in Höhe von mind.: ≥ 750.000 EUR netto
C) Erklärung, dass in Bezug auf das Unternehmen ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde.
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D) Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur Sozialversicherung, soweit sie der Pflicht zur Beitragszahlung unterfallen, ordnungsgemäß erfüllt hat.
E) Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind durch nicht-präqualifizierte Unternehmen zusätzlich auf Anforderung folgende Nachweise vorzulegen:
— eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse,
— eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. eine Bescheinigung in Steuersachen,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft.
F) Soweit ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt worden ist, ist der Bieter verpflichtet, dies mitzuteilen und hat den Insolvenzplan auf Verlangen vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
A) Eigenerklärung über die Anzahl der techn. Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Durchschnitt (Gesamtsumme bei Bietergemeinschaften): von mind. ≥ 10.
B) Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Gebäudetechnik HLS (oder vergleichbarer Studienabschluss) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (Gesamtsumme bei Bietergemeinschaften): von mind. ≥ 6.
C) Büroreferenzen zur Prüfung der fachlichen Eignung (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV): Mindestens zwei (2) in den letzten 10 Jahren (seit 2013) vergleichbare Planungsleistungen unter Angabe von Leistungszeit, Auftragsgegenstand, Leistungsumfang (beauftragte Leistungsphasen und Projektvolumen) sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit folgenden Mindestanforderungen:
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o Beauftragte Leistungsphasen 1-9 im Sinne HOAI
o Projektvolumen KG 400 ≥ 2.000.000 EUR brutto
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatländern die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/26/ EG der EU- Kommission gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürliche Person gerichteten Anforderungen erfüllt.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern: Es erfolgt keine Beschränkung der Bewerberzahl.
Beschleunigtes Verfahren:
Eine Verkürzung der Mindestfrist für die Abgabe der Teilnahmeanträge in Stufe I von 30 Tagen auf 15 Tage (§ 17 Abs. 2 VgV i. V. m. § 17 Abs. 3 VgV) sowie der Angebote in Stufe II von 30 Tagen auf 15 Tage (§ 17 Abs. 6 i. V. m. § 17 Abs.8 und 9 VgV) aufgrund Dringlichkeit, die sich bedingt durch die zwingende Neuausschreibung der Leistung aufgrund eines vorangegangenen erfolglosen Verfahren ergeben hat, da ansonsten mit einem erheblichen Zeitverzug f. d. Gesamtprojekt mit entspr. Folgen gerechnet werden muss.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-09-20 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-11-29 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 65
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 35

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/251756 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Fortsetzung zu Abschnitt III.1.1
a)Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
• gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
• gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
• gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer
Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 EUR belegt worden ist (vgl. Bewerbungsbogen, Anlage 1).
Soweit zutreffend sind Angaben zu getroffenen Maßnahmen zur Selbstreinigung gemäß §125 GWB zu machen.
b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe (vgl. Bewerbungsbogen Anlage 1) je nachdem, welche Eignung in Anspruch genommen werden soll. Auf § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV wird ausdrücklich hingewiesen.
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Hinweis: Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).
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c) Erklärung zur Eintragung in das Berufsregister. Sollte das Angebot in die engere Wahl kommen, sind durch nicht-präqualifizierte Unternehmen als Nachweis auf Anforderung folgende Belege vorzulegen:
— Gewerbeanmeldung,
— Handelsregisterauszug,
— Eintragung in die Handwerksrolle bzw. bei der Industrie- und Handelskammer
d) Erklärung bezüglich der Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
e) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen eines Bezugs zu Russland
f) Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG).
Es sind sofern zutreffend Angaben zu Auftragsanteilen in einer Bietergemeinschaft (differenziert nach Auftragsanteil je Mitglied) zu machen.
Des Weiteren sind sofern zutreffend Angaben von Auftragsanteilen zu machen, für die der Bieter einen Unterauftrag (differenziert nach Auftragsanteil je Unterauftragnehmer) zu erteilen beabsichtigt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern -Vergabekammer Südbayern-
Postort: München
Postleitzahl: 80534
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 89/2176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 89/2176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landratsamt Neu-Ulm
Postanschrift: Kantstraße 8
Postort: Neu-Ulm
Postleitzahl: 89231
Telefon: +49 731704031201 📞
E-Mail: vergabestelle@lra.neu-ulm.de 📧
Fax: +49 731704031998 📠
Quelle: OJS 2023/S 168-525127 (2023-08-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-12-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fachplanerleistungen Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär
Referenznummer: 32-23-001 a
Kurze Beschreibung:
Fachplanungsleistungen f. d. TGA in den Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 in den Leistungsphasen 1 bis 9. Die Fachplanungsleistungen für das vertragsgegenständliche Projekt betreffend den Neubau des 4-zügigen Lessing-Gymnasiums mit 5-zügig ausgebauten Jahrgangsstufen 5 bis 7 (mit Erweiterungsoption auf eine vollständige 5-Zügigkeit) in der neunjährigen Form (G9) auf der pädagogischen und räumlichen Grundlage der „Offenen Lernlandschaften“ (Clusterprinzip). Das Projekt umfasst zudem den Rückbau der Bestandssporthalle sowie die Errichtung von zwei Dreifachsporthallen mit sechs Einheiten, Pausenhof- und Freisportflächen sowie die verkehrliche Infrastruktur (Andienung, Fahrradstellplätze etc.). Ausgeschrieben wurden die Planungsleistungen im Leistungsbild Technische Gebäudeausrüstung (Heizung, Lüftung, Sanitär - HLS) einschließlich nutzungsspezifischer und verfahrenstechnischer Anlagen Gebäudeleittechnik (GLT) in den Anlagegruppen 1, 2, 3, 7 und 8 , Leistungsphasen (LPH) 1 - 9, für die vorgenannten benötigten Neubaugebäude. Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, jeweils zunächst die Leistungsphasen 1 und 2 gemäß Ingenieurvertrag. Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen - ganz oder teilweise - zu beauftragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht. Die Baustruktur des Gebäudes soll so ausgelegt sein, dass sowohl eine Anpassung an ein verändertes pädagogisches Konzept als auch eine spätere Erweiterung, z. B. um ein Cluster, möglich ist. Die Erweiterungsmöglichkeit um ein Cluster mit ca. 470 m2 BGF ist vorzusehen. Ebenfalls ist die Erweiterungsmöglichkeit der Mensa um ca. 95 m2 BGF angedacht. Gebäude und Ausstattung sollen eine Einheit bilden und in gegenseitiger Ergänzung geplant werden. Gleichzeitig soll die Ausstattung multifunktional und flexibel nutzbar sowie an sich wechselnde Bedarfe anpassbar sein. Bei der Wahl von Konstruktion und Materialien sind Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit der Baustoffe zu prüfen, gleichzeitig ist die Wirtschaftlichkeit (in Bezug auf die Herstellungs-, Unterhalts- und Betriebskosten) zu berücksichtigen. Eine kompakte, flächensparende Bauweise mit Flachdach ist gewünscht. Die Dächer werden extensiv oder intensiv begrünt. Ausgenommen sind technische Aufbauten und Dachterrassen mit einem Anteil von ca. 40% der jeweiligen Dachfläche. Die durchwurzelbare Gesamtschichtdicke wird mindestens 10 cm betragen. Unter Aufrechterhaltung der Funktion der Dachbegrünung sollen Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen installiert werden.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): 1450541.79 EUR 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (höchstes Angebot): 1702933.68 💰
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.) (niedrigstes Angebot): 1429482.71 💰
Beschreibung
Interne Kennung: 0000
Menge: 1
Beschreibung der Beschaffung:
Fachplanungsleistungen f. d. TGA in den Anlagengruppen 1, 2, 3, 7 und 8 in den Leistungsphasen 1 bis 9
Zusätzliche Informationen:
#Besonders geeignet für:freelance#, #Besonders geeignet für:selbst#, # Besonders geeignet für:startup#
Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Postanschrift: Kantstraße 8
Postleitzahl: 89231
Stadt: Neu-Ulm
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Neu-Ulm 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2023-12-01 📅
Datum des Endes: 2028-07-31 📅
Vergabekriterien
Preis
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des eingesetzten Personals: Berufliche Qualifikation und Erfahrung der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung im Fachbereich Techn. Gebäudeausrüstung HKLS, Gewichtung: 50 %
Projektabwicklung: Herangehensweise, Kostenmanagement, Qualitätssicherung Gewichtung: 15 %
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Verhandlungsverfahren mit vorherigem Aufruf zum Wettbewerb
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Beschleunigtes Verfahren:
Eine Verkürzung der Mindestfrist für die Abgabe der Teilnahmeanträge in Stufe I von 30 Tagen auf 15 Tage (§ 17 Abs. 2 VgV i. V. m. § 17 Abs. 3 VgV) sowie der Angebote in Stufe II von 30 Tagen auf 15 Tage (§ 17 Abs. 6 i. V. m. § 17 Abs.8 und 9 VgV) aufgrund Dringlichkeit, die sich bedingt durch die zwingende Neuausschreibung der Leistung aufgrund eines vorangegangenen erfolglosen Verfahren ergeben hat, da ansonsten mit einem erheblichen Zeitverzug f. d. Gesamtprojekt mit entspr. Folgen gerechnet werden muss
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Auftragsvergabe
Ein Auftrag/Los wird vergeben
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 32-23-001-a
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-11-22 📅
Titel: Fachplanerleistungen Heizung, Klima, Lüftung, Sanitär
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 8
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Höchstes Angebot: 1702933.68 💰
Niedrigstes Angebot: 1429482.71 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 1450541.79 EUR 💰
Das Angebot wurde in die Rangfolge eingeordnet
Rang in der Liste der Gewinner: 1
Kennung des Angebots: Conplaning GmbH
Leiter der anbietenden Partei
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Conplaning GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE147029017
Postanschrift: Eberhardtstraße 46/9
Postleitzahl: 89073
Postort: Ulm
Region: Ulm, Stadtkreis 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@conplaning.de 📧
Telefon: 000 📞
Größe des Wirtschaftsteilnehmers: Mittleres Unternehmen

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landkreis Neu-Ulm
Nationale Registrierungsnummer: 097750000-LandratsamtNeuUlm-17
Postleitzahl: 89231
Postort: Neu-Ulm
Region: Neu-Ulm 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabestelle@lra.neu-ulm.de 📧
Telefon: 0731704031201 📞
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Kennung der vorherigen Bekanntmachung: 525127-2023
Objekt
Art des Vertrags: Dienstleistungen

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Nationale Registrierungsnummer: DE811335517
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Telefon: +49 892176-2411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Landkreis Neu-Ulm
Nationale Registrierungsnummer: 097750000-LandratsamtNeuUlm-17
Region: Neu-Ulm 🏙️
Telefon: 0731704031201 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach dem Vierten Teil des GWB sowie insbesondere den dort geregelten Fristen für deren Geltendmachung, insbesondere den nachfolgenden Bestimmungen: § 160 Abs. 3 GWB lautet wie folgt: „Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit: 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“ § 135 GWB lautet wie folgt: Unwirksamkeit „(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. (2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. (3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn 1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist, 2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und 3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde. Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.“
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2023-12-21+01:00 📅
Quelle: OJS 2023/S 247-782981 (2023-12-21)