HLKS-Planung für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977.der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Geplant ist ein vollständiger Rückbau der Bestandanlagentechnik, eine Errichtung/Abriß eines kleinen Interimsgebäudes und die Installation der neuen Anlagentechnik. Anrechenbare Kosten TGA M: ~8 MIO € Die Planung umfasst folgende Bereiche (LPh2 – LPh8): - Lüftungsanlagen (Teil-, Vollklimaanlagen) für den anatomischen Bereich, Hörsaal, Tierhaltung und Laborbereiche (S1, S2) - Erweiterung der Fernwärmeübergabestation, Erneuerung der Heizungsinstallation und der Heizflächen - Erneuerung der Trinkwasserinstallation und Trinkwarmwasserzeugung - VE-Wasseraufbereitungsanlage - Abwasserhebe- und Neutralisationsanlage - Gebäudeautomation - Kälteanlagen - Rückbau Interimsbau
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-09-18.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-08-14.
Auftragsbekanntmachung (2023-08-14) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 23D0483
Kurze Beschreibung:
HLKS-Planung für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977.der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Geplant ist ein vollständiger Rückbau der Bestandanlagentechnik, eine Errichtung/Abriß eines kleinen Interimsgebäudes und die Installation der neuen Anlagentechnik.
Anrechenbare Kosten TGA M: ~8 MIO €
Die Planung umfasst folgende Bereiche (LPh2 – LPh8):
- Lüftungsanlagen (Teil-, Vollklimaanlagen) für den anatomischen Bereich, Hörsaal, Tierhaltung und Laborbereiche (S1, S2)
- Erweiterung der Fernwärmeübergabestation, Erneuerung der Heizungsinstallation und der Heizflächen
- Erneuerung der Trinkwasserinstallation und Trinkwarmwasserzeugung
- VE-Wasseraufbereitungsanlage
- Abwasserhebe- und Neutralisationsanlage
- Gebäudeautomation
- Kälteanlagen
- Rückbau Interimsbau
HLKS-Planung für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977.der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Geplant ist ein vollständiger Rückbau der Bestandanlagentechnik, eine Errichtung/Abriß eines kleinen Interimsgebäudes und die Installation der neuen Anlagentechnik.
Anrechenbare Kosten TGA M: ~8 MIO €
Die Planung umfasst folgende Bereiche (LPh2 – LPh8):
- Lüftungsanlagen (Teil-, Vollklimaanlagen) für den anatomischen Bereich, Hörsaal, Tierhaltung und Laborbereiche (S1, S2)
- Erweiterung der Fernwärmeübergabestation, Erneuerung der Heizungsinstallation und der Heizflächen
- Erneuerung der Trinkwasserinstallation und Trinkwarmwasserzeugung
- VE-Wasseraufbereitungsanlage
- Abwasserhebe- und Neutralisationsanlage
- Gebäudeautomation
- Kälteanlagen
- Rückbau Interimsbau
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Erlangen, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-08-14 📅
Einreichungsfrist: 2023-09-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-08-18 📅
Datum des Beginns: 2023-12-18 📅
Datum des Endes: 2032-08-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 158-501003
ABl. S-Ausgabe: 158
Zusätzliche Informationen
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Der Bewerber hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“
Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages
abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform
(www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal
gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform
(www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) unter: http://meinauftrag.rib.de/hilfe/index.html?
teilnahmewettbewerbe.htm
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Der Bewerber hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“
Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages
abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform
(www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal
gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform
HLKS-Planung für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977.der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Geplant ist ein vollständiger Rückbau der Bestandanlagentechnik, eine Errichtung/Abriß eines kleinen Interimsgebäudes und die Installation der neuen Anlagentechnik.
HLKS-Planung für die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes für Anatomie, Baujahr 1897, mit Hörsaalanbau aus dem Jahr 1977.der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in der Innenstadt Erlangens. Geplant ist ein vollständiger Rückbau der Bestandanlagentechnik, eine Errichtung/Abriß eines kleinen Interimsgebäudes und die Installation der neuen Anlagentechnik.
Anrechenbare Kosten TGA M: ~8 MIO €
Die Planung umfasst folgende Bereiche (LPh2 – LPh8):
- Lüftungsanlagen (Teil-, Vollklimaanlagen) für den anatomischen Bereich, Hörsaal, Tierhaltung und Laborbereiche (S1, S2)
- Erweiterung der Fernwärmeübergabestation, Erneuerung der Heizungsinstallation und der Heizflächen
- Erneuerung der Trinkwasserinstallation und Trinkwarmwasserzeugung
Der Freistaat Bayern beabsichtigt die Sanierung des Gebäudes für Anatomie I in der Innenstadt von Erlangen.
Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde bereits mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt.
Das 1897 errichtete Gebäude steht unter Denkmalschutz und wurde bereits mehrmals umgebaut. Die letzte Gesamtsanierung inkl. Neubau Hörsaalanbau fand 1977 statt. Im Jahr 2018 wurde aufgrund von erhöhten Formaldehydwerten im Präpariersaal und in der Prosektur eine vor dem Gebäude stehende Lüftungsanlage errichtet, welche diese Bereiche versorgt.
Die Bausubstanz und Technik müssen saniert werden.
Aufgrund aktueller Regelwerke (z.B. ErP-RL), werden aller Voraussicht nach neue Technikflächen unterirdisch neu herzustellen zu sein.
Die Baudurchführung – im laufenden Betrieb – wird in mehreren Bauphasen umgesetzt.
Als erste Bauphase wird der Hörsaalanbau saniert, die unterirdischen Technikzentralen und die Mittelspannungszentrale errichtet. Als zweite Bauphase wird ein Interimsgebäude für bestimmte Nutzungen des Hauptgebäudes errichtet - ca. 5.200m3 BRI. Im Verlauf der Planung ist zu prüfen, ob das vorhandene Lüftungsgerät vor dem Gebäude zur Belüftung des Interimsgebäudes genutzt werden kann (s. mvB in Angebotsblatt KG430). Nach dem Freizug des Hauptgebäudes wird dieses als dritte Bauphase saniert. Nach Fertigstellung wird das Interimsgebäude rückgebaut.
Als erste Bauphase wird der Hörsaalanbau saniert, die unterirdischen Technikzentralen und die Mittelspannungszentrale errichtet. Als zweite Bauphase wird ein Interimsgebäude für bestimmte Nutzungen des Hauptgebäudes errichtet - ca. 5.200m3 BRI. Im Verlauf der Planung ist zu prüfen, ob das vorhandene Lüftungsgerät vor dem Gebäude zur Belüftung des Interimsgebäudes genutzt werden kann (s. mvB in Angebotsblatt KG430). Nach dem Freizug des Hauptgebäudes wird dieses als dritte Bauphase saniert. Nach Fertigstellung wird das Interimsgebäude rückgebaut.
Voruntersuchung Lüftungskonzept:
Nachdem der Betrieb des Gebäudes während der Bauphasen weitestgehend aufrechterhalten werden muss, ist insbesondere bei der Bauabschnittsgestaltung ein besonderer Fokus aus dieses Gewerk zu legen. Der Bauherr hat die Lüftungstechnik als einen Schlüsselfaktor identifiziert, sodass bereits direkt mit Projektstart detaillierte Vorüberlegungen stattfinden müssen (Bedarf, baulicher Endausbau, lüftungstechnische Versorgung der Gebäude während Bauausführung). Hier ist eine Art „Umsetzungsstudie“ mit Hinblick auf die Bauabschnitte/-phasen zu erstellen, die als belastbare Zuarbeit zur übergeordneten Projektsteuerung dient. Mögliche Optimierungen mit Blick auf die Terminschiene sind Teil hiervon.
Nachdem der Betrieb des Gebäudes während der Bauphasen weitestgehend aufrechterhalten werden muss, ist insbesondere bei der Bauabschnittsgestaltung ein besonderer Fokus aus dieses Gewerk zu legen. Der Bauherr hat die Lüftungstechnik als einen Schlüsselfaktor identifiziert, sodass bereits direkt mit Projektstart detaillierte Vorüberlegungen stattfinden müssen (Bedarf, baulicher Endausbau, lüftungstechnische Versorgung der Gebäude während Bauausführung). Hier ist eine Art „Umsetzungsstudie“ mit Hinblick auf die Bauabschnitte/-phasen zu erstellen, die als belastbare Zuarbeit zur übergeordneten Projektsteuerung dient. Mögliche Optimierungen mit Blick auf die Terminschiene sind Teil hiervon.
Die technischen Anlagen sowie deren Installation sind komplett zurückzubauen, auf den heutigen Bedarf auszulegen und neu aufzubauen. Die HLKS-Planung muss in enger Abstimmung mit dem Laborplaner und den anderen Planungsbeteiligten erfolgen.
AWG
Die Sanitäranlagen und die Abwasserinstallation innerhalb des Gebäudes ist neu aufzubauen. Eine Abwasserhebe- und Neutralisationsanlage ist im Bereich der Käfigreinigung erforderlich, ebenso eine VE-Wasseraufbereitung. Die Trinkwasserinstallation im Gebäude ist insgesamt zu erneuern und dem Bedarf anzupassen. Der Warmwasserbedarf soll dezentral über Durchlauferhitzer gedeckt werden, mit Ausnahme des Präparationsraumes und des Körperspenderraumes, welche über einen Trinkwarmwasserspeicher versorgt werden sollen.. Die Notwendigkeit nach einer Löschwasserversorgung wird im Zuge der Planung geprüft und ggfs. umgesetzt.
Die Sanitäranlagen und die Abwasserinstallation innerhalb des Gebäudes ist neu aufzubauen. Eine Abwasserhebe- und Neutralisationsanlage ist im Bereich der Käfigreinigung erforderlich, ebenso eine VE-Wasseraufbereitung. Die Trinkwasserinstallation im Gebäude ist insgesamt zu erneuern und dem Bedarf anzupassen. Der Warmwasserbedarf soll dezentral über Durchlauferhitzer gedeckt werden, mit Ausnahme des Präparationsraumes und des Körperspenderraumes, welche über einen Trinkwarmwasserspeicher versorgt werden sollen.. Die Notwendigkeit nach einer Löschwasserversorgung wird im Zuge der Planung geprüft und ggfs. umgesetzt.
WVA
Die Fernwärmeübergabestation sowie der Heizungsverteiler wurden 2007 erneuert. Die Übergabestation ist zu erweitern und die zentrale Verteilung auf den erhöhten Bedarf und die neu gegliederten Versorgungsbereiche anzupassen. Die Heizflächen sind zu erneuern.
Die Fernwärmeübergabestation sowie der Heizungsverteiler wurden 2007 erneuert. Die Übergabestation ist zu erweitern und die zentrale Verteilung auf den erhöhten Bedarf und die neu gegliederten Versorgungsbereiche anzupassen. Die Heizflächen sind zu erneuern.
RLT/KÄLTE
Thema Voruntersuchung Lüftungskonzept (s. Allg. Beschreibung)
Die neuen Lüftungsanlagen (Teil-, Vollklimaanlagen) sollen unterirdisch auf der Nord- und Südseite des Verbindungsbaus und im UG installiert werden. In verschiedenen Bereichen kommt der Gefahrstoff Formaldehyd zum Einsatz, was erhöhte Anforderungen an die Lüftung stellt, um die geforderten Grenzwerte in den Arbeitsbereichen einzuhalten. In den Kurssälen müssen absaugbare Seziertische mit Zuluft-Einheiten eingebunden. Erhöhte Anforderungen bestehen ebenfalls für die Laborbereiche und die Tierhaltung. In bestimmten Bereichen ist der Explosionsschutz zu beachten.
Die neuen Lüftungsanlagen (Teil-, Vollklimaanlagen) sollen unterirdisch auf der Nord- und Südseite des Verbindungsbaus und im UG installiert werden. In verschiedenen Bereichen kommt der Gefahrstoff Formaldehyd zum Einsatz, was erhöhte Anforderungen an die Lüftung stellt, um die geforderten Grenzwerte in den Arbeitsbereichen einzuhalten. In den Kurssälen müssen absaugbare Seziertische mit Zuluft-Einheiten eingebunden. Erhöhte Anforderungen bestehen ebenfalls für die Laborbereiche und die Tierhaltung. In bestimmten Bereichen ist der Explosionsschutz zu beachten.
Es ist eine neue Kältemaschine in die Planungen aufzunehmen.
GA
Die neu zu errichtenden technischen Anlagen erhalten neue Automationsanlagen. Die Planung erfolgt gem. Leitfaden GA (FAU/UKER).
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 314 424 EUR 💰
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung, zunächst für die Leistungsstufe 1B bis 1C, nach Freigabe erfolgt die Weiterbeauftragung weiterer Leistungsstufen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Erlangen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Direkter Link zu den Auftragsunterlagen – siehe Link
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet.
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
Ist der Bewerber eine juristische Person, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,
a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und
berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen
aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu
tragen oder
b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie
2005/36/EG angezeigt haben.
Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers und/oder der Mitarbeiter des Unternehmens,
insbesondere der für die Dienstleistung verantwortlichen Personen durch Nachweis
- der Berechtigung zur Führung einer Berufsbezeichnung (z. B. Ingenieur)
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Direkter Link zu den Auftragsunterlagen – siehe Link
Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen (Formblatt III.8); die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben.“
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nimmt der Bewerber die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, so muss er eine Erklärung des anderen Unternehmens zur gemeinsamen Haftung vorlegen (Formblatt III.8); die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der „Verpflichtungserklärung“ abzugeben.“
Ergänzend zu 4.2.2 des Bewerberbogens:
Es ist der ("spezifische") Jahresumsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in EUR netto anzugeben.
Es wird ein Mindestjahresumsatz von 340.000 EUR gefordert.
Ergänzend zu 4.2.4 des Bewerberbogens:
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 Mio. EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 5 Mio. EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von 3 Mio. EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von 5 Mio. EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen.
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieses den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und
Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide
Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Direkter Link zu den Auftragsunterlagen – siehe Link
Die Eignungskriterien sind im Bewerberbogen (Unterlage III.6) aufgelistet sowie in der Bewertungsmatrix (23D0483_Wertungsmatrix_Stufe_1) aufgelistet (einschl. deren Gewichtung).
Es sind 3 geeignete Referenzen über vom Bewerber in den letzten 5 Jahren erbrachten Dienstleistungen aufzulisten (Fertigstellung innerhalb der letzten 5 Jahre).
Die Auflistung ist auf Projekte zu beschränken, deren Planungs- oder Beratungsanforderungen mit denen der zu vergebenden Planungs- oder Beratungsleistung vergleichbar sind.
Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen und Bennenung von geforderten Referenzen nachzuweisen. Diese sollten hinsichtlich der an die Referenzprojekte gestellten Anforderungen aussagekräftige Plandarstellungen, Perspektiven, Fotos sowie kurze Erläuterungen beeinhalten. Über die Angaben im Bewerberbogen hinaus
Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen und Bennenung von geforderten Referenzen nachzuweisen. Diese sollten hinsichtlich der an die Referenzprojekte gestellten Anforderungen aussagekräftige Plandarstellungen, Perspektiven, Fotos sowie kurze Erläuterungen beeinhalten. Über die Angaben im Bewerberbogen hinaus
(Nr. 4.3.1.1 bis 4.3.1.3) sind max. 2 DIN A4 Seiten als Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den Referenzen zulässig und werden in der Wertung berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt. Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.
(Nr. 4.3.1.1 bis 4.3.1.3) sind max. 2 DIN A4 Seiten als Projektsteckbriefe mit Projektdarstellungen zu den Referenzen zulässig und werden in der Wertung berücksichtigt. Darüber hinausgehende Unterlagen zu den Referenzprojekten werden nicht berücksichtigt. Eine Nachforderung von Referenzen wird ausgeschlossen.
Es werden gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV nur die geforderten Angaben berücksichtigt:
Titel des Referenzprojektes mit Angabe zum Standort
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieur für folgende Leistungen: Ing. f. Technische Ausrüstung gem. der RL 2005/36/ EG
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Ingenieur für folgende Leistungen: Ing. f. Technische Ausrüstung gem. der RL 2005/36/ EG
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, Mindestkriterien
Technische und Berufliche Leistungsfähigkeit, Mindestkriterien bzw. Bepunktung mit Gewichtung
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-10-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2024-01-05 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogenes Organsisationskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogene Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Planungsphase
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Auftragsbezogenes Konzept zum Ablauf der Baudurchführungsphase
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Preis (Gewichtung): 30
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren
- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder
- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder
- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Der Bewerber hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einen Bezug zu Russland hat. Dafür ist die“
Eigenerklärung Bezug Russland“ (FB 127/L127/III.127) auszufüllen und als Teil des Teilnahmeantrages
abzugeben. Diese Erklärung ist auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem. den Bedingungen der Erklärung abzugeben.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen (Unterlage III.6) und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) eingestellt.
Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.
Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform
(www.vergabe.bayern.de bzw. iTWO tender) in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal
gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform muss der Bieter, der die Erklärung abgibt, erkennbar sein.
Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.
Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
Beschreibungen zur Vorgehensweise bei Teilnahmewettbewerben auf der Vergabeplattform
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Regierung von Mittelfranken
Postanschrift: Promenade 27
Postort: Ansbach
Postleitzahl: 91522
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 981531277📞
Fax: +49 981531837 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar
sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Staatl. Bauamt Erlangen-Nürnberg
Postanschrift: Bucher Str. 30
Postort: Nürnberg
Postleitzahl: 90408
Telefon: +49 9113507198📞
Fax: +49 9113507294 📠
Quelle: OJS 2023/S 158-501003 (2023-08-14)