Fachplanungsleistungen für die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik (Hardwaretausch) und die Erweiterung der In-tegrierten Leitstelle Passau

Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau

Die Planungs- und – soweit erforderlich und beauftragt – Steuerungs- und Koordinierungsleistungen für das vertragsgegenständliche Vorhaben betreffen die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie Erweiterung der Integrierten Leitstelle Passau. Hierbei wird für die Begleitung der Erneuerung der Informations- und Kommuniktionstechnik (Hardwaretausch) ein reduzierter Leistungsumfang ausgeschrieben, da der Freistaat Bayern die Kernleistungen des Hardwaretauschs über Rahmenvereinbarungen einheitlich beschafft hat. Für die Erweiterung der Leitstelle werden die Fachplanungsleistungen mit vollem Leistungsumfang ausgeschrieben.
Zu den Einzelheiten siehe Ziffer II.2.4) dieser Auftragsbekanntmachung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-06-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-05-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-05-03 Auftragsbekanntmachung
2023-05-25 Ergänzende Angaben
2023-07-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2026-06-03 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-05-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Kurze Beschreibung:
Die Planungs- und – soweit erforderlich und beauftragt – Steuerungs- und Koordinierungsleistungen für das vertragsgegenständliche Vorhaben betreffen die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie Erweiterung der Integrierten Leitstelle Passau. Hierbei wird für die Begleitung der Erneuerung der Informations- und Kommuniktionstechnik (Hardwaretausch) ein reduzierter Leistungsumfang ausgeschrieben, da der Freistaat Bayern die Kernleistungen des Hardwaretauschs über Rahmenvereinbarungen einheitlich beschafft hat. Für die Erweiterung der Leitstelle werden die Fachplanungsleistungen mit vollem Leistungsumfang ausgeschrieben. Zu den Einzelheiten siehe Ziffer II.2.4) dieser Auftragsbekanntmachung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Technische Planungsleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Passau, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau
Postanschrift: Am Fersehturm 6
Postleitzahl: 94032
Postort: Passau
Kontakt
Internetadresse: https://www.ils-passau.de/ 🌏
E-Mail: dieter.schlegl@zrf-passau.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E46189787 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-03 📅
Einreichungsfrist: 2023-06-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-08 📅
Datum des Beginns: 2023-07-01 📅
Datum des Endes: 2024-06-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 089-274551
ABl. S-Ausgabe: 89
Zusätzliche Informationen
Die Öffnung der Angebote erfolgt nach § 55 Abs. 2 S. 1 VgV. Bieter sind gemäß § 55 Abs. 2 S. 2 VgV zur Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Planungs- und – soweit erforderlich und beauftragt – Steuerungs- und Koordinierungsleistungen für das vertragsgegenständliche Vorhaben betreffen die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie Erweiterung der Integrierten Leitstelle Passau. Hierbei wird für die Begleitung der Erneuerung der Informations- und Kommuniktionstechnik (Hardwaretausch) ein reduzierter Leistungsumfang ausgeschrieben, da der Freistaat Bayern die Kernleistungen des Hardwaretauschs über Rahmenvereinbarungen einheitlich beschafft hat. Für die Erweiterung der Leitstelle werden die Fachplanungsleistungen mit vollem Leistungsumfang ausgeschrieben.
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Zu den Einzelheiten siehe Ziffer II.2.4) dieser Auftragsbekanntmachung.
Die Planungs- und – soweit erforderlich und beauftragt – Steuerungs- und Koordinierungsleistungen für das vertragsgegenständliche Vorhaben betreffen die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik sowie Erweiterung der Integrierten Leitstelle Passau.
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Im Einzelnen:
1.Besonderheit des Vorhabens ist, dass gerade keine vollumfängliche Fachplanung der für den Hardwaretausch (Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik) erforderlichen Leistungen erfolgen muss.
Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Sport und Integration (StMI) hat für die bayerischen Integrierten Leitstellen (ILS) neue Leitstellentechnik (Software und Hardware) beschafft. Dazu zählen ein Einsatzleit- und Kommunikationssystem sowie die Komponenten der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK), die zur Kommunikation und Unterstützung der Aufgabenerfüllung einer Leitstelle dienen. Alle wesentlichen Software- und Hardwaresysteme für die Erbringung der Leitstellenfunktion wurden gemeinsam ausgeschrieben.
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Diese Leistungen werden daher nicht mehr durch den AG (die einzelne Leitstelle) ausgeschrieben, sondern auf Grundlage der bestehenden Rahmenverträge mit dem Freistaat Bayern in Einzelverträgen abgerufen. Es erfolgt auch keine Umplanung der bestehenden Ausschreibung durch den Fachplaner. Der auf Grundlage der Rahmenvereinbarungen verfügbare Warenkorb ist fix!
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Gegenstand dieses Ingenieurvertrags sind daher im Rahmen der Leistungen für den Hardwaretausch (lediglich) diejenigen Leistungen für die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik, die von der Rahmenvereinbarung des Freistaats NICHT erfasst sind.
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Dies umfasst insbesondere, aber nicht nur, die folgenden Leistungen:
• Grundlagenermittlung (Bestandsaufnahme, Flächenbedarfsermittlung, Aussagen über Notwendigkeit und Umfang etwaiger baulicher Erweiterungen)
• Ermittlung der Beistellungen durch den Betreiber der Leitstelle
• Beratung beim Abruf aus dem Warenkorb, insbesondere Dimensionierung des Abrufs für den Einzelvertrag und Abstimmung mit dem Rahmenvertragsauftragnehmer
• Ermittlung technischer Besonderheiten (z. B. BMA)
• Überwachung des Migrationsprozesses (Projektsteuerung, Qualitätsüberwachung)
• Überprüfung der Einhaltung der maßgeblichen DIN-Vorschriften
• Begleitung bei der Abnahme und entsprechende Dokumentation
2. Zugleich sollen im Rahmen des Vertrags alle Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung erbracht werden, die im Rahmen einer möglichen baulichen Erweiterung und im Rahmen der allgemeinen technischen Erneuerung der Anlagen erforderlich sind.
• Vollständige Fachplanungsleistungen (soweit erforderlich) in Bezug auf möglicherweise erforderliche Änderungen/Überprüfung der Wärmeversorgung, USV, Klimaanlage, Beleuchtung
• Fachplanungsleistungen für eine PV-Anlage
Nochmals zur Klarstellung: Der eingeschränkte Leistungsumfang betrifft lediglich die Erneuerung der IuK (sog. Hardwaretausch).
Das vollständige der ausgeschriebenen Leistung zu Grunde liegende Leistungsbild ergibt sich allein aus den Vertragsunterlagen (Vertragsentwurf übergeben als Vergabeunterlage C und seinen Anlagen - konkretisierter Leistungsumfang insbesondere in den Anlagen C_01 und C_02).
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Die Leistungen werden stufenweise beauftragt, zunächst die Leistungsphase 1, gemäß beigefügtem Ingenieurvertrag (Vergabeunterlage C). Der Auftraggeber behält sich vor, weitere Leistungsphasen – ganz oder teilweise, stufen- oder bauabschnittsweise – zu übertragen. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung dieser Leistungen besteht nicht.
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Beschreibung der Optionen:
I. Stufenweise Beauftragung gemäß Ingenieurvertrag (Vergabeunterlage C);
II. Besondere und zusätzliche Leistungen (optional) nach Ingenieurvertrag (Vergabeunterlage C).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Passau

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Basisinformation zum Unternehmen des Bieters (Name, Sitz, Rechtsform, Gründungsjahr, Kontaktdaten) bzw. zu den an der Bietergemeinschaft beteiligten Unternehmen (Name, Sitz, Rechtsform, Gründungsjahr, Kontaktdaten, Leistungsanteil) (soweit zutreffend) (Formblatt B.2.);
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B) Eigenerklärung des Bieters, dass die in §§ 123, 124 GWB bzw. die in § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen bzw. Eigenerklärung für ausländische Bieter, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit §§ 123, 124 GWB bzw. § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vergleichbar sind (Formblatt B.3.);
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C) Eigenerklärung (soweit erforderlich) der Bietergemeinschaftsmitglieder zur gesamtschuldnerischen Haftung und Benennung desjenigen, der die Bietergemeinschaft vertritt einschließlich Nachweis der Vertretungsmacht (Formblatt B.4.). Bei Bietergemeinschaften sind die gem. Ziffer III.1.1) bis III.1.3) und Ziffer III.2.1 geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem Mitglied gesondert zu erbringen.
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D) Im Fall einer Eignungsleihe (soweit zutreffend): Eigenerklärung zur Eignungsleihe, einschließlich Verpflichtungserklärung des Unterauftragnehmers/sonstigen Dritten. Im Falle der Eignungsleihe (= Inanspruchnahme der Fachkunde oder Leistungsfähigkeit eines Unterauftragnehmers oder sonstigen Dritten) hat der Bieter eine verbindliche Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens vorzulegen, dass ihm die Mittel zur Verfügung stehen werden bzw. dass der Dritte die Leistung ausführen wird (§ 47 Abs. 1 VgV) sowie eine Erklärung der gemeinsamen Haftung des Bieters und des anderen Unternehmens für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe (Formblatt B.5.). Jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, muss folgende Erklärungen vorlegen:
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a) Eigenerklärung des Bieters, dass die in §§ 123, 124 GWB bzw. die in § 21 AEntG,, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen bzw. Eigenerklärung für ausländische Bieter, dass keine Ausschlussgründe vorliegen, die nach den Rechtsvorschriften des jeweiligen Landes mit §§ 123, 124 GWB bzw. § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG und § 22 LkSG vergleichbar sind (Formblatt B.3.);
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b) Nachweis der Eignung des Unternehmens, dessen Kapazitäten der Bieter oder Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, in Bezug auf die Eignungskriterien entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe. (Verwendung des entsprechenden Formblatts (soweit vorhanden) je nachdem, welche Eignung in Anspruch genommen werden soll). Auf § 47 Abs. 1 Satz 3 VgV wird ausdrücklich hingewiesen. Erfüllt ein Unternehmen diejenigen Eignungskriterien nicht, dessen Kapazitäten der Bieter für die Erfüllung eines oder mehrerer Eignungskriterien in Anspruch nehmen will, kann der Auftraggeber vorschreiben, dass der Bieter das entsprechende Unternehmen ersetzen muss (§ 47 Abs. 2 VgV). Nimmt der Bieter die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch, kann der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bieters und des (jeweils) anderen Unternehmens entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe verlangen (§ 47 Abs. 3 VgV).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
E) Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Versicherungsfall i. H. v. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden sowie von 1,0 Mio. EUR für Sach- und sonstige Schäden (Formblatt B.6.). Ein Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung gem. § 45 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 VgV bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Angebotsunterlagen beiliegen;
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F) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt B.7.)
G) Eigenerklärung über den Umsatz des Bieters mit vergleichbaren Dienstleistungen in den letzten drei (3) abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt B.8.).
Vergleichbare Leistungen sind im vorliegenden Fall Fachplanungsleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung für Integrierte Leitstellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
H) Fachliche Qualifikationen des Teilnehmers: Liste der wesentlichen in den letzten zehn (10) Jahren (seit 2013) erbrachten vergleichbaren Leistungen unter Angabe von Leistungszeit, Auftragsgegenstand, Leistungsumfang (beauftragte Leistungsphasen und Projektvolumen) sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers. Eine Bescheinigung des Auftraggebers ist nicht erforderlich. Vergleichbare Leistungen sind im vorliegenden Fall Fachplanungsleistungen im Leistungsbild Technische Ausrüstung für Integrierte Leitstellen. Diese Liste der Referenzen dient der Prüfung der fachlichen Eignung (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) (Formblatt B.9.).
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Bieter hat nachzuweisen (z.B. durch Vorlage von Ausbildungsnachweisen), dass er zur Ausübung der vertragsgegenständlichen Leistung berechtigt ist (§ 44 Abs. 1 VgV) (Formblatt B.10.).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Öffentliche Aufträge und Konzessionen dürfen nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne von Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 aufweisen. Jeder Bieter muss daher die Erklärung zum Nichtvorliegen eines entsprechenden Russlandsbezugs abgeben (Formblatt B.11.).
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Sollte es sich bei dem Bieter um eine Bietergemeinschaft handeln, so muss die Erklärung für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesondert abgegeben werden. Dies erfolgt durch gesonderte Eintragung der Mitglieder in die benannten Felder.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-07-15 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-06-05 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Zusätzliche Informationen:
Die Öffnung der Angebote erfolgt nach § 55 Abs. 2 S. 1 VgV. Bieter sind gemäß § 55 Abs. 2 S. 2 VgV zur Öffnung der Angebote nicht zugelassen.

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Hr. Dieter Schlegl
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E46189787 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das Risiko für den rechtzeitigen Eingang der Angebotsunterlagen liegt beim Bieter. Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Angebote sind zwingend über die Funktion „Angebot abgeben“ des Vergabeportals subreport-ELViS zu übermitteln. Auf postalischem Wege sowie per E-Mail, per Telefax oder auch über die Bieterkommunikation des Vergabeportals übermittelte Angebote sind nicht zugelassen. Zusätzliche bzw. ergänzende Angebotsunterlagen auf Datenträgern werden nicht berücksichtigt. Die Unterlagen sind wie durch das Vergabeportal vorgesehen dort einzureichen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern - Vergabekammer Südbayern
Postort: München
Postleitzahl: 80543
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 89/2176-2411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 89/2176-2847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2023/S 089-274551 (2023-05-03)
Ergänzende Angaben (2023-05-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-05-25 📅
Einreichungsfrist: 2023-06-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 102-321917
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 089-274551
ABl. S-Ausgabe: 102
Quelle: OJS 2023/S 102-321917 (2023-05-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-07-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1072560.05 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-07-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 135-429787
ABl. S-Ausgabe: 135

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 9.2.1 Qualität des eingesetzten Personals
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Preis (Gewichtung): 40

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-07-12 📅
Name: Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH
Postanschrift: Kapellenweg 6
Postort: München
Postleitzahl: 81371
Land: Deutschland 🇩🇪
München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1072560.05 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Quelle: OJS 2023/S 135-429787 (2023-07-12)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2026-06-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Fachplanungsleistungen für die Erneuerung der Informations- und Kommunikationstechnik (Hardwaretausch) und die Erweiterung der Integrierten Leitstelle Passau, hier: Auftragsänderung aufgrund Kündigung des Rahmenvertragspartners
Kurze Beschreibung:
1. Ursprünglicher Auftragsgegenstand Im Jahr 2023 hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau ein Vergabeverfahren über Fachplanungsleistungen für den 120-Monate Hardwaretausch in der ILS Passau durchgeführt. Das Vergabeverfahren und der Inhalt des Ingenieurvertrages waren auf Basis des vom Freistaat Bayern ausgeschriebenen Einsatzleitsystems der Firma Sopra Steria und einer Beschaffung aus den dazugehörigen Rahmenverträgen konzipiert. Da die Beschaffung aus den Rahmenverträgen stark vorstrukturiert war, weil insbesondere die Beschaffungsinhalte bereits klar definiert waren und keine Vergabe, sondern nur ein Abruf der Leistungen erforderlich sein würde, wurden nur reduzierte Umfänge der Fachplanungsleistungen für den Hardwaretausch ausgeschrieben. 2. Auftragsänderung/-erweiterung Anfang des Jahres 2025 hat der Freistaat Bayern jedoch den Vertrag mit der Firma Sopra Steria wieder gekündigt. Der Bestandsauftragnehmer des Einsatzleitsystems, die Firma Eurofunk Kappacher, soll nun (wieder) das Einsatzleitsystem im Rahmen des 120-Monate-Hardwaretausches liefern. Die Fachplanungsleistungen für den Hardwaretausch werden daher unter geänderten Bedingungen von Rücker+Schindele fortgeführt. Die geänderten Bedingungen der Beschaffung erfordern eine Erbringung der Fachplanungsleistungen in vollem Umfang (nicht mit reduzierten Grundleistungen). Daher werden die im ursprünglichen Auftrag nicht beauftragten Teilleistungen des HOAI-Leistungsbilds nachträglich beauftragt.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: Fachplanungsleistungen Hardwaretausch - 1. Nachtrag
Titel: Auftragsänderung aufgrund Kündigung des Rahmenvertragspartners
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen 📦
Stadt: Passau
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Passau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: Ursprünglicher Vertrag vom 12.07.2023
Datum des Vertragsabschlusses: 2026-05-11 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 353596.38 EUR 💰
Kennung des Angebots: Nachtrag 1
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Informationen über Ausschreibungen
Name der anbietenden Partei: Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Rücker + Schindele Beratende Ingenieure GmbH
Nationale Registrierungsnummer: USt.-ID: DE 277238954
Postleitzahl: 81371
Postort: München
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@runds.de 📧
Telefon: +49 8976776930 📞
Fax: +49 89767769310 📠
URL: https://www.runds.de/index.html 🌏

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau
Nationale Registrierungsnummer: t: 0851 98850 200
Postleitzahl: 94032
Postort: Passau
Region: Passau, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: geschaeftsstelle@zrf-passau.de 📧
Telefon: +49851988500 📞
URL: https://www.ils-passau.de/ 🌏
Kommunikation
ID des Steuergesetzgebungsdokuments: unused-id
ID des Umweltgesetzgebungsdokuments: unused-id
ID des Arbeitsgesetzgebungsdokuments: unused-id

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: 09-0318006-60
Postleitzahl: 80534
Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️
Telefon: +498921762411 📞
Fax: +498921762847 📠
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Auf die Frist gem. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB wird hingewiesen: Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-03+02:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
(1) Nach § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 GWB ist eine Änderung eines öffentlichen Auftrags ohne Durchführung eines neuen Vergabeverfahrens zulässig, wenn zusätzliche Liefer-, Bau- oder Dienstleistungen erforderlich geworden sind, die nicht in den ursprünglichen Vergabeunterlagen vorgesehen waren, und ein Wechsel des Auftragnehmers aus wirtschaftlichen oder technischen Gründen nicht erfolgen kann und mit erheblichen Schwierigkeiten oder beträchtlichen Zusatzkosten für den öffentlichen Auftraggeber verbunden wäre. Gem. diesen Voraussetzungen liegen technische Gründe hier deswegen vor, weil der Planungsauftrag zum Zeitpunkt der Änderung bereits weit fortgeschritten war und ein Wechsel des Auftragnehmers tatsächlich kaum denkbar ist. Denn der Auftragnehmer ist nicht nur für die Planungsleistungen für den Hardwaretausch beauftragt, sondern auch für die Planungsleistungen für die Technische Ausrüstung für den Erweiterungsbau der Integrierten Leitstelle. Die Leistungen müssen integriert erbracht werden. Aus diesem Grund wurden die Leistungen auch bereits als Gesamtvergabe der Gesamtplanungsleistungen für die technische Ausrüstung vergeben (siehe Vergabestrukturvermerk vom 19.07.2023). An dieser Beurteilung hat sich seitdem nichts geändert. Die Erweiterung des Leistungsbilds stellt zwar eine inhaltliche Leistungserweiterung dar, in tatsächlicher Hinsicht können die zusätzlich erforderlichen Leistungen aber nicht von den bereits beauftragten Leistungen getrennt werden. Eine Abgrenzung und Koordinierung der im Leistungsbild ergänzten Leistungen würde zu einer rein künstlichen Trennung der inhaltlichen Aufgaben führen. (2) Zudem ist eine Änderung des Auftrags auch gem. § 132 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GWB zulässig, wenn die Änderung aufgrund von Umständen erforderlich geworden ist, die der öffentliche Auftraggeber im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht nicht vorhersehen konnte, und sich aufgrund der Änderung der Gesamtcharakter des Auftrages nicht verändert. (3) Im Einzelnen: • Dass eine Änderung des Auftragsumfangs um die ursprünglich für die Leistungserbringung über den Rahmenvertrag mit Sopra Steria erforderlichen Leistungen hinaus erforderlich werden würde, war für den Auftraggeber zum Zeitpunkt des ursprünglichen Vergabeverfahrens nicht vorhersehbar. Der Freistaat Bayern hatte den Rahmenvertrag gerade zur Änderung der Auftragnehmerstruktur bzw. der Beschaffungsstruktur in diesem Bereich beschafft. Ausdrückliche Vorgabe im Rahmen der Ministeriumschreiben war es – wenn überhaupt – nur vorbereitende Leistungen zu beschaffen. • Der Gesamtcharakter des Ingenieurvertrags sowie der beauftragten Planungsleistungen ändert sich durch die Änderung nicht, da es sich weiterhin um Ingenieurleistungen für den anstehenden Hardwaretausch handelt. Zudem wird aufgrund der Abrechnung nach HOAI die grundsätzliche wirtschaftliche Risikoverteilung des Vertrags nicht geändert, sondern nur der inhaltliche Aufwand und damit Umfang der – erforderlichen – Leistungen erweitert. (4) Zudem: 50%-Klausel (Obergrenze der Auftragsänderung) Für beide genannten Ausnahmetatbestände gilt zudem: Gemäß § 132 Abs. 2 Satz 2 GWB darf die Vergütung in diesen Fällen den Wert des ursprünglichen Auftrages um nicht mehr als 50 % übersteigen. Der ursprüngliche Auftragswert der Beschaffung ab belief sich gem. Bekanntmachung des Auftrags und gem. Angebot des Auftragnehmers insgesamt auf EUR 1 072 560.05 EUR netto. Der jetzt nachträglich beauftragte Wert der Auftragsänderung / des Nachtrags umfasst zusätzliche 353.596,38 EUR netto. Die genannte 50%-Grenze (hier: 536.280,03 EUR) wird also NICHT erreicht.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Neuer Wert
Text:
1. Ursprünglicher Auftragsgegenstand Im Jahr 2023 hat der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Passau ein Vergabeverfahren über Fachplanungsleistungen für den 120-Monate Hardwaretausch in der ILS Passau durchgeführt. Das Vergabeverfahren und der Inhalt des Ingenieurvertrages waren auf Basis des vom Freistaat Bayern ausgeschriebenen Einsatzleitsystems der Firma Sopra Steria und einer Beschaffung aus den dazugehörigen Rahmenverträgen konzipiert. Da die Beschaffung aus den Rahmenverträgen stark vorstrukturiert war, weil insbesondere die Beschaffungsinhalte bereits klar definiert waren und keine Vergabe, sondern nur ein Abruf der Leistungen erforderlich sein würde, wurden nur reduzierte Umfänge der Fachplanungsleistungen für den Hardwaretausch ausgeschrieben. 2. Auftragsänderung/-erweiterung Anfang des Jahres 2025 hat der Freistaat Bayern jedoch den Vertrag mit der Firma Sopra Steria wieder gekündigt. Der Bestandsauftragnehmer des Einsatzleitsystems, die Firma Eurofunk Kappacher, soll nun (wieder) das Einsatzleitsystem im Rahmen des 120-Monate-Hardwaretausches liefern. Die Fachplanungsleistungen für den Hardwaretausch werden daher unter geänderten Bedingungen von Rücker+Schindele fortgeführt. Die geänderten Bedingungen der Beschaffung erfordern eine Erbringung der Fachplanungsleistungen in vollem Umfang (nicht mit reduzierten Grundleistungen). Daher werden die im ursprünglichen Auftrag nicht beauftragten Teilleistungen des HOAI-Leistungsbilds nachträglich beauftragt.
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Quelle: OJS 2026/S 106-382763 (2026-06-03)