Flockungsmittel

Entsorgungsbetriebe der LH Wiesbaden

Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Lieferung von Flockungshilfsmitteln für zwei Wiesbadener Klärwerke. 6 Lose. Zum Einsatz kommen die Flockungshilfsmittel in der Schlammentwässerung ( Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich ); in der Überschussschlammeindickung ( Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich), als Sedimentationshilfsmittel in der Vorklärung (Klärwerk Biebrich) sowie zur maschinellen Eindickung eines Industrieschlammes im Hauptklärwerk. An der Ausschreibung interessierte Firmen erhalten die Möglichkeit, vorab Laborversuche durchzuführen, geeignete Schlammproben in entsprechender Menge können hierfür abgeholt werden. Die Ergebnisse der Laborversuche sind in tabellarischer und graphischer Form zusammen mit einem Richtpreisangebot einzureichen. Nur hierbei teilnehmende Bieter sind berechtigt, an der Vergabe teilzunehmen. Nach Auswertung der vorliegenden Berichte erhalten die fünf günstigsten Bieter die Aufforderung, Versuche auf den Anlagen zu fahren. Hierbei können bis zu zwei Produkte auf eigene Kosten getestet werden. Im Bereich der Schlammentwässerungen ( Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich) müssen vom später empfohlenen Produkt mindestens fünf aufeinanderfolgende Chargen gefahren und individuell dokumentiert werden ( Durchsatzmengen Schlamm, Polymerlösung Konzentration der Polymerlösung, Trockensubstanzwerte vom Aufgabeschlamm und entwässerten Schlamm, CSB Bestimmung vom Filtrat). Im Bereich der Überschußschlammeindickung (Hauptklärwerk) müssen vom später empfohlenen Produkt über einen Zeitraum von 5 Stunden die, wie bei der Schlammentwässerung genannten Daten, stündlich dokumentiert werden. Im Bereich der Überschußschlammeindickung (Klärwerk Biebrich) genügt eine Dokumentation über einen Zeitraum von 2 Stunden. Im Bereich der maschinellen Eindickung eines Industrieschlammes (Hauptklärwerk) genügt eine Dokumentation über einen Zeitraum von 2 Stunden. Im Bereich der Sedimentation der Vorklärung ( Klärwerk Biebrich ) werden die im Laborversuch vom Anbieter ermittelten Daten für eine Produktauswahl zu Grunde gelegt. Die Ergebnisse der großtechnischen Versuche sind in tabellarischer und graphischer Form als Excel- Datei vom Bieter vorzulegen. Individuelle Empfehlungen zur Maschineneinstellung können erwähnt werden. Beim Produktwechsel sind sämtliche, Handelsware führenden Leitungen vom Bieter vor Beginn des Versuchens und bei Ende des Versuches mit geeignetem Medium ( Mineralöl, o.ä. ) durchzuspülen. Kosten für Reparaturen von Polymerpumpen durch unsachgemäße Handhabung oder Ausführung bei den Versuchen trägt der Bieter. Im Anschluss testet die ELW in Eigenregie und auf eigene Kosten die nachstehend aufgeführten Mengen des besten Produktes der jeweiligen Bieter: Schlammentwässerung Hauptklärwerk: 1 000 kg ( IBC ) Flüssigpolymer. Schlammentwässerung Klärwerk Biebrich: 300 Kg Pulverpolymer, alternativ 750 Kg Flüssigpolymer ( 125/ 250 Kg Gebinde ). Überschußschlammeindickung Hauptklärwerk: 1 000 Kg ( IBC ) Flüssigpolymer. Maschinelle Schlammeindickung Industrieschlamm Hauptklärwerk: 125 kg ( Faß ) Flüssigpolymer. Überschußschlammeindickung Klärwerk Biebrich: 125 Kg ( Faß ) Flüssigpolymer. Sedimentation Vorklärung Klärwerk Biebrich: Vergabe erfolgt auf Produktempfehlung, der Probezeitraum wird entsprechend verlängert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2010-04-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2009-12-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2009-11-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2009-11-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Flockungsmittel
Volltext:
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Lieferung von Flockungshilfsmitteln für zwei Wiesbadener Klärwerke. 6 Lose. Zum Einsatz kommen die Flockungshilfsmittel in der Schlammentwässerung ( Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich ); in der Überschussschlammeindickung ( Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich), als Sedimentationshilfsmittel in der Vorklärung (Klärwerk Biebrich) sowie zur maschinellen Eindickung eines Industrieschlammes im Hauptklärwerk. An der Ausschreibung interessierte Firmen erhalten die Möglichkeit, vorab Laborversuche durchzuführen, geeignete Schlammproben in entsprechender Menge können hierfür abgeholt werden. Die Ergebnisse der Laborversuche sind in tabellarischer und graphischer Form zusammen mit einem Richtpreisangebot einzureichen. Nur hierbei teilnehmende Bieter sind berechtigt, an der Vergabe teilzunehmen. Nach Auswertung der vorliegenden Berichte erhalten die fünf günstigsten Bieter die Aufforderung, Versuche auf den Anlagen zu fahren. Hierbei können bis zu zwei Produkte auf eigene Kosten getestet werden. Im Bereich der Schlammentwässerungen ( Hauptklärwerk und Klärwerk Biebrich) müssen vom später empfohlenen Produkt mindestens fünf aufeinanderfolgende Chargen gefahren und individuell dokumentiert werden ( Durchsatzmengen Schlamm, Polymerlösung Konzentration der Polymerlösung, Trockensubstanzwerte vom Aufgabeschlamm und entwässerten Schlamm, CSB Bestimmung vom Filtrat). Im Bereich der Überschußschlammeindickung (Hauptklärwerk) müssen vom später empfohlenen Produkt über einen Zeitraum von 5 Stunden die, wie bei der Schlammentwässerung genannten Daten, stündlich dokumentiert werden. Im Bereich der Überschußschlammeindickung (Klärwerk Biebrich) genügt eine Dokumentation über einen Zeitraum von 2 Stunden. Im Bereich der maschinellen Eindickung eines Industrieschlammes (Hauptklärwerk) genügt eine Dokumentation über einen Zeitraum von 2 Stunden. Im Bereich der Sedimentation der Vorklärung ( Klärwerk Biebrich ) werden die im Laborversuch vom Anbieter ermittelten Daten für eine Produktauswahl zu Grunde gelegt. Die Ergebnisse der großtechnischen Versuche sind in tabellarischer und graphischer Form als Excel- Datei vom Bieter vorzulegen. Individuelle Empfehlungen zur Maschineneinstellung können erwähnt werden. Beim Produktwechsel sind sämtliche, Handelsware führenden Leitungen vom Bieter vor Beginn des Versuchens und bei Ende des Versuches mit geeignetem Medium ( Mineralöl, o.ä. ) durchzuspülen. Kosten für Reparaturen von Polymerpumpen durch unsachgemäße Handhabung oder Ausführung bei den Versuchen trägt der Bieter. Im Anschluss testet die ELW in Eigenregie und auf eigene Kosten die nachstehend aufgeführten Mengen des besten Produktes der jeweiligen Bieter: Schlammentwässerung Hauptklärwerk: 1 000 kg ( IBC ) Flüssigpolymer. Schlammentwässerung Klärwerk Biebrich: 300 Kg Pulverpolymer, alternativ 750 Kg Flüssigpolymer ( 125/ 250 Kg Gebinde ). Überschußschlammeindickung Hauptklärwerk: 1 000 Kg ( IBC ) Flüssigpolymer. Maschinelle Schlammeindickung Industrieschlamm Hauptklärwerk: 125 kg ( Faß ) Flüssigpolymer. Überschußschlammeindickung Klärwerk Biebrich: 125 Kg ( Faß ) Flüssigpolymer. Sedimentation Vorklärung Klärwerk Biebrich: Vergabe erfolgt auf Produktempfehlung, der Probezeitraum wird entsprechend verlängert.
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Ort der Leistung
Wiesbaden, Kreisfreie Stadt 🏙️
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferauftrag
Verordnung: Europäische Gemeinschaften, mit GPA-Beteiligung
Originalsprache: Deutsch 🗣️

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Angebotsart: Gesamt- oder Teilangebot
Art des öffentlichen Auftraggebers: Andere
Haupttätigkeit: Sonstiges

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Entsorgungsbetriebe der LH Wiesbaden
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontakt
Internetadresse: harald.regelien@elw.de 📧

Referenz
Daten
Veröffentlichungsdatum: 2009-12-03 📅
Empfangsdatum: 2009-11-30 📅
Absendedatum: 2009-11-30 📅
Einreichungsfrist: 2010-04-15 📅
Versanddatum der Vertragsunterlagen: 2009-12-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer (Legacy): 333263-2009
ABl. S-Ausgabe: 233/2009

Objekt
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Flockungsmittel 📦
Quelle: OJS 2009/S 233-333263 (2009-11-30)