Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt beabsichtigt den Neubau eines Flutpolders innerhalb der Elster-Luppe-Aue. Das Vorhaben umfasst den Um- und Neubau eines ca. 12 km langen Deichsystems mit mehreren Wasserbauwerken. Zudem sollen im Zuge der Errichtung des Flutpolders vorhandene Altwasserstrukturen reaktiviert und wieder an die Fließgewässer, insbesondere die Weiße Elster, angeschlossen werden. Vorhandene Wirtschaftswege sowie bauzeitliche und dauerhafte Zuwegungen innerhalb und außerhalb der Polderflächen müssen im Hinblick auf bauliche, betriebliche und unterhaltungsrelevante Erfordernisse neu errichtet, ertüchtigt oder ausgebaut werden. Mit Fortschreiten der Objektplanung (Entwurfsplanung) machen sich Baugrunduntersuchungen in Umfang und Tiefe einer Hauptuntersuchung nach DIN EN 1997-2 bzw. DIN 4020 erforderlich. Die technische Umsetzung von diesbezüglichen Erkundungsleistungen ist Gegenstand dieser Ausschreibung. Die baugrundgutachterlichen Leistungen werden durch einen geotechnischen Sachverständigen der beauftragten Planungsgemeinschaft bearbeitet und sind nicht Gegenstand der Vergabe. Der Leistungsumfang gliedert sich in zwei Fachlose: Los 1: Geoelektrische Untersuchungen für den geplanten Polderdeich, Los 2: Geo- und umwelttechnische Untersuchungen für Deiche, Bauwerke, Gewässeraltarme und Verkehrsanlagen.
Auftragsbekanntmachung (2026-04-17) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Flutpolder Elster-Luppe-Aue - Baugrundhauptuntersuchung
Referenznummer: 26/N/0046/ME
Kurze Beschreibung:
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt beabsichtigt den Neubau eines Flutpolders innerhalb der Elster-Luppe-Aue.
Das Vorhaben umfasst den Um- und Neubau eines ca. 12 km langen Deichsystems mit mehreren Wasserbauwerken. Zudem sollen im Zuge der Errichtung des Flutpolders vorhandene Altwasserstrukturen reaktiviert und wieder an die Fließgewässer, insbesondere die Weiße Elster, angeschlossen werden. Vorhandene Wirtschaftswege sowie bauzeitliche und dauerhafte Zuwegungen innerhalb und außerhalb der Polderflächen müssen im Hinblick auf bauliche, betriebliche und unterhaltungsrelevante Erfordernisse neu errichtet, ertüchtigt oder ausgebaut werden.
Mit Fortschreiten der Objektplanung (Entwurfsplanung) machen sich Baugrunduntersuchungen in Umfang und Tiefe einer Hauptuntersuchung nach DIN EN 1997-2 bzw. DIN 4020 erforderlich. Die technische Umsetzung von diesbezüglichen Erkundungsleistungen ist Gegenstand dieser Ausschreibung.
Die baugrundgutachterlichen Leistungen werden durch einen geotechnischen Sachverständigen der beauftragten Planungsgemeinschaft bearbeitet und sind nicht Gegenstand der Vergabe.
Der Leistungsumfang gliedert sich in zwei Fachlose:
Los 1: Geoelektrische Untersuchungen für den geplanten Polderdeich,
Los 2: Geo- und umwelttechnische Untersuchungen für Deiche, Bauwerke, Gewässeraltarme und Verkehrsanlagen.
Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-Anhalt beabsichtigt den Neubau eines Flutpolders innerhalb der Elster-Luppe-Aue.
Das Vorhaben umfasst den Um- und Neubau eines ca. 12 km langen Deichsystems mit mehreren Wasserbauwerken. Zudem sollen im Zuge der Errichtung des Flutpolders vorhandene Altwasserstrukturen reaktiviert und wieder an die Fließgewässer, insbesondere die Weiße Elster, angeschlossen werden. Vorhandene Wirtschaftswege sowie bauzeitliche und dauerhafte Zuwegungen innerhalb und außerhalb der Polderflächen müssen im Hinblick auf bauliche, betriebliche und unterhaltungsrelevante Erfordernisse neu errichtet, ertüchtigt oder ausgebaut werden.
Mit Fortschreiten der Objektplanung (Entwurfsplanung) machen sich Baugrunduntersuchungen in Umfang und Tiefe einer Hauptuntersuchung nach DIN EN 1997-2 bzw. DIN 4020 erforderlich. Die technische Umsetzung von diesbezüglichen Erkundungsleistungen ist Gegenstand dieser Ausschreibung.
Die baugrundgutachterlichen Leistungen werden durch einen geotechnischen Sachverständigen der beauftragten Planungsgemeinschaft bearbeitet und sind nicht Gegenstand der Vergabe.
Der Leistungsumfang gliedert sich in zwei Fachlose:
Los 1: Geoelektrische Untersuchungen für den geplanten Polderdeich,
Los 2: Geo- und umwelttechnische Untersuchungen für Deiche, Bauwerke, Gewässeraltarme und Verkehrsanlagen.
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Aufschlussbohrungen📦
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 2
1️⃣
Interne Kennung: 26/N/0046/ME (Los 1)
Titel: Los 1: Geoelektrische Untersuchungen
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung der Beschaffung:
Das Los 1 umfasst eine geoelektrische Vermessung der ca. 7,2 km langen Trasse des neu zu errichtenden Polderdeiches sowie einer ca. 400 m langen Rückverlegungsstrecke am südlichen Bestandsdeich der Weißen Elster.
Die Länge der geoelektrisch zu vermessenden Profile beläuft sich auf insgesamt
etwa 29,5 km, wobei Teile davon in unwegsamen Gelände verlaufen (Laubwald).
Die Leistungen umfassen Vorbereitung, Ausführung und Auswertung der Messungen, inkl. Darstellung und Interpretation der Messergebnisse.
Auf Grundlage von zu generierenden Widerstands-Tiefen-Schnitten und Isopachenplänen der deckstauenden Schichten sollen durch den geotechnischen Sachverständigen die Lage der geotechnischen Aufschlussprofile für das Los 2 abschließend festgelegt werden. Nach Vorliegen aller Erkundungsergebnisse der geotechnischen Erkundung für den Polderdeich und die Deichrückverlegung aus dem Los 2 sollen die Isopachenpläne nochmals überarbeitet werden, um eine widerspruchsfreie Darstellung der Untersuchungsergebnisse zur Baugrundhauptuntersuchung sicherzustellen.
Das Los 1 umfasst eine geoelektrische Vermessung der ca. 7,2 km langen Trasse des neu zu errichtenden Polderdeiches sowie einer ca. 400 m langen Rückverlegungsstrecke am südlichen Bestandsdeich der Weißen Elster.
Die Länge der geoelektrisch zu vermessenden Profile beläuft sich auf insgesamt
etwa 29,5 km, wobei Teile davon in unwegsamen Gelände verlaufen (Laubwald).
Die Leistungen umfassen Vorbereitung, Ausführung und Auswertung der Messungen, inkl. Darstellung und Interpretation der Messergebnisse.
Auf Grundlage von zu generierenden Widerstands-Tiefen-Schnitten und Isopachenplänen der deckstauenden Schichten sollen durch den geotechnischen Sachverständigen die Lage der geotechnischen Aufschlussprofile für das Los 2 abschließend festgelegt werden. Nach Vorliegen aller Erkundungsergebnisse der geotechnischen Erkundung für den Polderdeich und die Deichrückverlegung aus dem Los 2 sollen die Isopachenpläne nochmals überarbeitet werden, um eine widerspruchsfreie Darstellung der Untersuchungsergebnisse zur Baugrundhauptuntersuchung sicherzustellen.
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel
Postleitzahl: 06258
Stadt: Schkopau
Postleitzahl: 06237
Stadt: Leuna
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Saalekreis🏙️ Dauer
Datum des Beginns: 2026-07-15 📅
Datum des Endes: 2027-05-10 📅
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001
2️⃣
Interne Kennung: 26/N/0046/ME (Los 2)
Titel: Los 2: Geoelektrische Untersuchungen
Beschreibung der Beschaffung:
Das Los 2 beinhaltet eine Kampfmittelfreigabe von Bohr- und Sondieransatz- punkten mittels Oberflächenmessung (539 St.) und Tiefensondierung (300 St.).
Das Untersuchungsgebiet ist durchgängig als Kampfmittelverdachtsfläche ausgewiesen.
Die Felduntersuchungen umfassen die Ausführung einer Vielzahl von direkten und indirekten Baugrundaufschlüssen:
113 Drucksondierungen, 113 Kernbohrungen, 52 Schwere Rammsondierungen, 706 Kleinbohrungen, 110 Peilstangensondierungen bzw. Probensampler für Gewässersedimente in unwegsamen Gelände, 77 Probenahmeschürfe,
3 Kernbohrungen in asphaltgebundenen Deck- und Tragschichten.
Optional Ausführung von Bohrlochrammsondierungen in Abhängigkeit von den Erkundungsergebnissen der Drucksondierungen.
Ausgewählte Bohrungen sollen zu 10 temporären Grundwasserbrunnen DN 125 und 20 Grundwassermessstellen DN 80 für die Durchführung von insgesamt
10 hydrologischen Pumpversuchen und die Probenahme von Grundwasser ausgebaut werden. Eine Errichtung von dauerhaften Grundwassermessstellen ist nicht vorgesehen.
Pobenahme von Bohrkernen in festen Kernhüllen (BKF) und Kernkisten.
Entnahme von Sonderproben aus Bohrungen und Schürfen, Probenentnahmekategorie A-B nach DIN EN ISO 22475-1,
Entnahme von gestörten Proben aus Kleinbohrungen und Schürfen,
Probenentnahmekategorie C-D nach DIN EN ISO 22475-1.
Probenahme von Grund- und Oberflächenwasser.
Für die Lagerung und Ansprache der Bohrkerne und Proben soll vor-Ort ein Kernlager eingerichtet und betrieben werden.
Bohrkernfotografie.
Die Laboruntersuchungen umfassen umfangreiche bodenmechanische sowie umwelt- und abfalltechnische Untersuchungen:
166x Korngrößenverteilung, 56x Zustandsgrenzen nach Atterberg,
105x Glühverlust, 108x Wassergehalt, 99x Vorsorgewerte BBodSchV,
10x Prüfwerte Boden-Nutzpflanze BBodSchV, 59x Qualitätsparameter Oberboden, 200x Materialwerte ErsatzbaustoffV, 5x Zuordnungswerte DepV,
18x Betonaggressivität und Stahlkorrosivität Boden, 21x Betonaggressivität und Stahlkorrosivität Grund- und Oberflächenwasser, 10x Qualitätsparameter Grundwasser für wasserrechtliche Antragsverfahren,
3x Bestimmung Verwertungsklasse von Asphalt RuVA-StB.
Bei der Ausführung der Leistungen zu beiden Losen sind besondere naturschutzrechtliche Anforderungen zu beachten.
Alle Feld- und Laboruntersuchungen sind nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und neuestem Erkenntnisstand auszuführen.
Die Ergebnisse sind je Los in Form einer vorhabenübergreifenden Abschlussdokumentation zusammenzustellen.
Das Los 2 beinhaltet eine Kampfmittelfreigabe von Bohr- und Sondieransatz- punkten mittels Oberflächenmessung (539 St.) und Tiefensondierung (300 St.).
Das Untersuchungsgebiet ist durchgängig als Kampfmittelverdachtsfläche ausgewiesen.
Die Felduntersuchungen umfassen die Ausführung einer Vielzahl von direkten und indirekten Baugrundaufschlüssen:
113 Drucksondierungen, 113 Kernbohrungen, 52 Schwere Rammsondierungen, 706 Kleinbohrungen, 110 Peilstangensondierungen bzw. Probensampler für Gewässersedimente in unwegsamen Gelände, 77 Probenahmeschürfe,
3 Kernbohrungen in asphaltgebundenen Deck- und Tragschichten.
Optional Ausführung von Bohrlochrammsondierungen in Abhängigkeit von den Erkundungsergebnissen der Drucksondierungen.
Ausgewählte Bohrungen sollen zu 10 temporären Grundwasserbrunnen DN 125 und 20 Grundwassermessstellen DN 80 für die Durchführung von insgesamt
10 hydrologischen Pumpversuchen und die Probenahme von Grundwasser ausgebaut werden. Eine Errichtung von dauerhaften Grundwassermessstellen ist nicht vorgesehen.
Pobenahme von Bohrkernen in festen Kernhüllen (BKF) und Kernkisten.
Entnahme von Sonderproben aus Bohrungen und Schürfen, Probenentnahmekategorie A-B nach DIN EN ISO 22475-1,
Entnahme von gestörten Proben aus Kleinbohrungen und Schürfen,
Probenentnahmekategorie C-D nach DIN EN ISO 22475-1.
Probenahme von Grund- und Oberflächenwasser.
Für die Lagerung und Ansprache der Bohrkerne und Proben soll vor-Ort ein Kernlager eingerichtet und betrieben werden.
Bohrkernfotografie.
Die Laboruntersuchungen umfassen umfangreiche bodenmechanische sowie umwelt- und abfalltechnische Untersuchungen:
166x Korngrößenverteilung, 56x Zustandsgrenzen nach Atterberg,
105x Glühverlust, 108x Wassergehalt, 99x Vorsorgewerte BBodSchV,
10x Prüfwerte Boden-Nutzpflanze BBodSchV, 59x Qualitätsparameter Oberboden, 200x Materialwerte ErsatzbaustoffV, 5x Zuordnungswerte DepV,
18x Betonaggressivität und Stahlkorrosivität Boden, 21x Betonaggressivität und Stahlkorrosivität Grund- und Oberflächenwasser, 10x Qualitätsparameter Grundwasser für wasserrechtliche Antragsverfahren,
3x Bestimmung Verwertungsklasse von Asphalt RuVA-StB.
Bei der Ausführung der Leistungen zu beiden Losen sind besondere naturschutzrechtliche Anforderungen zu beachten.
Alle Feld- und Laboruntersuchungen sind nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und neuestem Erkenntnisstand auszuführen.
Die Ergebnisse sind je Los in Form einer vorhabenübergreifenden Abschlussdokumentation zusammenzustellen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-05-26 10:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 43 Tage Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet ✅
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
[1] Fehlende Erklärungen oder Nachweise siehe Formblatt "Angebotsaufforderung.Bedingungen", Ziffer 3.1 und Buchstabe C, werden auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, teilweise nachgefordert und können bis zum Ablauf der dort genannten Frist nachgereicht werden. Dies betrifft alle Erklärungen und Nachweise,
AUßER:
[!] Angebotsschreiben,
[!] Leistungsverzeichnis,
[!] Bieterangabenverzeichnis (soweit in der Ausschreibung vorhanden). Diese werden nicht nachgefordert und führt ggf. zum AUSSCHLUSS DES ANGEBOTS!
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[2] Unvollständige, fehlerhafte oder nicht NACHGEREICHTE Erklärungen und Nachweise führen ggf. zum AUSSCHLUSS DES ANGEBOTS!
[1] Fehlende Erklärungen oder Nachweise siehe Formblatt "Angebotsaufforderung.Bedingungen", Ziffer 3.1 und Buchstabe C, werden auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle, teilweise nachgefordert und können bis zum Ablauf der dort genannten Frist nachgereicht werden. Dies betrifft alle Erklärungen und Nachweise,
AUßER:
[!] Angebotsschreiben,
[!] Leistungsverzeichnis,
[!] Bieterangabenverzeichnis (soweit in der Ausschreibung vorhanden). Diese werden nicht nachgefordert und führt ggf. zum AUSSCHLUSS DES ANGEBOTS!
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[2] Unvollständige, fehlerhafte oder nicht NACHGEREICHTE Erklärungen und Nachweise führen ggf. zum AUSSCHLUSS DES ANGEBOTS!
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung ✅
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[1] Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
(gemäß Fb124 / PQ; Eigenerklärung)
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
.
[1] Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen.
(gemäß Fb124 / PQ; Eigenerklärung)
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[2] DREI Referenzen innerhalb der letzten FÜNF Jahre für für in Art und Umfang vergleichbare Leistungen zu GEOELEKTRISCHEN Untersuchungen an FLUSSDEICHEN, POLDERDEICHEN oder DEICHNEUBAUSTRECKEN, mit folgenden Angaben:
- Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten
- Art der ausgeführten Leistung
- Auftragssumme
- Ausführungszeitraum
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS / ABWEICHEND FB124)
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
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[2] DREI Referenzen innerhalb der letzten FÜNF Jahre für für in Art und Umfang vergleichbare Leistungen zu GEOELEKTRISCHEN Untersuchungen an FLUSSDEICHEN, POLDERDEICHEN oder DEICHNEUBAUSTRECKEN, mit folgenden Angaben:
- Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten
- Art der ausgeführten Leistung
- Auftragssumme
- Ausführungszeitraum
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS / ABWEICHEND FB124)
Eignungskriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
.
[3] Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
(gemäß Fb124 / PQ; Eigenerklärung)
Eignungskriterium: Anzahl der Führungskräfte
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[4] Benennung der für die Leitung vorgesehenen Personen.
(gemäß Fb124 / PQ; Eigenerklärung)
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[5] Berufsregisterauszug, Handelsregisterauszug, IHK, Handwerksrolle, Architektenkammer, Ingenieurkammer, Gewerbeanmeldung oder Kurzerläuterung zur Nichteintragung.
(gemäß Fb124 / PQ; Eigenerklärung und Nachweis)
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[6] Bescheinigung in Steuersachen bzw. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes.
(gemäß Fb124 / PQ; Nachweis)
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[8] Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen:
- Deckungssumme mind. 1.500.000,00 € für Personenschäden;
- Deckungssumme mind. 75.000,00 € für Sach- und Sonstige Schäden
- Alternativ: Bestätigung des Versicherers, über Anpassung der Deckungssummen oder Abschluss einer objektbezogenen Versicherung im Auftragsfall.
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS)
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
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[8] Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen:
- Deckungssumme mind. 1.500.000,00 € für Personenschäden;
- Deckungssumme mind. 75.000,00 € für Sach- und Sonstige Schäden
- Alternativ: Bestätigung des Versicherers, über Anpassung der Deckungssummen oder Abschluss einer objektbezogenen Versicherung im Auftragsfall.
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS)
Eignungskriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
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[9] Nachweis einschlägiger Berufserfahrung der verantwortlichen Führungskraft, von mindestens 3 Jahren, z.B. durch Lebenslauf.
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS)
[10] Nachweis eines Studienabschlusses der vorgesehenen verantwortlichen Führungskraft in einer einschlägigen Fachrichtung.
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS)
Eignungskriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
[11] Auflistung der zum Einsatz vorgesehenen geoelektrischen Messgeräte, Kabelbäume und Vermessungstechnik
und
Auflistung der zum Einsatz vorgesehenen Mess-, Steuerungs-, Auswerte-, Inversions- und Darstellungssoftware sowie GIS.
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS)
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien
[11] Auflistung der zum Einsatz vorgesehenen geoelektrischen Messgeräte, Kabelbäume und Vermessungstechnik
und
Auflistung der zum Einsatz vorgesehenen Mess-, Steuerungs-, Auswerte-, Inversions- und Darstellungssoftware sowie GIS.
(ZUSÄTZLICHER NACHWEIS)
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
.
[+] EU-Sanktionspaket. Der erfolgreiche Bieter muss erklären, dass keine Ausschlussgründe gemäß EU-Sanktionspaket im Zusammenhang mit dem Angriffskrieg Russland auf die Ukraine vorliegen.
(gemäß Fb EU-Sanktionspaket-RUS; Eigenerklärung)
.
1) Zugang Verfahren:
Informationen zum Verfahren können auf der eVergabe-Plattform https://www.evergabe-online.de abgerufen werden (Angebots-, Vergabeunterlagen (VGU), usw.).
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2) Rechtzeitige Information:
Es wird darauf hingewiesen, dass Interessenten und Bewerber sich unmittelbar über die Richtigkeit der Angebots- und Vergabeunterlagen zu vergewissern haben. Bestehen in den Angebots- und Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler, sind zusätzliche Informationen rechtzeitig anzufordern um ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Eine Verlängerung der Angebotsfrist (gemäß §10a Abs. 6 VOB/A EU bzw. § 20 Abs. 3 Satz 3 VgV) ist nicht möglich, wenn die Information oder Änderung der Vergabeunterlagen für die Erstellung des Angebots unerheblich ist oder die Information nicht rechtzeitig angefordert wurde. Bei einer Anforderung von Informationen, die spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist von einer rechtzeitigen Anforderung auszugehen.
.
3) Kommunikation:
Sämtliche Kommunikation erfolgt in der eVergabe-Plattform über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Interessenten/ Bewerber/ Bieter sicherzustellen. Insofern sich ein Interessent für das Vergabeverfahren registriert hat, erhält er über die registrierte E-Mail-Adresse automatisch Informationen zu sämtlichen Veröffentlichungen der Vergabestelle zum Vergabeverfahren. Interessierte, welche sich nicht registrieren,werden nicht automatisch informiert. Daher ist zu beachten, dass diese sich regelmäßig über den oben benannten Link eigenständig (Holpflicht) zu informieren haben.
.
4) Infokatalog / Bieterfragen:
Anfragen werden vom AG anonymisiert und die Antwort allen Interessierten per Fragen-Anworten-Informationen-Katalog über die eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt. Der Infokatalog wird fortgeschrieben. Dieser beinhaltet je nach Stand des Verfahrens Fragen von Interessierten/ Bewerbern/ Bietern, Antworten des AG sowie neue Informationen zum Verfahren (z. B. Aktualisierung von Unterlagen). Die Inhalte des Infokatalogs sind bei der Erstellung des Angebots zu beachten. Bei Erteilung des Zuschlages auf ein Angebot werden diese Vertragsbestandteil.
.
5) Die Arbeitssprache ist deutsch. Während der Auftragserfüllung sind durch den AN sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache an den AG zu liefern.
.
6) Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
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7) Für Ausarbeitung der Angebotsunterlagen werden Interessenten/ Bewerbern/ Bietern keine Kosten erstattet.
.
8) Bei den verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.
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9) Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie Ihren hierzu bestehenden Rechten erhalten Sie Informationen unter
https://lhw.sachsen-anhalt.de/datenschutzerklaerung
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1) Zugang Verfahren:
Informationen zum Verfahren können auf der eVergabe-Plattform https://www.evergabe-online.de abgerufen werden (Angebots-, Vergabeunterlagen (VGU), usw.).
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2) Rechtzeitige Information:
Es wird darauf hingewiesen, dass Interessenten und Bewerber sich unmittelbar über die Richtigkeit der Angebots- und Vergabeunterlagen zu vergewissern haben. Bestehen in den Angebots- und Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder Fehler, sind zusätzliche Informationen rechtzeitig anzufordern um ein zügiges Verfahren zu gewährleisten. Eine Verlängerung der Angebotsfrist (gemäß §10a Abs. 6 VOB/A EU bzw. § 20 Abs. 3 Satz 3 VgV) ist nicht möglich, wenn die Information oder Änderung der Vergabeunterlagen für die Erstellung des Angebots unerheblich ist oder die Information nicht rechtzeitig angefordert wurde. Bei einer Anforderung von Informationen, die spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt, ist von einer rechtzeitigen Anforderung auszugehen.
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3) Kommunikation:
Sämtliche Kommunikation erfolgt in der eVergabe-Plattform über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse. Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Interessenten/ Bewerber/ Bieter sicherzustellen. Insofern sich ein Interessent für das Vergabeverfahren registriert hat, erhält er über die registrierte E-Mail-Adresse automatisch Informationen zu sämtlichen Veröffentlichungen der Vergabestelle zum Vergabeverfahren. Interessierte, welche sich nicht registrieren,werden nicht automatisch informiert. Daher ist zu beachten, dass diese sich regelmäßig über den oben benannten Link eigenständig (Holpflicht) zu informieren haben.
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4) Infokatalog / Bieterfragen:
Anfragen werden vom AG anonymisiert und die Antwort allen Interessierten per Fragen-Anworten-Informationen-Katalog über die eVergabe-Plattform zur Verfügung gestellt. Der Infokatalog wird fortgeschrieben. Dieser beinhaltet je nach Stand des Verfahrens Fragen von Interessierten/ Bewerbern/ Bietern, Antworten des AG sowie neue Informationen zum Verfahren (z. B. Aktualisierung von Unterlagen). Die Inhalte des Infokatalogs sind bei der Erstellung des Angebots zu beachten. Bei Erteilung des Zuschlages auf ein Angebot werden diese Vertragsbestandteil.
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5) Die Arbeitssprache ist deutsch. Während der Auftragserfüllung sind durch den AN sämtliche Unterlagen in deutscher Sprache an den AG zu liefern.
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6) Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden.
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7) Für Ausarbeitung der Angebotsunterlagen werden Interessenten/ Bewerbern/ Bietern keine Kosten erstattet.
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8) Bei den verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für alle Geschlechter.
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9) Über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten sowie Ihren hierzu bestehenden Rechten erhalten Sie Informationen unter
https://lhw.sachsen-anhalt.de/datenschutzerklaerung
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Nationale Registrierungsnummer: 000
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Postleitzahl: 06112
Postort: Halle (Saale)
Region: Halle (Saale), Kreisfreie Stadt🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Vergabekammer
E-Mail: vergabekammer@lvwa.sachsen-anhalt.de📧
Telefon: 000📞 Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können Wie: Körper überprüfen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ferner unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB).
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ferner unzulässig, wenn der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB).
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-04-17+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 076-269218 (2026-04-17)