Freiraumplanung Grünes Band und Wildnissaum Golm

Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement

Die Landeshauptstadt Potsdam beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die Realisierung des Teilprojektes 03 des Förderprogrammes *Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel. Das Planungsgebiet liegt in Golm, einem Ortsteil im westlichen Potsdam. Planungsgrundlage sind der B-Plan 129 "Nördlich in der Feldmark" und der B-Plan Go 9/96.1 "Großer Plan 1A". Zu dem Gebiet wurde im Zeitraum von 2014 bis 2017 ein Freiraumkonzept erstellt dessen Inhalte im Planungsprozess geprüft und integriert werden soll.

Deadline

Deadline 2026-07-28

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-06-17 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-06-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Freiraumplanung Grünes Band und Wildnissaum Golm
Referenznummer: OV-L-453-152-26
Kurze Beschreibung:
Die Landeshauptstadt Potsdam beabsichtigt die Vergabe von Planungsleistungen für die Realisierung des Teilprojektes 03 des Förderprogrammes *Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel. Das Planungsgebiet liegt in Golm, einem Ortsteil im westlichen Potsdam. Planungsgrundlage sind der B-Plan 129 "Nördlich in der Feldmark" und der B-Plan Go 9/96.1 "Großer Plan 1A". Zu dem Gebiet wurde im Zeitraum von 2014 bis 2017 ein Freiraumkonzept erstellt dessen Inhalte im Planungsprozess geprüft und integriert werden soll.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung 📦
Beschreibung
Interne Kennung: OV-L-453-152-26
Beschreibung der Beschaffung:
Der zu beplanende Bereich in Golm ist momentan eine ungenutzte wilde Freifläche die zunehmend dem Entwicklungsdruck der wachsenden Stadt standhalten muss. Das Potential der Grünflächen zur Klimafolgenanpassung soll bestmöglich ausgeschöpft werden und gleichzeitig soll eine Spiel- und Erholungsnutzung für die Bevölkerung geschaffen werden. Die Grünfläche dient unter anderem als Pufferzone der Wohngebiete zu den Gewerbegebieten. Entlang der Regionalbahnstrecke soll es eine behutsame Freianlagenplanung des Landschaftsraumes umgesetzt werden. Ziel ist es, die geschützten und dort vorkommenden Tierarten zu integrieren und für diese, geeignete Habitate zu schaffen. Durch die Zerschneidung des Landschaftsraumes durch den Bahnverkehr müssen östlich entlang der Gleise Schutzzonen für die Tiere etabliert werden, Dies soll durch einen sogenannten Wildnissaum erreicht werden. Durch Pflanzung verschiedener Pflanz-, Strauch- und Gehölzstrukturen wird die Biodiversität erhöht und eine Pufferzone zu den Bahngleisen für geschützten Arten, aber auch für die Erholungssuchenden geschaffen. Es sollen wasserhaushaltswirksame Maßnahmen geplant, die vorhandenen Biotope eingebunden werden und gleichzeitig soll durch Optimierung der Grünstruktur die Biodiversität des Gesamtareals gesteigert werden. Es entsteht eine Grünfläche die den Fokus auf die erholungsrelevante Ausstattung für die Bevölkerung mit Schaffung von Wege-, Spiel- und Aufenthaltsflächen und auf die Entwicklung und den Schutz der Umwelt setzt. Zur Erreichung dieses Ziels ist die Beteiligung der anwohnenden Nutzer und des Ortsbeirates einzuplanen. Dies wird als besondere Leistung vergütet.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Landschaftsgärtnerische Gestaltung 📦
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Planungsleistungen für die Realisierung des Teilprojektes 03 des Förderprogrammes *Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel. Es sollen wasserhaushaltswirksame Maßnahmen geplant, die vorhandenen Biotope eingebunden werden und gleichzeitig soll durch Optimierung der Grünstruktur die Biodiversität des Gesamtareals gesteigert werden. Das Potential der Grünflächen zur Klimafolgenanpassung soll bestmöglich ausgeschöpft werden und gleichzeitig soll eine Spiel- und Erholungsnutzung für die Bevölkerung geschaffen werden.
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Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Anpassung an den Klimawandel
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Das Planungsgebiet liegt in Golm, einem Ortsteil im westlichen Potsdam.
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str. 79/81
Postleitzahl: 14469
Stadt: Potsdam
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2026-09-14 📅
Datum des Endes: 2027-07-31 📅
Beschreibung
Maximale Verlängerungen: 17
Weitere Informationen zur Verlängerung:
Die Leistungsphasen 1-6 werden mit der Zuschlagserteilung beauftragt. Ein positiver Prüfbericht der baufachlichen Prüfung ist Voraussetzung für die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen 7-8. Die Leistungsphasen 1-3 sind bis zum 30. November 2026, Leistungsphase 4 bis zum 31. Januar 2027 zu erarbeiten. Sie enthalten die Ergebnisse der Ortsbeirats- und der Bürger-beteiligungen, die vom AN durchgeführt werden und als besondere Leistung vergütet werden. Die Leistungsphase 5 ist bis zum 31. Mai 2027 und die LP 6 bis 31.Juli 2027 zu erstellen. Mit Abschuss der LP 4 erfolgt die Einreichung der Unterlagen für die baufachliche Prüfung. Daraus ergibt sich, dass die Maßnahme in zwei Stufen beauftragt wird. Stufe 1: LP 1-6 mit der Zuschlagserteilung und Stufe 2: LP 7-8 mit positiven Bescheiden der baufachlichen Prüfung. Angabe der Verlängerung in Monaten
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Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 40.0
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Leistungsqualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60.0
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-07-28 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-07-28 09:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Vergabemarktplatz Brandenburg
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 45 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-07-28 09:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins: Vergabemarktplatz Brandenburg
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-07-21 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen: Nachforderung von Vergabeunterlagen gemäß § 56 VgV.
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eigenerklärung über Unteraufträge/Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) (Formular 4.3 EU), (sofern einschlägig). Es sind Angaben zu tätigen, welche Teile des Auftrages das Unternehmen, unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV) bzw. welche Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe beabsichtigt sind in Anspruch zu nehmen (sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. Sofern eine Eignungsleihe bzgl. der wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit vorgenommen wird, sind die diesbezüglichen Eignungsnachweise des anderen Unternehmens in Form einer Eigenerklärung beizulegen (sofern einschlägig). Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle im Vergabeverfahren sind einzureichen: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formular 4.4 EU) (sofern einschlägig) Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eigenerklärung über drei (3) abgeschlossene unternehmensbezogene geeignete Referenzen (Formular 4.6) aus den letzten 5 Jahren (rückwirkend ab Angebotsfrist), die mit dem vorliegenden Auftragsgegenstand vergleichbar ist. Als vergleichbare Leistung wird angesehen: 1.Ein öffentliches Freianlagenprojekt (nach § 39 HOAI) mit vergleichbaren Planungsanforderungen in Hinblick auf die Klimaanforderungen und den Artenschutz*, mindestens Honorarzone III, mindestens Leistungsphase 1-8 nach § 39 HOAI (für die Mitgliedstaaten der EU analog HOAI). * Planung von klimaangepasster Pflanzenverwendung im öffentlichen Raum, Strategien zur Klimaanpassung, beispielhafte Pflegekonzepte im Spannungsfeld knapper Ressourcen, Förderung der Insektenvielfalt, zukunftsfähiger Boden- und Baumschutz (baumschutzfachliche Baubegleitung) 2. Ein öffentliches Freianlagenprojekt (nach § 39 HOAI) mit vergleichbaren Planungsanforderungen in Hinblick auf Spiel- und Bewegungsangeboten*, mindestens Honorarzone III mit einem Bauvolumen von mind. 200.000 Euro netto (KG 200 bis 500 gemäß DIN 276) , mindestens Leistungsphase 1-8 nach § 39 HOAI (für die Mitgliedstaaten der EU analog HOAI). * Planung von Bewegungsangeboten wie Spielpunkten, Spielplätzen, kleinere Sport- oder Calesthenicsanlagen 3.Ein Freianlagenprojekt (nach § 39 HOAI), mindestens Honorarzone III mit einem Bauvolumen von mind. 1.000.000 Euro netto (KG 200 bis 500 gemäß DIN 276), mindestens Leistungsphase 1-8 nach § 39 HOAI (für die Mitgliedstaaten der EU analog HOAI). Die Punkte 1, 2 und 3 müssen insgesamt nachgewiesen werden. Dabei ist es möglich, dass mehrere Punkte in einer Referenz belegt werden, oder jeweils einer in drei Referenzen. Folgende Angaben innerhalb der Eigenerklärung sind zu tätigen: - Auftragsgegenstand - Leistungszeitraum - Auftragswert ca. (in EUR netto) - Beschreibung der Leistung - Auftraggeber - Vorgangsnummer (sofern vorhanden) Hinweis: Als Referenz wird auch der Leistungszeitraum gewertet, der zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht abgeschlossen ist, aber die wesentlichen, mit dem hiesigen Leistungsgegenstand vergleichbaren Leistungen, erbracht wurden. Den Nachweis hat der Bieter durch eigene Erklärungen zu führen. Bei einer Bietergemeinschaft genügt es, wenn die Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die unternehmerische Referenz für die Bietergemeinschaft insgesamt durch Bündelung der Kapazitäten nachgewiesen wird.
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Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln:
Die finanzielle Abwicklung des Auftrages erfolgt gemäß 13.3 des Vertrages, welcher den Vergabeunterlagen beiliegt.
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Weitere Eignungskriterien: - Eigenerklärung EU-Sanktion Russland gem. Verordnung (EU) 2022/576 des Rates (Formular 4.12) - Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG) (Formular 5.3) - ggf. Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4) - Eigenerklärung der Bewerber-/Bietergemeinschaft, dass der bezeichnete bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und im Falle der Auftragserteilung bei der Durchführung des Vertrages rechtsverbindlich vertritt; der bevollmächtigte Vertreter darf, mit uneingeschränkter Wirkung, für jedes Mitglied Zahlungen annehmen und alle Mitglieder haften für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner (Formular 4.2 EU) (sofern einschlägig).
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Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123 ff. GWB (Formular 4.1 EU). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe für jedes Mitglied separat einzureichen. Alternativ ist die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) nach § 50 VgV möglich.
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landeshauptstadt Potsdam, Bereich Vergabemanagement
Nationale Registrierungsnummer: 12-12992262150119-98
Postanschrift: Friedrich-Ebert-Str.79/81
Postleitzahl: 14469
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: zentrale-vergabestelle@rathaus.potsdam.de 📧
Telefon: +49 331289-0 📞
URL: https://www.potsdam.de/de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHSAF/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHSAF 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRHSAF 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRHSAF# (1) Die Kommunikation infolge von Bieterfragen, über sonstige Änderungen o.ä. erfolgt ebenfalls über den Vergabemarktplatz, so dass sich die Bieter fortlaufend selbst über den Vergabemarktplatz zum Verfahren, den Stand der Vergabeunterlagen, sowie etwaige Änderungen informieren müssen. Die kostenlose Registrierung zur Teilnahme am Verfahren wird daher empfohlen, da dann der registrierte Bieter automatisch über Änderungen bzw. Nachrichten der Vergabestelle informiert wird. Auch können im Verfahren Nachrichten an die Vergabestelle gesendet werden. (2) Sollte sich im Vergabeverfahren ein zusätzlicher Informationsbedarf ergeben, der der Bekanntmachungspflicht unterliegt, erfolgt eine entsprechende Bekanntmachung im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union. Interessenten haben sich daher bis zum Ablauf der Teilnahmefrist über weitere Bekanntmachungen zu diesem Verfahren stets zu informieren. Bei Registrierung zum Verfahren auf dem Vergabemarktplatz erfolgt jedoch ebenfalls eine automatische Benachrichtigung über eine Bekanntmachungsänderung oder weitere Bekanntmachungen. (3) Für die Erstellung von Angeboten sind zwingend die vom Auftraggeber über den Vergabemarktplatz in den Vergabeunterlagen bereit gestellten Vordrucke/Formblätter zu verwenden. Änderungen an diesen Vordrucken/Formblätter sind - soweit nicht durch den Auftraggeber explizit zugelassen - unzulässig und führen zum Ausschluss des Angebots. Im Übrigen gelten die weitergehenden Anforderungen und Konkretisierungen in den Vergabeunterlagen. (4) Beteiligt sich eine Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern als Bietergemeinschaft am Verfahren oder wird auf Kapazitäten und Leistungen Dritter (z. B. Nachunternehmer) zum Nachweis der Eignung oder zur Erfüllung der ausgeschriebenen Leistungsanforderungen zurück gegriffen, sind die Einzelheiten bezüglich der Voraussetzungen sowie den von diesen einzureichenden Nachweise und Erklärungen den veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen. (5) Bei der Erarbeitung und Übersendung des Angebots ist zudem Folgendes zu beachten: 1. Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebot über den Vergabemarktplatz Brandenburg einzureichen. 2. Das Angebot und dessen Anlagen sind in deutscher Sprache einzureichen. Bescheinigungen/Nachweise von nicht deutschsprachigen Einrichtungen müssen mit beglaubigter Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. 3. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Von der Übersendung allgemeingültiger Firmenunterlagen, Broschüren, Mappen o. ä. ist bitte abzusehen. Diese werden nicht berücksichtigt. 4. Abgeforderte Nachweise und Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln und Bedenken die Vorlage von Originalen oder weiteren Unterlagen zu verlangen. 5. Die geforderten Eignungsnachweise beruhen im Wesentlichen auf Eigenerklärungen der Bieter. Der Auftraggeber weist daher darauf hin, dass insbesondere im Zusammenhang mit Fragen der Zuverlässigkeit ergänzende Nachweise und Erklärungen vom Bieter oder externen Stellen (Korruptionsregister, Gewerbezentralregister etc.) jederzeit verlangt oder eingeholt werden können. (6) Die Angebotsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung einzureichender Unterlagen bzw. Angeboten. (7) Im Fall von inhaltlichen Widersprüchen zur Auftragsbekanntmachung desselben Auftrags in anderen Bekanntmachungsmedien gelten einzig die Erklärungen der unionsweit über das Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlichten Bekanntmachung. (8) Es gelten die VGV Bewerbungsbedingungen
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
Nationale Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mwaek.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 331866-1610 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Körper überprüfen
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Name und Adressen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Die Vergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durch einen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sind gem. §§ 160 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist an die genannte Vergabestelle zu richten. § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-17+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 116-417741 (2026-06-17)