Genehmigungs- und ausführungsreife Planung des standortgleichen Ersatzneubaus der 110 kV-Freileitung Görries-Parchim Süd

WEMAG Projektentwicklung GmbH

Die zu rekonstruierende zweisystemige 110-kV-Freileitung Görries - Parchim Süd, Mast 1 - Mast 147 wurde im Jahr 1972 errichtet und hat das Ende der Nutzungsdauer erreicht. Der Abschnitt Mast 149 - Mast 169 wurde 1985 gebaut, der Mast 148, Anbindung UW Parchim 2001.
Die 110-kV-Leitung wird zukünftig nicht mehr in der Lage sein, die in der Region erzeugte, regenerative Leistung vollumfänglich zu übertragen. Um einem weiteren Anstieg der EEG-Übertragungsleistung gerecht zu werden, ist ein vollständiger Ersatzneubau erforderlich, der für eine höhere Stromtragfähigkeit ausgelegt ist als die vorhandene Leitung. Das Vorhaben dient der Sicherung und Stabilisierung der Elektroenergieversorgung in dieser Region, ist aber auch in der Funktion als Verbindungsleitung zwischen den Einspeisepunkten UW Görries und UW Parchim Süd in das 380-kV-Netz der 50 Hertz von überregionaler Bedeutung.
Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Auftraggeberin die Erneuerung (Ertüchtigung) der 110-kV Freileitung Görries-Parchim Süd auf der gesamten Länge von ca. 50 km
Die 110-kV-Leitung soll mit Bündelleiter (2-fach Leiter) erneuert werden.
Daraus ergeben sich andere Spreizmaße der Maste sowie die Erweiterung des Schutzstreifens (Überspannungsflächen). Dieses muss in der Planung mitberücksichtigt werden.
Die WEMAG Netz GmbH hat für die zu rekonstruierende 110-kV-Freileitung am 24.04.2023 einen Antrag auf Durchführung einer allgemeinen Vorprüfung zur Umweltverträglichkeit gemäß §5 Abs.1 und §7 Abs.1 beim Wirtschaftsministerium in Schwerin gestellt. Eine Entscheidung steht noch aus.
Die Abstimmung zwischen Umweltplaner und technischem Planer sollen in enger Zusammenarbeit erfolgen.
Projektbesprechungen zwischen AG, Umweltplaner und technischem Planer sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden.
Hierfür benötigt sie einen Dienstleister für die baureife und genehmigungsfähige Planung des Projektes inkl. Mitwirkung bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses für die geplante Bau-Ausschreibung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-10-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-09-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-09-19 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-09-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planung von Stromversorgungssystemen
Referenznummer: 23-143-W31
Kurze Beschreibung:
Die zu rekonstruierende zweisystemige 110-kV-Freileitung Görries - Parchim Süd, Mast 1 - Mast 147 wurde im Jahr 1972 errichtet und hat das Ende der Nutzungsdauer erreicht. Der Abschnitt Mast 149 - Mast 169 wurde 1985 gebaut, der Mast 148, Anbindung UW Parchim 2001. Die 110-kV-Leitung wird zukünftig nicht mehr in der Lage sein, die in der Region erzeugte, regenerative Leistung vollumfänglich zu übertragen. Um einem weiteren Anstieg der EEG-Übertragungsleistung gerecht zu werden, ist ein vollständiger Ersatzneubau erforderlich, der für eine höhere Stromtragfähigkeit ausgelegt ist als die vorhandene Leitung. Das Vorhaben dient der Sicherung und Stabilisierung der Elektroenergieversorgung in dieser Region, ist aber auch in der Funktion als Verbindungsleitung zwischen den Einspeisepunkten UW Görries und UW Parchim Süd in das 380-kV-Netz der 50 Hertz von überregionaler Bedeutung. Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Auftraggeberin die Erneuerung (Ertüchtigung) der 110-kV Freileitung Görries-Parchim Süd auf der gesamten Länge von ca. 50 km Die 110-kV-Leitung soll mit Bündelleiter (2-fach Leiter) erneuert werden. Daraus ergeben sich andere Spreizmaße der Maste sowie die Erweiterung des Schutzstreifens (Überspannungsflächen). Dieses muss in der Planung mitberücksichtigt werden. Die WEMAG Netz GmbH hat für die zu rekonstruierende 110-kV-Freileitung am 24.04.2023 einen Antrag auf Durchführung einer allgemeinen Vorprüfung zur Umweltverträglichkeit gemäß §5 Abs.1 und §7 Abs.1 beim Wirtschaftsministerium in Schwerin gestellt. Eine Entscheidung steht noch aus. Die Abstimmung zwischen Umweltplaner und technischem Planer sollen in enger Zusammenarbeit erfolgen. Projektbesprechungen zwischen AG, Umweltplaner und technischem Planer sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden. Hierfür benötigt sie einen Dienstleister für die baureife und genehmigungsfähige Planung des Projektes inkl. Mitwirkung bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses für die geplante Bau-Ausschreibung.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planung von Stromversorgungssystemen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Stromfreileitungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Schwerin, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: WEMAG Projektentwicklung GmbH
Postanschrift: Obotritenring 40
Postleitzahl: 19053
Postort: Schwerin
Kontakt
Internetadresse: https://www.wemag.com 🌏
E-Mail: soeren.wellmer@wemag.com 📧
Telefon: +49 3857551778 📞
Fax: +49 3857552888 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y43Y1ECF8S9S/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y43Y1ECF8S9S 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-09-19 📅
Einreichungsfrist: 2023-10-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-09-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 183-571237
ABl. S-Ausgabe: 183
Zusätzliche Informationen
1. Für die Bewerbung stellt die Vergabestelle die Bewerbungsunterlagen elektronisch auf der Vergabeplattform DTVP zum Download zur Verfügung (siehe I.3). In jedem Falle werden interessierte Bewerber gebeten, sich auf der Vergabeplattform als Bewerber mit ihren Kontaktdaten registrieren zu lassen, damit sie gegebenenfalls über Antworten zu Bewerberfragen und Klarstellungen informiert werden können. Die Registrierung ist kostenfrei möglich; 2. Bewerberfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen und werden ausschließlich dort im Wege von Bewerberinformationen beantwortet; 3. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind vollständig abzugeben bzw. beizufügen. Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Teilnahmeantrags fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene bzw. leistungsbezogene Unterlagen nachzufordern oder den Bewerber zur Vervollständigung aufzufordern. Werden Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nicht beigebracht oder vervollständigt, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags; 4. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich in elektronischer Form auf der Vergabeplattform DTVP einzureichen. Die Vergabestelle wird Teilnahmeanträge nicht berücksichtigen, die nicht form- und/oder fristgerecht eingereicht werden; 5. Die Vergabestelle behält sich vor, den Teilnahmewettbewerb zu jedem Zeitpunkt zu modifizieren oder durch einfache Mitteilung zu beenden, insbesondere dann, wenn nicht genügend qualifizierte Bewerbungen eingehen. Im Falle der Beendigung des Verfahrens während des Teilnahmewettbewerbs sind Ansprüche gegen die Vergabestelle ausgeschlossen. Bewerber, die ihre Bewerbungsunterlagen im Verlauf des Verfahrens ganz oder teilweise publizieren oder Dritten ohne Einverständnis der Vergabestelle aushändigen, können vom Verfahren ausgeschlossen werden. Die eingereichten Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Vergabestelle. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Unterlagen haftet die Vergabestelle nur im Fall nachweislich schuldhaften Verhaltens. Bekanntmachungs-ID: CXS0Y43Y1ECF8S9S
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die zu rekonstruierende zweisystemige 110-kV-Freileitung Görries - Parchim Süd, Mast 1 - Mast 147 wurde im Jahr 1972 errichtet und hat das Ende der Nutzungsdauer erreicht. Der Abschnitt Mast 149 - Mast 169 wurde 1985 gebaut, der Mast 148, Anbindung UW Parchim 2001.
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Die 110-kV-Leitung wird zukünftig nicht mehr in der Lage sein, die in der Region erzeugte, regenerative Leistung vollumfänglich zu übertragen. Um einem weiteren Anstieg der EEG-Übertragungsleistung gerecht zu werden, ist ein vollständiger Ersatzneubau erforderlich, der für eine höhere Stromtragfähigkeit ausgelegt ist als die vorhandene Leitung. Das Vorhaben dient der Sicherung und Stabilisierung der Elektroenergieversorgung in dieser Region, ist aber auch in der Funktion als Verbindungsleitung zwischen den Einspeisepunkten UW Görries und UW Parchim Süd in das 380-kV-Netz der 50 Hertz von überregionaler Bedeutung.
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Vor diesem Hintergrund beabsichtigt die Auftraggeberin die Erneuerung (Ertüchtigung) der 110-kV Freileitung Görries-Parchim Süd auf der gesamten Länge von ca. 50 km
Die 110-kV-Leitung soll mit Bündelleiter (2-fach Leiter) erneuert werden.
Daraus ergeben sich andere Spreizmaße der Maste sowie die Erweiterung des Schutzstreifens (Überspannungsflächen). Dieses muss in der Planung mitberücksichtigt werden.
Die WEMAG Netz GmbH hat für die zu rekonstruierende 110-kV-Freileitung am 24.04.2023 einen Antrag auf Durchführung einer allgemeinen Vorprüfung zur Umweltverträglichkeit gemäß §5 Abs.1 und §7 Abs.1 beim Wirtschaftsministerium in Schwerin gestellt. Eine Entscheidung steht noch aus.
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Die Abstimmung zwischen Umweltplaner und technischem Planer sollen in enger Zusammenarbeit erfolgen.
Projektbesprechungen zwischen AG, Umweltplaner und technischem Planer sollen in regelmäßigen Abständen stattfinden.
Hierfür benötigt sie einen Dienstleister für die baureife und genehmigungsfähige Planung des Projektes inkl. Mitwirkung bei der Erstellung des Leistungsverzeichnisses für die geplante Bau-Ausschreibung.
Genehmigungs- und ausführungsreife Planung des standortgleichen Ersatzneubaus der 110 kV-Freileitung Görries-Parchim Süd aufgeteilt wie folgt:
I Trassierungstechnischer Teil
II Öffentlicher / Rechtlicher Teil
III Umweltplanung/Planverfahren
IV Elektrotechnischer Teil
V Bautechnischer Teil
VI Bauvorbereitende / -begleitende Leistungen
VII Nachrichtentechnischer Teil
Dauer: 10 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
110 kV - Leitung Görries-Parchim Süd Schwerin / Parchim Bitte beachten Sie auch das Kartenmaterial zum geplanten Leitungsverlauf, welches sie den Teilnahmeunterlagen entnehmen können.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der Teilnahmeantrag ist in Textform nach § 126 b BGB abzugeben. Der Teilnahmeantrag hat die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise zu enthalten.
Die Erklärungen und Nachweise sollen in der angegebenen Reihenfolge (1) - (16) (siehe Nachweise, die in den Ziffern III.1.1 - III.1.3 dieser Bekanntmachung aufgeführt sind) zusammengefasst werden und als Ganzes, bestenfalls durchnummeriertes Dokument abgegeben werden. Als vorläufiger Eignungsnachweis wird zudem die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) akzeptiert, soweit diese die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise umfasst. Sämtliche Nachweise können als Kopien eingereicht werden. Die Einreichung eines Nachweises im Original ist nicht erforderlich.
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1) Der Bewerber hat seinem Teilnahmeantrag oder der EEE ein Anschreiben voranzustellen, aus dem deutlich wird, auf welches Los er sich bewirbt; in dem Anschreiben hat der Bewerber bei einer Bewerbung auf mehrere Lose darzustellen, welche Synergieeffekte sich bei einer gemeinsamen Vergabe der Lose ergeben;
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2) Der Bewerber hat darzulegen, wer sich um den Auftrag bewirbt, also ob es sich um einen Einzelbieter oder eine Bietergemeinschaft handelt;
3) Wenn die Bildung einer Bietergemeinschaft geplant ist, müssen Bietergemeinschaften mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abgeben:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b) in der alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufgeführt sind und in der für die Durchführung des Vertrags ein bevollmächtigter Vertreter bezeichnet wird;
c) in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.
Soweit die Kapazitäten anderer Unternehmen im Rahmen der Eignungsleihe eingesetzt werden sollen, müssen diese benannt werden und die entsprechenden Nachweise und Erklärungen auch von diesem Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden. Zudem muss der Bewerber durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unternehmens verbindlich nachweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel dieses Unternehmens für die Laufzeit des Projekts zur Verfügung stehen. Ist keine Bietergemeinschaft oder keine Eignungsleihe geplant, braucht zu Ziffer (3) kein Nachweis erbracht werden, der Bieter hat seinen
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Teilnahmeantrag ohne einen Nachweis zu Ziffer (3) abzugeben und mit dem Nachweis zu Ziffer (4) fortzufahren.
Als weitere erforderliche Unterlagen und Nachweise sind zu erbringen:
4) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs);
5) Vorlage eines aktuellen Handelsregisterauszuges oder einer gleichwertigen Urkunde oder Bescheinigung einer zuständigen Verwaltungsbehörde oder eines Gerichts des Herkunftslandes des Bewerbers, soweit aufgrund der Unternehmensform eine Eintragung vorgesehen ist;
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6) Eigenerklärung, dass keine zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 Abs. 1 und Abs. 4 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 Abs. 1 GWB sowie keine Ausschlussgründe nach §§ 19, 21MiLoG, § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 SchwarzArbG und § 21 Abs. 1 i. V. m. § 23 AEntG vorliegen (der zu verwendende Vordruck steht zum Download zur Verfügung).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
7) Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Ausländische Bieter können gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen;
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8) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (möglichst nicht älter als 6 Monate oder mindestens noch 6 Monate gültig);
9) GuV-Rechnungen mind. der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit das Unternehmen bereits so lange besteht. Ansonsten sind die GuV-Rechnungen aus den Jahren des Bestehens des Unternehmens vorzulegen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
10) Nachweis (Referenzen) über die Erfahrung des Unternehmens bezüglich vergleichbarer Projekte:
I: Trassierungstechnischer Teil
a) Nachweis (bis zu 3 Referenzen) zu Planungs- und Projektkoordinierungsleistungen bei Linienbauwerken mit Begleitung des Planfeststellungsverfahrens/ Genehmigungsverfahrens (inkl. Leistungen zu Terminplanung, -steuerung, Kostencontrolling, Schnittstellenmanagement, Berichts- und Dokumentationswesen, Risikomanagement, etc.) mit einem Gesamtvolumen des betreffenden Projektes von jeweils mind. 5 Mio. EUR. Es ist darzulegen, wenn der Bewerber hierbei die Federführung bei der Erbringung der vorgenannten Leistungen inne hatte, oder über vergleichbare Erfahrungen verfügt.
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b) Nachweis (bis zu 5 Referenzen) zu Trassierungsleistungen für lineare Infrastrukturprojekte (Linienbauwerke) nach Möglichkeit mit einer Länge von mindestens 10 km, oder vergleichbar.
II Öffentlicher / Rechtlicher Teil
a) Nachweis (bis zu 3 Referenzen) zu Projekten mit eigentumsrechtlicher Sicherung von Grundstücken, oder vergleichbar.
b) Nachweis (bis zu 3 Referenzen) zur Vermessung von linienhaften Bauwerken, oder vergleichbar.
III: Umweltplanung/Planverfahren
a) Nachweis (bis zu 5 Referenzen) zu landschaftspflegerische Begleitplänen.
b) Nachweis (bis zu 5 Referenzen) für Linienbauwerke von mind. 10 km, oder vergleichbar.
IV: Elektrotechnischer Teil
Nachweis (mindestens 3 Referenzen) zur Erstellung einer elektrotechnischen Planung in 110 kV-Projekten, oder vergleichbare Planungen.
Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
a) Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden;
b) Umfang des Projekts;
c) Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben;
d) Adresse, Telefonnummer und - soweit dies möglich ist - Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch den jetzigen Auftraggeber.
Sofern ein Bewerber mehr Referenzen als die jeweils angegebene Anzahl an Referenzen einreicht, ist dies kein Ausschlussgrund.
V: Bautechnischer Teil:
a) Nachweis (bis zu 3 Referenzen) zur Erstellung von Planunterlagen zu 110-kV Kabeltrassen, oder vergleichbar.
b) Nachweis (bis zu 5 Referenzen) zur Ausführung von Baugrunderkundungen für komplexe Bauwerke und unterschiedliche geologische Substrate, oder vergleichbar.
c) Nachweis (bis zu 5 Referenzen) für Linienbauwerke von mind. 10 km, oder vergleichbar.
11) Nachweis des Vorhandenseins eines zertifizierten Qualitätsmanagement-Systems nach ISO 9001 oder gleichwertig
12) Eigenerklärung, dass der Bieter in der Lage ist, für das zum Einsatz kommende Personal - soweit es mit dem Auftraggeber oder Behörden kommuniziert - ein Sprachniveau Deutsch C1 zu gewährleisten (der zu verwendende Vordruck steht zum Download zur Verfügung);
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13) Eigenerklärung, dass mindestens 3 Jahre Erfahrung in direkter Kommunikation mit deutschen Genehmigungsbehörden, Trägern öffentlicher Belange und Versorgungsunternehmen bezüglich der Planung und Realisierung bzw. Beachtung der geforderten planungsrelevanten Angaben und Hinweise besteht (nur Los 1; der zu verwendende Vordruck steht zum Download zur Verfügung);
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14) Benennung der Teile des Auftrags, die der Bewerber unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt, sowie der vorgesehenen Unterauftragnehmer;
15) Darstellung der voraussichtlichen Personalkapazität für den auszuführenden Auftrag zum Zeitpunkt der Auftragsausführung;
16) Angabe des beim Projekt einzusetzenden Fachpersonals mit Darstellung der persönlichen Qualifikation und Erfahrung im Rahmen eines aktuellen Kurzlebenslaufs.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehr als 5 Bewerber die Anforderungen, werden davon nur die 5 nach den folgenden Kriterien besten Bewerber zum Verhandlungsverfahren zugelassen.
1. Referenzen (siehe Eignungsnachweis Ziff. 10) unter III.1.3. der Auftragsbekanntmachung);
2. Qualifikation und Erfahrung des Personals (siehe Eignungsnachweis Ziff. 16) unter III.1.3. der Auftragsbekanntmachung)
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-10-24 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: WEMAG AG, Obotritenring 40, 19053 Schwerin
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0Y43Y1ECF8S9S/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Für die Bewerbung stellt die Vergabestelle die Bewerbungsunterlagen elektronisch auf der Vergabeplattform DTVP zum Download zur Verfügung (siehe I.3). In jedem Falle werden interessierte Bewerber gebeten, sich auf der Vergabeplattform als Bewerber mit ihren Kontaktdaten registrieren zu lassen, damit sie gegebenenfalls über Antworten zu Bewerberfragen und Klarstellungen informiert werden können. Die Registrierung ist kostenfrei möglich;
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2. Bewerberfragen sind ausschließlich über die Vergabeplattform zu stellen und werden ausschließlich dort im Wege von Bewerberinformationen beantwortet;
3. Die geforderten Erklärungen und Nachweise sind vollständig abzugeben bzw. beizufügen. Die Vergabestelle behält sich vor, bei Abgabe des Teilnahmeantrags fehlende oder unvollständige unternehmensbezogene bzw. leistungsbezogene Unterlagen nachzufordern oder den Bewerber zur Vervollständigung aufzufordern. Werden Unterlagen innerhalb der gesetzten Frist nicht beigebracht oder vervollständigt, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags;
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4. Der Teilnahmeantrag ist ausschließlich in elektronischer Form auf der Vergabeplattform DTVP einzureichen. Die Vergabestelle wird Teilnahmeanträge nicht berücksichtigen, die nicht form- und/oder fristgerecht eingereicht werden;
5. Die Vergabestelle behält sich vor, den Teilnahmewettbewerb zu jedem Zeitpunkt zu modifizieren oder durch einfache Mitteilung zu beenden, insbesondere dann, wenn nicht genügend qualifizierte Bewerbungen eingehen. Im Falle der Beendigung des Verfahrens während des Teilnahmewettbewerbs sind Ansprüche gegen die Vergabestelle ausgeschlossen. Bewerber, die ihre Bewerbungsunterlagen im Verlauf des Verfahrens ganz oder teilweise publizieren oder Dritten ohne Einverständnis der Vergabestelle aushändigen, können vom Verfahren ausgeschlossen werden.
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Die eingereichten Bewerbungsunterlagen verbleiben bei der Vergabestelle. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Unterlagen haftet die Vergabestelle nur im Fall nachweislich schuldhaften Verhaltens.
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Bekanntmachungs-ID: CXS0Y43Y1ECF8S9S

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3855885160 📞
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Internetadresse: https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/Das-Ministerium/Vergabekammern/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schadenentstanden ist oder zu entstehen droht.
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Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2023/S 183-571237 (2023-09-19)