Generalplanerleistungen Mitarbeiterwohnheim des Klinikums Ingolstadt

Klinikum Ingolstadt

Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau eines Mitarbeiterwohnheims mit ca. 27 bis 30 Mitarbeiterwohnungen in verschiedenen Größen auf einem brachliegenden Grundstück im Westen des Klinikcampus. Hierzu werden die Planungsleistungen (Generalplaner und Fachplaner) sowie Projektsteuerungsleistungen und SiGeKo-Leistungen als Stufenauftrag gegliedert nach Leistungsphasen (LP) für die LP 2-9 ausgeschrieben. In einer ersten Beauftragungsstufe werden die LP 2 und 3 verbindlich beauftragt, die stufenweise Beauftragung mit weiteren optionalen Leistungen behält sich der Auftraggeber vor. Auf die Beauftragung weitere Stufen und die Leistungen besteht jeweils kein Anspruch des Auftragnehmers.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-05-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-03-31.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-03-31 Auftragsbekanntmachung
2023-04-27 Ergänzende Angaben
2023-08-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-03-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: Generalplanerleistungen Mitarbeiterwohnheim des Klinikums Ingolstadt
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber beabsichtigt den Neubau eines Mitarbeiterwohnheims mit ca. 27 bis 30 Mitarbeiterwohnungen in verschiedenen Größen auf einem brachliegenden Grundstück im Westen des Klinikcampus. Hierzu werden die Planungsleistungen (Generalplaner und Fachplaner) sowie Projektsteuerungsleistungen und SiGeKo-Leistungen als Stufenauftrag gegliedert nach Leistungsphasen (LP) für die LP 2-9 ausgeschrieben. In einer ersten Beauftragungsstufe werden die LP 2 und 3 verbindlich beauftragt, die stufenweise Beauftragung mit weiteren optionalen Leistungen behält sich der Auftraggeber vor. Auf die Beauftragung weitere Stufen und die Leistungen besteht jeweils kein Anspruch des Auftragnehmers.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Projektmanagement im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Ingolstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Ingolstadt
Postanschrift: Krumenauerstr. 25
Postleitzahl: 85049
Postort: Ingolstadt
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: w.renner@heuking.de 📧
Telefon: +49 8954031221 📞
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/15D50C52-CA90-4474-8399-E083FD9D220A 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/15D50C52-CA90-4474-8399-E083FD9D220A 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-03-31 📅
Einreichungsfrist: 2023-05-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-04-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 068-202410
ABl. S-Ausgabe: 68

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klinikum Ingolstadt GmbH plant die Errichtung eines Mitarbeiterwohnheims auf einem brachliegenden Grundstück im Westen des Klinikcampus in 85049 Ingolstadt, welches innerhalb des Bebauungsplanes Nr. 179 für das Klinikum Ingolstadt aus dem Jahr 1973 liegt.
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Auf dem Grundstück befindet sich ein Hügel, in welchen das Gebäude integriert werden soll. Auf dem Grundstück ist ein Baumbestand vorhanden (vgl. Vorplanung, die mit Vergabeunterlagen veröffentlicht wird).
Auf dem ca. 1000m² großen Grund soll ein Gebäude mit ca. 27 bis 30 Mitarbeiterwohnungen verschiedener Größen entstehen.
Das aktuelle Konzept sieht ein Gebäude mit vier Geschossen und einem Nebengebäude (Fahrradabstellraum, Müll, Lager, ggf. Technik) vor.
Südwestlich von der zu bebauenden Fläche auf dem Grundstück befindet sich der Hubschrauberlandeplatz des Klinikums, dessen Betrieb während der gesamten Projektlaufzeit uneingeschränkt gewährleistet sein muss. Auch der uneingeschränkte Betrieb des Krankenhauses darf durch die Baumaßnahmen zu keinem Zeitpunkt gefährdet sein.
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Nach einer derzeitigen groben Kostenschätzung beträgt das Gesamtprojektvolumen EUR 3,8 Mio..
Für das Bauprojekt sind derzeit keine Fördermittel beantragt – die Möglichkeiten von Förderungen sind jedoch aufzuzeigen und darzustellen.
Die aktuelle Planung basiert auf einer Vorstudie. Weitere innovative Ideen sollen vom Auftragnehmer eingebracht werden.
Die Leistungserbringung für den Bereich der Planungsleistungen erfolgt auf Grundlage der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI).
Grundleistungen nach HOAI:
Der Auftrag beinhaltet insofern die Erbringung von Leistungen, die sich an der HOAI orientieren, wie im Einzelnen im Vertrag angegeben.
Besondere Leistungen nach HOAI:
Darüber hinaus schuldet der AN die Mitwirkung und Beratung bei der Erlangung öffentlicher Fördermittel. Dies umfasst insbesondere:
- die Prüfung in Frage kommender Möglichkeiten einer Fördermittelfinanzierung des Bauprojekts,
- Vorstellung geeigneter Förderungen, beispielsweise im Hinblick auf nachhaltiges Bauen oder regenerative Energien, unter Darstellung der Voraussetzungen,
- fachliche Prüfung und Klärung auftretender Fragen im Zusammenhang mit der Ermittlung etwaiger Fördermittelfinanzierungen,
- und optional bei Bedarf und gesonderter Beauftragung durch den AG die Unterstützung des AG bei der Beantragung der Fördermittel, insbesondere die Beschaffung der notwendigen Antragsformulare, die Aufbereitung und Zusammenstellung von Unterlagen, z. B. zur Kostenermittlung, und die fachliche Prüfung und Klärung auftretender Fragen im Zusammenhang mit der Beantragung von Fördermitteln.
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Es existieren bereits Vorarbeiten, auf denen verbindlich aufzusetzen ist. In diese kann bereits in dem vorliegenden Vergabeverfahren Einsicht genommen werden.
Dauer: 12 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Vertragslaufzeit bestimmt sich nicht nach Zeit, sondern nach Stufen und den Einzelleistungen. Der Vertrag läuft zunächst bis zu dem Zeitpunkt, bis alle mit dem Zuschlag verbindlich beauftragten Leistungen vom AN vollumfänglich erbracht wurden. Eine optionale Verlängerung ist für den Fall der Beauftragung weiterer Stufen möglich. Im übrigen wird auf die Vertragsfristen in dem Vergabeunterlagen verwiesen.
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Beschreibung der Optionen:
- Die Beauftragung des Auftragnehmers mit Leistungen der Beauftragungsstufe 2 und 3 erfolgt optional.
- Daneben ist die optionale Beauftragung des Auftragnehmers mit besonderen Leistungen nach der HOAI und im Fall der Sicherheits- und Gesundheitskoordination „Regelleistungen im Bedarfsfall“ bzw. „optionalen Leistungen“ gemäß Heft Nr. 15 der AHO-Fachkommission Baustellenverordnung gem. Vergabeunterlagen möglich.
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- Bei Bedarf kann der AG den AN optional gesondert mit der Unterstützung des AG bei der Beantragung der Fördermittel, insbesondere die Beschaffung der notwendigen Antragsformulare, der Aufbereitung und Zusammenstellung von Unterlagen, z. B. zur Kostenermittlung, und der fachliche Prüfung und Klärung auftretender Fragen im Zusammenhang mit der Beantragung von Fördermitteln beauftragen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: in den Vergabeunterlagen aufgeführt

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
I.• Erkl des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft (BEW) bzw. jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft (MB):
1. BEW/MB erklärt, dass keine Person, deren Verhalten seinem Unternehmen (UN) zuzurechnen ist, nach den Straftatbeständen gem § 123 Nr. 1-10 GWB rechtskräftig verurteilt oder gegen UN keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist.
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2. BEW/MB erklärt, dass UN keine Verstöße iSv § 124 Abs. 1 oder gegen die Bestimmungen gem § 124 Abs. 2 vorliegen.
3. BEW/MB erklärt, dass er
a) die gewerberechtl Vorauss für die Ausführung der Leistung selbst erfüllt o durch Dritte (zu erläutern), falls er diese Vorauss nicht selbst erfüllt,
b) Mitarbeitern/Erfüllungsgehilfen des Auftraggebers (AG) und der Vergabestelle (VSt) keine Vorteile angeboten, versprochen oder gewährt hat,
c) bei Rückfragen/weiteren Klärungsbedarf des AG, insbes zur Eignung, Bitte um Erläuterungen oder Nachweise (z. B. Bescheinigung Sozialversich, GZR- oder HR-Auszug, Bankerkl) unverzügl weitere gewünschte Angaben machen/Nachweise vorlegen wird,
d) über eine gültige Haftpflichtvers verfügt, wonach BEW bzw. alle MB sowie Unterauftragnehmer (UAN) in angem Höhe (min. EUR 5 Mio. für Personen-Sach-u Vermögensschäden) versichert ist/sind ODER er hiermit verbindlich zusichert, dass er im Falle der Beauftragung eine entspr Versicherung abschließt,
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e) nicht zu einer Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister verpfl ist o er darin eingetragen ist, Angabe von Nr/Register,
f) Angabe der Umsatzsteueridentifikationsnr;
f) BEW AG unverzüglich informiert u ggf aktualisierte Eigenerkl sowie ggf. Nachweise abgeben wird, falls sich während des weiteren Verfahrens (vor o nach Angebotsabgabe) Änderungen an den von ihm vorstehend erklärten Sachverhalten o anderen für ihn erkennbar relevanten Vorauss für eine Zuschlagserteilung ergeben.
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• Für BEW/MB Angabe von vollst Firmennamen, Anschrift Hauptsitz, vollst Namen des Ansprechp für alle Rückfragen der VSt an den BEW (Telefax, EMail).
• Bei Bewerbergemeinschaften (BG) zusätzlich Angabe der Rechtsform der BG (derzeit u ab Beginn der Leistungserbringung), Erklärung über gesamtschuldn Haftung, Angabe eines bevollmächtigten Vertreters sowie Ansprechp für alle Rückfragen der VSt zur BG o deren Mitgl (Einzelperson) mit Telefax/EMail.
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II.• Diese Anforderungen gelten entspr für einen UAN/ein verbundenes UN, der/das wesentliche Leistungsanteile erbringen soll; von diesem ist eine Verpflichtungserkl mit entspr Angaben auf dem Formbl in den Vergabeunterlagen (VU) beizubringen (bei Unzumutbkt der Einreichung bereits mit dem Angebot Einreichung für UAN auf Aufforderung der VSt vor abschl Wertung).
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• Einverständn mit der Speicherung/Verarbeitung der mitgeteilten personenbez Daten für das Vergabeverfahren, erf Einwilligungen von Dritten müssen auf Anforderung des AG belegt werden.
• Für diese Angaben sind die Formblätter in den herunterzuladenden VU zu verwenden.
• Angaben/Erklärungen/Nachweise (AEN), die von BEW nicht bis zum Ablauf der Angebotsfrist vorgelegt wurden, können bis zum Ablauf einer vom AG zu bestimmenden Nachfrist bei BEW angefordert werden. Reicht der BEW die geforderten AEN nicht innerhalb einer vom AG verbindl gesetzten Nachfrist ein, so wird das Angebot ausgeschlossen.
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AG ist nicht verpflichtet, BEW Gelegenheit zur Ergänzung seiner Angaben nach Ablauf der Angebotsfrist zu geben, dazu aber iRd VgV berechtigt.
III. Vgl. auch für wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit erf Angaben/Angaben nach III.1.2 und III.1.3.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
I. Umsatz der letzten drei Geschäftsjahre 2020-2022 gesamt, Umsatz mit vergleichbaren Aufträgen (jew netto, ohne Umsatzsteuer; nur Bewerber allein, nicht Konzern/verbundene Unternehmen), Mindestanforderung an den Umsatz: EUR 500.000 Umsatz allgemein (netto ohne Umsatzsteuer) pro Geschäftsjahr für jedes der genannten drei Geschäftsjahre; für Bewerbergemeinschaften bezogen auf alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die für die Erbringung eignungsrelevanter Leistungen vorgesehen sind; Angaben zur Dauer des Geschäftsjahres (falls nicht mit Kalenderjahr identisch), für das die vorstehenden Angaben gemacht wurden, sowie zum Beginn der Geschäftstätigkeit, bei Aufnahme der Geschäftstätigkeit nach 2020; Verpflichtung, auf Anforderung des Auftraggebers unverzüglich Bilanzen/Bilanzauszüge für die beiden letzten Geschäftsjahre vorzulegen, falls deren Veröffentlichung nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem der Bewerber ansässig ist, vorgeschrieben ist.
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II. Ziff. II unter Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (III.1.1) gilt entspr.
III. Vgl. auch für Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister sowie technische und berufliche Leistungsfähigkeit erf Angaben/Angaben nach III.1.1 und III.1.3.
Mindeststandards:
Mindestanforderung an den Umsatz: EUR 500.000 Umsatz allgemein (netto ohne Umsatzsteuer) pro Geschäftsjahr für jedes der genannten drei Geschäftsjahre; für Bewerbergemeinschaften bezogen auf alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die für die Erbringung eignungsrelevanter Leistungen vorgesehen sind
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
I.• Angabe von mind 3 Referenzen (REF), die mit der zu vergebenden Leistung nach der Aufgabenstellung, Art u Umfang sowie Komplexität vergleichbar sind und die in den letzten drei Jahren (2020-2022) erfolgreich, also ohne wesentliche Beanstandungen, vollständig oder in wesentlichen Teilen, d. h. mindesten bis zur Leistungsphase 3, abgeschlossen sind, anzugeben. Hierbei können auch Projekte von Schlüsselpersonen, die diese in leitender Stellung in früheren Tätigkeiten erbracht haben, berücksichtigt werden. Mindestanforderungen an die Referenzen:
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Bis zum Zeitpunkt der Bekanntgabe dieses Vergabeverfahrens muss hierbei mindestens
- ein Referenzprojekt bis einschließlich der Leistungsphase 7 (Mitwirkung der Vergabe) erfolgreich abgeschlossen worden sein; und
-ein weiteres Referenzenprojekt bis einschließlich der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) erfolgreich abgeschlossen worden sein.
Das Referenzprojekt ist vergleichbar, wenn es jeweils einen Auftrag für die Durchführung von Generalplanerleistungen und damit zusammenhängende Koordinierungs- und Projektsteuerungsleistungen im Zusammenhang mit der Planung und Errichtung von Wohnungs-Neubauten mit mindestens 15 Wohneinheiten beinhalten und das Gesamtauftragsvolumen mindestens EUR 3,5 Mio. (netto, o USt.) umfasst.
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Verfügt BEW/MB über mehrere Niederlassungen, so muss sich die Ref. auf die Ndl. beziehen, die den Auftrag ausführen soll. Hat der BEW eine Leistung nicht vollst selbst, sondern ganz o teilw durch einen UAN o einen ARGE-Partner erbracht, so ist dies anzugeben. Falls BEW keine eigenen REF, sondern REF anderer UN nennt, muss er erläutern, warum er sich auf die REF berufen kann. Dies gilt auch für REF von KonzernUN/UN, mit denen der BEW gesellschaftsrechtl verbunden ist. Vorlage v Bescheinigung anstelle des vollst ausgefüllten Formbl genügt nicht. Wenn nicht alle geforderten Felder zu einer REF ausgefüllt werden, kann die REF mangels Überprüfbkt nicht berücks werden. Verweis auf allg Firmenprospekte o a beigefügte Unterl genügt nicht, andernfalls muss BEW damit rechnen, dass seine Eignung nicht festgest u das Angebot daher nicht berücksichtigt wird. Dazu ist Einverständn mit Rücksprache des AG mit REF-AG ohne weitere Rückspr mit/Zustimmg BEW zu erteilen. Auf Anforderung der VSt ist die
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jew REF durch eine Bescheinigg des REF-AG zu belegen. Zu jeder REF Angabe REF-AG, Zeitpunkt/Zeitraum der Leistungserbringung, AN des REF-Auftrages (BEW/MB (ggf welches) o Dritter), Art u Umfang der eigenen Leistungen, Angaben zur Vergleichbkt; ggf. Bemerkungen; Ansprechp beim REF-AG mit Tel, Fax u/o E-Mail; Abdeckung aller zu erbringender Leistungen durch Referenzen. Der Auftraggeber kann hierzu und zu anderen Fragen im Zusammenhang mit der REF beim REF-AG mündlich oder schriftlich nachfragen. BEW erklärt sich durch Angabe der REF m Nachfragen des AG bei den jew REF-AGen ohne seine gesond Zust einverst, AG ist aber nicht verpfl, bei REF-AG nachzufragen, auch dann nicht, wenn er bei and REF-AG oder and REF nachfragt.
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• Verbindl namentl Nennung des vorgesehenen Projektleiters und Stellv., die jeweils über ein abgeschl. einschlägig. Studium verfügen und mit Leitung bzw. stellv. Leitung vergleichbarer Projekte betraut sind, sowie Angabe von mind. einem Refprojekt für Projektl und Stellv. aus den letzten 3 J, die nach Art u Umfang mit dem zu vergebenden Auftrag vglbar sind; Profil mit Angaben zu Qualif.u Erfahrung sowie Lebenslauf für Projektl und Stellv. sind mit einzureichen.
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• Angabe ob Fachplanungsleistungen durch BEW selbst oder UAN erbracht wird, jeweils Angabe für einzelne Fachplanerbereiche.
• für Auswahlkriterien zus. Angaben: vgl. Angaben zur Beschr der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teiln aufgefordert werden/Angaben nach II.2.9)
• Jährl Umsatz (netto) mit vergleichbaren Aufträgen, d.h. Generalplanerleistungen für Bauvorhaben von Wohngebäuden, jew für 2020-2022.
• Anzahl der jahresdurchschnittl Beschäftigten (Mitarbeiter und freie Mitarbeiter) gesamt und Mitarbeiter gesondert, die mit Kernleistungen, d.h. Generalplaner-u Koordinierungsleistungen ohne einzelne Fachplanerleistungen zur Verfügung stehen sowie Führungskräfte/Architekten u Ingenieure/Mitarb. f wirtsch. u techn. Aufgaben/sonstige, jew für 2020-2022. Mindestanforderung: es müssen min. drei Mitarbeiter (einschl. freie Mitarbeiter) des BEW pro Jahr im Durchschnitt der letzten drei Jahre für die Erbringung der Kernleistungen (s.o.) zur Verfügung stehen.
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• Erklärung zu UAN u Einrichtung entspr Erkl u ggf. Nachweise, wonach BEW erklärt, dass er sich hins seiner Eignung für dieses Projekt auf Kenntnisse, Fähigkeiten, Ressourcen oa Mittel Dritter beruft. Auf Verl der VSt/des AG hat der BEW unverzügl die Verpflichtungserkl für wesentliche Teilleistungen auf der Vorlage des Formbl Verpflichtungserkl des Dritten dazu vorzulegen, dass ihm die erf Mittel dieser UN zur Verfügung stehen, u für UN, die nach ihrem Umfang u/o ihrer Bedeutung wesentl Leistungsteile erbringen sollen, entspr Erkl u auf Anforderung Nachweise zur Eignung, wie sie in diesen VU gefordert sind. Hierzu ist Beschreibung der Teilleistung sowie Name u Adresse des Dritten u Art u Weise der Einbindung des Dritten (z. B. UAN) erforderlich.
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II. Ziff. II unter Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister (III.1.1) gilt entspr.
III. Vgl. auch für wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie Befähigung zur Berufsausübung einschließl Auflagen hins der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister erf Angaben/Angaben nach III.1.1 und III.1.2.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Punktevergabe für bis zu fünf einzelne Referenzen: Der Referenzauftraggeber ist ein öffentl. Auftraggeber: 1 Punkt. Der verbindlich vorgesehene ständige Ansprechpartner in Leitungsfunktion wurde auch im Rahmen der Referenz als Ansprechpartner eingesetzt: 2 Punkte. Der vorgegebene zeitliche Rahmen für das Gesamtprojekt wurde eingehalten: 2 Punkte. Die erbrachten Leistungen in dem Referenzprojekt wurden mindestens in die Honorarzone HZ II eingeordnet: 1 Punkt. (2) Kriterien zur Anzahl der Referenzen: Für den Zeitraum Anfang 2019 bis zum Zeitpunkt der Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens können mehr als 5 (2 Punkte) oder mehr als 10 (4 Punkte) einschlägige Referenzen vorgewiesen werden. Bei der Punktevergabe können nur solche einzelnen Referenzen berücksichtigt werden, die die Mindestanforderungen nach Ziff. III.1.3) erfüllen.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-08-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/15D50C52-CA90-4474-8399-E083FD9D220A 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabestelle Südbayern
Postanschrift: Maximiliansstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de 📧
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2023/S 068-202410 (2023-03-31)
Ergänzende Angaben (2023-04-27)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-04-27 📅
Einreichungsfrist: 2023-05-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 085-261444
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 068-202410
ABl. S-Ausgabe: 85

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Quelle: OJS 2023/S 085-261444 (2023-04-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-08-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 498 905 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Klinikum Ingolstadt GmbH
Kontakt
Internetadresse: https://www.klinikum-ingolstadt.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-08-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-08-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 165-521554
ABl. S-Ausgabe: 165

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Klinikum Ingolstadt GmbH plant die Errichtung eines Mitarbeiterwohnheims auf einem brachliegenden Grundstück im Westen des Klinikcampus in 85049 Ingolstadt, welches innerhalb des Bebauungsplanes Nr. 179
für das Klinikum Ingolstadt aus dem Jahr 1973 liegt.
Südwestlich von der zu bebauenden Fläche auf dem Grundstück befindet sich der Hubschrauberlandeplatz des Klinikums, dessen Betrieb während der gesamten Projektlaufzeit uneingeschränkt gewährleistet sein muss.
Auch der uneingeschränkte Betrieb des Krankenhauses darf durch die Baumaßnahmen zu keinem Zeitpunkt
gefährdet sein.
Nach einer derzeitigen groben Kostenschätzung beträgt das Gesamtprojektvolumen EUR 3,8 Mio..
Für das Bauprojekt sind derzeit keine Fördermittel beantragt – die Möglichkeiten von Förderungen sind jedoch
aufzuzeigen und darzustellen.
Die aktuelle Planung basiert auf einer Vorstudie. Weitere innovative Ideen sollen vom Auftragnehmer
eingebracht werden.
Die Leistungserbringung für den Bereich der Planungsleistungen erfolgt auf Grundlage der Verordnung über die
Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI).
Der Auftrag beinhaltet insofern die Erbringung von Leistungen, die sich an der HOAI orientieren, wie im
Einzelnen im Vertrag angegeben.
Darüber hinaus schuldet der AN die Mitwirkung und Beratung bei der Erlangung öffentlicher Fördermittel. Dies
umfasst insbesondere:
- die Prüfung in Frage kommender Möglichkeiten einer Fördermittelfinanzierung des Bauprojekts,
- Vorstellung geeigneter Förderungen, beispielsweise im Hinblick auf nachhaltiges Bauen oder regenerative
Energien, unter Darstellung der Voraussetzungen,
- fachliche Prüfung und Klärung auftretender Fragen im Zusammenhang mit der Ermittlung etwaiger
Fördermittelfinanzierungen,
- und optional bei Bedarf und gesonderter Beauftragung durch den AG die Unterstützung des AG bei der
Beantragung der Fördermittel, insbesondere die Beschaffung der notwendigen Antragsformulare, die
Aufbereitung und Zusammenstellung von Unterlagen, z. B. zur Kostenermittlung, und die fachliche Prüfung und
Klärung auftretender Fragen im Zusammenhang mit der Beantragung von Fördermitteln.
Es existieren bereits Vorarbeiten, auf denen verbindlich aufzusetzen ist. In diese kann bereits in dem
vorliegenden Vergabeverfahren Einsicht genommen werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Ingolstadt

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptbewertung, im Einzelnen: 1. Qualifikation und Erfahrung des Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung (max. 25 Punkte); 2. Qualifikation und Erfahrung der einzelnen Fachplaner (max. 65 Punkte); 3. Personalkonzept (max. 15 Punkte); 4. Projektdurchführungskonzept (max. 15 Punkte); 5. Nachhaltigkeits- und Wirtschaftlichkeitskonzept (max. 10 Punkte)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 60
Preis (Gewichtung): 40

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-08-18 📅
Name: Hirsch Architekten
Postort: Ansbach
Land: Deutschland 🇩🇪
Ansbach, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 498 905 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Dr. Wolfgang G. Renner, LL.M. (Tulane Univ.) als Vertreter der Vergabestelle

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Einlegung von Rechtsbehelfen richtet sich nach dem Vierten Teil des GWB sowie insbesondere den dort geregelten Fristen für deren Geltendmachung, insbesondere den nachfolgenden Bestimmungen:
§ 160 Abs. 3 GWB lautet wie folgt:
„Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“.
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§ 135 GWB lautet wie folgt:
Unwirksamkeit
„(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn
1. der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer
Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat,
mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens zehn Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.“
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Die Vergabe ist bereits durch Zuschlag beendet. Ein wirksamer Zuschlag kann nicht mehr zum Gegenstand eines Nachprüfungsverfahrens gemacht werden.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2023/S 165-521554 (2023-08-24)