Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
DeadlineDeadline 2026-08-26
Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
| Datum | Dokument |
|---|---|
| 2026-07-23 | Auftragsbekanntmachung |
Auftragsbekanntmachung (2026-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
Referenznummer:
Kurze Beschreibung:
Produkte/Dienstleistungen: Wasserbauarbeiten 📦
Beschreibung
Interne Kennung:
Titel: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf TO2, M2.2.2 Sedimentrückhalt während des Abstaus
Menge: 1 Stück
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung der Beschaffung:
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
Postanschrift: Am Staudamm 4
Postleitzahl: 02926
Stadt: Quitzdorf am See
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Bautzen 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2026-11-02 📅
Datum des Endes: 2027-11-30 📅
Informationen zu elektronischen Katalogen
Die Angebote müssen in Form von elektronischen Katalogen eingereicht werden oder einen elektronischen Katalog enthalten
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer:
Beschreibung
Postanschrift: Am Staudamm 1
Postleitzahl: 02625
Stadt: Bautzen
Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens: siehe VgV
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-08-26 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-08-26 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Spree / Neiße, 02625 Bautzen, Am Staudamm 1
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 62 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich ✅
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen ✅
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-08-26 10:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins:
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
Geforderte Kautionen und Garantien: Im Bau ggf. einschlägige Sicherheiten (entsprechend FB 214 VHB)
Verfahren
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: entfällt
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
Nationale Registrierungsnummer:
Postanschrift: Am Staudamm 1
Postleitzahl: 02625
Postort: Bautzen
Region: Bautzen 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße, Qualitätsmanagement
E-Mail: betrieb.sn@ltv.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3591-6711-0 📞
Fax: +49 3591-6711-901 📠
URL: http://www.wasserwirtschaft.sachsen.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Umwelt
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/019f1768-09ae-4736-92ad-f0f5a8f597da/zustellweg-auswaehlen 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/019f1768-09ae-4736-92ad-f0f5a8f597da/zustellweg-auswaehlen 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Nationale Registrierungsnummer:
Postanschrift: Braustraße 2
Postleitzahl: 04102
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Sachsen
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 341 9773800 📞
Fax: +49 341 9771049 📠
URL: http://www.lds.sachsen.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-07-23+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 142-516658 (2026-07-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
Referenznummer:
5.172.0150.012_TO2_M2.2.2
Kurze Beschreibung:
Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Wasserbauarbeiten 📦
Beschreibung
Interne Kennung:
LOT-0001
Titel: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf TO2, M2.2.2 Sedimentrückhalt während des Abstaus
Menge: 1 Stück
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet ✅
Beschreibung der Beschaffung:
Die Talsperre Quitzdorf (TS QD) liegt im Osten des Freistaates Sachsen, im Landkreis Görlitz unmittelbar südwestlich der Stadt Niesky und wird durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) betrieben.
Das Vorhaben umfasst ein Los der Komplexsanierung TS QD. Im Zuge der Komplexsanierung ist die TS QD vollständig abzustauen, wobei ein erheblicher Sedimentaustrag in den Unterlauf des Schwarzen Schöps (SSC) erwartet wird. Die damit einhergehenden Auswirkungen des Abstaus sollen mit baulichen Maßnahmen reduziert werden. Hierzu ist die Maßnahme M2.2 – Sedimentrückhalt während des Abstaus umzusetzen. Die Inhalte und Anforderungen der M2.2.2 werden nachfolgend beschrieben.
Vorhabensträger (nachfolgend: Auftraggeber (AG)) für die Errichtung des Sedimentrückhalts während des Abstaus ist der Freistaat Sachsen, hier vertreten durch die
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV),Betrieb Spree/Neiße, Am Staudamm 1, 02625 Bautzen.
Die TS QD wurde zwischen 1965 und 1972 ursprünglich mit dem Ziel erbaut, den SSC zur Brauchwasserbereitstellung für die Landwirtschaft v.a. aber für das Kraftwerk Boxberg aufzustauen. Heute sind die Aufgaben der TS QD
- Hochwasserschutz der Unterlieger,
- Niedrigwasseraufhöhung der Spree in Berlin und Brandenburg,
- Wasserbereitstellung für unterhalb gelegene Anlagen der Binnenfischerei,
- Wasserbereitstellung für das Lausitzer Braunkohlerevier,
- Nutzung für Sportfischerei sowie
- Nutzung für Naherholung und Wassersport.
Diesen Aufgaben kann die TS QD jedoch nur bedingt, teils mit erheblichen Einschränkungen gerecht werden. Die Betriebseinrichtungen, wie der Grundablass (GA) und die Hochwasserentlastung (HWE), befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand und müssen daher dringend instandgesetzt werden.
Die Wasserqualität im Stauraum ist mangelhaft. Vor allem in den Sommermonaten wird anhaltend eine übermäßige Entwicklung von Cyanobakterien (umgangssprachlich Blaualgen) festgestellt, welche in hohen Konzentrationen zu Hautreizungen führen können. Durch die intensive Phytoplankton-Entwicklung im Gewässer ist das Wasser zudem stark getrübt, sodass die Sichtweite unter Wasser eingeschränkt ist. Zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit wird in den letzten Jahren regelmäßig zu Beginn der Sommermonate die offizielle Empfehlung ausgesprochen, nicht in der TS QD zu baden („Badeverbot“).
Um langfristig die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Bauwerke sicherzustellen, die Wassergüteziele zu erreichen, welche Voraussetzung für die o. g. Nutzungen sind und die aquatische Lebensgemeinschaft im Stauraum zu schützen, sieht die LTV eine Komplexsanierung der TS QD vor, wofür ein vollständiger Abstau erforderlich wird.
Im Zuge des Abstaus ist während der Restentleerung ab einem Beckenwasserstand von ca. 154,50 m NNw mit einem erhöhten Feststoffaustrag aus der TS QD zu rechnen. Um daraus resultierende, nachteilige Wirkungen auf den Unterlauf des SSC zu verhindern ist ein Sediment- / Feststoffrückhalt zu errichten.
Das Baufeld befindet sich auf der Luftseite des Hauptsperrendammes vollständig auf dem LTV-Betriebsgelände der TS QD. Allerdings überschneiden sich Teile des Baufeldes u. a. mit einem Flora-Fauna-Habitat (FFH), weswegen die entsprechenden Vorgaben und Gesetze zu beachten sind.
Das Vertragsziel beläuft sich auf den Gesamterfolg der M2.2 – Sedimentrückhalt während Abstau und setzt sich aus den folgenden Zielstellungen zusammen:
- Herrichten und Herstellen einer betriebsbereiten Anlage zum Rückhalt des aus der TS QD abgelassenen Sediments spätestens bei einem Talsperrenwasserstand von 154,50 m NNw
- Vorhalten dieser betriebsbereiten Anlage bis zur Inbetriebnahme einschl. unverzügliche Inbetriebnahme nach Aufforderung durch den AG
- Betreiben dieser Anlage unter ständiger Überwachung inkl. Monitoring und erforderlichen Anpassungen des Betriebs zum hinreichenden Sedimentrückhalts (Einhaltung der erforderlichen Monitoringwerte) bis zum vollständigen Abstau TS QD
- Rückbau / Flächenwiederherstellung dieser Anlage (ausgenommen Zuwegung Befischung und Aufstellfläche Gewebeschläuche inkl. entwässernde Schläuche sowie Entwässerungseinrichtungen)
Die Zielstellungen und die Aufgabenstellung sind funktional zu verstehen. Das bedeutet in diesem Kontext, dass der Auftragnehmer (AN) sowohl die bautechnische Umsetzung als auch den Anlagenbetrieb im eigenen Ermessen umzusetzen hat, um das Vertragsziel zu erreichen. Der AN als fachkundiges Unternehmen hat dabei den Bau- und Betriebsablauf vollständig eigenorganisiert zu bewerkstelligen. Dem AN wird beispielhaft eine bautechnologisch umsetzbare Gesamtlösung / Planung in Plänen (s. Zeichnungen 2.1 bis 3.3 Baubeschreibung) vorgelegt, die er auf seine Bautechnologie und Eigenorganisation hin abzustellen hat. Die grundsätzliche Lösung (Beaufschlagung Gewebeschläuche, auf undurchlässiger Auflage, zum Sedimentrückhalt während des Abstaus im Nebenschluss des SSC) ist anzuwenden. Die Ausbildung der dafür erforderlichen Bauteile sowie der erforderlichen Betriebseinrichtungen werden beispielhaft in o. g. Plänen aufgezeigt, obliegt dem AN.
Die Einrichtung, Vorhalten und Betreiben der Bau- und Betriebsstelle obliegt vollständig dem AN. Die vorliegenden Zeichnungen tragen dahingehend lediglich beispielhaften Charakter. Die formulierte Aufgabenstellung ist daher funktional zu verstehen und auf die Technologien des AN hin anzupassen. Entscheidend für das Erreichen des Vertragszieles sind ausschließlich die Einhaltung der Fristen zu dem betriebsbereiten Vorhalten der Anlage und die Einhaltung der erforderlichen Monitoringwerte.
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Postanschrift: Am Staudamm 4
Postleitzahl: 02926
Stadt: Quitzdorf am See
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Bautzen 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2026-11-02 📅
Datum des Endes: 2027-11-30 📅
Informationen zu elektronischen Katalogen
Die Angebote müssen in Form von elektronischen Katalogen eingereicht werden oder einen elektronischen Katalog enthalten
Vergabekriterien
Preis ✅
Preis (Gewichtung): 100
Titel
Los-Identifikationsnummer:
LOT-0001
Beschreibung
Postanschrift: Am Staudamm 1
Postleitzahl: 02625
Stadt: Bautzen
Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren ✅
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens: siehe VgV
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-08-26 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-08-26 10:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Spree / Neiße, 02625 Bautzen, Am Staudamm 1
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren):
Es sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 62 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Eine Sicherheitsleistung ist erforderlich ✅
Die Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, muss eine bestimmte Rechtsform aufweisen ✅
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-08-26 10:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins:
Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Spree / Neiße, 02625 Bautzen, Am Staudamm 1
Zusätzliche Informationen:
Es sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Elektronischer Katalog: Zulässig
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Elektronische Zahlung wird verwendet ✅
Zusätzliche Informationen:
Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht.
Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters
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Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
siehe Vergabeunterlagen sowie Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung
Nachweis gem. VOB/A § 6a EU Abs. 1: Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen.
Mit Eintragung in der Eigenerklärung Formblatt 124 bzw. PQ sind folgende Angaben mit Angebot gem. FB 124 einzureichen: Angabe, ob der Bieter im Handelsregister, der Handwerkerrolle, der Industrie- und Handelskammer ist bzw. ob er zu keiner Eintragung verpflichtet ist.
Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise zu erbringen: Gewerbeanmeldung, Auszug aus Berufs- und Handelsregister, Eintragung Handwerksrolle (Handwerkskarte), Nachweis Eintragung Industrie- und Handelskammer
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis gem. VOB/A § 6a Abs. 2: Mit dem Angebot ist ein entsprechender Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung abzugeben mit den Angaben der Versicherungssummen, Laufzeit/Gültigkeit. Bei Bietergemeinschaften muss für jedes Mitglied Versicherungsschutz bestehen. Der Nachweis der Versicherung wird mit dem Angebot eingereicht.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
siehe Vergabeunterlagen, Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung
Nachweise gemäß VOB/A § 6a EU Nr. 2c, mit Angebot einzureichen (Eintragung in Eigenerklärung bzw. PQ):
Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen.
Folgende Angaben sind gem. Formblatt 124 vorzunehmen:
- Eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen;
- Erklärung, dass der Bieter in den letzten fünf Kalenderjahren bzw. dem in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Zeitraum vergleichbare Leistungen ausgeführt hat.
- Angaben zu Arbeitskräften: Erklärung, dass für die Ausführung der Leistung die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen
- VOB/A § 6e EU Abs. 6 Nr. 2: Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt bzw. eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde und sich der Bieter in Liquidation befindet. Angabe, ob ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, und dass dieser auf Verlangen vorgelegt
Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit der Bewerber oder Bieter in Frage stellt:
- Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe vorliegen gem. § 6e EU Abs. 6 VOB/A / VOB/A § 6e EU Abs. 6 Nr. 3
- VOB/A § 6e EU Abs. 4: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
- Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft
auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise gem. Formblatt 124 vorzulegen:
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG;
- Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen
- Zahl der Arbeitskräfte der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre jahresdurchschnittlich beschäftigen Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal
Weiterhin sind mit dem Angebot sind folgende Nachweise/Formblätter/Dateien einzureichen:
- Eigenerklärung MiLoG
- Erklärung personenbezogener Daten
- Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576; Angebote sind auszuschließen, in denen die Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 nicht abgeben wird
- soweit sich der Bewerber auf die Eignung von Nachunternehmerleistungen beruft: Formblatt 233 mit Angabe der Nachunternehmer: Name, Ordnungszahl LV der Leistung, Leistungsbeschreibung,
- bei der Bildung von Bieter-/Arbeitsgemeinschaften Formblatt 234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft
- Formblatt 221/222: Preisermittlung
- Formblatt 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (wenn zutreffend)
- Leistungsverzeichnis als GAEB-Datei sowie in PDF-Format
§ 47 VgV Eignungsleihe
Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmen eine bestimmte Qualifikation oder Referenzen benötigt wird, um die Mindestanforderungen/Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen.
Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters, sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Bei vorliegender Eignungsleihe muss diese aus den Unterlagen erkennbar sein.
Sofern sich eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bewirbt sind folgende Angaben von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen:
- Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen.
- Nachweis der Berufshafpflichtversicherung
- Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576; Angebote sind auszuschließen, in denen die Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 nicht abgeben wird
- Eigenerklärung MiLoG
- Erklärung personenbezogener Daten
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Formblätter/Unterlagen einzureichen:
- Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen
- Urkalkulation
- Formblatt 223 Aufgliederung der Einheitspreise
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
siehe Vergabeunterlagen, Ergänzung zu FB 211 Referenzen, FB 124 Eigenerklärung zur Eignung
Neben der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder der Eigenerklärung nach Formblatt 124 sind mit der Angebotsabgabe folgende Referenzen einzureichen:
Leistungsbereich 1: 3 Referenzen Einsatz Gewebeschläuche zum Sedimentrückhalt unter Produktangabe (min. 1 Referenz Rückhalt von Schluff-/Tonkorn)
Leistungsbereich 2: 1 Referenz fachgerechter Einbau Kunststoffdichtungsbahn (min. vergleichbare Flächengröße)
Leistungsbereich 3: 1 Referenz Bautätigkeit am Gewässer, Herstellung Durchlass, Oberbodenarbeiten und Spundwandarbeiten
Für die Referenzobjekte sind folgende Mindestinhalte anzugeben:
• Kurzbeschreibung der Bauleistung
• Auftraggeber mit Ansprechpartner, Tel. / E-Mail-Adresse
• Ausführungszeit Beginn/Ende/Datum/Abnahme
• Netto-Baukosten
Die Referenzen sind mit den vorgenannten Kriterien eindeutig und zweifelsfrei in Form eines kurzen Steckbriefs zu beschreiben.
Nach Aufforderung des Auftraggebers ist die Auftraggeber-Bestätigung der eingereichten Referenzen durch den Bieter beizubringen.
Alle Referenzobjekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre mit der VOB-Abnahme abgeschlossen worden sein.
Es können verschiedene Leistungsbereiche in einer Referenz enthalten sein. Dadurch ist eine Mehrfachnennung der Referenzen möglich. Bitte achten Sie darauf, bei den Referenzen eine klare, erkennbare Zuordnung zu den Leistungsbereichen vorzunehmen.
Soweit die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen nicht oder nicht in geforderter Anzahl mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind bzw. nicht die bekannt gemachten Anforderungen an die Referenzen erfüllen, sind mit dem Angebot zusätzliche vergleichbare bzw. den Mindestanforderungen entsprechende Referenzen einzureichen, andernfalls ist das Angebot auszuschließen.
Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
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Geforderte Kautionen und Garantien: Im Bau ggf. einschlägige Sicherheiten (entsprechend FB 214 VHB)
Verfahren
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: entfällt
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund: Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Beschreibung der Ausschlussgründe:
§§ 123, 124 GWB; §§ 6e, 6f EU VOB/A; § 13 iVm. § 16 VOB/A EU,
§ 15 VOB/A EU; § 16a VOB/A EU
Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
Nationale Registrierungsnummer:
USt-ID-Nr. DE199521669
Postanschrift: Am Staudamm 1
Postleitzahl: 02625
Postort: Bautzen
Region: Bautzen 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße, Qualitätsmanagement
E-Mail: betrieb.sn@ltv.sachsen.de 📧
Telefon: +49 3591-6711-0 📞
Fax: +49 3591-6711-901 📠
URL: http://www.wasserwirtschaft.sachsen.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Haupttätigkeit
Umwelt
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/019f1768-09ae-4736-92ad-f0f5a8f597da/zustellweg-auswaehlen 🌏
Teilnahme-URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/019f1768-09ae-4736-92ad-f0f5a8f597da/zustellweg-auswaehlen 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
Ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern.
Bei Angeboten, die aufgrund des Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen sowie auf die Prüfung der Eignung des Unternehmens verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters sowie der Einhaltung der Anforderungen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht
Die Größe einer Angebotsdatei darf 256 MB pro Datei nicht überschreiten. Eine maximale Größe der Datei des Angebots beschränkt sich auf ein 1 GB. Eine Übergabe des Angebots per Post/Telefax/E-Mail ist nicht zulässig.
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Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Nationale Registrierungsnummer:
LDS, Referat 38
Postanschrift: Braustraße 2
Postleitzahl: 04102
Postort: Leipzig
Region: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Sachsen
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Telefon: +49 341 9773800 📞
Fax: +49 341 9771049 📠
URL: http://www.lds.sachsen.de 🌏
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
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Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-07-23+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 142-516658 (2026-07-23)
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