Lage-Planungsleistungen Förderschule Lage

Stadt Lage

Die Stadt Lage plant die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule durch einen kompakten Neubau mit Anbindung an den Bestand. Gegenstand der Planungsaufgabe ist ein funktional gegliederter Schulbau mit Unterrichts-, Fach- und Ganztagsbereichen sowie ergänzenden Verwaltungs- und Aufenthaltsflächen. Der Entwurf basiert auf einem Vorentwurf (Variante C.1) mit einem Grundriss über drei Ebenen (Unter-, Erd- und Obergeschoss). Die maßgeblichen Planungskennwerte umfassen rund 1.323 m² Bruttogrundfläche und ca. 5.063 m³ Bruttorauminhalt, was eine mittlere bauliche Komplexität widerspiegelt. Die Flächenkonzeption sieht eine Mischung aus Klassenräumen, Differenzierungsflächen, Fachräumen sowie Mensa- und Ganztagsbereichen vor, wobei der Ganztagsanteil etwa 20 % der Gesamtfläche ausmacht. Besondere Anforderungen ergeben sich aus der funktionalen Verzahnung von Unterricht, Betreuung und gemeinschaftlichen Nutzungen sowie aus der Integration in den bestehenden Schulstandort. Technisch ist ein moderner Ausstattungsstandard mit umfassender TGA einschließlich Lüftungsanlagen für alle Nutzflächen vorgesehen. Für die Planungsbüros besteht die Aufgabe insbesondere in der wirtschaftlichen Umsetzung unter Berücksichtigung der Kostenvorgaben von rund 3,9 Mio. EUR netto für die Kostengruppen 300 bis 700 sowie in der Sicherstellung eines nachhaltigen und genehmigungsfähigen Gesamtkonzepts. Neben der Objektplanung sind daher auch Fachplanungen (insbesondere TGA und Tragwerk) eng zu koordinieren. Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Schnittstellen zum Bestand, die funktionale Qualität der Lernräume sowie die Einhaltung aktueller energetischer Anforderungen zu legen. Ziel ist ein zukunftsfähiger, flexibel nutzbarer Schulbau mit hoher Aufenthaltsqualität und effizientem Flächen- und Ressourceneinsatz.

Deadline

Deadline 2026-10-05

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-09-03 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-09-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Lage-Planungsleistungen Förderschule Lage
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Lage plant die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Schule durch einen kompakten Neubau mit Anbindung an den Bestand. Gegenstand der Planungsaufgabe ist ein funktional gegliederter Schulbau mit Unterrichts-, Fach- und Ganztagsbereichen sowie ergänzenden Verwaltungs- und Aufenthaltsflächen. Der Entwurf basiert auf einem Vorentwurf (Variante C.1) mit einem Grundriss über drei Ebenen (Unter-, Erd- und Obergeschoss). Die maßgeblichen Planungskennwerte umfassen rund 1.323 m² Bruttogrundfläche und ca. 5.063 m³ Bruttorauminhalt, was eine mittlere bauliche Komplexität widerspiegelt. Die Flächenkonzeption sieht eine Mischung aus Klassenräumen, Differenzierungsflächen, Fachräumen sowie Mensa- und Ganztagsbereichen vor, wobei der Ganztagsanteil etwa 20 % der Gesamtfläche ausmacht. Besondere Anforderungen ergeben sich aus der funktionalen Verzahnung von Unterricht, Betreuung und gemeinschaftlichen Nutzungen sowie aus der Integration in den bestehenden Schulstandort. Technisch ist ein moderner Ausstattungsstandard mit umfassender TGA einschließlich Lüftungsanlagen für alle Nutzflächen vorgesehen. Für die Planungsbüros besteht die Aufgabe insbesondere in der wirtschaftlichen Umsetzung unter Berücksichtigung der Kostenvorgaben von rund 3,9 Mio. EUR netto für die Kostengruppen 300 bis 700 sowie in der Sicherstellung eines nachhaltigen und genehmigungsfähigen Gesamtkonzepts. Neben der Objektplanung sind daher auch Fachplanungen (insbesondere TGA und Tragwerk) eng zu koordinieren. Besondere Aufmerksamkeit ist auf die Schnittstellen zum Bestand, die funktionale Qualität der Lernräume sowie die Einhaltung aktueller energetischer Anforderungen zu legen. Ziel ist ein zukunftsfähiger, flexibel nutzbarer Schulbau mit hoher Aufenthaltsqualität und effizientem Flächen- und Ressourceneinsatz.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Geschätzter Wert ohne MwSt: 720 700 EUR 💰
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt
Angebote können für eine maximale Anzahl von Losen eingereicht werden: 2

1️⃣
Interne Kennung: LOT-0001 E12822117
Titel: Objektplanung und Freianlagenplanung
Beschreibung der Beschaffung:
Gegenstand von Los 1 sind Planungsleistungen für die Erweiterung der Albert-Schweitzer-Förderschule in Lage. Beauftragt werden Leistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume sowie der Freianlagenplanung jeweils in den Leistungsphasen 3 bis 9 nach HOAI einschließlich der in der Leistungsbeschreibung näher bezeichneten besonderen und ergänzenden Leistungen. Hierzu gehören insbesondere die Fortentwicklung der vorhandenen Vorplanung, die Koordination der Fachplanungen sowie Leistungen im Zusammenhang mit Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung.
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Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Die Verwendung von Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen in den technischen Spezifikationen: Zugänglichkeitskriterien für Menschen mit Behinderungen wurden berücksichtigt
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Lippe 🏙️
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Die Möglichkeit der Vertragsverlängerung richtet sich nach den Vertragsbedingungen.
Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung des vom Bieter einzureichenden Konzepts, insbesondere hinsichtlich Einsatzplanung und Verfügbarkeit des vorgesehenen Personals, geplanter Projektbearbeitung, Projektrisiken und Bewältigungsstrategien sowie Kosten- und Terminplanung, -kontrolle und -steuerung.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung der Berufserfahrung der vorgesehenen Projektleitung und der vorgesehenen Objektüberwachung.
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung projektbezogener Referenzen der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung insbesondere hinsichtlich vergleichbarer Hochbau-, Schulbau- und Freianlagenprojekte.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

2️⃣
Interne Kennung: LOT-0002 E12822117
Titel: Tragwerksplanung und Bauphysik
Beschreibung der Beschaffung:
Gegenstand von Los 2 sind Planungsleistungen der Tragwerksplanung für den Erweiterungsbau der Albert-Schweitzer-Förderschule in Lage in den Leistungsphasen 1 bis 6 nach HOAI einschließlich besonderer Leistungen. Ergänzend sind bauphysikalische Beratungsleistungen in den Bereichen Wärmeschutz und Energiebilanzierung, Bauakustik sowie Raumakustik zu erbringen. Die Leistungen umfassen zudem die Einarbeitung in die vorhandenen Planungsunterlagen sowie deren fachliche Prüfung und Fortentwicklung.
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Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung des vom Bieter einzureichenden Konzepts insbesondere hinsichtlich personeller Organisation und Erreichbarkeit, Vorgehensweise bei der Tragwerksplanung und Koordination mit den übrigen Planungsbeteiligten, projektspezifischer Risiken sowie Qualitätssicherung und Koordinierung der Planung.
Bewertung der Berufserfahrung der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung im Bereich der Tragwerksplanung.
Bewertung von Referenzprojekten der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung hinsichtlich vergleichbarer Größenordnung sowie eines vergleichbaren Koordinations- und Planungsaufwandes in der Tragwerksplanung.
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0002

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Zentrale Elemente des Verfahrens:
Die Vergabe erfolgt im offenen Verfahren gemäß § 14 Abs. 2 Satz 1 Alt. 1 VgV. Alle interessierten Unternehmen können innerhalb der Angebotsfrist unmittelbar ein Angebot für eines oder beide Lose einreichen. Ein vorgeschalteter Teilnahmewettbewerb oder Verhandlungen über die Angebote finden nicht statt.
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Rechtsgrundlage: § 15 VgV
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-10-05 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2026-10-05 11:00:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Online
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 26 Tage
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Eröffnungstermin: 2026-10-05 11:00:00 📅
Ort des Eröffnungstermins: Online
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Die elektronische Bestellung wird verwendet
Elektronische Zahlung wird verwendet
Zusätzliche Informationen: § 56 VgV
Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Ausführungsbedingungen des TVgG NRW sind bei der Leistungserbringung zu beachten.
Bedingungen für die Teilnahme
Ausschlussgrund:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung
Betrug
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften
+ 19 weitere
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels
Korruption
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen
Zahlungsunfähigkeit
Beschreibung der Ausschlussgründe: §§ 123, 124 GWB

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Stadt Lage
Nationale Registrierungsnummer: 057660040040-31001-17
Postanschrift: Am Drawen Hof 1
Postleitzahl: 32791
Postort: Lage
Region: Lippe 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: siedenberg@ra-siedenberg.de 📧
Telefon: 017622730479 📞
URL: www.lage.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Bildung
Kommunikation
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E12822117 🌏
Teilnahme-URL: https://www.subreport.de/E12822117 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer Westfalen
Nationale Registrierungsnummer: 05515-03004-07
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postleitzahl: 48147
Postort: Münster
Region: Münster, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: 0251 411-2165 📠
Körper überprüfen
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens wird auf § 160 Abs. 3 GWB hingewiesen. Danach ist ein Nachprüfungsantrag insbesondere unzulässig, soweit ein erkannter Vergaberechtsverstoß nicht innerhalb von zehn Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde, ein aufgrund der Bekanntmachung erkennbarer Vergaberechtsverstoß nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Angebotsfrist gerügt wurde, ein aus den Vergabeunterlagen erkennbarer Vergaberechtsverstoß nicht spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-09-05+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 172-615445 (2026-09-03)