Pillow Seal Plugs für Super-FRS

GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH

Herstellung von Abschirmstopfen aus Stahl zur Aufhängung von Dichtungen in einer Beamline
Der Super-FRS ist ein Magnetseparator für seltene Isotope an der Beschleunigeranlage FAIR, die derzeit in Darmstadt gebaut wird.
Aufgrund der hohen Strahlintensität und der damit verbundenen Sekundärstrahlung ist der auf das Produktionstarget folgende Abschnitt von einer dicken Eisenabschirmwand umgeben. Durch das Stahldach hindurch sind an 10 Stellen Stahlstopfen montiert, auf denen spezielle Vakuum-Kissendichtungen angebracht sind. Diese funktionieren ohne Schrauben nur durch Aufbringen von Luftdruck auf eine Metallfolie. Es sind also keine Arbeiten per Hand im Bereich hinter der Abschirmung nötig.
Die 10 Stopfen selbst haben einen massiven Körper mit einer Dicke von 118 mm und einer Höhe von ca. 1900 mm. Es gibt 3 Typen mit unterschiedlicher Breite (600, 900, 1600 mm) für 3 Arten von Kissendichtungen. Einschließlich eines langen Hakens zum Anheben und der Teile für die Führung der Kissendichtungen sind die gesamten Stopfen etwa 2850 mm hoch. Die Stopfen sollen aus rostfreiem Stahl hergestellt werden. Sie werden aus kleineren Platten durch Verschrauben zusammengesetzt. Das Design ist fertig und Fertigungszeichnungen werden zur Verfügung gestellt. Anpassungen könnten nur noch zur leichteren Herstellung erforderlich sein.
Zur Versorgung der Kissendichtungen werden mehrere dünne Vakuum- und Druckluftleitungen durch den Stopfen geführt. Eine kurze Schiene an der Unterseite dient zum Aufhängen der Kissendichtungen, ein Schiebemechanismus an den Seiten zum Klemmen und Zusammendrücken des Faltenbalgs im inneren der Kissendichtungen. Die Stopfen werden in Schlitzen an den Vakuumkammern gehalten. Für die Prüfung und Montage der Stopfen ist ein Gestell mitzuliefern.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-05-31. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-04-27.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-04-27 Auftragsbekanntmachung
2023-10-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2023-04-27)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Teilchenbeschleuniger
Referenznummer: 01/2600006204
Kurze Beschreibung:
Herstellung von Abschirmstopfen aus Stahl zur Aufhängung von Dichtungen in einer Beamline Der Super-FRS ist ein Magnetseparator für seltene Isotope an der Beschleunigeranlage FAIR, die derzeit in Darmstadt gebaut wird. Aufgrund der hohen Strahlintensität und der damit verbundenen Sekundärstrahlung ist der auf das Produktionstarget folgende Abschnitt von einer dicken Eisenabschirmwand umgeben. Durch das Stahldach hindurch sind an 10 Stellen Stahlstopfen montiert, auf denen spezielle Vakuum-Kissendichtungen angebracht sind. Diese funktionieren ohne Schrauben nur durch Aufbringen von Luftdruck auf eine Metallfolie. Es sind also keine Arbeiten per Hand im Bereich hinter der Abschirmung nötig. Die 10 Stopfen selbst haben einen massiven Körper mit einer Dicke von 118 mm und einer Höhe von ca. 1900 mm. Es gibt 3 Typen mit unterschiedlicher Breite (600, 900, 1600 mm) für 3 Arten von Kissendichtungen. Einschließlich eines langen Hakens zum Anheben und der Teile für die Führung der Kissendichtungen sind die gesamten Stopfen etwa 2850 mm hoch. Die Stopfen sollen aus rostfreiem Stahl hergestellt werden. Sie werden aus kleineren Platten durch Verschrauben zusammengesetzt. Das Design ist fertig und Fertigungszeichnungen werden zur Verfügung gestellt. Anpassungen könnten nur noch zur leichteren Herstellung erforderlich sein. Zur Versorgung der Kissendichtungen werden mehrere dünne Vakuum- und Druckluftleitungen durch den Stopfen geführt. Eine kurze Schiene an der Unterseite dient zum Aufhängen der Kissendichtungen, ein Schiebemechanismus an den Seiten zum Klemmen und Zusammendrücken des Faltenbalgs im inneren der Kissendichtungen. Die Stopfen werden in Schlitzen an den Vakuumkammern gehalten. Für die Prüfung und Montage der Stopfen ist ein Gestell mitzuliefern.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Teilchenbeschleuniger 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Darmstadt, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Postanschrift: Planckstraße 1
Postleitzahl: 64291
Postort: Darmstadt
Kontakt
Internetadresse: http://www.gsi.de 🌏
E-Mail: proekf01@gsi.de 📧
Telefon: +49 6159712574 📞
Fax: +49 6159713983 📠
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYWTXBUE60/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://satellite.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYWTXBUE60 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-04-27 📅
Einreichungsfrist: 2023-05-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-05-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 085-261630
ABl. S-Ausgabe: 85
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden. Die Vergabestelle akzeptiert folgende Arten der Angebotsabgabe: - Elektronisch in Textform Die Übermittlung der Angebote in elektronischer Form erfolgt fristgerecht über den Vergabemarktplatz DTVP (Deutsches Vergabeportal). URL: http://www.dtvp.de/Center/ Zur Wahrung der Textform gemäß § 126 b BGB bei Angebotsabgabe müssen die Bieter nachfolgende Angaben machen: - Bei natürlichen Personen ist der vollständige Name zu nennen (§12 BGB). - Bei juristischen Personen und Handelsgesellschaften (§ 17 BGB) ist der Firmenname zu nennen und die Rechtsform. Darüber hinaus ist der vollständige Name des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu nennen, der/die für die Firma das Angebot abgibt. Das Einfügen eines Firmenlogos reicht nicht aus. - Bei Bietergemeinschaften sind für jeden einzelnen Bieter die vorstehenden Angaben zu machen. Zu beachten ist, dass die Textform des § 126 b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Teilnahmeanträge/ Angebote verschlüsselt übermittelt werden. Eine E-Mail genügt nicht. Bei fehlerhaften / unvollständigen Angaben, welche die Textform gem. § 126 b BGB verletzen, werden die Angebote ausgeschlossen. _______________________________________ Wir weisen darauf hin, dass bei etwaigen parallelen Teilnahmeanträgen bzw. Angeboten von verbundenen Unternehmen auf die Einhaltung der Grundsätze des Geheimwettbewerbs zu achten ist; spätestens auf Nachfrage durch die Vergabestelle ist nachzuweisen, dass eine strikte Trennung in personeller, organisatorischer und struktureller Hinsicht bei der Erstellung der Teilnahmeantrags- und Angebotsunterlagen gewährleistet gewesen ist (vgl. z.B. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.04.2011 VII-Verg 4/11; VK Münster, Beschluss vom 22.04.2015 - VK 1-12/15). _______________________________________ Hinweis: Wird eines der geforderten Formblätter nicht form- bzw. fristgerecht eingereicht, kann dies zum Ausschluss des Angebotes führen. Fehlende oder unvollständige Dokumente können durch die Vergabestelle nachgefordert werden; die Bewerber können sich aber nicht darauf verlassen, dass eine Nachforderung erfolgt. Am Ende fehlende Nachweise führen zum Ausschluss. Die einzureichenden Unterlagen werden automatisch an den dafür vorgesehenen Stellen bekanntgegeben. _______________________________________ Unter Beachtung der allgemeinen Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz hat der Auftraggeber folgende Zuschlagskriterien festgelegt: Preis : Leistung = 55 : 45 Beim Preis wird der im Angebotsformblatt anzugebende Gesamtpreis (Gesamtsumme Hauptauftrag) zur Wertung herangezogen. Leistungskriterien im Einzelnen (100%): Konzept für die Herstellung und Einhaltung der Spezifikationen 45% Qualitätssicherung und Prüfverfahren während und nach der Produktion 30% Lieferplan, Transport und Montage Konzept 25% Details zu den Wertungskriterien entnehmen Sie bitte dem Dokument Bewerbungsbedingungen, welches auf www.dtvp.de zusammen mit allen weiteren Vergabeunterlagen zum Download bereit gestellt wird. _______________________________________ GSI behält sich das Recht vor, nur mit den drei Bietern zu verhandeln, deren Erstangebote in der vorläufigen Bewertung die höchste Punktzahl erhalten haben. _______________________________________ Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die Vergabekammer des Bundes Villemombler Straße 76 53123 Bonn Tel.: 0228 9499-0 Fax: 0228 9499-163 E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de Internet: http://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html Der Bewerber / Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrags (und später ggf. seines Angebots), die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB). Bewerber / Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bewerber / Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 - 3 GWB). Teilt die GSI dem Bewerber / Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o.g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein. Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, je-doch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union. GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYWTXBUE60
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Herstellung von Abschirmstopfen aus Stahl zur Aufhängung von Dichtungen in einer Beamline
Der Super-FRS ist ein Magnetseparator für seltene Isotope an der Beschleunigeranlage FAIR, die derzeit in Darmstadt gebaut wird.
Aufgrund der hohen Strahlintensität und der damit verbundenen Sekundärstrahlung ist der auf das Produktionstarget folgende Abschnitt von einer dicken Eisenabschirmwand umgeben. Durch das Stahldach hindurch sind an 10 Stellen Stahlstopfen montiert, auf denen spezielle Vakuum-Kissendichtungen angebracht sind. Diese funktionieren ohne Schrauben nur durch Aufbringen von Luftdruck auf eine Metallfolie. Es sind also keine Arbeiten per Hand im Bereich hinter der Abschirmung nötig.
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Die 10 Stopfen selbst haben einen massiven Körper mit einer Dicke von 118 mm und einer Höhe von ca. 1900 mm. Es gibt 3 Typen mit unterschiedlicher Breite (600, 900, 1600 mm) für 3 Arten von Kissendichtungen. Einschließlich eines langen Hakens zum Anheben und der Teile für die Führung der Kissendichtungen sind die gesamten Stopfen etwa 2850 mm hoch. Die Stopfen sollen aus rostfreiem Stahl hergestellt werden. Sie werden aus kleineren Platten durch Verschrauben zusammengesetzt. Das Design ist fertig und Fertigungszeichnungen werden zur Verfügung gestellt. Anpassungen könnten nur noch zur leichteren Herstellung erforderlich sein.
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Zur Versorgung der Kissendichtungen werden mehrere dünne Vakuum- und Druckluftleitungen durch den Stopfen geführt. Eine kurze Schiene an der Unterseite dient zum Aufhängen der Kissendichtungen, ein Schiebemechanismus an den Seiten zum Klemmen und Zusammendrücken des Faltenbalgs im inneren der Kissendichtungen. Die Stopfen werden in Schlitzen an den Vakuumkammern gehalten. Für die Prüfung und Montage der Stopfen ist ein Gestell mitzuliefern.
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10 Pillow Seal Plugs
Dauer: 15 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH Planckstraße 1 64291 Darmstadt

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-06-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Großforschungseinrichtung
Kontakt
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXS0YYEYWTXBUE60/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Vergabeunterlagen werden elektronisch auf www.dtvp.de bereitgestellt und können dort nach einer kostenlosen Registrierung heruntergeladen werden.
Die Vergabestelle akzeptiert folgende Arten der Angebotsabgabe:
- Elektronisch in Textform
Die Übermittlung der Angebote in elektronischer Form erfolgt fristgerecht über den Vergabemarktplatz DTVP (Deutsches Vergabeportal).
Zur Wahrung der Textform gemäß § 126 b BGB bei Angebotsabgabe müssen die Bieter nachfolgende Angaben machen:
- Bei natürlichen Personen ist der vollständige Name zu nennen (§12 BGB).
- Bei juristischen Personen und Handelsgesellschaften (§ 17 BGB) ist der Firmenname zu nennen und die Rechtsform. Darüber hinaus ist der vollständige Name des Mitarbeiters/der Mitarbeiterin zu nennen, der/die für die Firma das Angebot abgibt. Das Einfügen eines Firmenlogos reicht nicht aus.
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- Bei Bietergemeinschaften sind für jeden einzelnen Bieter die vorstehenden
Angaben zu machen.
Zu beachten ist, dass die Textform des § 126 b BGB im Vergaberecht nur eingehalten ist, wenn die Teilnahmeanträge/ Angebote verschlüsselt übermittelt werden. Eine E-Mail genügt nicht.
Bei fehlerhaften / unvollständigen Angaben, welche die Textform gem. § 126 b BGB verletzen, werden die Angebote ausgeschlossen.
Wir weisen darauf hin, dass bei etwaigen parallelen Teilnahmeanträgen bzw. Angeboten von verbundenen Unternehmen auf die Einhaltung der Grundsätze des Geheimwettbewerbs zu achten ist; spätestens auf Nachfrage durch die Vergabestelle ist nachzuweisen, dass eine strikte Trennung in personeller, organisatorischer und struktureller Hinsicht bei der Erstellung der Teilnahmeantrags- und Angebotsunterlagen gewährleistet gewesen ist (vgl. z.B. OLG Düsseldorf, Beschluss vom 13.04.2011 VII-Verg 4/11; VK Münster, Beschluss vom 22.04.2015 - VK 1-12/15).
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Hinweis: Wird eines der geforderten Formblätter nicht form- bzw. fristgerecht eingereicht, kann dies zum Ausschluss des Angebotes führen.
Fehlende oder unvollständige Dokumente können durch die Vergabestelle nachgefordert werden; die Bewerber können sich aber nicht darauf verlassen, dass eine Nachforderung erfolgt.
Am Ende fehlende Nachweise führen zum Ausschluss.
Die einzureichenden Unterlagen werden automatisch an den dafür vorgesehenen Stellen bekanntgegeben.
Unter Beachtung der allgemeinen Grundsätze der Gleichbehandlung und Transparenz hat der Auftraggeber folgende Zuschlagskriterien festgelegt:
Preis : Leistung = 55 : 45
Beim Preis wird der im Angebotsformblatt anzugebende Gesamtpreis (Gesamtsumme Hauptauftrag) zur Wertung herangezogen.
Leistungskriterien im Einzelnen (100%):
Konzept für die Herstellung und Einhaltung der Spezifikationen 45%
Qualitätssicherung und Prüfverfahren während und nach der Produktion 30%
Lieferplan, Transport und Montage
Konzept 25%
Details zu den Wertungskriterien entnehmen Sie bitte dem Dokument Bewerbungsbedingungen, welches auf www.dtvp.de zusammen mit allen weiteren Vergabeunterlagen zum Download bereit gestellt wird.
GSI behält sich das Recht vor, nur mit den drei Bietern zu verhandeln, deren Erstangebote in der vorläufigen Bewertung die höchste Punktzahl erhalten haben.
Die zuständige Nachprüfungsbehörde ist die
Vergabekammer des Bundes
Villemombler Straße 76
53123 Bonn
Tel.: 0228 9499-0
Fax: 0228 9499-163
Der Bewerber / Bieter wird aufgefordert, die Teile seines Teilnahmeantrags (und später ggf. seines Angebots), die ein Betriebs- oder Geschäftsgeheimnis beinhalten, deutlich zu kennzeichnen. Geschieht dies nicht, kann die Vergabekammer im Falle eines Nachprüfungsverfahrens gegebenenfalls von einer Zustimmung auf Einsicht in seine Unterlagen ausgehen (§165 Abs. 3 GWB). Die GSI ist als Vergabestelle bei der Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens dazu verpflichtet, die Vergabeakten der Vergabekammer sofort zur Verfügung zu stellen (§ 163 Abs. 2 Satz 3 GWB).
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Bewerber / Bieter haben einen Anspruch auf Einhaltung der bieterschützenden Bestimmungen über das Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber (§ 97 Abs. 6 GWB). Sieht sich ein am Auftrag interessierter Bewerber / Bieter durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb von zehn Kalendertagen bei der GSI zu rügen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB).
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Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 - 3 GWB).
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Teilt die GSI dem Bewerber / Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o.g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertrage nach Absendung dieser Information durch die GSI geschlossen werden. Bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch die GSI. Nach Ablauf dieser Frist ist ein Zuschlag möglich, auch wenn eine Frist nach § 160 Abs. 3 GWB noch nicht verstrichen sein sollte. Ein Nachprüfungsantrag müsste daher zur Verhinderung eines Zuschlags vor Ablauf der Frist nach § 134 GWB der GSI durch die Vergabekammer zugestellt worden sein.
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Die Unwirksamkeit einer Beauftragung kann gemäß § 135 Abs. 1 und 2 GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Information über den Vertragsabschluss, je-doch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Vergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung GmbH
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEYWTXBUE60

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemomblerstr. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Abgabe der Bewerbungen (bzw. Angebote) gegenüber der GSI geltend gemacht werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 - 3 GWB).
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Teilt die GSI dem Bewerber / Bieter mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen so besteht die Möglichkeit, innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung einen Antrag auf Nachprüfung bei der o.g. Vergabekammer zu stellen (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
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Bitte beachten Sie hierzu die Anlage GSI_Anlage Rechtsbehelfsbelehrung.docx mit dem Titel
"Rechtsbehelfsbelehrung zu Bekanntmachung Punkt VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen", die den Vergabeunterlagen beiliegt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2023/S 085-261630 (2023-04-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2023-10-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1102891.71 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-10-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-10-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 198-617401
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 085-261630
ABl. S-Ausgabe: 198
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS0YYEY1CNR8T46

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzept für die Herstellung und Einhaltung der Spezifikationen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualitätssicherung und Prüfverfahren während und nach der Produktion
Qualitätskriterium (Gewichtung): 14
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lieferplan, Transport und Montage Konzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 11
Preis (Gewichtung): 55.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2023-10-10 📅
Name: Asturfeito sa
Postanschrift: Parque Empresarial Principado de Asturias - Calle Metalurgicos, 14B
Postort: Aviles
Postleitzahl: 33417
Land: Spanien 🇪🇸
Telefon: +34 650656625 📞
E-Mail: azarza@asturfeito.com 📧
Land: Madrid 🏙️
Internetadresse: http://www.asturfeito.com 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1102891.71 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2023/S 198-617401 (2023-10-10)