Pilotierung Erkundung und Bergung zum Sofortprogramm Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)

Die Bundesrepublik Deutschland (Auftraggeberin), vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), beabsichtigt, einen Auftrag über die Erbringung von Erkundungs- und Bergungsleistungen im BMUV-Sofortprogramm „Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“ zu vergeben. Im Rahmen des Sofortprogramms soll die Machbarkeit einer sicheren, effizienten und umweltgerechten Bergung und Entsorgung von Munitionsaltlasten in Munitionsversenkungsgebieten in der Ostsee nachgewiesen werden. Hierbei kommen erprobte Technologien der Meerestechnik, der Prozess- und Verfahrenstechnik, der Kampfmittelbeseitigung sowie in den letzten Jahren entwickelte Lösungsansätze mit einem hohen technologischen Reifegrad zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen Bund und Ländern als Voraussetzung für den systematischen Einstieg in die industrielle Beseitigung von Munitionsaltlasten in deutschen Meeresgebieten. Dies bedeutet, dass eine Skalierbarkeit und auch eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auch auf die Anwendung unter Umgebungsbedingungen in der Nordsee Berücksichtigung finden soll.
Das Sofortprogramm Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee sieht gegenwärtig zwei Stufen vor: Stufe 1 – Pilotierung: Erprobungen zur Munitionsbergung mit aktuell verfügbaren Technologien, Stufe 2 – Entwicklung und Bau einer Anlage zur Beseitigung von Munitionsaltlasten im industriellen Maßstab. Beide Stufen werden in getrennten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Das gegenständliche Vergabeverfahren betrifft die Stufe 1.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-11-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-10-19.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-10-19 Auftragsbekanntmachung
2023-11-10 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2023-10-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Beseitigung von Waffen und Munition
Kurze Beschreibung:
Die Bundesrepublik Deutschland (Auftraggeberin), vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), beabsichtigt, einen Auftrag über die Erbringung von Erkundungs- und Bergungsleistungen im BMUV-Sofortprogramm „Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“ zu vergeben. Im Rahmen des Sofortprogramms soll die Machbarkeit einer sicheren, effizienten und umweltgerechten Bergung und Entsorgung von Munitionsaltlasten in Munitionsversenkungsgebieten in der Ostsee nachgewiesen werden. Hierbei kommen erprobte Technologien der Meerestechnik, der Prozess- und Verfahrenstechnik, der Kampfmittelbeseitigung sowie in den letzten Jahren entwickelte Lösungsansätze mit einem hohen technologischen Reifegrad zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen Bund und Ländern als Voraussetzung für den systematischen Einstieg in die industrielle Beseitigung von Munitionsaltlasten in deutschen Meeresgebieten. Dies bedeutet, dass eine Skalierbarkeit und auch eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auch auf die Anwendung unter Umgebungsbedingungen in der Nordsee Berücksichtigung finden soll. Das Sofortprogramm Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee sieht gegenwärtig zwei Stufen vor: Stufe 1 – Pilotierung: Erprobungen zur Munitionsbergung mit aktuell verfügbaren Technologien, Stufe 2 – Entwicklung und Bau einer Anlage zur Beseitigung von Munitionsaltlasten im industriellen Maßstab. Beide Stufen werden in getrennten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Das gegenständliche Vergabeverfahren betrifft die Stufe 1.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Beseitigung von Waffen und Munition 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Meeresforschungsdienste 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Deutschland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV)
Postanschrift: Stresemannstraße 128 - 130
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.bmuv.de 🌏
E-Mail: ptj-vergabe-projekt@fz-juelich.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E77756828 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-10-19 📅
Einreichungsfrist: 2023-11-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-10-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 205-643711
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 171-538183
ABl. S-Ausgabe: 205
Zusätzliche Informationen
Auf Grundlage der Wertungsergebnisse nach Auswertung der indikativen Angebote, ist beabsichtigt, die Anzahl der Bieter auf 5 Bieter für Los 1 zu begrenzen. Berücksichtigt werden demnach in der darauffolgenden Verhandlungsphase ausschließlich die Bieter auf den Wertungsrängen 1 bis 5. Grundlage der Angebotswertung sind dabei ausschließlich die Wertungskriterien dieses Verfahrens.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesrepublik Deutschland (Auftraggeberin), vertreten durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), beabsichtigt, einen Auftrag über die Erbringung von Erkundungs- und Bergungsleistungen im BMUV-Sofortprogramm „Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee“ zu vergeben. Im Rahmen des Sofortprogramms soll die Machbarkeit einer sicheren, effizienten und umweltgerechten Bergung und Entsorgung von Munitionsaltlasten in Munitionsversenkungsgebieten in der Ostsee nachgewiesen werden. Hierbei kommen erprobte Technologien der Meerestechnik, der Prozess- und Verfahrenstechnik, der Kampfmittelbeseitigung sowie in den letzten Jahren entwickelte Lösungsansätze mit einem hohen technologischen Reifegrad zum Einsatz. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen Bund und Ländern als Voraussetzung für den systematischen Einstieg in die industrielle Beseitigung von Munitionsaltlasten in deutschen Meeresgebieten. Dies bedeutet, dass eine Skalierbarkeit und auch eine Übertragbarkeit der Ergebnisse auch auf die Anwendung unter Umgebungsbedingungen in der Nordsee Berücksichtigung finden soll.
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Das Sofortprogramm Munitionsaltlasten in Nord- und Ostsee sieht gegenwärtig zwei Stufen vor: Stufe 1 – Pilotierung: Erprobungen zur Munitionsbergung mit aktuell verfügbaren Technologien, Stufe 2 – Entwicklung und Bau einer Anlage zur Beseitigung von Munitionsaltlasten im industriellen Maßstab. Beide Stufen werden in getrennten Vergabeverfahren ausgeschrieben. Das gegenständliche Vergabeverfahren betrifft die Stufe 1.
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Höchstzahl der Lose pro Bieter: 3
Bezeichnung des Loses: Munitionsversenkungsgebiet Haffkrug
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Das Los beinhaltet alle erforderlichen Leistungen, welche die Arbeitspakete Querschnittstätigkeiten, Erkundung/Detektion und Bergung betreffen. Es werden zur Erkundung ein Einsatztag und zur Bergung 30 Einsatztage angesetzt.
Dauer: 6 Monate
Zusätzliche Informationen:
Auf Grundlage der Wertungsergebnisse nach Auswertung der indikativen Angebote, ist beabsichtigt, die Anzahl der Bieter auf 5 Bieter für Los 1 zu begrenzen. Berücksichtigt werden demnach in der darauffolgenden Verhandlungsphase ausschließlich die Bieter auf den Wertungsrängen 1 bis 5. Grundlage der Angebotswertung sind dabei ausschließlich die Wertungskriterien dieses Verfahrens.
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Bezeichnung des Loses: Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken Nord
Losnummer: 2
Zusätzliche Informationen:
Auf Grundlage der Wertungsergebnisse nach Auswertung der indikativen Angebote, ist beabsichtigt, die Anzahl der Bieter auf 5 Bieter für Los 2 zu begrenzen. Berücksichtigt werden demnach in der darauffolgenden Verhandlungsphase ausschließlich die Bieter auf den Wertungsrängen 1 bis 5. Grundlage der Angebotswertung sind dabei ausschließlich die Wertungskriterien dieses Verfahrens.
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Bezeichnung des Loses: Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken West
Losnummer: 3
Zusätzliche Informationen:
Auf Grundlage der Wertungsergebnisse nach Auswertung der indikativen Angebote, ist beabsichtigt, die Anzahl der Bieter auf 5 Bieter für Los 3 zu begrenzen. Berücksichtigt werden demnach in der darauffolgenden Verhandlungsphase ausschließlich die Bieter auf den Wertungsrängen 1 bis 5. Grundlage der Angebotswertung sind dabei ausschließlich die Wertungskriterien dieses Verfahrens.
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Bezeichnung des Loses: Munitionsbelastete Fläche Großklützhöved
Losnummer: 4
Zusätzliche Informationen:
Auf Grundlage der Wertungsergebnisse nach Auswertung der indikativen Angebote, ist beabsichtigt, die Anzahl der Bieter auf 5 Bieter für Los 4 zu begrenzen. Berücksichtigt werden demnach in der darauffolgenden Verhandlungsphase ausschließlich die Bieter auf den Wertungsrängen 1 bis 5. Grundlage der Angebotswertung sind dabei ausschließlich die Wertungskriterien dieses Verfahrens.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Munitionsversenkungsgebiet Haffkrug (Ostsee)
Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken Nord (Ostsee)
Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken West (Ostsee)
Munitionsbelastete Fläche Großklützhöved (Ostsee)

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, §§ 123, 124 GWB und die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, § 44 VgV werden anhand folgender durch den Bewerber einzureichende Formblätter/Nachweise geprüft:
- Bewerberbogen: Bewerber hat die Bezeichnung seines Unternehmens mit Anschrift, Telefon- und Faxnummer sowie E-Mail-Adresse und Ansprechpartner/in zu nennen und verbindlich anzugeben, auf welche(s) Los(e) er sich bewirbt. Der Bewerberbogen des Bewerbers entsprechend Formularblatt I ist von dem Bewerber und ggf. allen an der Bewerbergemeinschaft beteiligten Unternehmen, sowie von denjenigen Unternehmen, auf deren Kapazitäten sich der Bewerber zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit (im Rahmen der Eignungsleihe) beruft, nicht aber von den einzelnen (sonstigen) Unterauftragnehmern auszufüllen;
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- Eigenerklärung zum Einsatz von Unterauftragnehmern: Der Bewerber hat anzugeben, für welche Leistungsbestandteile er Unterauftragnehmer einsetzen wird. Die Unterauftragnehmer, die bereits feststehen, können auf freiwilliger Basis unter Angabe des Leistungsbereichs und Beschreibung der Teilleistungen (Art und Umfang) mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz benannt werden. Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bietern, deren Angebote in die engere Wahl kommen, verpflichtend zu verlangen, die Namen der Unterauftragnehmer zu benennen und nachzuweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel dieser Unterauftragnehmer zur Verfügung stehen;
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- Verpflichtungserklärung im Rahmen der Eignungsleihe: Erklärung des sich verpflichtenden Unternehmens, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen;
- Erklärung der Bewerbergemeinschaft: Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten von anderen Unternehmen (z. B. Unterauftragnehmern) beruft (sog. „Eignungsleihe“), sind diese Erklärungen und Dokumente von allen benannten Unternehmen und Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft vorzulegen, soweit nachfolgend nicht anders angegeben. In der Erklärung sind sämtliche Konsortialpartner der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Die einzelnen Unternehmen sind mit vollständiger Firmenbezeichnung und Unternehmenssitz zu benennen. Des Weiteren ist ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft als bevollmächtigter Vertreter der Bewerbergemeinschaft für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu benennen;
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- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV
- Eigenerklärung zum Nachweis der Zuverlässigkeit trotz Vorliegens von Ausschlussgründen durch Selbstreinigung nach § 125 GWB (soweit einschlägig)
- Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz – MiLOG)
- Auszug aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern: (nicht älter als 3 Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Teilnahmefrist endet), soweit die Eintragung für das jeweilige Unternehmen nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist. Ist ein Bewerber nach dem Recht des Staates, in dem er niedergelassen ist, nicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister verpflichtet, hat er darüber und über die Gründe (z. B. die Rechtsform) eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben.
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Die Kontaktstelle behält sich vor, fehlende Erklärungen/Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Die Nichtvorlage nach-/geforderter Unterlagen führt gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, § 45 VgV wird anhand folgender durch den Bewerber einzureichende Formblätter/Nachweise geprüft:
- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2020, 2021, 2022)
- Vorlage von Nachweisen über aktuelle Versicherungen des Bewerbers
Die Kontaktstelle behält sich vor, fehlende Erklärungen/Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Die Nichtvorlage nach-/geforderter Unterlagen führt gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Mindeststandards:
Die Versicherungsnachweise müssen mindestens die Deckungssummen (Betriebshaftpflichtversicherung für Sach- und Personenschäden i.H.v. mindestens 10.000.000,00 EUR, Vermögensschädenversicherung i.H.v. mindestens 5.000.000,00 EUR, Umweltschadenversicherung i.H.v. mindestens 10.000.000,00 EUR), Selbstbeteiligungsanteile, den Versicherungsumfang, die Versicherungskonditionen, den Versicherungsbeginns sowie die Vertragslaufzeit umfassen. Alternativ kann der Nachweis durch eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall ein Abschluss der betreffenden Versicherungen mit den geforderten Deckungssummen erfolgt, erbracht werden.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die technische und berufliche Leistungsfähigkeit, § 46 VgV wird anhand folgender durch den Bewerber einzureichende Formblätter/Nachweise geprüft:
- Eigenerklärung zur Mitarbeiterzahl (Gesamtmitarbeiter, Wissenschaftliche Mitarbeiter, Technische Mitarbeiter);
- Eigenerklärung zur Berufsbefähigung des Unternehmens im Bereich der Kampfmittel- und Munitionsbeseitigung;
- Eigenerklärung zur Zertifizierung nach einem Qualitätsmanagementsystem;
- Unternehmensreferenzen;
- Qualifikation des vorgesehenen Personals;
- Berufserfahrung des vorgesehenen Personals;
- Eigenerklärung „Deutsche Sprache“;
- Eigenerklärung zum Bezug zu Russland;
- Vereinbarung über die Geheimhaltungs- und Löschverpflichtung.
Die Kontaktstelle behält sich vor, fehlende Erklärungen/Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Die Nichtvorlage nach-/geforderter Unterlagen führt gem. § 57 Abs. 1 Nr. 2 VgV zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Mindeststandards:
- Vorlage eines Nachweises über die aktuelle Befähigung zur Berufsausübung im Bereich der Kampfmittel- und Munitionsbeseitigung gemäß §7 SprengG;
- Vorlage eines Nachweises über die aktuelle Zertifizierung nach einem Qualitätsmanagementsystem (EN ISO 9001 oder gleichwertig)
- Angabe und aussagekräftige Beschreibung von mindestens und maximal drei mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Unternehmensreferenzen aus den Jahren 2018 bis 2023: Als vergleichbar gilt in diesem Zusammenhang eine Unternehmensreferenz über eigenerbrachte Leistungen, welche die Erkundung/Detektion und erfolgreiche Bergung von Munition in einer Wassertiefe von 10 bis 40 m belegt;
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- Angabe und Nachweis der für die Leistungserbringung dieses Auftrages vorgesehenen befähigten Taucher (3
Personen), Vermessungsingenieure/Geophysiker/Hydrographen (8 Personen, Befähigungsscheininhaber (4 Personen) und für die Überwachung, Freilegung und Identifikation von Kampfmitteln Verantwortliche Person gemäß §19 SprengG (4) (4 Personen);
Personen mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung), Party Chief/Leitender Vermesser (1 Person mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung); Schicht-Leiter Online Survey (1 Person mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung), Vermessungsingenieure/Geophysiker/Hydrographen (6 Personen mit mindestens 3 Jahren Berufserfahrung), Vermessungsingenieure/Geophysiker/Hydrographen (2 Personen mit mindestens 1 Jahr Berufserfahrung); Räumstellenleiter/verantwortliche Person gem. §19 SprengG (2 Personen mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-12-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Durchführung des Vergabeverfahrens: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Internetadresse: www.bmuv.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E77756828 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Das gewählte Vergabeverfahren läuft als Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb in mehreren Verfahrensschritten ab. Alle Bedingungen sind dem Verfahrensbrief 1 (Bewerbungsbedingungen zum Teilnahmewettbewerb) und den weiterführenden veröffentlichten Vergabeunterlagen zu entnehmen.
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Alle das gegenständliche Verfahren betreffende Dokumente betreffen die Lose 1 bis 4 gleichlautend. Dies betrifft im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs die Bewerbungsbedingungen, so dass seitens des Bewerbers ein Teilnahmeantrag sowohl für ein als auch für mehrere bzw. alle Lose eingereicht werden kann. Geeignete Bewerber werden ausschließlich für das/die Los(e) zum Angebot aufgefordert, für die ein Teilnahmeantrag eingereicht wurde.
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Sowohl der Teilnahmewettbewerb als auch die folgenden Stufen des Vergabeverfahrens betreffen alle Lose gleichlautend. Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs gelten alle Bedingungen des Vergabeverfahrens und Eignungskriterien für alle Lose gleichermaßen.
Bewerber dürfen sich auf ein, mehrere oder alle Los(e) bewerben und können demzufolge für ein, mehrere oder alle Los(e) zum Angebot aufgefordert werden. Die Lose 2 - Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken Nord und 3 - Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken West stimmen hinsichtlich der Munitionsschüttungen in zwei Kategorien überein. Im Sinne eines maximalen Erkenntnisgewinns der Pilotierung ist vorgesehen, die Lose 2 und 3 an verschiedene Auftragnehmer zu vergeben. Sollten nach abschließender Wertung die verbindlichen Angebote eines Bieters in beiden Losen (2 und 3) Wertungsrang 1 erzielen, wird das Angebot für Los 3 dieses Bieters bezuschlagt. Den Zuschlag für Los 2 erhält das Angebot, welches den Wertungsrang 2 erzielt. Im Falle dessen, dass in beiden Losen lediglich nur ein Angebot, jeweils des gleichen Bieters, zur Wertung zugelassen wird, erfolgt ausschließlich eine Zuschlagserteilung für das Los 3 – Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken West. Los 2 - Munitionsversenkungsgebiet Pelzerhaken Nord wird im Falle dessen nicht bezuschlagt. In dem besonderen Fall, dass für Los 2 lediglich ein wertbares Angebot von Bieter A vorliegt, in Los 3 von demselben Bieter A ein Angebot auf Wertungsrang 1 und ein Angebot von Bieter B auf Wertungsrang 2, wird der Zuschlag für Los 2 an Bieter A und für Los 3 an Bieter B erteilt.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 2289499163 📠
Internetadresse: http://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, 4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2023/S 205-643711 (2023-10-19)
Ergänzende Angaben (2023-11-10)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Meeresbezogene Dienstleistungen 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-11-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-11-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 220-692586
Verweist auf Bekanntmachung: 2023/S 205-643711
ABl. S-Ausgabe: 220
Zusätzliche Informationen
Diese Korrektur wurde ebenfalls in den Vergabeunterlagen, Anlage "C_1_2_VB1_Bewerbungsbedingungen.pdf" berücksichtigt. Die Anlage "C_1_2_VB1_Bewerbungsbedingungen.pdf" ersetzt die ursprüngliche Anlage "C_1_1_VB1_Bewerbungsbedingungen.pdf".
Quelle: OJS 2023/S 220-692586 (2023-11-10)