1. Parkanlage Bei einem verheerenden Unwetter im Jahr 1968 war ein Großteil des Altbaumbestandes des Thurnauer Schlossparks, allem voran die historische Lindenallee entlang der früheren Mailbahn, zum Opfer gefallen. In der Folge musste die Anlage aus Verkehrssicherheitsgründen für die Bevölkerung gesperrt werden. Seither gab es mehrere Anläufe, den Park wieder zu öffnen und zumindest in Teilen wieder einer (eingeschränkten) öffentlichen Nutzung zuzuführen. Dabei stellten jedoch die privaten Besitzverhältnisse der Flächen ein entscheidendes Hindernis dar, wenn es um die Umsetzung der Pläne für eine Instandsetzung und Wiedereröffnung der Parkanlage ging. Zu Beginn des Jahres 2022 konnte die Marktgemeinde Thurnau schließlich das gesamte Schlossparkareal nach langwierigen Verhandlungen und der Einwerbunghierzu erforderlicher Zuschussmittel ankaufen. Es ist nun vorgesehen, die Anlage denkmalgerecht instand zu setzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da es sich beim Schlosspark Thurnau um ein Gartendenkmal nach Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes handelt, war es erforderlich, als Grundlage für die Sanierung und Wiederherstellung eine umfassende Voruntersuchung des Bestandes in Abstimmung mit den Denkmalbehörden durchzuführen. Diese beinhaltete zunächst die genaue Erfassung des baulichen und vegetabilen Bestandes der historischen Anlage. Darauf aufbauend wurde ein Sanierungskonzepte entwickelt, das sowohl dem Gartendenkmal gerecht wird als auch eine dem Objekt angemessene Nutzung ermöglicht. 2. Tee- und Eishaus Bei dem Teehaus handelt es sich um einen massiven Baukörper aus zweischaligen Außenwänden und einer flach geneigten Satteldachkonstruktion. In dem Gebäude gibt es einen großen Raum und drei kleine Nebenräume. Das Teehaus soll in Zukunft als unbeheizter Raum für einfache öffentliche Veranstaltungen während der Sommermonate genutzt werden. Das Eishaus ist ein massiver Baukörper in dem es nur einen Raum gibt. Die mehrschaligen Außenwände haben eine Dicke von circa 1,35 Metern. Als Decke ist eine Kappendecke eingebaut. Die Fassade besteht aus unverputzten Ziegelmauerwerk in Sichtqualität. Der Zugang in das Dachgeschoss erfolgt über eine Stahltreppe und eine Türöffnung in der östlichen Giebelwand. Die nördliche-, südliche- und westliche Außenwand besitzen keine Öffnungen. Das Eishaus soll als Gastraum genutzt werden, als Betreiber steht der Pächter der benachbarten Gastwirtschaft zur Verfügung. Ein nach Westen Angebauter und auskragende Anbau soll die Nutzfläche vergrößern. Der Anbau soll als leichte Holz-Glaskonstruktion geplant werden. Beim Eishaus muss die Dachkonstruktion erneuert werden, außerdem muss die Fassade gereinigt und saniert werden, im Gebäude muss ein neuer Putz ausgeführt werden. Als Fußboden soll eine tragende Stahlbetonplatte eingebaut werden, auf dieser wird als Bodenbelag Naturstein verlegt. Das Gebäude soll über eine Wärmepumpe und Fußbodenheizung beheizt werden, es ist eine ganzjährige Nutzung vorgesehen. Der Fußboden im Anbau ist eine gedämmte Holzkonstruktion, hier sind Holzdielen als Belag vorgesehen. Bei der Elektroinstallation ist eine hochwertige Beleuchtung für den Gastraum vorgesehen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-08-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-07-28.
Auftragsbekanntmachung (2023-07-28) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Kurze Beschreibung:
1. Parkanlage
Bei einem verheerenden Unwetter im Jahr 1968 war ein Großteil des Altbaumbestandes des Thurnauer Schlossparks, allem voran die historische Lindenallee entlang der früheren Mailbahn, zum Opfer gefallen. In der Folge musste die Anlage aus Verkehrssicherheitsgründen für die Bevölkerung gesperrt werden. Seither gab es mehrere Anläufe, den Park wieder zu öffnen und zumindest in Teilen wieder einer (eingeschränkten) öffentlichen Nutzung zuzuführen. Dabei stellten jedoch die privaten Besitzverhältnisse der Flächen ein entscheidendes Hindernis dar, wenn es um die Umsetzung der Pläne für eine Instandsetzung und Wiedereröffnung der Parkanlage ging.
Zu Beginn des Jahres 2022 konnte die Marktgemeinde Thurnau schließlich das gesamte Schlossparkareal nach langwierigen Verhandlungen und der Einwerbunghierzu erforderlicher Zuschussmittel ankaufen. Es ist nun vorgesehen, die Anlage denkmalgerecht instand zu setzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da es sich beim Schlosspark Thurnau um ein Gartendenkmal nach Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes handelt, war es erforderlich, als Grundlage für die Sanierung und Wiederherstellung eine umfassende Voruntersuchung des Bestandes in Abstimmung mit den Denkmalbehörden durchzuführen. Diese beinhaltete zunächst die genaue Erfassung des baulichen und vegetabilen Bestandes der historischen Anlage. Darauf aufbauend wurde ein Sanierungskonzepte entwickelt, das sowohl dem Gartendenkmal gerecht wird als auch eine dem Objekt angemessene Nutzung ermöglicht.
2. Tee- und Eishaus
Bei dem Teehaus handelt es sich um einen massiven Baukörper aus zweischaligen Außenwänden und einer flach geneigten Satteldachkonstruktion. In dem Gebäude gibt es einen großen Raum und drei kleine Nebenräume.
Das Teehaus soll in Zukunft als unbeheizter Raum für einfache öffentliche Veranstaltungen während der Sommermonate genutzt werden.
Das Eishaus ist ein massiver Baukörper in dem es nur einen Raum gibt.
Die mehrschaligen Außenwände haben eine Dicke von circa 1,35 Metern. Als Decke ist eine Kappendecke eingebaut. Die Fassade besteht aus unverputzten Ziegelmauerwerk in Sichtqualität. Der Zugang in das Dachgeschoss erfolgt über eine Stahltreppe und eine Türöffnung in der östlichen Giebelwand. Die nördliche-, südliche- und westliche Außenwand besitzen keine Öffnungen.
Das Eishaus soll als Gastraum genutzt werden, als Betreiber steht der Pächter der benachbarten Gastwirtschaft zur Verfügung.
Ein nach Westen Angebauter und auskragende Anbau soll die Nutzfläche vergrößern. Der Anbau soll als leichte Holz-Glaskonstruktion geplant werden.
Beim Eishaus muss die Dachkonstruktion erneuert werden, außerdem muss die Fassade gereinigt und saniert werden, im Gebäude muss ein neuer Putz ausgeführt werden. Als Fußboden soll eine tragende Stahlbetonplatte eingebaut werden, auf dieser wird als Bodenbelag Naturstein verlegt. Das Gebäude soll über eine Wärmepumpe und Fußbodenheizung beheizt werden, es ist eine ganzjährige Nutzung vorgesehen. Der Fußboden im Anbau ist eine gedämmte Holzkonstruktion, hier sind Holzdielen als Belag vorgesehen. Bei der Elektroinstallation ist eine hochwertige Beleuchtung für den Gastraum vorgesehen.
Bei einem verheerenden Unwetter im Jahr 1968 war ein Großteil des Altbaumbestandes des Thurnauer Schlossparks, allem voran die historische Lindenallee entlang der früheren Mailbahn, zum Opfer gefallen. In der Folge musste die Anlage aus Verkehrssicherheitsgründen für die Bevölkerung gesperrt werden. Seither gab es mehrere Anläufe, den Park wieder zu öffnen und zumindest in Teilen wieder einer (eingeschränkten) öffentlichen Nutzung zuzuführen. Dabei stellten jedoch die privaten Besitzverhältnisse der Flächen ein entscheidendes Hindernis dar, wenn es um die Umsetzung der Pläne für eine Instandsetzung und Wiedereröffnung der Parkanlage ging.
Zu Beginn des Jahres 2022 konnte die Marktgemeinde Thurnau schließlich das gesamte Schlossparkareal nach langwierigen Verhandlungen und der Einwerbunghierzu erforderlicher Zuschussmittel ankaufen. Es ist nun vorgesehen, die Anlage denkmalgerecht instand zu setzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da es sich beim Schlosspark Thurnau um ein Gartendenkmal nach Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes handelt, war es erforderlich, als Grundlage für die Sanierung und Wiederherstellung eine umfassende Voruntersuchung des Bestandes in Abstimmung mit den Denkmalbehörden durchzuführen. Diese beinhaltete zunächst die genaue Erfassung des baulichen und vegetabilen Bestandes der historischen Anlage. Darauf aufbauend wurde ein Sanierungskonzepte entwickelt, das sowohl dem Gartendenkmal gerecht wird als auch eine dem Objekt angemessene Nutzung ermöglicht.
2. Tee- und Eishaus
Bei dem Teehaus handelt es sich um einen massiven Baukörper aus zweischaligen Außenwänden und einer flach geneigten Satteldachkonstruktion. In dem Gebäude gibt es einen großen Raum und drei kleine Nebenräume.
Das Teehaus soll in Zukunft als unbeheizter Raum für einfache öffentliche Veranstaltungen während der Sommermonate genutzt werden.
Das Eishaus ist ein massiver Baukörper in dem es nur einen Raum gibt.
Die mehrschaligen Außenwände haben eine Dicke von circa 1,35 Metern. Als Decke ist eine Kappendecke eingebaut. Die Fassade besteht aus unverputzten Ziegelmauerwerk in Sichtqualität. Der Zugang in das Dachgeschoss erfolgt über eine Stahltreppe und eine Türöffnung in der östlichen Giebelwand. Die nördliche-, südliche- und westliche Außenwand besitzen keine Öffnungen.
Das Eishaus soll als Gastraum genutzt werden, als Betreiber steht der Pächter der benachbarten Gastwirtschaft zur Verfügung.
Ein nach Westen Angebauter und auskragende Anbau soll die Nutzfläche vergrößern. Der Anbau soll als leichte Holz-Glaskonstruktion geplant werden.
Beim Eishaus muss die Dachkonstruktion erneuert werden, außerdem muss die Fassade gereinigt und saniert werden, im Gebäude muss ein neuer Putz ausgeführt werden. Als Fußboden soll eine tragende Stahlbetonplatte eingebaut werden, auf dieser wird als Bodenbelag Naturstein verlegt. Das Gebäude soll über eine Wärmepumpe und Fußbodenheizung beheizt werden, es ist eine ganzjährige Nutzung vorgesehen. Der Fußboden im Anbau ist eine gedämmte Holzkonstruktion, hier sind Holzdielen als Belag vorgesehen. Bei der Elektroinstallation ist eine hochwertige Beleuchtung für den Gastraum vorgesehen.
Bei einem verheerenden Unwetter im Jahr 1968 war ein Großteil des Altbaumbestandes des Thurnauer Schlossparks, allem voran die historische Lindenallee entlang der früheren Mailbahn, zum Opfer gefallen. In der Folge musste die Anlage aus Verkehrssicherheitsgründen für die Bevölkerung gesperrt werden. Seither gab es mehrere Anläufe, den Park wieder zu öffnen und zumindest in Teilen wieder einer (eingeschränkten) öffentlichen Nutzung zuzuführen. Dabei stellten jedoch die privaten Besitzverhältnisse der Flächen ein entscheidendes Hindernis dar, wenn es um die Umsetzung der Pläne für eine Instandsetzung und Wiedereröffnung der Parkanlage ging.
Bei einem verheerenden Unwetter im Jahr 1968 war ein Großteil des Altbaumbestandes des Thurnauer Schlossparks, allem voran die historische Lindenallee entlang der früheren Mailbahn, zum Opfer gefallen. In der Folge musste die Anlage aus Verkehrssicherheitsgründen für die Bevölkerung gesperrt werden. Seither gab es mehrere Anläufe, den Park wieder zu öffnen und zumindest in Teilen wieder einer (eingeschränkten) öffentlichen Nutzung zuzuführen. Dabei stellten jedoch die privaten Besitzverhältnisse der Flächen ein entscheidendes Hindernis dar, wenn es um die Umsetzung der Pläne für eine Instandsetzung und Wiedereröffnung der Parkanlage ging.
Zu Beginn des Jahres 2022 konnte die Marktgemeinde Thurnau schließlich das gesamte Schlossparkareal nach langwierigen Verhandlungen und der Einwerbunghierzu erforderlicher Zuschussmittel ankaufen. Es ist nun vorgesehen, die Anlage denkmalgerecht instand zu setzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da es sich beim Schlosspark Thurnau um ein Gartendenkmal nach Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes handelt, war es erforderlich, als Grundlage für die Sanierung und Wiederherstellung eine umfassende Voruntersuchung des Bestandes in Abstimmung mit den Denkmalbehörden durchzuführen. Diese beinhaltete zunächst die genaue Erfassung des baulichen und vegetabilen Bestandes der historischen Anlage. Darauf aufbauend wurde ein Sanierungskonzepte entwickelt, das sowohl dem Gartendenkmal gerecht wird als auch eine dem Objekt angemessene Nutzung ermöglicht.
Zu Beginn des Jahres 2022 konnte die Marktgemeinde Thurnau schließlich das gesamte Schlossparkareal nach langwierigen Verhandlungen und der Einwerbunghierzu erforderlicher Zuschussmittel ankaufen. Es ist nun vorgesehen, die Anlage denkmalgerecht instand zu setzen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Da es sich beim Schlosspark Thurnau um ein Gartendenkmal nach Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes handelt, war es erforderlich, als Grundlage für die Sanierung und Wiederherstellung eine umfassende Voruntersuchung des Bestandes in Abstimmung mit den Denkmalbehörden durchzuführen. Diese beinhaltete zunächst die genaue Erfassung des baulichen und vegetabilen Bestandes der historischen Anlage. Darauf aufbauend wurde ein Sanierungskonzepte entwickelt, das sowohl dem Gartendenkmal gerecht wird als auch eine dem Objekt angemessene Nutzung ermöglicht.
2. Tee- und Eishaus
Bei dem Teehaus handelt es sich um einen massiven Baukörper aus zweischaligen Außenwänden und einer flach geneigten Satteldachkonstruktion. In dem Gebäude gibt es einen großen Raum und drei kleine Nebenräume.
Das Teehaus soll in Zukunft als unbeheizter Raum für einfache öffentliche Veranstaltungen während der Sommermonate genutzt werden.
Das Eishaus ist ein massiver Baukörper in dem es nur einen Raum gibt.
Die mehrschaligen Außenwände haben eine Dicke von circa 1,35 Metern. Als Decke ist eine Kappendecke eingebaut. Die Fassade besteht aus unverputzten Ziegelmauerwerk in Sichtqualität. Der Zugang in das Dachgeschoss erfolgt über eine Stahltreppe und eine Türöffnung in der östlichen Giebelwand. Die nördliche-, südliche- und westliche Außenwand besitzen keine Öffnungen.
Die mehrschaligen Außenwände haben eine Dicke von circa 1,35 Metern. Als Decke ist eine Kappendecke eingebaut. Die Fassade besteht aus unverputzten Ziegelmauerwerk in Sichtqualität. Der Zugang in das Dachgeschoss erfolgt über eine Stahltreppe und eine Türöffnung in der östlichen Giebelwand. Die nördliche-, südliche- und westliche Außenwand besitzen keine Öffnungen.
Das Eishaus soll als Gastraum genutzt werden, als Betreiber steht der Pächter der benachbarten Gastwirtschaft zur Verfügung.
Ein nach Westen Angebauter und auskragende Anbau soll die Nutzfläche vergrößern. Der Anbau soll als leichte Holz-Glaskonstruktion geplant werden.
Beim Eishaus muss die Dachkonstruktion erneuert werden, außerdem muss die Fassade gereinigt und saniert werden, im Gebäude muss ein neuer Putz ausgeführt werden. Als Fußboden soll eine tragende Stahlbetonplatte eingebaut werden, auf dieser wird als Bodenbelag Naturstein verlegt. Das Gebäude soll über eine Wärmepumpe und Fußbodenheizung beheizt werden, es ist eine ganzjährige Nutzung vorgesehen. Der Fußboden im Anbau ist eine gedämmte Holzkonstruktion, hier sind Holzdielen als Belag vorgesehen. Bei der Elektroinstallation ist eine hochwertige Beleuchtung für den Gastraum vorgesehen.
Beim Eishaus muss die Dachkonstruktion erneuert werden, außerdem muss die Fassade gereinigt und saniert werden, im Gebäude muss ein neuer Putz ausgeführt werden. Als Fußboden soll eine tragende Stahlbetonplatte eingebaut werden, auf dieser wird als Bodenbelag Naturstein verlegt. Das Gebäude soll über eine Wärmepumpe und Fußbodenheizung beheizt werden, es ist eine ganzjährige Nutzung vorgesehen. Der Fußboden im Anbau ist eine gedämmte Holzkonstruktion, hier sind Holzdielen als Belag vorgesehen. Bei der Elektroinstallation ist eine hochwertige Beleuchtung für den Gastraum vorgesehen.
Geschätzter Gesamtwert: 418 480 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Sanierung Teehaus
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Sanierung und Teilumbau des Teehauses (Los 1) Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2021 Teil 3 Abschn. 1, §§ 33 ff., Leistungsphasen 3 – 9 i.V.m. Anlage 10.1 HOAI.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 150 660 EUR 💰
Dauer: 26 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Unterzeichnung des Vertrages im Sinne eines vom Auftragnehmer geschuldeten Teilerfolgs zunächst mit den Leistungen der Leistungsstufe 1 gemäß § 3.3.1 (Leistungen bis einschließlich zur Genehmigungsplanung).
Der Auftraggeber beauftragt den Auftragnehmer mit Unterzeichnung des Vertrages im Sinne eines vom Auftragnehmer geschuldeten Teilerfolgs zunächst mit den Leistungen der Leistungsstufe 1 gemäß § 3.3.1 (Leistungen bis einschließlich zur Genehmigungsplanung).
Eine Beendigung der mit Unterzeichnung dieses Vertrages beauftragten Leistungen der Leistungsstufe 1 liegt vor, wenn die Baugenehmigung beim Auftraggeber eingegangen ist und sämtliche daraus ggf. hervorgehenden Leistungen des Auftragnehmers zur Vervollständigung und Anpassung der Genehmigungsunterlagen erbracht sind.
Eine Beendigung der mit Unterzeichnung dieses Vertrages beauftragten Leistungen der Leistungsstufe 1 liegt vor, wenn die Baugenehmigung beim Auftraggeber eingegangen ist und sämtliche daraus ggf. hervorgehenden Leistungen des Auftragnehmers zur Vervollständigung und Anpassung der Genehmigungsunterlagen erbracht sind.
Die weiteren Leistungsstufen (§ 3.3.2 bis § 3.3.4) Kann der Auftraggeber dem Auftragnehmer durch schriftliche Auftragserteilung übertragen, wobei weitere Leis-tungsstufen jeweils aus einer oder mehreren Leistungsstufen bestehen können.
Für die Beauftragung weitere Leistungsstufen gelten die Bedingungen des Vertrages ohne Einschränkung.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen weiterer Leistungsstufen zu den in diesem Vertrag geregelten Bedingungen zu erbringen, wenn die entsprechende schriftliche Auftragserteilung des Auftraggebers spätestens innerhalb eines Monats nach Abschluss des vorangegangenen Leistungsabschnitts erfolgt.
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Leistungen weiterer Leistungsstufen zu den in diesem Vertrag geregelten Bedingungen zu erbringen, wenn die entsprechende schriftliche Auftragserteilung des Auftraggebers spätestens innerhalb eines Monats nach Abschluss des vorangegangenen Leistungsabschnitts erfolgt.
Bezeichnung des Loses: Sanierung Eishaus
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Sanierung und Teilumbau des Eishauses (Los 2) Leistungsbild Gebäude und Innenräume gem. HOAI 2021 Teil 3 Abschn. 1, §§ 33 ff., Leistungsphasen 3 – 9 i.V.m. Anlage 10.1 HOAI.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 101 399 EUR 💰
Bezeichnung des Loses: Sanieung/Revitalisierung Schlosspark Thurnau
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Geschätzter Wert ohne MwSt: 166 420 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Markt Thurnau
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Gemäß § 75 Abs. 1 VgV wird als Bewerber nur zugelassen, wer die Berufsqualifikation des Berufs des Architekten oder Ingenieurs nach geltendem Landesrecht tragen darf oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig ist.
Bei juristischen Personen und Bewerbergemeinschaften hat die für die Leistung verantwortli-che Person die entsprechende Berufsqualifikation nachzuweisen. Die entsprechende Eigenerklärung ist von dieser auszufüllen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Der Bewerber verfügt oder wird im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 2,0 Mio. €, für Sachschäden und Vermögensschäden in Höhe von je 1,0 Mio. € abschließen.
Die Deckungssumme der Haftpflichtversicherung muss in jedem Versicherungsjahr mindestens zweimal zur Verfügung stehen.
2. Der Bewerber muss in den letzten drei Geschäftsjahren, für die ein Jahresabschluss vorliegt bzw. vorliegen muss, einen durchschnittlichen Jahresumsatz (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 Alternative 1 VgV) von mindestens 50.000,00 € erwirtschaftet haben.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Der Projektleiter, der stellvertretende Projektleiter, das für die Planung zuständige Teammit-glied und der für die Bauüberwachung Zuständige und deren berufliche Befähigung sind zu benennen.
Eine namentliche Nennung ist nicht notwendig. Ausreichend ist die Angabe, dass oben ge-nannte Personen die folgenden Eigenschaften erfüllen:
- Berufsqualifikation für den Beruf „Architekt“ oder „Ingenieur“
- Bauleiter: Handwerksmeister oder Berufsqualifikation für den Beruf „Architekt“ oder „Ingenieur“
Die Teammitglieder müssen über die im Folgenden aufgeführte Berufserfahrung verfügen.
Projektleiter: 10 Jahre
stellv. Projektleiter: 5 Jahre
Planer: 5 Jahre
Bauleiter: 10 Jahre
2. Der Teilnehmer muss eine Referenz vorlegen, die folgende Kriterien erfüllt:
1. Die erbrachte Leistung war eine Planungs- und Bauüberwachungsleitung, für die mindestens die Leistungsphasen 3 – 8 zu erbringen war. Der Teilnehmer muss Hauptauftragnehmer gewesen sein und muss dabei die Leistungsphasen 3 bis 5 und 8 im eigenen Betrieb ausgeführt haben.
1. Die erbrachte Leistung war eine Planungs- und Bauüberwachungsleitung, für die mindestens die Leistungsphasen 3 – 8 zu erbringen war. Der Teilnehmer muss Hauptauftragnehmer gewesen sein und muss dabei die Leistungsphasen 3 bis 5 und 8 im eigenen Betrieb ausgeführt haben.
2. Die Nettobaukosten der Maßnahme (KG 300 + 400) zum Zeitpunkt der Kostenfeststel-lung betrugen mehr als 1.000.000,00 €/netto.
3. Das Bauvorhaben muss einen Schwierigkeitsgrad erreichen, welcher der Honorarzone III gem. HOAI entspricht.
4. Das Projekt muss innerhalb der letzten 5 Jahre (gerechnet vom Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Ausschreibung) fertiggestellt (Abschluss Leistungsphase 8) worden sein, ältere Projekte finden keine Berücksichtigung.
3. Der Bewerber verfügt über
- mindestens einen Berufsträger (Architekt oder Bauingenieur; inkl. Büroinhaber, Ge-sellschafter, Partner etc.)
- mindestens zwei weiteren Mitarbeiter (Ingenieur / Architekt / Bauzeichner / Bautech-niker / Fachkräfte / Auszubildende / etc.).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-08-31 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fristen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fördergelder
Vorstellung der Projektleitung und Beschreibung des Planungsteams
Qualitätssicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Nachtragsmanagement
Preis (Gewichtung): 30