Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Landesinitiative Ernährungswirtschaft, Management einer Geschäftsstelle. Seit 2002 trägt das Land zur Finanzierung des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft (NieKE) bei, zuletzt im Rahmen eines zum 31.12.2009 auslaufenden Dienstleistungsvertrages. Das NieKE ist im Frühsommer 2009 durch das Innovationszentrum Niedersachsen (IZ) evaluiert worden. Das IZ bewertet Arbeit und Struktur des NieKE in seinem Evaluationsbericht sehr positiv und empfiehlt eine Landesinitiative Ernährungswirtschaft bei neuer Schwerpunktsetzung. Vor diesem Hintergrund hat sich das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr entschlossen, eine Landesinitiative Ernährungswirtschaft auf der Basis einer Förderung durch das Land Niedersachsen aufzubauen. Nähere Informationen zum NieKE sind unter www.ernaehrungswirtschaft.de zu finden. Thematisch soll die Landesinitiative auf die Themen Lebensmittelverarbeitung und -sicherheit sowie Agrartechnik (Anlagen und Maschinen) ausgerichtet werden. Schwerpunkt soll darüber hinaus die Unterstützung der Unternehmen bei der Entwicklung von neuen funktionellen Lebensmitteln und bei dem Aufbau von Produktionslinien sein. In diesem Zusammenhang können die Stärken im Bereich Biotechnologie unter besonderer Betonung ihres Beitrages zur gesunden Ernährung weiter an Bedeutung gewinnen. Zudem verfolgt das Land das Ziel, die Vorteile des Standortes Niedersachsen in der Gesundheitswirtschaft insgesamt, neben der Ernährung beispielsweise die Bereiche Gesundheitstourismus und Life Sciences, auszubauen und zu kommunizieren. Darüber hinaus wird der technologieübergreifenden Zusammenarbeit mit anderen Landesinitiativen und Kompetenznetzen z. B. in den Bereichen Life Sciences, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien und Telematik besondere Bedeutung beigemessen. Insgesamt soll sich die Landesinitiative als Plattform für Forschung und Entwicklung profilieren. Die Arbeit der Geschäftsstelle sollte begleitet werden von einem mit niedersächsischen Experten besetzten Beirat als Steuerungsgremium sowie einem wissenschaftlichen Beirat. Diese Strukturen sollten die gesamte Wertschöpfungskette der niedersächsischen Ernährungswirtschaft von der Rohstofferzeugung über die Veredelung bis zum Endprodukt widerspiegeln, wobei der Schwerpunkt bei der Lebensmittelverarbeitung liegen sollte. Der Sitz der Geschäftsstelle muss in Niedersachsen als zentraler Anlaufpunkt errichtet werden. Die Landesinitiative Ernährungswirtschaft ist Teil der Politik für Wachstum und Beschäftigung des Auftraggebers. Ziel ist eine nachhaltige Sicherung und Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Niedersachsen im internationalen Wettbewerb. Dabei soll das Arbeitsplatzpotential im Bereich der Ernährungsindustrie sowie der vor- und nachgelagerten Bereiche weiter erschlossen werden. Durch verstärkte Kooperationen sollen Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden. Die Unternehmen (insbesondere KMU) sollen bei ihren Innovationsprozessen unterstützt und bei der Anpassung an neue Herausforderungen aktiv begleitet werden. Die Landesinitiative richtet sich in erster Linie an Unternehmen. Entsprechend soll die Schwerpunktsetzung im Einzelnen grundsätzlich immer in enger Abstimmung mit der Wirtschaft erfolgen. Akteure aus Forschung und Wissenschaft können wichtige Partner sein. Die Landesinitiative hat die folgenden Aufgabenschwerpunkte: 1.Netzwerkbildung: Vernetzung von Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Politik und anderen relevanten Bereichen und Ausbau des Netzes zu einem technologie- und branchenübergreifenden Kompetenznetz mit hoher Markt- und Anwendungsorientierung mit dem Ziel einer umfassenden Mobilisierung der in Niedersachsen vorhandenen Innovationspotentiale und der Erschließung neuer Innovationspotentiale; Information der Netzwerkpartner über aktuelle Entwicklungen und Fördermöglichkeiten; Setzen von Arbeitsschwerpunkten und Organisation von Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen; 2. Unterstützung des Transfers von Wissen und Technologie bis hin zur Anwendung; Initiierung von Kooperationen und Innovationsprojekten mit dem Fokus auf anwendungsnahen Vorhaben sowie Unterstützung bei Wettbewerben (insbesondere bei Bundes- und EU-Programmen in Zusammenarbeit mit der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) und dem Enterprise Europe Network Niedersachsen (EEN)); 3. Qualifizierung/Aus- und Weiterbildung: Unterstützung bei der Entwicklung neuer Qualifizierungsangebote mit dem Ziel eines verbesserten Fachkräfteangebots. Öffentlichkeitsarbeit für die Landesinitiative: z. B. Präsentation der LI Ernährungswirtschaft auf Messen und anderen regionalen und überregionalen Veranstaltungen zur Imagewerbung, ggf. auch im Rahmen der Ausbildungsoffensive in Abstimmung mit relevanten niedersächsischen Einrichtungen wie der Niedersachsen Global GmbH (NGlobal) sowie der Innovatives Niedersachsen GmbH; Internetauftritt und Newsletter unter Berücksichtigung der Gestaltungsmaßgaben des Auftraggebers; Mitwirkung in nationalen und internationalen technologie- bzw. branchenbezogenen Gremien und Netzwerken. Mitwirkung am Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Unternehmen: u. a. Einrichtung sowie Vorbereitung und Durchführung der Sitzungen eines Beratergremiums auf Entscheiderebene (z. B. Beirat oder Lenkungsgruppe).
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2009-09-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2009-09-17.
Auftragsbekanntmachung (2009-09-16) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement, außer Projektüberwachung von Bauarbeiten
Volltext:
“Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Landesinitiative Ernährungswirtschaft, Management einer Geschäftsstelle. Seit 2002 trägt das Land zur...”
Volltext
Bezeichnung des Auftrags durch den Auftraggeber: Landesinitiative Ernährungswirtschaft, Management einer Geschäftsstelle. Seit 2002 trägt das Land zur Finanzierung des Niedersächsischen Kompetenzzentrums Ernährungswirtschaft (NieKE) bei, zuletzt im Rahmen eines zum 31.12.2009 auslaufenden Dienstleistungsvertrages. Das NieKE ist im Frühsommer 2009 durch das Innovationszentrum Niedersachsen (IZ) evaluiert worden. Das IZ bewertet Arbeit und Struktur des NieKE in seinem Evaluationsbericht sehr positiv und empfiehlt eine Landesinitiative Ernährungswirtschaft bei neuer Schwerpunktsetzung. Vor diesem Hintergrund hat sich das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr entschlossen, eine Landesinitiative Ernährungswirtschaft auf der Basis einer Förderung durch das Land Niedersachsen aufzubauen. Nähere Informationen zum NieKE sind unter www.ernaehrungswirtschaft.de zu finden. Thematisch soll die Landesinitiative auf die Themen Lebensmittelverarbeitung und -sicherheit sowie Agrartechnik (Anlagen und Maschinen) ausgerichtet werden. Schwerpunkt soll darüber hinaus die Unterstützung der Unternehmen bei der Entwicklung von neuen funktionellen Lebensmitteln und bei dem Aufbau von Produktionslinien sein. In diesem Zusammenhang können die Stärken im Bereich Biotechnologie unter besonderer Betonung ihres Beitrages zur gesunden Ernährung weiter an Bedeutung gewinnen. Zudem verfolgt das Land das Ziel, die Vorteile des Standortes Niedersachsen in der Gesundheitswirtschaft insgesamt, neben der Ernährung beispielsweise die Bereiche Gesundheitstourismus und Life Sciences, auszubauen und zu kommunizieren. Darüber hinaus wird der technologieübergreifenden Zusammenarbeit mit anderen Landesinitiativen und Kompetenznetzen z. B. in den Bereichen Life Sciences, Nanotechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologien und Telematik besondere Bedeutung beigemessen. Insgesamt soll sich die Landesinitiative als Plattform für Forschung und Entwicklung profilieren. Die Arbeit der Geschäftsstelle sollte begleitet werden von einem mit niedersächsischen Experten besetzten Beirat als Steuerungsgremium sowie einem wissenschaftlichen Beirat. Diese Strukturen sollten die gesamte Wertschöpfungskette der niedersächsischen Ernährungswirtschaft von der Rohstofferzeugung über die Veredelung bis zum Endprodukt widerspiegeln, wobei der Schwerpunkt bei der Lebensmittelverarbeitung liegen sollte. Der Sitz der Geschäftsstelle muss in Niedersachsen als zentraler Anlaufpunkt errichtet werden. Die Landesinitiative Ernährungswirtschaft ist Teil der Politik für Wachstum und Beschäftigung des Auftraggebers. Ziel ist eine nachhaltige Sicherung und Stärkung des Wirtschafts- und Innovationsstandortes Niedersachsen im internationalen Wettbewerb. Dabei soll das Arbeitsplatzpotential im Bereich der Ernährungsindustrie sowie der vor- und nachgelagerten Bereiche weiter erschlossen werden. Durch verstärkte Kooperationen sollen Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen werden. Die Unternehmen (insbesondere KMU) sollen bei ihren Innovationsprozessen unterstützt und bei der Anpassung an neue Herausforderungen aktiv begleitet werden. Die Landesinitiative richtet sich in erster Linie an Unternehmen. Entsprechend soll die Schwerpunktsetzung im Einzelnen grundsätzlich immer in enger Abstimmung mit der Wirtschaft erfolgen. Akteure aus Forschung und Wissenschaft können wichtige Partner sein. Die Landesinitiative hat die folgenden Aufgabenschwerpunkte: 1.Netzwerkbildung: Vernetzung von Partnern aus Wirtschaft, Forschung, Politik und anderen relevanten Bereichen und Ausbau des Netzes zu einem technologie- und branchenübergreifenden Kompetenznetz mit hoher Markt- und Anwendungsorientierung mit dem Ziel einer umfassenden Mobilisierung der in Niedersachsen vorhandenen Innovationspotentiale und der Erschließung neuer Innovationspotentiale; Information der Netzwerkpartner über aktuelle Entwicklungen und Fördermöglichkeiten; Setzen von Arbeitsschwerpunkten und Organisation von Arbeitsgruppen zu spezifischen Themen; 2. Unterstützung des Transfers von Wissen und Technologie bis hin zur Anwendung; Initiierung von Kooperationen und Innovationsprojekten mit dem Fokus auf anwendungsnahen Vorhaben sowie Unterstützung bei Wettbewerben (insbesondere bei Bundes- und EU-Programmen in Zusammenarbeit mit der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) und dem Enterprise Europe Network Niedersachsen (EEN)); 3. Qualifizierung/Aus- und Weiterbildung: Unterstützung bei der Entwicklung neuer Qualifizierungsangebote mit dem Ziel eines verbesserten Fachkräfteangebots. Öffentlichkeitsarbeit für die Landesinitiative: z. B. Präsentation der LI Ernährungswirtschaft auf Messen und anderen regionalen und überregionalen Veranstaltungen zur Imagewerbung, ggf. auch im Rahmen der Ausbildungsoffensive in Abstimmung mit relevanten niedersächsischen Einrichtungen wie der Niedersachsen Global GmbH (NGlobal) sowie der Innovatives Niedersachsen GmbH; Internetauftritt und Newsletter unter Berücksichtigung der Gestaltungsmaßgaben des Auftraggebers; Mitwirkung in nationalen und internationalen technologie- bzw. branchenbezogenen Gremien und Netzwerken. Mitwirkung am Aufbau langfristiger Partnerschaften mit Unternehmen: u. a. Einrichtung sowie Vorbereitung und Durchführung der Sitzungen eines Beratergremiums auf Entscheiderebene (z. B. Beirat oder Lenkungsgruppe).
Mehr anzeigen Ort der Leistung Niedersachsen🏙️ Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungsauftrag
Verordnung: Europäische Gemeinschaften, mit GPA-Beteiligung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Verfahren
Verfahrensart: Beschleunigtes nicht offenes Verfahren
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Angebotsart: Gesamtangebot
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Haupttätigkeit: Wirtschaft und Finanzen
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Land: Deutschland 🇩🇪 Kontakt
Internetadresse: www.mw.niedersachsen.de🌏
Objekt Zuschlagsdetails
Erteilter Auftrag: Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, an den der Auftrag vergeben wurde: Hochschule Vechta, Driverstr. 22, 49377 Vechta, DEUTSCHLAND. E-Mail: lars.hoffmeier@uni-vechta.de. Tel. +49 444115279. Fax +49 444115451.
Quelle: OJS 2010/S 009-010126 (2010-01-12)