Projektmanagement für Leistungen zur Umsetzung des Maßnahmenplans des Landesniedrigwasserkonzeptes 2.0

Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg

Das MLEUV hat in Reaktion auf die ausgeprägte Trockenperiode ab 2018 das Landesniedrigwasser-konzept erarbeitet. Es wurde 2021 veröffentlicht und umfasst, vereinfacht ausgedrückt eine Strategie zur Konsolidierung des Landschaftswasserhaushaltes. Zum Ende des Jahres 2021 wurde zu diesem Zweck durch das MLEUV ein Auftragnehmer gebunden, um in allen Flussgebieten mittels eines strukturierten Prozesses eine Bestandsaufnahme durchzuführen und entsprechende Kommunikationsstrukturen zu schaffen, um darauf basierend notwendige Maßnahmen zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes zu identifizieren, vorzubereiten und mit potenziellen Trägern zu initiieren. Die Umsetzung setzt vor allem auf die Zusammenarbeit der regionalen Akteure in den 16 Flussgebieten des Landes. Die Erarbeitung folgte grundsätzlich einem Bottom-up-Ansatz, d.h. unter enger Einbeziehung der regionalen Akteure (u.a. Wasser-, Umwelt- und Landwirtschaftsbehörden des Landes und der Landkreise / kreisfreien Städte, Gewässerunterhaltungsverbände), um regionales Wissen und Wünsche aufzunehmen, die Vorhaben ggf. zu qualifizieren und einer tragfähigen Finanzierung zuzuführen. Die Finanzierung von Maßnahmen sollte bevorzugt über die Förderrichtlinien "Landschaftswasserhaushalt" des Umweltressorts erfolgen. Ein in enger Zusammenarbeit mit dem sog. Niedrigwasser-Team (am MLEUV) optimiertes fachliches Begleitverfahren bindet die Förderung in die Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes ein und gewährleistet, dass Antragsteller bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen fachlich unterstützt werden. Die sog. "Niedrigwasserkoordinatoren" (im Folgenden als "NW-Koordinatoren" bezeichnet) sind als Ansprechpartner in den Regionen eingeführt, die Abläufe von der Ideenfindung zur Projektkonzeption und -beantragung zusammen mit den Hauptantragstellern, den Gewässerunterhaltungsverbänden (GUV), etabliert sowie entsprechende Gremien zur Kommunikation des Themas "Niedrigwasser" in verschiedensten Konstellationen eingeführt (z.B. Kernteams aus Wasserbehörden, GUV, NW-Koordinatoren, LfU und ggf. Weitere). Der Auftrag endet im Oktober 2026. Er wird im Weiteren als "Erstauftrag zur Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes" (kurz: "Erstauftrag") bezeichnet. Der Erstauftrag soll in modifizierter, ergänzter und weiterentwickelter Form neu beauftragt werden. Diese vorliegende Leistungsbeschreibung bildet die Grundlage.

Deadline

Deadline 2026-08-07

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2026-06-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2026-06-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Projektmanagement für Leistungen zur Umsetzung des Maßnahmenplans des Landesniedrigwasserkonzeptes 2.0
Referenznummer: VV-2026-0005
Kurze Beschreibung:
Das MLEUV hat in Reaktion auf die ausgeprägte Trockenperiode ab 2018 das Landesniedrigwasser-konzept erarbeitet. Es wurde 2021 veröffentlicht und umfasst, vereinfacht ausgedrückt eine Strategie zur Konsolidierung des Landschaftswasserhaushaltes. Zum Ende des Jahres 2021 wurde zu diesem Zweck durch das MLEUV ein Auftragnehmer gebunden, um in allen Flussgebieten mittels eines strukturierten Prozesses eine Bestandsaufnahme durchzuführen und entsprechende Kommunikationsstrukturen zu schaffen, um darauf basierend notwendige Maßnahmen zur Stabilisierung des Wasserhaushaltes zu identifizieren, vorzubereiten und mit potenziellen Trägern zu initiieren. Die Umsetzung setzt vor allem auf die Zusammenarbeit der regionalen Akteure in den 16 Flussgebieten des Landes. Die Erarbeitung folgte grundsätzlich einem Bottom-up-Ansatz, d.h. unter enger Einbeziehung der regionalen Akteure (u.a. Wasser-, Umwelt- und Landwirtschaftsbehörden des Landes und der Landkreise / kreisfreien Städte, Gewässerunterhaltungsverbände), um regionales Wissen und Wünsche aufzunehmen, die Vorhaben ggf. zu qualifizieren und einer tragfähigen Finanzierung zuzuführen. Die Finanzierung von Maßnahmen sollte bevorzugt über die Förderrichtlinien "Landschaftswasserhaushalt" des Umweltressorts erfolgen. Ein in enger Zusammenarbeit mit dem sog. Niedrigwasser-Team (am MLEUV) optimiertes fachliches Begleitverfahren bindet die Förderung in die Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes ein und gewährleistet, dass Antragsteller bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen fachlich unterstützt werden. Die sog. "Niedrigwasserkoordinatoren" (im Folgenden als "NW-Koordinatoren" bezeichnet) sind als Ansprechpartner in den Regionen eingeführt, die Abläufe von der Ideenfindung zur Projektkonzeption und -beantragung zusammen mit den Hauptantragstellern, den Gewässerunterhaltungsverbänden (GUV), etabliert sowie entsprechende Gremien zur Kommunikation des Themas "Niedrigwasser" in verschiedensten Konstellationen eingeführt (z.B. Kernteams aus Wasserbehörden, GUV, NW-Koordinatoren, LfU und ggf. Weitere). Der Auftrag endet im Oktober 2026. Er wird im Weiteren als "Erstauftrag zur Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes" (kurz: "Erstauftrag") bezeichnet. Der Erstauftrag soll in modifizierter, ergänzter und weiterentwickelter Form neu beauftragt werden. Diese vorliegende Leistungsbeschreibung bildet die Grundlage.
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Art des Vertrags: Dienstleistungen
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Beschreibung
Interne Kennung: VV-2026-0005
Beschreibung der Beschaffung:
Die Leistung setzt sich insbesondere aus folgenden Punkten zusammen: 1) Projektmanagement Das Projektmanagement, steuert und koordiniert aktiv die nachfolgend unter Punkt 2 und ggf. 3 genannten Leistungen über die gesamte Vertragslaufzeit. 2) Weiterführung Flussgebietsarbeit Durch eine intensive Kommunikation des Themas "Niedrigwasser" konnte eine breite Aufmerksamkeit und ein Problembewusstsein bei allen lokalen Akteuren erzeugt werden. Die Entscheidungsträger (Wasser-, Naturschutz- und tlw. Landwirtschaftsbehörden der Landkreise / kreisfreien Städte, LfU, einschließlich Großschutzgebiete), die das Wassermanagement operativ steuernden GUV und ggf. weitere Institutionen (Naturschutzverbände, Landschaftspflegeverbände, Natura2000-Teams, VLF, Kommunen, engagierte Einzelpersonen usw.) sind involviert und arbeiten unterschiedlich intensiv an der Thematik mit. 3) Erarbeitung flussgebietsbezogener Bewirtschaftungskonzepte Die sich in der Ideenphase befindlichen 16 Konzepte (Phase 1 und 2) sind gemeinsam mit den Trägern bis zur Antragsreife (Richtlinie LWH) zu entwickeln und die Antragstellung bei der ILB zu begleiten. Weitere mindestes 10 Konzepte sollen - eine erfolgreiche Antragstellung und Mittelverfügbarkeit vorausgesetzt - bei der Bearbeitung begleitet werden. Es bestehen bisher nicht weiterverfolgte weitere Ideen der Akteure zu potenziellen Bewirtschaftungs- bzw. Staukonzepten in allen Flussgebieten tlw. auch von Seiten des LfU für Gewässer 1. Ordnung. Aufgrund einer derzeit nicht genau bekannten Anzahl o.g. Ideen ist die Leistung für 10 Konzepte anzubieten. 4) Qualifizierung und Weiterentwicklung LWH-Vorhaben und Leuchttürmen Mit LWH-Vorhaben sind Vorhaben gemeint, die den Fördergegenständen der Richtlinien LWH (GAK und ELER) des MLEUV entsprechen und die von den Antragstellern zur Förderung aus Drittmitteln vorgesehen sind. Entwicklung von Projekten aus Initiierungsphase (50) bis zu antragsreifer Projektskizze. Entwicklung fortgeschrittene Projekte (100) bis zu antragsreifer Projektskizze . Begleitung abgeschlossener (20) Projekte Begleitung der laufenden Leuchtturmprojekte Initiiierung von neuen Leuchtturmprojekte (z.B. Dränagen) 5) Fachübergreifende Anforderungen Im Rahmen des Erstauftrages wurden bereits diverse fachübergreifende Treffen, Gespräche etc. initiiert und ausgewertet). Diese sog. fachübergreifenden Gespräche mit Akteuren z.B. der Landwirtschaft, des Naturschutzes, der Forst, der Flurneuordnung sowie der Landes- und Regionalplanung sollen federführend durch den Auftragnehmer weitergeführt und im Bereich Siedlungs- und Gewerbegebietsentwicklung / Bau- und Stadtplanung aufgegriffen werden. Vertieft werden soll der Themenbereich Schifffahrt und Wassertourismus hinsichtlich der Wasserbewirtschaftung und möglicher Handlungsspielräume und Entwicklungsperspektiven hin zur Klimaanpassung und zu einem verringerten Wasserdargebot. Im Zusammenhang mit dem Umbau eines Staubauwerkes wurde im Rahmen des Erstauftrages ein umfangreiches, modellgestütztes Werkzeug entwickelt, welches die Auswirkungen veränderter Stauhaltungen auf den Wasserrückhalt quantifiziert. Das Werkzeug erlaubt darüber hinaus eine grafische Darstellung der flächigen Auswirkungen veränderter Wasserstände oberhalb eines Staubauwerkes. Für das Werkzeug wurden vorhandene Modellansätze in die kommerzielle Rechensoftware MS Excel überführt. Ferner wurde eine Schnittstelle programmiert, die eine Darstellung der Ergebnisse in einem GIS-System erlaubt. Die Anwendung des sog. Excel-Tools (Anlage 5: Dokumentation) wurde sowohl durch das LfU als auch durch die NW-Koordinatoren für weitere Projekte in anderen Flussgebieten testweise durchgeführt. Es ist gewünscht, das Excel-Tool (oder ein vergleichbares Instrument) künftig als Werkzeug zur Folgenabschätzung und Visualisierung stärker systematisch einzubinden. 6) Verknüpfung mit dem Moorschutz Moorschutz und Wassermanagement sind inhaltlich eng verwoben, dementsprechend erfolgt MLEUV-intern eine enge organisatorisch-inhaltliche Abstimmung zur Thematik Moorschutz. Bei der Umsetzung des Landesniedrigwasserkonzeptes ist auch auf ein nachhaltiges Moorbodenmanagement zu setzen. Das Moorschutzprogramm Brandenburg bildet den Rahmen für alle Aktivitäten im Zusammenhang mit Mooren. Um eine Synchronisation der Ziele von Moorschutz und Niedrigwasservorsorge bei der Projektentwicklung vor Ort und insbesondere bei der Erarbeitung von Bewirtschaftungskonzepten zu gewährleisten, ist ein fachkundiger Ansprechpartner zu benennen. Dieser sammelt und koordiniert alle moorbezogenen Fragen, begleitet ggf. Ortstermine und steht als zentraler Ansprechpartner zur Verfügung. Die o.g. Flussgebietssteckbriefe sind in enger Zusammenarbeit mit dem LfU um ein Kapitel zum Moorschutz zu ergänzen. 7) Öffentlichkeitsarbeit Ziel des Leistungspunktes ist daher die Entwicklung einer zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie zur Unterstützung der Umsetzung des LNWK 2.0. Die Kommunikationsstrategie soll dazu beitragen, Verständnis, Akzeptanz und Mitwirkung zentraler Akteure bei Maßnahmen der Niedrigwasservorsorge und der -bewältigung zu stärken. Dabei sollen insbesondere Informationsbedarfe, Entscheidungsstrukturen und mögliche Hemmnisse in den relevanten Zielgruppen berücksichtigt werden. Auf Basis der strategischen Konzeption sollen geeignete Kommunikationsmaßnahmen entwickelt, priorisiert und in einem Umsetzungsplan dargestellt werden. Optionale Leistungen: 1) Verbindung wasserbaulicher Maßnahmen mit Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) 2) Durchführung ausgewählter Maßnahmen des im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit entwickelten Umsetzungsplanes aus Nr. 7) Im Detail siehe Vergabeunterlagen Teil B - Leistungsbeschreibung Nr. 2 und 3.
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Zusätzliche Informationen:
Die in den Vergabeunterlagen Teil A - Allgemeine Angaben benannten Anforderungen und Hinweise sind zu beachten. Alle Fragen, die mit der Ausschreibung im Zusammenhang stehen, sind über das Kommunikationstool im Projektraum (https://vergabemarktplatz.brandenburg.de) zu stellen. Enthalten die Ausschreibungsunterlagen nach Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat der Bieter die ausschreibende Stelle unverzüglich darauf hinzuweisen. Bieteranfragen und Hinweise auf Unklarheiten sind bis spätestens 5 (fünf) Tage vor Angebotsfrist zu stellen. Beteiligt sich ein Mitglied einer Bietergemeinschaft zugleich als Einzelbieter an dem Vergabeverfahren, kann dies bei unzulässiger wettbewerbsbeschränkender Abrede zum Ausschluss beider Bieter führen. Auf die "Informationen wegen der Erhebung personenbezogener Daten nach Artikel 13 und 14 der Verordnung (EU) 2016/679 vom 27. April 2016 - Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)" sowie die "Information nach § 7 Abs. 4 UVgO i. V. m. § 11 Abs. 3 VgV" wird hingewiesen.
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Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Leistungsort ist das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg in Potsdam. Daneben können weitere Behörden und Orte innerhalb des Landes Brandenburg sowie der Firmensitz des Bewerbers als Leistungsort hinzutreten.
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Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
Postleitzahl: 14467
Stadt: Potsdam
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Dauer
Datum des Beginns: 2026-11-01 📅
Datum des Endes: 2031-11-01 📅
Informationen über Optionen
Optionen
Beschreibung der Optionen:
Optionale Leistungen: 3.1. Verbindung wasserbaulicher Maßnahmen mit Agrar-, Umwelt- und Klimamaßnahmen (AUKM) Die AUKM "Moorbodenschutzmaßnahmen" und "Wasserrückhalt" wurden für die GAP-Förderperiode 2022-2027 zwischen den zuständigen Abteilungen des MLEUV abgestimmt und das methodische Vorgehen im Zusammenhang mit der Agrarantragstellung festgelegt. Während für die Prüfung und Vor-Ort-Abstimmung der AUKM "Moorbodenschutzmaßnahmen" ein technischer Dienstleister gebunden werden konnte, sollte die AUKM "Wasserrückhalt" im Rahmen des Erstauftrages initiiert und betreut werden. Es zeigte sich jedoch, dass ein zeitliches Synchronisierungsproblem auftrat, da an erster Stelle ein konkreter Maßnahmeneffekt (veränderte Wasserstände) als Voraussetzung für die Inanspruchnahme der AUKM-Förderprogramme herbeizuführen ist. Zu diesem Zweck waren jedoch zunächst ortskonkrete Gespräche mit landwirtschaftlichen Betrieben, Behörden etc. erforderlich. Darüber hinaus ging die erforderliche Beratung von Antragstellern, die koordinierte Abstimmung mit benachbarten Betrieben, die Erarbeitung eines Nutzungsplanes usw. weit über den Umfang des Erstauftrages hinaus. Zusammenfassend war die Agrarantragstellung bereits in vollem Gange als die für den Erstauftrag gebundenen Auftragnehmer begannen, erste Projekte zu konzipieren. Für die GAP-Förderperiode ab 2028 wird Potential zur Verbindung hydrologisch notwendiger Veränderungen mit entsprechender Agrarförderung der zweiten Säule gesehen. Sofern eine vergleichbare AUKM wieder angeboten wird, ist es erforderlich, - die fachliche Entwicklung von AUKM-Maßnahmen zum Wasserrückhalt in der Förderkulisse und - deren Abstimmung mit der UWB, dem GUV, dem Anlagenbetreiber und den Landwirten, - die Maßnahmendokumentation und - die zeitliche Taktung der Beantragung durch die Landwirte zu bearbeiten. Da zum Zeitpunkt der Ausschreibung weder die Ausgestaltung der künftigen GAP noch konkrete Förderprogramme bekannt sind, wird die Leistung optional ausgeschrieben. Im positiven Fall wäre die Beratung von Antragstellern, die Mitarbeit bei der Erstellung von landwirtschaftlichen Nutzungskonzepten und die Kommunikation mit Behörden, benachbarten Betrieben usw. zu erbringen. Es ist hypothetisch von 5 Antragstellern pro Flussgebiet auszugehen, so dass die Leistungsoption für 80 Agraranträge während der gesamten Projektlaufzeit anzubieten ist. 3.2. Durchführung ausgewählter Maßnahmen des im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit entwickelten Umsetzungsplanes aus Nr. 2.7 Wie unter 2.7. erläutert, ist als obligatorische Leistung die Entwicklung einer zielgruppenorientierten Kommunikationsstrategie erwünscht. Denkbare Elemente sind - Informations- und Kommunikationsmaterialien - Dialog- und Beteiligungsformate - Elemente für Monitoring und Evaluation Die inhaltliche Ausgestaltung kann erst auf Basis o.g. Kommunikationsstrategie festgelegt werden. Leistungen für die beispielhaft unter 2.7 aufgeführten Stichpunkte sind optional zu kalkulieren.
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Vergabekriterien
Preis
Preis (Gewichtung): 0.5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 4.1. Bewertung der fachlichen und inhaltlichen Qualität des Angebots
Qualitätskriterium (Gewichtung): 0.5
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0001

Verfahren
Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2026-08-07 12:00:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 1 Monate
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Elektronische Zahlung wird verwendet
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 2026-08-02 23:59:59 📅
Zusätzliche Informationen:
Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise in Bezug auf die Eignung der Bieter werden mit einer Frist von 6 Kalendertagen nachgefordert. Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
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Vergabekriterien
Gewichtungsart: Gewichtung (dezimal, genau)
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Eignungskriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Deckung über EUR 3.000.000 EUR für Personenschäden und über EUR 1.000.000 EUR für Sachschäden bei einem in einem Mitgliedstadt der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen ausweisen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die geforderte Berufshaftpflichtversicherung kann auch durch die Erklärung des Versicherungsunternehmens nachgewiesen werden, mit der es den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Der Nachweis bzw. die Erklärung, aus dem die Versicherungssummen und die Deckung pro Versicherungsjahr hervorgehen müssen, dürfen nicht älter als zwölf Monate sein und müssen der Bewerbung beiliegen. Von Bewerber-/Bietergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft vorzulegen
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Eignungskriterium: Eintragung in das Handelsregister
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis, dass der Bewerber im Berufs- oder Handelsregister nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem der Bewerber niedergelassen ist, eingetragen ist oder auf andere Weise den Beruf erlaubt ausüben darf Bei freiberuflich tätigen Personen im Sinne von § 18 Absatz 1 Nummer 1 EStG wird auch der Nachweis der Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft, Kammer oder dergleichen oder der Nachweis der Meldung der steuerpflichtigen Leistungen beim zuständigen Finanzamt als gleichwertig anerkannt. Von Bewerbern aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist eine Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung eines in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU1 aufgeführten Berufs- oder Handelsregister beizufügen. Im Falle von Unteraufträgen/Eignungsleihen ist dieser Nachweis gleichermaßen für die Unterauftragnehmer/Eignungsleihenden vorzulegen
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Eignungskriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Formular E2 - Unternehmensangaben
Eignungskriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien: Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags Formular E2 - Unternehmensangaben
Eignungskriterium: Anzahl der Führungskräfte
Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Vorstellung der personellen Ressourcen sowie der Qualifikation der vorgesehenen Bearbeiter insbesondere der projektleitenden Mitarbeiter. Der vom Bewerber gestellte Projektleiter sollte mindestens einen Master-Abschluss in der Fachrichtung Wasserwirtschaft, Hydrologie, Bauingenieur Wasserbau oder einen vergleichbaren Abschluss besitzen. Eine Qualifikation ist dann mit dem geforderten Abschluss vergleichbar, wenn sie hinsichtlich der Ausbildungsschwerpunkte und der Ausbildungsdauer mit dem genannten Abschluss vergleichbar ist oder der Bewerber die geforderte Qualifikation auf anderem Wege, wie z.B. langjährige Berufserfahrung, Weiterbildungen oder dgl. erworben hat. Von Bewerbern aus anderen EU-Mitgliedstaaten ist die Anerkennung einer vergleich-baren Berufsqualifikation nach der RICHTLINIE 2005/36/EG vorzulegen
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Eignungskriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Nachweis über die, in den letzten fünf (5) Jahren erbrachten vergleichbaren Aufträge im Tätigkeitsbereich des Auftrags, insbesondere im Bereich des Niedrigwassermanagements im Auftrag eines öffentlichen Auftraggebers. Nachweis von Referenzen vergleichbarer Projekte aus den letzten 5 (fünf) Jahren mit einer aussagekräftigen Beschreibung von Art, Umfang und Komplexität des Projekts, dem jeweiligen Leistungszeitraum sowie der Bezeichnung des jeweiligen Auftraggebers einschließlich der Benennung eines Ansprechpartners sowie entsprechender Kontaktdaten. Ein Referenzobjekt ist dann mit dem gegenständlichen Auftrag vergleichbar, wenn deren Prüfungsanforderungen, mit denen hier zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind.
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Eignungskriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Angabe der Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Es sind die für die Erbringung der Leistung vom Bieter vorgesehenen Fachkräfte oder Stellen und deren Eingliederung in das Unternehmen des Bieters sowie die Leistungsbestandteile, die von der jeweiligen Fachkraft bzw. Stelle erbracht werden soll, tabellarisch darzustellen. In den Fällen einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder der Einbeziehung von Nachauftragnehmern oder der Hinzuziehung von Honorarkräften oder dgl. sind die Angaben für alle an der Leistungserbringung Beteiligten vorzulegen
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Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bedingung für die Ausführung des Auftrags ist die Unterzeichnung der nachfolgenden Eigenerklärungen: - Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen - Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG - Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Artikel 1 Ziffer 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren (Eigenerklärung Russlandembargo) - Einverständniserklärung Auftragsdatenverarbeitung
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Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg
Nationale Registrierungsnummer: 12-121096894462690-69
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13
Postleitzahl: 14467
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Referat 13 - Vergabestelle
E-Mail: vergabestelle@mleuv.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 331-8667759 📞
Fax: +49 331-8667070 📠
URL: https://mleuv.brandenburg.de 🌏
Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
Haupttätigkeit
Allgemeine öffentliche Verwaltung
Kommunikation
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YY8HSMP/documents 🌏
Teilnahme-URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YY8HSMP 🌏
URL des Beschaffungsinstruments: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YY8HSMP 🌏
Elektronische Einreichung: Erforderlich

Ergänzende Informationen
Zusätzliche Informationen
#Bekanntmachungs-ID: CXP9YY8HSMP#
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa
Nationale Registrierungsnummer: t:03318661719
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postleitzahl: 14473
Postort: Potsdam
Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mweke.brandenburg.de 📧
Telefon: +49 331-8661719 📞
Fax: +49 331-8661652 📠
URL: https://mweke.brandenburg.de/ 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Name und Adressen
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
Ein Antrag auf Nachprüfung ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, schriftlich bei der zuvor genannten Vergabekammerzustellen (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Informationen über elektronische Arbeitsabläufe
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2026-06-08+02:00 📅
Quelle: OJS 2026/S 109-392494 (2026-06-08)