Sanierung der Verkehrsanlagen im Sanierungsgebiet Baden-Baden Lichtental

Stadt Baden-Baden, Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb

Das Fachgebiet Tiefbau der Stadt Baden-Baden beabsichtigt die Vergabe der Verkehrsanlagenplanung (Leistungen der LPH 1 - 9 nach Teil 3 Abschnitt 4, §§ 45 ff HOAI Objektplanung Verkehrsanlagen) für die Sanierung der Verkehrsanlagen im Sanierungsgebiet Baden-Baden Lichtental. Die Stadtwerke Baden-Baden beabsichtigen die Vergabe der Entwässerungsplanung Lph 1-9 und für die Planung der Versorgungsanlagen sowie der Medienversorgung Lph 5-8 (nach Teil 3 Abschnitt 3, §§ 41 ff HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke). Dieses Verfahren umfasst alle oben genannten Planungsbestandteile und wird gesamtheitlich durch die GSE - Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung Baden-Baden mbH Baden-Baden ausgelobt.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-08-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-07-18.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2023-07-18 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2023-07-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Kurze Beschreibung:
Das Fachgebiet Tiefbau der Stadt Baden-Baden beabsichtigt die Vergabe der Verkehrsanlagenplanung (Leistungen der LPH 1 - 9 nach Teil 3 Abschnitt 4, §§ 45 ff HOAI Objektplanung Verkehrsanlagen) für die Sanierung der Verkehrsanlagen im Sanierungsgebiet Baden-Baden Lichtental. Die Stadtwerke Baden-Baden beabsichtigen die Vergabe der Entwässerungsplanung Lph 1-9 und für die Planung der Versorgungsanlagen sowie der Medienversorgung Lph 5-8 (nach Teil 3 Abschnitt 3, §§ 41 ff HOAI Objektplanung Ingenieurbauwerke). Dieses Verfahren umfasst alle oben genannten Planungsbestandteile und wird gesamtheitlich durch die GSE - Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung Baden-Baden mbH Baden-Baden ausgelobt.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Baden-Baden, Stadtkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Baden-Baden, Fachgebiet Tiefbau und Baubetrieb
Postort: Baden-Baden
Kontakt
Internetadresse: https://www.baden-baden.de/buergerservice/ 🌏
E-Mail: s.freiesleben@thost.de 📧
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E56474286 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E56474286 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2023-07-18 📅
Einreichungsfrist: 2023-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-07-21 📅
Datum des Beginns: 2023-12-01 📅
Datum des Endes: 2030-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 139-440913
ABl. S-Ausgabe: 139
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungsunterlagen stehen über die Vergabeplattform unter www.subreport-elvis.de bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.2.2) genannten Frist zum Herunterladen bereit und sind nur auf diesem Weg erhältlich. Die Bewerber müssen sich eigenverantwortlich über ggf. nachgereichte Dokumente über die Vergabeplattform informieren. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt online einzureichen. Die Angebotsabgabe erfolgt ebenfalls elektronisch über die Vergabeplattform. Das Verfahren wird elektronisch durchgeführt, eine postalische oder eigenhändige Abgabe oder eine Abgabe per Mail des Teilnahmeantrags/Angebotsabgabe ist nicht zulässig. Fragen zum Verfahren sind schriftlich über die Vergabeplattform zu stellen. Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftsmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Baden-Baden und der städtische Sanierungsträger GSE planen die Sanierung des zentralen Bereichs von Lichtental. Definiert wird der Bereich über die Abgrenzung des mit Städtebaufördermitteln bezuschussten Sanierungsgebiets „Lichtental". Für die genannte städtebauliche Erneuerungsmaßnahme werden Gesamtkosten (förderfähige Kosten) in Höhe von 7,8 Mio. Euro veranschlagt. Für die Sanierung der Haupt- und Hausanschlusskanäle werden Gesamtkosten in Höhe von 2,5 Mio. Euro veranschlagt. Für die Versorgungslagen sowie der Medienversorgung werden Kosten in Höhe von 1,7 Mio. Euro veranschlagt.
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Für die Zukunft wird eine geänderte Verkehrsführung für Lichtental angestrebt. Hauptbestandteil werden hierbei die Anpassungen in der Hauptstraße sein. Die Verkehrsbelastungen sollen hier reduziert werden, um die historische Mitte Lichtentals zu attraktivieren, den Geschäften und der Gastronomie mehr Nutzungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum zu gewährleisten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und der Rolle als Hauptradverkehrsachse gerecht zu werden. Dieses Ziel soll über einen verkehrsberuhigten Geschäftsbereich zwischen Klosterplatz und Gustav‑Stroh‑Straße und eine beschränkte Durchfahrt zwischen Gustav‑Stroh‑Straße und Brahmsplatz erreicht werden. Die Durchfahrt für den ÖPNV, Fahrräder und Anlieger bleibt frei. Ebenso bleibt der Parkplatz hinter dem Löwen von beiden Seiten erreichbar. Der Verkehr wird dann über eine Einbahnstraße von der Hauptstraße auf die Maximilianstraße geleitet. Auch die Schafbergstraße soll als Einbahnstraße von der Maximilianstraße in Richtung Hauptstraße ausgestaltet werden. Hinzu kommen die Umgestaltung der Knotenpunkte am Brahmsplatz und am Clara‑Schumann‑Platz, der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen und eine Neuordnung des ruhenden Verkehrs in mehreren Bereichen. Um den geänderten Verkehrsbeziehungen Rechnung zu tragen, muss auch der Knotenpunkt Maximilianstraße ‑ Eckbergstraße umgestaltet werden.
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Mit der anknüpfenden Hauptpromenade von Baden‑Baden, der Lichtentaler Allee, sollen die vorher genannten Schlüsselorte als Leitfunktion in das Innere der Kurstadt Baden-Baden fungieren.
Hinsichtlich der verkehrlichen Belange lassen sich folgende Ziele und Maßnahmenansätze formulieren:
 Entlastung der Hauptstraße
 Umgestaltung des Knotenpunkts am Clara‑Schumann‑Platz zum Kreisverkehr
 Umgestaltung des Knotenpunkts am Brahmsplatz zur abknickenden Vorfahrtsstraße
 Neuordnung des ruhenden Verkehrs, insbesondere der Längsparker in der Hauptstraße
 Einbahnstraße Schafbergstraße
 Erhöhung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer
 Gestaltung und Aufwertung der Straßen‑ und Stadträume zur Steigerung der Aufenthaltsqualität und Erhöhung der Nutzbarkeit
 Förderung der Verkehrsarten des Umweltverbunds
 barrierefreier Ausbau der Bushaltestellen
 Sanierung von Haupt- sowie Hausanschlusskanälen (Misch-, Regen- und Schmutzwasser in offener Bauweise
 Sanierung von Versorgungshaupt- sowie Hausanschlussleitungen
 Ausbau und Erweiterung der Medienversorgung
Weitere Informationen zum Sanierungsgebiet Lichtental finden Sie auf der Homepage der GSE Gesellschaft für Stadterneuerung und Stadtentwicklung Baden-Baden mbH unter Lichtental - GSE Baden-Baden (gse-baden-baden.de).
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung der Verkehrsanlagenplanung:
Stufe 1: Lph 1-4,
Stufe 2: Lph 5-9.
Stufenweise Beauftragung der Planungsleistungen Abwasserentsorgung:
Stufe 1: Lph 1-3,
Stufe 2: Lph 4-9.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Lichtental
76534 Baden-Baden

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 GWB / § 73 Abs. 3 VgV und i. S. v. § 21 Abs. 1 (AentG), § 98c (AufenthG), § 19 Abs. 1 (MiLoG), § 21 (SchwarzArbG) (Ausschlusskriterium).
- Erklärung, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift besteht (Formular 2) (Ausschlusskriterium);
- Verpflichtungserklärung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge nach Landestariftreue- und Mindestlohngesetz – LTMG (Formular 3) (Ausschlusskriterium);
- Bestätigung zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung über die Eintragung in das Berufs-/Handelsregister über Angabe der Berufs-/Handelsregisternummer (Ausschlusskriterium);
- Eigenerklärung zur Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ für mindestens eine Person im Unternehmen des Bewerbers (Ausschlusskriterium).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
- Nachweis (gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 und § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV), dass eine Berufshaftpflichtversicherung über min. 2 000 000 EUR für Personenschäden, min. 2 000 000 EUR für sonstige Schäden vorliegt bzw. Bestätigungsschreiben der Versicherung, dass die Deckungssummen im Auftragsfall entsprechend erhöht werden (Ausschlusskriterium).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
- Nachweis über min. 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Verkehrsanlagenplanung für den im Teilnahmeantrag benannten Projektverantwortlichen. Nachweis erfolgt als Eigenerklärung z.B. anhand des Lebenslaufes, Mitarbeiterreferenz/persönlicher Referenzliste o.Ä. (Ausschlusskriterium),
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- Eigenerklärung technische Fachkräfte. Es wird die Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter (Ingenieure oder vergleichbare Qualifikation im Bereich der Verkehrsanlagenplanung / Planung von Ver- und Entsorgungsanlagen), die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, bewertet. Die genaue Bepunktung ist Ziff. II.2.9 zu entnehmen.
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- Referenzen (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Es werden folgende Kriterien bewertet, die genaue Bepunktung ist Ziff. II.2.9 zu entnehmen:
Projektparameter;
Projektkosten der KG 300 + 400;
Beauftragte Leistungsphasen nach HOAI;
Abschluss Leistungsphase 8.
Es werden max. 3 Referenzen gewertet. Werden mehr als 3 Referenzen abgegeben werden nur die zwei Referenzen mit der höchsten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:
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- Erbrachte Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016)
- Referenz 1: abgeschlossenes Projekt mit der Planung von Hauptverkehrswegen (nach Teil 3 Abschnitt 4 Verkehrsanlagen HOAI) im innerstädtischen Bereich
- Referenz 2: Planung von Abwasserentsorgungsanlagen (nach Teil 3 Abschnitt 3 Ing.-BW HOAI) im Straßenbau/im Bereich von Verkehrsanlagen
- Referenz 3: Planung der Versorgungsanlagen sowie der Medienversorgung (nach Teil 3 Abschnitt 3 Ing.-BW HOAI) im Straßenbau /im Bereich von Verkehrsanlagen
Zur Belegbarkeit der bewerteten Kriterien, stellt der Bewerber die jeweilige Referenz auf zwei gesonderten DIN A4-Blättern im Hinblick auf die abgefragten Kriterien vor und fügt diese als Anhang dem Teilnahmeantrag bei.
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft. Die Nachweise sind über den beigefügten Teilnahmeantrag (Formular 1) zu erbringen. Die drei bis fünf Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Nachweis des besonderen Berufsstandes und der Qualifikation als Ingenieur (gem. §§ 44, 75 Abs. 2 VgV)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Eigenerklärung zur Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter (Ingenieure oder vergleichbare Qualifikation im Bereich der Verkehrsanlagenplanung / Planung von Ver- und Entsorgungsanlagen), die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen (Name, Berufserfahrung, Qualifikation).
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- ab 4 fachlich qualifizierten Mitarbeiter: 5 Punkte;
- ab 7 fachlich qualifizierten Mitarbeiter: 10 Punkte.
Es werden max. 3 Referenzen gewertet. Werden mehr als 3 Referenzen abgegeben werden nur die zwei Referenzen mit der höchsten Punktzahl in der Gesamtbewertung berücksichtigt. Bei den zu bewertenden Referenzen muss es sich um unterschiedliche unternehmensbezogene Referenzprojekte handeln. Gewertet werden nur Referenzen, die folgende Anforderungen erfüllen:
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­ Erbrachte Leistung der letzten 7 Jahre (Abschluss der Leistung nach 01.01.2016)
­ Referenz 1: abgeschlossenes Projekt mit der Planung von Hauptverkehrswegen (nach Teil 3 Abschnitt 4 Verkehrsanlagen HOAI) im innerstädtischen Bereich
­ Referenz 2: Planung von Abwasserentsorgungsanlagen (nach Teil 3 Abschnitt 3 Ing.-BW HOAI) im Straßenbau/im Bereich von Verkehrsanlagen
­ Referenz 3: Planung der Versorgungsanlagen sowie der Medienversorgung (nach Teil 3 Abschnitt 3 Ing.-BW HOAI) im Straßenbau /im Bereich von Verkehrsanlagen.
Darstellung der abgefragten Kriterien je Referenz auf 2 Seiten DIN A4: Das Projekt ist aussagekräftig zu beschreiben. Das Projektdatenblatt ist eine Eigenerklärung zum Nachweis der abgefragten Kriterien. Wird ein Kriterium im Projektdatenblatt nicht abgebildet, werden 0 Punkte vergeben.
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Die Referenzen werden wie folgt bewertet:
Referenz 1: abgeschlossenes Projekt mit der Planung von Hauptverkehrswegen (nach Teil 3 Abschnitt 4 Verkehrsanlagen HOAI) im innerstädtischen Bereich :
- Projektparameter:
Verkehrstechnik für Straßenbauprojekte +10 Punkte,
Integration von Leitungsträgern (Sparten Gas, Wasser, Strom, Telekommunikation, Kanal und Steuerungstechnik) +10 Punkte,
Entwässerungsplanung (Straßenentwässerung) +10 Punkte,
Erbringung der besonderen Leistung ÖBÜ +10 Punkte,
Erbringung der besonderen Leistung Nachtragsmanagement +10 Punkte,
Planung von StVO + Wegweisende Beschilderung +10 Punkte,
Planung von Radverkehrsanlagen +10 Punkte,
Planung unter Einhaltung der Barrierefreiheit +10 Punkte,
Planung von Lichtsignalanlagen +10 Punkte,
Bauphasenabwicklung unter laufendem Verkehr +10 Punkte,
logistische Schwierigkeiten +10 Punkte (Summe max. 110 Punkte).
- Kosten Kostengruppe 300 + 400 (in € netto):
ab 1,5 Mio. €: 20 Punkte,
ab 2,5 Mio. €: 50 Punkte.
- Beauftragte Leistungsphasen nach HOAI:
Leistungsphase 1: + 2 Punkte,
Leistungsphase 2: + 10 Punkte,
Leistungsphase 3: + 25 Punkte,
Leistungsphase 4: + 8 Punkte,
Leistungsphase 5: + 15 Punkte,
Leistungsphase 6: + 10 Punkte,
Leistungsphase 7: + 4 Punkte,
Leistungsphase 8: + 15 Punkte,
Leistungsphase 9: + 1 Punkte ( Summe max. 100 Punkte).
- Abschluss LPH 8:
ab 01.01.2018: 20 Punkte,
ab 01.01.2020 bis Datum Abgabe Teilnahmeantrag: 50 Punkte.
Referenz 2: Planung von Abwasserentsorgungsanlagen (nach Teil 3 Abschnitt 3 Ing.-BW HOAI) im Straßenbau/im Bereich von Verkehrsanlagen:
Entwässerungsplanung (Hauptkanal sowie Hausanschlüsse) + 20 Punkte,
logistische Schwierigkeiten +10 Punkte (Summe max. 70 Punkte).
Leistungsphase 2: + 20 Punkte,
Leistungsphase 4: + 5 Punkte,
Leistungsphase 6: + 13 Punkte,
ab 01.01.2020: 50 Punkte,
laufendes Projekt: 0 Punkte.
Referenz 3: Planung der Versorgungsanlagen sowie der Medienversorgung (nach Teil 3 Abschnitt 3 Ing.-BW HOAI) im Straßenbau /im Bereich von Verkehrsanlagen:
logistische Schwierigkeiten +10 Punkte (Summe max. 40 Punkte).
Leistungsphase 8: + 15 Punkte ( Summe max. 47 Punkte).
Die zuvor beschriebenen Projekte müssen im Unternehmen des/der Bewerber erbracht worden sein. Bei Bewerbergemeinschaften aus mehreren Bewerbern gelten die Angaben und die Referenzen in Summe für die Bewerbergemeinschaft. Die Nachweise sind über den beigefügten Teilnahmeantrag (Formular 1) zu erbringen. Die drei bis fünf Bewerber mit den höchsten Punktezahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei gleicher Punktzahl entscheidet das Los.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2023-09-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 3 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadtwerke Baden-Baden
Land: Baden-Baden, Stadtkreis 🏙️
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde Stadt Baden-Baden und die Stadtwerke Baden-Baden als Eigenbetrieb der Stadt Baden-Baden
Kontakt
Kontaktperson: THOST Projektmanagement GmbH - Verfahrensbetreuung
Internetadresse: https://www.stadtwerke-baden-baden.de/ 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E56474286 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Bewerbungsunterlagen stehen über die Vergabeplattform unter www.subreport-elvis.de bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.2.2) genannten Frist zum Herunterladen bereit und sind nur auf diesem Weg erhältlich. Die Bewerber müssen sich eigenverantwortlich über ggf. nachgereichte Dokumente über die Vergabeplattform informieren. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt online einzureichen. Die Angebotsabgabe erfolgt ebenfalls elektronisch über die Vergabeplattform. Das Verfahren wird elektronisch durchgeführt, eine postalische oder eigenhändige Abgabe oder eine Abgabe per Mail des Teilnahmeantrags/Angebotsabgabe ist nicht zulässig. Fragen zum Verfahren sind schriftlich über die Vergabeplattform zu stellen.
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Ob fehlende Angaben/Unterlagen bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 56 VgV nachgefordert werden, steht im Ermessen des Auslobers. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben keinen Anspruch darauf, dass der Auslober von § 56 Abs. 2 bis 4 VgV Gebrauch macht und Unterlagen oder Angaben nachfordert. Ferner wird geprüft, ob Ausschlussgründe vorliegen und die genannten Mindestbedingungen erfüllt werden. Die Prüfung erfolgt primär anhand der mit dem Teilnahmeantrag abgegebenen Eigenerklärungen. Die Vergabestelle behält sich jedoch vor, von den Bewerbern/Bewerbergemeinschaftsmitgliedern kurzfristig die Vorlage geeigneter Nachweise zu den Eigenerklärungen zu fordern.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe
Postort: Karlsruhe
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@rpk.bwl.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Nach Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 KT (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2023/S 139-440913 (2023-07-18)