Sanierung Kaiserpfalzquartier Stadt Goslar - Archäologische Untersuchung Das Untersuchungsgebiet liegt am südlichen Rand der Stadt Goslar im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung östlich der Kaiserpfalz und südlich des ehemaligen Stiftsbezirks. Die Umgrenzung des Untersuchungsgebietes ist in der Anlage 3-9 dargestellt. Die Gesamtfläche umfasst einen Bereich von ca. 15.100 m². Das Untersuchungsgebiet wurde seit ca. 150 Jahren militärisch genutzt. Zuletzt erfolgte eine Nutzung durch den Bundesgrenzschutz die vor dem Jahr 2000 aufgegeben wurde. Die in den Luftbildern und den Dokumentationen gem. Anlage erkennbaren Hochbauten wurden im Wesentlichen um das Jahr 1960 erstellt und werden derzeit abgebrochen. Im Rahmen der Neubebauung wurden umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, bei denen das natürliche Geländeniveau z. T., um mehrere Meter verändert wurde. Die Hochbauten und die zugehörigen Keller der 1930er und 1960er Jahre werden derzeit abgebrochen und verfüllt. Der bauliche Eingriff umfasst ausschließlich den Bereich der Baugruben aus der Erstellungszeit. Die Gründerzeitlichen Kasernenbauten am westlichen Rand des Untersuchungsgebietes werden erhalten. Auf dem Gelände soll ein Hotel mit Tiefgarage und eine Stadthalle errichtet werden. Die Sohle der Baugrube ist auf ein Niveau von 273,3 m festgesetzt und liegt damit ca. 1,0 m unter dem Höhenniveau der derzeitigen Zufahrt zum Kasernengelände. Die Archäologische Untersuchung soll vor Beginn der Hochbauarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Die Beseitigung der aktuellen Fahrbahnbefestigung aus Asphalt und Beton bis zu einer Tiefe von ca. 0,5 m erfolgt untersuchungsbegleitend durch eine Tiefbaufirma im Auftrag der Stadt. Die bauseitigen Bodeneingriffe werden unter archäologischer Begleitung durchgeführt. Die archäologischen Freilegungen und Dokumentationen beschränken sich auf die Bereiche, die durch die Baumaßnahme zerstört werde. Müssen zum Verständnis wichtiger Befunde darüberhinausgehenden Bodeneingriffe vorgenommen werden, ist das zwischen AN, AG, UDSchB und NLD abzustimmen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2023-06-01.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2023-04-25.
Auftragsbekanntmachung (2023-04-25) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Archäologische Untersuchungen
Kurze Beschreibung:
Sanierung Kaiserpfalzquartier Stadt Goslar - Archäologische Untersuchung
Das Untersuchungsgebiet liegt am südlichen Rand der Stadt Goslar im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung östlich der Kaiserpfalz und südlich des ehemaligen Stiftsbezirks. Die Umgrenzung des Untersuchungsgebietes ist in der Anlage 3-9 dargestellt. Die Gesamtfläche umfasst einen Bereich von ca. 15.100 m².
Das Untersuchungsgebiet wurde seit ca. 150 Jahren militärisch genutzt. Zuletzt erfolgte eine Nutzung durch den Bundesgrenzschutz die vor dem Jahr 2000 aufgegeben wurde. Die in den Luftbildern und den Dokumentationen gem. Anlage erkennbaren Hochbauten wurden im Wesentlichen um das Jahr 1960 erstellt und werden derzeit abgebrochen. Im Rahmen der Neubebauung wurden umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, bei denen das natürliche Geländeniveau z. T., um mehrere Meter verändert wurde. Die Hochbauten und die zugehörigen Keller der 1930er und 1960er Jahre werden derzeit abgebrochen und verfüllt. Der bauliche Eingriff umfasst ausschließlich den Bereich der Baugruben aus der Erstellungszeit. Die Gründerzeitlichen Kasernenbauten am westlichen Rand des Untersuchungsgebietes werden erhalten.
Auf dem Gelände soll ein Hotel mit Tiefgarage und eine Stadthalle errichtet werden. Die Sohle der Baugrube ist auf ein Niveau von 273,3 m festgesetzt und liegt damit ca. 1,0 m unter dem Höhenniveau der derzeitigen Zufahrt zum Kasernengelände. Die Archäologische Untersuchung soll vor Beginn der Hochbauarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Die Beseitigung der aktuellen Fahrbahnbefestigung aus Asphalt und Beton bis zu einer Tiefe von ca. 0,5 m erfolgt untersuchungsbegleitend durch eine Tiefbaufirma im Auftrag der Stadt.
Die bauseitigen Bodeneingriffe werden unter archäologischer Begleitung durchgeführt. Die archäologischen Freilegungen und Dokumentationen beschränken sich auf die Bereiche, die durch die Baumaßnahme zerstört werde. Müssen zum Verständnis wichtiger Befunde darüberhinausgehenden Bodeneingriffe vorgenommen werden, ist das zwischen AN, AG, UDSchB und NLD abzustimmen.
Sanierung Kaiserpfalzquartier Stadt Goslar - Archäologische Untersuchung
Das Untersuchungsgebiet liegt am südlichen Rand der Stadt Goslar im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung östlich der Kaiserpfalz und südlich des ehemaligen Stiftsbezirks. Die Umgrenzung des Untersuchungsgebietes ist in der Anlage 3-9 dargestellt. Die Gesamtfläche umfasst einen Bereich von ca. 15.100 m².
Das Untersuchungsgebiet wurde seit ca. 150 Jahren militärisch genutzt. Zuletzt erfolgte eine Nutzung durch den Bundesgrenzschutz die vor dem Jahr 2000 aufgegeben wurde. Die in den Luftbildern und den Dokumentationen gem. Anlage erkennbaren Hochbauten wurden im Wesentlichen um das Jahr 1960 erstellt und werden derzeit abgebrochen. Im Rahmen der Neubebauung wurden umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, bei denen das natürliche Geländeniveau z. T., um mehrere Meter verändert wurde. Die Hochbauten und die zugehörigen Keller der 1930er und 1960er Jahre werden derzeit abgebrochen und verfüllt. Der bauliche Eingriff umfasst ausschließlich den Bereich der Baugruben aus der Erstellungszeit. Die Gründerzeitlichen Kasernenbauten am westlichen Rand des Untersuchungsgebietes werden erhalten.
Auf dem Gelände soll ein Hotel mit Tiefgarage und eine Stadthalle errichtet werden. Die Sohle der Baugrube ist auf ein Niveau von 273,3 m festgesetzt und liegt damit ca. 1,0 m unter dem Höhenniveau der derzeitigen Zufahrt zum Kasernengelände. Die Archäologische Untersuchung soll vor Beginn der Hochbauarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Die Beseitigung der aktuellen Fahrbahnbefestigung aus Asphalt und Beton bis zu einer Tiefe von ca. 0,5 m erfolgt untersuchungsbegleitend durch eine Tiefbaufirma im Auftrag der Stadt.
Die bauseitigen Bodeneingriffe werden unter archäologischer Begleitung durchgeführt. Die archäologischen Freilegungen und Dokumentationen beschränken sich auf die Bereiche, die durch die Baumaßnahme zerstört werde. Müssen zum Verständnis wichtiger Befunde darüberhinausgehenden Bodeneingriffe vorgenommen werden, ist das zwischen AN, AG, UDSchB und NLD abzustimmen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Archäologische Untersuchungen📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Goslar
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis
Referenz Daten
Absendedatum: 2023-04-25 📅
Einreichungsfrist: 2023-06-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2023-04-28 📅
Datum des Beginns: 2023-07-03 📅
Datum des Endes: 2024-12-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2023/S 084-258997
ABl. S-Ausgabe: 84
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Sanierung Kaiserpfalzquartier Stadt Goslar - Archäologische Untersuchung
Das Untersuchungsgebiet liegt am südlichen Rand der Stadt Goslar im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung östlich der Kaiserpfalz und südlich des ehemaligen Stiftsbezirks. Die Umgrenzung des Untersuchungsgebietes ist in der Anlage 3-9 dargestellt. Die Gesamtfläche umfasst einen Bereich von ca. 15.100 m².
Das Untersuchungsgebiet liegt am südlichen Rand der Stadt Goslar im Bereich der ehemaligen Stadtbefestigung östlich der Kaiserpfalz und südlich des ehemaligen Stiftsbezirks. Die Umgrenzung des Untersuchungsgebietes ist in der Anlage 3-9 dargestellt. Die Gesamtfläche umfasst einen Bereich von ca. 15.100 m².
Das Untersuchungsgebiet wurde seit ca. 150 Jahren militärisch genutzt. Zuletzt erfolgte eine Nutzung durch den Bundesgrenzschutz die vor dem Jahr 2000 aufgegeben wurde. Die in den Luftbildern und den Dokumentationen gem. Anlage erkennbaren Hochbauten wurden im Wesentlichen um das Jahr 1960 erstellt und werden derzeit abgebrochen. Im Rahmen der Neubebauung wurden umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, bei denen das natürliche Geländeniveau z. T., um mehrere Meter verändert wurde. Die Hochbauten und die zugehörigen Keller der 1930er und 1960er Jahre werden derzeit abgebrochen und verfüllt. Der bauliche Eingriff umfasst ausschließlich den Bereich der Baugruben aus der Erstellungszeit. Die Gründerzeitlichen Kasernenbauten am westlichen Rand des Untersuchungsgebietes werden erhalten.
Das Untersuchungsgebiet wurde seit ca. 150 Jahren militärisch genutzt. Zuletzt erfolgte eine Nutzung durch den Bundesgrenzschutz die vor dem Jahr 2000 aufgegeben wurde. Die in den Luftbildern und den Dokumentationen gem. Anlage erkennbaren Hochbauten wurden im Wesentlichen um das Jahr 1960 erstellt und werden derzeit abgebrochen. Im Rahmen der Neubebauung wurden umfangreiche Tiefbauarbeiten durchgeführt, bei denen das natürliche Geländeniveau z. T., um mehrere Meter verändert wurde. Die Hochbauten und die zugehörigen Keller der 1930er und 1960er Jahre werden derzeit abgebrochen und verfüllt. Der bauliche Eingriff umfasst ausschließlich den Bereich der Baugruben aus der Erstellungszeit. Die Gründerzeitlichen Kasernenbauten am westlichen Rand des Untersuchungsgebietes werden erhalten.
Auf dem Gelände soll ein Hotel mit Tiefgarage und eine Stadthalle errichtet werden. Die Sohle der Baugrube ist auf ein Niveau von 273,3 m festgesetzt und liegt damit ca. 1,0 m unter dem Höhenniveau der derzeitigen Zufahrt zum Kasernengelände. Die Archäologische Untersuchung soll vor Beginn der Hochbauarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Die Beseitigung der aktuellen Fahrbahnbefestigung aus Asphalt und Beton bis zu einer Tiefe von ca. 0,5 m erfolgt untersuchungsbegleitend durch eine Tiefbaufirma im Auftrag der Stadt.
Auf dem Gelände soll ein Hotel mit Tiefgarage und eine Stadthalle errichtet werden. Die Sohle der Baugrube ist auf ein Niveau von 273,3 m festgesetzt und liegt damit ca. 1,0 m unter dem Höhenniveau der derzeitigen Zufahrt zum Kasernengelände. Die Archäologische Untersuchung soll vor Beginn der Hochbauarbeiten vollständig abgeschlossen sein. Die Beseitigung der aktuellen Fahrbahnbefestigung aus Asphalt und Beton bis zu einer Tiefe von ca. 0,5 m erfolgt untersuchungsbegleitend durch eine Tiefbaufirma im Auftrag der Stadt.
Die bauseitigen Bodeneingriffe werden unter archäologischer Begleitung durchgeführt. Die archäologischen Freilegungen und Dokumentationen beschränken sich auf die Bereiche, die durch die Baumaßnahme zerstört werde. Müssen zum Verständnis wichtiger Befunde darüberhinausgehenden Bodeneingriffe vorgenommen werden, ist das zwischen AN, AG, UDSchB und NLD abzustimmen.
Die bauseitigen Bodeneingriffe werden unter archäologischer Begleitung durchgeführt. Die archäologischen Freilegungen und Dokumentationen beschränken sich auf die Bereiche, die durch die Baumaßnahme zerstört werde. Müssen zum Verständnis wichtiger Befunde darüberhinausgehenden Bodeneingriffe vorgenommen werden, ist das zwischen AN, AG, UDSchB und NLD abzustimmen.
siehe Beschreibung
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kaiserpfalzquartier Goslar
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2023-07-02 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2023-06-01 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Ort des Eröffnungstermins: Stadt Goslar, Rammelsberger Straße 2, 38640 Goslar, 3. OG, Zimmer 3.10