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Beschaffung von Software für das Schulmanagement. Ausgangssituation Der Senat von Berlin hat auf seiner Sitzung am 12. Juni 2007 das Programm "ServiceStadt Berlin" zur Weiterführung der Verwaltungsmodernisierung beschlossen. Mit dem Programm sollen der Zugang zu Dienstleistungen für Bürgerinnen / Bürger und Wirtschaft erleichtert und Verwaltungsprozesse vereinfacht werden. Zu den Projekten der Modernisierung in dieser Legislaturperiode gehört u. a. das in der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung (SenBWF) angesiedelte Projekt eGovernment@School. Ziel des Projektes eGovernment@School ist es, im Sinne einer eGovernment-Strategie für den Schulbereich die Arbeitsabläufe und die Informations- und Entscheidungsprozesse mit Hilfe moderner Technik so zu unterstützen, dass die organisatorischen Ebenen. — Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung mit ihrer Schulaufsicht, zugleich als Schulträger, — Schulamt als Schulträger im Bezirk, — Eigenständige Schule. Nachhaltig und effektiv bei ihrer Aufgabenerledigung unterstützt und in ihren Routineaufgaben entlastet werden. Als ein Baustein in diesem Projekt soll die Softwarelandschaft in den Schulen modernisiert werden. Zur Bereitstellung unterstützender Werkzeuge wird ein Verhandlungsverfahren mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb durchgeführt. Das Verhandlungsverfahren erfolgt in zwei Losen. Für die Lose 1 und 2 werden jeweils bis zu fünf Rahmenverträge abgeschlossen. Die Rahmenverträge haben eine Laufzeit von 3 Jahren und können jeweils um genau ein weiteres Jahr verlängert werden. Leistungsumfang Mengengerüst. Die rd. 700 Schulen in öffentlicher Trägerschaft in Berlin setzen derzeit verschiedene Lösungen für das Schulmanagement ein. Bei diesen Lösungen handelt es sich sowohl um spezifische Fachanwendungen externer Softwarehersteller als auch um Eigenentwicklungen der Schulen. Darüber hinaus werden Standardbüroanwendungen (z.B. Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken) genutzt, um Schulmanagementaufgaben zu unterstützen. Ziel des Verhandlungsverfahren ist es, Berliner Schulen einen Warenkorb an Software-Lösungen zur Verfügung zu stellen, aus dem die Schulen diejenigen Produkte auswählen können, die ihren individuellen oder schultypspezifischen Anforderungen gerecht werden. Der jeweilige Lösungsanbieter stellt sicher, dass seine Lösung über definierte Schnittstellen kompatibel zu den anderen Warenkorblösungen ist. Weiterhin sichert der Anbieter einen noch zu vereinbarenden Weiterentwicklungspfad seines Produktes (z.B. neue Funktionalitäten, Datenschnittstellen, Berichte etc.) sowie Schulungen, Software-Pflege und ergänzende Dienstleistungen zu. Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ist u.a. der Weiterentwicklungspfad.